Wir mögen: Freche Freunde Spiele-App

Wir mögen: Freche Freunde Spiele-App

Es gibt so einige Produkte, die unseren Alltag mit Kindern immer wieder begleiten. “Queedschimuuuuss” auf langen Autofahrten gehört dazu, besonders der Kleine hat ein Faible für den Obstbrei aus der Quetschtüte. Die großen Mädchen mögen die Erdbeer-Fruchtchips. Die Freche-Freunde-Snacks des Berliner Unternehmens Erdbär gehören also durchaus zu den familiären Favoriten.Und wenn die dann eine kostenlose Spiel-App mit Minispielen für Kids machen, schauen wir natürlich gerne mal rein.

Die App für iPad und iPhone bietet drei Kinderspiele, die für kleine Menschen ab drei Jahren geeignet sind. Unser Kleinster ist dreieinhalb Jahre alt, hat durch die großen Schwester natürlich die Existenz des iPads etwas früher entdeckt und keine Probleme mit den Spielen. Bei allen Kindern regeln wir die Medienzeiten relativ streng, sicherlich auch bedingt durch Christians Job als Videospieljournalist. Toll ist hier, dass man im speziell gesicherten Elternmenü die Spielzeit festlegen sowie Hintergrund- und Ereignisgeräusche deaktivieren kann. Zudem gibt es keinerlei lästige In-App-Käufe und keine integrierte Werbung jenseits der freundlich dreinschauenden Früchte, die auch auf den Produktverpackungen sind. Die Frechen Freunde selbst sagen, dass generell für Kinder zwischen drei und fünf Jahren eine Nutzungszeit von maximal 30 Minuten täglich bei Bildschirmmedien empfohlen wird. Das deckt sich gut mit unser persönlichen Herangehensweise, wobei hier unter der Woche nicht täglich fernsehen oder Videospiele “erlaubt” sind.

Als kleines Kinderspiel für Zwischendurch ist die Frech Freunde-App mit den drei Minispielen gut geeignet. Die einzelnen Spiele sind weder zu aufregend noch fordern sie lange Spielrunden. Man kann mal kurz reinschauen, Spaß haben und dann wieder andere Dinge tun, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Das ist gut, denn gerade viele Mobile Games setzen bewusst darauf, auch kleinen Spieler durch bestimmte Belohnungs- oder Anreizsysteme absichtlich vor dem Bildschirm zu fesseln.

Im ABC-Spiel lassen sich mit dem Finger einzelne Buchstaben nachmalen. Pfeile zeigen die Malrichtung an, die Toucherkennung reagiert gnädig und lässt einiges an Spielraum. Das führt spielerisch an Buchstaben heran. Beim Sammelspiel dürfen sich die Kids eine von vier Farbgruppe mit Obst und Gemüse aussuchen. Nun fallen Früchte von oben ins Bild, man muss die richtige Farbe wegtippen. Es gibt drei Geschwindigkeitsstufen und der Highscore wird auch gezählt. Trifft man richtig, gibt’s als Belohnung ein sympathisches “Yay!”. Das dritte Spiel heißt Fruchtschieber. Es ist die witzige Interpretation eines Klassikers. Man kann aus drei Obst- und Fruchtsorten neue zusammenschieben oder ganz eigene erfinden. Über die Kiholit lachen wir immer noch. Über die integrierte Foto-Funktion kann man sogar fruchtige Selfies machen. Die Frechen Freunde sind also auf einer gesunden Mission und wollen spielerisch auf den Geschmack von Obst und Gemüse bringen. Wir finden, das klappt hier ziemlich gut.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Freche Freunde (#Kinderspiele). Die Produktbewertung in diesem Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung wider.