Astrokatz, Universum, Physik

Lieblingsbuch: Professor Astrokatz – Universum ohne Grenzen

von Christian

(Werbung / Affiliate-Link) Gerade erst ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation (ISS) geflogen, jener Raumstation, die schon seit über 20 Jahren die Erde umkreist. Gemeinsam mit dem Söhnchen habe ich den Start „seiner“ Rakete und das Andockmanöver an der ISS geschaut. Und schon vorher hatten wir immer wieder einmal Nasa-Videos über das Leben in der Raumstation geschaut. Der kleine Mann hat großes Interesse am Weltall.

Viele der aufkommenden Fragen sind allerdings einigermaßen komplex – und deren Erläuterung bzw. Erklärung für Kinder nachvollziehbar eine schwierige Sache. Ich habe eine Weile gesucht, bis ich das passende Buch für einen knapp Sechsjährigen und seine nur leidlich astronomiebegabten Eltern gefunden hatte, um passende Hilfe zu haben. Es heißt Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen und stammt von Dr. Dominic Walliman.

Das Buch ist ein leicht verständlicher und wunderbar von Ben Newman illustrierter Exkurs vom Universum, durch die Galaxis mit ihren Sternen über unsere Sonne und das Sonnensystem mit seinen Planeten bis hin zum Mond und zurück zur Erde. Dabei wird die Lichtgeschwindigkeit ebenso schlüssig erklärt wie die bemannte Raumfahrt in ihren Anfängen und der Jetztzeit.

Intelligente Lebewesen im Universum?

Streckenweise ist das alles recht textlastig, was durch die schicken Zeichnungen aber weniger ins Gewicht fällt. Außerdem sind manche Themen einfach so komplex, dass sie mit längeren Passagen erklärt werden müssen. Das macht das Werk auch für ältere Kinder noch zu einer spannenden Lektüre. Und trotz der längeren Texte sind sie weder dröge noch langatmig. Es sind einfach auf Augenhöhe verfasste, interessante Sachtexte. Offiziell empfohlen ist es für ein Alter von sieben bis neun Jahren, aber solche Angaben sind eben auch immer nur eine Orientierung.

Natürlich wird auch der ISS eine Doppelseite gewidmet, ebenso wie dem Tod von Sternen und der Frage, ob es Leben im Weltall gibt. Dabei bleibt Dominic Walliman wissenschaftlich, macht aber keinen Hehl daraus, dass er es eher für wahrscheinlich hält, dass sie Menschen nicht die einzigen intelligenten Lebewesen im Universum sind. Schön ist auch, dass der kanadische Physiker einen Exkurs in die nahe und fernere Zukunft der Raumfahrt und des Weltalls wagt. Apropos: Da auch Physik nicht gerade zu unseren Kernkompetenzen gehört, werden wir uns wohl auch noch mal das Buch Professor Astrokatz: Physik ohne Grenzen“ vom gleich Autor durcharbeiten. Denn auch in diesem Bereich gibt es bereits Fragen, die wir nicht mehr ganz so sicher mit den Resten unseres Schulwissens beantworten können. Wie gut, dass es Bücher gibt, die unseren Kindern und uns Eltern die Welt und das Drumherum ein bisschen mehr erklären können.

Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen
von Dr. Dominic Walliman
NordSüd Verlag, 72 Seiten
23 Euro

Die vorgestellten Lieblingsbücher sind ganz persönliche Empfehlungen, die uns gefallen und die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserte Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer offiziell gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links.

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2 Kommentare

Tabea von Mama-Baby-Vision 25. August 2018 - 20:53

Lieber Christian!
Tausend Dank für den tollen Buchtipp.
Wir haben es für den Urlaub als Gute-Nacht-Geschichten-Buch geholt und waren völlig hin & weg.

Unser Großer (fast 5) hat begeistert jeden Abend 2 Doppelseiten rausgesucht (4 Seiten- mussten es mit Lebensjahren reglementieren, sonst wär es am 1. Abend durch gewesen).

Gerne mehr grossartige Buchtipps!
Danke
LG
Tabea

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Alena 18. Juli 2018 - 12:05

Vielen Dank für den Tipp! Keine Ahnung ob meine Tochter sich später dafür interessiert, aber mein Mann ist hin und weg.

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