Wir am Wochenende: 19. und 20. März 2016

Wir am Wochenende: 19. und 20. März 2016

Das Frühstück fand heute in der Küche statt, weil der Esstisch intensiv mit Bastelarbeiten belegt war. Da wir eine Freundin der Tochter als Übernachtungsgast zu Besuch hatten, waren die vier Kinder ohnehin viel zu früh wach für unseren Frühstücksgeschmack. Ein Kaffee reichte uns da erst mal.

Der Vormittag wurde verspielt und vertrödelt. Zeit, um ein Cookies-Rezept auszuprobieren, das hier schon länger auf dem Küchentisch lag. Den Keksteig aus Haferflocken, Banane, Datteln und geraspelter Schokolade kommentierte der Sohn mit “Mama, das schmeckt ein bisschen bäh…”. Der Mann auch. Nach dem Backen mochte immerhin eins von drei Kindern die fertigen Kekse.

Später wurde dann endlich mal der neue Hängesessel* ausprobiert, den wir von Tropilex zum Ausprobieren geschickt bekommen haben. Die Tochter wünscht sich schon seit längerer Zeit eine Hängematte, aber dafür fehlt uns schlicht und einfach der Platz. Dieser bis zu 120 Kilo belastbare Hängesessel ist ein wirklich guter Kompromiss. Wir haben ihn platzsparend unter dem Hochbett fest verknotet. Zusammen mit dem kleinen Bruder wurde dann eifrig geschaukelt. Nur die Kombination aus sich darin drehen und gleichzeitig Bücher anschauen war nicht so gut… der kleine Bruder musste sich nämlich anschließend übergeben. Aber somit können wir zumindest bestätigen, dass sich der Regenbogenstoff aus 100-prozentiger Baumwolle ganz unkompliziert reinigen lässt…

Wir haben dann noch ein wenig aufgeräumt und für den Flohmarkt im April aussortiert. Unter anderem darf der alte Kinderwagen endlich mal wegrollen, der seit Ewigkeiten ungenutzt im Hausflur herumsteht. Die Kinder beteuerten natürlich, dass sie ihn sehr gut gebrauchen können. Die Transportphase ist hier bei allen Kids sehr ausgeprägt und sie fahren gerne ihre Sachen in Puppenwagen, Rollkoffern oder auf Skateboards durch die Wohnung.

Am Nachmittag sind wir dann ein bisschen müde von der Großstadt hinaus in den Wald gefahren, um ein bisschen frische Luft zu tanken und die umfangreiche Stöcker-Sammlung des Sohnes zu vergrößern. Den Balkon werden wir in diesem Sommer wohl vor lauter gesammelten Stöcken kaum betreten können.

Es ging zügig auf den Abend zu, als wir wieder in Berlin waren. Keiner hatte so richtig Lust zum Kochen, weshalb es kurzerhand ein Abendessen beim veganen Fastfood-Laden im Kiez gab. Burger und Pommes waren ein ganz gutes Kontrastprogramm zu den gesunden Keksen vom Vormittag.

Der Sonntagmorgen begann früh, weil wir schon um Zehn verabredet waren. Natürlich waren wir schon viel früher wach, aber eh alle abreisefertig sind, vergeht doch immer ewig viel Zeit. Mit Familie Mierau von Geborgen wachsen fuhren wir zusammen aufs Land. Auf der Hinfahrt hörten wir CDs “von früher”. Allerdings maximal immer bis zum 8. Song, denn dann streikt der CD-Player im Auto. Der ist nämlich auch “von früher”.

Noch ist Susannes Baby trotz nächtlicher Wehen nicht da, aber irgendwie vergeht der Tag in schöner froher Erwartung auf das kleine Menschlein, dass da bald die Familie Mierau vergrößern wird. Auf dem Land wurden dann auch erst einmal andere Babys bestaunt. Noch recht kleine Lämmchen liefen mit ihren Müttern auf einer großen Wiese rum. Und dann spazierten wir noch ein bisschen durchs Unterholz. Die Kinder rannten durch den Wald und die beiden Kleinen sammelten natürlich auch jede Menge Stöcke. Die kann man ja schließlich immer gebrauchen.

Danach ging es für ein Mittagessen in ein sehr nettes Landgasthaus. Die Wartezeit aufs Essen wurde mit Spielen, Lesen und Duplo bauen verbracht. Es ist ja immer sehr entspannend, wenn Restaurants ehrlich-freundlich auf Kinder eingestellt. Und auch “Bratkartoffeln mit ohne alles” bestellen war kein Problem.

Kaffee gab es dann bei den Mieraus im Landhaus, was sehr entspannt war, weil die Kinder einfach im Garten spielen konnten und die Eltern mal in Ruhe quatschen.

Anschließend sind wir noch eine große Runde um den See spaziert. Statt Stöcker wurde dann halt Schilf mitgenommen. Und auf dem Rückweg noch ein Eis.

Am frühen Abend ging es dann zurück nach Berlin. Gesättigt mit Frischluft und Bewegung schlief der Kleinste schnell im Auto ein. Und zu Hause gleich weiter. Unsere Töchter freuten sich indessen, dass die große Tochter der Mieraus als Schlafgast mit zu uns gekommen ist. Die drei Mädchen brauchten noch recht lange, um in den Schlaf zu finden. Aber zum Glück beginnen ja heute die Osterferien – und so konnte der Sonntagabend entspannter angegangen werden.

*Der Hängesessel wurde uns kostenlos von der Firma Tropilex zur Verfügung gestellt. Die Produktbewertung in diesem Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung wider.