Was Beikost nicht kann

von Anja

Die Beratungsanfragen zum Thema Beikost und Stillen sind auch in den letzten Jahren nicht weniger geworden. Und das, obwohl doch eigentlich der Weg längst frei ist für eine entspannte und am Kind orientierte Beikosteinführung. Beim Hausbesuch begegne ich dann oft keinem bereits wirklich am Essen interessierten, rund sechs Monate alten Kind, das begeistert und neugierig seinen Eltern das Brot aus der Hand reißt. Nein, da erlebe ich bisweilen gerade vier oder fünf Monate alte Säuglinge, die sich mehr oder weniger willig belöffeln lassen.

Die Eltern fühlen sich gestresst, weil der Kinderarzt oder jemand anderes gesagt hat, dass sie dem Baby doch jetzt mal auch Beikost zur Milch dazu geben müssten. Genau da liegt dann auch meist das Problem der Eltern. Oft akzeptiert das Baby den Brei nicht oder nimmt lange Zeit nur kleine Dosen zu sich. Das entspricht überhaupt nicht dem Breiplan, den ihnen der Kinderarzt in die Hand gedrückt hat.

Nach wie vor empfiehlt die WHO, Kinder sechs Monate möglichst ausschließlich zu stillen und dann mit geeigneter Beikost zu beginnen – eingeführt unter dem Schutz des Stillens. Doch noch immer klingt nach, was die S3-Allergieleitlinien (die 323 wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Beikost auswerteten), von 2008 an für ein „Chaos“ mit der ganzen Beikostfrage veranstalteten.

Dabei besagen diese Leitlinien ja nur, dass ein Beikostbeginn nach dem fünften Lebensmonat keine Vorteile in Bezug auf die Allergieprävention bietet. Das heißt also lediglich, dass wenn das Baby vor dem siebten Lebensmonat Beikost erhält, dadurch nicht stärker allergiegefährdet ist. Sechs Monate ausschließliches Stillen hat weiterhin noch mehr Vorteile. Auf die wird aber nicht eingegangen. Es reduziert zum Beispiel das Risiko für Atemwegserkrankungen, Magen-Darminfekte oder Mittelohrentzündungen beim Kind.

Ich fand diese Leitlinien damals anfangs eigentlich ganz entspannend. Denn wenn ein Kind mit fünf Monaten schon Interesse und die motorischen Voraussetzungen hatte, durfte es nun ganz ohne schlechtes Gewissen in Mamas Kartoffel beißen. Außerdem war der Speiseplan für kleine Essanfänger auf einmal auch wesentlich reichhaltiger. Vor dem Erscheinen dieser Allergieleitlinien wurde von vielen Dingen aus allen Lebensmittelbereichen abgeraten. Somit war mit den neuen Allergieleitlinien der Weg für das entspannte Mitessen lassen am Familientisch frei geworden – in babygerechter Variante.

Beikost beschäftigte und beschäftigt die meisten Eltern

Auch in den 2014 aktualisierten Leitlinien steht nicht, dass alle Kinder mit vier oder Monaten nun Beikost erhalten müssen. Allerdings wird das gerne dort hinein interpretiert. Besonders von denen, die ein gesteigertes (finanzielles) Interesse daran haben, dass Babys möglichst früh (industriell hergestellte) Beikost zu sich nehmen.

Na klar, zwei Monate mehr Gläschenkost pro Babyzeit machen sich bemerkbar. In diesen Breiplänen kann man oft nichts oder nur wenig über die Beikostreife lesen, die ein Baby als Voraussetzung mitbringen sollte. Dafür steht dort immer wieder etwas von der eventuell doch nicht mehr so ganz ausreichenden Muttermilch. Oder die Behauptung, dass die Muttermilch plötzlich nicht mehr alle Nährstoffe in genügender Menge beinhaltet.

Ab dem fünften Lebensmonat produzieren Mütter nur noch Halbfettmilch, oder was!? Eisenmangel oder nicht gut entwickelte Geschmacksnerven „bedrohen“ die Babys, wenn zu spät beigefüttert wird?! Dass Muttermlich sich geschmacklich mit der Nahrung der Mutter verändert, steht da nirgendwo. Auch die hohe Bioverfügbarkeit, also die besonders gute Aufnahme des Eisens in der Muttermilch, bleibt meist unerwähnt…

Beikostammenmärchen aus meinem Hebammenalltag

Ob im Rückbildungsgymnastikkurs, beim Krabbeltreff oder in der Stillgruppe – das Beikostthema beschäftigte und beschäftigt die meisten Eltern, mehr als es das müsste. Es gibt mittlerweile sehr viele gute Artikel wie diesen und Bücher zum Thema Beikost, trotzdem begegnen mir nach wie vor allerlei Beikostammenmärchen in meinem Hebammenalltag, die Eltern verunsichern. Die wichtigsten will ich mal entkräften:

1. Beikost löst keine Gedeihprobleme
Gerade Stillkinder nehmen meist nicht gradlinig zu, sondern in den ersten Monaten meist recht zügig und danach etwas langsamer. Die Gewichtszunahme ausschließlich gestillter Kinder ist in den ersten Monaten also höher als die mit Formulanahrung ernährter Babys, etwa ab dem sechsten Monat ist sie meist niedriger. Das wird gerne mal bei der Beurteilung des Gewichtsverlaufes vergessen. Sollte aber tatsächlich ein Kind nicht ausreichend zunehmen, ist es nicht sinnvoll, Beikost zur Problembehebung zu empfehlen.

Denn damit setzt man die Kinder erst mal unfreiwillig auf Diät. So ein Möhrenbreichen hat gerade mal die Hälfte der Kalorien, die die gleiche Menge Muttermilch liefert. Da der Bauch aber erst mal damit gefüllt ist, wird das Baby eventuell weniger nährstoffreiche Milch zu sich nehmen. Wenn es also wirklich ein Gedeihproblem gibt, ist es sinnvoll, die Milchmenge entsprechend zu steigern. Und wenn zugefüttert werden muss, dann mit entsprechender Prenahrung statt mit Beikost. Beratung durch Hebamme oder Stillberaterin statt Pastinakenbrei ist hier sicher sinnvoller. Wenn das Kind zum Beispiel noch gar keine Beikost akzeptiert, artet das Ganze sonst schnell in Riesenstress für Mutter, Vater und Kind aus.

2. Brei bringt nicht mehr Schlaf
Ja, diesen Tipp bekommen viele Eltern irgendwann, wenn sie über dauernde Müdigkeit klagen. Man muss dem Kind also nur mal einen ordentlichen Abendbrei servieren und es wird wie ein Stein schlafen. Funktioniert aber leider nicht. Ganz im Gegenteil kann das Baby vor lauter Beschäftigung mit der Verdauung vielleicht gar nicht gut schlafen. Muttermilch hingegen enthält sogar schlaffördernde Substanzen. Wie sich die Aminosäuren darin vom Serotonin zum schlaffördernden Melatonin umwandeln, könnt ihr auf der informativen Seite Stillkinder genau nachlesen. Der berühmte „Abendbrei“ hingegen ist nur ein Marketing-Trick, der müden Müttern im Drogeriemarkt die Kaufentscheidung erleichtern soll.

3. Beikost ist kein schneller Abstillweg
Nicht wenige Mütter haben die Idee, dass mit dem Beikostbeginn nun ein zügiges Abstillen beginnt, bei dem das Kind ganz von alleine zunehmend immer weniger stillen wird. Und irgendwie stimmt das ja auch, aber es verläuft meist nicht so geradlinig und vor allem nicht so zügig, wie das diverse Beikostpläne suggerieren. Die Kinder werden nicht pro Woche oder Monat eine Stillmahlzeit ausfallen lassen. Und überhaupt hat ein nach Bedarf gestilltes Kind meist auch keine „Mittagsbrust“, die es dann gegen das Gemüsebreichen eintauscht.

Viele Kinder essen mal mehr oder weniger und stillen entsprechend. Tage, an denen allerlei Neues und dies sogar in größeren Mengen ausprobiert wird, wechseln sich ab mit Tagen, an denen das Kind wieder voll gestillt werden möchte. Zahnungsphasen, Entwicklungsschritte oder was auch immer durchkreuzen gradlinige Beikostwege immer wieder. Wenn also eine Mutter einen bestimmten Abstillplan in einem bestimmten Tempo wünscht (Kinder unter Eins stillen sich in der Regel nicht von alleine ab), sollte sie die Stillmahlzeiten durch Prenahrung ersetzen. Alles andere macht nur Druck und Frust bei Mutter und Kind. Auch hier kann eine Beratung helfen, einen individuellen Weg zu finden, der sich an den kindlichen, aber auch an den mütterlichen Bedürfnissen orientiert.

4. Der Löffel für die Oma lässt nicht die Sonne scheinen
Wer das doch noch glaubt, darf gerne noch mal in diesen beiden anderen Beikostartikeln nachlesen: Vertrauen ins Kind – auch wenn es um Beikost geht und Eltern im Beikostwahn – und das Kind ist satt. Und bei der Hebamme oder der Stillberaterin kann man natürlich auch immer gerne nachfragen.

Aktualisiert im Januar 2017.

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63 Kommentare

Neony 21. September 2019 - 11:57

Danke danke danke danke danke…..
Mein großer (22 Monate gestillt, Beikost ab 5,5 Monat, hat ruck zuck ein großes Glas verputzt, genauso zügig Abendbrei gelöffelt etc) war ganz anders als mein jetziger Zwerg. (8 Monate, 6 Monate voll gestillt) Er ist sehr zögerlich. Mal 30g, mal 40g Mittags, mal mehr mal überhaupt nichts danach aber Brust leerschnubbeln. Das stillen nach Bedarf klappt(e) bei beiden hervorragend, aber das er so zögerlich auf Beikost reagiert hat mich nun doch etwas nervös gemacht. Wir haben auch schon selbst manschen ausprobiert oder mal eine Kartoffel in die Hand gedrückt oder ein Tellerchen mit gekochtem Gemüse… alles nicht so seins.
Danke für diesen Blog!

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Rita 3. Februar 2019 - 12:08

Wir haben uns leider auch ein bisschen verrückt machen lassen, aber durch Zufall, da unser Sohn schon früh beikostreif war, hat es trotzdem irgendwie gestimmt. Beim zweiten Mal würde ich es aber ein bisschen anders machen.

Mein Mann konnte es nicht abwarten und wollte unbedingt so früh wie möglich Brei füttern, also mit 4,5 Monaten. Ich wollte lieber noch voll stillen. Da unser Sohn aber eine Woche vor diesen 4,5 Monaten plötzlich großes Interesse an unserem Essen zeigte, haben wir dann tatsächlich so früh mit Brei angefangen. Und in seinem Fall hat das gepasst – er war vom ersten Löffel Brei unerwarteterweise sofort begeistert. Wir haben Brei immer selbst gekocht und haben langsam die Mengen gesteigert, wie es in unserem „Breikochbuch“ angegeben war – aber nur sehr, sehr selten hat unser Kleiner tatsächlich die „Normmenge“ gegessen, und machmal wollte er auch gar nicht.
Ich wünschte, wir hätten von Anfang an mehr Stimmen gehört/gelesen, die uns die Unsicherheit nehmen, und schon vorher gesagt bekommen, dass wir keinen „Breifahrplan“ brauchen. Im Endeffekt haben wir eine seltsame Mischung aus festem Beikostplan und Bauchgefühl umgesetzt. Denn viel besser als Brei fand unser Sohn es, wenn er „echtes Essen“ naschen durfte, also haben wir ihm natürlich ständig Obst, Gemüse und Brot abgegeben und uns einfach über seinen Spaß am Essen gefreut.

Eine weitere Fehlannahme von mir war auch die typische Idee, dass mit der Beikost langsam das Stillen zuende geht. Weil das ja durch diese Beikostpläne so suggeriert wird. Ich fand es auch echt gut, mal etwas länger tagsüber weg sein zu können, als ich mittags nicht mehr zwingend stillen musste. Aber eigentlich wollte ich uberhaupt nicht mit dem Stillen aufhören. Musste ich dann ja auch nicht – aber es wäre schön gewesen, wenn mir das früher jemand gesagt hätte. 😉

Mit nur 9 Monaten hatte unser Sohn dann einfach keinen Bock mehr auf Brei. Er wollte gefälligst richtiges Essen! Denn Kinder machen nunmal am liebsten das nach, was die Großen vormachen – das ist von der Natur schon sehr sinnvoll so eingerichtet. 😉 Und Mama und Papa essen schließlich keinen Brei. Also gab es Familienkost und ansonsten habe ich eben gestillt.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Kleine ist jetzt knapp 18 Monate alt. Und jedes Mal, wenn er krank ist und nichts essen will, bin ich sehr froh darüber, dass er wenigstens meine Milch hat.
Beim zweiten Mal würde ich das alles viel entspannter sehen und mich nicht so verrückt machen lassen.

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Katja 18. Juni 2018 - 18:23

Hallo Anja!
Leider habe ich aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen können.
Mich würde einmal interessieren, wie es mit dem Eisenspeicher von Flaschenkindern aussieht. Ist denn in der Pre-Milch nicht genug zugesetzt um sie der Muttermilch gleichwertig zu machen? Muss ich befürchten, dass der Speicher beim nicht gestillten Kind früher zu Ende geht? Ich würde bei meinem Sohn auch gerne auf die Reifezeichen und vor allem auf sein Interesse an fester Nahrung warten, aber ich finde immer nur Infos über Stillkinder.
Vielen Dank

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Anja 26. Juni 2018 - 11:55

Liebe Katja,

die Eisenaufnahme von gestillten und nicht gestillten Kindern unterscheidet sich sehr. Das Eisen aus der Muttermilch wird anders verwertet als das aus der Pre-Nahrung. Deshalb unterscheidet sich auch die Eisenmenge darin und die Muttermilch enthält sogar weniger Eisen als die Pre. Folgenahrung enthält meist etwas mehr Eisen, aber muss auch nicht unbedingt gegeben werden (und wenn frühestens im Beikostalter) bzw. hat auch Nachteile:
https://www.gesund-ins-leben.de/inhalt/saeuglingsnahrung-29434.html

Bei Symptomen oder Bedenken bezüglich eines Eisenmangels sollten am besten die Blutwerte vom Kinderarzt überprüft werden. Generell kann auch bei Pre- gefütterten Babys die Beikostreife abgewwartet werden, da vorher ohnehin keine adäquate Nahrungsaufnahme (ohne Stress oder Druck) zu erwarten ist.

Liebe Grüße, Anja

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Cathy 30. Mai 2019 - 16:12

Liebe Anja, unsere Tochter bekommt von Anfang an Pre-nahrung und wiegt mit 5,5 Monaten 10,5 kg ….Unser Kinderarzt hat uns dazu geraten nach dem 4. Monat mit Beikost langsam anzufangen. Als Orientierung habe ich das Buch von Stadelmann genommen. Da unsere Tochter nun vom Gewicht her deutlich das Schema sprengt, hat uns jetzt der Kinderarzt geraten, weniger Pre-Nahrung zu geben, bzw. mit Wasser zu verdünnen und dafür mehr Brei zu geben. Ist das wirklich ein guter Weg? Bis jetzt hatten wir immer gehört, dass die Pre-Nahrung unproblematisch sei. Als Beikost habe ich alles selbst gemacht, bis jetzt nur Möhren, Pastinaken, Apfel, Birne, Rapsöl und Hirseflocken. Wäre sehr dankbar für eine Rückmeldung. Liebe Grüße, Cathy

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Anja 31. Mai 2019 - 11:50

Liebe Cathy,

leider kann ich auf diesem Wege (auch aus haftungsrechtlichen Gründen)- ohne Dich und Dein Kind, den Verlauf und die Anamnese zu kennen- keine pauschalen Empfehlungen geben. Das Verdünnen von Pre-Nahrung wird allerdings nicht empfohlen. Ich empfehle Dir unbedingt eine persönliche Beratung vor Ort. (D)eine Hebamme kann Dich bei Ernährungsfragen bis zum Ende des neunten Lebensmonat beraten.

Liebe Grüße, Anja

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Fanny 7. November 2017 - 00:09

Danke für die aufmunternden Zeilen. Gerade sitze ich in Japan, wo der Babybrei ab 7 Monate gerade mal 26 kcal in 80g hat. Da fragt man sihc wirklich, warum man da Brei füttern soll… Abgesehen davon, ist das der erste Brei, den sie richtig freiwillig zu sich nimmt. Vielleicht auch, weil das Krümel nun alt genug ist. Also, nochmal danke, ab und zu braucht man einfach etwas zur (Wieder)Absicherung, dass es in Ordnung ist, wenn ein sieben Monate altes Baby manchmal gar keinen Brei will.
Ich speichere mir den Blog gleich, da habe ich beim nächtlichen Stillen was zu lesen 😀

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Corinna 23. März 2017 - 22:20

Hallo an Alle 🙂
Unsere Maus hat relativ früh mit 5 1/2 Monsten Beikostreife gezeigt. Der Mittagsbrei war schnell ersetzt und den Milchbrei am Abend fand Sie auch super und hat Sie meist gut gegessen. Den GOB allerdings mag Sie nicht wirklich. Denke das Obst war Ihr anfangs zu sauer. Auch jetzt mit 8 Monaten, isst Sie diesen fast nie auf…
Momentan gehen mir jetzt allerdings paar Fragen durch den Kopf und vielleicht weiß ja jemand etwas dazu.
Kann ich den Milchbrei mit Vollmilch ohne Bedenken weiterhin am Abend geben, obwohl ich danach, ca. 1Stunde später noch zum einschlafen stille? Ich dachte mit dem GOB würde sie weniger an der Brust trinken, aber da es ja nicht wirklich damit klappt, trinkt Sie jetzt morgens um 6 Uhr, dann um 9 Uhr, meist Nachmittag, dann zum einschlafen, meist um 23 Uhr und dann noch 1-2 mal nachts- das ist meist aber nur nuckeln.
Wäre das jetzt Zuviel Milch? Oder ist das egal? Sie mag den Milchbrei sehr gerne.
Sie entwickelt sich im übrigen richtig gut.
Allerdings hat sie noch keine Zähne und mit größeren Stücken Ihre Probleme, sprich die würgt alles heraus inklusive der Breimahlzeit. . Wir warten jetzt bis die Zähnchen kommen und dann wird es hoffentlich besser 🙂

Antworten
marion 31. Januar 2017 - 11:57

Hey liebe anja, danke für diesen artikel. Ich finde die art wie du schreibst sehr fein. ich finde es wichtig, dass man kindern mit einer gedeihstörung schnell hilft aber es ist auch wichtig zu sehen, dass dies die ausnahme ist und nicht der alltag. Da mein sohn schon etwas älter ist (20 monate) würde ich total gern einen artikel von dir zum thema stillen ab dem ersten lebensjahr lesen. Was mich interessieren würde ist z. B. dass ich immer wieder lese und höre, dass grössere kinder, die in der nacht abgstillt werden besser und länger schlafen. Warum ist das so? Kommt mir total unlogisch vor. Und wie hast du das mjt dem abstillen gemacht? Gibt es da einen friedlichen weg ? Und wie ist das mit der abhängigkeit von der mutter? Mit unserem sohn war es das ganze erste lebensjahr gar kein problem, dass ich mal raus gegangen bin. Heute ist es so, dass mein freund ihn weder schlafen legen kann noch ihn nachts wenn er aufwacht beruhigen. Das ist echt schwierig weil ich wieder arbeiten oder freizeit haben möchte.
Dank dir nochmal für deine arbeir hier auf dem blog und alles gute
marion

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Anja 31. Januar 2017 - 13:28

Liebe Marion,

vielen Dank für Deine lieben Worte. Zum Thema nächtliches Stillen und Abstillen hatte ich auch schon mal geschrieben:
http://www.vonguteneltern.de/?p=5092
Unsere eigenen Stillzeiten gingen immer einfach so nach und nach zu Ende. Ich könnte gar keinen direkten Zeitpunkt des letzten Stillens benennen;)
Hierzu hatte ich auch mal geschrieben: http://www.vonguteneltern.de/?p=2345
Ich hoffe, der erste Artikel bringt Dir ein paar Ideen für Eure Situation, so dass es sich für Dich wieder stimmig anfühlt:)

Liebe Grüße,

Anja

Antworten
marion 2. Februar 2017 - 14:37

Hey anja,
danke für deine rasche antwort. Die artikel haben mir sehr geholfen.

Antworten
Susanne 26. Januar 2017 - 12:51

Spricht mir aus der Seele, dieser Artikel. Ich hatte mich so auf die Beikostphase gefreut, Bücher und extra einen Breizubereiter gekauft. Das 1. Kind wollte keinen Brei, hab trotzdem nach 10 Monaten dann völlig frustriert, Brei in ihn hineingeschaufelt. Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen. Mit 14 Monaten aß er ganz normal vom Familientisch. Mit 15 Monaten hat er sich von alleine abgestillt. Beim 2. Kind war ich viel entspannter. Er wurde bis 12 Monate voll gestillt und hat dann an den Familientisch gewechselt von jetzt auf gleich. Er kam nämlich mit 13 Monaten in die Kita über Mittag. Er hat sich mit 18 Monaten von alleine abgestillt. Das Thema Brei ist für mich vollkommen durch, den Breizubereiter verkauft, obwohl es vielleicht noch ein 3. Kind gibt….

Antworten
blossa 26. Januar 2017 - 10:39

die mittagsbrust! 🙂
du bist die Beste!!

Antworten
Johanna 25. Januar 2017 - 20:05

Was du beschreibst habe ich damals auch so erlebt. Schade, es erst jetzt zu lesen! Unser Junge fing eigentlich früh an sich für Essen zu interessieren und hat auch mit 4 Monaten am ersten Brot gelutscht, um die Krümel wieder herauszuwürgen. Dann fragte die Kinderärztin, ob wir denn schon etwas zufüttern, und ich stolz, ja, der Junge esse mal hier und da was wir so auf dem Tisch haben. „Was Sie so auf dem Tisch haben – Schokolade oder was?“ „Naja, mal eine Scheibe Zucchini oder Brot“ – der Junge müsse jetzt aber dringend Brei bekommen, sie habe da auch eine Broschüre die sie uns gern mitgibt. Die Broschüre hatte sie offensichtlich selbst nicht gelesen, da stand Beikost ab 6 Monaten, die bekannten Empfehlungen der WHO. Trotzdem kam ich dann irgendwie in den Beikost-Ehrgeiz und ja, ich habe auch gehofft dadurch schneller abzustillen. Der Junge hat NIE ein ganzes Gläschen leer gelöffelt, auch nicht von den ganz kleinen. Unseren tollen Broccoli-Brei haben wir oft selbst gegessen. Immer der Ehrgeiz, etwas zuzubereiten, etwas zu finden was der Junge gern isst. Mit einem Jahr dann hat er wirklich viel und gern probiert, und jetzt, als Kindergartenkind, nun ja. Er isst nicht viel, er ist beweglich und jedenfalls nicht übergewichtig. Aber ich mache mir nicht mehr diesen Stress. Er wisst wann er möchte (soweit es mir passt), was er möchte und so viel er möchte (ok bei Süßigkeiten gibt es Limits). Ich kenne aber auch Kindergartenkinder die vorgeschrieben bekommen was, wann, wieviel sie essen sollen. Scheinbar ist es nicht so leicht darauf zu vertrauen dass das Kind von sich aus weiß was es braucht.

Antworten
Steffi 25. Januar 2017 - 19:57

Danke für den mutmachenden Text. Meine zwei sind aus dem Gröbsten raus, aber ich will anderen Mut machen, auf Instinkt und Bauch zu hören. Tochter groß (5 Jahre und mittlerweile endlich wieder total neugierig auf verschiedenstes Essen) war ein absoluter Stilljunkie, wollte ab ca. 5 Monaten Brei probieren, den ich ihr spaßhalber anbot. Sie war ein Gläschenliebhaber, aß mit 12 Monaten komplett vom Familientisch und wurde aber bis 22 Monate nach Bedarf gestillt. Tochter 2 (2 Jahre, grad ein mäkliger Esser) war ebenfalls Stilljunkie, riss uns aber mit 6 Monaten Brot und Gurke aus der Hand. Das Thema Brei war durch, sie aß von Beginn an unser Essen, verdrückte Avocado und Gamba und wurde nach Bedarf gestillt. Mit einem Jahr wollte sie nur noch bei uns essen, nachts brauchte sie die Brust bis ca 1,5 Jahre. Momentan wird eben geschnegelt, aber ich bin zuversichtlich, dass doch wieder die Neugier auf untersch. Lebensmittel siegen wird

Was ich damit sagen will, findet euren Weg, der zu euch und eurem Kind passt, egal was Großeltern, Ärzte usw vllt gut gemeint raten. Ihr kennt euch und die Kleinen am besten 🙂

Antworten
Britta (souverän erziehen und begleiten) 25. Januar 2017 - 10:18

Als Erziehungsberaterin erlebe auch ich regelmäßig, welchen Druck viele Eltern generell beim Thema Ernährung haben und sehe eine große Unsicherheit. Das liegt meines Erachtens zum großen Teil daran, dass Eltern, von Institutionen und Fachpersonal nicht darin bestärkt werden, auf ihr Gefühl und die Signale ihrer Babys zu hören und diesen zu vertrauen.
Es werden immer noch die hanebüchensten Empfehlungen ausgesprochen, was auch zur Folge hat, dass Eltern ihre Kinder keine eigenen Erfahrungen machen lassen, z.B., wann möchte sie etwas essen möchten, was und wieviel.
Wer Lust hat, hier hatte ich mich auch schon einmal mit dem Thema beschäftigt: https://fettlogik.wordpress.com/2016/09/04/gastbeitrag-gesundes-essverhalten-bei-kindern-foerdern/
Liebe Grüße,
Britta

Antworten
marlies 24. Januar 2017 - 22:28

hi!

Danke erstmal für eure tollen Beiträge! Ich lese diesen blog nun schon seit 2,5 jahren regelmäßig und freu mich immer wieder über neue Berichte!
Nun hätte ich aber mal eine Frage bezüglich beikoststart und pre-nahrung.
Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Beim 1. Kind große Probleme mit dem stillen ag hohlwarzen und offenen sehr schmerzenden brustwarzen. Nach einigen wochen schaffte ich es aber doch irgendwie(lasern, abpumpen,usw) noch dass ich mein Kind schließlich schmerzfrei und gern stillen konnte. Beikostbeginn mit 5 monaten. Mein Kind hat sehr lange gebraucht bis es richtig aß. Wollte kaum brei, kein fingerfood. Sondern nur an der brust trinken. Erst mit gut einem jahr wurde es besser. Ist aber bis heute kein großer Esser. Gestillt hab ich bis 11 monate.
Beim 2. Kind wieder große stillprobleme. Offene brustwarzen, allerdings weit nicht so arg. Größtes Problem war die unzureichende gewichtszunahme, zufüttern nach 14 tagen. Dann wollte sie immer mehr fläschchen. War schwierig die richtige balance zu halten. Irgendwann wollte sie nur noch nachts im halbschlaf die brust, ansonsten premilch. Hab dann noch einige wochen mehrmals täglich abgepumpt, da sie die brust gar nicht mehr annahm. Jedoch dann mit 3,5 monaten damit aufgehört. Erstens kam kaum Milch und zweitens war da auch noch ein kleinkind zum versorgen. Warum ich das hier alles so genau schreibe?? Ich merk grad selber wieder dass ich mich rechtfertigen will warum ich nur so kurz gestillt hab. Find’s immer noch sehr schade.

Jetzt ist die kleine 5 monate alt und ich würd gerne noch warten mit beikost. In deinem Artikel gehts jedoch hauptsächlich um beikosteinführungb ei stillkindern.
Kann ich die pre milch auch noch ohne Bedenken weiter geben bis 6,5 monate und damm langsam starten? Oder fehlen ihr die Nährstoffe? Ist ja schließlich doch nicht so gut wie Muttermilch.
Ach wenn das stillen geklappt hätte würd ich ganz entspannt an die sache gehen….im vertrauen darauf dass sie das beste ja bereits erhält.

Vielleicht kannst du mir weiter helfen.
Herzlichen Dank!!!

Antworten
Anja 24. Januar 2017 - 22:49

Liebe Marlies,

für Pre gilt genau das Gleiche. Die Kinder bestimmen auch hier das Entwöhnungstempo von der Milchnahrung selbst. Auch der Wechsel zu einer Folgenahrung ist nicht nötig bzw. wird auch nicht empfohlen. Darüber hatte ich hier schon mal geschrieben:
http://www.vonguteneltern.de/?p=2644
Du kannst also auch wie beim ersten Kind auf die Anzeichen und das individuelle Tempo Deines Kindes eingehen. Wenn es die Beikostreife anzeigt, machst Du ihm ein Angebot. Das Baby bestimmt, was und wieviel davon gegessen wird. Die Pre gibst Du weiter nach Bedarf.

Alles Gute für Euch und liebe Grüße,

Anja

Antworten
KriMaEm 24. Januar 2017 - 21:58

Leider waren meine Hebammen auch der Meinung, vier Monate voll stillen sein genug. Er hatte auch schon zwei Zähne… und er wollte nicht. Keinen Brei. Wir haben dannn doch bis 5,5 Monate ausgehallten, mit mächtig Gegenwind von Arzt, und Hebamme, und unser Kind verweigerte alles. Aß immer schlecht, und bis heute (33 Monate ) isst er grandios schlecht, und ist ein absolutes Leichtgewicht (zum Glück habe ich bis zum 31 Monat noch gestillt). Beim nächsten Kind schieß ich alle, ausser meinem Gefühl für mein Kind und sein Interesse für Essen, in den Wind.

Antworten
Christina 31. August 2016 - 14:28

Danke! Eigentlich bin ich ja jemand der lieber auf den Bauch hört….aber sich dann doch von anderen verrückt machen lässt…
Meine 2 Großen ( inzwischen 7und10 Jahre alt) haben beide mit knapp 5 Monaten mit Begeisterung Brei gegessen und ich habe tatsächlich Stück für Stück abgestillt. Am Schluss gab es nur noch das Einschlafstillen am Abend. Und mit 11 bzw sogar schon 9 Monaten war auch das nicht mehr gewünscht. Ich habe mich gefreut wieder Espresso zu trinken und auch mal ein Glas Wein!
Jetzt haben wir ein kleines Nesthäkchen mit ( abgeschlossenen) 6 Monaten , bei der alles anders ist. So sehr ich bei ihren großen Schwestern planen konnte was Hunger und Schlafbedürfnis betraf ( wenn nicht gerade ein Wachstumsschub oder Zähne dazwischen kamen), so unplanbar ist unsere kleine Matz. Seit sie 3 Wochen alt ist, schläft sie zwar Nachts von 20/21 Uhr bis ca 7 /8 Uhr super ( mit 1-2 Stillunterbrechungen im Halbschlaf), das ist aber das einzig feste. Ansonsten stille ich nach bedarf. Und so schläft sie auch.
Kirre machen mich dann Aussagen von Verwandten “ sie braucht feste Rituale „, „langsam könnte sie sich an den Löffel gewöhnen “ „sie wir doch nicht mehr satt, schau mal wie groß sie ist „…. Und die Aussagen decken sich mit dem meisten was km Internet so zu lesen ist!
Tja, ich habe Brei probiert. Standart Karotte, das hat sie wahrgenommen aber sie isst es eben nicht begeistert wie ihre 2 Schwestern bei denen ich mit dem Löffel manchmal nicht schnell genug nach kam…. Zucchini schmeckte scheinbar besser, will sie aber nun auch nicht mehr. Und sie zeigt mir recht deutlich, dass sie an die Brust will. Im übrigen hat sie von Anfang an auch keinen Schnuller und keine abgepumpte Milch aus der Flasche akzeptiert….
Das bindet mich stark. Und manchmal wünschte ich mir schon etwas mehr Freiheit. Aber das sind meine eigenen Wünsche. Mir hat es gut getan hier zu lesen, dass es absolut in Ordnung ist, wesentlich länger zu stillen als die 4-6 Monate ( wobei unsere Maus ja eben erst 6 Monate ist und sich manchmal über Nacht alles ändern kann). Ich fühle mich gestärkt darin, einfach zu stillen und abzuwarten bis sie mir deutlich zeigt dass ihr meine Brust zu langweilig wird:-)….
Dankeschön

Antworten
Magdalena 25. Juni 2015 - 12:46

Also mein Baby schläft nach vielen schlaflosen Monaten sehr gut seitdem wir Abendbrei essen. Der heißt so, weil man ihn abends kocht, mit Milch, Gries oder Hafer und ein bisschen Obst. Zur Ermutigung und den Unkenrufen zum Trotz.

Antworten
Duddelmaus 27. Februar 2015 - 15:02

Vielen Dank für den Artikel.
Er gibt mir grade wieder etwas Ruhe. Wir haben hier im Moment eine Phase wo die Brust stärker gefordert wird, egal ob Brei oder Fingerfood, es wird beim Papa toll gegessen aber bei mir nur 2-3 Häppchen. Es wird sich manchmal sogar regelrecht vom löffelchen weg und zur brust hin gewunden. dazu sind viele Kinder in meinem Umfeld ziemlich gute Esser was noch weiter verunsichern kann.
Aber dann werde ich Wie bisher immer wieder anbieten, er darf essen soviel er mag und wenn er nicht mehr mag und und dafür nach 15 Minuten dann Milch dann wird es eben so gemacht 😉

Antworten
Tina 12. September 2014 - 16:27

Wenn es schon heißt „Von guten Eltern“ und „Wie das mit dem Kinderkriegen und Kinderhaben wirklich ist“ kann ich nur die Augen verdrehen. Da hat aber jemand die Weisheitssuppe brav ausgelöffelt. Immer diese „Besserwisser“, die einem sagen wollen was gute Eltern sind und wie sie sich gefälligst zu verhalten haben.
Aber das Feindbild ist ja klar: die BÖSE Babynahrungsindustrie…
Ich halte das für besser: Ab 4 Monaten KANN das Kind Beikost bekommen, MUSS aber nicht! Entscheidend ist es, die Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu sensibilisieren und nicht „blind“ zu raten möglichst früh oder möglichst spät mit der Beikost zu beginnen. Denn der Beikostbeginn hängt allein vom Kind ab – ob mit 4 oder 9 Monaten – das Kind bestimmt. Mein Kind hat übrigens mit 4 Monaten begeistert Brei gegessen. Es war richtig wild danach und wahnsinnig gierig. Da war nichts mit langsamen Füttern. Kaum war der Löffel im Mund, war der Mund auch schon wieder auf und es hat auf die nächste Lieferung gewartet. Noch heute ist mein Kind ein guter Esser. Hätte ich auf meine Hebamme gehört, die pauschal allen rät mit dem 7ten Lebensmonat anzufangen, hätte ich die Bedürfnisse meines Kinder übergangen.
Also: Auf’s Kind achten und Empfehlungen von schlauen Leuten, den schlauen Leuten lassen.

Antworten
Anja 12. September 2014 - 17:21

Liebe Kommentatorin,

zunächst frage ich mich, weshalb man ein Blog dessen Titel (der hier scheinbar nicht verstanden wurde) und Unterüberschrift einen bereits die Augen verdrehen lassen, überhaupt liest….
Wenn dann aber doch gelesen wird, dann doch bitte auch genau. Denn ich habe durchaus mehrmals erwähnt, dass die Option besteht, auch früher zu beginnen mit Blick auf die Beikostreifezeichen:siehe „…denn wenn ein Kind mit 5,5 Monaten schon Interesse hatte, durfte es nun ganz ohne schlechtes Gewissen in Mamas Kartoffel beißen.“ oder „…Fast nirgendwo konnte man etwas von Beikostreifezeichen lesen“. Ebenso habe ich in diversen anderen Artikeln zum Thema Beikost nichts anderes geschrieben, als auf das Kind zu schauen und sich nicht die Meinung vorkauen zu lassen. Siehe auch hier: http://www.zockt.com/vonguteneltern/?p=2145
Muss ich also bei dieser anonym geäußerten Kritik hier vermuten, dass jemand aus der „bösen Babynahrungsindustrie“ dahinter sitzt? Viele Grüße, Anja

Antworten
Freya 12. Januar 2014 - 19:32

Ich habe mal bei einer alten Hebamme gehört, die sich noch mit ganz alten, vergessenen Methoden befasste, dass das Baby selbst der wirkliche Indikator ist. Und zwar mit seinem Zahnwachstum. Keine Zähne da, dann Muttermilch. Find ich sehr logisch, so macht es jedes Volk, das nicht mehr oder weniger durch die Interessen bestimmer Industriezweige manipuliert wird. Natürlich fangen die Mütter irgendwann an ihre eigenen Nahrung vorzukauen und dann zu füttern, dann sieht man auch im Tierreich. Das Tierreich, vor allem oder eigentlich einzig und allein die Säugetierfraktion ist da sowieso die richtige Anschauungsquelle. Auch wenn es Unterschiede gibt, gibt es viele Gemeinsamkeiten..unter anderem das Säugen 😉
Also, bedenke man den Kindermund.
Eine Bekannte füttern ihrem Baby, das zwei kleine untere Schneidezähnche hat, jeden Abend ein Brot mit Butter…mal davon abgesehen, dass da ernährungsphysiologisch nichts drin ist, schon gar nichts Wertvolles, fand ich den Anblick einfach nur grotesk.

Allerdings gibt es sowas wie gut oder schlecht nicht und alles hat seine Daseinsberechtigung. Die Mama darf und sollte im Zweifelsfall immer auf sich und ihr tiefes Gefühl hören und dem vertrauen. Das ist wohl der einzige Tip der immer zutreffend gegeben werden kann.

Antworten
Lilou 21. November 2013 - 10:04

Food under One is just for Fun 🙂
Aber ich teile auf jeden Fall die Meinung
Dass die Mutter auf ihren Instinkt vertraut
In allen Belangen rund um ihr baby
Und ehrlich gesagt ist beikost zwar ein
Wichtiges Thema aber bei weitem nicht
Das wichtigste. Solange Mutter und Kind
Glücklich und gesund sind und eine Bindung (egal wie)
Aufbauen können ist alles ok.

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AnnaMamaPapa 19. November 2013 - 17:41

Hallo,
ich lese immer wieder so gerne in diesem Blog, auch weil ich rückwirkend in meinem Verhalten, nach einigen (nennen wir es mal industriell erzeugter) Verunsicherungen, bestätigt werde.
Diese Thema hatte mich auch ganz kirre gemacht. Der Stillstart mit dem erstem Kind ging in Richtung blutige Brustwarzen und wurde dank meiner Hebamme zu der „normalsten Sache der Welt“ – Meine Mutter konnte mir nicht helfen, denn Stillen ist noch nicht lange wieder „In“.
Immer, wenn ich anfing zu lesen (Wie machen es denn die anderen?) oder nach den Treffen bei Krabbelgruppen oder der Geburtsvorbereitungsgruppe, wurde ich unsicher – jede hatte anderes zu berichten, aber alle waren unisono der Überzeugung, die Kinder müssten zw. dem 4. und 6. LM mit dem Brei anfangen. Hier hat mich wieder meine Hebamme auf die Zeichen der Beikostreife aufmerksam gemacht, „Warum sollte die Natur es so eingerichtet haben, dass Säuglinge, die noch nicht sitzen können, Essen essen sollen, an dem sie ersticken können?!“ Ich habe aufgehört, herumzulesen oder auf andere zu gucken – ich habe mich auf mein Baby verlassen und sie hat mit 7 Monaten angefangen gerne ein bisschen Brei zu essen. Um den ersten Geburtstag herum hat sie sich dann selbst abgestillt – und ich war verwundert, wie viel noch in der „Morgenbrust“ gelagert wurde 🙂 Manchmal, zB wenn sie krank ist, würde ich sie noch gerne anlegen, aber sie scheint nicht mehr zu wissen, wie das geht. Dann gibt es ein bisschen warme Reismilch und Baby ist glücklich.
Dennoch weiß ich auch um die andere Seite – eine Bekannte stillt nach Bedarf und ihr Kind (mittlerweile 1 Jahr alt) saugt sie förmlich aus. Nix mit Ersatzfläschen oder Brei. Alle Kinder und alle Mamis sind verschieden – auf andere gucken verwirrt oft nur. Hier hat sich für mich meine Hebamme mal wieder als Glücksgriff erwiesen 🙂

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frauke 19. November 2013 - 09:18

Ich bin der Meinung, wenn ein Stillkind Interesse an Beikost signalisiert ( Banaenbrei probieren…) dann soll es dann auch probieren. Dieses Zeitfenster darf man nicht ignorieren, denn irgendwann ist das Interesse an neuem vorbei und das Kind wikk nur noch gestillt werden. Ein bischen Beikost heisst ja noch lange nicht dass man gleich komplett abstillen will/soll. Auch in späteren Jahren sollte man sein Kind immer wieder Lebensmittel probieren lassen die vielleicht ungewöhnlich oder nicht im alltägklichen Essen vorkommen. Nur so bleibt ein Interesse an vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhalten.

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Sonja 7. November 2013 - 20:42

Hallo.
Mein Sohn ist jetzt 6 Monate alt und ich stille auch noch. Ich stille auch gerne und genieße die zeit die ich so noch mit ihm habe. Meine zwei Töchter habe ich auch gestillt. Die älteste 3 Monate. Leider hatte ich damals keinen der mir sagte“stille nach Bedarf“. Da hieß es nur “ die kleine wird nicht mehr satt wenn sie nicht mindestens 3-4 Std ohne Brust auskommen kann“. Bei meiner zweiten hatte ich zum Glück eine solche Person. Meine Hebamme stärkte mir den Rücken in dem sie mir genau das sagte, daß man (bzw. frau) nach Bedarf stillt. Und so habe ich meine zweite 6 Monate voll gestillt und 2 Monate zur beikost. Mein kleiner jetzt wollte mit ca 5 Monaten das essen was seine zwei großen Schwestern natürlich essen. Auch jetzt habe ich eine tolle Hebamme gehabt die mich sehr unterstützt hat. Leider habe ich erst jetzt nachdem ich mit Gläschen angefangen habe davon gehört daß man Kinder am Tisch mit essen lassen kann. Außerdem hat mein kleiner selbst gekochtes von mir von Anfang an verschmäht und stürzt sich mit großer Hingabe auf das mittags Gläschen. Nur abends will er keinen Brei. Ich weiß nicht ob er mit sechs Monaten noch zu jung ist um ein Stück Brot zu essen. Er würde schon gerne. Aber im Endeffekt kriegt er dann die Brust. Und wacht somit nachts alle zwei bis drei Stunden auf. Da ich jetzt weiß dass dies bei Stillkindern normal ist (weil meine zweite hat trotz stillen nur einmal nachts die brust gewollt) bin ich beruhigt und vertrau darauf daß mein Kind mir das Zeichen gibt, wenn es soweit ist. Danke!

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Saphira 6. November 2013 - 15:29

Meine liebe Freundin,
mal wieder ein schöner & fachlich absolut zutreffender Eintrag! Hier auch mal aus kinderärztlicher Sicht Zustimmung! Bei klinisch unauffälligen & gesunden Kindern gibt es keinen Grund zeitliche Normwerte für den Beikostbeginn oder Nahrungsmindestmengen definieren zu wollen. Nächtliches Dauerstillen v.a. ab 6 Monaten ist sehr anstrengend, aber keine Krankheit die es durch Beikost zu heilen gilt.

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kim 5. November 2013 - 17:07

Hallo.bin froh mal zu lesen dass man sich dem kind anpassen soll . fühle mich oft in die Ecke gedrängt bei anderen Müttern weil mein kind nie brei wollte aber extrem interessiert war an allem was der Bruder 2 jahre alt und wir als Eltern gegessen haben und so hat die kleine mit 5 Monaten angefangen fingerfood zu essen und vom Tisch zu essen. Gefüttert werden mag sie auch mit 11 Monaten immernoch nicht. Sie will alles selber in die hand nehmen und selber essen. Sie hat zwar noch keine Zähne aber sie isst trotzdem alles was es gibt. Sie isst ihre brote mit leberwurst frischkase oder auch mal mit Marmelade und bekommt auch schonmal Pizza oder andere vielleicht nicht ganz so kindgerecht e dinge aber sie ist gesund hat Spaß am essen und da ich selber koche weiß ich natürlich auch was drin ist. Sie bekommt ab und an ihre Flasche wenn sie danach verlangt, gestillt habe ich von anfang an nicht.
Kann diese Anfeindungen nicht mehr ertragen, dass ein kind brei essen muss und ja keinen belag aufs Brot, dass ist viel zu ungesund. …ich finde spass am essen gehört dazu und den hat sie definitiv. Bei dem großen hab ich auch nie ein Riesen drama ums essen gemacht und der ernährt sich von selbst gesund und ausgewogen und wenn er alle paar Wochen mal ein Nutella brot will dann darf er auch das haben.
In diesem Sinne vielen dank.

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Nicole 3. November 2013 - 23:51

Ach bin ich froh, eine der Mamas zu sein, die auf ihr Bauchgefühl vertraut haben. Meine Große habe ich 8 Monate voll gestillt und insgesamt 23 Monate. Gläschen gab es nie. Als Beikost gab es Dinge, die wir selber gerne assen…Brokkoli, Kartoffeln, Pastinaken… . Meine zweite Tochter habe ich dann ganze 12 Monate voll gestillt und insgesamt 25 Monate. Mir war egal, wnen irgend jemand seinen Senf dazu gab. Ich bin die Mama, also entscheide ich. Ich finde es oft schade, dass Mütter so irritiert werden und am Ende gar nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Mein Tip: Hört auf euren Bauch!

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Tina 14. März 2017 - 20:51

Hallo Nicole,
heute würde mir bei der U6 mitgeteilt, dass mein Sohn (12 Monate) Fehlernährt sei, da er noch kaum Beikost zu sich nimmt. Außerdem riskiere ich Allergien bei meinem Sohn, das Zeitfenster für Allergieprävention mittels Lebensmittel würde sich mit 8 Monaten schließen. Ich habe also versagt.
Nun wollte ich fragen wie sich Ihr Kind nach der langen Vollstillzeit entwickelt hat. Ich hoffe Sie können diese Nachricht noch lesen. Ich bin nun wirklich verunsichert.
Liebe Grüße Tina

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Nadine 3. November 2013 - 20:43

Wieder so ein toller Artikel, der gleich geteilt wird!

Meine Tochter ist nun 9 Monate alt. Brei isst sie nach wie vor in Minidosen, an manchen Tagen garnicht. Fingerfood ist klasse, landet aber natürlich zum Großteil auf dem Boden 😉 So wird Madame noch fast voll gestillt. Jedes Kind is(s)t halt anders. Der große Bruder hat mit 6 Monaten mit Wonne große Portionen Brei verputzt, die große Schwester etwas später auch. Zum Glück gibt es mittlerweile einige Artikel wie diesen, die beruhigen und aufklären, dass dies keineswegs schlimm ist. Danke dafür!

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nancy 2. November 2013 - 21:23

hallo,

ich bin glaube ich eine der wenigen eltern die nie stillen konnten und mit 5 bzw. 6 montaten anfing brei zu geben. mein sohn wurde mit der flaschennahrung nicht mehr richtig satt und wollte immer mehr.
dafür wahren die vorschläge von dem essen das die kinder in dem alter bekommen sollten für mich und mein sohn frusttriend. er mochte keine möhre (heute noch nicht sein lieblingsgemüse), keine pastinake und kein kürbis. obstbreie gingen super. ich wollte aber nicht nur die geben. milchbrei waren auch ein graus. erst wo wir mit ihm im urlaub im hotel waren und dort tomatensuppe gab und er sie wollte fanden wir seinen geschmacksrichtiúng. dadach gab es viel brei mit tomaten (heute noch so ´schmeckt ihm mit tomate vieles besser auch möhren) und es wurde besser.

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Meike 2. November 2013 - 14:48

Hallo,
mit großem Interesse lese ich hier zum Thema Beikost mit. Mein Großer hat mit genau 6 Monaten den 1. Brei bekommen, fand das auch toll, alles war unproblematisch und ist es noch immer.
Mich treiben eher die Machenschaften der gesamten Babyindustrie um, die ich zum Teil für absolut verantwortungslos halte (z.B. auch beim Thema Kindersitze nach der Babyschale, aber das gehört jetzt nicht hierher…).

Nun bin ich jedenfalls wieder schwanger

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Jenny 2. November 2013 - 08:20

Hallo,

vielen Dank für den Artikel. Mein Kinderarzt wollte auch schon drängen, dass meine Tochter (6 Monate, aber 3 Wochen früher mit einem Gewicht von damals 2390g) nun zufüttern, oder mehr als drei Löffel Brei bzw. BlW am Tag essen müsste. Sie hatte den letzten Monat nur insgesamt 200g zugenommen, wobei einerseits ihr erster Infekt recht heftig ausfiel, andererseits Größe/Gewicht auf der P25 liegen, also mein Gefühl sagt, dass Alles normal ist. Schön, dass ich hier Bestätigung finde.

Allerdings hätte ich gern einen Tipp, wie ich langsam abstillen kann? Ich bin selbst eher schlank und das Stillen geht mir sehr an die Substanz. Im Prinzip stille ich nur für die Kleine, weil ich mich damit nicht so wohl fühle, wie es sein müsste. Deshalb wollte ich auch maximal ein halbes Jahr lang stillen -jedoch hält meine Tochter davon überhaupt nichts. Die akzeptierte noch nie eine Flasche, trinkt Wasser aus dem Becher, spuckt Premilch aus und isst liegend gern, jedoch nur feste Nahrung und davon natürlich nicht viel. Wir haben viele Nächte, in denen sie durchgehend an meiner Brust hängt und obwohl ich ihr das gestatte, wird es mir einfach langsam zu viel.
Doch ich weiß auch nicht, was ich machen soll, immerhin möchte ich ihr nicht das entziehen, was sie so liebt.

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Fanny 2. November 2013 - 09:18

Ich kann dir zwar nicht wirklich helfen, habe aber auch einen Wicht von 6 Monaten und 2 Wochen… er wird auch noch voll gestillt und trinkt partu nicht aus der Flasche (hab es zwar schon länger nicht mehr probiert und werd es auch nicht mehr), wollen gleich mit Becher anfangen… das was mein Spatz zu sich nimmt an Nahrung ist auch nicht nennenswert. Ich kann da nur sagen… macht es euch gemütlich, zerbrecht euch den Kopf nicht darüber und nachts würde ich versuchen im liegen zu stillen, klappt bei uns seit einem Monat und wir schlafen dann einfach immer bei ein… 😉

Hat ja auch Vorteile… hast sein Trinken immer vortemperiert mit bei dir… 😀 … und wenn er schon Wasser trinkt, har er ja schon wad um seinen gröbsten Durst zu stillen.

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Hanneke- Joana 1. November 2013 - 22:34

jaaaa….mir hat meine kinderärztin auch gesagt, dass ich mit 5 monaten mein kind SOFORT zuzufüttern habe.er kriegt sonst eisenmangel. zur erklärung,mein kind hatte mit 5 monaten voll gestillt sein gewicht verdoppelt,hat mit 4 monaten mal kurz bei uns geschnascht und danach bis zum 7ten monat beikost verweigert.
als ich fragte, wie es denn sein kann, dass es so wenig anämische kinder gebe, die älter als 4 monate und voll gestillt seien, wurde mir gesagt, dies seien neue beschlüße,nur noch nicht bekanntgegeben. das reichte mir als argument nicht. als ich weiter nachhakte, warum jahrtausende alte methoden jetzt auf einmal nicht mehr funktionieren sollen ( ich bin kein öko oder esotherikerin, sondern einfach naturverbunden), hieß es auf einmal, wenn ich nicht frühzeitig anfange zuzufüttern, er ja nichts anderes als muttermilch zu sich nehmen würde…… die diskussion enthielt weitere hirnlose argumente, die mich schliessen lassen, dass die praxis der kinderärztin gesponsert ist. fazit war, ich habe den kinderarzt gewwechselt und bin jedesmal, wenn ich an diese geschichte denke, stinksauer. diese ganze verrücktmache geht mir tierischauf die nerven.babys sind auch vor kaiserschnitt,hipp und alete groß geworden,(ich spreche hier keine medizinische notwendigkeit an!). und das klappt immer noch, siehe afrika zum beispiel.

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Sabi 1. November 2013 - 22:08

Hallo!

Mein Sohn ist fast 9 Monate und ich habe ihm ab etwa dem 4. Monat immer wieder ein Bisschen Fingerfood angeboten, weil er so interessiert daran war. Manchmal will er mehr, manchmal weniger. Ich habe mir da nie einen Stress gemacht und ihn einfach essen lassen wie viel er wollte.
Leider ist es mit dem Schlafen nicht so einfach mit ihm. Zu Beginn hat er echt die Nacht meist duchgeschlafen (7,8 Stunden am Stück). Desto älter er wurde, desto öfter wollte er in der Nacht trinken. Bis vor etwa 3 Wochen, da ist er ganz schlecht eingeschlafen und dann oft jede Stunde wach geworden und wollte trinken. Einschlafen ging nur mit Stillen. Ich hab fast gar nicht mehr geschlafen. Bei der MKP Untersuchung hat mir die Kinderärztin geraten, dass er abends einen Getreide-Brei bekommen soll. Jetzt bekommt er eine Stunde vor dem Schalfen gehen, selbst gemachten, frisch geschrotteten Hirse-Obst Brei mit Mandelmus. Und seitdem schläft er selbst ein (nach dem Stillen, aber trotzdem ohne Brust im Mund) und schafft auch wieder 4 Stunden am Stück, dann ist er allerdings wieder öfter munter. Zugenommen hat er immer genug, also er war immer über den Durchschnittswert.

Hat jemand eine Idee für mich, wie das Schlafen wieder besser klappt?

Ich hab am Tag jetzt immer den Stress ihm wohl genug zum Essen zu geben, damit er in der Nacht dann nicht so oft kommt…. und wenn er seinen Brei am Abend nicht so gern oder viel isst, mache ich mir auch immer einen Stress, weil ich dachte meine Muttermilch reicht ihm jetzt einfach nicht mehr. Nachdem Artikel bin ich etwas beruhigter und werde einfach schauen, dass ich ihn am Tag wieder viel öfter stille bzw. es ihm anbiete, aber meist ist am Tag halt alles andere sooo interessant.

Kann mit wer einen Tipp geben? Vielen Dank. Lg

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sanne 5. November 2013 - 08:39

Hallo Sabi, ich kenne diese anstrengenden Nächte sehr gut. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und hat Nächte wo Sie immer noch stundenlang an mir dran hängt. Das ist anstrengend. Mit Essen hat das alles nichts zu tun, soviel kann ich dir sagen. Aber das ist nicht dass was du hören möchtest!
Folgenden Vorschlag kann ich dir machen:
Teile dir die Nacht mit deinem Partner/Oma/Freundin. Erst passt jemand anderes 4 h auf das Baby auf und du schläfst woanders und dann wechselt ihr. So hat wenigstens jeder ein bisschen Schlaf. Das wird am Anfang auf nicht viel Gegenliebe stoßen bei eurem Sohn. Wir haben es immer wieder probiert und wenn ich das Gefühl hatte, jetzt ist es zu viel für unsere Tochter, haben wir es abgebrochen. Mittlerweile geht es aber ganz gut. 🙂
Was auch mal toll war (ist kein Rezept für jeden Tag): Unsere Tochter ist abends um 11 Uhr aufgewacht und wollte nicht mehr schlafen, bis wir mit ihr zusammen um 1 Uhr ins Bett sind. Dann hat sie 4 h am Stück geschlafen!!! (was sie immer macht, wenn sie ins Bett geht, nur bin ich da meistens nicht im Bett…danach wird es immer schlechter)
Stress dich nicht mit dem Essen, das hat wirklich keinen Einfluss!
Liebe Grüße und Alles Gute!

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Kathrin 7. November 2013 - 16:09

Hallo Sabi,
bei uns war es ganz ähnlich, und es hat doch am Essen gelegen.
6 Monate lang war meine Tochter (jetzt knapp 10 Monate alt) ein absolutes Vorzeigebaby was Nachtschlaf anbetraf, ab dem 7. Monat wurde es immer schlechter.
Ich habe 5 Monate voll gestillt, ab dem 6. Monat hat sie die Brust sooft bekommen wie sie wollte und zusätzlich Brei und Gläschen. Wasser und Tee aus der Flasche hat sie verweigert, Milch hatte ich nie probiert, da ich ja gestillt habe.
Wie gesagt, ab Monat 7 war das Schlafen ein Problem. Nach dem abendlichen Brei hat sie 4 Stunden geschlafen, dann wollte sie an die Brust, hat getrunken, ist wieder eingeschlafen und nach 30 Minuten ging es wieder los. Ich habe sie dann neben mir schlafen lassen, so dass sie immer schnell wieder an die Brust konnte, aber selber habe ich kaum geschlafen wenn sie dauernd trinken wollte. Nach 2 Monaten habe ich nach Rücksprache mit meiner Hebamme Ihr Nachts eine Folgemilch aus der Flasche angeboten und seit dem ist es wesentlich besser.
Vielleicht hatte ich doch nicht mehr genug Milch und sie hatte deswegen jede halbe Stunde Hunger. Jetzt schläft sie ca. 4 Stunden, dann trinkt sie eine Milchflasche dann schläft sie wieder ca. 4 Stunden, dann will sie noch eine und dann schläft sie nochmal 2-4 Stunden.
Sie trinkt immer zwischen 150 und 200 ml und schläft dann noch mit der Flasche im Mund wieder ein. Tagsüber bekommt sie nach wie vor die Brust wenn sie mag.
Du hast geschrieben, dass Deine Tochter nach dem Abendbrei auch erstmal 4 Stunden schläft und erst dann dauergestillt werden will. Du kannst ja mal probieren, ob sie dann ein Fläschchen nehmen würde und wie sie danach schläft. Schlimmstenfalls funktioniert es nicht. Ich drück Euch die Daumen.

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Kathrin 1. November 2013 - 21:03

Ich finde es schade das es darüber so viele Diskussionen geben muss. Leider führt die Industrie immer mehr Müttern in die Irre. Sie verlieren ihr Bauchgefühl. Auch ohne mich einzulesen denke ich, wurde bei beiden Kindern (fast) alles richtig gemacht. Der Große durfte 4 Monate voll Brust genießen, fing dann aber immer an zu schreien wenn er uns hat Essen sehen. Der selbstgekochte Brei, wurde dann mit viel Liebe und Genuss verdrückt. Und im Anschluss gabs Mamamilch. Kind happy, satt und zufrieden. Gestillt wurde bis 7 Monate, da wollte er nicht mehr. Die Kleine zeigte hingegen kein Interesse am Essen. Also volle 9 Monate gestillt und die Breiphase übersprungen. Den Babys Bauch war bereit für Tischessen. Bis 14 Monats gabs dann weiter Brust Kind happy, satt und zufrieden. Und das alles ohne Industrie, ohne Oma und ohne Hebamme. Beim Thema essen habe ich meinem Bauch und meinen Kindern vertraut.

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Maria 1. November 2013 - 19:50

Schade. Ich habe wirklich mal gerne hier gelesen, doch da nun immer wieder Verallgemeinerungen auftreten (das lese ich zumindest so heraus…alle Eltern die Beikost füttern kaufen Fertiggläschen, für alle Kinder ist es am besten sehr lange zu stillen, es kann ja gar nicht sein dass die Frau zu wenig gehaltvolle Milch hat…), auch bei anderen Artikeln, und mir einfach der Hinweis auf den gesunden Menschenverstand – in jegliche Richtungen, auch in die jenseits der Studien und Empfehlungen, egal ob frühe Beikosteinführung oder Stillen bis der Schulbus kommt (ich polemisiere, ja) – fehlt, bin ich leider ziemlich enttäuscht. Herzliche Grüße aus der Nachbarschaft von Maria, deren Sohn trotz stündlichem Stillen bis zum 5.Monat beinahe verhungert wäre, hätte es nicht eine beherzte Hebamme gegeben.

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Anja 1. November 2013 - 20:37

Liebe Maria,

vielen Dank für Deine offene Meinung. Mich interessiert, an welchen Stellen Du die Verallgemeinerungen heraus liest? Nicht alle Eltern, die Beikost füttern kaufen Gläschen- das habe ich nie geschrieben. Aber es ist nun mal Tatsache, dass die Babynahrungsindustrie ein Interesse daran hat, möglichst viel davon zu verkaufen und deshalb nicht sich am Kind orientierend berät. Eltern dürfen natürlich Gläschen geben, selbst kochen Fingerfood anbieten oder auch alles zusammen- wenn das Kind dafür bereit ist. Das ist doch das Entscheidene…
Auch bezüglich der Stilldauer ist da die Entscheidung der Mutter überlassen. Die WHO empfiehlt lediglich eine Stilldauer, macht sie aber sicher nicht zur „Stillpflicht“ für alle Mütter.Das Abstillen sollte doch nur möglichst für beide Seiten ohne Stress und Druck geschehen. Wenn die Kinder sich nicht „dem Beikostplan entsprechend schnell“ abstillen, ist es doch einfach sinnvoller, die Muttermilchmahlzeiten entsprechend durch Prenahrung zu ersetzen- wie auch beschrieben.
Der Artikel richtet sich primär an die gestressten Mütter, denen gesagt wird, dass sie nun schnell Beikost zufüttern müssen, weil die Muttermilch nicht ausreicht, das Kind nicht schläft etc.,,, Es gibt immer noch viele andere Wege und es gibt auch (wenige) Kinder, die weit vor dem siebten Lebensmonat beikostbereit sind- dann dürfen und sollen sie diese auch bekommen. Aber das ist in dem Artikel gar nicht mein Thema bzw. sind das ja nicht die Mütter, die gestresst sind, weil das Kind keine Beikost akzeptiert.
Bei einem nicht gut gedeihenden Kind ist es ganz wichtig, schnell zu handeln und ich bin dankbar, dass dafür geeignete Säuglingsnahrung zur Verfügung steht, wenn sich die Milchmenge nicht entsprechend und schnell genug steigern lässt. Doch wie auch im Artikel beschrieben ist auch da in der Regel nicht die Beikost der geeignete Weg.

Es tut mir sehr leid zu hören, daß Du in eine so bedrohliche Situation mit Deinem Kind gekommen bist und ich frage mich natürlich auch, weshalb Du keine fachliche Unterstützung (Kinderarzt, Hebamme..) hattest, die das Problem gesehen hat, bevor es zu einer solchen Krise kam. Ich hoffe, dass Ihr diese dann schnell und gut meistern konntest und es Euch nun gut geht.

Liebe Grüße, Anja

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Maria 2. November 2013 - 14:59

Liebe Anja, danke für deine Reaktion, ich stoße mich vor allem an dem an manchen Stellen verwendeten Formulierungen „das Gesundheitspersonal“, „Ärzte“, „stillende Mütter.“ Ich bin aber von Haus aus Germanistin, deshalb vielleicht etwas übersensibel

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Maria 2. November 2013 - 18:17

Liebe Anja, irgendwie hat es meinen halben Kommentar verschluckt. Wie dem auch sei. Danke für deine Reaktion und die ein oder andere Erklärung, Maria

Antworten
Jule 1. November 2013 - 19:27

Unsere Kleine (4 Monate + 1 Woche) hat vor zwei Wochen angefangen uns total faszinierend anzuschauen, wenn wir was essen. Als sie einmal gemeckert hatte, weil ihr langweilig war, setzte ich mich mit einer Banane zu ihr und sofort war ruhe. Ich habe extra langsam gegessen und irgendwann dachte ich mir „hey, gib ihr doch mal nen Krümel in die hand, mal gucken was sie macht!“ und siehe da, sie nahm den Krümel Banane, begutachtete ihn und schwupps ab damit in den Mund. Wird ja sowieso alles in den Mund genommen. Sie lutschte und zutchelte und dann war er weg. Am nächsten Tag das gleiche spielchen. Dann versuchten wir es am übernächsten Tag mit Karotten-Kartoffel-Brei. Den mochte sie aber nur bedingt. Jetzt gebe ich ihr ein Mal am Tag ein bisschen Gries-Bananen-Brei zum spielen und essen. Sie isst den gerne und manscht damit auch gerne rum. ABER: danach gebe ich ihr trotzdem noch beide Seiten zum trinken. Wenn sie nur eine nimmt, weil sie danach einschläft, pumpe ich die andere Seite ab. Ich möchte noch nicht abstillen, sondern sehe diese Essenssache als Erfahrung fürs Kind. Ich zwinge sie auch nicht zu essen. Ich denke, so ist es wirklich das beste.
Auch wenn meine KiÄ es gerne sehen würde, dass wir mittags langsam die Milchmahlzeit durch Brei ersetzen damit sie besser zunimmt……

Antworten
Regine Gresens 1. November 2013 - 18:42

Liebe Anja,
die Studien besagen ja noch nicht einmal, dass ein Beikostbeginn nach dem 5. Monat keine Vorteile in Bezug auf die Allergieprävention bietet.
Sondern es ist leider so, dass es einfach nicht genügend gute Studien mit älteren ausschließlich gestillten Kindern gibt, um wissenschaftlich fundierte Aussagen über die präventive Wirkung eines Beikostbeginns nach dem 7. Monat machen zu können.
Es wurde allerdings durch die ausgewerteten Studien belegt, dass Beikost möglichst noch während der Stillzeit eingeführt werden sollte. Entscheidend ist also gar nicht das genaue Alter des Kindes, sondern, ob es während der Beikosteinführung noch Muttermilch bekommt. Weil hier bei uns aber häufig nicht sehr lange gestillt wird, wurde der mögliche Beginn der Beikost auf 5 Monate vorgezogen, damit mehr Kinder diesen allergiepräventiven Schutz der Muttermilch genießen können.
Aber das wird von der Presse und der Babynahrungsindustrie ebenso verschwiegen, wie die viel wichtigeren Zeichen für die Beikostreife und statt einem KANN wird jetzt überall ein MUSS verkündet. Und wozu es inzwischen geführt hat, hast Du mal wieder supertreffend beschrieben.
Hier ist noch ein guter Artikel über den „Nutzen des Stillens“: http://goo.gl/htGfhS
Liebe Grüße, Regine

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Claudia 1. November 2013 - 15:40

Gott sei dank bekommen wir Mütter doch auch solche Informationen! Danke denn man füht sich doch oft ziemlich alleine und hat das Gefühl sich oft rechtfertigen zu müssen. Unsere kleine hat auch erst ab dem 7. Monat mit Breikost essen angefangen. Aber auch nur Homöopathische Portionen. Sie isst mittlerweile 16 Monate alt und trinkt noch immer am liebsten Muttermilch. Mittlerweile kann sie es sogar artikulieren und sagt „milsch“ wenn sie trinken will. Sie isst normal mit uns mit, manchmal mehr manchmal weniger, je nachdem ob sich grad was tut, dh ob sie zahnt oder sonst was ansteht. Sie wächst ganz normal und ist voll aktiv und entwickelt sich prächtig, und das auch ohne Breikostplan. Es sollte einfach für Mutter und Kind passen und vor allem sollte man seiner Intuition als Mutter vertrauen können.

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Jessica 1. November 2013 - 13:03

Danke für den tollen Artikel! Ich bin Hebamme und gebe in meiner Praxis regelmäßige Beikostabende mit genau diesen Themen. Leider können es die meisten Eltern kaum abwarten Beikost einzuführen ( mein Kind will das ja auch alles schon …!). Einige Wochen später nach Einführung kommen dann die ersten Fragen/Probleme telefonisch! Das Kind isst nicht gut, was soll ich tun? Ich sage immer lasst euerm Kind doch mal zeit und probiere es mit Geduld erneut. Genau das ist der Grund warum ich immer sage fangt erst mit 6 Monaten an und dann läufst auch alles besser

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Claudia 1. November 2013 - 12:21

also ihr sprecht mir wirklich aus der Seele.
auch unser kinderarzt hat mir nahezu aufgezwungen mit beginn des 5. lebensmonats mit beikost zu starten. als ich das Wort beikostreifezeichen fallen lies wurde ich nur belächelt 🙁
ich werde aber trotzdem auf mein Gefühl hören und dann starten wenn meine maus und ich es für richtig halten 🙂

vielen dank dass ihr euch hier so engagiert… viele junge Mütter (auch ich) sind bei diesem Thema viel zu schnell zu verunsichern…und brauchten dabei einfach nur guten zuspruch 🙂
danke 🙂

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Iris 1. November 2013 - 12:15

Meine Kleine ist jetzt 6 Monate. Seit ungefähr zwei Wochen, kurz vor dem 6. Monat, beginnt sie langsam mit der Beikost. Nachdem sie immer mehr Interesse an unserem Essen gezeigt hat, wollt ichs mal probieren. Löffeln funktioniert so gut wie gar nicht, mit dem Kürbis in der Hand fangt sie da schon mehr an. Fingerfood for Babies ist zwar a irrsinnige Patzerei, aber Hauptsache es schmeckt 😉 Vom Abstillen sind wir noch weit entfernt, will ich auch noch gar nicht. Meine Kleine wird selbst entscheiden wann sie dazu bereit ist, im Moment will sie einfach nur kosten 🙂 Zugegeben ich hätte nichts dagegen, wenn sie sich selber abstillen würde, dann würde ich wohl wieder die Regel bekommen und evtl auch wieder schwanger werden, aber solange sie noch quasi voll gestillt wird, wird wohl nichts draus. Wenn sie bzw mein Körper dazu bereit ist, wird sich das mit dem Abstillen ganz von allein ergeben 🙂 Dann ist meine Maus auch bereit für ein Geschwisterchen 😉 Die Natur hat sich schon was dabei gedacht und braucht keine vom Menschen erfundenen Regeln. Je mehr wir uns nach diesen Regeln richten, desto mehr verlernen wir auf unsere Instinkte zu vertrauen…

Antworten
Angela 1. November 2013 - 11:18

Danke. 🙂 Bei mir ist auch gerade Beikost das große Thema – also in meiner Arbeit. Meine Kinder essen schon alle mehr oder weniger gut….. 😀 Schade finde ich, dass diese „neue Gelassenheit“ so schwer gegen Zwang und Ammenmärchen ankommt. In „meiner“ Stillgruppe war letztens eine Ernährungsberaterin, die wieder ganz anders gesprochen hat. Und eine befreundete Hebamme hatte ein Streitgespräch mit anderen Hebammen und einer Ernährungsberaterin. Sie war fassungslos, wie wenig auf ihre Argumente eingegangen wurde….. :-(.

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Jana 1. November 2013 - 10:28

Super Artikel!
Meine Tochter hat ein Jahr lang jegliche Beikost verweigert, um dann von einem Tag auf den anderen wirklich alles (!) zu Essen! Hat’s geschadet? Auf keinen Fall! Kinder sind verschieden. Man sollte sie wirklich nicht zwingen. Außerdem wusste ich immer genau, was in der Nahrung so enthalten war. 😉
Liebe Grüße

Antworten
Tina 14. März 2017 - 20:55

Hallo Jana,
was sagte denn der Kinderarzt dazu? Ich bekam heute einen „Rüffel“ weil mein 12 Monate alter Sohn nur ganz kleine Mengen Fingerfood zu sich nimmt. Haben sich deine Kinder ohne Allergien weiterentwickelt?
Liebe Grüße

Antworten
gesine 1. November 2013 - 09:31

Danke für den Artikel. Meine Tochter fängt mit nun sieben Monaten an Essen zu probieren. Die Kinder brauchein einfach unterschiedlich viel Zeit die ihnen häufig nicht gegeben wird…

Antworten
Daniela 1. November 2013 - 08:22

Momentan steht das Thema Beikost auch bei uns auf dem Zettel, allerdings auch eher bei mir als bei Sohnemann (4 Monate). Aber ich bin ganz entspannt: der erste Kürbis ist püriert und eingefroren, Lätzchen und Löffelchen sind angeschafft…also ICH wär dann soweit, aber solange der junge Mann kein Interesse zeigt werd ich ihn dazu auch nicht zwingen.

Antworten
Einfach Eltern 31. Oktober 2013 - 23:39

Vielen Dank für diesen Beitrag. Er wird direkt geteilt!
Liebe Grüße von uns aus Hamburg

Antworten
EDDA 31. Oktober 2013 - 21:03

Habe meine erste Tochter(9 Jahre)18 Monate gestillt und sie bekam erst ab dem 9.Monat Beikost weil sie nichts anderes wollte.Sie hat ab der zweiten Lebenswoche durch geschlafen.Und das nur mit
MUTTERMILCH…
Unsere Kleine (6 Monate)hat Lust am Essen, bekommt 1-2 mal am Tag Beikost trinkt aber
noch genau so viel Busen…schläft mit oder ohne Abendbrei durch.Sie bekommt nach Bedarf
ihre Stillmahlzeit und wir sind Glücklich

Antworten
nikita 31. Oktober 2013 - 19:56

vielen dank für diesen beitrag!
die kinderärztin meines sohnes versuchte mich gerade erst du bearbeiten, weil ich meinen sohn mit seinen sechs monaten noch voll stille und ihn selbst suggerieren lassen möchte, wann er sich für andere nahrung interessiert.
sie versuchte mir, auch mit dem thema eisenmangel, ein schlechtes gewissen zu machen und ich dachte nur: „na die natur wird doch wohl am besten wissen, was sie braucht“.
danke!

Antworten
Anja 31. Oktober 2013 - 20:29

Liebe Nikita,

ich finde diesen Artikel zum vermeintlichen Eisenmangel bei Stillkindern auch sehr aufschlussreich:
http://www.welt.de/welt_print/wissen/article8613514/Stillkinder-brauchen-kein-Fleisch-aus-Glaeschen.html
Frag Deine Kinderärztin auch mal, ob sie wirklich Anzeichen für einen Eisenmangel bei Deinem Kind sieht und den mittels einer Blutuntersuchung abklären möchte. Wenn sich dieser bestätigen würde, wäre auch die Gabe eines Eisenpräparates die Therapie der Wahl und nicht der Verzehr von Fleischgläschen. Meist bestätigen die Kinderärzte dann, daß tatsächlich keinerlei Hinweis auf einen Eisenmangel bei dem „immer noch“ voll gestillten Kind vorliegt. Eben weil die Natur nicht so defizitär in Sachen Nachwuchs ist, wie wir das doch manchmal denken…

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Helen 31. Oktober 2013 - 12:35

Hihi, ich les deinen Blog so gerne! Ich finde mich da immer wieder 🙂 Wie hab ich mich damals (vor rund 9 Monaten) gefragt: Hä? Ich soll die „Mittagsbrust durch Brei ersetzen? Welche soll das denn sein, wenn mein Baby meist so alle 90 Minuten trinkt?“ 😀 Hat von ganz alleine geklappt, mit dem Beifüttern. Irgendwann hat meine Tochter dann eben „richtiges“ Essen bekommen…

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