Wir unterwegs: Wintermarkt in der Autostadt Wolfsburg

von Anja

Bereits im letzten Jahr waren wir zu Gast in Wolfsburg. Damals haben wir uns vor allem das tolle Science-Center Phaeno angeschaut, die Autostadt selbst kam fast ein wenig kurz. Darum freuten sich die Kinder sehr, dass es vor wenigen Wochen wieder nach Wolfsburg ging. Und wir uns auch, vor allem Christian freute sich auf die angekündigte Fahrt im Geländeparcours der Autostadt.

Das letzte Mal sind wir mit dem Zug angereist, dieses Mal im Auto. Wir verließen uns auf das Navi, das uns direkt zum Ritz-Carlton bringen sollte. Leider führte uns Google mit der in Berlin eingebuchten Route direkt von der Autobahn ins Volkswagen-Werk – und etwas unaufmerksam sind wir dort durch eine offene Schranke gefahren. Die Kinder fanden es spannend, als der Werkschutz uns plötzlich in hohem Tempo überholte und sich mit quietschenden Reifen quer auf die Straße stellte, um die Weiterfahrt zu blockieren. Nach einem klärenden Gespräch durchs Seitenfenster wurden wir zurück geleitet und mussten es ohne Navi zum Hotel schaffen, denn das wollte uns immer wieder durch das Werksgelände leiten. Im Hotel gab es eine weihnachtlich-süße Begrüßung auf dem Zimmer – und sogar eine persönliche Nachricht von dem sympathischen PR-Manager Julius lag dabei, der sich sogar die Namen der Kinder gemerkt hatte.

Danach ging es mit der langen Rolltreppe noch mal schnell rüber ins Outlet. Die Mädchen brauchten neue Turnschuhe für die Schule – und die kann man da mit etwas Glück wirklich sehr günstig kaufen.

Danach durfte sich Christian auf dem Geländeparcours der Autostadt austoben, wo er einen neuen VW Touareg über Stock und Stein, durch Wasser und an Steilhängen entlang sowie eine Treppe hoch und über eine Wippe fahren durfte. Und da Kinder ab vier mitfahren durften, besetzten unsere drei die gesamte Rückbank. Alle fanden es toll und aufregend. Das Söhnchen ist vor lauter Aufregung gleich auf der Hälfte der Strecke eingeschlafen, vermutlich beim Bestaunen der Biberrattenfamilie, die gerade neben dem Parcours wohnt.

Es wurde so langsam dunkel und alle wollten zum Wintermarkt, der das aktuelle Highlight der Autostadt ist. Im Dunkeln sahen die vielen Lichter überall natürlich besonders schön aus. Und ich kam das erste Mal in diesem Jahr tatsächlich in Weihnachtsstimmung.

Auf dem Wintermarkt gibt es neben einer großen Eisbahn auch einen Rodelberg für Kinder und einen Schneespielplatz. Die Kinder rodelten und wir schauten ihnen dabei zu, denn die Strecke war nur für Kinder bis zwölf Jahren freigegeben. Eltern mussten draußen bleiben.

Auch wenn Schnee und Eis auf dem Wintermarkt nicht ganz echt sind, so war es doch winterlich kalt an diesem Abend. Ein guter Grund, sich die Hände mit heißem Kakao aufzuwärmen. Der war sogar vegan, so wie es auch viele Essensangebote von Maultaschen oder Grillwürstchen auch in einer veganen Variante gab. Ziemlich gut.

Das Essen konnte man unter anderem an einer der großen Feuerschalen verspeisen und sich gleichzeitig ein bisschen aufwärmen.

Karussel fahren wollte das Söhnchen nicht. Sein größter Spaß war das Schneeschippen und rumspielen mit irgendwelchen Sachen vor der Schneekanone, weshalb wir nochmal zum Rodelberg gehen mussten.

Am Abend gibt es auf einem Teil der Eislauffläche jede Stunde eine fünfzehnminütige Eisshow, bei der zu Filmmusik auf dem Eis getanzt wird. Die Mädchen wollten am liebsten auch noch am gleichen Abend Eis laufen, aber weil es doch ganz schön kalt war, haben wir das lieber auf morgen verschoben.

Darum ging es durch den Lichtertunnel zurück zu unserem Hotel.

Da der hoteleigene Outdoor-Pool bis 22 Uhr geöffnet hat, gab es keine Argumente, als die Kinder am Abend noch schwimmen gehen wollten. Wie gut, dass sie so gedrängelt hatten. Denn es war toll im warmen Wasser zu schwimmen und den Blick dabei über die Industrieromantik der Autostadt schweifen zu lassen. Die vier großen Türme des VW-Werkes werden in der Weihnachtszeit übrigens als Adventskerzen angestrahlt.

Zum Runterkommen nach diesem erlebnisreichen Tag ging es dann nochmal in die Badewanne, bevor wir alle schnell und happy einschliefen.

Am Morgen weckte uns ein strahlend blauer Himmel. Der Sohn freute sich über den Ausblick hinein ins Automuseum. Von weitem sahen die Autos da wohl aus wie seine Spielzeugautos. Er lag eine ganze Weile da und staunte nach draußen.

Das Frühstück ließ keine Wünsche offen. Die Kids bestellten sich Waffeln und Mini-Pancakes. Und wir freuten uns über einen zweiten (koffeinfreien) Kaffee, weil die Kinder mit Malen beschäftigt waren. Das nette und sehr kinderfreundliche Personal hatte sie mit Stiften und Malheften gut versorgt. Überhaupt fällt positiv auf, wie freundlich alle im Hotel mit Kindern und deren Hang zum Chaos umgehen.

Danach ging es kurz noch mal in den Pool. Während draußen die Temperatur um den Gefrierpunkt waren, schwammen wir im badewannenwarmen Wasser herum und schauten einigen Spielern des Vfl Wolfsburg beim Training im Fitnessbereich des Hotels zu, der direkt neben dem Pool steht. Die hatten an dem Tag in der Volkswagen-Arena nebenan ein Bundesligaspiel.

Für uns gab es danach eine gemütliche Bootstour über den Mittellandkanal, wo einem die wirklich beeindruckende Größe des VW-Werks bewusst wurde. Selbst auf dem Boot gab es übrigens vegane Schokoladen-Brownie-Torte und warmen Früchtepunsch für alle.

Und dann ging es endlich weiter zum Eislaufen, worauf sich die Mädchen besonders freuten. Christian weniger – der fühlt sich auf seinem Skateboard eindeutig wohler. Der kleine Sohn, der auch in der Kita im Winter einmal die Woche Eislaufen geht, wollte zunächst aber lieber wieder zum Rodelberg und dort Schnee schippen. Später hat er sich dann aber doch noch aufs Eis gewagt.

Dann hieß es leider schon so langsam Abschied nehmen vom Wintermarkt und Wolfsburg. Ein letztes Mal fragte der Kleinste: „Warum hängt das Auto da an der Wand?“ auf unserem Weg zurück zum Hotel. Die Antwort stellte ihn nicht zufrieden, er hätte angesichts dessen den Lamborghini gerne mitgenommen. Christian natürlich auch, waren sie sich mal wieder einig.

Mit einem letzten Blick auf die beiden Autotürme verließen wir dann Wolfsburg wieder. Die Fahrstuhlfahrt im Turm haben wir auch dieses Mal wieder nicht geschafft, weil sie leider schon ausgebucht war. Aber somit haben wir doch einen guten Grund, mal wieder in die Autostadt zu kommen. Die Winterwelt ist noch bis zum 8. Januar 2017 geöffnet – und die Autostadt auch nach der Weihnachtszeit ein schönes Ausflugsziel.

Vielen Dank an die Autostadt Wolfsburg für die Einladung zu dieser Reise. Alle Bewertungen und Meinungen in diesem Artikel spiegeln unsere persönliche Meinung wider. Wer mehr über unseren Umgang mit Werbung, Sponsored Postings und unsere inhaltliche Unabhängigkeit lesen will, schaut hier vorbei.

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3 Kommentare

Christian 13. Dezember 2016 - 12:52

Der hängt da, weil es der Lamborghini-Pavillon ist, sozusagen der Raum zum Markenerlebnis. Ich würde den trotzdem lieber fahren!

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Anna 13. Dezember 2016 - 10:09

Schöner Bericht, da wohne ich quasi nebenan und schaff es fast nie hin bzw. kennt man auch dann nie alle Features. Und ein ganz kleines bisschen Neid auf die Einladung ;-), ist ziemlich hochpreisig das Ganze. Doch, Lamborghini gehört über Audi zum VW Konzern, aber warum der da nun hängt, weiß ich auch nicht

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Franziska 13. Dezember 2016 - 09:30

Jetzt wüsste ich aber auch gerne warum da ein Lamborghini an der Wand hängt… ich dachte immer das sind Italiener… also ohne Übernahme von woanders ..

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