Wasserfilter, The Local Water, Trinkwasser

Gefiltertes Wasser zu Hause genießen mit The Local Water (Werbung)

von Christian

Wir trinken schon immer bevorzugt Wasser zum Durstlöschen. Es ist egal, ob es Sprudelwasser oder Leitungswasser ist. Hauptsache Wasser. Seit dem ersten Kind haben wir darauf geachtet, süße Getränke und auch Schorlen jeder Art als Alltagsgetränke zu umschiffen. Was natürlich am besten geht, wenn man es einfach vorlebt. Anfangs haben wir wie viele andere Menschen kistenweise Mineralwasser aus dem Getränkemarkt in die Wohnung und wieder zurück geschleppt. Hoch lebe das Pfandsystem. Aber irgendwann waren wir das Schleppen leid. Wir legten uns einen Wassersprudler zu und zapften das in Berlin qualitativ hochwertige Trinkwasser aus der Leitung ab.

Aber es blieb trotz guter Kontrollen des städtischen Trinkwassers immer das Gefühl, lieber doch einen Filter vorzuschalten, um unliebsame Rückstände im Wasser zu eliminieren. Das Problem sind auch eher die Leitungen im Haus, durch die das kontrollierte Wasser ja am Ende auch noch muss. Die Wasserwerke garantieren die Qualität ihres Wassers nur bis zum Hausanschluss. Zudem ist das Problem von Medikamentenrückständen im Trinkwasser in den letzten Jahren immer mehr zum Thema geworden. Eine vierte Klärstufe ist für Deutschland in der Diskussion, aber bislang eben noch nicht umgesetzt.

Anfang 2018 waren Anja und ich noch bei einem Ernährungsseminar von Niko Rittenau, in dessen Rahmen auch Wasserfilter eine kleine Rolle spielten. Es war danach klar, das wir einen Filter wollten. Aber das Angebot war für uns Filter-Anfänger recht unübersichtlich. Dann stolperten wir Ende letzten Jahres über das Wasserfiltersystem von The Local Water. Das Hamburger Unternehmen will qualitativ möglichst reines Trinkwasser aus dem Hahn für alle Menschen fließen lassen. Und das möglichst simpel.

Kaltes, gefiltertes Wasser direkt aus dem Hahn

Bei The Local Water gibt es alles aus einer Hand. Die Hamburger bieten unterschiedliche Auftisch- und Untertischfilter an, um allen räumlichen Anforderungen und Situation gerecht werden zu können. Dazu gibt es einzelne oder doppelte Untertischfiltereinheiten, je nachdem, wie viel Wasser man sauber gefiltert sofort zur Verfügung haben will. Und natürlich verkaufen sie die Filterpatronen, die nach 10.000 Liter Wasserdurchlauf oder spätestens sechs Monaten gewechselt werden sollte. Es gibt aktuell drei Versionen zum Preis von 39, 49 und 79 Euro. Die unterscheiden sich in Filterleistung und Durchlassgeschwindigkeit des Wassers.

The Local Water bietet unterschiedliche Wasserhahnsysteme an – bei uns haben wir einen Drei-Wege-Hahn verbaut. Das heißt, es fließt wie früher warmes und kaltes Wasser direkt aus der Leitung – und dazu auf direktem Wege aus demselben Hahn kaltes, gefiltertes Wasser. Dazu hat der Wasserhahn drei unterschiedliche Eingänge und am Hahnende zwei getrennte Ausläufe, die über zwei Regler am Hahn getrennt bedient werden. Das gefilterte Wasser läuft dabei deutlich langsamer aus dem Hahn, weil es ja vorher durch den Filter und den stets mit Wasser gefüllten Behälter muss, im dem der eigentlich Filterkern steckt.

Der Filterkern (oder Core-Filterpatrone) wird im Familienbetrieb Carbonit in bis zu 40 Schritten handgefertigt. Der Kern besteht aus einem Aktivkohle-Blockfilter. Die Aktivkohle für die Filterpatrone wird zu 100 Prozent aus gebackenen Kokosnussschalen gewonnen. Der Filter entfernt nach Herstellerangaben 99,9995 Prozent aller Bakterien, dazu Pestizide, Fungizide und Herbizide. Er filtert Chlor, Medikamentenrückstände und Hormone, die im Trinkwasser sein können. Der Filter entfernt Gerüche und Verfärbungen im Wasser, reduziert Schwermetalle und Mikroplastik und entfernt Feinpartikel aus Rohrleitungen. Dabei schützt und erhält er alle wertvollen Mineralien im Trinkwasser.

Wasserfilter für Berliner „Local Water“

Das sind Fakten, gedeckt durch Studien, aber genau nachprüfen kann man diese als Privatperson natürlich kaum. Hier zählen eher subjektive Eindrücke. Nach mehreren Monaten im Dauergebrauch fällt auf, dass unser Wasserkocher und die für das Wasser genutzten Flaschen viel weniger Kalkränder ansetzen. Das macht sich auch im Sodastream für gesprudeltes Wasser so bemerkbar. Außerdem schmeckt das gefilterte Wasser viel weicher und irgendwie sanfter. Klingt komisch, kommt aber der gefühlten Wahrheit am nächsten. Natürlich schmecken uns auch Tee und Kaffee mit gefiltertem Wasser gekocht deutlich besser.

Bevor gefiltert Wasser fließen konnte, musste der ganze Filtersatz aber erstmal eingebaut werden. Der DIN-Normung sei dank passte der Wasserhahn perfekt in die Bohrung unserer Spüle. Der Filter-Behälter, in den der Filterkern gehört, ist platzsparend und unsichtbar im Schrank unter der Spüle angeschraubt. Das Anschließen der hochwertigen Edelstahlschläuche ist quasi selbsterklärend. Lediglich bei der Schraube zum Entlüften ist Vorsicht geboten, denn der Wasserdruck ist schon ziemlich hoch. An der Schraube sollte man sehr langsam drehen sollte, bis die Luft im Filtersystem leise zischend entweicht. Sonst wird es nass, ich spreche aus Erfahrung. Hier ist etwas Geduld ratsam.

Wir haben anfangs gedacht, dass das gefilterte Wasser zu langsam durch den Filter läuft und aus dem Hahn kommt. Aber selbst im Alltag unserer sechsköpfigen Familie kommen wir mit der kleinen Lösung einer einzelnen Untertischfiltereinheit doch problemlos hin. Bis jetzt war immer ausreichend Wasser da zum direkt trinken, aufsprudeln oder Kaffee und Tee kochen.

Bequem ist, dass man bei The Local Water ein Abo für die Filterkerne abschließen kann, so dass automatisch nach sechs Monaten ein frischer Filter ins Haus kommt. Das Abo lässt sich bei Bedarf ganz einfach und sofort kündigen. Es ist ohne Laufzeiten und kann mit einem Klick wieder abbestellt oder umgestellt werden. Für uns ist das Abo-System wirklich praktisch, weil wir so nicht an noch eine Alltagssache mehr denken müssen. Und so kompliziert uns dieses ganze Filter-Thema am Anfang erschien, so einfach und unkompliziert ist es jetzt, unser Berliner „Local Water“ auch gefiltert zu genießen.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit The Local Water, die uns das Filtersystem zur Verfügung gestellt haben. Die Produktbewertung in diesem Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung wider. Der Text enthält Affiliate-Links.

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