Farfalla, Aromatherapie, Babyöl

Von Eltern für Eltern – die Babylinie von farfalla (Werbung)

von Anja

Schlafwarme, verstrubbelte kleine Kinderköpfe riechen für mich immer ein bisschen nach frisch gebackenem Brot. Neben diesen ganz persönlichen Geruchsempfindungen gibt es auch bestimmte externe Düfte, die für mich mit besonderen Zeiten im Leben verknüpft sind.

Der Sommer riecht nach Kokosnuss, weil ich in dieser Zeit gerne Kokosöl zur Pflege benutze. Der Duft von Rosenblüten für mich immer mit Schwangerschaft assoziiert, weil ich nur in dieser Zeit Rosenblüten gerne in Form von Pflegeprodukten eingesetzt habe. 

Und auch Geburt hat für mich einen bestimmten Geruch, der vor allem geprägt ist aus meiner Externatszeit als Hebammenschülerin. In dem Geburtshaus, in dem ich damals hospitierte,  wurde nicht nur unter der Geburt aromatherapeutisch gearbeitet. Damals lernte ich auch erstmalig Aromaöle des Schweizer Unternehmens farfalla kennen. Eine der Firmen, für die die Themen „bio“, „fairer Handel“, „zertifizierte Naturkosmetik“ und „soziale Firmenkultur“ schon lange relevant waren, als das Thema Nachhaltigkeit noch tief in der damals häufig skeptisch beäugten Öko-Ecke angesiedelt war. So wie wir Hebammen ja auch irgendwie.

So findet man auf der farfalla-website folgende Aussage über die Gründer: „Jung und experimentierfreudig waren die farfalla-Gründer in vielen Bereichen Pioniere und probierten Dinge, die in den 1970ern noch exotisch waren: Sie praktizierten Yoga und Makrobiotik, produzierten eigenen Tofu und Kombucha… immer auf der Spur von Gesundheit, Ökologie und innerem Frieden.“ Tofu und Kombucha sind längst keine Fremdwörter mehr. Und auch Yoga ist immer mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Bestimmte Öle nicht für die Kleinsten geeignet

Viel hat sich seit den 1970ern also getan, aber längst noch nicht genug. Und so gilt es, gerade bei Pflegeprodukten so wie bei dem, was wir essen, genau hinzuschauen, was wirklich drin ist und was besser nicht drin sein sollte. Daraus entstand wohl auch der Wunsch, dass farfalla seine  Aromatherapie- und  Aromapflegeprodukte auch in Form einer eigenen Linie für Babys und Kleinkinder anbieten sollte. 

Schon bisher haben die Kleinsten schon von den farfalla-Produkten profitiert. Denn aus den Basispflegeölen und den Aromaölen lassen sich auch individuelle Mischungen zur äußerlichen Anwendung anfertigen. Ganz besonders wichtig ist hier natürlich immer eine babyfreundliche Verdünnung. Hierfür braucht es aber genug Wissen und ein sorgsames Vorgehen, weil bestimmte Öle gar nicht für die Kleinsten geeignet sind, so zum Beispiel menthol-, eukalyptol- und kampferhaltige Öle. Gleiches gilt auch für die meisten Minzsorten, Rosmarin, Salbei oder Ysop.

Andere besonders sanfte Öle sind wiederum sind entsprechend verdünnt schon ab sechs Monaten einsetzbar wie z.B. Lavendel fein, Rose, Kamille römisch und Thymian lynalool.  Und auch bei den verwendeten Basis-Pflegeölen muss berücksichtigt werden, dass die Haut der Kleinsten wesentlich dünner und empfindlicher ist.

#fromparents2parents

Es gehört also viel Wissen dazu, um passende Mischungen für Babys und Kleinkinder herzustellen. Bei farfalla gibt es deshalb auch Workshops, in denen Eltern die Herstellung babysanfter Öle unter fachkundiger Anleitung erlernen können. Auch wenn DIY im Trend liegt, bietet der Elternalltag allerdings nicht immer genug Zeit dafür. Daher kam der Wunsch nach sicheren und hochwertigen Aromapflegeprodukten für Babys auch von Eltern selbst. Unter dem Motto #fromparents2parents hat farfalla nun eine eigene Babypflegserie entwickelt. In einem Team übrigens, das aus Eltern besteht, die die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern aus eigener Erfahrung kennen. Herausgekommen sind drei Produkte, die die häufigsten Wehwehchen und Pflegebedürfnisse abdeckt.

Weniger ist mehr: Zärtliche Pflegecreme für Gesicht und Körper

Die Zärtliche Pflegecreme für Gesicht und Körper ist feuchtigkeitsspendend durch Sheabutter und Aprikosenkernöl. Harmonisieren und hautberuhigend wirkt sich das enthaltene ätherische Öl der Damaszenorrose aus. Die Creme kann für das Gesicht und den Körper gleichermaßen angewendet werden. Eine kleine Menge reicht, denn weniger ist mehr gerade in Bezug auf die Babypflege. Der Geruch ist angenehm unaufdringlich und überdeckt somit auch nicht den wunderbaren Eigengeruch eines Babys. Nach dem Eincremen kann man den Rest gut einfach in den ja gerne strapazierten Elternhänden verteilen. Trotz der enthaltenen hochwertigen Öle hinterlässt die Pflegecreme kein fettiges Gefühl

Sanfte Massage für den Babybauch: Wohltuendes Bäuchleinöl

Die Verdauung des Babys beschäftig wohl alle Eltern. Es macht dem Baby (und Eltern) mal mehr und mal weniger zu schaffen. Das Bedürfnis, sein Baby zu unterstützen, wenn das Bäuchlein sich meldet, ist bei allen Eltern groß. Primär geht es darum, das Baby in dieser Zeit zu halten und es mit ihm auszuhalten, dass die Verdauungsarbeit wirklich anstrengend und belastend sein kann. Sanfte Bauchmassagen unterstützen dies und beruhigen das Baby und die Eltern. Denn das Gefühl, dem Kind unmittelbar etwas gutes tun zu können, ist sehr entlastend.

Entspannende Massagen für Babys und Kleinkinder

Es gibt in Babymassagekursen, Büchern und im Netz etliche Bauchmassage-Anleitungen für Babys. Du kannst diese gerne ausprobieren. Es darf aber auch einfach intuitiv massiert werden. Ein paar Dinge sollten beachtet werden:

  • Der Massageplatz sollte schön warm sein. Babys kühlen schneller aus und fühlen sich entsprechend unwohl. Eine Wärmelampe kann hilfreich sein, wenn die Raumtemperatur zu kühl ist. Bei der Bauchmassage muss dein Baby nicht ganz ausgezogen sein. Kleine Kniestrümpfe oder Babystulpen sorgen dafür, dass Füße und Beine warm bleiben.
  • Da die Massage recht unmittelbar auf die Verdauung wirken kann, lege eine gut waschbare Unterlage auf den Massageplatz, wenn du die Windel zum Massieren ausziehst
  • Lege beim Massieren Ringe, Uhr oder Armreifen ab. Der Unterarm ist am besten auch frei von störenden Ärmeln.
  • Wasche die Hände mit gut warmen Wasser. Sind sie anschließend immer noch kühl, kann man sie durch das Aneinanderreiben der Handflächen erwärmen.

  • Erzähle deinem Baby, was du machst, bevor du mit dem Ausziehen und der Massage beginnst. Bleibe auch bei der Massage durch Worte und Blickkontakt mit ihm in Verbindung. 
  • Nimm ein wenig Öl in deine Hände, verteile und wärme es in deinen Händen vor.
  • Lege am Anfang deine Handflächen sanft auf den Bauch des Babys und verweile dort etwas, bevor es losgeht.
  • Verteile das Öl langsam auf dem Bäuchlein und streiche sanft mit den Fingerspitzen beider Hände im Uhrzeigersinn rund um den Nabel. Lass diese Bewegung jeweils sanft zum linken Oberschenkel hin auslaufen. Eine Hand bewegt sich so immer streichend um den Nabel herum, so dass es eine fließende Bewegung ergibt. Du kannst auch eine spiralförmige Massage ausgehend vom Bauchnabel mit deinen Fingerspitzen ausführen. Großflächigere Streichungen vom oberen Bauchbereich Richtung unterer Bauchbereich sind vielen Babys angenehm.
  • Du kannst aber auch selbst probieren, welche Bewegungen deiner Hände sich für dein Baby gut anfühlen. Beobachte sein Gesicht und auch die Händchen. So findest du schnell heraus, was dein Baby beim massieren entspannt und was nicht. Richte dich auch zeitlich bei der Massage nur danach, was dein Baby vorgibt. So geht zum Beispiel ein Stillbedürfnis immer vor.
  • Beende die Masssage, in dem du deine warmen Hände noch mal flächig auf den Bauch auflegst.

Im wohltuenden Bäuchlein-Öl von farfalla unterstützen Kamille und Fenchel die Entspannung des Babybauches. Bauchweh beschäftigt aber nicht nur Babys (und Eltern) in den ersten Monaten. Kleinkinder und größeren Kindern haben ebenso immer wieder damit zu tun. Auch ihnen tut das sanfte Massieren zusammen mit der ungeteilten elterlichen Aufmerksamkeit gut. Die Massageform richtet sich hier ebenso nach den Bedürfnissen des Kindes. Eher spielerisch und lustig für aktive Kinder. Eher sanft und fließend für ruhebedürftigere Kinder.

Klassiker der Hebammenempfehlungen

Für Babymassagen generell eignet sich wunderbar das Bio-Öl „Mandel- Verwöhnzeit“. Aufgrund der hohen Verträglichkeit für sensible Kinderhaut empfehlen Hebamme schon immer gerne Mandelöl gerne für die Babypflege. Es versorgt durch seine rückfettende Wirkung trockene Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit und lässt sich auch zur sanften Reinigung beim Wickeln gut verwenden.

Für die kalte Jahreszeit: Wohlsein-Balsam mit Thymian

Noch so ein Klassiker der Hebammenempfehlungen ist Thymian für verschnupfte Babynasen. Natürlich muss auch hier vorsichtig dosiert werden. Im Wohlsein-Balsam arbeitet der krautig-riechende Thymian als Unterstützer bei den winterlichen Unpässlichkeiten und wirkt unter anderem luftreinigend, lösend und stärkend. Hier ist er in Bio- Aprikosenkernöl und Bio-Sonnenblumenöl in einer babyfreundlichen Mischung eingebettet.

Dennoch sollte der Balsam erst bei Säglingen ab drei Monaten angewendet werden. Hier kann eine kleine Menge auf Brust und Rücken aufgetragen werden. Alternativ können Eltern auch ein wenig Balsam in die Fußsohlen des Babys einmassieren. Aber auch größere Kinder unterstützt der Wohlsein-Balsam in der Schnupfen-und Hustenzeit. Winter mit Kindern riecht für mich schon seit vielen Jahren immer auch ein bisschen nach Thymian.

Hebammenhilfe als Herzensprojekt bei farfalla

Die drei neuen Produkte sind für die farfalla aber auch ein Herzensprojekt, weil es unmittelbar mit ihrem sozialen Engagement im Bereich der Hebammenhilfe in Äthiopien verknüpft ist. Jedes verkaufte Produkt unterstützt dort vor Ort die mehrjährige professionelle Ausbildung von Hebammen. Die farfalla-Hebammen-Hilfe wurde ins Leben gerufen, um ganz konkret die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern der Welt zu reduzieren. 

Die professionelle Betreuung in der Schwangerschaft, während und nach der Geburt durch ausgebildete Hebammen erhöht die Überlebenschancen von Müttern und Babys deutlich.

Im Rahmen ihrer Hebammenhilfe unterstützt farfalla auch das von zwei Schweizer Hebammen gegründete Projekt MAMbrella. Seit Mai 2018 sind sie mit ihrer mobilen Hebammenpraxis in serbischen Flüchtlingscamps im Einsatz. Ergänzend zu bereits bestehenden medizinischen Strukturen möchte MAMbrella einen weltoffenen und geschützten Ort von Frauen für Frauen bieten, an dem die Frau und ihr Kind und nicht deren Herkunft im Vordergrund stehen. Dabei liegen ihnen die Bestärkung der geflüchteten Frauen in ihrem Muttersein, die Förderung der intakten Mutter-Kind-Beziehung und ein sanfter Start für die Kinder trotz der erschwerten Bedingungen besonders am Herzen.

Die seit Oktober 2019 erhältlichen Babyprodukte von farfalla sind vegan und als Naturkosmetik zertifiziert. Die Zutaten sind zu 100 Prozent natürlich und 99 Prozent der zertifizierten Rohstoffe werden in Bio-Qualität verarbeitet.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit farfalla. Die Produktbewertung in spiegelt unsere persönliche Meinung wider.

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