Wir unterwegs: Strandhotel Travel Charme Bansin auf Usedom

von Anja

Keine 250 Kilometer von Berlin entfernt liegt die Insel Usedom, von der wir schon so viel Gutes gehört hatten. Trotzdem waren wir bisher immer nur auf der größeren Nachbarinsel Rügen, die uns zumindest im Sommer fast ein bisschen zu voll erschien. Als wir auf Usedom ankamen und in Richtung Hotel an der Küste fuhren, umgab uns erst einmal viel grüne Landschaft. Die Großstadtkinder aber auch wir freuten uns über weite, bunte Wiesen, über die man einfach so rennen konnte.

Weiter ging es nach Bansin ins Travel Charme Strandhotel, direkt am Meer. Das Vier-Sterne-Hotel ist besonders für Familien eine gute Adresse. Kinder bis zwei Jahre reisen kostenfrei mit einem Erwachsenen und Kinder von drei bis sechs Jahren zahlen nur zehn Prozent, ältere Kinder 50 Prozent des Erwachsenenpreises für ein Doppelzimmer – Verpflegung und Nutzung des Kinderclubs inclusive. Schon an der Rezeption werden die kleinen Gäste mit einem Getränk und einem Piratenschlüsselband mit Namensschild freundlich begrüßt. Im Familienappartement erwartete uns neben zwei riesigen Obsttellern noch ein weiteres kleine Begrüßungsgeschenk für jedes Kind. Das “Kinderzimmer” hatte neben einer Hängematte noch eine Schatztruhe und im Bad einen Piratenhocker, damit die Höhe stimmt.

Auch an uns Eltern wurde gedacht und man hatte neben den hauseigenen Spa-Produkten noch ein Entspannungsbad im Bad bereit bestellt. So fühlt man sich wirklich umgehend willkommen.

Natürlich wollten die Kinder ans Meer, auf das sie vom Balkon aus schon geschaut haben. Usedom empfing uns mit schönstem Sonnenwetter, auch wenn die Ostsee selbst noch recht frisch war. Einfach durch den Sand laufen, Muscheln sammeln und den endlosen Blick genießen – es tut so gut, am Meer zu sein.

Und so einen Spielplatz direkt am Meer – den hätten wir in Berlin auch gerne..

Zum Abendessen gab es in einem Restaurant an der Strandpromenade Pizza, die die Kinder stilecht im Strandkorb auf der Restaurantterrasse mit Meerblick verspeisten. Weil es zum Abend hin deutlich kühler wurde, versorgte uns der nette Wirt irgendwann mit warmen Decken.

Da das Strandhotel direkt am Meer liegt, kann man den Blick aufs Wasser auch beim Frühstück genießen. Für Kinder gibt es sogar wahlweise einen Kinderfrühstücksbereich mit kleinen Tischen und Stühlen und einem kompletten Buffet in Kinderhöhe.

Die Auswahl am großen Buffet war mehr als reichlich – und auch vegetarisch bzw. sogar vegan gab es genug Optionen. Für die Kleinen wird mit einem Kinderbesteck eingedeckt und auch Hochstühle sind ausreichend vorhanden.

Unsere Kinder wollten dann unbedingt den Kinderclub ausprobieren, so dass wir sogar noch etwas länger einen zweiten Kaffee mit Meerblick genießen konnten. Im Kinderclub werden in insgesamt vier Räumen und einem Spielplatz im Garten alle Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren betreut, aber es gibt auch gemeinsame Spielzeiten mit den Eltern. Neben Spielzeug warten viele Mal- und Bastelangebote. Auch an ältere Kinder ist mit Tischtennisplatte, Kicker und Spielkonsole gedacht, wobei Eltern bei der Anmeldung der Kinder die Mediennutzungszeit festlegen. Auch alles andere, was wichtig ist, wird bei Betreuungsbeginn einmalig abgefragt. Der Kinderclub ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Spiel- und Toberaum ist rund um die Uhr mit der Zimmerkarte zugänglich. Hier warten Kletter- und Sprossenwand, Seile und viele andere Klettermöglichkeiten auf die Kinder. Es gibt einen Tobebereich mit Matten und einen Ruhebereich mit Sitzsäcken und riesigen Sitzkissen.

Auch sonst wird im Hotel überall an die Kinder gedacht. Es gibt an der Rezeption eine kleine Treppe extra für die Kinder und in der Lobby eine gemütliche Spielecke.

Außerdem ein Bücherregal, an dem sich die Kinder bedienen können. Wir haben viele Bücher gelesen, zum Beispiel, als wir auf der Terrasse des Hotel-Restaurants, die eine großzügige und günstige Kinderkarte haben, auf Essen oder Getränke gewartet haben. Auch für Erwachsene gibt es Bücher zum Ausleihen, wenn man denn Zeit zum Lesen hat.

Besonders schön ist das Schwimmbad mit Meerblick im hauseigenen Spa-Bereich. Mit den bereitgelegten Bademänteln- und Schuhen kann die ganze Familie direkt vom Zimmer aus in Badesachen dorthin gehen. Handtücher sind dort direkt vorhanden, auch zum Ausleihen für den Strand übrigens. Schwimmflügel- und -bretter sowie Poolnudeln gibt es neben einem kleinen Planschbecken auch. Zum Spa gehört eine Saunalandschaft und ein Bereich, in dem man Wellness-Anwendungen und sogar Massagen für werdende Mütter buchen kann. Der beheizte Pool und die Sauna sind bis 22 Uhr geöffnet, so dass wir auch nach dem Abendessen noch eine Runde mit den Kindern schwimmen gegangen sind.

Damit Usedom auch mit kleineren Kindern bequem erkunden kann, stehen im Hotel kostenlos Bollerwagen und auch Buggys zum Ausleihen bereit. Fahrräder sowie fertig gepackte Picknickkörbe oder Lunchpakete sind gegen Gebühr ebenfalls erhältlich. Neben 7-Gang-Tourenrädern mit Kinderanhänger oder Kindersitz können auch Kinderräder, Laufräder, Tandems und Mountainbikes ausgeliehen werden. Usedom bietet mit über 150 km Radwegen beste Bedingungen, die Insel mit den Fahrrad zu erkunden.

Wir sind mit dem Bollerwagen an der Uferpromenade entlang, wo man aus man schnell zur Seebrücke für einen besonders schönen Blick auf die Ostsee kommt. An heißen Tagen kann man auch gut Ausflüge in die vielen Buchen- oder Kiefernwälder auf Usedom direkt am Meer machen, die genug Schatten spenden.

Am Meer entlang gibt es an der Promenade immer wieder Spielplätze, die natürlich ausprobiert werden müssen.

Am Abreisetag, der viel zu schnell kam, füllten die Kinder noch den Fragebogen des Hotels aus. Auf die Meinung der kleinen Gäste wird hier viel Wert gelegt.

Und ein kleines Dankeschön dafür gab es auch noch aus der hoteleigenen Schatzkiste an der Rezeption – wenn man denn sein Schlüsselband wieder eintauschen mag, denn das wird erneut verwendet.

Wir haben den Abreisetag noch ausgenutzt und Usedoms wirklich schöne Umgebung erkundet. Hier wurde noch mal aufgetankt für die Rückkehr in die “große Stadt”.

Die alte Mühle in Pudagla haben wir uns auch noch angeschaut. Da wir relativ kurz vor Schluss kamen, durften die Kinder sogar mithelfen, die im 18. Jahrhundert gebaute Mühle abzuschließen. Und einen großartigen Blick über Usedom hatte man von dort oben auch.

Mit ein wenig Meersehnsucht im Herzen und dem festen Plan wiederzukommen ging es dann irgendwann wieder zurück in Richtung Berlin. Der Sand vom Bansiner Strand, so fein wie auf Bali übrigens, rieselte auch noch eine Woche später hier und da aus den Klamotten heraus.

Nach gut zweieinhalb Stunden waren wir dann wieder in Berlin mit dem guten Gefühl, dass man in dieser kurzen Zeit auch schnell wieder am Meer zurück auf dieser zauberhaften kleinen Insel sein kann.

Vielen Dank an das Travel Charme Strandhotel Bansin und die Insel Usedom Tourismus GmbH, die uns zu dieser Reise eingeladen haben. Alle Bewertungen und Meinungen in diesem Artikel spiegeln unsere persönliche Meinung wider. Wer mehr über unseren Umgang mit Werbung, Sponsored Postings und unsere inhaltliche Unabhängigkeit lesen will, schaut hier vorbei.

Passend zum Thema

1 Kommentar

Sabrina 17. September 2016 - 13:37

Wunderschöne Fotos! Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub.

Antworten

Kommentieren