Lieblingsspielzeug #1: Kinderküche

Lieblingsspielzeug #1: Kinderküche

Heute haben wir bei strahlendem Sonnenschein mal wieder auf dem Kinderflohmarkt gestanden und Berge von zu kleinen Kleidungsstücken und nicht (mehr) benutzen Spielzeugen verkauft. Sich immer wieder von Dingen zu trennen, es ist im Familienalltag unabdingbar, wenn man nicht gerade mit einem großzügigen, trockenen Keller oder gar einem Dachboden gesegnet ist. Und selbst dann stellt sich die Frage, ob man das wirklich alles aufbewahren will…

Es gibt aber doch einige Dinge, die definitiv nicht so schnell den Weg auf den Flohmarkt finden werden, weil sie sich im Spielzeugpraxisdauertest durch unsere drei Kinder mehr als bewährt haben. Auch wenn es natürlich von Kind zu Kind total verschieden ist, was begeistert und was nicht – wollen wir in dieser kleinen Serie die absoluten Favoriten unserer Familie vorstellen. Auch wenn wir im Blog ab und an Produkte vorstellen, testen und verlosen: bei dieser Serie geht es um die ganz persönlichen Lieblinge, die uns schon viele Jahre begleiten. Produkttests werden wir also weiterhin wie gewohnt kennzeichnen.

Küche to go

Den Auftakt für die Serie macht unsere Kinderküche. Unabhängig von unserer Erfahrung habe ich tatsächlich noch keine Eltern getroffen, die im Nachhinein den Kauf einer Spielküche als überflüssig bezeichnet hätten. Es scheinen also nicht nur unsere Drei großen Spaß am Küchenspiel zu haben. Die Neunjährige kocht und backt zwar mittlerweile in der richtigen Küche mit, hat aber auch als Kleinkind fleißig alle Handgriffe in der Spielküche geübt. Kinder erleben ihre Eltern zumeist täglich bei der Küchenarbeit und wollen natürlich das machen, was die Großen auch tun. Am Anfang ist es das Klappern mit Topf und Schneebesen, später muss es aber schon ein bisschen spannender sein.

Unsere Tonnenküche hat als Waschbecken eine herasunehmbare Metallschüssel, die gerne auch mit Wasser befüllt wird – zum Suppe kochen oder zum Abwaschen. Trockene Nudeln, Lebensmittel aus Holz, Kastanien, Papierstreifen, Murmeln, Knete – die Kinder können aus allem etwas „Leckeres“ zaubern.

Eine Spielküche ist am besten so handlich, dass man sie problemlos auch vom Kinderzimmer mal ins Bad (für wassereiche Kochereien) und in die Küche tragen kann. In unserem Breifrei-Kochbuch ist das auch einer meiner Tipps zum Kochen mit Baby oder Kleinkind. Wenn die Kinder selbst stolz in ihrer kleinen Küche hantieren dürfen, kommt man tatsächlich ganz gut dazu, etwas zu kochen in dieser Zeit.

Das Auge isst mit

Unsere Küche wird im Moment am eifrigsten vom Zweijährigen genutzt, aber auch die Schwestern integrieren sie immer wieder in ihre diversen Rollenspiele. Ein Spielzeug, was sich definitiv gelohnt hat und uns optisch auch immer noch nach all den Jahren gefällt. Da so eine Küche ja doch nicht ganz klein und unauffällig ist, sollte man auch daran denken, dass man als Eltern einige Jahre darauf blicken wird. Wir mögen Form und Farbe unserer kleinen Tonnenküche und irgendwie passt sie immer gut, egal in welchem Raum sie gerade steht. Die rosafarbene Hello-Kitty-Plastikküche wäre wahrscheinlich auch aus diesem Grund schon längst raus geflogen. Es gibt aber zahlreiche schöne Spielküchen bzw. unter dem Suchbegriff „Kinderküchen selbst gemacht“ viele tolle Inspirationen und Bauanleitungen für die dann ganz individuelle Kinderküche.

Die vorgestellten Lieblingsspielzeuge sind ganz persönliche Empfehlungen und Dinge, die sich bewährt haben. An dieser Stelle gibt es keine Produkttests oder gesponserten Beiträge. Diese sind wie gewohnt immer offiziell gekennzeichnet. Der Text enthält Affiliate-Links zu unserem Amazon-Konto.