BMW, Kidsbike, Kinderfahrrad

Lieblingsding: BMW Kidsbike

von Christian

Es gibt nur ganz wenige Lieblingsdinge, die bisher alle Kinder benutzt haben. Und die auch fürs vierte Kind noch bereit stehen. Das BMW Kidsbike ist eines davon. Wir haben es 2008 für die erste Tochter gekauft. Und vermutlich werden es wohl auch unsere Enkel noch nutzen, wenn wir mal welche haben. Es war damals schon ziemlich teuer – und auch die heute erhältliche Version ist wahrlich kein Schnäppchen. Aber das Teil ist jeden einzelnen Euro wert. Jedenfalls für uns. Das lässt sich drei Kinder später locker sagen.

Geschont haben wir das Kidsbike auf jeden Fall nicht. Es ist als eine Mischung aus Lauflernrad und echtem Fahrrad konzipiert. Anfangs kann man es als reines Laufrad ohne Pedale nutzen – und dann irgendwann das beiliegende Pedalset mit wenigen Handgriffen und einigen Schrauben anbauen. Die Kette ist in einer Art Kassette bestens gesichert, so dass sich keine Hosen verhaken und auch keine Finger dreckig werden. Zudem ist der Mechanismus dadurch selbst gut geschützt. Das macht das Fahrrad recht wartungsarm. Auf unserem sind sogar noch die ersten Reifen drauf. Die dicken Mäntel haben bis jetzt durchgehalten.

Die Ergonomie des Rades ist perfekt auf kleine Kinder ausgelegt. Der Sitz ist lang und bequem, die Stange gut geschützt durch ein Polster. Auch Lenker und Vorbau sind wie bei einem BMX gepolstert. Die Vorderbremse können kleinen Kinderhände perfekt greifen. Sie zieht gut, aber produziert keine Überschläge bei Vollbremsungen. Zusätzlich verfügt das Rad über eine Rücktrittbremse am Hinterrad.

Happiger Preis, aber jeden Euro wert

Als Laufrad ist das Kidsbike ab etwa zweieinhalb Jahren geeignet, allerdings nur für größere Kinder, denn es wiegt doch vergleichsweise recht viel mit 6 Kilogramm. Wir haben bis etwa dreieinhalb ein Kokua-Laufrad genutzt- das wiegt um die 3500 Gramm. Zum Fahrrad umgebaut ist das Kidsbike bis zu einem Alter von sechs Jahren geeignet. Das sind natürlich nur Richtwerte. Für die erste Tochter war mit fünf Jahren ein neues Fahrrad fällig. Die zweite ist bis Sechs locker mit dem Kidsbike gefahren. Und der „Kleine“ braucht mit knapp fünf nun auch schon ein größeres Rad.

Das Originalrad der ersten Serie gab es in orange-silber und blau-silber. Es ist heute nur noch gebraucht erhältlich. Aktuell gibt es das BMW Kidsbike in schwarz und einem etwas knalligen weiß-pink. Eine blau-braune kann man manchmal auch ergattern.

Der Preis von knapp 220 bis 290 Euro ist nach wie vor happig. Für uns hat es sich dennoch gelohnt. Das Kidsbike war und ist sein Geld wert. Die verbauten Komponenten sind hochwertig. Rost etwa ist nach knapp zehn Jahren kein Problem. Und wir waren nicht zimperlich im Umgang mit Bike. Und haben es drei Mal zum Geburtstag verschenkt, gelebte Nachhaltigkeit sozusagen. Wer zusätzlich sparen will: Mit etwas Glück finden man ein gebrauchtes Rad via eBay-Kleinanzeigen. Dort kann man bedenkenlos über 100 Euro für ein gut erhaltenes Rad ausgeben. Was man auch muss, denn die alten Bikes sind durchaus gesucht.

Die vorgestellten Lieblingsdinge sind ganz persönliche Empfehlungen, die uns gefallen und die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserten Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links zu unserem Amazon-Konto.

4 Kommentare

Svenja 1. März 2019 - 18:59

Hallo! Danke für den Artikel zum BMW-Kidsbike! Unser „Großer“ (3 Jahre, 9 Monate, ca. 102 cm) hat dieses nun von seinem Cousin geerbt – als Laufrad mit allem Notwendigen für die Umrüstung. Bevor ich es vom Fachmann umbauen lasse und mich ins Abenteuer Fahrradfahrenlernen stürze, hätte ich gerne eure Einschätzung zum hohen Einstieg. Das Puky-Fahrrad, das bei uns von allen Kindern ringsum gefahren wird, hat eine deutlich niedrigere Stange. Birgt der hohe Einstieg keine höhere Verletzungsgefahr beim Auf- und Abstieg? Für eure Antwort wäre ich sehr dankbar! Herzliche Grüße Svenja

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Christian 1. März 2019 - 20:53

Das war bei uns kein Problem, hängt aber immer vom Kind und dessen „Mut“ ab. Wir haben den Einstieg jedenfalls nie als zu hoch empfunden.

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Peter 13. Juni 2018 - 21:23

Hihi, danke für den schönen artijel. Ja, auch unsere Kinder lieben ihr Kidsbike. Als Laufrad ist es nicht wirklich gut, zu schwer und unhandlich. Aber zum Fahrradfahren lernen ist es perfekt. Keine Ahnung warum das so ist, BMW (eigentlich wird es ja von s’cool hergestellt) hat da wohl eine Geometrie gezaubert mit der alle Kinder super glücklich sind.
Bei uns gibt es die Räder oft gebraucht auf dem Flohmarkt zu kaufen, meist in gutem Zustand und deutlich günstiger als der happige Neupreis. Aber da haben wir hier in München vielleicht einen BMW Bonus…
LG, Peter

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Kathi 18. Oktober 2017 - 09:00

Ihr Zwei, einen schönen Blog habt ihr! Seit ich vor einem Jahr mit Nr 3 schwanger war, lese ich euch. Jetzt ist es an der Zeit, danke zu sagen für eure Artikel. Tolle Themen rund ums Familienleben, einfühlsam, humorvoll geschrieben. Und, auch wichtig: ihr belasst es bei wenigen Werbeposts. Wo auf anderen größeren Blogs mittlerweile fast jeder Artikel ein gesponserter ist, bei dem ein fadenscheiniger Inhalt mittransportiert wird, damit der Leser nicht nur Werbung zu lesen bekommt, hat es bei euch tatsächlich noch etwas von echter Empfehlung, wenn ihr über gesponserte Produkte schreibt. *daumenhoch*

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