Lieblingsding #2: Tangle Teezer Haarbürste

Lieblingsding #2: Tangle Teezer Haarbürste

Wenn ich noch mal eine Tasche für eine Geburt in der Klinik oder im Geburtshaus packen müsste, wäre der Tangle Teezer wohl ganz oben auf der Mitnehmliste. Denn bis heute erinnere ich mich an den Schmerz, als ich nach der 30-Stunden-Geburt, bei der mir meine Haare völlig egal waren, dann später versuchte, diesen mit Schweiss und Badewannenwasser getränkten Filzknoten auf meinem Kopf zu entwirren. Ich habe damals einige verknotete Haarsträhnen im Kreißsaalmülleimer gelassen, denn ich habe viele feine lange Haare, die sich nur allzu gerne ineinander verstricken.

Zumindest meine große Tochter hat diese Haarstruktur geerbt mit der leichten Tendenz, sich zu locken. Das wiederum hat sie von ihrem Vater, der Naturlocken hat. Lange Haare müssen trotzdem sein, aber gerade im Vorschulalter war die damit verbundene Kämmerei oft eine Tortur. Vor allem nach dem Waschen der Haare. Dann empfahl mir irgendwann meine Freundin eine dieser Tangle Teezer-Bürsten, der ich zuerst skeptisch gegenüberstand, denn ich bin kein großer Plastikfan. Die Tochter meiner Freundin aber hat viele lange Locken und somit sicherlich wesentlich mehr Kämmprobleme als wir. Ich bestellte also so ein Ding im Netz und seit dem benutzen alle hier keine andere Bürste mehr. Denn selbst bei nassen und wirren Haaren komme ich damit gut durch. Kein Geschrei mehr bei den Kindern und keine hilflosen Androhungen meinerseits, dass man ohne Kämmen keine langen Haare mehr haben könnte.

Da immer eine Bürste in der Schwimmbadtasche verschwand, schaffte ich bald eine weitere an. Der Tangle Teezer ist für eine Plastikhaarbürste mit einem Preis zwischen zwölf und 17 Euro nicht ganz günstig, aber die billigere Kopie, die es zum Beispiel bei DM gibt, hat mich nicht so richtig überzeugt. Irgendwann gab es auch einen kleinen Tangle Teezer Compact für unterwegs. Mittlerweile gibt es hier insgesamt fünf dieser Bürsten im Haushalt bzw. in der Handtasche. Die hübschen Holzbürsten, die nur noch zu Demozwecken im Bad standen, habe ich kürzlich dann mal endgültig aussortiert. Nur die Läusekämme durften noch bleiben, müssen sie leider auch, da sie regelmäßig zum Sucheinsatz kommen, wenn mal wieder eine Mail mit dem Betreff “Achtung Läuse” aus der Schule eintrudelt. Zum Glück blieb der Läusekamm bisher immer leer…

Die vorgestellten Lieblingsdinge sind ganz persönliche Empfehlungen, die uns gefallen und die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserten Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links zu unserem Amazon-Konto.