Feldberger Hof, Hochschwarzwald, Alpenpanorama

Wir unterwegs: Kurzurlaub im Familotel Feldberger Hof

von Christian - Pressereise

Wenn es um Urlaub geht, sind wir alle eigentlich ausgesprochene Meer-Menschen. Dennoch gab es gerade seitens der Kinder immer wieder den Wunsch, in die Berge zu fahren. Viele Male haben wir das verschoben zugunsten von Strand und Muscheln. In den Herbstferien aber ging es endlich in die Berge. Genauer gesagt zum Familotel Feldberger Hof im Hochschwarzwald, direkt am Fuße des Feldberg gelegen. Wir durften dort für vier Tage auf Einladung das All-Inclusive-Hotelleben und viel Natur genießen.

Die Berge sind gefühlt sehr weit weg von Berlin. Erstaunlicherweise geht es mit der Bahn recht schnell und vor allem simpel. Bis Freiburg fährt ein ICE direkt. Danach wechselt man in die Dreiseenbahn nach Seebrugg und steigt eine Station vor dem Streckenende am höchstgelegenen Bahnhof Deutschlands aus. Von dort sind es nur noch ein paar Bus- oder Taximinuten bis zum Hotel. Die letzte knappe Stunde in der Dreiseenbahn ist schönes Natursightseeing im Vorbeirattern. Es zeigt wieder einmal, was für schöne Ecken sich in Deutschland „verstecken“. Dennoch ist es am Ende eine Tagesreise von Berlin aus, das darf man nicht vergessen.

Wir sind zu Sechst in einer schönen Residenz-Wohnung im Nebengebäude des Feldberger Hof untergeschlüpft. Im großen Elternbett haben wir es uns mit der Kleinsten gemütlich gemacht. Die drei großen Kids haben in ihrem Zimmer ein Doppelstock-Hochbett plus beigestelltes Bett bezogen. Die Residenz hat ein Wohnzimmer mit Couch sowie eine komplette Essecke und Küche, wenn man sich selbst versorgen möchte. Das mussten wir zum Glück mal nicht machen. Vier Tage All-Inclusive-Versorgung ist ein Traum für Eltern von mehreren Kindern. Familien sind in einem Familotel ohnehin immer gut aufgehoben. Alle 54 Häuser des Hotelverbunds stehen unter dem Siegel der Familotel-„Schöne-Ferien-Garantie“, die eine familiengerechte Unterkunft und Ausstattung, regelmäßige Qualitäts- und TÜV-Sicherheitschecks, eine All-Inclusive-Verpflegung für Kinder und eine altersgerechte Kinderbetreuung von mindestens 35 Stunden in der Woche beinhaltet. Freundlichkeit und Gastlichkeit stehen an oberster Stelle. Das haben wir im Feldberger Hof wieder einmal erlebt.

Meisterliche Süßspeisen

Damit im Hotel für alle Angestellten sichtbar ist, dass man sich jederzeit bis 21 Uhr alkoholfreie Getränke an den diversen Zapfanlagen oder Kaffee aus den Vollautomaten holen darf, kriegen alle All-Inclusive-Gäste ein spezielles Stoffbändchen. Erwachsene bekommen noch eine zusätzliche Karte, mit der sie sich Bier und Wein selbst zapfen dürfen. Die Kinder kriegen beim Check-In eine Trinkflasche, die sie sich auffüllen können, um sie mit aufs Zimmer oder zu den Aktivitäten nehmen zu können. Allerdings halten die Flaschen dem Wasser mit Kohlensäure nicht so ganz stand, so dass wir doch öfters mal nasse Taschen hatten. Aber das kennen wohl alle Eltern. Wichtig zu wissen: Ab 21 Uhr müssen alle Getränke immer bezahlt werden.

Das All-Inclusive-Bändchen eröffnet auch den Zugang zu Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie den Leckereien der süßen Stunde. Das Essen im Hotel war durchgängig von hoher Qualität, die Auswahl an vegetarischen Gerichten bzw. Optionen gut. Als vegan essender Mensch muss man wie vielerorts mit Abstrichen leben, wird aber auch satt. Wer Fragen zum Essen hat, wird vom Restaurantleiter immer supernett aufgeklärt. Ab sechs Personen kann man für die Zeit des Aufenthaltes einen festen Tisch für das Abendessen reservieren, was wir dankbar in Anspruch genommen haben. Aber auch bei den anderen Mahlzeiten haben wir auch mit unseren vier Kindern immer einen Platz gefunden.

Kleiner Auszug aus dem vegetarischen Teil des Abendbuffets gefällig? Gemüsesticks und Bruschetta und Cremesuppe mit Pfifferlingen. Rote Bete und Safrankartoffeln. Asia-Nudeln mit Koriander-Limonen-Sauce. Reibekuchen mit Apfelkompott. Dazu Pilzragout und feiner Blattspinat. Ein Teil des Büffets ist ausgewiesen ayurvedisch-vegetarisch gekocht. Das Essen wird teils in sehr gut portionierten Schälchen zum Mitnehmen serviert, teils darf man sich komplett selbst bedienen. Das funktioniert auch für die Kids, sie kommen an fast alles gut ran. Die Desserts haben es uns allen besonders angetan. Für die Süßspeisen haben sie im Feldberger Hof offenkundig einen echten Meister in der Küche. Viel schneller als vermutet jedenfalls landet man in einem durchaus angenehmen Rhythmus aus Mahlzeiten, die von Unternehmungen abgelöst werden.

Indoor-Sport- und Spaßpark als zweites Zuhause

Da wir ohne Auto angereist waren, fanden die meisten Aktivitäten rund ums Hotel statt. Davon gibt es so viele, dass wir sie in den vier Tagen nicht annähernd geschafft haben. Die Kids waren vor allen Dingen vom Sport- und Entertainmentangebot begeistert. Direkt zwischen Hotelhauptgebäude und Residenz liegt die Fundorena. Der nagelneue Indoor-Sport- und Spaßpark wurde schnell zum zweiten Zuhause. Als All-Inclusive-Hotelgast darf man die Fundorena ohne zeitliche Einschränkungen nutzen. Die Kids sind stundenlang geklettert (tolle Anlage mit durchlaufender Sicherung), gejumpt und in Schlittschuhen über das etwas absurde Kunststoffeis geglitten. Schön getobt + Höhenluft = gut geschlafen, diese Rechnung ging glatt auf.

Dazu locken im Hotel sechs Indoorspielplätze mit diversen Angeboten, darunter Tischtennisplatten und Riesenbausteine. Einen extra Babybereich für Kinder bis zu zwei Jahren gibt es auch. Und natürlich ist da noch das Hallenbad mit Rutsche und einem wirklich lustigen Wasserspielplatz für die kleineren Kinder. Dort darf gepumpt und geplanscht werden. Es gibt verwirrend umleitbare Wasserkreisläufe und eine Überraschungsdusche zum Pranken unvorsichtiger Eltern und Geschwister.

Wer mag, kann auch die kostenlose Kinderbetreuung nutzen, die nach Altersklassen getrennt ist. Kinderbetreuung für Kids bis zum Teenageralter wird an mindestens 60 Stunden in der Woche angeboten, selbst eine Babybetreuung wird an 20 Stunden in der Woche angeboten. Unsere Kids waren die meiste Zeit mit Klettersport und Jumpen beschäftigt, haben aber einmal Kinder-Cocktails gemixt und die Halloween-Party mitgefeiert. Das Angebot wird täglich aktualisiert, so dass es garantiert nicht langweilig ist.

Kids an die herrliche Höhenluft locken

Ab und zu haben wir es sogar geschafft, die Kids auch an die herrliche Höhenluft zu locken. Die Berglandschaft lädt ja auch wirklich mal dazu ein, so aus Sicht des visuell gestressten Großstädters. Direkt vor unserem Fenster ragte der Feldberg in die Höhe. Der 1448 Meter hohe Seebuck ist der erste Gipfel. Dort endet die Gondel der Feldbergbahn, der Feldbergturm steht nur einen Steinwurf entfernt. Der ehemalige Funkturm dient schon lange als Aussichtsturm auf das beeindruckende Alpenpanorama. Das haben wir an zwei Tagen ausgiebig genossen und mit den Kindern die Gipfel weit entfernt am Horizont bestaunt. Wer eine Hochschwarzwald-Card hat, darf einmal täglich kostenlos rauf und runter gondeln und auch den Turm gratis besteigen (oder den Lift nehmen).

An zwei Novembertagen hatten wir oben irre schönes Wetter, nachdem die Nächte bereits echt spürbar frostig waren. Nachmittags saßen wir im warmem Gipfelgras und haben den Ausblick genossen. Wir Eltern wären gerne noch etwas länger wandern gegangen, aber mit Baby und Kindern, die dringend zurück in die Kletterhalle wollen, ist das nicht so richtig eine Option. Immerhin wollten sie einmal täglich unbedingt Gondel fahren.

Natürlich ist der Feldberger Hof im Herzen auch ein waschechtes Skihotel. 55 Pistenkilometer liegen direkt im Skigebiet, der Berg mit fünf Liften direkt am Hotel. Skifahren ist absolutes Neuland für uns, mehr noch als die Berge. Aber mal schauen, vielleicht machen wir das ja auch irgendwann nochmal. Für den Skiurlaub muss man allerdings früh buchen, denn in den Wintermonaten ab Dezember ist der Feldberger Hof meist ausgebucht. Und auch als wir dort waren, war das Hotel dem regen Betrieb im Restaurant nach zu schätzen sehr gut besucht.

Vielen Dank an Familotel Feldberger Hof für die Einladung zu dieser Reise. Die Unterkunft im Hotel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Ebenso vielen Dank an die Agentur RSPS für die Organisation der Reise. Alle Bewertungen und Meinungen in diesem Artikel spiegeln unsere persönliche Meinung wider. Wer mehr über unseren Umgang mit Werbung, Sponsored Postings und unsere inhaltliche Unabhängigkeit lesen will, schaut hier vorbei.

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2 Kommentare

Anja 20. November 2017 - 11:54

Das wäre für mich ein wahrgewordender Traum: Familotel Urlaub, und dann auch noch all-inclusive! Leider echt richtig teuer, wenn man nicht vom Hotel eingeladen wird 😉 Danke für den schönen Bericht!

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Christian 20. November 2017 - 12:12

Na klar, ganz billig ist das nicht, aber aufs Gesamtpaket gerechnet ziemlich okay. Ich war neulich in Berlin im Jump-House mit vier Kids für eineinhalb Stunden, da waren inklusive Getränke und Eis fast 80 Euro weg. In dem Hotel ist das alles inklusive – ohne Zeitlimit. Aber ja, Urlaub ist leider generell nicht ganz billig, egal ob Familienhotel oder Ferienhaus in Dänemark. Gerade, dass in den Sommerferien alles dreimal so teuer ist, kostet uns jedes Jahr ein intensives Durchatmen, um es mal nett zu formulieren 😉

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