Schlafen, Durchschlafen, Mittagschlaf, Nachtschlaf, Einschlafstillen

Die ewige Schlaflüge

von Anja

Vor ein paar Tagen verbrachte ich Babysöhnchens Mittagsschlaf lesend in einem Cafe. Neben mir saßen ein Paar mit einem circa vier oder fünf Wochen alten Baby sowie eine Schwangere mit ihrem Partner. Bei beiden Paaren handelte es sich scheinbar um Ersteltern. Es wurden Kreißsaalempfehlungen sowie Tipps zum Kinderwagen und zum Tragetuch ausgetauscht, welches dem frischgebackenen Vater zufolge rund 15 Meter lang sei. Eltern neigen ja manchmal zu Übertreibungen – und auch Schlafmangel ohne Durchschlafen macht gelegentlich wirre Gedanken…

Und irgendwann kam sie, DIE Frage: „Und, wie sind die Nächte?“. Da hörte ich doch bisschen genauer hin, was die Eltern mit schon etwas mehr Babyerfahrung da zu sagen hatten. Aber statt einem ehrlichen „Babys sind häufig wach, weil sie stillen müssen und Nähe brauchen und deshalb legen wir uns auch am Tag so oft wie möglich mit dem Kind hin“ kam das üblich schwammige „Wir haben noch nicht ganz einen Rhythmus, aber es wird schon besser“. Klingt doch alles ganz entspannt, oder? Die Augenringe der beiden Neueltern sagten allerdings etwas anderes.

Wenn dann das andere Pärchen nach den ersten sechs Babywochen gerädert abends um acht auf dem Sofa einschläft, wird es sich (oder hoffentlich die Hebamme) fragen, was es wohl falsch macht. Denn alle anderen Kinder haben oder bekommen ja scheinbar kurz nach der Geburt einen Schlafrhythmus mit regelmäßigen langen Schlafphasen.

„Guter Schlaf“ als elterliches Verdienst

So ist das auch jedes mal im Rückbildungskurs, wenn ich in der Eingangsrunde die Mütter frage, wie es ihnen gerade geht. Wenn die erste von zehn Frauen erzählt, dass ihr nun zehn Wochen altes Baby fünf oder sechs Stunden am Stück schläft, äußern sich die restlichen neun gar nicht mehr zu dem Thema. Aber in ihrem Kopf bleibt hängen: „In meinem Rückbildungskurs sind nur Mütter mit durchschlafenden Kindern. Was mache ich bloß falsch?“.

Und genauso verunsichert über ihre mütterlichen Fähigkeiten in puncto „Schlafhygiene“ wenden sich sehr viele Mütter um den sechsten Monat herum an uns Hebammen. Ihr Anliegen: Sie glauben, die einzige zu sein, deren Kind nachts irgendwas zwischen drei und fünf mal oder sogar noch häufiger wach wird. Die Nachbarin hat ja schließlich mehrfach erzählt, wie „gut“ ihr Baby schlafen würde. Und ja, es gibt tatsächlich manchmal Babys, die schon früh mehrere Stunden am Stück schlafen. Und das auch ohne, dass ihre Eltern nicht zu empfehlende Schlafprogramme wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“ mit ihnen durchgezogen haben. Aber es gibt auch in seltenen Fällen Babys, die mit vier Monaten krabbeln oder mit vier Wochen den ersten Zahn bekommen.

Trotzdem nehmen Eltern solche Ausnahmen zur Kenntnis, ohne bei der Entwicklung des eigenen Sprösslings in Stress zu geraten. Beim Thema Schlafen werden dann aber gerne andere Maßstäbe gesetzt. Natürlich wären die Babyjahre für uns Eltern einfacher, wenn man mehr und verlässlicher schlafen könnte, aber es hat seine Gründe warum Babys das noch nicht können. Während die Zahnung und auch die motorische Entwicklung einfach so geschehen darf, scheint das „gute Schlafen“ ein elterliches Verdienst zu sein. Alle Eltern möchten gute Eltern sein und deshalb trauen sich die schlaflosen Eltern dann manchmal gar nichts mehr zu sagen, wenn sie glauben, in einer Welt voller durchschlafender Babys zu leben. Dabei wäre es gerade in anstrengenden Zeiten so entlastend zu hören, dass es anderen genauso geht.

Durchschlafen?! Von Eulen und Lerchen

Also: Die Statistik sagt, dass Babys im Alter von drei Monaten durchschnittlich zwei bis drei mal nachts aufwachen. Mit neun Monaten tun sie das fünf mal, mit zwölf Monaten wieder zwei bis drei mal. Babys haben also weder ein zu therapierendes Problem oder gar einen Defekt, wenn sie nicht mit sechs Monaten durchschlafen. Gerade gestillte Kinder wachen etwas häufiger auf und schlafen erst in späterem Alter durch. Wobei man von Durchschlafen bereits spricht, wenn das Kind fünf oder mehr Stunden am Stück schläft. Wenn Kinder nah bei ihren Eltern schlafen, wird die Schlafunterbrechung aber gar nicht so massiv sein. Der Schlafrhythmus von Mutter und Kind synchronisiert sich und ein Kind im Nahbereich muss nicht laut kommunizieren, um gehört zu werden. Das Baby bewegt sich oder „grunzt“ etwas und die Mutter kann es durch Stillen oder Hand auflegen und streicheln – Körperkontakt gibt einfach Sicherheit – schnell wieder zum Weiterschlafen animieren.

Wenn Eltern nachts aufstehen zum Stillen oder Flaschennahrung zubereiten, fühlen sich die Schlafunterbrechungen wesentlich massiver an, als wenn man dabei liegen bleiben kann. Ich empfehle darum allen Müttern, sich in den ersten Tagen das entspannte Stillen in Seitenlage zeigen zu lassen. Sie werden so zu wesentlich mehr Schlaf und Ruhe kommen, ob am Tag oder in der Nacht. Aber auch wenn nicht gestillt werden kann oder möchte, sorgt das nahe Beinanderschlafen und die gute Vorbereitung des Fütterequipments für mehr nächtliche Erholung. Die Häufigkeit des Aufwachens gibt das Baby vor. Es tut das niemals mit dem Hintergedanken, seine Eltern damit ärgern zu wollen. Ein Baby kann zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht anders.

Genauso haben wir immer neidisch auf unsere Freunde mit vier Kindern geguckt, die allesamt richtige Langschläfer sind, so genannte „Eulen“. Vor allem unsere erste Tochter erklärte derweil die Nacht gerne mal um 5.30 Uhr für beendet. Ihr bis heute vergleichsweise minimales Schlafbedürfnis führt zumindest jetzt dazu, dass wir sie für die Schule nicht wecken müssen und sie auch morgens um Sieben fit und gut gelaunt ist. Doch die ersten Jahre mit einem Kind vom Schlaftypus „Lerche“ waren hart. Aber die Kinder bringen ihre individuellen Schlafgewohnheiten mit und deshalb ist Schlafen gerade im Baby- und Kleinkindalter wahrlich kein Erziehungsfeld.

Nachtschlaf, Mittagsschlaf, Schlafbedürfnis

Natürlich gibt es ein paar babyfreundliche Tricks, die „schlaffördernd“ sind. Frische Luft und Sonnenlicht am Tage wirkt sich positiv auf den Schlaf aus. Auch sorgt der „gute Schlaf“ am Tag meist auch für einen besseren Nachtschlaf. Also am besten den Mittagsschlaf mit dem Baby zusammen machen. Ein übermüdetes Kind schläft derweil meist wesentlich schlechter. Manche Kinder schlafen immer und überall, andere brauchen ähnliche Bedingungen und Rhythmen im Tages- und Nachtverlauf, denen man dann auch nachgehen sollte. Aber all das ist individuell, ebenso wie das generelle Schlafbedürfnis von Kindern. Auch da bringt der Vergleich mit dem Nachbarskind wenig. Eher ist eine individuelle Beratung empfehlenswert, wenn das Schlafthema für die Eltern zum wirklichen Problem wird.

Jedenfalls hat die Natur sich etwas dabei gedacht, dass Babys nun mal so schlafen, wie sie schlafen. Anfangs ist der Magen winzig und kann nur kleine Nahrungsmengen aufnehmen. Die häufige Nahrungsaufnahme auch nachts stabilisiert den Blutzucker, ist gut für die Hirnentwicklung, fördert den Bilirubinabbau und wirkt damit einer verstärkten Neugeborenengelbsucht entgegen. Das sind einige der harten Fakten. Aber selbst, wenn das Baby ab einem gewissen Alter nicht mehr nachts in eine gefährliche Unterzuckerung kommen würde, kann es Durst oder auch Hunger haben, weil viele Kinder zum Bespiel gerade um den sechsten Lebensmonat herum tagsüber viel „zu beschäftigt“ sind und nur selten und kurz stillen. Die fehlenden Kalorien holen sie sich dann gerne nachts, wenn sie etwas mehr zur Ruhe kommen. Und ja, das ist eine echt anstrengende Zeit.

Was heutige Babys und Steinzeitbabys verbindet

Aber nachts aufwachen und sich rückversichern, dass Mama noch da ist, heißt für Babys auch: nicht vom Säbelzahntiger gefressen zu werden oder zu erfrieren. Denn auch die Babys heutzutage verhalten sich nun mal wie Steinzeitbabys, die alleine in der Höhle ziemlich verloren gewesen wären. Also lieber mal aufwachen und schauen bzw. spüren, ob noch alles in Ordnung ist und die wichtigsten Bezugspersonen auch noch da sind. Wie lange kleine Kinder das tun, ist sehr unterschiedlich, aber sicher ist – sie machen es nur so lange, wie sie es brauchen. Trotzdem ist es auch wichtig, auf die elterliche Kraft acht zu geben und ein Schlafarrangement zu finden, das für die jeweilige Familie gut passt und im Einklang mit den frühkindlichen Bedürfnissen steht.

So, nun höre ich auf zu schreiben, weil ich dringend ins Bett muss. Das Baby beginnt nämlich gerade sich an allem hochzuziehen, sich hinzustellen und wieder umzufallen. Wie das immer so ist in Phasen, in denen die Kinder eigentlich noch ein bisschen selbständiger werden – nachts wird das Ganze verarbeitet und noch mal kräftig Nähe für die täglichen neuen Herausforderungen getankt. Das tut das Baby, indem es ungefähr alle zwei bis drei Stunden stillen möchte. Das ist anstrengend und macht Augenringe – aber es ist normal in der großen Bandbreite des Babyschlafes. Das Baby macht nichts falsch, ich mache nichts falsch und irgendwann ist es wieder anders. Solange gibts dann halt Mittagschläfchen auch für mich – zumindest ab und zu. Und wer gerade gute Nächte mit seinen Kleinsten hat, genießt und schweigt…

Passend zum Thema

144 Kommentare

Doris 13. Mai 2021 - 12:49

Vielen Dank für den tollen Artikel!
Meine drei Kinder (21, 19 und 4 Jahre) sind alle unterschiedliche Schläfer. Die Große und der Kleine die schlechten Schläfer, die Mittlere schläft gut ( schon im Alter von einer Stunde hat sie ein Schläfchen eingelegt während die beiden anderen ihre ganze Umgebung interessiert betrachtet haben). Noch heute ist es so, dass die Mittlere sofort einschläft, sehr zum Verdruss ihrer Schwester, die sich noch unterhalten möchte und noch immer 1 Stunde zum Abschalten und einschlafen braucht. Ebenso der Jüngste. Beide schlechten Schläfer waren länger im Elternbett einfach auch um selber etwas mehr Schlaf zu bekommen und es ist ja auch sehr schön. Die Mittlere hat schon mit 4 Monaten im eigenen Bett geschlafen weil sie dort einfach besser schlief.
Ich denke jedes Kind ist unterschiedlich und hat Nachts mehr oder auch weniger Bedürfnis nach Nähe. Schreien lassen war für mich nie eine Option, da auch ich wesentlich besser einschlafe wenn mein Mann auch mit im Bett liegt.
Die Argumentation, man bekomme das Kind nicht mehr aus dem Bett kann ich nicht nachvollziehen. Beide schlechten Schläfer habe ich nach einer extrem unruhigen Nacht mit Ca. 3 bzw. 4 Jahren sehr bestimmt gebeten doch in ihrem Bett zu bleiben was beide ohne Weinen oder Theater akzeptiert haben, ich denke weil sie einfach soweit waren und es in dem Alter verstehen und auch umsetzten konnten.
Durchgeschlafen haben sie dann etwa in dem Alter und auch meine gute Schläferin war 2Jahre beim ersten Durchschlafen.
Allen Eltern mit schlechten Schläfern wünsche ich gute Nerven und die Gewissheit, dass diese Phase zu Ende geht und es bis dahin nur Hilft die verschiedenen Bedürfnisse so gut wie möglich unter einen Hut zu bekommen. Und die Zeit mit Baby /Kleinkind im Bett zu genießen.
Ich denke auch mit Wehmut an die Zeit der Manduca Wanderungen zurück, obwohl unser Jüngster ein furchtbarer Schläfer war. Einmal sagte meine Schwester( auch drei Kinder) in dieser Zeit zu mir, es wäre gerade das erste Mal das jemand im Freundes und Familienkreis ein Kind hat, das noch schlecht schläft als ihre.

Antworten
Doris 13. Mai 2021 - 09:05

Vielen Dank für diesen tollen Blog!
Schade dass ich diesen Artikel nicht zur Schlafhochphase unseres Jüngsten gefunden habe!
Ich habe 3 Kinder (21, 19 und 4 Jahre)
Die Älteste ist nachts oft aufgewacht aber schnell wieder eingeschlafen und als nach 19 Monaten die Zweite kam bin ich Nachts 4 mal für die Große und 2mal für die Kleine geweckt worden. Einmal bin ich nachts gegen den Türstock gelaufen vor Müdigkeit. Beide haben aber Morgens zum Glück bis 7:00 Uhr geschlafen so ging es. Nachts kam die Große immer zu uns ins Bett, die Kleine hat mit ca. 4 Monaten besser im eigenen Bett geschlafen und hat auch immer mehr und besser einschlafen können. Noch heute beschwert sich die Große, dass ihre Schwester immer sofort einschläft und sie noch wach ne Stunde rum liegt. Sehr unterschiedliche Schlaftypen eben. Schon als sie eine halbe Stunde alt waren hat die Große sehr interessiert alles um sich herum betrachtet und die Kleine hat gemütlich ein Schläfchen gemacht. Durchgeschlafen haben sie mir ca. 3,5 bzw. 2 Jahren.
Dann kam der Jüngste. Anfangs hat er ganz normal geschlafen mit 3 mal Stillen im Bestellbett. Zum Teil aber nur auf mir ( mit 3-6 Wochen), da hat er auch noch Schwierigkeiten bei Stillen gehabt. Dann trank er nur noch 2 mal pro Nacht. Mit steigender Mobilität wurde das Einschlafen schwierig da er sich immer aufrichtete egal wie müde er war. Da half nur Manduca, Kinderwagen oder ein festes in den Arm nehmen. Mit 8 Monaten war er dann Nachts länger wach und das fand ich extrem anstrengend, ich war zum Teil so müde, dass mir richtig schlecht wurde. Da er bei meinem Mann beim Ablegen immer wach wurde hat er ihn im Kinderwagen gefahren, da hat er dann weitergeschlafen. Es heißt immer man soll die Kinder da nachts nicht schlafen lassen , aber man muss als Eltern ja auch irgendwie überleben.
Nach zwei Monaten wurde es besser, er ist oft aufgewacht aber war nicht mehr länger wach.
Er hat abends ewig zum Einschlafen gebraucht 1-1,5 Stunden, ich habe mich neben ihn gelegt damit er liegen bleibt und dabei gelesen. Das hat mich oft genervt, aber ich wusste, das ist eine Phase.
Noch mit knapp 4 Jahren ist er Nachts zu uns gekommen, was ich absolut in Ordnung fand nur das unruhige Schlafen war schwierig.
Irgendwann war eine ganz unruhige Nacht und ich habe zu ihm gesagt ich möchte, dass er nachts in seinem Bett bleibt und das hat er akzeptiert. Seit er 4 ist schläft er durch . Er braucht nach wie vor ewig zum Einschlafen aber das macht er jetzt alleine.
Ich denke jedes Kind ist anders. Meine beiden schlechten Schläfer sind sich von der Persönlichkeit sehr ähnlich. Jede Familie muss denke ich einen guten Weg für sich finden. Irgendwann kommt kein Kind mehr ins Elternbett. Bei der Großen wurde mir oft gesagt, ich würde sie nicht mehr aus dem Bett bekommen. Auch sie habe ich mit drei nach einer unruhigen Nacht gebeten dort zu bleiben. Das hat sie auch gemacht. In dem Alter verstehen sie das ja. Schreien war für mich keine Option und auch ich schlafe schlecht wenn mein Mann nicht im Bett liegt und wenn es mir nicht gut geht brauche ich ihn. Da war es für mich klar dass meine Kinder das brauchen. Mein guter Schläfer nicht und das war auch ok.
Gute Nerven für alle Eltern schlechter Schläfer!

Antworten
Zeja 5. Januar 2021 - 12:34

Liebe Anja, lieber Christian.
Die Artikelserie „Stillen ist bunt“ fand ich einfach super. Bei mir war der Stillstart nicht so schwer, aber hier und da kamen doch Zweifel auf, ob ich alles richtig mache. Da haben die ganz unterschiedlichen Geschichten sehr geholfen daran zu glauben dass wir beide unseren eigenen Weg finden werden.
An den vielen Kommentaren hier drunter sieht man, dass es auch über das Thema Schlaf bei Babys und Kleinkindern viel zu wenig Informationen gibt. Vielleicht wäre eine genauso aufgebaute Artikelserie wie beim Stillen schön um zu sehen wie unterschiedlich die Kinder auch schlafen. Das wäre vielleicht eine Idee für die Zeit wenn nach Corona wieder etwas mehr Ruhe in den Alltag einkehrt.

Antworten
Anja 5. Januar 2021 - 15:49

Liebe Zeja,

vielen Dank für Deine lieben Worte. Die Idee einer Reihe zum Thema Schlafen finde ich eine super Idee, denn auch da gibt es 1001 Wege Kinder gut durch die Nacht zu kommen. Ich notiere das hier gleich mal auf der Liste!!

Dankeschön und liebe Grüße,

Anja

Antworten
Daniela Lopp 30. August 2020 - 16:02

Es ist schön so einen Beitrag zu lesen und so viele Kommentare die einem zeigen das es einfach normal ist, wenn die kleinen nicht gleich so gut schlafen und viel wach werden.

Meine Kinderärztin hat mir empfohlen ihn in seinem Zimmer alleine schlafen zu lassen. Da es nicht normal sei, dass er mit 3 1/2 Monaten noch fast alle zwei Stunden wach wird und gestillt werden möchte.
Ich mach mir ständig Gedanken ob ich was falsch mache wenn ich ihn viel trage und ihn bei mir schlafen lasse. Doch was ich hier so lese, sollte ich mir von der Kinderärztin nicht rein reden lassen und mich nicht ständig verrückt machen…
Es braucht eben seine Zeit.

Lg Dani

Antworten
Bruno 1. September 2020 - 09:16

Liebe Daniela, danke für Deinen Kommentar. Ergänzend von mir: Kinderärzte haben aufgrund ihres Medizinstudiums (leider?) keine Kompetenz in Sachen Kinderschlaf erworben. Es macht mich wütend, wenn Kinderärzte so tun, als ob sie bei Kindererziehung etc. ein kompetenter Ansprechpartner seien. Bestenfalls sind sie Gesprächspartner, die einem spiegeln können, was andere Eltern in unserem Kulturkreis in Deutschland tun. Was bei uns in Deutschland als „normal“ angesehen wird, ist womöglich weltweit betrachtet vollkommen „unnormal“. Davon unabhängig ist die Frage: Was ist „richtig“ und was nicht? oder Was ist gut fürs Kind und was ist gut für die Eltern oder für beide? Liebe Mama`s: Wenn überhaupt, dann seid Ihr die einzig kompetenten, wenn es um Euer Kind geht. Ihr spürt, was Euch und Eurem Kind gut tut. Probiert unterschiedliche Wege aus und fühlt, wie es Euch dabei besser geht. Das ist Euer Bauchgefühl, Euer Instinkt! Hört auf Euch selbst! PS: Mein Sohn (5 Jahre) schläft jetzt seit seiner Geburt bei uns, er geht gerne ins Bett, schläft gut und fühlt sich wohl. Seine kleine Schwester (1 Jahr) rollt sich jetzt manchmal (versehentlich?) zu ihm und kuschelt sich an ihn, um dann weiterzuschlafen. (Wenn das mal passiert, dann nehme ich sie wieder zu mir, weil ich mich dann „sicherer“ fühle) PPS: Für Anregungen zur Kinderbetreuung finde ich die Angebote vom Jugendamt oder die Kurse vom Kinderschutzbund sehr gut – die sind bei uns sogar sehr kindorientiert, familienorientiert und liebevoll.

Antworten
Mila 20. August 2020 - 20:03

Der letzte Kommentar ist zwar schon über ein Jahr her aber vielleicht kann ich anderen Müttern einen Tipp geben, wenn ihr Baby ab einer gewissen Uhrzeit( bei mir war es meistens ab frühstens Mitternacht, spätestens ab 2 Uhr morgens) ca jede Stunde bis alle 30.min gestillt werden will. Manche Babys sind so sensibel, dass sie nicht in der Lage sind in die Windel zu machen und ihnen das Stillen dann hilft sich wieder zu beruhigen und zu schlafen, nur um dann nach kurzer Zeit wieder wach zu werden und zu merken, dass die Blase immer noch zwickt. Mit meinem Sohn war das so. Irgendwann fiel mir dann auf, dass er sein großes oder kleines Geschäft nachts am besten machen konnte, wenn ich die Windel aufgemacht habe. Ich hatte vom Abhalten gehört (fand ich damals aber ziemlich unsinnig) und probierte es einfach mal aus und hielt ihn über eine Schüssel ab. Und tatsächlich ließ er sein großes Geschäft direkt da reinplumpsen! Und er wirkte auch total erleichtert. Da war er fast 3 Monate alt. Seitdem hielt ich ihn nachts immer ab, wenn er bereits eine Stunde nach dem stillen wieder an die Brust wollte. Danach schlief er immer mindestens 2 bis 4 std weiter! Mit leerer Blase lässt es sich ja auch besser schlafen! Nicola Schmidt geht in ihrem Buch Artgerecht auf diese Thematik ein. Kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich hätte auch nie für möglich gehalten, dass ich eine der Mütter werde, die ihr Kind abhält. Ich werde es auch bei meinem nächsten Kind so machen.

Antworten
Helios 21. April 2019 - 22:43

Bei uns war es der absolute Horror. Die Nächte, natürlich. Tagsüber ein munteres, ausgeglichenes Kind, welches zweisprachig aufwächst. Im Moment 20 Monate, ist er bis Ende Februar (seit seiner Geburt) aalle 20-30 Minuten aufgewacht und hat geschrien, volle Lautstärke! Schläft seit der Geburt bei uns im Bett, sein Babybett ist mittlerweile Dekoobjekt. Nachts aufs Klo gehen war unmöglich, egal welche Uhrzeit. Er wird nachts gestillt. Wir waren alle beide am Limit. Kinderärzte gewechselt, Schlaftherapeuten, Osteopathie, alles nichts gebracht. Die ganzen Babyphotos, er mit Augenringen, wo wir dachten, das KANN doch nicht gesund sein. Beruhigung nur durch Brust, kein Schnuller, kein Fläschchen. Hat beides nie geklappt. Dieses Kind ist zwei Mal von selber in unseren Armen eingeschlafen, ohne zu singen, ohne stundenlang aufm Petziball herumzuhüpfen. Wir waren so richtig richtig am Ende. Keine Ahnung woran es lag, ab Ende Februar, schlagartige Besserung. Er schläft schonmal 3-4 Stunden am Stück durch und wenn’s gut geht schläft er dann schnell wieder ein. Im Vergleich zu vorher sind das für uns Meilensteine. Aber ich kann jede junge Familie beruhigen deren Baby ein paar Mal die Nacht aufwacht: es geht noch schlimmer; und es wird besser; trotzdem, eure Kleinen nehmen sich was sie brauchen und sind zufrieden. Und ihr seid gute Eltern! Das alles hat dazu geführt dass wir uns entschlossen haben keine Kinder mehr zu haben, aus Angst, nochmal so eine anstrengende Zeit (dieses Adjektiv ist komplett untertrieben) durchmachen zu müssen. Ich hoffe aber dass unsere Gehirne das schnell vergessen werden.

Antworten
Sandra Nie 20. September 2019 - 12:32

Das Kommentar tut mir richtig gut. Ich bekomme schön langsam Panik, weil unser Sohn (22 Monate) noch immer 5-8x pro Nacht munter wird. Er wird ebenfalls noch gestillt und lässt sich sonst nicht beruhigen. Jeder rät mir, dass es am Stillen liegt, dass er so schlecht schläft und sagt mir, ich müsse brutal durchgreifen und abstillen, dann würde er sicher besser schlafen. Leider muss ich in zwei Monaten wieder arbeiten gehen und dann wird mir der Schlafmangel sicher mehr zu schaffen machen, aber die Hoffnung, dass es besser wird habe ich noch nicht aufgeben.

Antworten
Sandra 1. Oktober 2019 - 21:36

Oh tut das gut, auch mal solche Kommentare zu lesen! Hier auch: Zweisprachig, seit Woche vier bei mir im Bett, so fidel wie es das Zahnen (mit voller Wucht immer vier im Paket) halt zulässt – aber nachts ab ca. drei Uhr kommt sie jede Stunde, bei akuten Zahnungsschmerzen auch öfter. Nur Brust, kein Schnuller, kein Fläschchen, und schläft seit Geburt nur entweder durch Hüpfen oder durch Nuckeln an der Brust. Ich arbeite seit Februar wieder und es ist anstrengend, aber machbar – es gibt halt bessere und schlechtere Tage.
Trotzdem: ich merke, dass es ihr guttut, und mein Leidensdruck ist nicht hoch genug um ihr wehzutun und ihr das Stillen zu nehmen; sie braucht es noch zu sehr. Ich glaube nicht, dass sie ohne Stillen besser schlafen würde, im Gegenteil, ich denke es würde etwas in ihr kaputtmachen, wenn ich jetzt aufhörte. Ich warte, bis sie kognitiv in der Lage ist, zu verstehen, dass (wenn, falls) ich nicht mehr will.
Bloss nicht brutal werden – sammeln die ganzen Leute, die so tolle Ratschläge geben, dann hinterher die Scherben der kleinen Kinderseele auf und machen sie wieder heil?… Eben.

Antworten
Svenja 9. Juli 2018 - 23:38

Und genau so einen Langschläfer haben wir.. seit sie 2.5 Monate alt ist(jetzt grad 5.5 Monate) pennt sie durch. Ganz selten braucht sie nochmal eime Brust nachts und das dann 5-10 Minuten dann wird weiter geschlafen. Wir trauen es uns meist garnicht zu erzählen wenn andere Eltern fragen.. man wird ja eh als Lügner abgestempelt oder kriegt blöde Blicke. Aber hey sorry.. wirklich dafür können wir auch nichts.. schade drum. Und jetzt – gute Nacht bis morgen früh 😉

Antworten
Kim 24. März 2018 - 12:17

Ich wollte ein Update zu unserer schlafsituation geben. Seit November hatten wir nun die Buggy-Lösung, so um 21 Uhr fuhren wir die „fast“ endgültige Runde. Manchmal wachte er noch auf, dann trank er oder musste noch mal ein paar Meter fahren. Wenn wir ihn vor 0 Uhr aus dem Buggy raus in Bett legten, wachte er auf und wir hatten Spaß bis so um 3 nachts. Also blieb er draußen stehen, auch bei kalten Temperaturen. Windschutz drüber, Dick eingepackt und gut. Krank wurde er nie, in Sibirien können sich das die Kinder ja auch nicht raussuchen 😀

Wir suchten insgesamt 2 Schlafberatungen auf. Eine sagte, ich solle an meiner Atmung arbeiten, das würde ihn dann im Bett liegend auch beruhigen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie „gut“ das funktioniert hat. Die zweite war verwundert, dass wir nachts noch stillen und das könne ja nicht sein, ich solle Wasser geben. Zudem isst er den Tag über ja so wenig weil er noch so viel Milch bekommt (fast 1 Jahr und wir stillen noch gute 90%). Dann empfahl sie mir ein Schlaftraining. Ich solle ihn sanft auf die Matratze drücken, beim schreien begleiten und nach und nach immer mehr körperliche Anwesenheit rausnehmen. Egal wie schlimm ich unsere Schlafsituation finde, ich konditioniere meinen Sohn nicht wie einen Hund.

Nach einiger Zeit stieß ich auf die wohl einzig bedürfnisorientierte Schlafberatung von 1001kindernacht. Da hab ich erst diese Woche einen Termin.

Parallel dazu legt sich mein Freund jetzt wieder mit ihm hin und begleitet ihn etwas beim weinen, dann ist es nach 2-3 Minuten schon durch. Bei mir klappt das nicht, ich muss wieder auf dem Pezzi hüpfen. Unser Sternenlicht-Tier ist jetzt auch im Einsatz, es scheint ihn endlich etwas zu beruhigen.

In 3 Wochen wird er 1 Jahr alt. Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Antworten
Kim 19. Dezember 2017 - 22:31

2013 geschrieben und heute noch aktueller denn je. Ich lese in letzter Zeit ständig vom Familienbett als Allheilmittel. Tja, das haben wir von Anfang an und unsere Nächte sind der Horror. Unser Baby ist ein Tragling und schlief lange auch nur in der Trage oder auf dem Pezziball hüpfend in Trageposition ein. Da hieß es immer hämisch, ich sei ja selbst schuld an dieser Situation, weil ich ihn trage.

Leider steckt er nun, mit 8 Monaten, in einem wirklich heftigen Schub. Er lässt sich durch Tragen zwar noch zeitweilig beruhigen, jedoch ist da nix mehr mit Schlafen. Die Ärmchen schiebt er über die Träger und er fuchtelt wild herum, weil er alles anfassen möchte. In den Schlaf hüpfen geht absolut gar nicht mehr. Er ist auch überhaupt keine Kuschelmaus, also ist hier nix mit Hinlegen und sein Bäuchlein kraulen, während ich ihm spannende Gute-Nacht-Geschichten erzähle. Sobald wir uns hinlegen, rollt er sich auf den Bauch und will, egal wie müde er ist, losrobben. Action-Modus. Wenn ich ihn liebevoll „fixiere“, schreit er wie am Spieß, kratzt, reißt mir Haare aus und strampelt wie um sein Leben, egal wie oft ich ihn küsse, singe, streichle und alles. Bei meinem Freund klappt das meist innerhalb weniger Minuten und der Kleine ist im Koma. Bei mir akzeptiert er das gar nicht. Tagsüber bekomme ich ihn nur noch im Buggy zum Schlafen, allerdings nur so lange wie ich ihn auch schiebe. Bin ich dann zu Hause muss ich gleich Milch abpumpen (ich pumpstille seit Tag 1) um seinem enorm gesteigerten Milchbedarf gerecht zu werden. Also laufe ich am Tag gute 4 Stunden durch den Ort und weitere 4 Stunden hänge ich an der Milchpumpe. Ich bin echt am Ende und hoffe, hoffe, hoffe, dass dieser blöde Schub bald vorbei ist. Das in-den-Schlaf-hüpfen hat zwar dermaßen genervt, aber es hatte immerhin funktioniert.

Antworten
Bruni 6. Januar 2018 - 13:26

Liebe Kim
Ich bin Mutter eines 24 Monate alten Sohnes, der gerne Tags und nachts gestillt wird. Ja, und auch ich habe einen Petzi Ball im Schlafzimmer, der hin und wieder genutzt wird, wenn Sohn trotz Stillen nicht zur Ruhe kommt.
Warum ich auf Deinen Kommentar antworte? Ich selbst pumpe auch regelmäßig noch ab um die Milchproduktion am Laufe zu halten und Sohn gerade in der Krippe ist bzw. ich auf Arbeit bin. Jetzt kommt’s: bei mir habe ich festgestellt, dass direkt stillen effektiver ist als abpumpen: ergibt mehr Milch fürs Kind und meine Brust geht schneller wieder in den “Auffüllmodus”.
Bei Unruhe lege ich ihn aktiv öfter an. Gerade wenn er von der Krippe kommt, braucht er das und manchmal lege ich ihn auch noch mal zum Stillen nachmittags ins Bett, abgedunkelt, damit er zur Ruhe kommt. Manchmal schläft er ein, manchmal Stillen wir einfach länger aber dann war es ein echtes Ruhen ohne extra Eindrücke von außen.
Vielleicht liest du meinen Kommentar noch und er gibt Anregungen für eigene Ideen die für Euch persönlich passen.
Viele Grüße
Bruni

Antworten
Kim 14. Januar 2018 - 13:41

Liebe Bruni,

danke für deinen wirklich lieb gemeinten Tipp 🙂 – ich pumpe leider nicht aus Spaß an der Freude. Trotz 3 Stillberatungen und allen möglichen Tricks möchte mein Sohn einfach nicht an die Brust bzw. trinkt nicht richtig daran, sodass es mir höllische Schmerzen bereitet. Dass das Saugen an der Brust wesentlich effektiver ist, weiß ich. Er kam 3 Wochen zu früh und suchte zwar instinktiv, doch mit der Brust selbst konnte er nichts anfangen, saugte immer wieder falsch. Somit pumpe ich jetzt seit 9 Monaten und werde es „bis zum bitteren Ende“ durchziehen. Ich wünschte aus tiefstem Herzen, dass er an meine Brust gehen würde, doch der Zug ist schon lange abgefahren. So versuche ich ihm nun zumindest so die MuMi zu bieten, auch wenn ich sehr wehmütig bei dem Gedanken, dass ich niemals eine „echte“ Stillbeziehung haben werde.

Antworten
Ina 13. Januar 2018 - 22:10

Liebe Kim und liebe Bruni,
Danke für eure Kommentare-ich finde mich in beiden wieder und bin (wie soll es auch anders sein) hier in meinem Umfeld natürlich die eeeeeinzige, deren Kind nicht schläft. :-/
Unsere Tochter ist 14 Monate alt und derzeit ist es wieder mal besonders nervenaufreibend. Wir schlafen in einem bodentiefen Familienbett und ich begleite sie beim Einschlafen (wir müssen Einschlafstillen) und weiche ihr auch im Schlaf nicht von der Seite, denn sie wird wach, wenn ich nicht bei ihr bin. Da sie derzeit erhebliche Probleme hat einzuschlafen und eine Einschlafbegleitung meist über mindestens 2 bis oft 3 Stunden läuft, bin ich dankbar über eure Worte hier. Und natürlich über den Artikel! ❤️

Grüße, Ina

Antworten
Kim 14. Januar 2018 - 13:42

Ich halte mich irgendwie damit über Wasser, dass es iiiiiiirgendwann besser wird 🙂 Drücke dir ganz fest die Daumen, dass es sich bei euch schnell einpendelt

Antworten
Asitrd 15. Januar 2018 - 10:55

Liebe Kim,
Ich teile Deine Erfahrung, dass Familienbett einfach nicht für jedes Kind passt. Carlotta schläft auch nicht gut im Familienbett. Wenn sie gesund ist, spielt sie lieber mit ihren Eltern, als zu schlafen. Dabei würde ich so gern, dass sie nachts neben uns schläft, wie sie das in den ersten 4 Monaten auch gemacht hat. Das geht aber irgendwie nur, wenn sie krank ist und Fieber hat. Sonst sieht sie das Familienbett als Tobewiese. Übrigens hat sich das Ein und Weiterschlafen bei Carlotta wirklich schlagartig gebessert, als ich abgestillt habe und sie die Flasche bekommen hat.

Antworten
Kim 15. Januar 2018 - 12:08

Liebe Astrid, da hast du mich wohl missverstanden. Wir haben ein Familienbett und finden es super. Mich stört nur, dass so oft behauptet wird, wenn das Kind bei den Eltern schläft, löse sich alles in Luft auf. Wir haben dennoch einen großen Kampf beim Einschlafen.

Antworten
Aniza 9. Februar 2018 - 06:33

Hallo ihr lieben. Mich bewegen eure Kommentare sehr 🙁 ich hätte ein paar Fragen und hoffe das überhaupt noch jemand meinen Kommentar hier liest. Total interessant wie dieses Thema ein „Thema ist“ mich würde interessieren ob jemand auch Erfahrungen mit PUCKEN hat? Ich denke es gibt definitiv Unterschiede bei den Bedürfnissen der Kinder und vielleicht helfen ja auch Mittel wie ein spürbare Begrenzung im bettchen oder zum einschlafen gepuckt werden? Außer Frage steht, dass dies nicht kuscheln oder beruhigen durch die Mama oder Papa ersetzen soll. Mich interessiert ob Erfahrungswerte vorliegen bei Eltern deren Kinder große einschlafprobleme hatten.

Antworten
Kim 10. Februar 2018 - 17:53

Mit Pucken hab ich die Erfahrung gemacht, dass mein Sohn es nicht mochte. Tragen war super, Pucken blöd. Und einem 10 Monate alten aktiven Jungen braucht man auch nicht mehr mit Pucken kommen 🙂

Antworten
Jule 24. März 2018 - 06:34

Hallo Aniza! Mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt und schläft seit 5 oder 6 Wochen gepuckt. Er war Nachts nach dem stillen immer so unruhig, hat mit Armen und Beinen gefuchtelt und gegrunzt. Da hab ich es mit einer Decke ausprobiert, und voilà er schlief. Nach einer Woche habe ich mir dann einen Pucksack gekauft und für mich ist das Ding Gold wert.

Antworten
Marina 25. März 2018 - 07:19

Hallo Aniza,

wir haben es anfangs natürlich auch mit pucken versucht, aber unsere Tochter wollte es nicht. Tragetuch und so nah an unserem Körper wie möglich: gern.
Pucken: nein
Ich habe dann auch aufgehört damit, weil ich es dann selbst unpassend (für uns in unserer Situation) fand, mein Kind einzuwickeln. Ich spreche hier nur über unsere individuelle Situation. In anderen Familien mag das sicher toll funktionieren. Liebe Grüße

Antworten
Anke 2. November 2017 - 14:31

Hallo!

Danke für deinen Artikel, auch wenn es mich nicht wirklich betrifft 😉

Was macht man eigentlich, wenn man einen guten Schläfer hat der auch seit seiner 14. Woche im eigenen Bett im eigenen Zimmer schläft, einem aber permanent alle unterstellen, dass wir ihn schreien lassen?

Das geht mir tatsächlich mehr auf die Nerven als die paar Tage im Monat wo er mal zahnt, Bauchweh hat oder krank ist!

Und ganz wichtig:

Was macht man, wenn das Kind (17 Mon.) tagsüber nur von 8 bis 9 schläft aber so garkeinen Mittagsschlaf mehr will?

Für den späteren Besuch des Kindergartens hoffe ich ja, dass er es bis dahin schafft, sich einzupendeln…

Aber wenn er nach MIR kommt (Ich, 33, bin bis heute 2 Std nach dem Aufstehen wieder müde morgens) sehe ich da leider schwarz.

Jemand eine Idee dazu?

Bin echt ratlos was ich mit einem Kleinkind machen soll, dass partout keinen Mittagsschlaf mehr will seit 2 Wochen.

Danke.

Antworten
Kanni 5. Januar 2020 - 12:39

Unsere kleine fing tatsächlich früh an durchzuschlafen, nämlich etwa mit 6 Wochen, kurz nach dem U3 Termin. Wir haben auch nichts besonderes ausprobiert und kein Schlaftraining oder sonstwas, ganz normales Einschlafritual bestehend aus wickeln, Schlafsack anziehen, stillen, ins Bett legen wenn sie satt ist. Anfangs waren es plötzlich etwa 5 Std, später schlief sie dann 8 Std und so hält sich das bis jetzt mit 7 Monaten. In Gesprächen mit anderen Eltern meinen dann einige, man würde nur was erzählen oder unterstellen uns gleich wir hätten sicher ein Schlaftraining gemacht, was einfach nicht stimmt. Was auch umgekehrt nervig ist, die vielen Leute, gerade die ältere Generation oder Kinderlose, die fragen: Und schläfts denn schon durch? Mich fragten ständig eine Freundin und meine Schwiegermutter, bereits als unsere kleine erst 3 Wochen alt war. Wir haben das nie gefragt und würden es nie tun. Zum einen weil man als Eltern kaum Einfluss darauf hat bei einem so kleinen Baby, zum anderen weil die Eltern sicherlich eh schon erschöpft genug sind und diese Frage nur noch mehr unter Druck setzt.

Antworten
Romy 5. Juni 2017 - 18:43

Hier ein kleiner Kommentar aus anderer Perspektive. Ich selbst war ein schlecht schlafendes Kind. Zwar habe ich von Geburt an im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen geschlafen und war auch nicht häufig wach oder hatte größere Schreiphasen oder dergleichen. Denn wenn ich nachts nicht allein wieder einschlafen konnte, dann blieb ich eben im Elternbett. Ich bin bis ich fast elf war jede Nacht zu meinen Eltern ins Bett geklettert. Nicht unbedingt weil ich alleine Angst hatte. Ich wollte einfach kuscheln und nicht alleine schlafen. Meine Mutter ist manchmal wach geworden, mein Vater nie. Das gemeinsame wach werden am Morgen war entspannter für alle, da wir alle Morgenmuffel sind und so nicht einer den anderen wecken musste. Einzige Bedingung: ich durfte erst ins Elternbett, wenn beide schon schliefen, sonst wurde ich wieder ins eigene Bett gebracht. Laut meiner Mutter kam ich meistens nach drei Uhr morgens. Keiner von uns hatte ein Schlafproblem. Wenn Freundinnen über Nacht da waren bin ich nicht rüber gekommen. Ich war teilweise mehrere Wochen mit den Familie meiner Freundinnen im Urlaub, ohne Heimweh oder Schlafprobleme. Meine Eltern und auch ich fanden und finden es normal, wenn ein Kind Nähe braucht und gelernt hat, dass es sie auch bekommt. Als ich aufgehört habe nachts zu kommen bin ich morgens nach dem Weckerklingeln häufig auch noch fünf Minuten rüber. Das fanden meine Eltern zum Glück nicht anstrengend oder Stränge, sondern ganz niedlich. Mit Einsetzen der Pubertät war das dann von allein gegessen. Meine eigene Tochter ist bald sieben Monate alt und schläft bei uns im Bett, wir wohnen nämlich auf unserer viermonatigen Europareise im Wohnmobil. Mal schläft sie fünf Stunden am Stück, manchmal nur zwei, häufig vier. Sie wird meistens zum Wiedereinschlafen gestillt. Über zwei Monate lang ist sie ganz entspannt plappernd allein eingeschlafen, seit nem Monat nicht mehr. Es gibt eben solche und solche Phasen. Ich opfere mich auf jeden Fall nicht auf für mein Baby, aber natürlich verlangt ein Baby viel Energie. Deshalb ist es so wichtig nicht allein zu sein – Egal ob Partner oder Partnerin, Oma, Opa, Tante, beste Freundin. Jeder darf auch mal ein paar Stunden für sich Zeit haben wollen oder genervt vom Leben mit Kind sein. Aber unsere Kinder wollen uns nicht ärgern. Sie wollen eben Nähe, die brauchen sie, manche mehr, manche weniger, aber ohne Nähe kommt kein Kind aus.
Zum Thema ‚Jeder nach seiner Vorstellung‘ kann ich nur sagen, dass es in den fünfziger Jahren auch normal war, dass Väter ihre Kinder nicht küssen oder kuscheln. Und das ist absoluter Mist, auch wenn die Kinder nicht alle suizidgefährdete Irre geworden sind. Da können schon auch glückliche Menschen bei herauskommen, aber man macht es ihnen deutlich schwerer!
Und unser heutiges Verständnis von Schlaf gibt es in dieser Form erst seit knapp zweihundert Jahren, das nur nebenbei bemerkt. Schlaf ist nicht erst ab sechs Stunden am Stück erholsam!
Wer seine eigenen Kinder ständig als Belastung empfindet, die es zu reduzieren gilt, hat mehr als nur ein Schlafproblem.

Antworten
Metta 15. Juni 2017 - 08:47

ich stimme dir voll zu und applaudiere für deinen letzten satz!<3

Antworten
Astrid 7. September 2017 - 13:18

Ich fand den Hinweis, dass Babies mit 3 Monaten 2-3 mal aufwachen und mit 9 Monaten wieder 5 mal pro Nacht echt hilfreich. Unsere Tochter ist 7 Monate alt; nach der 9. Woche bin ich aus dem gemeinsamen Bett mit meinem Partner ausgezogen und habe meine Tochter ins Bett neben mich gelegt. Von da an schliefen wir alle gut: Mein Mann konnte seinen Schlafrhythmus mit mit spätem ins Bett gehen ohne großen Schlafverlust beibehalten; ich schlief mit dem Baby und das Baby hat sich einfach meinem Rhythmus angepasst. Wenn meine Tochter mal wach war und keinen Hunger hatte, habe ich mich umgedreht und weiter geschlafen und sie dann auch. Mit 5 Monaten änderte sich die Lage: Meine Tochter wachte oft nachts auf und „meckerte“. Häufig wollte sie gar nicht trinken, sondern nur auf dem Arm genommen werden. Schnell schlief sie wieder ein und ich legte sie wieder ab. Sie schlief auch unruhig und ich wurde zunehmend angespannter, so dass ich anfing schlecht zu schlafen. Der Auszug aus dem gemeinsamen Bett in ein eigenes schien die richtige Lösung. Da schläft sie seit nunmehr 2 Monaten. Leider verschlechterte sich alles: Carlotta wacht jetzt nachts häufig auf und kann lange nicht einschlafen (1-2 Std.). Zeiten variieren. Das einzige, was sie in den Schlaf bringt, ist mein Arm. D.h. ich muss mich hinsetzen und sie halten, bis sie eingeschlafen ist. Selbst, wenn ich mich mit ihr im Arm hinlege, weint sie. Das raubt mir nicht nur meinen Schlaf, sondern macht mir auch meinen Rücken kaputt, weil die das Baby mit ihren 7 Monaten doch schon recht schwer geworden ist. Gibt es denn keine andere Möglichkeit, das Baby zum Weiterschlafen zu bringen? Vom Schreien-lassen, wie es mir der Kinderarzt empfiehlt halte ich nichts.

Antworten
Emily 20. Oktober 2017 - 15:59

Hallo Astrid… Ich habe nicht den geringsten Ratschlag für dich, aber: du bist nicht allein! Uns geht es ganz genauso mit unserem mini-mann (6,5 Monate) Er war von Anfang an ein sehr schlechter Schläfer, aber das war ich auch schon immer. Momentan ist es nachts aber schwierig für uns ihn „bequem zu beruhigen “ … Meistens kann ich mich nicht mal hinsetzen, sondern muss stehen bleiben und ihn schaukeln. Er schläft dann zwar ein… Aber der Zustand bleibt nur auf meinem Arm erhalten. Dadurch habe ich unglaubliche Rückenschmerzen und durch den Schlafmangel habe ich auch oft keine Lust und Kraft für unseren Sportkurs… Es gibt auch mal Zeiten in denen er mal mehr als eine Stunde am Stück schläft. Aber das währt nie lange. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn er tagsüber zu wenig schläft (er braucht im Schnitt 1 bis 2 Stunden vormittags, 2 Stunden mittags, und noch einmal eine halbe Stunde am späten Nachmittag), dann ist er nachts auch sehr unruhig. Also vielleicht hilft es euch, wenn ihr tagsüber auch mehr Ruhe habt?!

Antworten
Astrid 21. Oktober 2017 - 14:49

Danke, Emily. Hmmm, bei uns wurde es jetzt etwas besser, nachdem ich teilweise abgestillt habe und unsere Tochter vor dem Schlafengehen mehr isst. Seitdem wacht sie nachts nicht mehr so häufig auf. Einschlafen ist aber nach wie vor am liebsten in Mamas Arm, am allerliebsten an der Brust oder sonst, wenn all das nicht zu haben ist, im Kinderwagen. Naja, wir arbeiten dran. Alles Gute für Euch und vielleicht ein paar ruhige Nächte

Antworten
Mark 11. April 2017 - 11:12

Schöner Artikel. Ich arbeite in einer Klinik für Schlafmedizin und unser ärztlicher Direktor ist mittlerweile überzeugt dass der plötzliche Kindstod auch damit zu tun hat, dass Eltern ihre Babys nicht in Ruhe lassen. Die oberen Atemwege bei Babys sind noch sehr eng und deshalb sieht man bei Babys auch oft dass sie die C-Stellung einnehmen. Die Babys überstrecken ihren Kopf um die Atemwege dadruch frei zu halten. Viele Eltern sehen das und legen das Kind wieder auf den Rücken, was dann fatal enden kann. Meiner Meinung nach ist es besser wenn man so früh wie möglich versucht das Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen.

Grüße

Antworten
Anne 25. Februar 2017 - 22:30

Ein ewig lebendiges Thema… Ich bin Mama von zwei Jungen. Als mein erster Sohn auf die Welt kam, dachte ich, ich wüsste fast alles. Ich bin große Schwester. Windeln wechseln konnte ich mit 9, mit 11 und 17 durfte ich es wieder lernen und ich habe alles mitgemacht, auch mal auf alle drei gleichzeitig aufgepasst. Und dann kam 9 Jahre später mein Sohn… Und alles war anders. Schon im Krankenhaus habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Wenn er einschlief und ich ihn in sein Bettchen legte, war er nach spätestens 10 Minuten wach. Im Bett einschlafen, ging schon gar nicht. In der zweiten Nacht habe ich mit Tränen in den Augen die Schwester gerufen und ihr mein Problem geschildert. Und sie meinte: „Dann braucht er Sie wohl, lassen Sie ihn doch einfach bei sich schlafen.“ Achso… So einfach ist das? Ja, so einfach war das. Meine Geschwister haben immer lieb in ihrem Bett geschlafen, natürlich nachts auch wach geworden, waren aber nicht so… körperbezogen. Zuhause wurde es, oh Überraschung, auch nicht besser. Also wurde das Kinderbett zum Beistellbett umgebaut und der Sohnemann schlief mindestens die Hälfte der Nacht bei uns im Bett. Ja, so einfach war es. Am Tag schlief er die ersten Monate auf mir oder unterwegs im Kinderwagen. Durchschlafen? Als er so vier-fünf Jahre war und der kleine Bruder da war, gab es eine gute Zeit. Dann wollte er keine Nachtwindeln mehr und nun wird er nachts wach, muss auf Toilette, traut sich oft nicht allein und ruft wieder. Beim zweiten gab es keine Unsicherheiten mehr. Er schläft im umgebauten Kinderbett neben mir oder mit bei uns oder auch mal auf mir. Er wird nachts oft wach, auch noch mit 13 Monaten. Irgendwas ist immer: Zähne, Schnupfen, ein Sprung, Impfung… Ich leide lange nicht mehr so unter dem Schlafmangel wie beim Großen. Man gewöhnt sich daran.
Meine Kinder sind beide Schlechtschläfer, spät ins Bett, früh wieder raus. Schlafverweigerer. So ist das eben. Ich habe oft gehört, dass Kinder die wenig schlafen intelligent sind. (Natürlich weiß ich, dass es ausreichend vielschlafende intelligente Kinder gibt.) Aber das ist nach einer anstrengenden Nacht mein Mantra: Kluge Kinder schlafen wenig… Auf den Großen trifft es auf jeden Fall zu.
Übrigens an die Ferber-Gegner: Ich habe einen Artikel (von einer Gegnerin des Ferberns) gelesen, nach dem es keine echten Langzeitstudien geben soll, dass Schreien lassen schadet. Im Gegenteil, es soll keinen Unterschied in der Entwicklung geben. Dennoch niemals eine Methode, die ich befürworten würde. Es spricht einfach gegen meine Instinkte und erscheint mir persönlich einfach… zu grausam.

Antworten
Liss 28. Dezember 2016 - 21:23

Mein kleiner Zwerg hat von anfang an NUR auf meinem Arm geschlafen und wollte alle zwei stunden stillen. Er konnte nie alleine sein und die komplette Nacht lag er auf mir. Ich fand es aber sehr natürlich und habe ihm immer die Nähe gegeben die er brauchte. Die Eltern die es von ihren Babys so nicht kennen haben es falsch von mir gefunden und kamen mit blöden Ratschlägen daher. Das ich ihn zu sehr verwöhne musste ich mir natürlich auch genug anhören. Ich habe aber von anfang an meinen Muttergefühl vertraut und so kam es von ganz alleine das er mir die erholsamsten Nächte schenkt. Mit drei Monaten wollte er Nachts nicht mehr auf mir liegen sondern neben mir. Dann hat er halbe nächte in seinem Beistellbett gelegen und die halbe Nacht neben mir. Mittlerweile ist er vier Monate alt und schläft die ganze nacht in seinem Beistellbett. Ich stille nachts einmal und danach schläft er sofort weiter. Vier bis sechs stunden schlaf am stück sind ganz normal geworden. Nichts davon habe ich versucht ihn beizubringen oder zu erzwingen. Ich hätte auch nicht gedacht das er so schnell durschlafen wird. Das sah die ersten wochen ganz anders aus. Ich kann nur jeden dazu ermutigen ihren babys das zu geben was sie brauchen und die das Tempo bestimmen zu lassen.

Antworten
Sandra 28. Oktober 2016 - 20:33

Schöner Artikel – hätte ich den nur mal früher gelesen. Unser Kleiner hat von Anfang an gut geschlafen. Allerdings nur wenn er auf uns liegen durfte. 😉 ich habe mich deshalb die erste Zeit echt verrückt gemacht – hatte Panik wg SSID und wollte dass er im Babybett mit Angelcare schläft. Er wollte dies gar nicht und kaum berührte sein Po die Matratze ging das Geschrei los. Glücklicherweise war mein Mann mega entspannt und hat dem Kleinen, der Natur und sich und seinem Gefühl vertraut und einfach den Kleine in seinem Arm schlafen lassen. Ich bin vor Sorge manchmal fast durchgedreht. Mit der Zeit wurde auch ich ruhiger und heute ist unser perfekte Schlafsetup das Familienbett. Da wir glücklicherweise genug Platz im Schlafzimmer haben und eh ein neues Bett wollte. Haben wir uns kurzerhand zwei 140er Boxspringbetten nebeneinander gebaut. So haben wir alle genug Platz und eine erholsame Nacht. Unser Sohn ist nun mittlerweile zwei geworden und schläft immernoch im Arm ein und die ganze Nacht bei uns. 🙂

Antworten
Sonja Scherren 4. Oktober 2016 - 05:00

Ein toller Artikel und so wahr!

Ich habe 3 Kinder und sehr unterschiedliche Schläfer. Der Große hat es gut mit mir gemeint. Ich bekam verhältnismäßig viel Schlaf. Das weiß ich JETZT. Damals war unterbrochener Schlaf grausig und ich empfand es als sehr belastend, obwohl er recht schnell nur 1-2× pro Nacht erachte und auch schnell durchschlief, also 6 Stunden am Stück. Hätte ich damals schon meinen Zwritgeborenen gehabt, wäre ich nicht so anspruchsvoll gewesen 🙂
Nummer 2 war echt brutal!
Wenn ich hier lese, die Babys werden alle 2 Stunden wach, kann ich nur müde lächeln.
Mein zweiter Sohn kam über 1 Jahr jede Nacht jede Stunde und um den 9. Monat herum über viele Wochen hinweg alle 20 Minuten. Ich stand nicht nur kurz vor einem Nervenzusammenbruch, ich hatte sogar einen. Mittags schlafen war auch nicht immer drin, war da ja noch ein Kind, das beschäftigt und versorgt werden wollte.
Es war eine sehr harte Zeit und auch heute schläft mein kleiner Psycho mit 2 Jahren nicht durch und wird 1-2× pro Nacht wach, während der Große mich abends schon anbettelt schlafen gehen zu dürfen und morgens kaum das Bett verlassen will. Die beiden Jungs können gegensätzlicher nicht sein.

Nummer 3 ist erst 3 Wochen alt und hat natürlich die erste Zeit viel geschlafen. Ich bilde mir darauf nix ein, schlafen doch fast alle Neugeborene anfangs so viel. Es bleibt abzuwarten, wie er sich schlafmäßig entwickelt.
Einen Vorteil hat es, dass mein Mittlerer so extrem war: ich weiß jetzt was wirklich schlimme Nächte sind und kann jetzt gelassener sein, wenn der Kleinste 2-3× wach wird und auch mal für 2 Stunden nachts wach bleibt, denn das ist nichts im Vergleich zu den Horrornächten mit dem Mittleren. Ich weiß jetzt, es geht auch schlimmer 🙂

Antworten
Marianne 24. August 2016 - 12:16

Ich finde es sehr schade, dass so viele Artikel mit einer Beobachtung anfangen, wie x oder y etwas ‚falsch‘, ‚komisch‘ oder sonstwie taten. Eltern, lasst euch endlich gegenseitig in Ruhe! Man könnte als das auch erzählen, ohne diesen unguten Beginn.

Antworten
Nina 7. Dezember 2016 - 04:42

super! finde ich genau so!

Antworten
Larissa 23. August 2016 - 20:18

Ha! In den ersten sechs Wochen habe ich mich einen Ast gefreut, weil mein Kind nur drei-vier Mal pro Nacht kam und es so schön entspannt war. Aber kaum kam keine Hebamme mehr (es gibt Hebammen, die länger als sechs Wochen kommen?), war das vorbei. Es folgten Monate, in denen sich zwei Stunden Schlaf am Stück wie purer Luxus anfühlten. Und keiner war da, der hätte helfen können. Bis mir endlich nach monatelanger Tortur die Kinderärztin empfohlen hat, in die Schreiambulanz zu gehen, weil die nicht nur bei typischen Schreiproblemen helfen. Seither empfehle ich allen Eltern, die Probleme haben, die sie massiv stressen: Macht einen Termin mit der Schreiambulanz aus!
Bei uns hat sich alles übrigens extrem verbessert, nachdem wir das Kind ins eigene Zimmer gelegt haben. Wurde das Kind vorher mindestens (!) stündlich wach, hat es direkt die ersten zwei Nächte im eigenen Zimmer durchgeschlafen. Klar, es gibt immer noch gute und schlechte Nächte, aber so langsam sind wir wieder Menschen und keine Zombies mehr.

Antworten
Lydia 1. September 2016 - 06:53

Tolle Lösung für euch Eltern, „das Kind“ (wie du so schön schreibst) einfach auszusperren. Und wie fand euer Baby das? Habt ihr mal daran gedacht, dass euer Baby die Nähe von Mama braucht? Hast du den Artikel eigentlich aufmerksam gelesen, auch die Passage mit dem Säbelzahntiger? Aber ist ja egal, hauptsache du kommst zu deinem Schlaf nachts. Richte dich bloß nicht nach deinem Baby. Oh man.

Antworten
Kahuna 1. September 2016 - 22:45

Hast du mal dran gedacht, dass wenn die Mama vor die Hunde geht, es „dem Kind“ auch nicht besser ergeht? Ich hatte auch 4 Monate die Hölle auf Erden, stand kurz vor der Depression, Auswandern, Suizid, Babyklappe…was mir nicht alles durch den Kopf ging…ich halte mich für einen empathischen, intelligenten und sehr sozialen Menschen aber wenn du dir vorkommst wie in Guantanamo dann ist einem gelinde gesagt manchmal scheißegal was „das Kind“ jetzt davon hält, weil du einfach nur Schlaf brauchst… Ich finde die Schreiambulanz auch eine sehr gute Sache und kann auf diesem Wege nur das Buch „Wie beruhige ich mein Baby“ von Christiane Rankl empfehlen…allen , die sich als Mutter wiedererkennen wünsche ich Kraft…es wird besser irgendwann, aber lasst euch helfen!!!

Antworten
Eve 7. Oktober 2016 - 11:59

Da steht doch, dass es durchgeschlafen hat, verstehe jetzt ehrlich gesagt dein Problem nicht?! Müde?

Antworten
Cookies7588 23. März 2017 - 06:47

Also mein Sohn schläft seit dem er 6 Wochen alt ist in seinem eigenen Zimmer und das auch sehr gut. Er ist mittlerweile 9 Monate. Und wie schon vorher bei einigen geschrieben, es gibt gute u mal weniger gute Nächte. Aber
insgesamt schläft unser Sohn besser alleine. Er wurde als er noch neben uns lag im Stubenwagen regelmäßig wach nur wenn wir mal auf die Toilette gingen oder der Wecker klingelte. Mein Freund arbeitet im 3 – Schicht – System und deshalb fand ich das die beste
Lösung für uns alle. Ich denke nicht, dass unser Kind nicht die nötige Zuwendung erhalten hat, die es braucht. Sonst wäre er jetzt nicht so ein ausgeglichener fröhlicher Junge.

Antworten
Birgit 23. August 2016 - 14:40

Danke für diesen tollen Artikel!

Mein Kleiner (jetzt knapp 3) ist weder eine Lerche noch eine Eule – er ist ein Murmeltier! Es schläft nachts zwischen 10,5 und 12 Stunden und tagsüber nochmal 2. Meistens schläft er durch. Wenn nicht, wissen wir dass irgendwas nicht stimmt. Entweder ist ne Erkältung oder so im Anmarsch, oder aber er träumt schlecht. Bei Letzterem reicht es, wenn wir ihn auf den Arm nehmen, beruhigen und ihn dann wieder hinlegen. Aber nicht, ohne zu fragen, ob es jetzt wieder gut ist. Wenn er dann „ja“ sagt, ist alles gut und er schläft weiter. Wenn er krank wird, hilft das wenig. Meistens ist er dann ne halbe Stunde später wieder wach. Dann wandert er eben zu uns ins Bett. Wird dann zwar unruhig (er macht Kilometer im Bett….), aber besser wie alle halbe Stunde aufstehen zu müssen.

Das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ habe ich auch gelesen. Für uns war es gut – wir haben es aber nicht so umgesetzt, wie es dort „Hardcoremäßig“ angegeben war. Wir wussten, dass unser Kleiner (damals ca. ein 3/4 Jahr alt) sich so in Rage brüllen würde, dass alles zu spät gewesen wäre. Aber wir haben verstanden WARUM und WIESO er nachts immer wach wird oder (so wie die letzten 3 Wochen davor) nur noch auf dem Arm geschlafen hat. Wenn Mama oder Papa standen. Schlafen war da für uns Eltern garnicht mehr möglich. Wir hatten ein normales Bett neben dem Babybettchen. Ich habe ihn nach der üblichen Abendroutine wach in sein Bettchen gelegt und habe mich auf das normale Bett gelegt. Ich habe mit ihm geredet und gewartet, bis er schlief. Ein paar Tage später hab ich mich nicht mehr hingelegt sondern hingesetzt. Und als er nach ca. 1 Woche eines Abends total platt war, habe ich ihn wie gewohnt hingelegt und bin dann aus dem Raum gegangen. Seitdem schläft er alleine ein. Ohne Gebrüll. Wenn er uns doch nochmal ruft, gehen wir hoch und bleiben noch ein paar Minuten bei ihm.
Mit diesem Buch ist es wie mit so vielen Ratgebern: Lesen, Infos holen und dann schauen, was auf das eigene Kind passt und was nicht. Das geschriebene Wort als Non-Plus-Ultra zu nehmen ist immer falsch….. 😉

Grüßle

Antworten
Larissa 23. August 2016 - 20:24

Ich kann das zutiefst bejahren und verneinen. Ich hasse dieses Buch, weil nur ein (!!!) vorsichtiger (!!!) Versuch es umzusetzen, uns in den Abgrund gestürzt hat. Aber deine Methode hat uns schließlich auch wieder geholfen, Schlaf zu finden: Mit dem Kind üben, alleine einzuschlafen und nicht auf Mama. Ich habe es aber dabei auch nie auch nur eine Minute schreien lassen, sondern immer nur so lange liegen lassen, wie es für es okay war. Einen Abend war es schwierig, aber schon ziemlich bald konnte es dann in Ruhe alleine einschlafen. Und das hilft natürlich auch, wenn es nachts mal wach wird.

Antworten
Paula 24. August 2016 - 15:30

Hallo Larissa,Hab ich es richtig verstanden dass euer Baby nur auf dir eingeschlafen bzw geschlafen hat??unsere Kleine ist nun 26 Wochen alt und seit Monaten muss ich Abends mit ihr ins Bett gehen…wie könnte ich beginnen sie Abends umzugewöhnen?ich stille noch fast voll da sie Beikost noch fast vollständig ablehnt…

Antworten
Nora Hodeige 23. August 2016 - 10:47

Liebe Anja,
danke für diesen Beitrag! Ich finde das wirklich ein anstrengendes Thema, dieses Schlafen 😀 Ist ja schon anstrengend genug in den ersten Wochen / Monaten, da fand ich es immer recht nervig, wenn Eltern über nichts anderes mehr sprechen können als „schläft es denn auch (schon durch)?“ Natürlich nicht, es ist ein Neugeborenes!!!
Mein Sohn war ein ganz kompliziertes Exemplar: Die ersten Tage hat er eigentlich immer zu viel geschlafen, so, dass ich in der 5. Nacht dann auch wirklich in Panik verfallen bin … Im Nachhinein sogar berechtigt, denn er konnte leider nicht richtig stillen und schlief vor Anstrengung jedes Mal wieder ein und schlief dann eigentlich zu lange – vor Erschöpfung! Sachen gibt es… Hat mir ja auch niemand erzählt vorher, dass ich mich nicht freuen würde, dass mein Kind bereits nach so wenigen Tagen 5 Stunden nachts schläft. Zum Glück hatten wir eine ganz tolle Hebamme, die mir geholfen hat, mit Abpumpen und Stillhütchen und Päppeln und er ist ganz schnell ein glückliches, kräftiges Baby geworden, das in den ersten 3 Monaten fast nur an der Brust hing 😀
Ich erinnere mich vor allem daran, wie unsere Kinderärztin tatsächlich zu mir gesagt hat, dass ein 6 Monate altes Kind schon 6-8 Stunden am Stück schlafen kann und, dass es nicht „normal“ ist, dass meiner immer noch alle 3 Stunden etwas zu trinken haben möchte 🙁 Pah, hab ich aber nicht auf sie gehört 😉 Sondern mir gedacht: Mein Sohn wird schon wissen, was gut für ihn ist, wir haben weiter gestillt und gekuschelt und ab dem 8. Monat hat er dann tatsächlich nachts mit einer Stillpause durchgeschlafen 🙂
Ich glaube, beim Thema Schlaf ist es ähnlich wie beim Thema „Geburt“: Da schummeln alle gerne mal ein bisschen und verschleiern die „Wahrheit“ hinter Phrasen und verkürzten Antworten, weil irgendwie irgendjemand damit angefangen hat, zu behaupten, dass es irgendeinen Rückschluss auf unsere Leistung als Gebärende oder als Eltern zuließe, ob die Kinder nun ganz früh durchschlafen oder ganz schnell auf die Welt kommen…. Das ist sehr schade! Es ist ja nun so, dass wir alle schon genug Stress haben und auch der Druck ist allgemein nicht gerade gering, da sollten wir uns doch wenigstens beim Thema Geburt, Wochenbett und den ersten Babyjahren auf uns, unsere Babys und unsere gemeinsame Intuition verlassen können!

Antworten
gina 14. Juni 2016 - 12:56

Also meine Kleine hat mit ca.2,5Monaten 6h und ab dem 3Lebensmonat 11h durchgeschlafen.Und das ist bis heute so und keine Lüge.Ich kenne dass gar nicht Nachts oft aufstehen, Schlafmangel ect.

Antworten
Dori 22. August 2016 - 11:40

Das freut mich sehr für dich wenn dein Baby schon soviel am Stück schläft. Bei meinem Kleinen ist es nicht so! 9 Monate ist er alt und hat seit seiner Geburt ein einziges Mal 4 Stunden am Stück geschlafen, selten 3 Stunden am Stück aber dafür sehr viel öfter 1,5-2 Stunden (30 Minuten Takt haben wir seit er zahnt auch immer öfter). Ich stille noch (er bekommt auch Beikost) und er liegt nachts bei uns im Bett, weil ich dann noch halbwegs zu ein bisschen Schlaf komme.

Antworten
Cherry 23. August 2016 - 21:22

Das kenn ich auch. Jetzt mit 15 Monaten wirds langsam besser. Bis 12Monate waren auch alle 1-2std stillen an der Nachtordnung Familienbett ist da die einzige Lösung☺

Antworten
Melissa 25. April 2017 - 16:55

Mein Baby ist jetzt 17 Wochen alt und bei uns ist es ganz genau so! Ein einziges mal 5 Stdunden, es war himmlisch. Sonst wie du es beschreibst ich hoffe nur soooo sehr das es nicht ewig so bleiben wird. Ich würd ja gern tagsüber etwas Schlaf nachholen und meine Akkus füllen aber auch da schläft er am besten auf mir und ich muss sitzen, ganz manchmal schaffe ich es mich halb hinzulegen und etwas zu dösen…

Antworten
Melissa 25. April 2017 - 16:57

ach ja und ich bekomm das mit dem im liegen stillen leider nicht hin also muss ich mich auch nachts immer hinsetzten das zerrt…auch da hoffe ich das es besser wird!

Antworten
Kassie 15. Juni 2017 - 10:19

Das kenne ich sehr gut. Mein babyjunge hat drei Monate nur auf mir geschlafen, Tag und Nacht. Beim ablegen wurde er sofort wach und ist auch nicht wieder eingeschlafen. Nach drei Monaten konnte ich ihn neben mich legen. Heute ist er über 6 Monate und schläft oft nur, wenn ich daneben liege. Es ist nicht optimal, aber rückenfreundlicher. Aktzeptanz der Situation hat mir geholfen. Es wird irgendwann besser. Momentan diene ich ihm- im liebevollen Sinne.

Dodo 13. Juni 2016 - 13:12

Ach und noch ne Frage Angie,
hast du immer wieder versucht ihn runterzulegen neben dich oder wie kam es dass er dann neben dir schlief??ich habe kein Beistellbett…bin um jeden Tipp dankbar!!!

Antworten
Angie 19. Juni 2016 - 19:39

Kein beistellbett? Hamm du solltest dir auf jedenfalls etwas holen damit der kleine nichtrrun zerfallen kann oder steht dein Betta an der wand? Weil er irgendwann anfängt sich zu welzen.
Also ich habe ihn ab und zu runtergelegt meistens zum stillen und ab und zu schlief er dan weiter so ein (neben mir). Mittlerweile wie gesagt gewöhnt er sich das ab und will manchmal sogar nicht auf mir liegen dann fängt er an sich zu drehen auf die Seite und will runter 🙂 nur wenn er zahnt dann ist er sehr nahe bedürftig.
Es freut mich auch zu hören dass ich nicht die einzige bin die das ja sooo falsch macht xD Nehe Scherz ^^ ich finde es wie gesagt wichtig ihm die nahe zu geben die er braucht und was andere sagen ist mir da egal die kennen ihn und seine Angewohnheiten nicht! Und man als mama weiß eh was am besten ist für das Kind, das sollte man nie vergessen!
Mach weiter so hör auf dein Instinkt und alles wird gut und lass dir von niemanden was einreden oder aufzwingen.

Ansonsten kannst du mal versuchen dein baby dann neben dich hinzulegen wenn es tief und fest schläft wenn es nicht will dann legst du es halt eben wieder auf die brust. Aber das abgewöhnen dauert seine zeit… Und es geht nicht von brust schlafen auf sofirt alleine schlafen (obwohl jedes baby anders ist) aber zuerst dann neben sich schlafen lassen und dann versuchen ab und zu in das bettchen zu legen.

Was ich bei dem beistellbett gut finde ist, dass er sich an das bett gewöhnt und danach kann er alleine in dem bettchen schlafen (nachdem mann das umgebaut hat). Hihi aber bis es soweit ist schläft er halt noch neben mir 🙂 ich habe nichts gegen kuscheleinheiten 😀

Antworten
Anni 2. Dezember 2016 - 09:19

Hallo Dodo,
Ich habe das gleiche Problem mit meiner Maus. Sie ist jetzt 4 Monate alt und schläft nachts wie Tags fast nur quer auf mir drauf. Das die Beine inzwischen runterhängen stört sie nicht. Ich habe nichts dagegen aber sie wiegt inzwischen 6 Kilo und ich habe morgens Bauchweh. Bin echt froh zu lesen das ich nicht die einzige mit so einem Kind bin. Meine Hebamme ist übrigens keine Hilfe, die gibt nur mir die Schuld. Hoffe Mausi hat bald selbst keine Lust mehr so zu schlafen und begnügt sich mit einem Platz neben mir.

Antworten
Melissa 25. April 2017 - 17:02

Ja bei uns ist es jede zweite Nacht (und Tags immer) auch so und bei mir gehn die 6 kg auf den Rücken 🙁 Und Ansich stört es mich auch nicht, manchmal finde ich es sogar ganz schön aber oft wird er ab 4h spätens 5h wälzig und da kann ich dann eigentlich nicht mehr schlafen..

Antworten
Dodo 13. Juni 2016 - 13:08

Hallo Angie
in der tat ist es gut zu hören damit nicht allein zu sein!!
Ich hab bis jetzt auch nichts geändert und hoffe einfach dass sich unsere Maus dies von allein abgewöhnt…
man kommt sich nur manchmal so blöd vor wenn man glaubt die einzign zu sein die es ihrem Kind falsch angewöhnt haben….wurde mir so gesagt und ich müsse anfangwn sie ins eigene Bett zu legen bevors zu spät ist:-(
l.g.Dodo

Antworten
Angie 10. Juni 2016 - 14:17

Ja ich hatte / habe so was ach erlebt (mit auf der brust schlafen) mein kleiner nun 11monate ist kein besonders guter Schläfer und nie gewesen am Anfang habe ich so oft wie möglich mit ihm geschlafen damit ich einigermaßen ausgeschlafen sein konnte aber er hat auch sehr selten mittagsschläfchen gemacht und nachts sehr oft wach gewesen am Anfang jede Stunde und manchmal auch alle 15minuten wach! Er schlief bis er ca 6monate alt war nur auf mir dann fing er an sich für ein zwei stündchen alleine hinzu legen. Und wenn er auf mir schlief war bei mir alles schön gepolstert links und rechts und mein Mann auf der einen und sein beistellbettchen auf der anderen Seite so dass er nicht run zerfallen konnte den irgendwann Welten die sich ja auch. Mir schliefen auch am Anfang immer meine arme ein und allgemein ist es sehr anstrengend die ganze Nacht sich kaum zu bewegen xD aber mein kleiner schläft heute noch auf mir mit 10kg xD aber auch nur wenn er zahnt oder er besonders fiel nahe braucht. Mir wurde gesagt von meiner Hebamme ich solle ihn davon ab gewöhnen aber das hielt ich für nicht richtig und obwohl es mein erstes Kind ist glaube ich bzw bin ich fest davon über zeugt, dass es ist so richtig ist! Er braucht die nähe und er kriegt sie auch! Mittlerweile macht er am Tag 2 x 2stunden mittagschlaf aber mit Unterbrechung zum stillen 🙂 ich bin so oft wie möglich in seiner nahe wenn er schläft ich beschäftige mich dann immer still ob lesen oder malen oder stricken man kann immer was finden. Nachts schläft er ca 10 Stunden und wacht 3-5 mal auf das ist super für mich! Ich bin nun endlich den ganzen Tag ausgeschlafen und nicht wie ein zombie 🙂 also halt durch irgendwann hört er schon von alleine auf auf dir zu schlafen und solange göhn ihm das doch du hast dich für das Kind entschieden also sollte man für dieses auch da sein wann immer es einen braucht! Auch wenn es heißt auf etwas zu verzichten 😉 dafür kriegt man so vieles zurück alleine schon wenn der kleinenknürbs a

Antworten
Angie 10. Juni 2016 - 14:20

Aufwacht und einen anlächelt ist alles vergessen und man ist nur noch glücklich 🙂

Aus versehen auf senden geklikt xD

Also alle Mutter mit schlecht schlafenden Babys haltet durch und hört immer auf euren Instinkt!

Danke für diesen Beitrag ich freue mich so dass man sich nicht so alleine mit solchen Problemen vorkommt 🙂

Antworten
Dodo 7. Juni 2016 - 14:59

Hallo
danke trotzdem aber ich komme nicht aus Deutschland und bei uns ist es schwierig sowas zu finden!!
l.g.

Antworten
Ecaterina 23. August 2016 - 11:05

hi! mein Mann hat das Beistellbettchen selber gebaut. und es hat mir und dem Klrinben gut getan. So konnte ich ohne aufzustehen ihn zu mir nähmen und stillen und zurück legen.

Antworten
Dodo 7. Juni 2016 - 11:37

Hallo zusammen,
hab mal ne Frage,vieleicht ist hier noch jemand dems genauso geht!
Unsere Kleine,4Monate alt,schläft Nachts nur auf mir.Ich muss mit ihr jeden Abend gegen 6 und 7 ins Bett und kann dann auch nicht mehr aufstehen da sie gleich aufwacht.aauch neben mich legen funktioniert nicht,dann erbricht sie(erbricjt vom Anfang an viel)
Sie ist überhaupt eine Schlechtschläferin,obwohl es tagsüber schon besser ist(nur im Kinderwagen und beim Spazierengehen oder in der Wippe)
Hatte dies von euch auch jemand?in meinem Bekanntenkreis niemand…..

Antworten
Anja 7. Juni 2016 - 11:51

Liebe Dodo,

vielleicht wäre eine individuelle Schlafberatung für Eure Situation sinnvoll? Schau doch mal auf dieser Liste hier, ob es in Deiner Gegend jemand gibt: http://www.leben-und-erziehen.de/wp-content/uploads/2014/12/le0411beratung_plz0_060515.pdf

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Ina 27. September 2016 - 16:29

Hallo, wir hatten auch so eine Zeit. Ich glaube, da war sie circa drei Monate. Ich war ganz verzweifelt, weil sie im Grunde die kompletten Tage UND Nächte auf/an mir war und auch mein Rücken davon schmerzte.
Das ging dann von allein vorbei. Sie brauchte die Nähe einfach. Jetzt genügt es, wenn ich neben ihr liege. Sie ist 8 Monate alt. Stehe ich auf, dann schläft sie weiter aber deutlich kürzer. Deshalb schlafe ich meistens mit oder lese oder male. Vielleicht gönnst du euch, dass es ist wie es ist. Irgendwann geht es ganz sicher vorbei. Du machst nichts falsch. Schlafen ist etwas sehr natürliches. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass sich jedes Lebewesen einen guten Schlaf selbst beibringt. Unser Kind überspringt auch Brei und Krabbeln. Es isst schon jetzt neben dem Stillen normale Sachen und steht und zieht sich hoch, statt zu krabbeln. Manchmal fällt es mir schwer, die ganzen Kommentare und Wertungen zu ignorieren. Gerade hab ich mich wieder dabei ertappt meine Motte den ganzen Tag mit Essen zu verfolgen (sie wiegt nahezu voll gestillt 10kg) Es ist seltsam, dass wir unseren Babys und unseren eigenen Instinkten so wenig vertrauen. Dabei ist es das natürlichste der Welt.

Antworten
Sandra 24. Mai 2016 - 07:55

Also ich bin dann anscheinend eine 4fach Mutti die entweder ihre Kinder mit zweifelhaften Methoden zum durchschlafen gebracht oder nur aus Egoismus weggehört hat,wenn meine Zwerge Nachts mal wach geworden sind.Nein nichts dergleichen, ich werde hier reinen Gewissens dazu stehen,das meine Kinder ( 22jahre,20 und 11 Jahre und murkelchen 18 Monate) ab ca.6 Monaten mehr als 6h nachts durchgeschlafen haben.Muss ich mich jetzt dafür schämen, weil andere Eltern nicht in diesen Genuss kommen? Sicher nicht! Natürlich kommen oft dazu Fragen im Freundeskreis und so manch schiefer Blick,aber ich betone immer das jedes Kind anders ist und man einfach nicht vergleichen sollte. Bei uns ist es eben so und ja ich habe mir deswegen oft Gedanken gemacht,ob das gesund ist etc.,weil ja die meisten Babys normalerweise nachts öfter mal Hallo sagen.Laut Kinderärzte soll ich mich nicht verrückt machen und ja mich hats manchmal echt gewurmt ,so das ich nachts in die Zimmer geschlichen bin ,um zu schauen,ob alles ok ist. jaja,oh Wunder es gibt durchschlafende Babys und ich hab/hatte gleich vier davon.Unser kleiner Nachzügler,eine wunderschöne kleine Prinzessin ,schläft seitdem sie ein halbes Jahr alt ist,immer über 10h,meist sogar 12h !!! Ist in keinster Weise krank,wegen nem kleinen Schnuppen mach ich mich nicht mehr verrückt( Kinderarztvorstellung nur zum impfen oder Vorsorge) ,völlig normal entwickelt,hat fast alle Zähnchen etc….Ihr seht es gibt sie doch die durchschlafenden Babys/Kleinkinder und bei uns wurden alle liebevoll behandelt.Klar gibt’s auch mal unruhige Nächte,wegen zahnen Bauchweh oder ein neuer Schub,aber ansonsten ist es bei uns nachts eher ruhig.
Meine Kinder brauchen/brauchten anscheinend soviel Schlaf und daran ist nicht anerzogen aufgezwungen antrainiert oä..

Antworten
Anja 24. Mai 2016 - 08:12

Liebe Sandra,

ich weiss nicht, ob Du Dich auf Kommentare hier oder den Text bezieht. Darin steht jedenfalls “ Und ja, es gibt tatsächlich manchmal Babys, die schon früh mehrere Stunden am Stück schlafen, auch ohne, dass ihre Eltern nicht zu empfehlende Schlafprogramme wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“ mit ihnen durchgezogen haben. Aber es gibt auch in seltenen Fällen Babys, die mit vier Monaten krabbeln oder mit vier Wochen den ersten Zahn bekommen.“
Ich habe also nur geschrieben, dass es selten vorkommt, aber dass es das natürlich auch gibt.
Also genieß Doch die ruhigeren Nächte einfach. Du musst Dich sicherlich nicht rechtfertigen.
Und dass der letzte Satz des Textes mit einem Augenzwinkern zu lesen ist, dürfte ja wohl klar sein;)

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Susanne Lindner 8. Februar 2016 - 19:46

Danke für die vielen Tipps.
Einige werde ich mal bei meinem Sohn ausporbieren. Denn jedes Kind scheint anders zu sein.
Bei unserer mittlerweile 3 Jährigen Tocher hat sich das einschlafproblem gelöst, als wir ihr einen neuen Babyschlafsack von Zizzz.ch mit aktiver und natürlicher Wolle gekauft hatten. Zudem kann sie nicht bei ganz leiser Atmosphäre einschlafen. Sie liebt vorallem konstante Maschinengeräusche.
Somit haben wir dann immer die Spülmaschine oder Waschmashine laufen lassen, wenn sie zu Bett ging! 😀
Bei meinem Sohn hilft das beides nicht.
Daher suche ich jetzt noch nach anderen Mögichkeiten.
LG

Antworten
Samantha 15. September 2015 - 20:59

Ich frage mich immer, ob Eltern die der Meinung sind man kann dem Kind zeigen wann spiel und wann schlafzeiten sind, noch nie Abends zur normalen Schlafenszeit ins Bett sind und heute nicht schlafen konnten? Sind wir dann nicht auch froh, dass wir die Freiheit haben einfach wieder auf zu stehen und noch etwas wach zu bleiben?

Antworten
Kann er schon alleine einschlafen? | Mama hat jetzt keine Zeit 14. Januar 2015 - 13:33

[…] Die ewige Schlaflüge […]

Antworten
klepotore 18. November 2014 - 10:18

Vielen Dank für diese wahren Worte. Ich habe ein Jahr lang vollgestillt, weil meine Tochter keine feste Nahrung zu sich nehmen wollte. Auch wenn Empfehlungen etwas anderes erzählten, ich hatte einfach keine Lust mein Kind zum Essen zu zwingen, weil sie nur gebrüllt hat dabei, irgendwann ging es einfach von alleine. Und durchschlafen…ja, ich kenne solche und solche Kinder. Aber irgendwie denkt man immer:“ mein Kind ist das Einzige was noch nicht durchschläft“. Nur weil jemand ein Buch über perfekt durchschlafende Kinder schreibt, heisst das nicht, dass die Realität so ist.

Antworten
FrauL 15. September 2014 - 13:21

Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel!
Was ich mich bei Verfechtern vom „Schlafen lernen“ immer frage: Lässt ihr eure Kinder wirklich schreien bis sie resignieren und wie hält man das aus?
Unser Sohn ist gut 5 Monate alt. Er hat die ersten 17 Wochen sehr viel geschrien. Ich bin fast irre geworden. Dann haben wir heraus gefunden dass er nicht einschlafen kann aus eigener Kraft. Der Pezziball zog ein und inzwischen sind wir ein so eingespieltes Team, dass er nach spätestens zehn Minuten Hoppsen schläft.
Was soll ich sagen, ich lebe wieder und genieße mein Kind in vollen Zügen. Es tut so gut!!!

Ich bin übrigens so ein Kind was bereits nach der Geburt in der Klinik geferbert wurde (DDR halt) und mir wird erst jetzt mit 30 und als Mama klar, warum ich irgendwie schon immer anders als die anderen war.

Wenn ein Baby ohne Probleme allein ein- und durchschläft ist das ein wunderbares Geschenk. Es dazu zu zwingen um seine eigenen Interessen durchzusetzen ist einfach nur schlimm. :((

Unser Süßer ist Vollzeittragling, wird familiengebettet solang er das möchte und wird hoffentlich auch noch ganz lange gestillt! <3

Antworten
Katja 18. Juni 2016 - 14:36

Liebe Frau L. Ich war auch ein Neugeborenes in der DDR, auch in der Klinik. Ich musste nicht nur das Ferbern überstehen, sondern auch die Trennung von meiner Mutter sowie eine OP.
Kein Wunder dass ich heute soleide bei jeder Sekunde die mein kleines Töchterchen weint und schreit.
Wir haben ein Baby das sehr wenig schläft. Sie kommt mit ihren 11 Wochen auf gerade mal 8 bis 12 Stunden Schlaf in 24 Stunden.
Es ist sehr anstrengend und es ist wie im Artikel beschrieben: andere Mütter sind nicht aufrichtig zu mir und man erfährt eher Vorwürfe als Unterstützung. Kein Wunder dass man das Thema Schlafen als persönliche Leistung oder Verfehlung erlebt.
Ich wünsche Ihnen alles Liebe mit ihrem Baby. Wir tragen unsere Tochter auch viel, begleiten Sie in den Schlaf und stillen voll. 🙂

Antworten
Anna 4. September 2014 - 21:41

Es ist echt immer so schade wenn sich Mütter gegenseitig angreifen. Wir Frauen sollten uns doch gegenseitig unterstützen, oder? Wenn jemand nicht konkret nach Rat fragt, warum soll ich ihm dann meine Vorgehensweise aufdrängen? Es ist doch einfach schön sich auszutauschen und zu sehen, dass es bei Babies und Kleinkindern auch in diesem Punkt (schlafen) so eine riesige Bandbreite an möglichem Verhalten gibt, genau wie wann sie anfangen zu laufen oder zu sprechen. Jeder Jeck ist anders sacht man im Rheinland…
Und ja, leider wird man wirklich oft gefragt wie man schläft, wie die Nächte sind, ob das Baby durch schläft. Von daher ist es wirklich gut, auch mal bei anderen zu lesen, dass Babies eben häufiger nachts wach werden und Hilfe beim Wiedereinschlafen brauchen als dass sie dies nicht benötigen. Aber auch diejenigen Mütter deren Babies das können oder eben gelernt haben durch ihre Methode sie ins Bett zu bringen sind interessant zu lesen, vielleicht ist der ein oder andere wirklich noch nicht darauf gekommen, sein Baby einfach mal hinzulegen wenn es müde ist. Was mich extrem stört ist die Unfreundlichkeit und Angriffslustigkeit. Wo bleibt die Solidarität unter Frauen, unter Menschen, der respektvolle Umgang miteinander? Nur weil man das Gegenüber im Internet nicht sehen kann, darf man es noch lange nicht unfreundlich behandeln und seine Meinung schlecht machen finde ich!

Antworten
gamsImGras 2. Juni 2014 - 14:26

Noch ein kurzer Beitrag, der sich auf den Kommentar von Svea vom 30. Mai 2013 bezieht bezüglich Stillen und eventueller Verwöhnung:
Zumindest mein Kind protestiert, wenn es die Brust angeboten bekommt obwohl es schon satt ist. Nur zur Beruhigung an die jungen Stillmamis…

Antworten
gamsImGras 2. Juni 2014 - 12:44

Hallo, ich stimme dem Artikel faktisch zu. Was mich stört ist das Rumgehacke auf dem Buch ‚Jedes Kind kann schlafen lernen‘. Es wird dort kein bösartiges Kinder-Schlaf_Dressur-Programm empfohlen. Es gibt schlaffördernde Tipps, die man ganz nach eigener Intuition anwenden Kann. Bitte vergesst nicht – liebe Übermütter – dass es auch Menschen gibt, die absolut am Limit sind. Eine Mutter mit Herzkasper oder Hörsturz im Spital nützt dem Kind sicher auch nicht. Bitte Bücher, die man bewertet auch wirklich lesen!
Zur Ergänzung: Uns geht es aktuell gut mit ca. 3- oder 2-stündigen Schlafphasen in der Nacht bei einem 6 Wochen alten Säugling. Natürlich fühle ich mich müde, aber es ist aushaltbar und meine Tochter so süss und hilfsbedürftig, dass mich das aktuell nicht zu sehr belastet. Dennoch finde ich das besagte Buch sehr aufschlussreich und viele Beobachtungen am Schlafverhalten meiner Tochter, finde ich dort bestätigt. Am Ende muss das jeder selbst entscheiden – ich verstehe sowieso nicht, warum es in dieser Frage so viel Intoleranz gibt. Unsere Elterngeneration hat uns teilweise weinend in einen anderen Raum geschoben was mir gegenüber meiner Tochter einfach das Herz brechen würde. Trotzdem sind wir doch alle einigermaßen wohlgeratene menschen geworden.
Ich wette, dass man in 30 Jahren wieerum über z.Bsp. das Konzept des Familienbetts den Kopf schütteln wird.

Antworten
Kuni 29. August 2014 - 21:23

“ Trotzdem sind wir doch alle einigermaßen wohlgeratene menschen geworden.“ Das ist die blödeste Rechtfertigung für irgendetwas. Damit kann man nämlich ALLES rechtfertigen. Auch die Tracht Prügel, die zur Zeit unserer Großeltern noch gängig war. Und trotzdem sind auch in diesen Generationen viele „einigermaßen wohlgeratene Menschen“ entstanden, oder?
Egal, wie viele tolle Kapitel dieses Buch hat- solange in EINEM Kapitel die Ferbermethode empfohlen wird und NICHT ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese !nur für Eltern, die kurz vor einem Herzkasper stehen oder schon beinahe ihr Kind schütteln wollen!- solange ist von diesem Buch aus pädagogischer Sicht abzuraten. Denn diese Methode ist brutal und autoritär und passt genau zur Tracht Prügel.
Und wir wissen wohl, dass viele Eltern, die eben einfach nicht akzeptieren möchten, dass ein 6-Monate-altes Baby (oder jünger) noch nicht alleine einschläft, eben genau diese Methode anwenden und alles darüber in diesem Buch finden.

Antworten
Kein Kind muss schlafen lernen… 21. September 2013 - 20:06

[…] nicht den kindlichen bzw. generell menschlichen Bedürfnissen gerecht wird. Babys und kleine Kinder schlafen anders, aber sie sind deshalb keine defekten Automaten, denen man nur mal mit dem “richtigen” […]

Antworten
Andrea 24. August 2013 - 15:19

Danke für den schönen Artikel.

Unsere Maus ist drei Monate und kommt nachts meistens ein Mal, manchmal zwei Mal. Das ist zumindest das, was ich bemerkt 😉 Da sie im Beistellbett neben uns (bzw. meistens sogar mit uns im großen Bett) schläft, mache ich alles im Halbschlaf und bekomme es gar nicht richtig mit. Stillen geht gut im Liegen und ich schlafe dann auch ruckzuck wieder ein und wenn nur kurz geknüttert wird, reicht leichtes Streicheln meist schon aus.
Mein Mann ist der Meinung, die Kleine schläft durch, seit sie 4 Wochen ist – nein, tut sie nicht, aber seit sie 4 Wochen ist, kriegen wir das mit dem Liegendstillen hin und außer Baby und Mama bekommt im Haus keiner was mit *lach*

Liebe Grüße
Andrea

Antworten
Kristin 7. Juni 2013 - 09:53

Danke für den Artikel, der spricht ja so einigen aus der Seele. Die kleinen werden so schnell groß, da kann man doch gern einige Monate mit unruhigen Nächten in Kauf nehmen. Wenn man die kleinen morgens anschaut und sie einen anlächeln, ist eh die Nacht vergessen, egal wie blöd sie war!
Manche Mütter können aber auch furchtbar sein mit dem „Anpreisen“ von ihren achso tollen Kindern. Ich kenne ein paar Mütter die dachten ,sie machen was richtig falsch als ihre „sonst durchschlafenden Kinder“ „gelegentlich“ nachts wach wurden. Da hab ich nur die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen…
Folgenden Satz hat mal jemand zu mir gesagt: „Jeder bekommt das, was er verträgt bzw. aushalten kann“. Ohne Wertung…

Antworten
AnnaMama 29. Mai 2013 - 22:03

Danke für den Artikel! Ich habe mich erst letzte Woche mit einer so tollen Mama gestritten, die bei allem, egal ob Einschlafstillen, im Elternzimmer schlafen oder Essen verweigern meinte „das gibts bei mir nicht, das habe ich gleich abgschafft“.

Wie kann man Kuschelbedürfnis abschaffen? Oder einem Baby verweigern, zusammen mit den ELtern zu schlafen?

Unsere Tochter hat schnell durchgeschlafen, ich dachte schon, da haben wir Glück oder auch etwas richtig gemacht (haha) – denkste: mit ziemlich genau 5 Monaten wurde sie immer öfter nachts wach, erst 2 Mal, dann 3 Mal, dann z.T. sogar stündlich.
Es war manchmal so schlimm, ich so müde, dass ich nur noch heulen konnte.
Aber inzwischen (11 Monate) schafft sie ganz von alleine immer wieder mal 3 oder 4 Stunden am Stück, ich bin wieder wacher und hoffe nun darauf irgenwannmal eine ganze NAcht schlafen zu dürfen.
In ein paar WOchen soll die Kleine in ihr eigenes Zimmer ziehen, ich habe das Gefühl, wir stören ihren Schlaf, sie wacht jedes Mal auf, wenn einer von uns ins Bett geht, ins Bad muss oder hustet. Mit einem Jahr ist das denke ich OK, auch wenn es mir schwerfallen w ird – das Baby wird groß

Antworten
Sunshine 29. Mai 2013 - 14:57

Hallo Anja,
ich bin so froh, dass ich Deinen Blog gefunden habe. Am liebsten würde ich mir wünschen, dass ALLE frisch gebackenen Eltern Deinen Blog lesen würden. Als Aufmunterung sozusagen UND als die nackte Wahrheit.
Ich hatte gottseidank das Glück, an eine Hebamme, die dieselben Ansichten und Erfahrungen wie Du gemacht hat, zu geraten. Hier aber nocheinmal alles wieder nachzulesen gibt einem in diesen vielen Phasen der Unsicherheit als Ersteltern unheimlich viel Kraft. Gerade beim hochsensiblen Thema Baby-/Kinderschlaf wird man so leicht in diesen Strudel der unterschiedlichen Meinungen/Ratschläge gerissen – obwohl man dies eigentlich gar nicht möchte! Und ich frage mich immer, wofür. Man sollte doch froh sein, wenn man ein gesundes Kind hat und selbst gesund ist! DAS finde ich, ist wichtig.
An dieser ganzen Möchte-Gern-Funktioniererei ist sowieso nur die Industrialiesierung schuld. Das Kind soll, kaum das Licht der Welt erblickt, am besten „funktionieren“, damit die Eltern amn besten direkt nach der Geburt gleich schön das BIP durch ihre Arbeitskraft ankurbeln können. Schade. Ich hoffe, dass sich diese Ansicht bald ändert.
Danke für Deine Worte und Deine Erfahrung, die Du uns allen preisgibst. Das macht nämlich auch nicht jede(r)!

Antworten
Susanna 27. Mai 2013 - 22:13

Ich hatte gefühlt keine schlaflosen Nächte, auch nicht in der Anfangszeit, weil ich beim Stillen immer weitergeschlafen habe. Das war das beste überhaupt. Ich war nie müde. Trotzdem wurde ich ständig gefragt: Und, schläft sie schon durch? Nee, hab ich immer gesagt, aber ich krieg davon nicht soviel mit.
Ich wurde auch ständig nach dem Rhythmus gefragt. Auch nach Essenszeiten. Ich weiß bis heute nicht, was ich darauf antworten soll. Wir haben nachts geschlafen, sind zum Stillen kurz aufgewacht und tagsüber haben wir gegessen, wenn wir Hunger hatten und geschlafen, wenn wir müde waren.
Das ist doch eigentlich ganz einfach.

Antworten
Tagesmama Nicole 28. Mai 2013 - 10:19

Genau so ist es, Susanna! 🙂

Antworten
Laura 31. Mai 2013 - 09:51

Ganz deiner Meinung. So ist es bei uns auch. 🙂

Antworten
Kuni 29. August 2014 - 14:28

Nein, es ist NICHT immer so ganz einfach, nur weil es bei DIR so einfach war.
Trotz Familienbett, trotz stillen hatten und haben wir häufig unruhige Nächte, auch noch mit einem fast 2jährigen Kind.
Stillen wurde bei uns leider erst mit Einführung der Beikost entspannt, weil (trotz Milchpumpe und milchanregendem Essen…) wenig Milch da war und das in Kombi, mit einem ungeduldigen Expresstrinker katastrophal sein kann. JEDE Stillmahlzeit hat in Geschrei geendet. Auch nachts.
Dann hatte und hat meine Süße von Beginn an gelegentliche nächtliche BRÜLLattacken, die auch mal 90 min dauern können. Das kennen die meisten nicht, wir schon. Da hilft kein stillen, kein Körperkontakt oder Kuscheln, kein Singen, kein Tragen, kein Schnuller- NICHTS!

Dann ein Eulenkind, was -ja, das ist schön- morgens lange schlafen kann, und abends- nein, das ist nicht schön- einfach niiiiiieeee freiwillig ins Bett geht oder einschläft. Zumindest nicht vor 0 Uhr. Also nix da, um halb 8 hinlegen und um 8 raus gehen. Eher selten, dass ich vor halb 11 aus dem Zimmer komme. Auch wenn sie um 14 Uhr aus dem MIttagsschlaf geweckt wurde.

Antworten
susanne 27. Mai 2013 - 14:21

ich würde sagen es wurde alles auf den den pu kt gebracht.
umser großer sohn ist 26 monaze und hat aktuell eine phase in der er nachts mehrmal swach wird und getröstet werden will. und das obwohl er als säugling mit ein paar wochen von 18 ubr bis 4 uhr geschlafen hat und mit 6 monaten hat er von 18 uhr bis 6uhr 30 komplett durchgeschlafen. tja aber damit war dann auch schnell mal wieder schluss und wir nehmen es wies kommt. mal schläft er gut und mal schlecht.und unser kleiner ist 13 wochen und kommt auch 2 mal. und um 5 uhr morgens ist nicht mehr an weiter schlafen zu denken. auch das wird sich noch einige male ändern. und die jenigen bei denen nachts immer alles gut ist solln sich freun und stillschweigend genießen 😉

Antworten
Tagesmama Nicole 27. Mai 2013 - 11:36

Sehr schön geschrieben! Ich lächle mittlerweile nur noch, wenn ich Mütter so reden höre. 😉 Habe das mit meinen eigenen Kindern von anfang an gehandhabt, wie es mir mein Bauchgefühl sagte und das war Familienbett, kuscheln, stillen nach Bedarf. Selbst ich als Erwachsene wache 2 bis 3 mal (wenn nicht mehr…) in der Nacht auf und genauso geht es meinen heute 5 und 8 Jahre alten Kindern. Manchmal kommen sie dann zu mir ins Bett, manchmal gehts ins Bad und ja, manchmal drehen sie sich auch einfach einmal um und schlafen weiter. 😉 Jedes Kind ist anders und jedes Kind braucht Schutz und Geborgenheit. Würde ich als so kleiner Zwerg in einem extra Raum aufwachen und alleine sein, würde ich auch ein Mordsgeschrei veranstalten, bis mich jemand „retten“ kommt. 🙂

Antworten
Sandra 23. Mai 2013 - 09:21

Also mein fast 11 Wochen altes Baby schläft durch. Es gibt solche Kinder. Sie schläft um 20.30 und wacht um 5 oder 6 auf. Und das jeden Tag. Also wird es wohl auch andere Kinder geben die das können. Nur weil die verzweifelten Eltern, mit den nicht durchschlafenden Babys, meinen das geht nicht muss man die anderen Mütter doch nicht schlecht machen…. son quatsch.

Antworten
yvonne 27. Mai 2013 - 13:07

herzlichen glückwunsch! geniese die zeit, in der dein baby so mama-freundlich schläft. es kann noch anders werden, muss natürlich nicht.

3 monate so geschont zu werden ist sehr schön für dich, es ist weder deine leistung noch die deines babys, es ist einfach ein glück für euch.

zuspruch ist gut, oder? siehst du, nicht mehr und nicht weniger wünschen sich auch die anderen mamas, die gerade in einer anderen babyshlafphase stecken. zuspruch und ein „ist eh alles ok“.

mein 3. kind ist nun 2 monate alt und alles was ich zum thema schlaf sagen kann: wie alles andere auch ändert es sich ständig, mal angenehmer, mal weniger. helfen tut eigentlich nur sich die zeit der größeren anstrengung so angenehm wie möglich zu machen (im liegen stillen zb, den papa stark einspannen) und die zeit der geringeren anstrengung dankbar zu nutzen und zu geniesen.

Antworten
Katja 21. Mai 2013 - 22:21

vielen dank für den schönen artikel. mittlerweile weiß man das ja auch als eltern… unser sohn ist jetzt 20 monate und wird auch noch zum einschlafen gestillt, manchmal auch zum aufwachen oder tagsüber einfach mal so. und das ist auch gut so. in den 20 monaten hat er 5 nächte durchgeschlafen. wow, waren wir stolz auf ihn nach der ersten nacht. denn nach den ersten schweren monaten (wir konnten ihn nicht ablegen ohne schreien, er mag sein bett bis heute nicht wirklich, er kam in der regel alle 2-3h, heute für gewöhnlich 1-2 mal die nacht), in denen man sich auch immer im pekip-kurs gewundert hat, was die anderen für tolle babys haben, haben wir einfach gelernt, dass er beim schlafen etwas länger braucht. er muss es eben noch lernen. dafür ist er sehr früh gelaufen und quatscht wie verrückt. meistens schläft er in seinem bett gleich neben mir, aber manchmal freue ich mich doch sehr, wenn ich mich nachts so richtig muckelig an ihn rankuscheln kann. lange werde ich das nicht mehr machen können…

Antworten
Philipa 22. Mai 2013 - 11:37

Schöner Artikel und so voller Whrheit!
Unser bald 2 Jähriger schläft heute noch nicht regelmäßig „durch“! Aber wir müssen auch immer wieder mit Erstaunen feststellen, dass sich sehr sehr viel ganz von alleine ergibt! Es ist unser erstes Kind, und so viel hat sich nach gewisser Zeit ganz von alleine eingestellt oder abgestellt oder gebessert. Keine Panik haben, wenns nicht klappt, dann klappt es später. Es ist wirklich so …

Antworten
einemuellerin 21. Mai 2013 - 07:19

Sehr schöner Artikel!

Meine Erfahrung:
Ich habe den Eindruck, dass die „Umwelt“ einen ziemlichen Druck auf Eltern ausübt, das Kind möge doch bitte durchschlafen. bei mir läuft das regelmäßig in etwa so: „Na, schläft die Kleine denn schon durch?“ – „Nein.“ – „Wie, immernochnicht?!“ *Arrgh!* Ich kann es nicht mehr hören.
Ganz ähnlich ist es mit mit dem Stillen und dem Laufenlernen…

Viele Grüße

Antworten
Antje 19. Mai 2013 - 15:14

Ich wuerde nicht automatisch jeder Mutter misstrauen, die mir erzaehlt das ihr Saeugling durchschlaeft. Meine Zwillinge haben mit 16 Wochen durchgeschlafen. Ganz von allein und ohne Training. Einer ist mit Zaehnen geboren worden…die Natur ist nun mal vielfaeltig und es gibt von bis alles.

Sie schlafen heute, mit 15 Monaten immer noch durch, inzwischen in ihrem eigenen Zimmer. Aber ich lege sie nicht wach ins Bett, sondern wippe sie in den Schlaf. Ganz egal was in den schlauen Buechern steht, fuer uns funktioniert es, wir lassen keinen schreien und das zaehlt.

Eltern sollten wieder lernen ihren Instinkten zu vertrauen. Ist doch vollkommen gleich wie es bei den Bekannten und Nachbarn laeuft!

Antworten
Carina 19. Mai 2013 - 10:19

Liebe Silja,

danke, beim Lesen aller Artikel dachte ich schon ich bin eine Rabenmutter.
Unser Kleiner (jetzt 5 Monate alt) schreit abends meistens beim Einschlafen. Am Anfang sind wir immer ins Zimmer gegangen, haben ihn versucht zu beruhigen und ihn teilweise wieder aus dem Bett genommen, wenn es gar nicht anders ging. Das Problem – wir haben es dadurch nur verschlimmert. Sobald er gemerkt hat, dass wir im Zimmer sind oder ihm über den Kopf gestreichelt haben, fing er erst richtig an zu schreien, bekam einen hochroten Kopf und hat sich richtig in das Schreien reingesteigert. Dann konnten wir ihn kaum noch beruhigen.
Er hat die Augen beim Schreien meist schon geschlossen und braucht das Schreien wohl um runter zu kommen. Da er keinen Nuckel nimmt, kann er sich eben nicht in den Schlaf nuckeln. Ich habe mit Physiotherapeuten, Betreuerinnen von PEKiP usw. darüber gesprochen und sie haben mich beruhigt. Mittlerweile weiß ich auch, wann er schreit, weil er einfach nur müde ist und wann etwas anderes ist. Ich schaue oft nach ihm und wenn er die Augen beim Weinen geschlossen hat, weiß ich, dass er kurz vor dem Einschlafen ist. Mittlerweile nimmt er auch einen Kuschel mit ins Bett und den legt er sich immer neben seinen Kopf, lutscht manchmal dran oder kuschelt ihn an sich. In unserem Bett habe ich ihn nur selten schlafen lassen – er hat dort schlecht und wenig geschlafen und ich auch.
Wir haben vor ca. 1,5 Monaten angefangen ein Abendritual einzuführen um ihn auf das Zubettgehen vorzubereiten und es klappt mittlerweile schon viel besser. Er schläft auch seit ca. 1 Monat durch (von 19-6/7 Uhr) und morgens auch nochmal ca. 2-3 Stunden. Tagsüber lassen wir ihn in seinem Kinderzimmer schlafen, was er liebt. Er hat ein viel größeres Bett, sein Mobilé überm Bett hängen und kann sich so richtig gut bewegen. Da er mit einem Jahr in die Krippe kommt, werden wir ihn entweder vorher oder kurze Zeit später auch nachts im Kinderzimmer schlafen lassen. Ich denke, dass wird gut klappen, weil er ja jetzt auch schon dort schläft.
Meine Mutter hat uns Kinder tagsüber immer im Wagen rausgestellt und da haben wir sicher auch häufig geschrien. Ich habe auch keinen Knacks weg und bin ein selbstbewusster Mensch.
Ich denke, man sollte keine Eltern verurteilen. Jedes Kind ist anders und man muss seinen eigenen Weg finden. Und wenn unser Sohn es eben braucht um den Tag zu verarbeiten oder runter zukommen, dann ist es eben so. Ich musste auch erstmal lernen damit umzugehen, Merke aber, dass er sehr gut schläft und nachts nicht nochmal aufwacht. Wir geben ihm so viel Liebe und damit geht es mir gut.

Antworten
Rebecca 18. Mai 2013 - 21:24

Danke für den tollen Beitrag!! 🙂

Nach einem eher mittelmäßig bis schlecht schlafendem Kind und dann einem sehr, sehr schlecht schlafenden Kind (ein wahres Steinzeitbaby 😉 ) kann ich das alles seeehr gut nachfühlen.
Mein Fazit: Gelassenheit! Wenn die Kinder mehr Nähe brauchen, dann ist das eben so. Wenn ich mich über jede nächtliche „Schlafpause“ aufrege, mache ich mir doch selbst nur Stress. Und die Kinder bei sich schlafen zu lassen, wenn sie das möchten, sollte … rein vom Mutterinstinkt her … doch das natürlichste der Welt sein *find*
Und immer dran denken: Es wird definitiv besser!! Und dann kann man sich wahrlich freuen, wenn man morgens aufwacht und irgendwie gar kein Kind in seiner Nähe ist, weil sie abends beide im eigenen Bett einschlafen wollte. Komische, aber dann auch mal schöne Erfahrung 😉

Antworten
sabrina 18. Mai 2013 - 19:18

Ein wundervoller Eintrag! Mein Kleiner ist jetzt 11 Monate und kommt in der Nacht noch 3x. Wir haben Familienbett und mich stört es nicht wirklich. Ich mach alles im Halbschlaf. Es kommt auch immer wieder vor, dass Sohnemann bei mir trinkt, dann zu Papa krabbelt, sich in seine Arme schmeisst und weiterschläft. Wir genießen diese Zeit sehr und haben nicht mal ein Kinderzimmer :-).

Zum Schreien lassen: Es gibt ein Experiment (ich weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen hab).
Hier der Ablauf: Man geht in den Wald, ganz alleine. Fängt an zu Wimmern, dann leise zu Rufen und Weinen. Man wird immer lauter und fängt an zu Schreien. Dann legt man noch Panik in die Stimme. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich vergewissern, dass man alleine ist, bevor die Männer im weißen Kittel kommen…- Man schreit immer weiter, legt sich schreiend auf den Boden und zappelt mit den Armen und Beinen. Man fängt an zu schwitzen und das Herz rast. Aber bitte nicht aufhören. Weiter panisch Schreien und Zappeln. Irgendwann schläft man alleine, völlig Erschöpft ein.

Fazit: Japp, jedes Kind kann schlafen lernen….. Spätestens nach der dritten Nacht geben sie auf….

Antworten
Miriam 9. April 2015 - 10:50

Du meinst diesen Selbsttest

https://youtu.be/WwVQApexegQ

Ist sehr eindrücklich find ich und überzeugt mich noch mehr mein Kind nicht schreien zu lassen, obwohl er kein guter Schläfer ist ….

Antworten
Linde 18. Mai 2013 - 19:13

hm ich schäm mich meistens das mein Spatz wirklich relativ schnell durchschlief.
Aber schläft auch wirklich sehr viel, von Anfang an..

Auch wenn ich erstlingsmutter bin, habe ich mich auf das schlimmste eingestellt. 3-Monats-Koliken, Schreikind etc.
Aber das hatte ich zum Glück alles garnicht.

Aber es kann ja beim zweiten Kind alles anders kommen. Warten wir es ab!

Antworten
Anna 18. Mai 2013 - 11:31

Ich frage mich, wie die Mütter, die hier von ihren schlecht schlafenden Kindern berichten, noch andere Dinge auf die Reihe kriegen. Ich bin berufstätig und könnte das nicht sein, wenn mein Kind alle 2-3 Studen wach wäre.
Ich denke, jede Familie findet den Weg, der für sie passend ist. Leider kenne ich aber auch viele Mütter, die psychisch total am Ende sind und unter Erschöpfungszuständen leiden. Ich finde, die Gesundheit der Mutter sollte immer Vorrang haben. Leider fällt es gerade uns Muttis so schwer, auch an uns zu denken.

Antworten
Jacqueline 18. Mai 2013 - 08:40

Der letzte Satz sollte wie folgt lauten.
Ich hab damals den Fehler gemacht weil ich zu ängstlich war und bin wegen jeden pieps rüber gegangen habe das Licht eingeschaltet und somit war die Nacht für ihn beendet nicht selten musste ich um 2 aufstehen und stunden warten bis ich die möglichkeit hatte ihn wieder hin legen zu können. BIs heute sitz ich im BEtt sobald ich etwas höre aber ich analysiere die Situation erst bevor ich einschreite er ist inzwischen auch gross genug selbst raus zu kommen, was er auch tut wenn er zB. nachts Fieber bekommt.

Antworten
Jacqueline 18. Mai 2013 - 08:34

Also ich muss ganz ehrlich sagen. Manche Kommentare da kann ich nur den Kopf schütteln. Ich persönlich hatte Glück mit meinem Sohn, aber ich kenn auch die amdere Seite (meine Nichte) da ich leider nicht lange stillen konnte, weil ich nicht genügend Nährstoffe hatte ist mein Sohn ein Flaschenkind gewesen, leider gewünsxht hatte ich mir das anders. Trotzdem habe ich ihn auch nachts zum füttern immer neben mir gehabt. Dennoch hat er ab dem 3 Monat neben mir im Stubenwagen geschlafen, weil er aus irgendeinem Grund bei uns im Bett nicht zur Ruhe kam und das ist bis heute so. Wenn er krank ist lieg ich in seinem Zimmer neben seinem Bett versuch für ihn da zu sein. Er ist 2,5 Jahre und schickt mich raus aus dem Zimmer, wenn er schlafen möchte.
Ich bin nicht sofort zu ihm gegangen wenn er mal kurz gequarkt hat, aber ich sitze heute noch nachts wach ich Bett und lausche erstmal ob er sich bloss im schlaf muckst oder ob er sich Beispielsweise gestoßen hat. Er schläft seit er 8 Monate alt ist in seinem eigenen Zimmer. Da wir festgestellt haben, dass er dort besser zur ruhe kommt als bei uns im Bett, aber er hatte immer die möglichkeit raus zu kommen zu uns oder bescheid zu geben, wenn was ist. Nicht selten ruft er nachts um sicher zu gehen, dass wir noch da sind. Das macht mir auch nichts aus. Er schläft zwischen 9-11 Stunden nachts mit kleinen wachphasen um etwas zu trinken oder ähnliches und ich weiss was ich damit für ein Glück habe, denn meine Nichte ist komplett das gegenteil sie ist 2,7 Jahre alt und schläft nicht übern Tag und auch nur nachts schlecht. Wodurch sie sehr launisch ist. Ich weiß was meine schwägerin für Probleme hat ihre Tochter zum schlafen zu bringen, ich würde ihr gerne helfen und sie unterstützen, aber leider kann ich das nicht. Einerseits denke ich das man Kinder unnötig wach halten kann, andererseits weiss ich aber auch das manche Sachen passieren, weil man es einfach bloss gut meint

pieps ins Zimmer erstmal schläft mein Sohn im grossen
bett ohne gitter oder ähnliches er kann laufen und Türen öffnen, aber der eugentluche Grund

Antworten
Sicca 17. Mai 2013 - 23:41

Mein Großer ist jetzt 4. Er schläft erst seit einem halben Jahr wirklich zuverlässig durch. Davor wechselten wir phasenweise immer zwischen durchschlafen und bis zu 3x aufwachen und weinen pro Nacht hin und her. Genau genommen war erst Ruhe als der kleine Bruder geboren war. Zufall? Jedenfalls hab ich mir schon beim Großen keine Sorgen gemacht, dass wir oder er irgendwas falsch machen. Ihm wäre Durchschlafen sicher auch lieber gewesen, wenn er gekonnt hätte. Mit dem Kleinen habe ich jetzt zwischen 10 Stunden durchschlafen und alle 2 Stunden aufwachen auch alles durch. Eine Phase folgt der nächsten und ich weiß nie, ob die nächste besser oder schlimmer wird. Es ist halt wie es ist. Wenigstens schlafen beide immer auch ganz schnell wieder ein. 🙂

Antworten
Katia 17. Mai 2013 - 23:33

Ein Baby von 4 Monaten hat physikalisch gesehen keinen Grun, nachts wegen Hunger aufzuwachen. Meine 6 Monate alte Tochter schläft seit 3 Monaten nachts mindestens 8 Std , manchmal sogar 10-abhängig davon, wieviel sie tagsüber geschlafen hat. Das Buch „Warum franzoesiche Kinder keine Nervensägen sind“ von Pamela Druckerman widmet sich dem Thema „Schlaf“ ausreichend und erklärt, dass auch Babys im jüngsten Alter einen regulären Nacht-Schlafrhytmus haben. Dass Babys zb nicht durchschlafen, weil die Eltern diesen oft gar nicht die Chance geben in den weniger intensiven Schlafepisoden wieder in die Tiefschlafphase zurück zu fnden, weil sie entweder die Brust anlegen, oder das wimmernde Kind zum Trösten auf den Arm nehmen.
Als Deutsche in Frankreich lebend, habe ich den Vorteil die Erziehungsmethoden beider Nationen zu vergleichen und mich definitiv dazu entschlossen, den französischen Stil zu übernehmen. Weil nicht nur meine Tochter dadurch friedlich in ihrem eigenen Bett schlafen kann, sondern mein Mann und ich auch in unserem .

Antworten
Silke 17. Mai 2013 - 22:47

Hallo,

mit freude habe ich diesen Artikel gelesen. Ich habe inzwischen 4 Kinder, die Großen sind 12,10 und 8 Jahre alt. Unser kleiner Nachzügler ist nun 16 Monate alt. Beim ersten Kind war ich noch sehr verunsichert. Die Kleine schlief damals die meiste Zeit bei uns im Bett und wachte häufig auf. Oft musste ich mir anhören, dass ich sie viel zu sehr verwöhne und ich sie nie wieder aus unserem Bett bekommen würde. Ich habe mir dann auch das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ besorgt und es nach der Methode versucht. Es war der blanke Horror. Die Maus war damals ca. 1 Jhr alt, sie hat nur geschrien und ich saß im Flur und habe geheult. Noch heute wird mir ganz anders, wenn ich darüber nachdenke, was ich ihr angetan habe. Nach ein paar Tagen habe ich das ganze abgebrochen und sie durfte wieder bei mir schlafen. Kind 2 und 3 waren dann recht gute Schläfer. Es gab selten Probleme beim einschlafen und mit ca. 12 Monaten haben die beide in ihren eigenen Betten im eigenen Zimmer geschlafen. Es gab aber auch immer wieder Zeiten, in denen sie zu uns ins Bett kamen und auch bis heute noch kommen. Selbst die 12-jährige liebt es, ab und zu noch bei mir zu liegen und sich anzukuscheln.
Unsere Kleinste war wieder ein recht schlechter Schläfer. Anfangs lag sie im Beistellbettchen, wachte ca. 4-5 mal pro Nacht auf. Als sie zu mobil für das Beistellbettchen wurde, stellte ich ihr Gitterbettchen genau neben mein Bett. Es gab wirklich reine Horrornächte, in denen die Kleine stündlich wach wurde und schrie. Meistens holte ich sie dann früher oder später in mein Bett, besser geschlafen hat sie dadurch aber nicht. Bis vor 2 Wochen war es noch so und ich war schon ziemlich fertig und habe mich gefragt, ob sie jemals durchschlafen wird. Und dann, von einer Nacht auf die Andere hat sie plötzlich durchgeschlafen. Von 19-7 Uhr. Das erste mal war ich ständig wach und habe gefühlt, ob sie noch atmet. Nach 3 oder 4 weiteren Nächten habe ich den stundenlangen Schlaf genossen 🙂 Ab und zu wird sie nun Nachts noch wach, aber nur einmal, dann trinkt sie ein paar Schlucke, dreht sich um und schläft weiter. Es hat also fast 17 Monate gedauert, bis wir mal wieder durchschlafen konnten und dann ist es einfach so passiert. Ohne irgendwelche Erziehungsmaßnahmen, ohne schreien lassen oder ähnliches. Jedes Kind hat seinen eigenen Rythmus, aber irgendwann schläft auch jedes Kind mal durch. Manche früher, manche eben später. Wir sollten aufhören, die Kinder ständig zu vergleichen und dann auch noch einen Wettbewerb draus machen zu wollen!!! Und ich bin auch ganz ehrlich, es gab schon 2 Nächte in denen die unsere Kleine zu mir ins Bett geholt habe, nicht, weil sie weinte, sondern einfach weil ICH ihre Nähe brauchte 🙂

Antworten
Kim 17. Mai 2013 - 22:37

Liebe Silja,
Du hast nie neben deinem Kind gelegen wenn es einschläft oder aufwacht? Du Arme! Denn damit hast Du einen der schönsten Momente mit deinem Kind verpasst. Für uns gibt es nichts Schöneres. Auch hoffe ich, dass du niemanden hast, der wenn es dir schlecht geht und du nicht selber für dich sorgen kannst sich um dich kümmert und dich in den Arm nimmt oder dich tröstet wenn Du traurig bist. Woher wusstest du denn das dein Kind seinen Willen durchsetzen wollte? Hat es Dir das gesagt? Respekt – mit 6 Monaten…
Damit verdamme ich nicht das Schlafen im eigenen Bett – wenn das ohne Schreien klappt und für alle die bessere Variante ist soll es auch so sein. Aber Schreien lassen würde ich mein Kind nie. Ich weiß, dass ich als kleines Kind furchtbare Angst hatte alleine in meinem Bett – ich bin nachts immer zu meinen Eltern und durfte das auch. Das hat mir viel Sicherheit gegeben und seit ich in die Schule ging klappte es auch ohne sie 🙂 So und nicht anders werde ich es mit meiner Tochter auch handhaben.

Antworten
mom 27. März 2015 - 01:19

*kopfschüttel

Das ist GENAU die Art von Kommentar, für die deutsche Mütter zu Recht gefürchtet sind.
Wertend, abwertend, nur MEINE Version ist die Richtige, DU machst es falsch, DU bringst dich und dein Kind um die schönsten Momente im Leben blablabla.

Du Arme.
Du Arme, Arme, Arme, die du nie verstehen wirst, was Du Deinem Kind antust.
Aber ICH mit der geheimnisvollen Kraft der Ferndiagnose begabt, ICH weiß, wie sich Dein Kind fühlt. Ich kenne zwar weder dich noch dein Kind, aber ich weiß einfach alles besser…

Warum mutet man eigentlich Müttern zu, sich derlei Respektlosigkeit anzuhören und dann womöglich auch noch dankbar für den guten Rat zu sein?

Ich kann nur sagen: sich um den eigenen Kram kümmern und sich mit Wertungen möglichst zurückhalten, das wäre der respektvolle Umgang zwischen Erwachsenen. Schade, dass das unter Müttern oft in Angriffe und Distanzlosigkeit ausartet.

Antworten
Anna 20. April 2017 - 16:52

Ja liebe Mom, wie Recht du hast. Besonders der Satz „Auch hoffe ich, dass du niemanden hast, der wenn es dir schlecht geht und du nicht selber für dich sorgen kannst sich um dich kümmert und dich in den Arm nimmt oder dich tröstet wenn Du traurig bist.“ ist an Frechheit und Bösartigkeit kaum zu überbieten. Wie will Kim ihre Kinder mit Liebe erziehen, wenn sie über so wenig Einfühlungsvermögen verfügt und wenn sie fremden Menschen alles erdenklich schlechte wünscht. Schade, dass die Blogbetreiberin solche Kommentare nicht löscht. Aber so sieht man wenigsten, dass man sich vor manchen Zeitgenossen in Acht nehmen muss.

Antworten
suse 17. Mai 2013 - 22:34

ein toller artikel. danke! und ermutigend…ich habe nun drei kinder- und jeden schlaftypen dabei 🙂 der große war ganz schwer und hat lange bei uns geschlafen, wacht auch heute, mit 5 – oft noch auf und kommt kuscheln. meine tochter-jetzt 3- hat recht schnell 4 stunden am stück geschlafen, mit 7 monaten durchgeschlafen.bis heute. und der jüngste (7 monate) schläft wechselhaft-mal 12 stunden durch, meist aber kommt er einmal pro nacht, manchmal zweimal.ihn unterscheidet jedoch eine sache: erschläft nach der nachtsmahlzeit sofort und ohne theater wieder ein. er schläft noch mmit bei uns. erstaunlich bei uns ist und war; seit die großen gemeinsam in einem zimmer schlafen, sind die nächte äußerst entspannt geworden.
wenn man sich das bewußt macht und entspannt damit umgeht und es tleriert, dann ist das schlafen lernen ein selbstläufer. und ein gedanke hat mir immer sehr geholfen, wenn mal wieder gefühlt alle außer mir ruhige nächte hatten: jedes kind lernt irgendwann durchzuschlafen…und die zeitspanne die ein kind durchschläft bis es erwachsen ist und auszieht; die ist ja wohl ungleich größer als die „paar jahre“ in denen die nächte mäßig bis katastrophal sind“ 🙂

Antworten
stefni 17. Mai 2013 - 21:32

Super Beitrag! Mir ging es auch so…jefer hat erzaehlt wie lang ihre kinder schlafen. Unser Sohn hat ab seinem 3 Lebensmonat nur noch gebruellt sobald er das Bett sah…hab ihn gestillt und anfangs ging es mir raus schleichen…nach.paar Wochen…hab ich.ihn 2 stunden fast herungetragen bus ich.ihm ablegen konnt zum.schlafen. Hab ihn dann mit der schrei methode nach nur wenigen Tagen zum einscglagen gebracht ohne 2 stunden.umherzuwandern. Hatte das eigentluch nie vor…aber ich konnte einfach nicht mehr. Er hatte sein eigemes bett von anfang an und stilken war nur alle vier stunden….es war dann auch ganz gut er hat ca. Ab dem 10 monat fast durvhgeschlafen! Dann wurde ich wiefer schwanger und exakt ab dem ersten Jahr bis die kleine kam…da war er 18 Monate…stand er JEDE Macht auf der Matte!!!

Antworten
stefni 17. Mai 2013 - 21:49

Bei der kleinen ist nun auch Alles anders…hab nun ein beistellbett. Da es fuer mich schon beim Sohn kein Zustamd war der mir sonderlich gefiel….aber bei.ihm konnte ich mich auf das Mutter sein auch nicht so direkt drauf einlassen. Die kleine musste bis ich nun mit beikost voll fuettere immer noch bis zum 7 Monat alle 2 Stunden stillen! Die ersten 2 Wochen in der Nacht wurde sie auch nur 1-2 mal wach…das war ein Traum. Bis wir den Schnulki einfuehrten. Nun ist sie auch beim einschlafen schlecht drauf und nachts standig wach…zumak der grosse auch um eins kommt und sich noch dazwischen quetscht! Aber…inzwischen stoert es mich garnicht.mehr…man weiss nur nicht welches kind man am liebstenin Arm nehmen soll! Ich denke man muss auch da hineunwachsen. Und….seine Gewohnheiten massiv von sich ablegen, wenn ein Kind da ist. Dann ist nichts mehr wie vorher….Alles dreht sich um die Kinder…so is das halt! Ich liebe sie ueber alles und ich.opfer auch sehr viel fuer Sie , habe keine Freizeit mehr fuer mich….bis auf ..mal ein Stuendchen etwas ohne kinder und Mann. Aber ohne Alle …is auch nix! :+)

Antworten
Heike 17. Mai 2013 - 21:23

Hallo,
Die ersten Monate sind wirklich oft sehr anstrengend und wir Eltern werden oft an unsere Grenzen gebracht. So aus der „Ferne“ betrachtet (meine Kinder sind aus dem Alter inzwischen raus) sind es jedoch eher die Kommentare aus der Umgebung als die Kinder selbst. Als ich das erste Mal nachts voller Sorge auf der Treppe saß und nicht wusste ob meinem Sohn etwas passiert ist oder ob er einfach die vereinbarte Zeit vergessen hat, habe ich mich zurück gesehnt in die Zeit, als er sich nachts regelmäßig vergewissert hat, ob ich wirklich noch da bin :-).
Also, haltet durch und hört auf eure Kinder. Sie zeigen euch was sie brauchen.
Liebe Grüße, Heike

Antworten
Katrin 17. Mai 2013 - 21:19

Danke für den Artikel. Meine Großefängt jetzt mit fast 3 Jahren an durchzuschlafen und es gab da fter streit mit meinem mann darüber, weil er meinte, sie muss doch jetzt mal durchschlafen und dann oft geschimpft hat. Ich habe ihm dann immer versucht zu erklären, dass sie gerade dann, wenn sie nacht aufwacht, besonders viel Nähe braucht, aber irgendwie vergißt er das immer sehr schnell wieder. Jatzt habe wir einen kleinen Sohn, der mit seinen 8 Wochen schon 6 bis 8 Stunden durchschläft. Klar bin ich begeistert darüber, aber trotzdem habe ich nicht mehr Schlaf, weil er dafür ja schon tagsübr sehr wach ist und ich nicht viel schaffe und das wird dann eben am Abend gemacht, wenn die Kinder schlafen.Ich finde, man sollte sein Kind nicht verbiegen. Warum erwarten so viele Eltern schon so viel von ihren Kleinsten? Das kann ich nicht verstehen und als liebende Mutter sollte ich doch fühlen, dass mein Kind in den wachen Phasen besonders viel Nähe und Liebe braucht.

Antworten
Laura 17. Mai 2013 - 21:09

Anja, großartig! Es sollten mehr Mamas den Mut haben, die wahrhaftigen Tatsachen auf den Tisch zu packen.

An die Mamas, deren Babys im eigenen Bett schlafen: Wisst ihr eigentlich was ihr da verpasst? Welch‘ innige Liebe euch da verloren geht. Eine Bekannte von mir ist da ähnlich, das Kind schläft endlich, nachdem es seine Schreiphase „überwunden“ hat, allein im eigenen Bett, tagsüber liegt es auf einer Spieldecke oder im Kinderwagen, gefüttert wird es mit der Flasche… wann findet da noch körperliche Nähe statt? Warum bekommt man da eigentlich ein Baby? Ich kann es nicht nach vollziehen, es macht mich nur unsagbar traurig. Schläft nicht jede Mama auch gerne im Schutz und der Wärme seines Partners? – warum soll euer Baby, das Produkt eurer Liebe allein schlafen?

Diese Zeit ist so kostbar, sie vergeht so schnell und diese Nähe bekommt man nie wieder.

Antworten
suse 25. Mai 2013 - 23:36

Laura, findest du nicht, dass du das etwas zu sehr pauschalisierst? Gerade was du über deine Bekannte schreibst… sicher ist es nicht dein Stil, aber wann genau da körperliche Nähe stattfindet kann man doch als nicht unmittelbares Familienmitgleid einfach nicht beurteilen. Es gibt auch Mütter die nicht stillen können, so sehr sie es sich wünschen und alles daran setzen das zu ändern UND DIE DARÜBER UNGLÜCKLICH SIND( ich gehöre dazu) und es gibt mütter die ihre kinder im kinderwagen transportieren, weil sie- wie bei meinem Jüngsten der fall. einfach zu schwer sind um sie auf dem bauch zu tragen und die aber die rückentragevariante einfach nicht akzeptieren! Und ja, mein Jüngster schläft noch neben uns, aber ehrlich, ich freue mich auch wieder auf ein stück privatssphäre wenn er zu seinen geschwistern ins zimmer umzieht. Ist das verwerflich? Ich denke nicht. Sicher, schreien lassen, das sollte nie eine Option sein. Aber – um es auf den punkt zu bringen- man kann auch als flaschengebende, nur teilweise tragende mutter eine sehr intensive und innige beziehung zu seinem baby haben. Denn das funktioniert auf so vielen Ebenen mehr. Und diese wahrhftigen Tatsachen von denen du schreibst- sie gelten nicht für jedes Baby gleich. Und warum jeder einzelne eine Baby bekommt, sei doch jedem selbser überlassen. nicht alle setzen baby bekommen eben mit “ 5 jahre familien bett, 3 Jahre stillen, 4 jahre tragen“ gleich und sind trotzdem gute eltern!

Antworten
Alessandra 17. Mai 2013 - 21:07

lustig ist, dass die Kinder, die als Babies so toll geschlafen haben, irgendwann dann auch nicht mehr gut (ein)schlafen oder durchschlafen. Bei uns wurde noch nie gut geschlafen, mein Sohn ist jetzt fast 20 Monate und wird zum Einschlafen immer noch gestillt 🙂 und zum Aufwachen sowieso.

Letzten Juni, also mit ca. 10 Monaten war der Schlaf extrem schlimm. Stündliches Wachwerden ab 0.30 und ab 5.30 war die Nacht rum.

An seinem Lerchenverhalten hat sich bisher nicht viel verändert, wenn er mal bis 6.30 schläft, ist das schon lange… Er braucht viel weniger als so manch anderes Kind und das muss man einfach akzeptieren. Dafür haben wir mehr lustige Wachzeit miteinander.

Hätte mir damals, in der Schwangerschaft jemand offen erzählt, was mit dem Schlaf eines Kleinkindes auf einen zu kommen kann, hätte ich wahrscheinlich nicht geglaubt 🙂
Trotzdem, die schönste auf der Welt, sein eigenes Kind wach und schlafend kuscheln und lieben zu können

Antworten
Almut 17. Mai 2013 - 20:44

Anja, wunderbar! Danke!

Hab auch schon des öfteren gehört, das KInd schlafe durch, würde nur 2-3 mal zum Stillen wach :-).

Aber was meinst du, wenn ich als Hebamme sage, dass mein Junge erst ab 3 Jahren mit dem Durchschlafen überhaupt anfing! Dann kommen auf einmal ganz viele Wahrheiten.

Also, liebe überzeugte-nicht-Schläfer-Eltern: Alles richtig so! Durchhalten!

Antworten
Anke 17. Mai 2013 - 20:33

Schlafen nach Plan? Das ist ja fast so wie damals mit dem Töpfchen nach Plan.
Nee danke!
Mein Großer, mittlerweile 10 Jahre alt, ist mit 5 Jahren selbständig aus dem Familienbett ausgezogen und ja, ich fand die Zeit manchmal sehr anstrengend, aber im Rückblick betrachtet auch sehr schön. Ich habe das Gefühl, ihm damit eine gute Basis in puncto Sicherheit gegeben zu haben.
Unser Kleiner, im Juli 2 Jahre alt, schläft im Bett und (achtung, hier kreischen viele laut) wird immer noch gestillt zum Einschlafen und Aufwachen.
Wozu Kinder in Schablonen pressen, das kommt leider noch früh genug mit der Schule.
lg, anke

Antworten
rosakatzentiger 17. Mai 2013 - 20:17

Ich ärgere mich auch wenn ich lese, dass man einem baby schlafen beibringen kann. Ja kann man aber um welchen Preis. Dr. Renz- Polster hat dazu ein gutes Buch geschrieben, es hat schon seinen Grund. Und ich weiß nicht was ausquartieren, bzw schreien lassen für die Pupertät für Folgen hat. Ich bin auch der Meinung Eheleute bzw Partner wollen zusammen schlafen, warum nur man dann das Kind alleine schlafen lassen???

Antworten
Nadja 17. Mai 2013 - 20:08

Also unsere kleine hat mit ca. 6monaten im eigenen bett im eigenen zimmer geschlafen, da sie für die wiege dicht am elternbett zu groß wurde. sie hat einen guten rythmus gehabt, sie hat mit ca. 3-4 Monaten ca. 6Std. geschlafen, was ich nicht böse fand, aber ich konnte eben auch nicht stillen. Daher war vielleicht die Abenflasche ausreichend und sättigend genug und länger anzuhalten. Manchmal ist mir abends bei der flasche schon eingeschlafen. Mittlerweise ist sie 2,5 und schläft von ca. 19.30Uhr bis ca. 6Uhr. Aber das ist eine Gewohnheitssache, da sie früh in die Kita musste, weil ich wieder arbeiten musste. Aber macht regelmäßgen ca. 1,5-2stündigen Mittagsschlaf, den sie auch braucht.. Sonst ist sie echt übermüdet und zickig. Das merkt man ihr an, ob sie den hatte oder nicht. Ich bin recht zufrieden mit der Situation, aber ich kann mir auch vorstellen, dass jedes Kind einfach individuell ist und jedes Kind einen anderen Rythmus bekommt und ich glaube kaum, dass der antrainiert werden sollte bzw. muss. Das Kind schläft soviel, wie es braucht. Alle Eltern mit weniger gut schlafenden Kindern wünsche ich gut Kraft zum Durchhalten und es wird bestimmt besser. Und nutzt die Schlafzeiten eurer Kinder und schlaf ebenfalls ein bisschen. Ihr braucht die Kraft und Energie.

Antworten
Simona 17. Mai 2013 - 18:41

Hallo Anja,

oooh jaaaa 🙂
Wir haben auch eine 2,5 jährige Lerche daheim die mittlerweile in eigenem Bett in egenem Zimmer durchshläft. (Zwar wird die Nacht öfters um 5:45 für beendet erklärt, aber wir dürfen auch ab und zu bis 8 durchschlafen da ihr kleiner Bruder (4 Monate) in einem Beistellbett schläft und nach dem Stillen öfters unser Ehebett in Beschlag nimmt – am liebsten quer 🙂
Wir haben bei unseren großen viele „gutgemeinten“ Ratschläge einstecken müssen und ich hatte auch ein paar Freundinen mit „Wunderkinderm“, aber auch ein paar die es noch schlimmer getroffen hat.
Da wir es nicht besser wussten und es am Anfang (bis sie 4 Monate alt wurde) mit dem Schlafen in eigenem Bett geklappt hat, haben wir uns ettliche Nächte durchgeqält damit sie in eigenem Bett schläft: Einschlafen im Elternbett, Händchenhalten am Kinderbett, gefühlte tausendmal nochmal Schlaflied singen, in den Schlaf-Kuscheln und auch Geschrei und viele Tränen waren dabei. Ich hab mich so oft dafür gehasst, das ich uns sowas angetan hab. Irgendwann habe ich es aufgegeben und hab sie immer in unserem Bett einschlafen lassen und bin 3-4 mal nachts mit ihr wach gewesen. Irgendwann hat es auf einmal ganz von alleine klick gemacht und sie ist selbst abends ins Bett geklettert und nach dem Gutenachtkuss eingeschlafen. Hätte ich es nur früher schon gewusst.
Jetzt lasse ich mich nicht mehr verrückt machen, von Büchern, Freunden und Bloggs und werde auf den Augenblick warten bis Junior sich für sein eigenes Bett entscheidet, ein wenig auch deshalb weil es für mich so bequemer und entspannter ist.

Antworten
Anja 17. Mai 2013 - 17:11

Vielen Dank für den Artikel.

Ich empfehle allen, die eine so übergroße Sorge haben, ein Baby könnte verwöhnt und zur Unsitte „erzogen“ werden, wenn seine Bedürfnisse nach Nähe gestillt werden, das wir ab sofort auch frisch verheirateten Paaren verbieten müssen zusammen in einem Bett zu schlafen. Nachher gewöhnen sie sich noch daran!!! Nicht auszudenken….

Anja

Antworten
Claudi 17. Mai 2013 - 17:09

Wie wunderbar 😉 endlich wird es mal ausgesprochen !!
Mir geht es auch so,dass mein kleiner Jungen von Geburt an mindestens 2-3 mal in der Nacht erwacht,er schläft auch im Familienbett und ich Stille ( er ist 7 Monate) ich habe mich auch echt gut damit arrangiert mittlerweile und nehme es so hin ,es ist eben so und man kann es nicht ändern und ich muss auch sagen,dass ich diese Nähe beim nächtlichen stillen total genieße,wie schnell ist er groß!!!
Bin so dankbar über mein kleines Wunder ,da ist das schlafen oder nicht schlafen egal.
Und es ist enorm schön zu wissen,dass es noch mehreren Eltern so geht und es genauso locker gesehen wird. Toll!!!
Lg

Antworten
Schlaflied-Mami 17. Mai 2013 - 16:55

Liebe Anja,
wunderschöner Bericht und eine Ermutigung Kinder nicht immer nach strengen Regeln erziehen muss. Auch unser 3jährigen darf immer noch ins Familienbett, wenn er möchte.
lg

Antworten
weib yvonne 17. Mai 2013 - 16:15

Vielen Dank, Anja, für Deine wunderbaren Beiträge!

Ich lese seit geraumer Weile mit und möchte oft genug laut JAAA schreien(damit alle Jungeltern es hören), wenn wieder einmal die von mir praktizierten(und weithin mit Kopfschütteln quittierten) Dinge beschrieben werden.

Gerade schläft mein jüngstes Kind(5 Monate) an mir im Tuch, vermutlich werden wir nachts wieder synchron schlafen und stillen und wachen und mit den großen Brüdern(5 und 2,5) im Familienbett träumen und kuscheln…..

Es ist so wichtig, dass die anstrengenden Zeiten auch mal ehrlich kommuniziert werden und die Vorstellung, es liefe etwas falsch, wenn das Kind nicht baldigst durchschläft, sich aus den Köpfen verabschiedet.

Ich freue mich auf viele weitere Beiträge und wünsche Dir und Deinen Lieben alles Gute.

Herzlich, weib yvonne mit 5 kindern
(3 davon Hausgeburten, familiengebettet, langzeitgestillt und ins Leben getragen)

Antworten
Silja 17. Mai 2013 - 16:11

Ganz ehrlich. Ich bin der Meinung schlafen kann man lernen. Auch ein Baby. Meine Tochter hatte noch nie einen besonders tiefen Schlaf. Sie hat allerdings vom ersten Tag an in ihrem eigenen Bett geschlafen, die ersten 10 Monate in unserem Zimmer, dann in ihrem eigenen. Ich habe sie immer WACH ins Bett gelegt. Mit sieben Wochen hat sie von ca. 23:30 – 5:00 Uhr durchgeschlafen, weil ich sie immer wenn ich um diese Zeit ins Bett gegangen bin gestillt habe, auch wenn sie nicht wach war. Im Kinderwagen oder Auto hat meine Tochter manchmal auch geschlafen, aber meist nur sehr kurz. Richtig und gut schläft sie nur alleine in ihrem Bett. Meine Tochter ist mittlerweile 2,5 Jahre. Wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis umschaue, habe ich manchmal das Gefühl, dass wir die einzigen sind, die ihr Kind abends alleine ins Bett legen, was vorlesen, was singen und fertig aus. Ich habe noch nie neben meiner Tochter im Bett gelegen und darauf gewartet dass sie einschläft oder andere Übungen zelebriert um das Kind zum schlafen zu bringen. Ich bin wirklich entsetzt was teilweise heute mit den Kindern veranstaltet wird. Das ist doch nicht normal. Ein Kind ist etwas natürliches, normales und kein Projekt. Wenn man Mehrlinge hat, kann man einen solchen Zirkus gar nicht veranstalten. Man muss doch als Eltern auch mal an sich denken und ich bin der Überzeugung, dass einem gesunden Kind, wenn es krabbeln kann, am Tisch sitzt und kein Säugling mehr ist, es auch nicht schadet mal zu schreien, wenn man nachts seinen Willen(Brust/Flasche) NICHT bekommt. Das Thema haben wir auch mehrfach durchgemacht. Meine Erfahrung ist also, dass man schlafen lernen kann und es durchaus auch an den Eltern liegt wenn ein Kind nicht schläft.
PS: Meine Tochter ist nicht traumatisiert und ein sehr selbstbewusstes, liebes Kind.

Antworten
SaLo 17. Mai 2013 - 17:32

Ihr könntet auch einfach nur „Glück“ gehabt haben, dass es bei euch so gelaufen ist. Ich habe auch einen Sohn der am besten in seinem Bettchen geschlafen hat. Er hätte auch bei mir schlafen können, aber ruhiger und besser schlief er in seinem Bett!
Ich habe noch 3 andere Kinder bei denen das anders aussieht. Jedes Kind ist unterschiedlich und jedes hat seine eigenen Bedürfnisse… und ich finde schon, dass man auch darauf Rücksicht nehmen sollte.
Und vom Schreien lassen in der Nacht halte ich z.B. absolut gar nichts. Das Kind sucht sich nicht aus, wann es welches Bedürfnis hat.
Klar lernt eure Tochter irgendwann, dass es nichts gibt, wenn sie nachts schreit. Aber das ist dann eher Resignation

Antworten
Simone 17. Mai 2013 - 21:59

Ich bin der gleichen Meinung wie Silja, Kinder lernen das relativ schnell!
Ich habe 3 Kinder und bei allen wurde kein großer Aufwand betrieben, um sie zum schlafen zu bewegen. Sie wurden wach hingelegt, bekamen eine Geschichte vorgelesen, es wurde kurz gekuschelt und dann war Feierabend!
Klar gab es im Säuglingsalter nachts Milch, aber auch das lief im dunkeln ohne Worte, damit sie gleich merken, Nachts passiert nur das allernötigste.
Mit etwa 6 Monaten habe sie alle 3 durchgeschlafen und es gibt bis heute keine Probleme beim ins Bett gehen.
Das hört sich vielleicht lieblos und hart an, aber viele bewundern uns auch, weil das so toll klappt! Und da ich 3 mal das selbe erlebt habe, kann es nicht nur Glück sein.

Antworten
Phil 17. Mai 2013 - 15:51

Hallo Anja,

jaja, alles nur Wunderkinder außer unserem. Schlafen alle durch seit dem dritten Monat, konnten mit 6 Monaten schon alle laufen, mit 7 sind dann gleich 12 Zähne auf einmal gekommen (natürlich schmerzfrei) und mit fast einem Jahr konnten Sie laufen.

Sorry, aber alles Bullshit. Wenn man mal ehrlich ist, hat jeder zu kämpfen mit diesen Themen, gerade wir „Ersteltern“, die das vorher so vielleicht nicht kannten. Unser 2 jähriger Sohn schläft manchmal (eher selten) durch, kommt öfter zwischen zehn und zwölf zu uns rüber und will kuscheln. Ich finde das schön und würde einen Teufel tun, zu färbern oder irgendwas in der Art. Mal ehrlich, wie herzlos muss man denn sein, um sich neben das Bett seines schreienden Baby’s zu setzen. Das ist kein gesundes Schlafverhalten, was ich da trainiere sondern ich zeige dem Kind eine Paradelektion in Resignation. Es gibt halt irgendwann auf (und ist oftmals zutiefst erschüttert).

Nee, nee, unser Kleener soll solange zu uns rüberkommen, wie er das für richtig erachtet. Der findet schon seinen Zeitpunkt, ab wann es bei ihm klick macht 🙂

Nochmals danke für den Artikel

Antworten
Tina 17. Mai 2013 - 15:14

Meine Tochter schläft auch seit Anfang an in ihrem Kinderzimmer natürlich hat sie abwechselt auch mal bei mir geschlafen, aber ich hatte das Gefühl das sie das wollte, sie ist bei mir eingeschlafen (so wie jeden Abend) und dann hab ich sie ins Bett gebracht! Hab ich das nicht getan bin ich um 4 oder 5 wieder auf, hab ich sie ins Bett gebracht schlief sie bis 6 7 8 manchmal sogar bis 9, also find ich es nicht schlimm wenn man seinem Kind von Anfang an sein eigenes Bett gibt, und es natürlich auch darin schlafen lässt, das ist reine Gefühlssache meiner Ansicht nach! Ich fühle Dinge je nach dem so wie es mir geht, und so wie ich mein Baby einschätze!

Antworten
Niki 17. Mai 2013 - 14:43

Endlich… Ich mache doch nichts falsch… Wie im Artikel steht, die Mütter beim Babyschwimmen, oder im Freundeskreis frage oft wie die Kleinen schlafen… Ich bin die einzige! deren Kind in der Nacht sich regelmäßig meldet (zwischen 1-2 mal). Ich stille auch noch meinen 12 Monatigen Sohn (für die restlichen Mütter total unvorstellbar…)
Danke!
Das habe ich gebraucht, damit ich wieder meine „Erziehung“ als richtig und normal ansehen kann. Vielen Dank!

Antworten
Svea 30. Mai 2013 - 20:00

Ob Du was falsch machst – kann ich Dir nicht sagen. Ob Du was richtig machst – genausowenig.

Nur weil Anja derselben Meinung ist wie Du, heißt das jetzt noch lange nicht, daß Silia, Simone oder ich etwas „falsch“ machen.

Vielleicht finden wir, unseren Kindern ein viel größeres Geschenk zu machen, indem wir ihnen beibringen, daß sie superwichtig in unserem Leben sind, wir uns gut um sie kümmern, sich die Welt aber nicht ausschliesslich um sie dreht.

Ich könnte mich nicht gut um mein Kind kümmern, wenn ich permanent übermüdet bin.
Und wenn ich arbeite, geht das auch nicht – wenn ich für die Versorgung unserer kleinen Familie verantwortlich bin, kann ich das auch nicht riskieren.
Also muß der Zwerg erkennen, wann Spielzeit ist, und wann es zu schlafen gilt. Komischerweise klappt das bei den Müttern, die nicht daran zweifeln, daß ihr Baby das kann.
Wenn ich mir natürlich permanent den Kopf darüber mache, ob ich mein Baby vielleicht misshandle , wenn ich es in sein Bettchen lege.. konsequent und mit Routine… dann spürt das „Steinzeitbaby“ Mama fürchtet sich – klar, da kann es nicht schlafen, denn das muß ja einen Grund haben.

So, nur meine 5 Cent. Nach 2 Kindern, die es beide lernten… die beide in meinem Bett schlafen dürfen, wenn es ihnen nicht gut geht… die aber beide ihr Bett für den normalen Schlafplatz halten. Und hervorragend drin schlafen.

Antworten
Laura 31. Mai 2013 - 09:42

Svea, wieso musst du zu allem deinem Senf abgeben? Wenn du anderer Meinung bist, dann halt dich doch einfach zurück. Is ja prima, wenn es bei deinen Kindern so gut klappt, aber du steckst in keiner der anderen Mütter drin, kennst weder deren Gefühlslage noch deren Alltag.

Ich empfinde es als sehr unsensibel so absolut gegen andere Mütter zu eifern, die hier einfach nur ihren Dank aussprechen, darüber dass Anja mal Dinge auf den Tisch packt, über die sich andere nicht zu sprechen wagen.

Antworten
Svea 31. Mai 2013 - 14:13

Liebe Laura…
Sorry, da verstehst Du auch mich nicht…

Ich erlebe es leider umgekehrt, daß ich mich als Mutter, bei der es halt besser funktioniert, dafür entschuldigen soll – angepampt werde, ich würde wahlweise mein Kind mißhandeln oder lügen.

Und deswegen nervt es mich, zu hören, daß „endlich jemand mal ausspricht wie die Realität ist“.

Ich finde es eben merkwürdig, daß ich mich, nur weil ich ein Kind habe, plötzlich nicht mehr auch selbst sehen soll – sondern – wie wiederholt wortwörtlich gesagt… mich total und 100% auf die Bedürfnisse des Kind einlassen MUSS.

Daß ist für unheimlich viele Mütter garnicht wünschenswert oder machbar – weil sie arbeiten müssen, mehrerer Kinder haben, noch ein eigenes Leben haben.

Weißt Du was die vielgepriesene Steinzeitmama mit einem solchen permanent fordernden oder weinenden Baby gemacht hätte? Es einfach liegengelassen, damit es mit permanentem nächtlichen Geheule nicht die Überlebensfähigkeit der Mutter oder der „Horde“ gefährdet hätte. DAS ist nämlich in der Natur üblich.
Gottseidank können wir es uns heutzutage erlauben, viel sanfter mit unseren Kindern umzugehen. Aber eben auch organisiert.

Schön, wenn viele von Euch den Luxus haben, Euch nur um das Baby zu kümmern, weil ihr zur Zeit versorgt werdet. Aber erzählt anderen, die eben stringenter sind, weil sie es müssen und wollen, nicht, daß wir Euch unter Druck setzen.

Das Spiel spielt ihr noch viel besser. Wir haben nämlich normalerweise garkeine Zeit dafür.

Davon abgesehen, halte ich zwei Kommentare nicht gerade für viel.. Du hast mich da gerade locker eingeholt.

Mütterliche Grüße

Svea

Antworten
Laura 31. Mai 2013 - 19:39

Svea, darüber ließe sich weiter streiten, dazu habe ich aber keine Lust und genieße die Zeit lieber bei meinem schlafenden Kind.

Ich denke die Mehrheit der Mütter die dankbar übers Anjas Worte sind überwiegt.

Lies doch den Blog nicht, wenn ‚deins‘ das einzig wahre und richtige ist. Anja wird sich bei ihrem Berufsfeld und Erfahrung schon etwas dabei gedacht haben und die Reaktionen darauf sprechen für sich.

Alles Gute.

Stefania 17. Mai 2013 - 14:10

Vielen Dank für den tollen Artikel. Unser Sohn ist nun 9 Monate alt und wird alle 2-3 Std. wach. Er hat noch nie länger am Stück geschlafen! Er schläft bei uns im Bett und wird von mir gestillt und JA es ist sehr anstrengend…Schreien lassen käme für mich auch nie in Frage.
Danke nochmals für den ehrlichen Artikel!

Antworten
Mimi 17. Mai 2013 - 13:32

Liebe Anja,

ich kann einfach nur „Danke“ sagen… richtig Tränen hab ich in den Augen. Meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und hat von Anfang an eher schlecht geschlafen… Sie schläft bei mir im Bett und ich stille sie immer, wenn sie wach wird, weil sie dann sofort wieder einschläft. Seit sie 4 Monate alt ist, versuche ich alles, um ihr das abzugewöhnen, weil mir ständig gesagt wird, dass ich das machen „muss“. Aber es klappte einfach nie, weil ich sie nämlich nicht schreien lassen will. Mich stört das Schlafverhalten auch gar nicht so sehr, weil ich irgendwie ja auch denke, dass es sicher besser wird (war es ja immer mal wieder auch), aber inzwischen raten mir alle Leute zu dem von dir erwähnten Buch, sogar die Hebamme, die ich extra wegen der Schlaferei aufgesucht habe… aber das kann und will ich einfach nicht. Letzte Woche dann wollte ich mir nochmal professionellen Rat holen, weil es zur Zeit wieder besonders anstrengend ist (sie hat gerade krabbeln gelernt) und fragte unsere Hebamme vom Babyschwimmen. Antwort: raus gehen, schreien lassen, nach ein paar Minuten wieder reingehen etc etc. Sie verabschiedete mich mit den Worten: „Wenn du das jetzt nicht machst, dann hast du das Schlafproblem IMMER.“ Ich hab den ganzen Tag geheult, weil ich einfach nicht glauben wollte, dass das echt die Lösung ist. Deshalb vielen vielen Dank für deinen Artikel! Das tut einfach nur gut. Ich hoffe, dass ich bei meinem zweiten Kind von Anfang an entspannter an die Sache rangehen kann… 🙂

Antworten
christinabaris 17. Mai 2013 - 15:57

Liebe Mimi und auch alle anderen, die hier lesen,

ich bekomme richtig Gänsehaut beim Lesen Deines Kommentars und auch werde ich wütend.
Wie kann es sein, dass professionelle Menschen, die mit Babys und Kindern sowie deren Eltern arbeiten, solche verdammt schlechten Ratschläge geben?! 🙁
Die Wissenschaft ist so weit, dass bekannt ist: Schreien lassen ist Stress für die Babys, setzt Stresshormone frei und das ist auf Dauer Gift für die Entwicklung des Nervensystems.

Also liebe Mamas und Papas hört auf Bauch und Herz und nehmt lieber so einige durchwachte Nächte und dicke Augenringe in Kauf. Denn die Zeit ist so kurz, in der wir unseren Kindern, dass geben können, wovon sie ihr ganzes Leben zehren können: Liebe und Geborgenheit. Das macht sie auch für stürmischen Zeiten in ihrem Leben stark.

Antworten
Svea 30. Mai 2013 - 20:10

Blödsinn. Sorry…
Kein Mensch will, daß Du sie schreien läßt.
Aber gibt ihr um Himmelswillen die Chance zu lernen, daß sie selbst wieder einschlafen kann.

Sie macht Geräusche. Und? Abwarten, ob sie wieder von alleine damit aufhört.

Sie wird laut? Kleinen Moment abwarten… Erst mal kuscheln – Nein, nicht sofort Stillen.

Es gibt nämlich auch die Theorie, daß permanente Nahrungszufuhr im Babyalter – also bei jedem Pieps gestillt.. dazu führt, daß es beim Kind/Teenager/Erwachsenen eben der Keks, die Schoki oder sonstwas sein muß – mit entsprechender Fettleibigkeit.
Erlernte Konditionierung, daß das leiseste Unbehagen mit Essen kompensiert werden muss.

Sie quakt weiter? Check mal Schlafanzug, Windel… vielleicht gar nicht hungrig….

Nein – ok, dann stillen.

So… hört sich das nach übler Babyquälerei oder gesundem Menschenverstand (der im übermüdeten Zustand eben nicht mehr funktioniert) an?

Liebe Grüße

Antworten
MiMaMäusle 5. Juni 2013 - 20:37

Svea, ich möchte dich nicht angreifen, aber kannst du dir vorstellen, dass es Kinder gibt, mit denen sowas nicht möglich ist? ich hab selber grad beim Thema schlafen viel viel Glück mit meinem Zwerg! obwohl er öfter mal bei uns im Elternbett war in schlechten Nächten (um mir Stress zu ersparen wenn er grad wieder nen schub hatte oder sonst welchen gründen nicht schlafen konnte) hat er trotzdem auch immer wieder in seinem Bett zur Ruhe gefunden. Wochenlang gings anfangs mit alleine einschlafen, plötzlich war das von heute auf morgen vorbei. Ich hätte 2 Möglichkeiten. Mein Kind brüllen lassen, bis es vor hysterie blau anläuft (jaaaa einmal passiert!) weil ich unbedingt meine es muss das alleine können und „lernen“ oder ihm geben was es braucht. Nähe, kuscheln, gemeinsam schlafen. Und derzeit geht er völlig unkompliziert völlig alleine ins Bett (11 Monate).. Hinlegen, Spieluhr an, rausgehen, und schon schläft er.

ich möchte nicht bestreiten dass manche Probleme von Eltern „provoziert“ sind, auf der anderen Seite ist nicht alles eine Sache des lernens sondern auch des Vertrauens und nicht zuletzt des Charakters von deinem Kind!

Genauso haben nach bedarf gestillte Kinder sogar ein geringeres Risiko zu Übergewicht. Das nur am Rande. Wie du richtig schreibst ist das mit der „Fettleibigkeit durch ständiges stillen“ eine Theroie die bisher vielfach widerlegt wurde in Studien!

Klar muss man nicht jedes quäken mit stillen beantworten, aber stillen ist ja nicht nur essen. Es ist Nähe, Zuwendung, Beruhigung. Und das ist gut und richtig so.
Und nach einiger Zeit kennt man sein Kind auch, weiß wann man nur mit stillen beruhigt bekommt, und wann es auch ohne geht, meinste nicht? 😉

dass Kinder „lernen“ können alleine zu schlafen ist richtig. Aber nicht im Säuglingsalter. Dass man eventuell gewisse Verhaltensmuster antrainiert – okay kann vorkommen. Ich hab auch lange übersehen dass mein Sohn viel besser alleine einschläft abends, weil ich meinte es wäre „normal“ ihn in den Schlaf zu tragen. Das ist es was ich auch meine: drauf achten was das KIND braucht, notfalls etwas ändern. Aber nicht meinen auf biegen und brechen etwas durch zu ziehen. Weder dass man auf biegen und brechen in den Schlaf stillt/trägt usw und das Kind bräuchte es gar nicht, noch sowas „abzuschaffen“ und dem Kind dann aber viel Nähe entziehen, die es vl. bräuchte.

und letzten endes: irgendwann lernen sie es alle 😉 ich kenne keinen der mit 18 noch bei den Eltern geschlafen hat *grins*
und nebenbei: auch wenn man nicht beim kleinsten quäken gleich springen muss. aber es ist ERWIESEN dass Babys die öfter schreien müssen um ihre Bedürfnisse mitzuteilen (im gegensatz zu denen, wo die Eltern dies schneller erkennen und befriedigen) tatsächlich auch körperlich Schaden daran nehmen. Stresshormone schaden nämlcih durchaus. man darf nicht vergessen, dass das Baby oft keine Möglichkeit hat, sich mitzuteilen als erst leise zu quäken und dann irgendwann zu schreien. http://www.ferbern.de/rund-ums-ferbern/no-go-ferbern/babys-schreien-lassen-stress.html

nur nebenbei bemerkt: ich kenne eine Mutter, die auf biegen und brechen durchgezogen hat, dass beide Kinder immer in ihrem Bett schlafen und vor allem möglichst durchschlafen – von klein auf. Ich muss wohl nicht erwähnen dass beide Kinder superanhängliche Mamakinder sind (auch mit 3 und 5 Jahren noch) und ständig Angst haben, die Mutter könnte weg gehen,w eil sie regelmäßig in Stressituationen (schlafen) alleine gelassen wurden und Schlafprogramme durchgezogen wurden, damit die Frau Mama dann stolz behaupten kann ihre Kinder schlafen sowohl durch, als auch alleine in ihrem Zimmer. Ein hautnahes Beispiel leider!

ganz ehrlich. dann verwöhn ich mein Kind lieber………

Antworten
Angela 17. Mai 2013 - 13:01

Danke. !
Gerade gestern regte mich wieder auf, wie in einem Radiosender für Kinder und Eltern (Namen nenn ich mal lieber nicht) die klassischen Tipps zum Thema kamen. Der fragenden Mutter wurde nicht die Unsicherheit genommen, ob sie ihr Kind, das übrigens schon mit 8 Monaten im eigenen Zimmer schlief, nachts aber lieber ins Elternbett wollte, denn verwöhnen würde, wenn sie nachgäbe. Nein, sie sollte mit dem Kind reden und Belohnungen anbieten….
Solche Artikel muß es noch viel mehr geben!
LG

Antworten
Micha 17. Mai 2013 - 11:33

Liebe Anja,

sehr schöner Artikel. Danke.

Antworten
Petra 17. Mai 2013 - 11:01

liebe anja,

schön und treffend. vor allem auch eine bestätigung, gerade für erstlingseltern, dass es keine norm gibt – und zwar bei allem, was babies angeht; statistiken ja….

bei uns sind die nächte netterweise sehr entspannt, babysohn schläft seit anfang an im familienbett. gut, dass wir hier nicht den streng artikulierten rat der kinderärztin befolgt haben, ihn im eigenen schlafen zu lassen. diese nähe ist einfach für alle sehr beruhigend. er wacht mit seinen viereinhalb monaten im schnitt zwei bis drei mal auf, stillt und schläft wieder weiter. manchmal kommt es vor, dass er nach dem stillen quietschvergnügt ist, plaudert, sich bewegt und dann wieder einschläft. oft mit unseren händen in seiner greifweite. zwischen 5.30 uhr und 6 uhr hat er dann genug gepennt und beginnt den tag 🙂 wie sich’s weiterentwickeln wird, das wird sich weisen.

bei all dem gilt für mich/uns, vertrauen wir auf unser bauchgefühl und nach emmi pikler: lassen wir den babies zeit und widerstehen wir dem drang, jedes fuzzi-entwicklungsdetail mit gleichaltrigen babies/kindern bzw. deren eltern vergleichen zu wollen. ein baby ist keine competition, sondern ein menschenwesen, das seinen eigenes tempo hat, will und braucht. es sind oft die kommentare aus dem verwandeten-, (mütter/schwiemütter sind da ganz extrem *g*), bekannten- und freundeskreis aber auch von kinderärzten, die mich verunsichern. huch, baby x kann schon y, unseres kann’s noch nicht. das ist schnurzpiepegal, denn kommt zeit, kommt schritt y. jetzt wiederhole ich mich, es war mir aber wichtig, das hier zu posten, denn anfangs sind ähnliche gefühle der verunsicherung in mir hochgekrabbelt. mir half dann wirklich literatur à la pikler und blogs à la von guten eltern, die mich bestätigen in dem, wie wir’s tun, nämlich mit beobachten, aufs baby abstimmen, aufs bauchgefühl hören und sich einen orientierungsfaden anlesen.

lg petra

Antworten

Kommentieren