Laufen. Spazieren, Baby, Kind

Läuft das Kind denn schon?

von Anja

Der Babysohn ist nun 14 Monate alt und kann allerlei nützliche Dinge: „Mama“, „Papa“ und vor allem „… nein, nein, nein …“ sagen, seine Haare bürsten, mit Löffel und Gabel essen, sich aufs Schaukelpferd setzen und wieder aufstehen, die Spielzeugkiste wieder einräumen, auf die Rutsche klettern und rückwärts runter rutschen.

Aber all das zählt nicht im Babywettbewerb der Einjährigen. Denn seit der Kleene seinen ersten Geburtstag gefeiert hat, gibt es nur noch eine Frage: „Läuft er schon?“ Gefühlt zehn mal täglich gefragt: von der Oma am Telefon, der Nachbarin im Haus und selbst von der Drogeriefachverkäuferin. Dass er kurz auf der Stelle steht und mal ein Schrittchen probiert, zählt nicht. Ebenso wenig wie die Schritte mit Festhalten am Puppenwagen oder an einer Hand der übereifrigen Schwestern. Nein, diese ganzen vorbereitenden Entwicklungsschritte auf dem Weg zum Läufer zählen nicht. Kind ist Eins! Kind muss scheinbar frei laufen können, heißt es in den Köpfen vieler Leute.

Dabei ist das natürlich Blödsinn. Denn die Kinder haben damit Zeit, bis sie 18 Monate oder auch noch älter sind. Manche laufen mit zehn Monaten. Manche mit 18 Monaten. Und einige Ausnahmen auch noch früher oder später. Wenn ein Kind „erst“ mit 18 Monaten die ersten freien Schritte macht, werden Eltern also ein halbes Jahr lang gefragt, ob es denn schon läuft. Das kann einen ganz schön unter Druck setzen.

Deshalb habe ich auch ein bisschen Verständnis für die Eltern, die neulich Folgendes auf dem Spielplatz mit ihrem Einjährigen veranstalteten. Sie nahmen nicht nur jeder rechts und links eine Hand, um ihr Kind zum laufen zu bewegen. Nein, jeder umfasste auch noch ein Fußgelenk und machte damit abwechselnd eine schrittartige Bewegung nach vorne. Mit Laufen hatte das nicht viel zu tun. Aber manchmal denken wir Eltern halt doch, dass das Gras schneller wächst, wenn wir daran ziehen.

Kleine Zwischenschritte

Am Babysohn darf keiner ziehen. Und deshalb muss ich den beiden Hilfsmüttern (sprich seinen Schwestern) mehrmals täglich erklären, dass sie ihn nicht an den Händen führen müssen, damit er schneller laufen lernt. Aber natürlich sehen sie diese Form von „Lauftraining“ hier täglich im Straßenbild. Da kann die Mama ja viel erzählen.

Aber genauso wenig muss man ein Baby über den Boden schleifen, damit es das Robben erlernt. Okay, manchmal haben die großen Schwestern auch das gemacht. Kinder sind ja bisweilen noch etwas ungeduldiger! Ich bin da mittlerweile entspannt. Wahrscheinlich auch, weil es nicht das erste Kind ist. Und weil ich ja auch beruflich tagtäglich die große Bandbreite der motorischen Entwicklung von Babys sehe.

Außerdem hat sich unsere Große immer etwas Zeit gelassen und das Zeitfenster, in dem Kinder verschiedene Fortbewegungstechniken erlernen, gut ausgenutzt. Unsere achtsame PEKIP-Lehrerin hatte aber ein gutes Auge dafür, uns auf die vielen kleinen Zwischenschritte aufmerksam zu machen. Sie nahm Druck raus, wenn man dann doch mal dachte, dass nur das eigene Kind nicht von der Stelle kommt. Bevor sich Kinder ganz umdrehen, lernen sie zum Beispiel erst mal sich auf die Seite zu kippen. Aber da das kein „anerkannter“ Meilenstein der motorischen Entwicklung von Kindern ist, wird das oft nicht gesehen und gewürdigt.

Zeit und Raum zum Ausprobieren

Kinder machen das alles in der Regel von alleine, wenn wir ihnen genug Zeit und auch Raum bieten, sich auszuprobieren. Deshalb ist schon immer die Krabbeldecke wesentlich entwicklungsfördernder gewesen als der Aufenthalt in der Babywippe. Und auch wenn winzig kleine Babyschuhe noch so niedlich sind, sollten die Laufanfänger so oft wie möglich barfuß oder mit Socken laufen dürfen. So können sie ihre neu erlernten Fähigkeiten optimieren. Und ja, es animiert Babys, wenn auch wir Großen mal auf allen Vieren durch den Raum krabbeln. Aber an Armen und Beinen ziehen ist nicht erforderlich.

Unsere Große ist übrigens mit fast 16 Monaten gelaufen. Also alles noch in der Babynorm. Dafür hat sie in der Zeit um den ersten Geburtstag herum lieber bei jeder sich bietenden Gelegenheit Zeitungen und Bilderbücher angeschaut. Und diese dann auch noch gerne zum Teil gegessen. Vermutlich deshalb hat sie am Ende der ersten Klasse bereits 300-seitige Bücher in drei Tagen durchgelesen. Man muss halt Prioritäten setzen…

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20 Kommentare

Fledermama 13. Februar 2017 - 23:35

Unser kleiner Rabe ist jetzt 19 Monate alt und läuft noch immer nicht frei. Und auch an der Hand nicht sonderlich gerne/viel. Ich will, sobald wir endlich eine Krankenversicherung und einen Kinderarzt haben, das schon mal ansprechen. Aber ich glaube nicht, dass es ein Problem ist. Ich war damit selbst sehr langsam. Dafür redet er ununterbrochen auf Deutsch, Russisch und Englisch, erzählt richtige Geschichten und so weiter.

Er hat einfach zum einen Angst (er sagt auch immer „babach!“ wenn man ihn fragt, ob er alleine stehen kann) und merkt ja auch zum anderen, dass er viel schneller am Ziel ist, wenn er „Mama Arm!“ fordert.

Er ist auch erst mit einem Jahr gekrabbelt. Dafür hat er sein erstes Wort mit 6 Monaten gesagt.

In China wollten wildfremde Omas auf der Straße uns schon mit Händen, Füßen und Wörterbuch erklären, dass er jetzt unbedingt laufen lernen muss und was wir falsch machen (mein Favorit: Die Stoffwindeln sind zu breit, deshalb bekommt er O-Beine und kann nicht laufen). Hier in Deutschland waren die meisten Menschen eher entspannt bis jetzt. 😉

Ich glaube auch, dass das ist wie bei den Zähnen. Da hat er nämlich auch erst 4 richtig draußen. Und dran ziehen kann ich auch da nicht, damit es schneller geht.

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Ursula 13. Februar 2017 - 13:16

Das schönste und passendste Zitat in der Kindererziehung ist meiner Meinung nach eh „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“

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Doro 12. Februar 2017 - 22:13

Meine Tochter hat es jetzt mit 21 Monate geschafft und endlich die Hand bzw. am Schluss den einen Finger der Betreuungspersonen losgelassen.
Sie hat es erst mit 12 Monaten selbständig ins Sitzen geschafft und kurz danach ist sie losgekrabbelt. Davor hat sie sich ganz lange rollend durchs Zimmer fortbewegt. Irgendwann hat sie dann das Knierutschen für sich entdeckt.
Der Kinderarzt meinte bei einer Impfung, wir sollen uns nicht verrückt machen, bevor sie 20 Monate alt ist, dann müsste man aber schon noch mal genauer schauen. Die Erzieherinnen in der Kita meinten mit 20 Monaten, dass sie es eigentlich schon kann, sich nur nicht traut vollends loszulassen. Da haben wir beschlossen, Weihnachten noch abzuwarten und ihr 21 Monate gegeben bevor wir den Kinderarzt nochmal konsultieren wollten.

Worauf ich aber hinauswill ist folgendes: Es wird ja immer gesagt, dass die Kinder nicht an der Hand das Laufen lernen sollen. Mir leuchten auch alle Argumente dafür total ein. Das oben genannte Beispiel Bedarf da schon gar keiner Diskussion.
Unsere Tochter hatte aber andere Pläne als alle ihre Bezugspersonen. Sie hat sich mit 18 Monaten an der Hand der Erzieherin in der Kita hochgezogen und ist losgelaufen. Danach hatte keiner mehr eine Chance, der sie nicht an der Hand laufen lassen wollte. Und eigentlich wollte das keiner der Erwachsenen. Sie hat auch so Sachen gebracht, dass sie sich ein zwei Monate älteres Kind geschnappt hat und mit ihm an der Hand losgelaufen ist.
Anfang Januar hat sie sich dann endlich getraut und den letzten Finger losgelassen. Das haben wir an dem Tag natürlich gefeiert. Unsere Tochter auch, sie hat dann gleich das Tanzen angefangen und trägt jetzt fleißig Kinderstühle durch die Kita und unsere Wohnung.
Die Zeit bis sie endlich Laufen konnte hat aber schon an den Nerven gezerrt. Dumme Kommentare und Nachfragen haben das ganze noch schlimmer gemacht. Am wenigsten verstehe ich die ältere Dame im Café, die auf meine knierutschende Tochter zeigte und lautstark zu ihrem Nachbarn sagte: „Ist das denn normal?“

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Birgit Dreyer 12. Februar 2017 - 18:13

Interessante (oder langweilige?) Kommentare.Wieso erzählen die Mütter wann ihre Kinder gelaufen sind und beziehen sich nicht inhaltlich auf den Artikel?

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Kristin 12. Februar 2017 - 17:41

Ich habe noch kein gesundes Kind gesehen, dass mit 8 noch gekrabbelt ist. Sie lernen es alle. Unser Sohn, 15 Monate alt läuft auch noch nicht frei. Dafür hat er schon alle Zähne . Der Arzt sieht alles im grünen Bereich. Nur vom Gewicht her hätte ich auch gerne, dass er läuft. Bald 13 Kilo rumschleppen macht keinen Spaß…

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Nadine 12. Februar 2017 - 13:59

Tja, man ist leider schon sehr empfindlich wenn’s um das eigene Kind geht, oder? 😉 Warum nur müssen Unbeteiligte so oft das Verhalten/Können von Kindern kommentieren?
Macht man ja bei den Lebenspartnern auch nicht, dabei hat man die sich sogar ausgesucht. („Was Deiner joggt nicht zur Arbeit? Wie? Deine Frau hat immer noch nicht den Faust II zu Ende gelesen? Da musst _Du_doch irgendwas falsch machen“)
Also ich kann sagen: Meine Kinder sind mit 10 und mit 8 Monaten frei gelaufen und das war ja dann auch total falsch 🙂 „Viel zu früh! Die kriegen O-Beine!“ Tja, was sollte ich machen? Festbinden? 🙂 Ist genauso sinnfrei wie „Lauftraining“.
Ach, das wird wohl nicht das Letzte sein, was man sich als Eltern anhören muss. Ich wünsche uns allen , dass wir uns von solchen Bemerkungen nicht verunsichern lassen und uns einfach an unseren wundervollen (verschiedenartigen) Kindern erfreuen!

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Karin 17. Dezember 2014 - 22:39

Da Fällt Mir Ein Schönes Sprichwort Ein:

Kinder sind wie Schmetterlinge.
Manche fliegen höher, doch alle fliegen sie so gut sie können. Warum also vergleichen?

PS. Mein Sohn konnte mit 7 Monaten ohne umzukippen alleine sitzen. Mit 10 Monaten konnte er sich alleine aufsetzen. Mit 10,5 Monaten konnte er krabbeln, mit 14,5 bekam er seinen ersten Zahn und jetzt mir 15,5 kann er ein paar Meter frei laufen und hat jetzt schon 3 Zähne innerhalb eines Monats bekommen. Dafür konnte er sich schon vor dem frei gehen, frei aufrichten und stehen bleiben. 🙂

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Siry-Ann 11. November 2014 - 13:04

Mein kurzer ist 18 Monate alt. Erläzft auch schon frei, nur möchte dieser halt nur mit meinem Finger laufen. Ansonsten ist er frustriet.Aber das zählt ja auch nicht,ich solle doch bitte mal mit ihm zum Arzt gehen. Wieso soll dieser Simsalabim machen oder wie?! Meine Güte, es nervt. Mein kurzer läuft schon recht gut und ich denke es brauch Zeit und die bekommt er auch von mir.Es herscht eh schon zuviel Stress in der Gesellschaft. Da nutze ich die Zeit doch lieber um mit ohn zu spielen als Hektisch von eimem Arzt zum anderen zu rennen.

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Samara 19. November 2013 - 12:07

Das späte Laufen lernen wird sich bei den motorischen Fähigkeiten sehr schnell rächen. Verstehe die durchweg positiven und unprofessionellen Kommentare mit „jedem Kind das seine“ nicht.

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Christian 6. Oktober 2013 - 21:24

Jetzt läuft der Babysohn. Fast jedenfalls 🙂

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Christine 2. Oktober 2013 - 11:12

Es ist wirklich faszinierend wie Kleinkinder und Babys nur auf ihre „Leistungen“ reduziert werden und das kann vor allem Eltern beim ersten Kind enorm unter Druck setzen, wenn jeder Bekannte, Verwante und teilweise sogar Fremde zu jeder Entwicklungsstufe ungefragt ihren Senf dazugeben. Unser Kleiner läuft und plappert mit seinen 12 Monaten schon wie ein Großer, dafür hat ers mitn Essen nicht so, am Familientisch mittessen, Fehlanzeige, die Mama darf weiterhin alles pürieren, mich stört es nicht und unseren Kleinen offensichtlich auch nicht und Essen gelernt haben alle noch! Nur anscheinend stören sich die Menschen um uns herum sehr dran, Kommentare wie, “ wieso giebst du ihm dies und jenes nicht, er darf ja eh schon alles essen“ oder „Bei mir gabats so was nicht, bei mir würd er schon alles essen“ hör ich täglich, das macht die ganze Sache zwar nicht leichter aber anscheinend fühlen sich die Leute dann besser, wenn sie mir vorschreiben wie ich mich als Mutter zu verhalten habe, mitleiweile geht bei mir das zwar bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus, doch gerade am Anfang fragt man sich schon öffter ob man nicht doch was falsch gemacht hat 🙁

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Mel 1. Oktober 2013 - 22:47

Unser Sohn lief mit 9Monaten frei. Ich denke jedes Kind hat seine Zeit, nicht nur fürs Laufen, sondern auch früs Sprechen, Treppensteigen usw. Meiner kann schon… dafür aber… noch nicht. find ich doof. Mütter sollten sich nicht für Wettbewerbe, sondern das Wohl ihrer Kinder interesssieren. 🙂

LG Mel

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Petra 29. September 2013 - 14:59

Ich denke, dass Kinder – wie schon bei anderen Kommentaren erwähnt – Prioritäten setzen, was sie gerade lernen wollen. Manche Kinder sind eher „frühe Läufer“ andere dagegen „frühe Redner“ und wieder andere interessieren sich für Bücher, Basteln… Meine Tochter gehörte zu der zweiten Kategorie. Mit 16 Monaten fing sie an, erste Sprachversuche in der Vergangenheit zu machen! Dafür lief sie auch „erst“ mit 16 Monaten frei. Dann aber auch schon ganz schnell sehr sicher und auch ganz schön lange Strecken am Stück. Mein Rat: Versuchen, sich nicht anstecken zu lassen von der Leistungsorientierung in unserer Welt, statt dessen auf die innewohnenden Entwicklungskräfte im Kind vertrauen. (Auch wenn es nicht immer einfach ist – auch wir wurden nach der „Lauffähigkeit“ unserer Tochter gefragt)

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Maike 29. September 2013 - 08:09

Ich habe ein Kind (inzwischen 5), was bei grundsätzlich ALLEN Entwicklungsschritten immer eine große Enttäuschung für diese Art von Fragenstellern war. Das fing an bei „Kann es den Kopf schon halten?“ über „Krabbelt es?“, „Sitzt es?“, „Läuft es?“ und dann natürlich weiter: „Spricht es?“, inzwischen ist es die leidige Frage „Fährt es schon Fahrrad?“.
Als Mutter war das ein gutes Training, auf andere Sachen zu schauen, denn natürlich konnte mein Kind manche Sachen ausgeprochen gut, nur wurde nach denen nie gefragt.
Ich habe mir dann auch nichts drauf eingebildet, als es als erstes trocken war, genauso wie ich gelernt hatte, dass es nicht meine Schuld war, dass es viele Entwicklungsschritte als letztes gemacht hat.
Wir wohnen übrigens mit vielen älteren Leuten im Haus zusammen und ich kann sagen, je älter die Menschen sind, umso mehr leistungsorientierte Fragen kriegt man so um die Ohren gehauen. Ich hatte mein Baby zum Beispiel viel in der Trage, wo es ja irgendwie auch abgeschirmt ist und schwirieger für Außenstehende, Kontakt zum Kind aufzunehmen und zu überprüfen, was es schon kann, und das wurde gerade von Älteren manchmal missmutig kommentiert, so nach dem Motto: Das arme Kind kann sich gar nicht bewegen. Auch wenn es gerade friedlich schlief.

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Kat 28. September 2013 - 20:42

Meine große hat bis etwa zum 11 Monat verweigert zu krabbeln. Auch gerobbt wurde nicht, sondern man hat sich entweder gar nicht oder auf dem Popo rutschend fortbewegt. Jetzt ist sie 15 Monate und läuft völlig frei. Also soviel zu „muss“. (gekrabbelt ist sie dann übrigens auch noch kurz).

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Mama Schlaflos 27. September 2013 - 17:15

Oh ja, das kenne ich auch. Meine drei waren sehr unterschiedliche „Läufer“: Der Älteste lieft mit 16 Monaten, der Jüngere mit 12 Monaten und die kleine Schwester mit 10 Monaten.

Ziemlich diametral ist dagegen das Sprechen. Während der Älteste schon mit einem Jahr anfing erste Worte zu plappern, sagt seine kleine Schwester (jetzt 14 Monate) noch so gut wie nix 😉

Jedes Kind hat halt sein eigenes Tempo und man sollte sich nicht durch diese blöden Vergleiche unter Druck setzen oder sogar das Kind! Furchtbar!

Damals bei einem Ältesten Sohn habe ich mich allerdings auch leicht verunsichern gelassen, geholfen hat mir dann einmal die Bemerkung: „Wenn er sich irgendwo bewirbt fragt keiner mehr nach, ob er ein früher Läufer war.“ 😉

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Barbara 27. September 2013 - 15:26

Läuft schon seit er 11 Monate ist, spricht dafür nicht und isst mit den Fingern….
P.S. Lauftraining haben wir nicht gemacht, er lief von alleine wie seine beiden Brüder um den 1. Geburtstag herum.

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Katharina B. 27. September 2013 - 15:03

Kurzer war bei allen Meilensteinen ein sog. „Spätzünder“ und wir sind oft schier daran verzweifelt. Wenn er jedoch einen Entwicklungsschritt geschafft hat, dann ist er geschafft, dann gibt es kein Zögern und kein Üben mehr.
So auch beim frei Gehen: Er hat sich zwar erst mit 19 Monaten getraut, die stützende Wand oder Hand zu verlassen, ist danach aber nie getorkelt und erst recht nie auf dem Po gelandet (was man beides bei „Frühgehern“ ja oft beobachtet).

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Susi 27. September 2013 - 13:33

Wie ich das kenne… Meine Oma rief damals ganz aufgeregt an. Sie hat sich große Sorgen um meinen Großen gemacht, weil er mit 16 Monaten noch nicht gelaufen ist. Dabei hat es natürlich überhaupt keine Rolle gespielt, dass er sprachlich total fit war und da seinen Schwerpunkt hatte. Nun ja, einen Monat später war meine Oma dann auch zufrieden.

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Kathleen 27. September 2013 - 11:18

Ja…, hier! Unser Babysohn ist nun 15,5 Monate und bewegt sich am liebsten im Bondolino vor Mamas Brust fort. Sogar im Supermarkt und in der Post gab es tadelnde Bemerkungen wie „Bist Du nicht zu schwer für Mama“ oder „Läuft er denn noch nicht?“. Leider hat sich mein Mann vom allgemeinen Druck anstecken lassen und stellt ihn bei jeder Gelegenheit an den Lauflernwagen. Die Schwiegermutter meinte sogar, wir müssten zum Kinderphysiotherapeuten. Dabei ist er ein aufgeweckter Schnellkrabbler der auch gern Bücher anguckt. Und mit 86cm und 14 kg auch kein Hänfling. Verstehe diesen Druck nicht….er läuft doch noch sein ganzes Leben, oder nicht? Ich pflege immer zu sagen dass mir kein Fall bekannt ist bei dem ein Mensch den Rest seines Lebens nur gekrabbelt ist….

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