Lieblingsspielzeug: Kapla-Steine

von Anja

(Werbung / Affiliate-Link) Kühle und regnerische Frühlingstage fordern Eltern und Kinder heraus. Irgendwann waren hier bei uns alle nur noch nölig und aus der durchaus zugelassenen Langeweile wuchs auch keine Kreativität mehr. Zum Glück lassen sich alle meist sehr schnell für etwas begeistern und so freuten sich die Kleinsten, als ich die Kiste mit den bunten Kapla-Holzplättchen aus dem Regal holte, die meine Tante dem Söhnchen mal geschenkt hat. Und so bauten und bauten wir in die Höhe und in die Breite.

Irgendwann gesellte sich auch die große Schwester dazu und legte eine Giraffe aus den 120 mm langen Holzbausteinen. Die Steine sind quaderförmig im Verhältnis 15:3:1, das heißt, dass ein Baustein dreimal so breit wie hoch und fünfmal so lang wie breit ist. Die gleichförmigen Holzplättchen sind eigentlich aus naturbelassenem Pinienholz – wir haben sie hier in der farbigen Variante aus dem Octocolor-Set.

Mit Kapla-Steinen alles bauen

Später haben alle großen Kinder Spaß damit gehabt, sämtliche Turmbauten zu perfektionieren. Wir Eltern saßen ein wenig traurig daneben, da nun nicht mehr genug Steine für uns zum mitspielen da waren. Wir hatten doch auch noch einige Bauprojekte im Kopf. Mit den Kapla-Steinen lässt sich nämlich eigentlich alles bauen, zumindest wenn man sich irgendwann auch das 1000-teilige Kapla-Set angeschafft hat. Ein Freund von uns hat das sogar gleich unmittelbar nach der Geburt seines ersten Kindes getan.

Die Steine standen bei ihm trotzdem nicht zwei Jahre ungenutzt rum, da man auch als Erwachsener wunderbar meditativ damit bauen kann. Ich glaube, gerade in unserem heutigen Überfluss im Kinderzimmer macht es einfach großen Spaß, mal aus so vermeintlich wenig so viel machen zu können. Das geht sowohl den Großen wie den Kleinen so. Bei uns werden sehr sicher perspektivisch noch weitere Steine dazukommen. Während des Schreibens dieses Artikels habe ich dann auch noch mal gelernt, was Kapla eigentlich bedeutet. Der Name stammt vom niederländischen Begriff Kabouter Plankjes ab und bedeutet „Wichtelhölzchen“.

Die vorgestellten Lieblingsspielzeuge sind ganz persönliche Empfehlungen und Dinge, die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserten Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer offiziell gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links zu unserem Amazon-Konto.

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4 Kommentare

Knopfspiele 27. Oktober 2015 - 10:42

Unser Kleiner ist 3 Jahre alt. Und wir überlegen, ob wir dieses Jahr zu Weihnachten einfach in der Familie Sammeln gehen sollen 🙂

Diese Steine will Papa unbedingt haben 🙂

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Melanie 17. Mai 2015 - 20:37

Im Kindergarten haben wir diese auch. Besonders spannend wird es wenn der Turm eine Rakete wird und dann und wenn der Stuhl nicht mehr reicht wird eben die große Leiter geholt und fast bis zur Decke gebaut.
Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

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Lena 17. Mai 2015 - 14:26

Jaaa, die Kaplas sind großartig ! Hier standen sie phasenweise auch rum (insgesamt auch 1000), aber dann werden sie wieder innigst bespielt, von den Großen, einzelnen oder allen drei Kleinen 🙂

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wolldrache 17. Mai 2015 - 09:58

so geht es uns mit den magformers ….
Der große bespielt die seit 2 Jahren täglich, und jetzt, mit 4 fängt er so langsam an, auch mal was nach Vorlage zu bauen …
Und ein Ball aus 12 Fünfecken können schon knapp 2jährige alleine bauen.

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