Meine Schwangerschaft: der erste Monat

von Anja

Wie bereits angekündigt, werde ich auf dem Blog rückblickend über die bereits vergangenen Monate meiner Schwangerschaft ein wenig erzählen. Da ich bei allen Kindern Tagebuch geschrieben habe – auch wenn es mit jedem Kind mehr deutlich stichpunktartiger wurde – kann ich so doch noch ganz gut Ereignisse und Gefühle der letzten Wochen und Monate nachvollziehen. Und auch mit den Ereignissen der anderen Schwangerschaften vergleichen.

Da ich ja hier als Mutter und als Hebamme blogge, möchte ich vorab noch ergänzen, dass alle hier über meine Schwangerschaft berichteten Dinge unseren ganz persönlichen Weg beschreiben, der sich jetzt und bei diesem Kind richtig anfühlt. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Schwangerschaft begleiten zu lassen. Oder es auch nicht zu tun.

Als Hebamme kann ich letztlich „nur“ generell empfehlen, dass alle Eltern für sich in Ruhe zu ihrer persönlichen informierten Entscheidung kommen sollten, was zu tun ist und was nicht. Denn ein falsch oder richtig gibt es hier einfach nicht. Nun aber weiter zu meiner Geschichte:

Der erste Schwangerschaftsmonat ist ja der, in dem man eigentlich je nach Eisprung nur einen halben Monat lang schwanger ist, denn die Zählung der Schwangerschaftswochen beginnt mit dem ersten Tag der letzten Regel. Und von da an dauert es ja bekanntlich noch rund zwei Wochen – wobei das von Frau zu Frau sehr individuell ist – bis der Eisprung die Möglichkeit gibt, tatsächlich überhaupt schwanger zu werden.

Alles andere als verlässlich

Es gibt Frauen, die schon dann bereits sagen können, dass sie das Gefühl haben, schwanger geworden zu sein – vorausgesetzt es gab auch ungeschützten Sex zu diesem Zeitpunkt. Ich gehöre nicht dazu. Allerdings hatte ich ein paar Tage vor dem Erwarten der nächsten Regel so ein Gefühl, dass es vielleicht doch so sein könnte. Der Kreislauf fühlt sich etwas instabil an und irgendwie war mir generell so ein bisschen „komisch“ zumute. Alle Anzeichen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, unreine Haut oder Stimmungsschwankungen können aber genauso auf eine kurz bevorstehende Regelblutung hinweisen. Also ist das alles andere als verlässlich.

Alles andere als verlässlich sind auch die sogenannten Frühtests – also jene Schwangerschaftstest, die man schon einige Tage vor der erwarteten Regel anwenden kann. Mit dem Ergebnis, dass sie bei nicht wenigen Frauen noch nichts anzeigen, obwohl eine Frau bereits schwanger ist. Wann ein Test sich positiv verfärbt, ist abhängig vom HCG-Spiegel. Und die Menge und damit auch die Nachweisbarkeit über den Urin dieses schwangerschaftsspezifischen Hormons ist gerade am Anfang recht variabel.

Als Hebamme empfehle ich gerne, doch lieber noch etwas abzuwarten, bis der Tag der erwarteten Regel da ist. Soweit zur Theorie. Als fraglich Schwangere wartete ich nicht ab, sondern machte einen Frühtest in der 3+3 Schwangerschaftswoche, also gute vier Tage früher. Und das Gefühl hat mich tatsächlich nicht betrogen. Auf dem Test ist tatsächlich eine zweiter, noch heller, aber deutlich sichtbarer Strich erschienen. So sichtbar, dass ihn auch Christian sofort erkannte, dem ich es natürlich umgehend erzählte.

Natürlich reicht ein einzelner Test nicht

Auch wenn ich es bei anderen immer so schön finde, welche kreativen Wege sich ausgedacht werden, die frohe Botschaft zu verkünden – so könnte ich es nicht noch nur ein paar Stunden oder gar Tage länger aushalten, es meinem Mann nicht zu sagen. Wir freuten uns beide sehr – wie auch bei allen anderen Schwangerschaften zuvor. Dieser Moment, in dem man realisiert, dass sich ein kleiner Mensch auf den Weg macht, ist immer wieder besonders, einfach schön und bewegend.

Natürlich reicht ein einzelner Test nicht und so verbrate ich in den nächsten Tagen noch ein paar Tests mehr. Als Hebamme hat man ja berufsbedingt immer ein paar mehr davon herumliegen. Obwohl der zweite Strich täglich dunkler wird, kaufe ich mir letztlich doch noch so einen überteuerten und wenig nachhaltigen Plastiktest, der einem mit Worten digital verkündet: „Schwanger. 2-3 Wochen“. Da das Ergebnis nur für rund 24 Stunden ablesbar ist, sind diese Tests auch keine Erinnerungstücke, die man später seinen Kindern zeigen kann. Trotzdem ist es doch ein bisschen schön, dort das Wort „Schwanger“ zu lesen.

Danach war aber auch erstmal gut mit der Testerei und ich traute mich, nun auch meiner Wunschhebamme Bescheid zusagen. Ich kenne sie schon seit vielen Jahren und durfte mit ihr schon die Hausgeburt einer lieben Freundin begleiten. Ich weiß also gut, wie sie arbeitet und dass das für diese Schwangerschaft gut passen würde. Außerdem arbeitet sie derzeit gerade in Deutschland, was nicht selbstverständlich ist, da sie auch bereits länger in London studiert und gearbeitet hat. Da noch unser Urlaub und viele berufliche Termine vor mir liegen, vereinbaren wir einen ersten Vorsorgetermin in rund acht Wochen. Wenn etwas vorher sein sollte, kann ich mich natürlich jederzeit melden.

Natürlich reicht ein einzelner Test nicht

Da wir bereits schon einmal in der 12. Schwangerschaftswoche ein Kind wieder gehen lassen mussten, weiß ich leider nur zu gut, dass einen auch Vorsorgen oder diverse Ultraschalltermine letztlich nicht davor bewahren können, dass so etwas passiert. Mir war es deshalb gerade in dieser Zeit am wichtigsten, meinem Körper einfach zu vertrauen. Und das gelingt mir persönlich besser, wenn nicht zu viel Einflüsse von außen auf mich einprasseln.

Was ich gerade brauchte oder nicht, war für mich in jeder Schwangerschaft ein bisschen anders. Aber generell bin ich immer gut damit gefahren, auf meinen Bauch zu hören. Und das Bauchgefühl war gut. Außerdem kündigte eine plötzliche Abneigung gegen Bananeneis mit Kamutflocken, mein zu dem Zeitpunkt liebstes Frühstück, einigermaßen sicher an, dass ich wohl auch nicht mehr lange auf die bei mir in allen Schwangerschaften vertraute Übelkeit warten musste.

Mit einer Hebamme, ersten Veränderungen im Essverhalten und viel guter Hoffnung ging es also weiter in den zweiten Monat meiner Schwangerschaft.

Wer mehr von dieser Schwangerschaft lesen will:
der erste Monat | der zweite Monat | der dritte Monat | der vierte Monat | der fünfte Monat | der sechste Monat | der siebte Monat | der achte Monat | der neunte Monat | der zehnte Monat | die Hausgeburt

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23 Kommentare

Evi 1. Oktober 2018 - 10:27

Wie ist das Leben zu sechst? Wir haben 2 grössere Kinder 9 & 7 Jahre alt und ein Mädchen 1 Jahr alt. Wir überlegen ob wir noch 1 Kind bekommen, damit die Kleine auch ein Geschwisterkind in ihrem Alter hat. Allerdings hab ich mächtig Repsekt davor. Da das mögliche Kind, wenn im kommenden Jahr kommen sollte (bin dann schon 40), der Abstand also recht knapp ist. Meine grossen Kinder wären begeistert (sie können das sicher nicht so recht einschätzen was es bedeuted noch ein Geschwisterkind zu haben), mein Mann würde auch dahinterstehen und könnte da er von zu Hause aus arbeitet auch, falls es notwendig sein sollte, auch mal einspringen. Aber die meiste Zeit wäre ich allein. Schafft man das oder ist das Wahnsinn 😉

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Anja Constance Gaca 2. Oktober 2018 - 14:51

Liebe Evi,

ziemlich schön 🙂 Natürlich gibt es Tage, an denen wir uns überfordert fühlen. Aber die gab es auch mit 1,2 oder 3 Kindern 😉 Die Entscheidung für oder gegen ein weiteres Kind kann man ja nie wirklich so richtig rational treffen…
Die Herausforderung zwei Kinder unter zwei Jahren zu haben, ist schon recht groß. Das kennst Du ja vielleicht noch von deinen größeren Kindern? Dazu hatte ich auch mal gebloggt: https://www.vonguteneltern.de/zwei-unter-zwei/

Kinderhaben fühlt sich manchmal wie der Wahnsinn an, aber letztlich schafft man das alles auch 😉

Ich wünsche Dir und Euch alles Gute für Euren Weg 🙂

Liebe Grüße,

Anja

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Jana 3. April 2018 - 16:15

Hallo,
vielen Dank für diesen intimen Einblick in dein Leben. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und du hast mich noch einmal richtig zum Nachdenken angeregt. Dein Wissen als Hebamme merkt man richtig. Toll!

Grüße
Jana

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Ayse Özcan 19. Januar 2018 - 14:58

Liebe Anja,

danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Die Art wie du schreibst ist sehr packend. 🙂

Eine Frage hab ich aber noch:
Hattest du sowas wie einen Mittelschmerz oder Einnistungsblutungen in einem oder mehreren deiner Schwangerschaften.
Man sagt auch, dass man nach dem Eisprung ein Ziehen spürt. Zwischen Nabel und Leiste beidseitig.
Kannst du dich vielleicht daran erinnern?

Und was meinst du mit: *machte einen Frühtest in der 3+3 Schwangerschaftswoche, also gute vier Tage früher* Meinst du vier Tage vor der Mens und 3+3 Tage nach der Einnistung?

Entschuldige falls die Frage dumm klingt.

Danke im Voraus für deine Antwort.

LG aus Wien,
Ayse

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Anja 22. Januar 2018 - 15:02

Liebe Ayse,

nein, ich hatte beides nicht. Getestet habe ich tatsächlich schon 3+3 SSW. Was aber wirklich recht früh und wie geschrieben nicht unbedingt empfehlenswert ist, weil man da natürlich auch trotz eines negativen Tests trotzdem schwanger sein kann.

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Maria Erdmann 22. Dezember 2017 - 10:26

Hallo und vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Die Zeit der Schwangerschaft ist eine sehr schöne aber auch anstrengende Zeit. Man muss im Alltag sehr vieles verändern und beachten. Eine totale Umstellung. Meine Tochter hat mir auch von einer Schwangerschaftsbetreuung erzählt.. Hört sich nach einem super Angebot an, vor allem für jüngere Mütter.

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Evi 17. Januar 2017 - 09:33

Liebe Anja, ja was soll ich sagen 🙂 Irgendwie hat sich plötzlich all meine Angst in Luft aufgelöst und ich war plötzlich bereit 🙂 Jetzt bin ich – zwar noch ganz frisch – aber ich bin SCHWANGER !! Yeahh, wir freuen uns so! Vielen Dank, sicher hat auch deine Antwort, die auch meine Sicht der Dinge wider spiegelt, einen grossen Anteil daran gehabt.

Antworten
Anja 17. Januar 2017 - 13:58

Ach wie wundervoll, liebe Evi. Ich freue mich sehr mit Euch. Es wird alles so richtig und für Euch genau passend sein, wie es ist. Da wollte einfach auch jemand noch unbedingt zu Euch kommen:)
Ich wünsche Dir eine wunderbare und kraftvolle Schwangerschaft.

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Saskia 8. Dezember 2016 - 13:49

Liebe Anja,
vielen Dank für deine lieben Worte.
Manchmal ist es ja verhext. Ich war gestern im dm und konnte an den Test nicht vorbeigehen. Habe dann gleich abends einen Zuhause gemacht in der sicheren Erwartung, dass er negativ sein würde und ich mir selbst ein „hab ich dir doch gesagt“ um die Ohren hauen müsste, aber du wirst es nicht glauben, er war positiv. Und ich könnte nur noch singen und tanzen. Meine Hebamme weiß schon Bescheid und kommt die Tage zur ersten Vorsorge und Blutabnahme vorbei. Und ich bin einfach hin und weg und glücklich!
Ganz liebe Grüße, Saskia

Antworten
Anja 8. Dezember 2016 - 14:30

Oh wie wunderbar, dass der Test auch zu Deinem guten Gefühl passt:)
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für die kommende besondere Zeit.

Alles Liebe für Dich, Anja

Antworten
Doro 7. Dezember 2016 - 14:47

Hallo Anja,
von mir auch herzlichen Glückwunsch und alles Gute mit und für Euer kleines Wunder! Ich kann mich noch an die vielen Schwangerschaftstests erinnern, die ich 2014 nach ausbleiben der Menstruation gemacht habe. Alle negativ. Auch nach 14 Tagen noch. Ich war mir vom Gefühl her trotzdem sicher, schwanger zu sein. Heute habe ich ein kleines gesundes 20 Monate altes Mädchen. Inzwischen hätte ich eigentlich Lust auf ein weiteres Wunder und Abenteuer mit einem kleinen Menschen. Meinem Mann geht es gerade genau so wie mir. Ich fand die letzte Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt allerdings irre anstrengend. Mit einem zweiten Kind und 42 Jahren traue ich mir das gerade gar nicht mehr zu.
Deshalb freue ich mich umso mehr über das große Geschenk meiner Tochter.

Antworten
Saskia 7. Dezember 2016 - 10:55

Liebe Anja,
meinen herzlichen Glückwunsch! Ich selbst schwebe gerade zwischen Hoffen und Bangen, auch wenn ich mir eigentlich absolut sicher bin und es sich total nach Schwangerschaft anfühlt. Schön, auch wenn man sofort mit Ausbleiben der Regel testen kann, das kann ich leider nicht. Schon bei meiner ersten Schwangerschaft war der Test bei 7 Tagen drüber negativ. Positiv war er dann als ich 14 Tage drüber war. Meine Tochter kam gesund zur Welt und bereichert unser Leben jeden Tag. Anfang Oktober war ich schonmal soweit. Hatte dann so mit 10 Tagen drüber getestet und es gab einen zarten zweiten Strich, zwei Tage später später setze eine Blutung ein und ich war kreuzunglücklich.
Nun bin ich den zweiten Tag drüber und würde so so gerne einen Test machen, auxh weil ich mir so sicher bin und alle Anzeichen darauf hin deuten und es fühlt sich auch anders an als Anfang Oktober, das stimmt mich froh – und doch gäbe ich einiges einen Test machen zu können, um ganz sicher zu sein. Kennt das noch wer? In Foren heißt es immer wenn der Test ab Fälligkeit nicht positiv ist, dann ist man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schwanger. Ich weiß nun aus Erfahrung wenn auch einmal mit unglücklichem Ausgang, dass es bei mir scheinbar anders ist.
Ein zweites Kind wäre so wunderbar. Ich hoffe, dass mein Gefühl stimmt und alles Ziehen im Unterbauch und Rücken und in der Leiste die richtigen Signalen sind. Und dann hoffe ich selbstverständlich weiter, dass es auch gut ausgeht. Aber es fühlt sich gut an, das ist ja schonmal was, auch ohne Test.

Alles Gute erstmal für Dich und das kleine Wesen und vielen Dank für deinen tollen Blog, den ich immer gerne lese!
Liebe Grüße von Saskia

Antworten
Anja 8. Dezember 2016 - 00:25

Liebe Saskia,

vielleicht wäre eine Blutentnahme bei der Hebamme oder Frauenärztin eine gute Option für Dich? Der HCG-Wert im Blut lässt sich genauer und konkreter nachweisen.
Ansonsten hoffe ich mir Dir, dass Dein gutes Bauchgefühl bestimmt das Richtige sagt:)

Alles Gute für Dich und liebe Grüße, Anja

Antworten
Dienle 7. Dezember 2016 - 10:54

Liebe Anja, ich freue mich so für euch und natürlich darüber, dass wir mitlesen dürfen. Es tut mir leid, dass du erleben musstest, ein Sternchen zu haben. Wie so viele habe ich auch ein 12-Wochen-Sternchen zwischen Kind 2 und 3….und ich kann sagen, dass mir ein Ultraschallbild mit Herzschlag und kleiner ‚Wolke‘ beim Ziehenlassen ein Schatz war. Vielleicht ist jetzt sicher nicht die Zeit, aber vielleicht schreibst du oder dein Mann da mal drüber…danke, dass ihrs erzählt habt.

Antworten
Anja 8. Dezember 2016 - 00:27

Liebe Dienle,

ich habe auch immer wieder schon mal hier auch zum Thema Fehlgeburt geschrieben z.B.:

http://www.vonguteneltern.de/?p=4016

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Maria Weiß 6. Dezember 2016 - 14:59

Liebe Anja! Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Ich habe leider grad in der 12 ssw mein Kind verloren (wäre auch nr 4 gewesen) du schreibst, dass ihr leider dasselbe erleben musstet. Hast du darüber schonmal einen Artikel geschrieben? Es würde mich interessieren wie du als Hebamme und Mutter damit fertig geworden bist! Alles gute für euch:)

Antworten
Anja 8. Dezember 2016 - 00:39

Liebe Maria,

das tut mir so leid zu hören. Ich wünsche Dir und Euch Zeit, Raum und gute Unterstützung, um das Erlebte verarbeiten zu können mit all den Emotionen, die dazu gehören.
Zum Thema Fehlgeburt hatte ich auch schon mal hier geschrieben, u.a.:
http://www.vonguteneltern.de/?p=4016

Persönlich finde ich den direkten Austausch mit Frauen (in meinem Fall auch Kolleginnen), die das Gleiche erlebt haben, am hilfreichsten. Es sind oft wesentlich mehr Frauen im direkten Umfeld davon betroffen, als man oft so denkt. Es wird immer noch sehr wenig darüber geredet, dabei ist es fast allen, die das erlebt haben, ein Bedürfnis, auch darüber sprechen zu können…

Nimm Dir genug Zeit, auch wenn drei Kinder im Haus sind und Dich fordern. Und je nach Alter trauern natürlich auch die Geschwisterkinder mit. Hier finde ich ein gemeinsames Abschiedsritual für das gegangene Baby sehr schön und wertvoll. Ich finde, dass das der ganzen Familie hilft.

Alles Liebe für Dich und Euch,

Anja

Antworten
Evi 6. Dezember 2016 - 13:03

WOW, finde das soo toll! Beneide immer Familien mit mehr als 2 Kindern. Hätte selber so gerne ein drittes, aber ich traue mich einfach nicht. Habt Du/Ihr denn keine Sorgen, dass ganze nicht wuppen zu können. bzw. das die Kinder leiden etc.? Wie gesagt ich finde es einfach toll 🙂 Wenn ich mich doch einfach trauen würde 😉

Antworten
IRA 6. Dezember 2016 - 16:54

Liebe EVI,
ich habe Anja nach ihrem Artikel „Der ideale Abstand zwischen Geschwistern“ eine ähnliche Frage gestellt. Anja hat eine großartige Antwort geschrieben, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Wenn du willst, siehe einfach ihren Kommentar am 30. November gegen 20:00.

Antworten
Anja 6. Dezember 2016 - 22:12

Liebe Evi,

tatsächlich hatte ich diese Sorge vor allem, als das zweite Kind unterwegs war. Die Umstellung auf das dritte Kind war viel leichter. Das mit dem „allem gerecht werden“ klappt am besten, wenn man seine Ansprüche an sich selbst immer wieder hinterfragt. Ich glaube mit jedem Kind mehr, wird man etwas fokussierter auf das, was einem wirklich wichtig ist. Ich glaube, wenn wir nicht drei oder bald vier Kinder hätten, die uns natürlich auch mit all ihren Bedürfnissen fordern, würden wir Energie in andere Dinge stecken, die wir halt jetzt einfach auch großzügig weglassen. Mein persönlicher Perfektionsdruck hat sich mittlerweile auf ein ganz gutes Maß eingependelt, denke ich:) Und tatsächlich ist es ja wirklich ein bisschen so, dass man mit seinen Aufgaben wächst. Da wir auch mehrere gute Freunde mit drei oder vier Kindern haben, haben wir auch immer wieder mitbekommen, wie schön so eine große Familie sein kann.

Ich wünsche Euch, dass Ihr dem folgen könnt, was Euer Herz Euch sagt- ob mit zwei oder auch mehr Kindern:)

Liebe Grüße,

Anja

Antworten
Ina 6. Dezember 2016 - 08:55

Herzlichen Glückwunsch Anja!

Antworten
Alicja Wiktoria 6. Dezember 2016 - 08:29

Danke für diesen spannenden Einblick in den ersten Monat! Die Wunsch Hebamme zu haben, ist Gold wert!
Herzliche Grüße und nochmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Antworten
Anja 8. Dezember 2016 - 00:30

Danke, liebe Alicija.
Leider blieb es dann doch nicht bei der Wunschhebamme, aber davon mehr in den nächsten Monatsberichten. Aber glücklicherweise bin ich jetzt trotzdem gut mit einer tollen Kollegin versorgt 🙂

Liebe Grüße, Anja

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