Warum das Wochenbett acht Wochen dauert

von Anja

Wenn man (erstmalig) werdende Eltern fragt, wie lange denn wohl die Wochenbettzeit dauert, werden häufig Zeiträume von zehn bis vierzehn Tagen genannt. Meist kommt großes Staunen, wenn wir Hebammen dann etwas von acht Wochen erzählen. Tatsächlich passiert viel in Sachen Rückbildung und in Sachen Milchbildung in den ersten zehn Tagen, aber all diese Prozesse sind längst nicht abgeschlossen nach dieser kurzen Zeit.

Zum Beispiel verläuft die Rückbildung der Gebärmutter bei einem Kaiserschnitt ganz anders und wesentlich langsamer. Aber auch andere Geburtsverletzungen sind nicht nach zehn Tagen komplett verheilt. Aber ganz ab von diesen körperlichen Vorgängen ist das Wochenbett doch wesentlich mehr als die Regenerierung des Körpers und das Ingangkommen der Milchbildung. Eltern wachsen in eine ganz neue Rolle hinein. Das Leben und das innerfamiliäre Beziehungsgefüge wird einmal komplett auf den Kopf gestellt und jeder muss erst mal seinen Platz darin finden. Und tatsächlich ist die Unterstützung der Eltern in dieser Umbruchphase genauso ein Aspekt der Hebammenarbeit im Wochenbett wie die Überwachung der Rückbildungsvorgänge und die des Befindens des Babys.

Obwohl Hebammen bereits seit mehr als 20 Jahren Jahren das Wochenbett kassenfinanziert über acht Wochen (seit 2017 über zwölf Wochen) lang begleiten dürfen, steht noch in vielen auch aktuellen Büchern und Broschüren, dass wir nur mit ärztlicher Anordnung länger als zehn Tage betreuen. Dem ist aber nicht so und gerade die Begleitung im Spätwochenbett ist eine sehr sinnvolle Unterstützung. Denn während sich die ersten Tage noch durch eine hormonelle Hochlage meist wie im Rausch anfühlen, schlagen dann irgendwann nach zwei, drei Wochen zum ersten Mal Müdigkeit und Erschöpfung richtig zu.

Alltag mit Baby alleine bewältigen

Und da ist es gut, wenn die Hebamme noch mal daran erinnert, dass regelmäßige Tagschläfchen wichtiger sind als die Fahrt ins schwedische Möbelhaus. Im Alter von zwei, drei Wochen werden auch die Babys gerne etwas bedürftiger. Und wer sich vorher noch überall zum Schlafen ablegen ließ, kommt auf einmal nur noch auf dem mütterlichen Arm zur Ruhe. Die Schreiphasen nehmen oft bis zur sechsten Lebenswoche ansteigend zu. Das in den ersten Tagen gewonnene elterliche Selbstvertrauen wird dann erst mal erschüttert, wenn sie keine Erklärung und keine Unterstützung bekommen.

Das Geburtserlebnis wird oft auch erst viel später reflektiert, wenn sich alles schon etwas eingespielt hat und der Kopf Platz für andere Gedanken lässt. Die Mütter brauchen dann die Hebamme als Ansprechpartnerin, die das Erlebte mit ihnen reflektiert und manchmal auch weitergehende Hilfe veranlasst. Trotz Elternzeit geht noch immer ein Großteil der Väter nach durchschnittlich drei Wochen wieder arbeiten.

Auf einmal den Alltag mit Baby alleine zu bewältigen, es ist eine große Herausforderung. Auch vorher konnte ein Baby zwei Erwachsene ohne Probleme mehr oder weniger 24 Stunden am Tag beschäftigen. Es ist also nachvollziehbar, dass viele Mütter dieser Phase mit etwas Sorge entgegen sehen. Diese Sorgen dürfen bei der Hebamme abgeladen werden, die immer noch zwei, drei gute Tipps parat hat, die für etwas Entspannung in dieser angespannten Situation sorgen.

Mehr als Blutdruck messen und Baby wiegen

Mütter im Wochenbett sind hormongeflutet und offen und verletzlich wie nie wieder im Leben. Diese Offenheit sorgt dafür, dass sie sich ganz auf den kleinen neuen Lieblingsmenschen einlassen können. Gleichzeitig macht das eine Mutter auch emotional sehr instabil. Damit sie sich also gut um die kindlichen Bedürfnisse kümmern kann, muss sie selbst bemuttert werden und genug positiven Zuspruch für ihr Tun bekommen. Die Hebammenarbeit geht hier weit über Blutdruck messen, Fäden ziehen, Stillberatung und das Baby wiegen hinaus. Eigentlich werden primär aber nur diese Leistungen von den Krankenkassen vergütet. Die psychosoziale Arbeit soll scheinbar mal schnell so nebenbei mit abgehakt werden. Wie überall in der Medizin… Aber den Müttern tut in der Regel ein bisschen mehr Empathie und ein bisschen weniger Blutdruck messen sehr gut, wenn sie sich in dieser Lebensphase befinden, liebe Krankenkassen.

Dass so ein Wochenbett acht Wochen dauert, vergessen auch die Menschen rundherum allzu gerne und kommen nach der zehntägigen „Schonfrist“ mit allerlei Ideen, die das junge Elternpaar umsetzen soll. Für viele junge Eltern ist es aber keine gute Idee, im Wochenbett die Deutschlandreise zu absolvieren, damit die gesamte Verwandtschaft das Baby bestaunen darf. Auch die längere Beherbergung von Besuch passt nicht immer in diese Lebensphase. Unterstützer brauchen junge Eltern – keine Frage.

Aber das sind Menschen, die sich mit ihnen freuen und selbstlos zur Seite treten und einfach da helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Einkaufen, Essen kochen, Wäsche waschen und andere Erledigungen geben Paare in der Wochenbettzeit gern ab. Das Baby selbst noch nicht so gerne. Wenn keine Famile und keine Freunde mit Zeit in der Nähe sind, sollte man über die Dienste einer Mütterpflegerin nachdenken. Auch eine teilweise durch die Krankenkasse finanzierte Haushaltshilfe kann sehr entlastend sein.

Wochenbettzeit ist Bademantelzeit

Aber heißt Wochenbett nun wirklich, dass die Mutter acht Wochen im Bett liegen muss? Nein, natürlich nicht, aber in den ersten Tagen und Wochen ist viel Ausruhen angesagt und das am besten im Bett. So heilen auch eventuelle Geburtsverletzungen deutlich schneller, wenn sie nicht ständig der Belastung durch Sitzen und Laufen ausgesetzt sind. Und alle Kaiserschnittmütter sollten sich wirklich klar machen, dass sie gerade eine große Bauchoperation hinter sich gebracht haben. Patienten, die eine wesentlich kleinere OP zum Beispiel zur Blindarmentfernung bekommen haben, schonen sich häufig wesentlich mehr als Frauen, die operativ entbunden haben. Und wirklich langweilig ist es ja auch nicht im Bett. Da ist ein kleiner Mensch, den man erst mal kennenlernen muss. Genauso wie auch das Stillen erst mal erlernt werden muss, damit es harmonisch für beide Seiten verläuft.

Die Wochenbettzeit ist also Bademantelzeit – vor allem in den ersten zwei, drei Wochen, aber auch später kann man Bademanteltage immer wieder einbauen. Anstrengende Nächte müssen irgendwie am Tage kompensiert werden. Auch die Väter profitieren von gelegentlichen Tagschläfchen. Bei Ersteltern ist der Wunsch nach dem ersten Spaziergang oft groß. Wahrscheinlich ahnt man noch nicht, wie endlos viele Runden man noch bei jedem Wind und Wetter mit dem Kind durch den Park drehen wird. Wenn es also in der frühen Wochenbettzeit trotzdem unbedingt rausgehen muss, dann anfangs wirklich erst mal nur eine kleine Runde und nicht den Trip ins Shoppingcenter machen. Das schont den mütterlichen Beckenboden und auch die elterlichen Nerven. Denn eine Überflutung mit zu vielen Reizen wird vom Baby meist in abendlichen Schreiphasen verarbeitet. Und ja, das passiert auch, wenn das Kind den ganzen Ausflug scheinbar verschlafen hat.

Übrigens muss man Mütter, die das zweite, dritte, vierte Kind erwarten, nicht mehr so sehr vom Sinn des Wochenbettes überzeugen. Denn wenn schon Kinder da sind, ist ohnehin weniger Erholung möglich bzw. zieht der normale Alltag viel schneller wieder ein. Aber die Umstellung beim ersten Kind ist auch am allergrößten. Darum hoffe ich, dass alle, die das jetzt hier gelesen haben, immer weitersagen, dass das Wochenbett acht Wochen dauert. Und in diesen Babyflitterwochen freuen sich alle Eltern über Hilfe und Unterstützung, aber auch über Verständnis, wenn Anrufe oder Besuche erst mal nicht so klappen. Je weniger Stress von außen einprasselt, umso besser können Eltern in ihre neue Rolle hineinwachsen und neben aller Anstrengung den Zauber dieser ersten Wochen auch wirklich genießen.

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54 Kommentare

Katta 10. Februar 2021 - 21:34

Ich erinnere mich nicht gern an die „Wochenbettzeit“ vor 3 Jahren zurück. Obwohl meine Hebamme der festen Überzeugung war, die Geburt würde keinesfalls vor Termin beginnen, war das Kind exakt 1 Woche vor ET auf der Welt (vorzeitiger Blasensprung mit mächtig Wasserverlust wie aus einem Comedyfilm inklusive)
Nur meine eigene Hebamme war im Urlaub. Die Geburt selbst hätte sie eh nicht begleitet, aber dabei haben wir uns gut aufgehoben gefühlt. Mit Verlegung auf die Wöchnerinnenstation und danach der Entlassung wurde es schlimm:

Das Gefühl absoluter Überforderung. Keine Idee, was das schreiende Wesen hat oder will. Angst vor der Unordnung zu Hause.
Der 1. Schock: wir Sollten früher nach Hause als erwartet.
Der 2. Schock: Die Urlaubsvertretung unserer Hebamme ist auch noch nicht bereit und schickt eine noch andere Kollegin als Vertretung.

Zu Hause war der ständige Stress, alles unter Kontrolle zu behalten: Protokolle über Stillen und Wickeln. Verbleib von Dingen wie Babykleidung etc, richtige Einnahme von Medikamenten bei mir und dem Kind, Dokumente für alle Anträge wie Elterngeld und Krankenversicherung (war vorbereitet, hat trotzdem Arbeit gemacht), Suche nach Kita oder Tageseltern, Geschirr und Wäsche machen…
Und die Vertretung der Vertretung hat es nicht besser gemacht. Die Chemie hat eh nicht gestimmt, gekannt haben wir uns vorher nicht, sie gab mir das Gefühl, wegen der Wahl des Geburtsorts würde sie mich nicht ernst nehmen. Und seit dem 2. Tag haben wir zugefüttert mit Fläschchen. Als ich mal nicht alles total unter Kontrolle hatte, bekam das Kind von meinem Mann statt der üblichen 20ml eine Portion von 60ml Milch aus der Flasche. Die kleine hat danach geschlafen wie ein Stein. Die Hebamme hat das kommentiert mit den Worten „Das Kind ist tot“. Das kann ich ihr bis heute nicht verzeihen.

Die Vertretungshebamme war wesentlich mehr auf unserer Wellenlänge. Einer ihrer ersten Sätze war, ich solle ins WochenBETT. Aber ihre Bemühungen zum erfolgreichen (voll-)stillen beinhalteten Abpumpen, Fingerfeeding und alle 3 Stunden Füttern – tags wie nachts. Wenn wir einkaufen mussten, geriet ich in leichte Panik: Mein Mann musste sofort nach dem Fingerfeeding los, damit er bloß rechtzeitig zur nächsten Runde wieder zurück sein konnte, er hatte also max. knapp 2,5 Stunden Zeit.
Nachts klingelte alle 3 Stunden der Wecker und es war ein mieses Gefühl, dieses winzige schlafende Baby immer wieder wecken zu müssen, jede Nacht, nach Stichuhr.

Erleichterung haben mir damals Mutter, Schwiegermutter und Freunde verschafft. Hier konnten wir das Kindchen mal kurz in liebevolle Hände geben, durchatmen, haben Hilfe beim Haushalt bekommen und ich konnte mich selbst ein bisschen bemuttern lassen.

Noch vor Ablauf von 8 Wochen ging mein Mann wieder Vollzeit im Schichtdienst arbeiten und 1x wöchentlich zum Sport. Das Kind litt an Choliken. Und wann immer das Würmchen weinte wurde es sofort wieder mir in die Hand gedrückt, als hätte ich im Gegensatz zu allen anderen Menschen ein magisches Handbuch zur Übersetzung ob jetzt Hunger, Wärme, Kälte, Bauchweh, Müdigkeit oder was sonst das Problem sind. Aber wenigstens war unsere normale Hebamme dann zurück, was schon eine Verbesserung war.

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Sabine 25. April 2019 - 21:01

ich finde diesen Chat zwar interessant aber auch befremdlich, ich bin 66 Jahre alt und habe drei Kinder bekommen und jetzt 4 Enkelkinder. Eine Geburt ist für mich ein natürliches Erlebnis und gehört zum Leben und so sollte damit umgegangen werden. Jede Frau sollte je nach Schwere der Geburt selbst entscheiden wie sie die Zeit danach verbringt. Und natürlich braucht sie Ruhe wenn sie eine schwere Geburt hatte. Aber was ich nicht verstehe und akzeptiere sind diese Aussagen zu Familienbesuchen, auch die Grosseltern haben den Wunsch das neue Familienmitglied zu sehen und nicht erst nach 2 Wochen, Babys verändern sich täglich. Das möchte man doch auch miterleben. Eine Familie ist eine Gemeinschaft die sich unterstützt und natürlich erfordert das Kompromissbereitschaft. Von allen Seiten, ich habe manchmal den Eindruck, dass heute so ein Kult um die Geburt betrieben wird, dass das nicht gut ist für die soziale Gemeinschaft Familie und such nicht für die Kinder, um die sich alles dreht, die es nicht lernen sich in eine Gemeinschaft einzufügen, sondern zu kleinen Egoisten werden. Tut mir leid, meine Kinder sind super geworden und wir haben ein tolles Verhältnis, auch zu unseren Enkeln, und ohne dass wir das ganze Geburts und Wochenbetterlebnis derart zelebriert haben. Irgendwie erscheint man das als Luxusproblem.

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Ines 4. Mai 2019 - 21:49

Liebe Sabine,

Ich habe vor 5 Wochen unsere Tochter zur Welt gebracht. Die Geburt war schön, aber wahrlich kein Spaziergang. Wir sind am gleichen Tag ambulant nach Hause gegangen und ich habe mich darauf gefreut ein paar schöne, ruhige erste Tage daheim mit meinem Baby und meinem Mann zu verbringen.
Das Ende des Liedes war, dass am ersten Tag gleich Schwiegereltern, Geschwister, Onkel & Großeltern meines Mannes, die wohl die gleiche Meinung haben wie du, dass ich da „Kompromisse eingehen“ müsse, auf der Matte standen. Zu Kaffee & Kuchen. Ich hatte 18 Stunden Wehen hinter mir, noch nichts gegessen & getrunken, aus mir floss Blut wie verrückt, ich hatte Schmerzen an meinem Dammschnitt, Blähungen, weil ja auch der Darm sich wieder seinen Platz suchen musste, das war mir so unangenehm. Und ich hatte vor allem mein Kind selbst noch kaum gehalten, sie war ja gerade erst geboren. Und dann stehn da zig Leute vor der Tür, greifen ungefragt in die Wiege, freuen sich lautstark, wollen bedient werden, wollen das schlafende Kind halten. Ich hatte keine Kraft etwas zu sagen, ich war nur tottraurig & nervlich am Ende, weil eben auch sie, wie du der Meinung waren, ihre Wünsche über meine stellen zu müssen. Für mich war & ist das nach wie vor super schlimm, wenn ich daran denke.
Es geht gar nicht darum, den Großeltern was vorzuenthalten und auch um keinen Luxus oder Wochenbetthype, sondern darum, dass auch die Familie zu akzeptieren hat, dass sich da gerade eine NEUE, eigene kleine Familie finden muss, dass eine Mama Zeit hat, Mama zu werden und ein Papa, Papa zu werden. Soviel Zeit, wie sie eben für sich benötigen. Darum, dass man heute weiß, dass es Zeit braucht und man sich die nehmen darf, ohne dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, weil er nicht sofort das Baby zu sehen bekommt. Dass war zu deiner Zeit vielleicht nicht üblich, das heißt aber nich lange nicht, das dies oder das andere per se richtig ist.
Ich wäre froh gewesen, ich hätte in den ersten Wochen die Kraft gehabt, auch was die Familie angeht, öfter nein zu sagen und auf mich zu schauen, mir und meinem Kind zuliebe.

Schön, dass deine Kinder so gut geraten sind (auch wenn mir der Zusammenhang dies betreffend nach wie vor unklar ist)
und dass du und deine Kinder mit dem Besucheransturm so gut klar gekommen seid. Aber es gibt nun einmal Frauen, die nicht so tough sind und einfach sensiblere Antennen haben und auch mit der neuen Hormonsituation erstmal selbst zurecht kommen müssen. Und für die ist das Wochenbett so wie es oben beschrieben wurde einfach wichtig. Nichts für ungut, aber deine Pauschalisierungen sind sehr unsensibel und anmaßend. Schade.

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Lyn 14. Mai 2019 - 09:00

<3

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Ramona 27. Mai 2019 - 09:24

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ❤

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elvizweifachmama 20. August 2019 - 08:07

Perfekt auf den Punkt gebracht!

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Sandra 1. September 2019 - 18:07

Liebe Ines
Danke für den Beitrag!
Der ist so auf den Punkt getroffen bei mir war es genau so schrecklich abgelaufen! Seit dem 29.8 bin ich nun Mama und alle liefen mir die Bude ein an schwiegerfamilie… Unglaublich… Als hätte man nicht wirklich besseres zu tun nämlich Kennenlernen und sich selbst neu finden in der neuen Situation.

Alles Liebe und macht wirklich wonach Euch ist wie ihr euch am wohlsten fühlt und nicht die Familie bekannte Freunde usw. Entweder bringen sie Verständnis auf oder bleiben eben fern.

Claudia 12. Juni 2019 - 11:14

Das sehe ich genau so!!

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Ani 28. August 2019 - 14:06

Mega!!! Danke Ines! Dein Beitrag spiegelt all meine Gefühle! Und ja, man hat einfach körperliche Beschwerden, die unangenehm sind. Warum vergessen das die Frauen in den Familien so oft?
Hatten die keine Blutungen? Keine Faulenzen? Keine Beschwerden beim Hinsetzen und Aufstehen? Keine Nachwehen?
Ich habe alles weggebissen, denn in meiner Kultur sind 4ü Tage Wochenbett heilig. Die Frauen aus meiner Familie waren deshalb viel zurückhaltender.
Dass die neue Mutter so gefordert wird gibt es so nur in Deutschland…in slawischen und südlichen Ländern bzw. im arabischen Bereich ist die Mutter erstmal Königin im Wochenbett.

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Ani 28. August 2019 - 14:08

Ich meinte Flatulenzen nicht Faullenzen;)

Julia 29. Dezember 2019 - 12:58

Ich finde es sehr gut, dass darauf explizit hingewiesen wird. Wir leben eben nicht mehr vor 50 Jahren.
Bei uns zb. bedeutet Familienbesuch auch Übernachtungsbesuch, der von 500 km weit anreist. Auch bei Stillproblemen, die inzwischen ja gefühlt auch immer häufiger auftreten braucht man nicht ständig Gäste im Haus.

Ich verstehe auch den Aufriss nicht im Familienkreis, nur weil ein Baby geboren wurde. Warum wollen sich plötzlich alle darauf stürzen?
Macht man ja später auch nicht mehr.

Wir werden bei Baby Nr. 3 auch genau überlegen, wann hier Besuch eintrudelt. Das kommt ja auch darauf an, wie man sich fühlt und zusätzlich Trubel braucht man in der Regel die erste Zeit nunmal nicht.

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Lisa 8. September 2020 - 09:08

❤️

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Daffi 19. Februar 2019 - 12:55

Du schreibst total toll und mega informativ. Dieser Artikel hätte mir damals vor 9 Jahren schon über den Weg laufen sollen als Max geboren wurde. Viele liebe Grüße. Mach weiter so!

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Lena 15. September 2019 - 09:36

Danke Ines, du sprichst mir aus der Seele! Liebe Sabine, das sollte doch jede frisch gebackene Mutter für sich allein entscheiden dürfen und da sollte jede Familie kompromisslos Verständnis für die Entscheidung der Mutter aufbringen. Anstatt sie unter Druck zu setzen und bei ihr ein schlechtes Gewissen oder ähnliches auszulösen. Zum Glück sieht meine Familie das genauso und hat uns erst auf Wunsch nach einer Weile besucht. So hat vor allem unser Kleiner beim ersten Familienbesuch ganz entspannt gewirkt und mein Mann und ich haben uns über den Besuch auch wirklich gefreut, ohne dabei überfordert zu sein und eine solch pure Belastung zu empfinden. Unser Besuch hat sich ausnahmsweise, auch ganz von selbst selbst mit Leckerein versorgt, hat nachgefragt und war nicht übergriffig, so wie ich Sabines Ansichten und Worte leider empfinde. Ich habe von meinen Freunden und meiner Familie genau das gekommen was ich gebraucht habe und sie haben nicht zuerst an sich gedacht, als an die anderen. Es ist traurig, dass sich manche Mütter so um jeden Preis über ihre Kinder und Enkelkinder stellen müssen! Dein „Luxusproblem“ nennt sich Empathie. Mir wird ganz schlecht, wenn ich mir vorstelle wie egoistisch du dich über andere stellst und deinen Rang in der Gesellschaft, dem Kreise der Familie positionierst. Es klingt, als hättest du Angst davor nicht erwünscht zu sein. Ich bin sehr dankbar hier lesen zu dürfen, dass es doch genügend soziale und einfühlsame Personen gibt, die eine andere Einstellung zum Familienleben haben und sich nicht um jeden Preis aufzwängen müssen um Aufmerksamkeit zu erlangen. Am Ende sucht sich das Kind die Personen die es lieb hat und mit denen es gerne Zeit verbringt zum Glück selber aus. <3 Familienbesuche zu denen man musste oder die uneingeladen vor der Tür standen, waren schließlich selten die Lieblingsbesuche in der eigenen Kindheit.

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Daniela 7. November 2018 - 11:23

Ich habe meinen Entbindungstermin in 6 Wochen und muss leider feststellen, dass einige der lieben Verwandtschaft den Sinn des Wochenbetts leider nicht so sieht und eher beleidigt reagiert, wenn man am Anfang um eher weniger Besuch bittet…

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Nadja 9. Juli 2020 - 09:25

Liebe Daniela, das macht gar nichts. Das ist eine gute Übung, denn in Zukunft wirst du dich recht oft verteidigen müssen warum etwas wie entscheidest. Es ist traurig weil man es sich anders wünscht aber diese Zeit ist so kostbar. Ich habe beides erlebt. Beim ersten Kind die Verwandtenflut gleich noch im Krankenhaus und danach hat es mich total kaputt gemacht weil ich versuchte,alles immer richtig und vor allem jedem Recht zu machen. Beim 2. Kind 10 Jahre später war es anders: ich habe klar gestellt, dass ich keine Besucher im Woxhenbett dulde und mich spontan melden würde wenn es für mich ok ist. Meine Mutter war trotzdem oft in der Familie und hat den Haushalt und das größere Kind und mich versorgt. So konnte sie dem Baby nah sein und ihn natürlich auch mal tragen und trotzdem hat sie vor allem MIR gut getan weil ich keinerlei Haushaltsaufgaben machen musste. Es war uns beide eine wunderbare Zeit, die unsere Beziehung noch als verändert hat. Wenn dich Besuche gar nicht in Ruhe lassen, dann übertragen ihnen Aufgaben: sie sollen Essen für euch mitbringen, kleinere Dinge erledigen etc. Und vor allem ni6stundenlang da hocken und Bedienung erwarten. Und nimm dir die Freiheit, dich ins Schlafzimmer zu verabschieden wenn du müde wirst oder einfach keine Lust mehr hast. Alles Gute

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Mathilde Schäfer 5. April 2018 - 16:20

In diesem Beitrag werden für mich auf den Punkt genau die wichtigsten Themen im Wochenbett benannt. Nach vier Wochen war ich mit unserem Sohn allein und erst zu dieser Zeit klappte es langsam komplett mit dem Stillen. Zudem war ich zwangsweise sehr viele Wochen nicht einmal vor der Tür und war dankbar über die häufigen Besuche meiner Hebamme und die Unterstütztung durch Haushaltshilfe und Mütterpflegerin. Wie es mir im Wochenbett erging ist hier nachzulesen: https://wanderfamilie.blog/2018/02/26/mein-wochenbett-in-der-hoehle/
Viele liebe Grüße,
Mathilde

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Lena 28. November 2017 - 17:29

Vielen Dank für den schönen Artikel. Ich habe grade erst meine 2. Tochter bekommen und ja mehr als 4 Wochen Ruhe finde ich sinnvoll. Bei meiner ersten Tochter haben wir viele Fehler gemacht, ersten mein Mann erst den 2. und 3. Monat Elternzeit hatte. Den erst Monat dachte ich schaff ich schon. Allerdings war ich quasi zur Geburt umgezogen, mit ins Haus der Schwiegereltern. Es war nicht fremd, aber zu Hause war es eben auch nicht. Es standen noch Umzugskisten rum, dann war ich eigentlich noch gar nicht fertig mit sauber machen und aufräumen, als der Blasensprung passierte. Wenige Tage später sollte der 85. von Schwiegervater gefeiert werden.
Kurzum ich habe mich als ich wieder zu hause war verrückt gemacht, was alles wegzuräumen ist. Grade wenn ich beim Stillen war, habe ich mir einen Plan gemacht was zu erst weggeräumt wird. Stillen lief fürchterlich, ab der 3. Woche musste ich zufüttern, weil sie nicht mehr zugenommen hat. Ich war überlastet, mich brauchte man nur schief ansehen, dann hab ich schon geheult. Bauchweh bei der Kleinen, sie hat keinerlei blähenden Lebensmittel vertragen und „kluge Ratschläge“ gaben mir den Rest.
Nun beim 2. Kind läuft es deutlich besser, stillen klappt, ohne viel Ruhe am Tag, würde mir abends die Kraft fehlen sie zu stillen bzw ich bekomme Rückenschmerzen. Mein Mann ist da und kümmert sich um unsere Große, Wäsche, Einkaufen etc
Alles in allem bin ich diesmal guter Dinge,dass ich diesmal länger Ruhe halten kann und besser auf meinen Körper hören werde.

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Anna 30. Oktober 2017 - 10:55

Vielen Dank, dass ihr hier auf die Möglichkeit der Unterstützung durch eine Mütterpflegerin hinweist! Ich selbst mache gerade die einjährige Weiterbildung und stelle fest, dass es noch ziemlich unbekannt ist. Dabei kann dies, wenn keine andere Hilfe zur Verfügung steht (der Papa also arbeiten muss, die Mutter alleinerziehend ist und sonst keine praktische Unterstützung hat) – über die Krankenkasse laufen. Eine Mütterpflegerin ersetzt die Nachsorgehebamme nicht, hat aber viel mehr Zeit pro Einsatz. Mehrere Stunden, in denen sie für die Mutter kocht, einkauft, mal auf das Baby oder die Geschwisterkinder aufpasst und auch Ordnung schafft.

Und auch danke dafür, dass ihr mit diesem Artikel Müttern die Erlaubnis gebt, das Wochenbett als einen längeren Zeitraum zu verstehen, und ihre Bedürnisse dementsprechend zu respektieren.

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Sarah 10. April 2017 - 06:24

Danke
Ich erwarte mein drittes Kind, und habe mir wärend dem lesen ständig gedacht…Hätte ich das doch bloß früher gelesen!leider hab ich und die Welt mir bei den beiden großen nicht diese wundervolle zeit genommen. Auch wenn es bei Nummer 3 nicht einfacher wird, möchte ich viel mehr auf mich und meine Kinder hören!
Danke für diese wunderschönen Worte! !!!

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prislacht 30. November 2016 - 21:49

Lustig, ich habe mir beim zweiten Kind ganz bewusst 4 Wochen genommen. 4 Wochen, in denen ich keinen Fuß vor die Tür gesetzt habe und in denen ich nur meinen Mann und meine Schwiegermama und Mama gesehen habe. 4 Wochen, die ich absolut gebraucht habe und die wahnsinnig entspannend und gut waren für uns. Jetzt, beim 3. Babybauch, freue ich mich, dass bei der Entbindung Sommerferien sind, wir also dann wieder 4 Wochen haben, in denen ich mich komplett zurückziehen kann, bevor der Alltag wieder losgeht.

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Anika 25. Oktober 2016 - 16:17

Wochenbettruhe zu halten war bei mir leider nicht möglich. Aufgrund familiärer Umstände habe ich mir eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse organisiert. Dieses Organisieren war stressiger, als den Haushalt selbst zu schmeißen. Mann muss ständig zum Arzt rennen und bekommt die Zusage nur für 1 Woche. Ist die Zusage da und genehmigt, ist die Woche leider schon rum. Mädels, tut Euch den Stress nicht an und fragt lieber Freunde oder Verwandte wenn möglich. Hier hat das System echt versagt.

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Weeks bed | my german life: 13. Juli 2016 - 14:25

[…] is 5 weeks old now, and I’m still technically in my Wochenbett, which apparently lasts 8 weeks, but it’s no longer as critical as it was in the first few weeks. Physically, I feel pretty […]

Antworten
Cat 7. Juli 2016 - 19:29

Hi,

wir bekommen sehr bald unser erstes (und vielleicht letztes) Kind ich glaube, dass ich zum Typus Mensch gehöre, der früh wieder was anderes sehen muss als die eigene Wohnung. Der immer jeden Tiefpunkt und jede herausfordernde Phase mit „aufstehen, einmal schütteln, weitergehen“ beendet hat. Klar läuft man keinen Marathon in der ersten Zeit – aber ohne alltägliche Beschäftigung, das Gefühl, auch geistig noch etwas zu leisten und vor allem auch mal draußen zu sein und soziale Kontakte zu pflegen, das kann ich mir beim besten Willen für mich nicht vorstellen. Übrigens hasse ich es auch, wenn mich jemand zu sehr betüdelt (gibt immer ein genervtes Augenrollen meinerseits) und nehme einen kantigen, praktischen Ratschlag lieber an als dauernde Angebote, sich meiner Emotionen anzunehmen. Übrigens ist mir extrem unwohl bei dem Gedanken, dass jemand anders in meiner Dreckwäsche/Unterwäsche rumwühlt, um sie zu waschen. Das ist mir zu intim und das möchte ich einfach nicht – ok mein Mann, der darf das. Er darf auch meine Kleidergrößenschilder sehen. Die anderen nicht, weil ich mich sonst schäme. Da ich mich nach acht Wochen (Mutterschutz) auch wieder beim ALG1-Amt melden „darf“ und mich mit dem Gedanken anfreunden muss, nach Ende des vorherigen Fristvertrags wieder Bewerbungen zu schreiben, werde ich allerdings auch einiiges an Zeit in die berufliche Zukunftsplanung investieren (müssen). Bei uns wird der Vater die Elternzeit übernehmen mit Teilzeitarbeit, da er einfach mehr Geld bekommt und ich auch bald wieder etwas arbeiten möchte, wo cih nicht nur Windeln sehe. Ich für meinen Teil war auch in der Mutterschutzzeit bisher immer noch recht aktiv und unternehmungslustig – glaube nicht, dass man plötzlich ein komplett anderer Mensch wird ;). Aber „jeder Jeck is anders“ und so sollte man jeder Frau genau die Zeit zubilligen, die sie nach der Geburt braucht. 🙂

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Vera Rosenauer 4. September 2015 - 10:48

Danke für diesen Artikel – ich hoffe, dass ihn ganz viele werdende Eltern lesen!

Wir bekommen ja aus den Medien mitunter ganz andere Botschaften („nur wenige Wochen nach der Geburt wieder auf dem Laufsteg!“) – ich halte diese Schonfrist für ganz wichtig und das sollte auch der Familie rundherum viel klarer sein.
Wenn es der Mutter dann gut geht, kann sie ja von sich aus schon früher wieder aktiv werden.
Alles Gute allen Mamas im Wochenbett 😉

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Wir sind Eltern (4): "S'Wochenbett hod da Deife g'seng" | Da Hog'n - Onlinemagazin ausm Woid 31. März 2015 - 14:25

[…] ersten acht Wochen nach der Geburt des Babys nennt man Wochenbett-Zeit. Diese acht Wochen sollten eigentlich eine “heilige Zeit” sein, die dazu da ist, dass […]

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Fragen an die Hebamme #8: Badeverbot im Wochenbett? 12. Januar 2015 - 11:51

[…] nicht drei bis fünf Wochen, der Zeitraum in dem der Wochenfluss läuft, oder gar die gesamte achtwöchige Wochenbettzeit darauf verzichten. Bei einem Kaiserschnitt sollte man solange abwarten, bis die Narbe gut […]

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jacky 24. Oktober 2014 - 20:40

Mal soll ruhen …aber wer bitte erlaubt das ein keiner … man muss dort zum amt und dort hin da zum arzt und dies und das machen.
Ich musste jeden tag raus musste haushalt machen musste zu Ämtern rennen… und und und ich hab null ruhe gehabt…. und bei mir ist trotzdem alles gut geworden

Antworten
Alex 2. Oktober 2014 - 05:22

Hallo zusamnen.
Meine kleine Motte ist jetzt nein Monate alt.
Ich war echt froh das ich eine tolle Hebamme hatte die mich regelmäßig besuchte und die eine tolle Familie und Freunde die mich unterstützt haben.
Wäsche waschen, bügeln, putzen und warmes essen vorbeigebracht haben.
Ich wollte es eigentlich alles alleine gemacht haben und habe mich erst blöd dabei gefühlt als ob ich nicht in der lage wäre es selbst zu schaffen.
War dann aber echt froh das ich so viel Unterstützung bekommen haben.

Antworten
Ulrike 14. März 2014 - 14:57

Ich hab die ersten drei Wochen streng die alte Hebammenregel „1 Woche im Bett, 1 Woche am Bett, 1 Woche ums Bett“ befolgt und fand das Ideal um die Geburtsverletzungen heilen zu lassen (mein Kind wurde mit der Saugglocke geholt- nicht schön…). Mein Mann hatte 2 Wochen Urlaub aber hat auch danach immer eingekauft (mein Beckenboden hat Heben und Schleppen lange nicht verkraftet), gekocht und mir den Kleinen mal ne Stunde abgenommen damit ich schlafen konnte- trotz 50 Stunden-Woche harter körperlicher Arbeit. Ich weiß dass viele Maenner schon nach nem 8-Stunden-Tag zu Hause keinen Finger krumm machen und von daher wuerd ich ihm am liebsten einen Orden verleihen. Mit diesem Mann würde ich ohne zu Zögern noch 5 Kinder bekommen wollen 🙂

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MuD 8. Juni 2018 - 15:09

Yeah! So sieht’s hier auch aus! Wir haben Heros zuhause!

Antworten
Birgit s 18. Februar 2014 - 13:35

Ich habe Zwillinge, mittlerweile fast 5, und konnte das Wochenbett überhaupt nicht genießen. Mein Mann musste nach 2 wochen wieder arbeiten und die nette Familie hat sich einen feuchten – naja ich spar mir den Ausdruck – um uns gekümmert. So musste ich halt den Haushalt so gut es ging mit 2 Kindern alleine schupfen. Einkaufen, kochen,…

Trotzdem: mir ging es nicht schlecht. Der Kaiserschnitt war nach 2 Tagen von den Schmerzen her verarbeitet und ich habe mir halt alles so eingerichtet, dass ich nichts heben musste. Zumindest nichts, was schwerer war als meine Kinder. Die Zeit zwischen den Aufgaben haben wir im Bett und auf der Couch kuschelnd verbracht. Mit Buch und/oder Fernseher und vor allem diesen beiden wunderbaren Geschöpfen bei mir.

Schön, wer es schafft sich wirklich 8 Wochen Auszeit zu nehmen – es sei euch gegönnt. Aber: das kann und muss nicht jeder. Bei uns gab es weder Stillstreik noch Milchstau – ganz einfach weil ich darüber gar nicht nachgedacht habe. Ich bin meinem Instinkt und meinem Vorwissen gefolgt und habe einfach gemacht. Ohne mir groß Gedanken zu machen. Natürlich war auch ich müde und hatte 18-19 Stunden Tage – wer hat das mit Zwillingen am Anfang nicht. Aber ich habe mich halt einfach der Aufgabe gestellt ohne zu jammern. Mir war klar, dass es da keine Hilfe geben würde und musste da halt durch.

Wäre ich gerne 8 Wochen im Bett gelegen – klar, wäre schön gewesen, war aber halt nicht so.

Antworten
Andrea 16. Februar 2014 - 19:51

Ich finde 8 Wochen zu lange. Gerade beim dritten Kind war ich schon nach 4 Tagen alleine mit den drei Kindern und habe den Haushalt ganz normal gemacht. Gerade Bewegung usw taten mir extrem gut nach der Entbindung.

Antworten
Kick van Walbeek 6. März 2014 - 22:45

Hallo Andrea,

es geth sicher nicht darum, dass Frauen acht Wochen lang das Bett hüten ( dann bekommen sie vielleicht sogar eine Thrombose), aber auch ich finde es schade, dass diese Wochenbettszeit in Deutschland so wenig gewürdigt wird.
Hast Du nicht in der Anfangszeit mit den den drei Kinder Dir manchmal Hilfe und Unterstützung gewünscht ?
Jemand, der mal für Dich einkaufen gegangen wäre. Jemand, der die Wäsche aufgehängt hätte. Jemand, der Euch ein leckeres Mittagessen vorbei gebracht hätte.
Ich bekomme in D immer wieder das Gefühl, dass Mütter beweisen müssen,dass sie es auch alleine schaffen. Und das finde ich schade. Nicht nur in den ersten acht Wochen nach der Geburt.

Antworten
Marie 14. Februar 2014 - 14:18

Ich wünschte ich hätte diesen Artikel vor der Geburt meines Sohnes gelesen! Vielleicht hätte ich mich dann besser schützen können, vor dem vielen Besuch und meine Bedürfnisse nicht komplett hinten angestellt. Nach einer sehr anstrengenden Geburt samt Kaiserschnitt hätte ich auch acht Wochen gebraucht und habe mir am Anfang zu viel zu gemutet. Leider konnte ich die Zeit so auch nicht wirklich genießen…

@Saskia: So perfekt sind die Little Years Mamis gar nicht, wenn man etwas genauer hinschaut 😉

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Herzmutter 14. Februar 2014 - 08:12

Ein wundervoller Artikel, vielen Dank dafür! Habe ihn gleich geteilt… mit dem Kommentar „wenn ich das mal früher gelesen hätte“! Denn: ich war auch noch nie so verunsichert und verwirrt und verletzlich wie in diesen ersten zwei Monaten und auch von der Tag-NAcht-Struktur völlig durcheinander. Und trotzdem dachte ich, nach wenigen Tagen schon alles richtig machen zu müssen, habe mich selbst unter Druck gesetzt und viel geheult. Und natürlich den gesamten Verwandtschaftsbesuch empfangen… die, die 400km weit weg wohnen und natürlich dann nicht nur kurz vorbeikommen wollen und auch noch ihre Kinder dabeihaben und einem ständig zeigen, wie man „richtig“ mit einem Baby umgehen muss. Wenn ich doch nur den Mut gehabt hätte, zu sagen: nein ich bin noch nicht so weit!! Vielleicht hilft der Artikel ein paar anderen… wäre wünschenswert!

Liebe Grüße, Janina

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Christiane 14. Februar 2014 - 00:51

Hallo, wir hatten wirklich 8 Wochen Wochenbett und das erzähle ich immer gerne weiter.. jeder Schwangeren besonders. Diese Zeit ist einfach zu magisch und toll.. bringt viel Entspannung in die spätere Zeit und ich bin nach diesen 8 Wochen mit Baby vorm Bauch wieder teilweise im Job gestartet, so brauchten wir auch diese lange Phase und ich kann nur sagen.. Danke an alle die mich damals unterstützt haben und es möglich gemacht haben. Und auch der Hebamme, das sie da drauf bestanden hat .. sie sagte immer mindestens 2 Wochen im Bett, 4 Wochen ums Bett herum und 2 Wochen im Haus und drum herum.

Vielen Dank fürs Erinnern und ja das pralle Leben muss dann definitv warten, denn es gibt nichts schöneres wie diese erste Kuschelzeit…

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Patricia 13. Februar 2014 - 22:52

Es stimmt, dass das wochenbett wirklich wichtig für die eigene Regeneration ist. Ich fand es in den ersten Paar Wochen toll allein zu Hause zu sein und mich nur um mein Baby zu kümmern. Jedoch konnte das die Familie meines Freundes nicht akzeptieren. Schon 2 Wochen nach der Geburt sollte man doch sofort zum ersten Geburtstag kommen und mindestens 3 Familienbesuche in der Woche standen auf dem Plan. Ich persönlich fand das ganze aufdringlich, ebenso wie das Aufdrängen von Hilfe, nach der man nie gefragt hatte. Für mich gab es jedoch keinerlei Möglichkeit mich durchzusetzen, da sich dann gleich schuldgefühle breit machten und man sofort etwas vorgeworfen bekam.
Fazit: seit dieser Zeit habe ich keinen guten Draht mehr zur Schwiegerfamilie (mit der ich vorher wunderbar aufkam) und ich habe mir fest vorgekommen, das wochenbett nach dem nächsten Kind mehr für uns zu nutzen und weniger nach den wünschen anderer zu handeln.

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alice 15. Februar 2014 - 16:55

bei mir selbes fazit, beruhigend dass ich damit nicht alleine bin. ich hatte sogar monate lang völlige funkstille zur schwiegermutter. beim nächsten kind werde ich auch noch vehementer meine „privatsphäre“ durchsetzen.

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wolldrache 13. Februar 2014 - 20:42

Ein sinnvoller Artikel, vielen Dank.
Bei Kind 1.0 war die Geburt schwierig (großer Kopf und Dammriss quer), das Wochenbett war aber eigentlich doch ganz gut, abgesehen von den Startschwierigkeiten beim Stillen (ich vermute, dass der kleine Mann anfangs keinen Hunger hatte, weil er direkt nach der Geburt 5 Tage lang Infusion bekommen hatte?).
Nach 7 Wochen kam die Stillberaterin zur Tür rein,und der Kleine trank endlich. Also alles Bestens? Ein paar Tage später hatte ich einen körperlichen Totalausfall (unhaltbarer Durchfall etc); dabei dachte ich, ich hätte das alles im Griff… – Ich glaube, die ersten 8 Wochen sind unberechenbar, und ich bin froh, dass meine Hebamme über die ganzen acht Wochen gelegt hat.

Bei Kind 2.0 war alles wunderbar, so dass wir nach 3 Wochen die Termine sein ließen (die Hebamme hatte sehr viel zu tun in der Zeit), ich aber jederzeit mich hätte melden können.

Das war so auch in Ordnung. Aber ich bin (zumindest bei Erstgebärenden) skeptisch, ob man sich wirklich selbst so gut einschätzen kann, wieviel man erträgt … .

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Sophie 13. Februar 2014 - 14:47

Hey, also ich persönlich hätte 6-8 Wochen „Bademantelzeit“ (sehr treffendes Wort übrigens!) zu lange gefunden. Wenn es so etwas wie die „ideale“ Geburt gibt, dann hatte ich die definitiv, und auch das neugeborene Männchen war eher pflegeleicht. Von daher war ich auch froh, als 4 Wochen nach der Geburt das neue Semester losging und ich auch intellektuell wieder mehr gefordert war.

Gerade in den ersten beiden Wochen nach der Entbindung war ich noch etwas wackelig auf den Beinen, dh. den ersten Spaziergang durfte der kleine Mann mit meiner (deswegen sehr stolzen;)) Schwiegermutter machen und ich war froh um jede Hilfe, die wir im Haushalt hatten. Trotzdem habe ich auch ab und zu mal gekocht oder die Spülmaschine eingeräumt…

Also: Ich denke, Eltern sollten auf ihr Bauchgefühl hören und die Hilfe, Ruhe und so weiter einfordern, so dass es ihnen und dem Baby gut tut. Super, wenn man auch noch so eine tolle Hebamme hat, wie wir!

Wir haben übrigens ein paar Wochen vor der Geburt eine Rundmail an Freunde und Familie geschickt, so dass alle wussten, was uns wichtig ist und dass sie anstatt Geschenken lieber etwas zum Essen mitbringen sollen. Das hat auch super geklappt, so dass wir mit unserem Besuch keine Arbeit hatten, mal vom „vorher notdürftig aufräumen und lüften“ und Kaffeekochen abgesehen.

Mal sehen, wie es dann ist, wenn irgendwann ein zweites Kind da ist. Ich habe ja den Verdacht, dass dann die „So, ich leg mich heute mal den ganzen Tag ins Bett“-Methode weniger gut umzusetzen ist.

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Lara 13. Februar 2014 - 13:29

Hallo! Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt. Und wenn ich so rückblicke sind einige Sachen in den ersten 8 Wochen (und danach) nicht nach meinem Wunsch abgelaufen.
Gerade die engste Familie will oft gutes tun und erreichte dabei das Gegenteil. Und wenn man dann etwas sagt wird es einem gleich vorgeworfen. Die aeltere Generation versteht gerade in der Wochenbettzeit manche Sachen sowieso nicht. Da kommt immer nur: was hätten wir früher gemacht. So wurde ich zu manchen besuchen „gezwungen“ und in den unpassenden Momenten von Besuchern überrascht.
Jetzt wo wir das 2 Kind erwarten nehme ich mir FEST vor einiges anders zu machen. Ich wünsche mir sehr dass ich mich auch dann daran halte. Auch wenn es manche aus der Familie vielleicht verärgert.
Beim 1. Kind hatten wir leider keine Hebame zur Nachbetreuung, das will ich aber beim 2ten aendern.

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Sandra 13. März 2014 - 10:50

Hallo Lara,
mein Kommentar kommt spät, aber da du scheinbar wieder Nachwuchs bekommst, schreibe ich dir doch. Die älteren Leute leiden oft an Gedächtnisschwund. Meine Oma hat immer erzählt, dass sie 6 Wochen nach der Geburt nicht aus dem Haus durfte. Und Arbeit wäre bestimmt genug da gewesen, da meine Großeltern einen Bauernhof hatten. Also soviel zu Früher.
Und such dir eine Hebamme, die deine Einstellung teilt. Meine erste Hebamme ist der Ansicht, dass man Babys nicht zuviel tragen darf, ich bin der Meinung ein Baby ist ein Tragling… Es tut gut eine Hebamme zu haben, die einem nicht immer das Gegenteil von dem erzählt was man selbst machen möchte. Meine 2. Hebamme war übrigens super.
Ich drück dir die Daumen für dein 2. Wochenbett und die Zeit als zweifache Mama. Ich find’s toll mit 2 Knirpsen 🙂

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Christina 13. Februar 2014 - 09:55

Ich bin Mutter von 5 Kindern und habe das Wochenbett bei meinen ersten Kindern niemals so ausgekostet wie ab Kind Nr.3…. Bei meiner jüngsten Tochter ( 2,5 Jahre ) war ich wirklich 2 Wochen fast ausschließlich im Bett und es war einfach wunderbar diese Zeit so intensiv erleben zu dürfen. Ich hatte zwei wunderbare Hausgeburten und wurde auch von der Hausgeburtshebamme wunderbar im Wochenbett betreut, gerade als Mehrfachmama war es für mich die wundervollste Zeit, da gerade in der Zeit wo die Hebamme da war ich als Mama mal wichtig war und genau das habe ich sehr genossen. Für mich war der letzte Hebammenbesuch immer mit Tränen verbunden, da ich es einfach wirklich genossen habe. Jetzt bin ich schwanger zu Baby Nr.6 und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Wochenbettzeit, auch wenn noch viel Zeit bis dahin ist planen wir jetzt schon die richtige Unterstützung und Hilfe im Wochenbett. Da es diesmal das letzte Kind sein wird, möchte ich die Schwangerschat und das Wochenbett ganz besonders auskosten und genießen können. Und ich kann nur jeder Frau, egal ob Erstgebärende oder Mehrgebärende raten, sucht euch eine Hebamme zur Betreuung, es ist einfach wunderbar!

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jana 13. Februar 2014 - 09:28

Hallo ich bin noch mitten im Wochenbett…mein Sohn ist jetzt 5 wochen und 5 tage alt…auch ich war eine von den Mamis, die aller Welt gleich am Tag der Entlassung aus dem KH Ihr Kind zeigen wollte… wir haben 10 Jahre gehofft und gebangt, musste viel zu viele Fehlschläge ertragen, sodass ich allen zeigen wollte : ICH BIN MAMI!!! Meine Hebamme hat geschimpft mit einem Lächeln im Gesicht…sie wusste das ich die Nacht die Retourkutsche von meinem 4 Tage alten Baby bereits bekommen habe…ich bin so froh sie auch jetzt noch in Anspruch nehmen zu können…ich habe die richtige Wahl mit ihr getroffen…also werdende Mamis trefft Euch vor der Geburt öffter mit Ihr um sie kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen, stellt alle Fragen auh wenn sie Wochen später soooo lächerlich klingen mögen…wenn es Euch beschäftigt fragt und ihr bekommt eine Antwort…mit viel Gefühl und Wissen… danke Catherine ohne dich wäre ich oft verzweifelt… .

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Judith 13. Februar 2014 - 09:15

Danke für diesen Artikel!

Ich stimme vollkommen zu, dass die Wochenbettzeit viel zu oft übergangen wird. Erstmütter fühlen sich unter Druck gesetzt, Besuch zu empfangen oder sogar mit dem Baby zur Verwandtschaft zu reisen und möglichst bald auch den Haushalt wieder am Laufen zu halten. Und Mehrfachmütter lassen sich sehr schnell wieder von dem Kinder-Alltags-Trubel einsaugen, den dann das Baby mit absolvieren muss.

Uns steht im August die Geburt des vierten Kindes bevor. Gleichzeitig wird Kind 2 eingeschult, Kind 1 wechselt die Grundschule, und Kind 3 wechselt den Kindergarten. Mein Wochenbett wird also voller wichtiger Erlebnisse aller Kinder sein. Daher versuchen wir jetzt schon, Hilfe für diese Zeit zu organisieren, damit wenigstens die Alltagsarbeit an andere delegiert werden kann…

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Sonja 12. Februar 2014 - 20:04

Hallo. Auch nach dem dritten Kind bzw. gerade nach der dritten Geburt hat man das Bedürfnis mit jemandem zu reden der Verständnis dafür hat wie man sich fühlt. Ich habe nach allen drei Kindern meine zeit gebraucht um wieder meinen Platz in der Familie zu finden. Das Gefühlsleben steht Kopf und war jedesmal anders. Ich hatte das Glück während meiner dritten Schwangerschaft und auch danach eine tolle Hebamme zu haben die mir genau das vermittelt hat was hier steht. Ohne sie hätte ich nicht so schnell in den „Alltag“ zurück gefunden.

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Tini 12. Februar 2014 - 19:53

Danke für diesen super Artikel!

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Linda 12. Februar 2014 - 18:54

Ich habe jetzt 2 Geburten, einmal KS und einmal spontan ohne eine längere Wochenbettzeit (es war nicht mal ne Woche) gehabt und mir fehlt überhaupt nichts. Es gab auch keinen Absturz, Stillstreik oder sonst was. Ich finde es gut das es die Möglichkeit gibt, für längere Zeit Hilfe von einer Hebamme zu haben, aber es sollte jeder Frau selbst überlassen sein wie lange sie nach einer Geburt im Haus/Bett bleiben möchte. Ich wäre wahnsinnig geworden hätte ich auch nur ne Woche nichts anderes tun ‚dürfen‘ als mich ums Baby zu kümmern, und das kann auch nicht gut und gesund für eine Mutter sein. Ich werde jetzt zum 3. Mal Mama und habe immer noch nicht das Bedürfnis und das Gefühl eine so lange Auszeit zu brauchen.

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helen 23. Mai 2017 - 17:01

Meine Hebamme hat mir grade heute erklärt dass das im Bett bleiben in der ersten Woche hauptsächlich der Schonung des Beckenbodens dient. Wenn man den zu früh zu stark belastet, kommt es später zu Problemen wie Inkontinenz etc. Und das kann aber auch erst Jahre später zu merken sein. Da bleibe ich doch lieber so viel liegen wie ich kann 🙂

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josali 12. Februar 2014 - 13:54

Vielen Dank für diese wahren Worte, die leider viel zu selten so deutlich ausgesprochen werden.
Als Stillberaterin erlebe ich leider immer wieder Mütter, die schon nach 2-3 Wochen ein Programm abspulen (das jüngste Kind, das ich je im Stillcafé hatte, war 4 Tage (!) alt), das ich mir und meinen Kindern erst Monate später (oder manches auch überhaupt nicht ;)) zugemutet habe.
Der Absturz ist dann leider meist vorprogrammiert und gegen Ende des Wochenbetts holt sich der Körper dann auf seine Weise, was er braucht. Milchstau, Stillstreiks und Co sind dann in der 6. bis 8. Woche die häufigsten Gründe, warum diese Mütter Rat suchen.

Liebe Grüße und vielen Dank für Deine wundervollen Posts.
Tanja

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Saskia 12. Februar 2014 - 14:46

… ich finde es nicht verwerflich, während des Wochenbetts etwas zu unternehmen – die Hauptsache ist doch, dass man sich wohlfühlt und man sich selber keinen Zwang auferlegt bzw. auferlegen lässt. Sicher, man sollte sich nicht übernehmen und gleich wieder die perfekte littleyears-Frau sein wollen.

Aber wenn man es schöner findet, im Stillcafé mit Gleichgesinnten zu sitzen statt (vielfach ja alleine) zu Hause, dann ist das doch ebenfalls Erholung. Zumals, da man die restlichen 23 Stunden vor und nach dem Stillcafé ja sowieso wieder daheim ist.

Saskia

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the wicked ye-yé 12. Februar 2014 - 11:26

Meine Tochter ist 5 Monate alt und ich muss im Nachhinein sagen das ich das Wochenbett viel zu wenig „genossen“ habe. Da ich eine problemlose und schnelle Geburt hatte fühlte ich mich nach zwei – drei Tagen schon wieder superfit – und irgendwie habe ich es nicht geschafft mich zu entspannen sondern habe gleich wieder angefangen herumzuwuseln. Ich bin nach einer Nacht im KH nach Hause und hatte eine wundervolle Hebamme die mich in den Tagen und Wochen nach der Geburt betreute. Das war wirklich eine großartige Hilfe und ich würde jeder werdenden Mutter eine eigene Hebamme empfehlen. In Österreich bekommt man dabei ca. die Hälfte der Kosten von der Krankenkasse retour. Wenn ich noch einmal ein Kind bekomme, würde ich das Wochenbett mehr genießen – die Zeit mit dem Baby vergeht so schnell – und Familie, Freunde, Wäsche waschen und Wohnung putzen können definitiv warten.

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Nicole Bunte-Weber 12. Februar 2014 - 08:34

Hallo! Meine Tochter wird nächsten Monat acht Jahre alt und wir haben uns bewusst gegen weitere Kinder entschlossen. Ich hatte nach der Geburt Betreuung durch eine Hebamme, aber das lief leider nicht so glücklich. DANKE für diesen Artikel. Ich hätte mir gewünscht, das ich damals auf so jemanden wie sie gestossen wäre. Alles Gute …

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