Die Müdigkeit der Mütter

von Christian

Immer wieder kann man die Müdigkeit von bloggenden Müttern im ersten und manchmal auch zweiten Babyjahr direkt aus ihren Texten lesen. Meistens sind es die „Tippfejler“, hingefeuert durch das beiläufige Treffen der Taste neben der Taste. Manchmal aber sind es einfach die Texte selbst, diese müde-genervten Gedankengänge, die mitten in der Nacht verfasst werden, nur um mal wieder etwas auf dem Blog zu schreiben. Oder ein Text ist dem Druck geschuldet, wie sonst doch auch immer jeden Tag etwas zu schreiben. Natürlich macht es einen Unterscheid, ob eine allein erziehende Mutter darüber schreibt, die oft ja gar nicht anders kann, als viele Probleme im Alleingang zu regeln, was es natürlich nicht einfacher macht.

In nicht wenigen Fällen ist aber das Grundproblem, dass die gerade angesprochenen Mütter den täglichen Familienalltag trotz der Existenz eines Partners größtenteils im Alleingang wuppen müssen. Fast immer deshalb, weil die Väter zur Arbeit gehen und sich zu großen Teilen aus der Alltagsorganisation raushalten. Jedenfalls lese ich das immer wieder aus den traurigen Texten heraus, in denen darüber geklagt wird, wie anstrengend das nächtliche Schuckeln des Babys ist, das andauernde Stillen, die tagsüber parallel dazu anfallende Organisation der Freizeitaktivitäten der großen Geschwister oder eben nur das permanente Wechseln der Windeln oder der vollgespuckten Babykleidung. Von Brechdurchfallzeiten will ich mal lieber gar nicht anfangen.

Erschöpfte Mütter, sagt es euren Männern

Ich kann aus eigener Erfahrung nur ganz deutlich sagen: Liebe erschöpfte Mütter, sagt es euren Partnern. Sagt es ihnen freundlich, aber deutlich, dass ihr Hilfe und Unterstützung benötigt. Denn in vielen Fällen realisieren die Partner nicht, dass diese Hilfe benötigt wird. Oder ihnen ist die Tragweite der Konsequenzen nicht bewusst. Denn wenn die Frau sechs, sieben, acht anstrengende Monate nach der Geburt erschöpft in der Küche beim morgendlichen Produzieren des Brotdoseninhalts zusammenklappt, werden die Probleme riesengroß. Weil sie es in diesem Moment nämlich schon sind!

Anja hat mir in unseren harten Phasen immer wieder Beispiele aus ihrem Hebammenalltag geschildert, in den Frauen komplett zusammengeklappt sind. Das passierte nie von heute auf morgen. Es gab immer eine meist längere Vorgeschichte. Und meist musste dann der Vater plötzlich von heute auf morgen alles übernehmen und dann alleine wuppen, was ihn dann nicht selten in ganz ähnliche Erschöpfungszustände brachte. Dem kann man zumindest ein bisschen vorbeugen. Zwei Eltern am Limit sind immer schlechter, als wenn beide ein wenig müde und fertig sind, was die erste Babyzeit nun mal einfach so mit sich bringt…

Wie so häufig ist die mangelnde oder schlechte Kommunikation das Problem. Es wird herumgedruckst, relativiert, eingeordnet, abgewogen, ob es dem Mann denn zumutbar ist, ihn neben dem Druck auf der Arbeit noch mit dem Druck des Babyalltags zu konfrontieren. Herrje: Natürlich ist es das.

Trotz und wegen der Müdigkeit

Ein Tag Büro ist Urlaub im Vergleich zu einem Tag mit einem nöligen sechsmonatigen Baby, das gerade loskrabbeln will. Ein Tag auf dem Bau vergeht wie ein lässiger Fitnessstudiobesuch im Vergleich zur alleinigen Betreuung eines kranken Babys, mit dem man vielleicht noch die große Schwester aus dem Kindergarten einsammeln muss. Man darf jedenfalls keine Angst davor haben, den Partner zu involvieren. Er wird es leisten können. Er wird es leisten müssen. Er ist der Vater. Vielleicht auch die zweite Mutter. Aber in jedem Fall jemand, der mitmachen muss. Denn zu einem Kind gehören in den allermeisten Fällen zwei Elternteile.

Mütter leisten mit Schwangerschaft, Geburt und Stillen den größten Anteil am Kinderkriegen. Darüber hinaus aber darf man aber als Paar alles andere teilen. Gebt ab, was abzugeben ist. Sprecht darüber, wie man das Leben neu organisiert. Es geht! Man muss es „nur“ machen… trotz und wegen der Müdigkeit.

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44 Kommentare

Wiebke 3. August 2019 - 16:24

Ich bin seit der Geburt alleinerziehend und getrennt seit der 12.SSW. Mein Sohn ist jetzt 10 Monate alt und bisher lief es ganz gut. Ich arbeite etwas von Zuhause und bald läuft die Elternzeit aus. Ich bin jetzt aber wieder an dem
Punkt, wo ich auch die Abwechslung meiner Arbeit brauche und froh bin, wenn ich wieder unter Leute komme und mich auf etwas anderes konzentrieren kann. Es wird sicher nicht einfacher als bisher. So sehr ich mein Kind liebe, ich merke schon manchmal, dass es keinen Partner gibt, der ihn mir wenigstens 30 min am Tag abnimmt. Das würde mir schon reichen.

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Micha 13. Juli 2019 - 09:54

Also ich möchte mal sagen, das hier vieles sehr einfach beschrieben wurde. Arbeit =Urlaub würde ich jetzt so nicht unterschreiben.
Ich kann ja mal schreiben wie mein Alltag als Vater aussieht:
5:45 aufstehen
6:30 auf Arbeit
16:00 bis 16:30 Feierabend
16:50 große Tochter 5 Jahre von der Kita abholen
17:00 beide Kinder bespassen bis ( 2. Tochter 8 Monate alt) Windeln wechseln, Abendbrot machen usw usw
19:00 kleine Tochter ( 8 Monate) ins Bett schaukeln
19:30 große Tochter waschen, Zähneputzen, Buch lesen und ins Bett bringen
22:00 kleine Tochter meist nochmal in den Schlaf schaukeln
22:30 Endlich Zeit für mich und für Haushalt und andere wichtige Dinge
0:00 Uhr zu Bett gehen

Am Wochenende:
Das selbe, nur morgens mit den Kids um 6:30 Uhr aufstehen, Brötchen holen, Frühstück machen, Windeln wechseln bei der kleinen und spielen. Und gegen 9 Uhr schläft die kleine wieder ein für 1-2 h Stunden. Meine Zeit um Haushalt zu machen. Heißt 7 Tage, immer am Limit.

So das soll kein Jammern sein, den mit der Zeit wird die Freizeit absehbar wieder mehr werden. Und Kinder kosten halt Zeit und Anstrengungen . Und wenn manche Frauen jetzt rumjammern. Einer muss das Geld nach Hause bringen und drückt euren Männern einfach das Kind in die Hand, wenn ihr am Limit seid. Aber denkt auch daran das ein Mann mal kaputt ist, von seinem Alltag.

Ich hab auch festgestellt, wenn man anfängt auf die Uhr zu kucken und sich persönlich unter Druck setzt wird es immer anstrengend und nervig. Man muss sich der Sache einfach hingeben.

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J 19. Juli 2018 - 07:16

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Ich bin ein Vater von zwei Jungs (5 und 2). Unser Alltag gestaltet sich folgendermaßen. Ich arbeite als Lehrer und habe morgens bis nachmittags 28 stark pubertierende Kinder, teils mit ADHS/ADS, zu betreuen. Ich muss um 5:30 aufstehen und bin gegen 14:30 oder 15:30 wieder zu Hause. Finanziell trage ich so gut wie alles. Dann übernehme ich die Kinder mit allem PiPaPo und mache das Mittagessen, damit die Mutter an ihrer Selbstständigkeit arbeiten kann. Ich bringe die Kleinen ins Bett und mache mich dann an die Vorbereitung für den nächsten Arbeitstag. So gegen 1:00 Uhr bin ich dann im Bett. Am Wochenende übernehme ich meist ganz. Ich gehe mit den Kindern einkaufen, kümmere mich um den Abwasch, bringe den Müll raus und mache die Wäsche, weil mir genau das vorgeworfen wird, was ihr hier beschreibt. Unser Kleiner wird noch gestillt jund nd wacht häufig auf. Trotzdem kann die Mutter ständig über Handy kommunizieren oder trifft sich mit anderen zum Frühstück oder Kaffee, während von mir der Papierkram und Tätigkeiten rund um das Haus und dem Auto erledigt werden sollen. Ich habe mein eigenes Ich komplett selbst aufgegeben und bin fast nur noch Hausmann und Vater. Ich sehe Freunde und Familie, wenn es hoch kommt 5-7 mal im Jahr. An Sport ist kaum zu denken. Jetzt haben wir uns getrennt und sie erwartet, dass ich im Haus wohnen bleibe, weil ich sonst kein guter Vater wäre und meine Kinder nicht lieben würde. Ich kann euch wirklich verstehen, wenn die Nächte oder Tage anstrengend sind. Aber den Stress und Druck des Versorgers hat immer noch der Vater und er ist sich seiner Pflicht bewusst, vielleicht auch zu sehr. Das Geld hängt nicht an den Bäumen, denn sonst hätte ich meinen Job längst gekündigt. Auch liebe ich meine Kinder über alles und sie sind die Einzigen, die mir Kraft geben. Denkt nicht immer in so in Schubladen. Es gibt so viele tolle Väter da draussen.

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S 3. August 2018 - 08:44

Ich 32, V 02 Jahre, M 02 Monate
Hier ist es wahrscheinlich wie mit den Elternabenden in Kita und Schule- die Anwesenden ( in diesem Fall- die Bloglesenden) sind nicht von den Problemen betroffen.

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U 26. August 2018 - 12:54

Das klingt nach sehr viel mangelnder Kommunikation. Ihr hättet euch das Wochenende auch teilen können, jeder bekommt einen Tag um seine Batterien aufzuladen? Hast du denn nicht darüber gesprochen, dass du auch Zeit brauchst, um dich mit Kumpeln zu treffen oder zu zocken? Hat sie das Wochende vielleicht einfach gebraucht um mal wieder zu schlafen und zu arbeiten? (… das geht meist echt nur wenn das Baby schläft oder der Mann da ist) oder war sie den ganzen Tag shoppen? Es ist so, ich kenne es sehr gut, die stillende Mütter zu sein die nebenbei noch selbstständig arbeitet: viel mehr Energie und Zeit als ein paar WhatsApp-Nachrichten schreiben und sich mal auf einen Kaffee treffen hatte ich auch nicht. Und am Wochenende habe ich natürlich meinen Mann dazu überredet, mehr Hauahaltstätigkeiten zu übernehmen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Der hat zum Ausgleich allerdings auch mal ein Bierchen getrunken oder gezockt – ich hatte also wirklich nicht das Gefühl, ihn zum Hausmann zu kastrieren. Mit Baby müssen eben beide leiden, mit einem Mann dem sein Kind und die damit verbundene Mehrarbeit zuviel ist oder der es als Frauenarbeit betitelt wäre ich persönlich nicht gerne zusammen. Und ich denke du solltest du auch jetzt noch Stellung beziehen: du gibst dir mehr Mühe als du gerade geben kannst und solltest dich deshalb vielleicht nicht dem Stress aussetzen, mit deinem Expartner zusammenzuleben. Ich hoffe aber mal, dieses Thema ist durch für euch und war nur eine fixe Idee im Streit.
Im Übrigen bin ich als selbstständige Mama mittlerweile“die Versorgerin“ – denk doch nicht immer so in Schubladen;-)

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Lycaenini 13. April 2018 - 14:39

Ich glaube, wer noch nie einen ganzen Tag ein nöliges Baby betreut hat, kann sich einfach nicht vorstellen, wie anstrengend das ist. Meine Tochter ist auch gerade in einer anstrengenden Phase und ich bei froh, dass ich jetzt wieder arbeiten gehe und mein Mann Elternzeit hat. Nicht nur, weil es im Büro weniger anstrengend ist, sondern auch, damit er mal erlebt, wie anstrengend es mit Baby ist. Wenn ich abends nach Hause komme, nehme ich ihm auch gleich unsere Tochter ab. Zum einen, weil ich weiß, dass er fertig ist und zum anderen, weil sie mir gefehlt hat und ich mit ihr zusammen super von der Arbeit abschalten kann.

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U 26. August 2018 - 12:31

So kenne ich das auch! Ich hatte auch Beides, Elternzeit und Job. Ich kann das nur bestätigen, die Tage im Büro haben sich angefühlt wie Urlaub! Was leider gar nicht funktioniert hat, war Homeoffice. Irgendwie ist man dann nämlich dennoch fürs Kind zuständig wenn Mann mal „kurz“ etwas erledigen muss. Ich war damit dennoch Absorechpartner wenn sich der Kleine verletzt hat oder wenn Mann in Ruhe einkaufen/rauchen oder auf Toilette wollte. Ich finde auch, dass das jeder Familie zu empfehlen ist, einfach mal die Rollen tauschen. Egal wieviel ich gearbeitet habe, ich fand nichts so stressig wie ein Baby dass mehrmals die Nacht gestillt werden und ständig beschäftigt werden wollte. Hut ab vor den Vollzeitmüttern mit zwei oder mehr Kindern!

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Franziska 24. Juni 2020 - 13:02

Als Vollzeit Mama von zwei kleinen Kindern: Danke!

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Jackson 11. Januar 2017 - 15:08

Wir ziehen gerade in unser Haus. 3 Kinder. 6, 2,5 und 2 Monate alt. Mann geht arbeiten. Ich bin zuhause. Der Junior geht bis 11 zur Schule. Ich hab also Mini und Medi zuhause. Ich stille Tandem.
Ich stehe total unter Druck, komme nicht dazu, das Chaos vom Umzug zu beseitigen, weil Mini viel schreit. Vorgestern bin ich zusammengebrochen. Es ging gar nichts mehr. Mein Mann war verständnisvoll.
ABER wie so oft kommt er dann mit er müsse ja den Umzug allein machen, weil ich ja die Kinder nehmen muss, er müsse alles allein schleppen UND auch noch arbeiten gehen, er steht total unter Druck, ihm geht es so schlecht.. Mein „Problem“ wird also jedes mal, wenn ich ihm sage, dass es mir zur Zeit nicht gut geht, oder dass ich extrem müde bin (ich schlafe höchstens 4 Stunden, weil ich morgens anfange und bis in die Nacht das Chaos beseitige) jedes mal rückt das in den Hintergrund und sein Wohlbefinden hat dann Priorität.. es nervt total, er streitet das ab.. Ich sage dann immer schon einfach gar nichts mehr, weils anscheinend keine Priorität hat. Als Mutter scheint man seiner Ansicht nach, funktionieren zu müssen.

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magdalena 13. Februar 2017 - 16:56

Kindvater so: *Geburt und stillen sind doch easy. … du liegst den ganzen Tag rum. Ach du kannst nicht mehr du bittest mich darum, dass ich mich mehr beteilige? Du machst die leichten Sachen und ich soll die ekligen und schweren machen, wie mal wickeln oder einkaufen gehen? Weisste was… kein Bock. Tschüs*. Er wurde seit 3 Jahren nicht mehr gesehen.

Standartstory der Alleinerziehenden.

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Johanna 10. Januar 2017 - 10:17

Ihr Lieben,

ja natürlich funktioniert alles besser wenn man sich die Aufgaben teilt und Verständnis vom Partner bekommt. Ich habe herausgefunden, dass es auch sehr wichtig ist, sich SELBST nicht aus den Augen zu verlieren. Mir ging es sehr schlecht nach dem Wiedereinstieg in den Job nach der Geburt meiner ersten Tochter und ich habe nach einem knappen Jahr die Reißleine gezogen (ständige Müdigkeit, Erschöpfung, Angstzustände, Gereiztheit, 10 Kilo leichter)und bin zurück in die Elternzeit. Da bin ich auf Mutterleicht gestoßen und das hat mir viele neue Wege für ein erfülltes Leben gezeigt und wirkt nach 3 Jahren immer noch nach.

Mein eigener Weg zu einem Mutterleichten Leben:

„Life is like a photography. You need the negative to develop.“

Der Weg zu meinem mutterleichten Leben ist geprägt vom bewusst machen, was mir im Leben fehlt, was Änderungen bedarf, was ich will und was ich nicht will und wen oder was ich dazu brauche. Es war an der Zeit meine Wünsche und Sehnsüchte wahrzunehmen und meinen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Wichtig war es zu erkennen, dass in erster Linie nur ich selbst verantwortlich bin für mein Leben und die Höhe des Glückslevels. Diese gewonnene Klarheit gibt mir die Sicherheit und Kraft kommende Herausforderungen anzunehmen und zu bestehen.

Alles Liebe euch wunderbaren Mamis und Papis da draußen.

Johanna

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Andrea 13. Januar 2017 - 18:18

Wie gut ich das kenne! Genauso erging es mit auch als unsere Kinder kleiner waren. ( jetzt eigentlich immernoch, aber sie sind halt größer). Hausbar und d Arbeit. Mehr war nicht drin, meinem Mann ging es immer schlechter als mir, wenn ich erwähnte wir fertig ich war. Bis zum kompletten Zusammenbruch, der uns fast die Ehe gekostet hätte und von dem ich mich bis heute nicht nicht vollständig erholt habe.

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Nadine 10. Januar 2017 - 09:36

Es ist für beide eine schwierige Zeit. Sicherlich ist es auf Arbeit erholsamer als zu Hause, weil man nicht so viel angeschrien wird 😀 Andererseits: Ich saß um 7 Uhr im Büro, während er noch schlafen und rumtrödeln konnte. Die Kinder hatten den Abend zuvor bis 22 oder 23 Uhr durchgehalten, nicht aber durchgeschlafen. Das zerrt allen an den Kräften. Wenn ich nach 8 Stunden Arbeit nach Hause kam (bis dahin auch kein Mittagsschlaf, den er oft halten konnte), wollte ich ja auch nicht gleich schreiende Kinder in den Arm gedrückt bekommen. Wir waren beide müde und fertig mit den Nerven – und ich denke, das darf man auch nicht übersehen, egal, ob nun der Mann oder die Frau arbeitet. Beide stoßen mit Baby an ihre Grenzen, nicht nur Mütter, nicht nur Väter. Man muss aber trotzdem ein Team sein und es zusammen durchstehen.

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jule 9. Januar 2017 - 13:01

Kommunizieren schön und gut, aber was, wenn die Informationen nicht beim Adressaten sinngemäß verarbeitet werden?! Viele Väter wollen einfach nicht zuhören und verstehen. Abgesehen davon, dass ein liebender Partner Erschöpfung und Überforderung erkennen würde. Das Bedürfnis, den Partner gesund und glücklich zu erleben scheint nicht selbstverständlich zu sein. Es ist vielen Männern leider egal oder unbequem Empatie und Interesse zu zeigen. Oder es ist einfach ein Indikator dafür, dass Mann die Frau und/oder die Kinder einfach nicht (genug) liebt. Manchmal ist eine Trennung die einzige Lösung und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich alleinerziehend mit zwei Kindern (0 und 3) weniger Arbeit und mehr Erholungsphasen habe, als zu Zeiten der Beziehung.

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Anja 9. Januar 2017 - 13:21

Liebe Jule,

dann muss man tatsächlich über weitere Konsequenzen nachdenken, wie Du es ja auch getan hast. Den meisten Trennungen gehen aber auch zumindest Kommunikationsversuche voraus, weshalb das Ansprechen sicherlich immer sinnvoller ist als zu schweigen.
Und im beruflichen Kontext erlebe ich es doch immer wieder, dass manche Väter die Situation einfach „nur“ komplett unterschätzen und sich deshalb so wenig hilfreich verhalten. Ein paar klare Worte sind da oft der fehlende Anstoß. Dann aber muss und sollte sich auch etwas ändern!!
Und tatsächlich bleibt manchmal auch nur die Trennung als Lösung. Die Trennungsraten sind ja gerade in den Jahren, in denen die Kinder klein sind, sehr hoch. Die Stabilität einer Partnerschaft und auch das Interesse daran, dass es dem anderen gut geht zeigt sich gerade in Krisenzeiten deutlich. Und die Geburt eines Kindes ist zwar ein schönes Ereignis, aber bedeutet letztlich auch immer eine Krise, in der sich auch abzeichnet, wie es weitergeht…

Alles Gute für Dich und herzliche Grüße,

Anja

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Rona 7. Januar 2017 - 22:26

Lieber Christian,

ich habe Deinen Artikel mit Interesse gelesen, muss aber sagen, dass ich an mehreren Stellen irritiert war, und zwar nicht nur von dem Text, sondern auch von den Reaktionen darauf. Ich finde, die Adressaten Deines Textes sollten die Väter, nicht die ohnehin müden und erschöpften Mütter sein. Es sollte sich unter Vätern durchsetzen, sich gegenseitig in den Hintern zu treten, um sich an der Familienarbeit von sich aus zu beteiligen. Und es sollte extrem uncool und unmännlich werden, das nicht zu tun. Sonst wird das nämlich alles nix.

Sicherlich richtet sich dieser Text erst einmal an Frauen, weil hier eher Frauen lesen und Frauen eher bloggen. Das sollte aber kein Grund sein, Männer nicht zu adressieren, denn Texte von Vätern werden erfahrungsgemäß öfter gelesen und geteilt und erfahren besonders viel Aufmerksamkeit. Da wird sicher auch der ein oder andere Vater dabei sein, der diesen Text liest und sich angesprochen fühlt. Insbesondere Väter sollten Vätern Anregungen geben, nicht Müttern. Die Mütter haben selbst schon genug damit zu tun, die ersten Wochen und Monate mit dem Kind zu stemmen. Die Erschöpfung ist – wie Du es ja auch beschreibst – häufig so groß, dass die Kraft, um Hilfe zu bitten und die Kraft für evtl. Auseinandersetzungen um eine gerechtere Verteilung der Familienarbeit schlicht und ergreifend fehlt. Bevor frau sich z.B. um 2 Uhr nachts bemüht, erstmal den selig schlafenden Vater zu wecken, macht frau den Job mit dem schreienden Kind oft dann doch direkt allein, weil diese Situation keinen Aufschub duldet und weitere (wertvolle) Kraft kosten würde.

Ich finde, man darf und sollte 2017 von einem erwachsenen Mann, der auch Vater ist, erwarten dürfen, dass er sich von sich aus und eigenverantwortlich beteiligt und einbringt. Das Argument, „ich habe es ja gar nicht bemerkt, wie erschöpft Du bist“, zieht für mich nicht, denn die hohen Anforderungen und die Erschöpfung sind meist sehr deutlich sichtbar und spürbar. Wer das nicht sieht, will es vielleicht auch einfach nicht sehen, weil er sich dann ganz anders in diese wirklich anstrengende Arbeit einbringen müsste.

Hinzukommt für mich noch: in vielen Kommentare hier und auf FB bestätigen die Frauen, dass sie ja wirklich mehr fordern sollten und dass es ja wirklich die Verantwortung der Mütter ist für mehr Väterunterstützung zu sorgen. Das heißt im Umkehrschluss: Die Frauen/Mütter sollen nicht nur einen großen Teil der Versorgung des Kindes übernehmen, sondern sich dann auch noch bemühen, Verständnis und Beteiligung des Vaters zu erarbeiten. Das ist meiner Ansicht nach der total falsche Weg und führt erst recht in die Erschöpfung (ich weiß, wovon ich rede). Es heißt außerdem, wenn man weiterdenkt: erwachsene Väter sind scheinbar nicht in der Lage das Anforderungsprofil eines verantwortungsvollen Vaters zu verstehen. Ich wäre da als Vater ziemlich beleidigt. Weil: so schwer ist das dann nicht zu verstehen, was mit einem kleinen Kind zu tun ist. Die Mütter sind am Anfang ja auch Anfängerinnen und müssen sich das erarbeiten. Dazu gibt es Bücher, Blogs und vieles mehr. Das können Väter auch.

Also daher meine Bitte an Dich, der Du die Erschöpfung von Müttern siehst und kennst und Dich selbst einbringst: Setz Dich dafür ein, dass auch andere Väter nachhaltig verstehen, dass Kinderhaben auch heißt, für Kinder zu sorgen und sich von sich aus einzubringen. Das ist nämlich noch eine echte Lücke im Familienbloggeruniversum. Als erwachsener Mann ist es nicht so schwer, zu verstehen, was zu tun ist. Man kann ja zur Not auch mal nachfragen. Eine gute Inspirationsquelle ist da z.B. Jochen König oder Johnnys Papablog oder Du.

Ganz herzlichen Dank!
Rona

Antworten
Jana 8. Januar 2017 - 11:42

Besser und deutlicher kann man es nicht sagen! Danke Rona

Antworten
Christine Finke 8. Januar 2017 - 13:00

Schließe mich Jana an. Danke, Rona.

Antworten
Kathrin 8. Januar 2017 - 13:16

Ich auch. Und ich musste gerade ein paar Mal nachschauen, ob ich auf dem richtigen Blog bin. Irgendwie passt der Text so gar nicht zu euch…

Antworten
Anja 8. Januar 2017 - 15:08

Mittlerweile hat ja Christian auch einen zweiten vielleicht etwas erklärenderen Text dazu geschrieben. Aber ich würde wirklich gerne wissen, was eine bessere Alternative wäre, als es dem Partner direkt zu sagen. Ich habe diese Situation so oft im Hebammenalltag und sage den Frauen dann auch, es bitte ihrem Partner ebenso deutlich zu sagen, wenn sie sich bei mir über die fehlende Unterstützung ausweinen. Natürlich ist eine selbstverständliche Unterstützung und das Teilen von Anfang an das, was wirklich sinnvoll ist. Aber in dem Artikel geht es ja um die Situation , wenn genau dies fehlt und eine Mutter auch genau deshalb in eine so hohe Überlastung kommt. Was sind da die Alternativen zum Reden? Bin wirklich dankbar für vielleicht bessere und wirkungsvollere Ideen. Liebe Grüße, Anja

Cori 7. Januar 2017 - 20:38

Ein Hoch auf Christian!!! Und natürlich auf meinen Mann! Der schuckelt nämlich mit! Ganz ohne Fragen!

Antworten
Jana 7. Januar 2017 - 11:39

Klar müssen wir Mütter mehr um Hilfe fragen, aber manchmal wäre ein „Schatz, ich mach das schon“, das von alleine angeboten wird, auch nicht schlecht. Die Väter müssen bloß mal die Augen aufmachen…eine Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs (oder die einfach mal ne Pause braucht) ist nicht sooo schwer zu erkennen.

Antworten
Anja 8. Januar 2017 - 15:09

Das denke ich auch, Jana. Und staune immer wieder, wie sehr das manche doch übersehen können 🙁

Antworten
Daniela 10. Januar 2017 - 08:02

Nicht können, sie wollen es übersehen. Denn alles andere würde Arbeit bedeuten, dir ja bis jetzt ganz gut übernommen wurde.
Ich stimme euch zu, Kommunikation ist wichtig und vor allem das WIE, aber wenn der Mann nicht ansatzweise evtl. schwierige Schwangerschaft, die Strapazen einer Geburt, die durchgemachten Nächte (weil Frau stillt macht das dann auch die Frau) anerkennt, wie soll man da erwarten, dass er Hausarbeit sieht oder auch auf konkrete Bitte hin hilft?
Wir haben nun Kind Nr 3 und jedesmal die gleichen Konflikte. Eigentlich noch schlimmer. Weil ja 2 Große da sind. Ich bin es mittlerweile nur noch leid…

LG, Daniela

Antworten
Hanna 25. Juni 2020 - 07:18

Einige Leserinnen (z. B. Rona) haben es hier gut auf den Punkt gebracht – das Problem ist die fehlende Proaktivität der Männer und nicht Frauen, die nicht um Hilfe bitten. Man nennt dies Mental Workload und der darf ebenfalls auf alle Köpfe verteilt werden. Wie schön wäre es, sich einfach zurück zu lehnen und zu warten, bis mir jemand sagt, was mit Baby zu tun ist. Diese Einstellung im Job bringt Mann auch nicht weiter, dort klappt es von ganz allein. Oder muss wer jeden Morgen erinnert werden, im Bürojob den PC hochzufahren oder die Kaffeetasse in die Büroküche zu bringen? Nein? Oder : Der Chef ist schlecht drauf, heute frag ich lieber nicht nach XY. Klingt bekannt? Aber eine erschöpfte Frau oder volle Windel fällt Mann nicht auf. Hm.

Antworten
Kathrin 7. Januar 2017 - 11:09

Auch schön, wenn man um Hilfe bittet und der Mann daraufhin eine „Beziehungsauszeit“ durchsetzt… Obwohö er „nur“ Wochenendpapa ist.

Antworten
Bettina Landwehr 7. Januar 2017 - 08:05

Danke für den Artikel!
Und ich find es besonders gut, dass du deutlich machst, dass das zu guten Teilen ein Umdenken der Mütter erfordert! Beim ersten Kind war mein Mann 22 Monate in Elternzeit, beim zweiten ich knapp ein Jahr und er 2 Monate. Als ich mal in einer Mütterrunde ein wenig schimpfte, wie schwer es sein kann, die Spülmaschine einzuräumen statt es oben drauf zu stellen, musste ich mir viele wirklich bissige Kommentare anhören, ich dürfe mich nicht beschweren, mein Mann würde mir so viel bei Haushalt und Kindern helfen. Ich war echt sehr perplext – mir war bewusst, dass es ungewöhnlich ist, dass ich bei uns den Hauptverdienerjob hab. Mir war nicht bewusst, wie einzigartig es ist, dass wir Haushalt und Kinder als UNSEREN Haushalt und UNSERE Kinder begreifen – und auch so handeln. Klar hab ich flexiblere Arbeitszeiten und betreu die Kinder daher nachmittags. Klar komm ich hormonbedingt mit Schlafmangel besser klar. Klar bin ich es, die stillt. Und trotzdem steht mein Mann nachts auch auf, trotzdem schläft jeder von uns an einem Wochenendtag aus, trotzdem macht er die Wäsche, trotzdem putzen wir gemeinsam, trotzdem kocht er mal, trotzdem kann ich mal allein auf dem Sofa liegen und lesen, trotzdem meckern wir BEIDE mal, wenn was nicht so läuft – denn nur so weiß man, woran man noch arbeiten muss. 😉

Antworten
Patrycja 6. Januar 2017 - 22:13

So wahr! Wir Mütter müssen lernen das Hilfe keine Schande ist und vor allem, dass das was wir täglich leisten eben auch von Partner mit zu tragen ist und auch dann normal! Hier klappt es gabz gut nur krieg ich mich in meinen „Auszeiten“ voll nicht organisiert… bzw. bin manchmal so unentschlossen zwischen nichts tun und was tun

Antworten
Johannes Trunk 6. Januar 2017 - 21:44

nicht alles was hinkt ist ein Vergleich – aber hier sind schon welche dabei……Daß das brutal anstrengend ist, ist keine Frage. Aber mancher Partner hat auch einen Beruf in dem er ohne ausreichend Schlaf auf Dauer total einbricht. Ist der Job dann in Gefahr, hilft es auch nichts, daß man sich alles wunderbar geteilt hat. Ich hatte zweimal das Glück Elternzeit zu haben. Zwar nur jeweils 2 Monate, aber immerhin. Es tut gut, und man sieht den „Job zu Hause“ anders. Aber manche Dinge sind von der Natur auch sehr pragmatisch geregelt. Uns Männern hilft auch kein Hormon länger ohne Schlaf durchzuhalten. Und es schiesst auch keine Milch ein, wenn der Säugling schreit. Daß man sich als Vater mehr um die größeren Geschwister kümmert ist keine Frage, finde ich

Antworten
Anja 6. Januar 2017 - 22:12

Hallo Johannes,
der Job des Partners soll dadurch auch gar nicht klein geredet werden, aber wenn ein Partner am Limit ist, muss man über die Lage reden. Eventuell kann man eine externe Unterstützung organisieren oder die Wochenenden maximal zur Regeneration des belasteten Elternteils nutzen. Es zu ignorieren geht selten gut. Als Hebamme habe ich schon mehrfach erlebt, dass Frauen mit einem Burnout oder anderen großteils auch erschöpfungsbedingten Erkrankungen dann komplett ausfielen- und dann hieß es für Wochen, dass der andere Partner Kind und vieles mehr übernehmen musste, was natürlich auch extrem belastend für ihn und seine Jobsituation war. Ich denke, es ist sinnvoll dem frühzeitig vorzubeugen und deshalb ehrlich zu sagen, wenn es gerade nicht mehr geht, weil Kind dauerkrank, zahnt, wächst etc.. Und dann muss halt jede Familie für sich schauen, welche Lösungen möglich sind. Auch die Versorgung der größeren Geschwister wird leider nicht überall so selbstverständlich als Mitaufgabe des Partners gesehen, wie Du schreibst- das würde ja schon immer sehr viel helfen. Herzliche Grüße, Anja

Antworten
Nicola 6. Januar 2017 - 22:28

Johannes, ich als Mutter habe mich selbst Nacht für Nacht um ein schlecht schlafendes Baby gekümmert und dann jeden Tag gearbeitet, seit mein Sohn vier Monate alt war. Das war die anstrengendste Zeit meines Lebens (jetzt schläft er zum Glück besser und wir haben uns auch als Eltern die Arbeit besser aufgeteilt). Genau wie du schreibst, leidet darunter auf Dauer die Leistungsfähigkeit im Beruf. Weibliche Hormone helfen übrigens auch nicht, wenn man über viele Monate kaum schläft. Das halte ich für eine Ausrede.
Allerdings geht es dem zu Hause bleibenden Elternteil doch auch nicht besser. Die müssen auch leistungsfähig sein, Geduld und Verständnis für ihre Kinder aufbringen und bekommen kaum mal mal eine Pause.
Wenn man aber, wie im Artikel vorgeschlagen, sich das aufteilt, sind vielleicht beide ab und an sehr müde. Aber das ist doch besser, als wenn einer kurz vorm Kollaps ist oder dann eben mal wirklich zusammen bricht oder das Baby schüttelt. Man muss sich nicht alles 50/50 teilen, aber man kann individuell Wege finden, wie auch die Mutter mal schlafen kann. Ich habe zum Beispiel immer am Sonntagmorgen ausgeschlafen, während mein Mann sich um unseren Sohn gekümmert hat.

Antworten
Bettina Landwehr 7. Januar 2017 - 08:12

Lieber Johannes,
Ich hab 8 Wochen nach der Geburt unseres ersten Kindes voll gearbeitet und voll gestillt. Weil ich nunmal Hauptverdienerin bei uns bin und wir unseren Sohn gern möglichst lange zu Hause betreuen müssen. Ich bestreite nicht, dass jede Nacht hämehrmals hoch + Vollzeitjob mich an den Rand meiner Kräfte gebracht haben, aber 50/50 teilen meint ja nicht Haushalt und Kinder 50/50 teilen – und einer arbeitet zusätzlich Vollzeit. Aber egal wie anspruchsvoll der Job ist – es ist machbar sonntags zu sagen „Schlaf aus, ich steh auf – und danach geh doch mal mit deinen Freundinnen alleine brunchen. Heute nachmittag organisier ich ein Picknick für uns gemeinsam.“ Oder sowas…

Antworten
Ellen Rieger 7. Januar 2017 - 11:03

Wer fragt denn nach den Müttern, die Haushalt,Kinder (incl nächtliches Stillen) UND Teilzeitjob auf die Reihe bekommen müssen? Die meisten Frauen gehen doch rasch nach der Geburt wieder arbeiten, damit das Familienbudget stimmt, nicht weil sie so karrierebewusst sind!

Antworten
Sara 6. Januar 2017 - 12:29

Danke für den tollen Text!
Die nicht partizipierenden Väter bringen sich so schon selbst um das schönste in der Welt: ihrer
Zeit mit ihren Kindern!! Und die ist eben vielschichtig und oft nicht vorhersehbar , aber alle Augenringe der Welt wert;-)
Väter traut euch und Mütter gebt auch Verantwortung ab, gemeinsam ist man stärker.

Antworten
Andrea 13. Januar 2017 - 18:24

Stimmt. Nach denen fragt keiner, leider. Es wird meist davon ausgegangen, dass die Frauen das selbst schuld sind, weil sie Karriere machen wollen. Haha …

Antworten
Ingo Schirmer 6. Januar 2017 - 11:42

Danke für diese wahren Worte… ich hoffe das kommt bei allen frauen auch an… denn nur lesen und sagen „ja ja“ hilft nichts… machen hilft

Antworten
Annekathrin 6. Januar 2017 - 11:33

Danke für diesen Text. Mein Ex war der Meinung, er leistet auf der Arbeit genug und ihn dann nicht damit zu behelligen, wie es mir gerade geht, ob ich müde bin oder es anstrengend ist, muss nicht sein, davon hat er nichts. Tja, es ist der Ex. Er hat sich getrennt, weil ich trotzdem versucht habe, immer wieder Hilfe anzufordern. Fand er doof.

Antworten
Annekathrin 6. Januar 2017 - 11:34

Ich muss mich selbst korrigieren. Ihn dann damit zu behelligen… Ohne „nicht“. Bin zu müde 😉

Antworten
Ingo Schirmer 6. Januar 2017 - 11:44

dann ist es gut das es dein ex ist… dann hat er die kinder nicht verdient

Antworten
Annekathrin 7. Januar 2017 - 09:45

Ach, Ingo, die Kinder hat er schon verdient. Mich nicht 😉

Antworten
Prinzenmama 6. Januar 2017 - 11:10

Danke dafür!

Antworten
Klaudia 6. Januar 2017 - 11:10

Danke für diesen tollen Text! Den muss ich auf jeden Fall mit diversen Mamas teilen

Antworten
Helena 6. Januar 2017 - 09:52

Danke für diesen Text!!!!
Ich werde ihn verbreiten
Das zusätzlich gute daran ist: Du schreibst ihn als Vater!

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Saphira 6. Januar 2017 - 09:27

Lieber Christian, das ist wahr! Und wenn man das große Glück besitzt nicht nur einen motivierten, alltagsinvolvierten Mann zu haben, sondern auch noch Freunde, die sich gerne anbieten Kitawege abzunehmen und die Ferienkoller-Kinder mitzubespassen, dass auch mal kurz Zeit für’s Baby ist – dann schafft man regelmäßig einen entspannten Alltag trotz mehrerer Kinder. Auf diesem Weg: DANKE!

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