PDA statt Hebamme

von Anja

Es ist längst wissenschaftlich belegt, dass eine kontinuierliche fachliche Begleitung unter der Geburt den Schmerzmittelverbrauch sowie die Rate an geburtshilflich-operativen Eingriffen senkt. Ideal ist auch im klinischen Setting die Begleitung durch eine Beleghebamme, die sich zum Zeitpunkt der Geburt ausschließlich um eine Frau kümmert. Mit der Beleghebammensuche muss man als Schwangere allerdings am besten direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest beginnen…

Mit einer 1:1-Betreuung während der Geburt kann eine Klinik wohl heute nicht mehr werben. Denn in den wenigsten Häusern sind Geburtenzahl und Personalschlüssel aufeinander abgestimmt. Also werden am Infoabend meist alle zur Verfügung stehenden medikamentösen Methoden zur Schmerzlinderung ausführlich erläutert. Bei einer außenklinischen Geburt hingegen sind stärkere Schmerzmedikationen keine Option, weil diese aufgrund der Risiken von Nebenwirkungen nur im klinischen Setting genutzt werden dürfen.

Mit diesem Umstand kommen aber die meisten Frauen gut zurecht, die diesen Weg gewählt haben. Und das nicht, weil außenklinische Gebärende die „belastungsfähigeren Mütter“ sind. Sondern weil sie eben neben anderen unterstützenden Faktoren eine durchgehende Begleitung an ihrer Seite haben. Jemanden, der auch dann da ist und bleibt, wenn die Geburt phasenweise mal so richtig „doof“ wird. Nahezu jede Frau erlebt unter der Geburt Momente, in denen sie nicht mehr kann und nicht mehr möchte. Und gerade in diesen Momenten ist es wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der da mit einem durchgeht. Der einen daran erinnert, wie stark man ist und was man alles schon geschafft hat und noch schaffen wird. Eine Person, die fest an einen glaubt und einem sagt, dass Frauen das können.

Periduralannästhesie für schmerzarme und „entspannte“ Geburt?

Daran glauben wir auch als Hebammen in der Klinik. Nur allzu oft bleibt nicht die Zeit, dies an die Frauen weiterzugeben. Es bleibt keine Zeit, gemeinsam mit der Frau durch eine anstrengende Geburtsphase zu gehen. Es bleibt keine Zeit, durch reine Anwesenheit mögliche Ängste zu reduzieren. Und Angst bewirkt Anspannung. Die wiederum verstärkt den Wehenschmerz. Es beginnt ein Teufelskreislauf, der sich nur schwer durchbrechen lässt, wenn eine ausreichende emphatische Zuwendung nicht möglich ist.

Wohl auch deshalb, weil Hebammen im Klinikalltag immer wieder keine durchgängige Zuwendung leisten können, fragen Frauen bei Klinikgeburten häufiger und früher im Geburtsverlauf nach Schmerzmitteln. Beim Infoabend in der Klinik wird also gerne „blumig“ erzählt, wie verschiedene Methoden, Medikamente oder auch eine PDA (Periduralannästhesie) zu einer schmerzarmen und „entspannten“ Geburt verhelfen können. Für die PDA, eine rückenmarksnahe Regionalanästhesie, wird ein Gemisch aus Opiaten und einem lokalen Betäubungsmittel über einen Katheter in den Peridualraum verabreicht. Dies führt zu einer Betäubung des Bereiches, in dem die Wehentätigkeit spürbar ist.

Im besten Fall sorgt die PDA bei sehr langen und schwierigen Geburtsverläufen für die dringend erforderliche Entspannung. Sie liefert eine Pause, damit die Frau noch mal Kraft für den restlichen Weg der Geburt schöpfen kann. Die PDA hat durchaus ihre Berechtigung in der Geburtshilfe, auch wenn man nicht verschweigen darf, dass sie auch negative Auswirkungen auf den Geburtsverlauf haben kann, ebenso wie Nebenwirkungen für Mutter und Kind.

PDA ersetzt viel zu oft die Hebamme

Die PDA sollte also nach einer guten Aufklärung der Eltern immer wohl überlegt eingesetzt werden. Doch mittlerweile ersetzt die PDA viel zu oft die Hebamme, die eigentlich genau in diesem Moment an die Seite der Frau gehört. Nur leider betreut die Hebamme zu diesem Zeitpunkt mehrere Frauen auf einmal. Und allerlei Nebenaufgaben werden dazu noch von ihr im Kreißsaal gefordert. Doch so sind nun einmal viel zu oft die Umstände in der Geburtsklinik.

Was erschwerend hinzu kommt, ist noch die Ungewissheit, wann eine Frau nach ihrem geäußerten PDA-Wunsch diese überhaupt bekommt. Eine PDA wird in der Regel von einem Anästhesisten gelegt, einem Facharzt für allgemeine und lokale Anästhesiemaßnahmen. Der verantwortet häufig aber zusätzlich viele Aufgaben im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin. Auch für diese Ärzte sieht der Personalschlüssel im Klinikbetrieb nicht besser aus als für Hebammen im Kreißsaal. Und darum steht allzu oft der einzig verfügbare Anästhesist gerade im OP oder ist auf der Intensivstation beschäftigt. So vergeht nicht selten ein Zeitraum von Stunden, bis eine PDA letztlich endlich wirksam liegt. Denn auch die Vorbereitung, das Legen selbst und das Einsetzen der medikamentösen Wirkung braucht seine Zeit.

Manchmal ist es auch schlicht vom Geburtsfortschritt her zu spät, noch eine PDA zu legen. Natürlich könnte man dann sagen, dass der Frau damit eine medizinische Intervention erspart geblieben ist. Aber Fakt ist, dass sich keine Frau unter der Geburt eine PDA grundlos wünscht. Und die Zeit ohne die angeforderte Schmerzlinderung zu verbringen, kann sehr sehr zermürbend oder sogar traumatisch sein. Es ist allerdings trotzdem keine wirklich sinnvolle Option, gleich mit Beginn der ersten unangenehmeren Wehen auf diese invasive Form der Schmerzlinderung zurückzugreifen.

Zuversicht versus Realität

Aber gerade von Frauen, die bereits einmal eine lange Wartezeit auf eine PDA erlebt haben, wird diese oft mit Betreten des Kreißsaals angefragt. Einfach weil sie bereits wissen, wie es sich anfühlt, wenn weder genug Personal noch eine ausreichende Schmerzlinderung vorhanden sind. Klar ist Es nützt nichts, auf dem Infoabend das Idealszenario darzustellen, wenn die Realität häufig ganz anders aussieht.

Sicher werden sich jetzt einige fragen, worüber ich hier überhaupt schreibe. Denn sie haben vielleicht sowohl eine Hebamme mit Zeit als auch eine wunschgemäße Schmerzlinderung im Kreißsaal gehabt. Aber immer wieder ist das Gegenteil der Fall. Und für jede einzelne davon betroffene Frau ist das sehr schlimm. In Geburtsvorbereitungskursen stehe ich immer wieder vor der Herausforderung, den Eltern Mut und Zuversicht zu vermitteln, aber gleichzeitig einen realistischen Einblick darüber zu geben, wie Geburten real oft ablaufen. Ein gute Geburtsvorbereitung kann viel bewirken, ebenso wie eine kontinuierliche Unterstützung durch eine erfahrene Begleiterin wie eine Doula. Doch auch diese Option ist nicht für jede Frau an jedem Ort verfügbar oder finanzierbar.

Oft wird auch gerade von Ersteltern die Bedeutung eines kontinuierlichen Beistandes bei der Geburt unterschätzt. Auch die Personalsituation in der Wunschklinik kann sich von heute auf morgen ändern. Viele Geburtskliniken suchen mittlerweile dringend Hebammen, aber ebenso dringend auch Ärzte. Selbst Chefärzte fehlen vielerorts. Wenn fünf Vollzeitstellen in einem Kreißsaal unbesetzt sind, geht leider das beste, auf dem Papier erdachte Konzept einfach nicht mehr auf. Doch es wird weiter kaputt gespart in der Geburtshilfe, wie auch sonst in der Pflege und der medizinischen Betreuung von Patienten. Eine gute Behandlung wird somit immer mehr zur Glückssache, gerade bei so unplanbaren Ereignissen wie einer Geburt…

Passend zum Thema

17 Kommentare

lia 27. November 2017 - 17:25

Ich hatte zwei traumatisierende geburten die dritte und letzte wird ein wunsch Kaiserschnitt ich hab null vertrauen in hebammen mehr meine ließ sich kaum blicken tratschte lieber im flur mit einer Kollegin und wenn sie vorbei kam wae sie zickig. Was ich nicht verzeihen kann ist das man mir die pda verweigerte weil sie meinte die brauvh ich doch nicht drei stunden später und ubelster damm und vaginal risse später wurde ichbohne Betäubung genäht. Niewieder tue ich mir das an.Armes Deutschland schlimm was die kliniken mitlerweile beschäftigen!

Antworten
sonja 22. Februar 2017 - 23:29

Vielen Dank, das ist ein sehr guter Artikel! Ich habe inzwischen 4 Kinder zur Welt gebracht: das erste per Notkaiserschnitt und mit PDA – damals sind wir genau in den hier beschriebenen Teufelskreis geraten. Das zweite Kind wäre auch fast ein KS geworden, unser Sohn kam dann doch noch mithilfe der Saugglocke. Dies waren beides für mich traumatisierende Geburten.
Unser drittes und viertes Kind habe ich dann im Geburtshaus bekommen, die letzte Geburt war vergangene Woche und verlief wie im Bilderbuch: Meine beiden jüngsten Kinder kamen in der Badewanne zur Welt. Die Betreuung im Geburtshaus war das beste, das mir passieren konnte. So konnte ich endlich auch mit den ersten beiden Geburten abschließen.
Übrigens habe ich bei den letzten beiden Geburten die wenigsten Geburtsverletzungen davongetragen – nach KS mit wochenlangen Schmerzen und einem Dammschnitt hatte ich bei Geburt nr. 3 einen minimalen Riss, der nicht genäht werden musste, und bei der vierten Geburt habe ich keinerlei Verletzungen, nicht einmal eine Schürfung!

Ich kann nur allen Frauen raten sich an ein Geburtshaus zu wenden, auch wenn die vorangegangenen Geburten mit Komplikationen verliefen.

Liebe Grüße,
Sonja

Antworten
Anja 23. Februar 2017 - 22:15

Liebe Sonja,

vielen Dank für Deinen Kommentar und auf diesem Wege herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eures vierten Kindes und ein wundervolles, warmes und weiches Wochenbett für Euch <3

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Larissa 22. Februar 2017 - 20:47

Ich hatte ab der ersten (!) Wehe unfassbar starke Schmerzen. Und trotz PDA hatte ich zum Schluss (viele, viele Stunden später) so starke Schmerzen, dass ich es fast nicht geschafft hätte. Ich bin mir sicher, ohne PDA hätten sie einen Not-Kaiserschnitt gemacht. Ich verstehe das Problem und unterstütze deinen Protest voll und ganz – aber schlussendlich bin ich froh, dass ich die Wartezeit der Geburt mit ein bisschen Ruhe verbringen konnte und mein Kind nicht von jemandem zur Welt gebracht wurde, der seit 30 Stunden wach ist.

Antworten
Carmen 21. Februar 2017 - 22:04

Toller Artikel. Ich bin sooo dankbar dass ich im Geburtshaus eine Hebamme hatte die mir Mut und Kraft zugesprochen hat anstelle von Schmerzmitteln. Natürlich war ich an dem Punkt wo ich nicht nein zu einer PDA gesagt hätte. Aber glücklicherweise wurde mir die Option nicht angeboten.

Antworten
Katharina 21. Februar 2017 - 20:09

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der 1:1 Betreuung gemacht. Beide Kinder kamen ohne PDA oder Schmerzmittel auf die Welt, eins in der Klinik, eins daheim. Ich hatte das Glück bei der Klinikentbindung die ganze Zeit (also es war eigentlich nur eine Stunde) eine Hebammenschülerin an meiner Seite gehabt zu haben. Allerdings würde ich die Hausgeburt mit einer guten Hebamme immer wieder einer Klinikentbindung vorziehen.

Antworten
Nadine 12. September 2016 - 11:43

Die Geburt meines Sohnes ist jetzt 10 Wochen her und ich grübel die ganze Zeit über meine Geburt. Ich habe keine Alternativen aufgezählt bekommen, leider konnte ich nicht mehr für mich selbst sprechen und mein Mann war überfordert mit der Situation. Leider sah ich meine Hebamme nur selten, bis sie mir bei 5 cm die PDA angeboten hat, leider habe ich JA gesagt, ich war panisch und wusste nicht mehr was als nächstes kommt , vor lauter Angst habe ich einfach zugestimmt. Leider. Ich bin mir sicher, dass ich die Geburt ohne PDA hinbekommen hätte. Beim zweiten Kind, werde ich ins Gebursthaus gehen, ich war nachher so durch den Wind, dass ich mich kaum noch an die Geburt erinnern kann.

Antworten
Melanie 19. Dezember 2015 - 00:13

Leider musste unser Sohn per Kaiserschnitt geboren werden. Jetzt zur zweiten Geburt hoffe ich natürlich das es eine spontane Entbindung wird.
Was hier in den Geburtskliniken momentan sehr im Trend liegt ist Lachgas. Ich finde es merkwürdig unter Drogen Einfluss total benebelt, zu gebären.

Antworten
Jenny 16. Dezember 2015 - 19:37

Der Artikel ist toll und spricht mir aus der Seele!
Ich habe meine Tochter mit PDA bekommen – einer super dosierten, da ich die Wehen trotzdem sehr gut gespürt habe. Allerdings hätte ich es mit einer besseren Hebammenbetreuung wohl auch ohne geschafft. Ich hatt schon 33h sehr schmerzhafte Wehen und war an einem Punkt, wo nichts mehr ging. Die PDA verschaffte mir eine Stunde Ruhepause und Entspannung und nichtsahnend 6cm Muttermundöffnung. Im Nachhinein bin ich mir sicher – hätte ich eine bessere Betreuung gehabt, hätte sich auch meine Anspannung eher gelöst und meine Tochter wäre um Stunden eher auf die Welt gekommen. Wir waren beide völlig erschöpft, meine Tochter sogar so sehr, dass sie beatmet werden musste.
Gerade als Erstgebärende ist man doch voller Anspannung und Vorfreude und auch Angst, was denn da gerade mit dem eigenen Körper passiert. Da kann man noch so viel gelesen haben. Ich hadere nicht mit der PDA, mir hat sie geholfen.

Antworten
Julia 16. Dezember 2015 - 12:35

Toller Artikel, er trifft das Problem im Kern. Die Geburt unseres Sohnes ist nun 4 Wochen her. Er ist mein erstes Kind und ich habe mir im Vorfeld sehr viele Gedanken um das Thema „natürliche Geburt“ gemacht. Ich bin meiner Hebamme, die ich ursprünglich „nur“für die Vorsorge und Wochenbettbetreuung eingeplant hatte sehr sehr dankbar. Sie hat mich bzw. uns dazu gebracht uns statt für eine Klinik für das Geburtshaus zu entscheiden. Beleghebammen sind bei uns in der Stadt nicht mehr zugelassen. Ein bisschen Glück war auch dabei, denn schlussendlich kam unser Kleiner mit ihr im Geburtshaus in der Wanne innerhalb von nur 5 Stunden von der ersten schmerzhaften Wehe auf die Welt. Ohne die 1:1- Betreuung durch „meine“ Hebamme, die ich vorher schon Monate kannte, hätte ich die schnelle und recht heftige Geburt beinahe ohne Wehenpausen nicht ohne Schmerzmittel oder PDA geschafft. Ich erinnere mich nur zu gut an das Glücksgefühl als sie meinte, das Köpfchen sei jetzt da … ich glaube jede Frau mit einer normalen Geburt ohne Komplikationen ist mit der richtigen Betreuung dazu fähig.

Antworten
Saskia 15. Dezember 2015 - 21:10

Ich hatte das große Glück meine beiden Kinder mit einer wunderbaren Beleghebamme bekommen zu dürfen. Genauso wie ich es mir gewünscht hatte, ganz entspannt in der Badewanne ohne PDA.
Gerade bei der ersten Geburt glaube ich nicht, dass ich es ohne die großartige Unterstützung meiner Hebamme und die Wanne auch ohne PDA geschafft hätte…

Antworten
SuSa 15. Dezember 2015 - 20:30

Ich finde den Artikel auch toll. Eine 1:1 Betreuung hätte mir mindestens einen meiner zwei Kaiserschnitte nebst PDA erspart. In dem Krankenhaus, in dem ich zwei Kinder zur Welt brachte, war die jeweilige Hebamme für mindestens drei Gebärende gleichzeitig „zuständig“. Da bei mir die Geburten immer sehr schleppend vor sich gingen, sahen wir über lange Zeitspannen gar keine Hebamme oder mussten klingeln, wenn wir Hilfe wollten. Bei der zweiten Geburt lag ich 1,5h in der Badewanne… erst als ich klingelte und sgte, ich wolle raus, erinnerten sie sich an mich… Ich hadere schwer damit, meine Kinder nicht natürlich auf die Welt gebracht zu haben und wünsche mir nichts mehr, als ein drittes Kind spontan entbinden zu dürfen – mit eine Beleghebamme, falls ich eine finde. Aber da starten die nächsten Schwierigkeiten – es gibt in Deutschland fast keine Krankenhäuser mehr, die die Frau nach zwei Kaiserschnitten noch spontan gebären lassen (oder es zumindest versuchen lassen).

Antworten
christina 17. Dezember 2015 - 14:45

Hallo SuSa,

ich weiß nicht wo du wohnst, aber das Südklinikum in Nürnberg bietet Geburten nach zweimal Kaiserschnitt,je nach vorgeschichte, durchaus an.

Antworten
SuSa 17. Dezember 2015 - 21:42

Hallo Christina,

vielen Dank für den Tipp!!! Wir wohnen ca. eine Stunde von Nürnberg weg, das wäre also durchaus überlegenswert. Haben die dort auch Beleghebammen?

Antworten
Steffi 18. Dezember 2015 - 12:05

Hallo SuSa,

in Nürnberg gibt es leider nicht die Möglichkeit, seine eigene Hebamme mitzubringen. In keinem der Krankenhäuser. Mir hat man das mit der Haftpflichtversicherung erklärt: Wenn etwas schiefgehen sollte, müsste man ja genau klären, wer „schuld“ war und wessen Versicherung zahlen muss. Das ist denen wohl zu kompliziert. Finde ich sehr bedauerlich.

Antworten
Manuela Laessig 15. Dezember 2015 - 19:40

Moin, Moin meine zweite Geburt hätte ich genauso gut allein zu Hause machen können. Die Hebamme hatte noch zwei andere Frauen zu betreuen und ich lag da allein in meinem Kreisszimmer. Schade. Und das war schon1988…. Es ä ndert sich nichts zum Guten.

Antworten
Monique 15. Dezember 2015 - 15:05

Ich finde den Artikel toll!
Bei der zweiten Geburt dachte ich, dass mir die Beine abgesägt werden und ich brauchte (oder verlangte vielmehr) eine PDA, der Schmerz war für mich in diesem Augenblick unerträglich.
Wäre es durch Wärme oder Massage erträglicher geworden? Wer weiß. Eine intensivere Betreuung durch eine Hebamme hätte mir diese Frage vielleicht beantwortet. Dadurch will ich nicht die großartige Arbeit der Hebammen schmälern, die mich bei der Geburt begleitet haben.
Aber eine 1:1 Begleitung hätte mir eventuell die PDA erspart.

Antworten

Kommentieren