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Lastenräder richtig gegen Diebstahl versichern und absichern (Werbung)

von Christian

Wer ein Lastenrad im Wert von über 4000 Euro besitzt, muss sich auf jeden Fall darum kümmern, das Teil gut zu versichern. Egal, ob das Rad nun im verschlossenen Hinterhof doppelt angeschlossen steht oder auf der Straße angeschlossen ist. Wenn es jemand klauen will, wird er das versuchen. Ist der Dieb erfolgreich, hilft allein eine ausreichende Diebstahlversicherung.

Der Quercheck in unseren eigenen Versicherungsunterlagen offenbarte den Klassiker für Versicherte: „Hey, wir sind zwar versichert, aber nicht ausreichend…!“ Denn in unserer Hausratversicherung haben wir zwar die Fahrräder gegen Diebstahl ordentlich mitversichert, aber eben nicht bis zu einer Summe, die so ein Lastenrad kostet. Also entweder die Hausrat aufstocken oder gleich eine Spezialversicherung abschließen.

Mittlerweile ist ein Alltag ohne Lastenrad mit E-Antrieb kaum mehr so richtig vorstellbar. Denn seine Existenz macht unsere Mobilität zwischen Schule, Kita und Büro schlicht um ein vielfaches leichter. Meinen Alltag als Vater vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als Anjas, denn ich fahre deutlich mehr mit dem Babboe. Morgens den Kleinen zur Schule, die Kleine direkt weiter zur Kita. Danach ins Büro und nachmittags zurück. Fast 30 Kilometer an diesen Tagen. Sie fühlen sich locker und leicht an, selbst bei Regen. Das will ich nicht mehr missen müssen.

Spezielle Lastenradversicherung abgeschlossen

Aber die Angst fährt mit. Denn offenkundig sind diese Lastenräder beliebtes Diebesgut. Ganz egal, ob (wie bei uns) armdicke Kettenschlösser dranhängen. Also haben wir uns zwangsläufig die Frage gestellt, wie man so ein Rad besser gegen Diebstahl absichern kann. Die Polizei ist weitgehend ratlos auf Nachfrage. Schlösser brauche man natürlich, allein schon für die Versicherung. Aber selbst die dicksten Kettenschlösser kriegen Profis mit einer akkubetriebenen Flex in kurzer Zeit durch, weil sie im Zweifel den Schließmechanismus selbst zersägen. Da machte der Beamte keinen Hehl draus.

Was nun tun? Wir haben uns für eine Aufteilung der Risiken entschieden. Zuallererst haben wir eine spezielle Lastenradversicherung abgeschlossen. Dafür gibt es diverse Anbieter im Netz mit unterschiedlichem Angebotsspektrum. Mann kann aber in jedem Fall das Rad komplett gegen Diebstahl versichern lassen.

Unsere Versicherung bei Wertgarantie kostet 180 Euro im Jahr für das knapp 4500 Euro teure Rad. Dafür sind allerdings auch (unter anderem) die Reparatur von Unfallschäden inbegriffen, ein Pick-up-Service bei Pannen wie platten Reifen oder Motorausfall weitab der eigenen Wohnung. Und noch einige andere Sachen – aber das variiert von Anbieter zu Anbieter.

Lastenrad absichtlich verschlimmschönert

Wichtig ist im Kontext der Versicherung, dass das Rad an einem festen Gegenstand angeschlossen ist, der nicht bewegt werden kann und selbst gut verankert ist. In den meisten Fällen muss das mit einem hinreichend starken Schloss passieren, das von einem bestimmten Hersteller kommt und einen Mindestpreis hat. So will die Versicherung eine gewisse Schlossqualität sicherstellen. Ich parke das E-Bike nun zudem nicht mehr im Hinterhof, der nach Angaben der Polizei zum Klauen besser geeignet ist, weil es dort nachts einfach deutlich ruhiger ist. Es steht draußen, im Licht der Straßenlaterne. Das ist für Diebe deutlich weniger attraktiv.

Außerdem ist das Babboe bei der Polizei offiziell registriert und hat eine Markierung bekommen. Termine dafür nennt die lokale Polizeidienststelle auf Nachfrage. Und ich habe unser Lastenrad verschlimmschönert bzw. tätowiert, wenn man so will. In das Holz der Lastenradtransportkiste habe ich nach und nach eine Kinderzeichnung tief hineingekratzt, hinterher schwarz mit einem Edding nachgezogen und alles neu klarlackiert. Das macht unser Babboe einerseits ein bisschen einzigartiger, anderseits deutlich wiedererkennbar. Nun müssten Diebe schon das gesamte seitliche Bauteil austauschen. Das ist nicht unmöglich, nervt aber erheblich.

Diese Mischung soll unser Leben mit Lastenrad so entspannt wie möglich machen. Ich jedenfalls kann nachts tatsächlich ruhig schlafen. Wenn das Rad geklaut wird, wird es geklaut. Mehr dagegen machen kann ich sowieso nicht. So ganz am Ende. Den möglichen Einbau eines GPS-Trackers sollte man übrigens nicht unerwähnt lassen, allerdings hat das ganze so seine Tücken. Ist ähnlich hilfreich, wie meine an eine nicht sichtbare Stelle am Rad hingekratzte Signatur. Aber wie gesagt: Wir können jetzt ruhig schlafen.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Babboe, die uns das Lastenrad zur Verfügung gestellt haben. Die Produktbewertung in diesem Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung wider.

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