Squigz, Lernspielzeug, Lieblingsspielzeug

Lieblingsspielzeug: Squigz

von Christian

Das Baby hat bis heute so gut wie gar kein Spielzeug geschenkt bekommen. Kein Wunder, denn es ist ja auch auch alles da. Und außerdem weiß man spätestens beim zweiten Kind, dass meist Alltagsgegenstände ohnehin viel interessanter sind. Und auch das eher farblose Holzspielzeug begeistert zeitweise doch mehr die Eltern als die Kinder. Neulich kam Anja dann mit dem Satz in die Tür: „Christian, das hier MÜSSEN wir kaufen!“ Ich bin da ja mittlerweile eher skeptisch, denn fast immer haben wir das schon, irgendwie jedenfalls. Aber als mir Anja von den Klebenubbsis erzählte, horchte ich dennoch auf.

Die waren ihr im Baby-Kurs über den Weg gelaufen – und die Kleinste dort von den Dingern hellauf begeistert. Die Dinger sind die Squigz von Fat Brain Toys, eine auf vielen Oberflächen und an sich selbst haftendes Lernspielzeug aus High-Grade-Silikon. Offiziell sind sie zur Nutzung ab drei Jahren klassifiziert, was vermutlich an einer der im 24er-Paket beiliegenden Formen liegt, die ein Baby bzw. Kleinkind theoretisch verschlucken bzw. davon zu würgen beginnen könnte, wenn es diese zu weit in den Mund schiebt. Wir haben diese beiden Teile einfach erstmal beiseite gelegt.

Riesige Molekülketten zusammenploppen

Mit den restlichen Silikon-Squigz haben das Baby und alle anderen einen Heidenspaß. Die Squigz lassen sich mit sich selbst verbinden und an praktisch jede glatte Fläche anploppen. Für die Kleine ist das besonders in der Badewanne ein großer Spaß. Dort kann sie die Dinger nehmen, drauf rumlutschen und dann an den Wannenrand bappen. Mit einem deutlich hörbaren Plopp-Geräusch lassen sie sich dann wieder entfernen.

Größere Kinder können damit lustige Fantasie-Gebilde entwerfen, die wie riesige Molekülketten aussehen. Und wenn man das ganze noch von der pädagogisch wertvollen Seite betrachten möchte, lernen sie Farben kennen, fördern ihre Feinmotorik oder lassen einfach ihrer Fantasie freien Lauf. Und auch wir Eltern erwischen uns immer wieder dabei, die kleinen Squigz irgendwo dranzuploppen. Sie halten an Spiegeln, Flaschen, einfach an allen glatten Oberflächen, sogar an der Stirn… Theoretisch kann man sich Hunderte der Dinger kaufen, es gibt 50er-Sets und natürlich auch kleinere Pakete mit speziellen Formen. Für uns reicht das 24er-Set, damit die Kleinste Spaß und endlich auch mal eigenes Spielzeug bekommen hat.

Die vorgestellten Lieblingsspielzeuge sind ganz persönliche Empfehlungen und Dinge, die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserten Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer deutlich gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links zu unserem Amazon-Konto.

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6 Kommentare

Susanne Bregenzer 24. Januar 2018 - 11:06

Stickies sind der Hammer: meine Kinder fragen jetzt noch immer an der Kasse (egal in welchem Laden), wann es die endlich mal wieder gibt. Der Tipp ist also super, danke, das ist viel besser als Stickies und nicht mit so hässlichen Gesichtern drauf.

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KriMaEmLa 4. Januar 2018 - 18:41

Hallo ihr. Wisst ihr zufällig, pb das Spielzeug Speichelecht ist und bpa frei?
Liebe Grüße wir

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Christian 4. Januar 2018 - 18:55

Ist BPA-frei und Latex-frei, nach Herstellerangaben. Wird auch über Wehrfritz verkauft in Deutschland, Anbieter für Kitas & Co. – damit ist das sicherlich auch so. Speichelecht in dem Sinne, dass das abfärbt? Tut es nicht.

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Doro 3. Januar 2018 - 21:08

Wie cool vielen Dank für den Beitrag. Ich kann mir vorstellen wie mein Mann mit den Jungs um die Wette ploppen wird(ich würde das natürlich nie tun) . Ich kann mir auch vorstellen, dass diese witzigen Teile längere Autofahrten erträglicher machen! Lg

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Silke 3. Januar 2018 - 13:06

Es gab mal im Discounter so Männlein zum sammeln. Die kleben zwar nicht aneinander.
Aber mein großer kann die stundenlang in Formation aufstellen , rollenspiele spielen. …Hätte ich nicht gedacht. Aber er hat auch nach Jahren noch damit Spaß. ..

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Kati 5. Januar 2018 - 12:44

Stickies von Lidl …. ich versuche seit Ewigkeiten, die Dinger heimlich zu entsorgen, aber werde immer dabei erwischt und mit Empörung gestraft.

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