Die Hebamme ohne Kinder

von Anja

In meiner Ausbildung und den ersten Berufsjahren wurde ich oft nach eigenen Kindern gefragt. Damals hatte ich noch keine. Aber für mich war klar, dass ich mir eigene Kinder in meinem Leben wünsche und ging auch davon aus, dass das klappen wird. Denn alles beginnt immer mit einer guten Hoffnung. Doch manchmal fragte ich nicht schon, wie es für mich sein würde, wenn ich keine Kinder bekommen kann. Würde ich weiter in diesem Beruf arbeiten können, der einen tagtäglich und so unmittelbar damit konfrontiert?

In meiner Ausbildung hatte ich eine wunderbare Kollegin kennengelernt, die mit ihrem Partner zusammen im besten Alter für eigene Kinder war. So ein Mensch, den man sich umgeben von drei bis vier eigenen Kindern noch ganz entspannt und immer emphatisch vorstellt. Manchmal fragte ich mich innerlich, warum sie wohl bisher keine Kinder hatte. Bis ich diese Kollegin in meinen OP-Einsatz traf – als Patientin. Sie hatte gerade ihr Baby verloren. Und es war nicht das erste Mal…

Hinter der Antwort auf die Frage: „Haben Sie auch Kinder?“ steht immer eine Geschichte. Manchmal nur die, dass eine Frau für sich entschieden hat, dass sie (noch) keine eigenen Kinder bekommen möchte, weil das für sie der passende und sich richtig anfühlende Weg ist. Dann ist diese Frage zwar immer noch recht persönlich, aber die Antwort tut nicht weh. Gar nicht so selten ist aber auch ein bisher unerfüllter Kinderwunsch vorhanden. Und dann tut es weh, danach gefragt zu werden. Von einer Frau, die gerade glücklich schwanger ist oder ihr gerade geborenes Baby in den Armen hält. Diese Frage berührt eigene Emotionen, die nicht immer leicht auszuhalten sind.

Viele Kolleginnen sind kinderlos

Berufliche Professionalität heißt auch, die eigenen Gefühle nicht zu sehr mit in die Arbeit fließen zu lassen, um objektiv und gut begleiten zu können. Wenn aber konkret nach den eigenen möglichen „Baustellen“ gefragt wird, kann alles ins Wanken geraten. Und das ist nicht gut – für beide Seiten nicht. Die Frage nach eigenen Kindern ist sicherlich niemals „böse“ gemeint, aber man weiß eben nicht, wo sie hinzielt.

Da ist vielleicht die Frau, die seit vielen Jahren gar nicht erst schwanger wird. Oder es aus gesundheitlichen Gründen niemals werden wird. Die Frau, die gerade eine Fehlgeburt erlitten hat oder vor längerer Zeit ihr Kind durch einen schweren Schicksalsschlag verloren hat. Es gibt so viele Gründe für Kinderlosigkeit, die man als Betroffene – wenn überhaupt – nur mit den vertrautesten Menschen teilen kann.

Ich habe viele wunderbare und sehr kompetente Kolleginnen, die keine eigenen Kinder haben. Von manchen kenne ich die Gründe dafür, von manchen auch nicht. Ich werde sie nicht danach fragen. Wer etwas erzählen möchte, wird es tun, wenn Person und Situation passen. Im beruflichen Kontext passt es aber in den allermeisten Fällen nicht, auch wenn das Verhältnis zwischen Hebamme und Frau durch die große Intimität in dieser Lebensphase durchaus auch etwas „Freundschaftliches“ hat. Doch im Fokus stehen die Belange der (werdenden) Mütter und ihrer Babys. Und nicht das Befinden der Hebamme. Deshalb sollte diese Frage vielleicht besser gar nicht erst gestellt werden. Eigene Kinder sagen rein gar nichts über Kompetenz, Fachwissen und Einfühlungsvermögen aus. Und eigene Kinder machen Hebammen auch nicht zu besseren Hebammen.

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22 Kommentare

Anonyme Hebamme 20. November 2015 - 09:39

Mir fällt auch gerade ein, dass die Hebammen früher ( aus Büchern entnommen) oft gar keine Kinder hatten. Sie haben o viel gearbeitet, immer Rufbereit und waren selbst oft Alleinstehend ohne Kinder oder mit Partner ohne Kinder.. fiel mir nur grad so ein

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Maria 19. November 2015 - 12:08

Liebe Anja,
den Vergleich mit den Gynäkologen finde ich etwas schwierig, denn genau diese nahe und „menschelnde“ Betreuung ist doch genau das, was Hebammen von FrauenärztInnen unterscheidet. Auch in der ganzen furchtbaren Hebammen-Versicherungs-Zukunftsdebatte geht es doch oft um den Kontakt, der eben über medizinische Fakten hinausgeht, der den Beruf der Hebammen so absolut unersetzbar macht.

Zu der Fragestellung: ich denke auch, dass die bloße Frage, ob jemand Kinder hat, eigentlich OK ist. Da geht es ja erstmal (vermeintlich) um nix sonderlich Intimes. Ich denke an FreundInnen von mir, die Geschwister durch Unfall oder Tod verloren haben, und natürlich trotzdem aushalten „mussten“, dass sie mal locker-flockig gefragt werden, ob sie Geschwister haben.

Wie und ob das Fragen dann weitergeht, also nach einem Grund gefragt wird, find ich schon eine andere Nummer, denn da stößt man schon in ein sehr tiefes, weites Feld. Da denke ich auch, dass ein Standard-Satz helfen kann, schnell aus der Situation zu kommen. „In manchen Fällen ist das eben nicht so einfach.“ Oder „Es geht eben beim Kinderkriegen nicht immer so, wie man sich das wünscht.“ oder eine andere nebulöse Formulierung könnte ich mir da vorstellen, weil die klar signalisiert, dass es Gründe gibt, aber auch zeigt, dass das Gespräch an der Stelle vorbei ist.

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mia 18. November 2015 - 14:14

In anderen Berufen muss man ja auch keine eigene Erfahrung mitbringen- niemand würde einem Onkologen ohne Krebs oder einem Proktologen ohne Hämorrhoiden die Kompetenz in Frage stellen. So sehe ich das auch bei Hebammen. Meine hatten alle Kinder und haben das von sich aus erzählt. Wenn nicht, wär mir das gleich gewesen.
Die Frage nach Kinderwunnsch ist bei allen Frauen ab nem bestimmten Alter heikel, finde ich. Und würde sie nicht einfach so stellen.

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Eva 18. November 2015 - 10:20

Liebe Anja,
Ich danke Dir von Herzen für Deinen Artikel.
Auch ich bin eine Hebamme, die (noch?) Keine Kinder hat.
Ich leide sehr unter den Fragen danach – insbesondere, wenn sie von Frauen, die ich kaum kenne (die zB „nur“ einen Kurs bei mir machen), kommt. So im Plauderton, zwischengeschoben in Themen wie „Hobby“ usw.
Für mich ist es jedes Mal ein Stich ins Herz.
Mal ein Kleiner, mal ein Tiefer. Je nachdem, wie traurig ich gerade bin.

Eine Frau zu betreuen, deren Kriterium an mich es ist, daß ich geboren habe – darauf kann ich gern verzichten.

Kinder fallen nicht vom Himmel. Da hilft es mir auch nicht, wenn ich das sage und die Frau dann mit „ach, bei uns ging das ganz schnell!“ antwortet und mich mit (jetzt kommt schon die Wut) grinsender Enddreißiger-ich-habe-alles-erreicht-jetzt-noch-schnell-ein-Kind-Visage angrinst.

Es tut einfach nur weh. Es geht diese Leute nichts, aber auch gar nichts, an.

Neulich habe ich es getan. Ich habe auf die Frage „Hast Du eigentlich Kinder?“ von einer Frau, die ich zum ersten Mal sah und die selig lächelnd ihr gurrendes Neugeborenes trug, mit der entsprechend zurechtgelegten Antwort bedacht.
Ich sagte „Ach, hassen ist ein großes Wort. Die meisten mag ich sogar.“
Natürlich erntete ich einen doofen Blick. Konsternierte Frau. Und? Hiermit wären wir in meinen Augen quitt.
Verstanden hat sie es vielleicht.
Geändert hat es an meinem Schmerz nichts.

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Anni 17. November 2015 - 21:40

Die Hebamme bei meinem ersten Kind, hatte keine Kinder während sie uns betreut hat. Das hat natürlich trotzdem gepasst. Jetzt hat sie meines Wissens drei Kinder. Bei der Grundschullehrerin meiner Tochter stelle ich die Kompetenz ja auch nicht in Frage wenn sie keine Kinder hat. Oder beim Kinderzahnarzt etc.
LG von Anni.

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Anonyme Hebamme 17. November 2015 - 15:04

Ich habe den Post gelesen und er hat mich sofort berührt. Ich bin eine Hebamme mit Kinderwunsch. Ich leider unter jeder Frage, unter jedem Blick. Ich überlege ob ich den Beruf noch weiter machen werde wenn die Diagnostik abgeschlossen und negativ ist.
Ich hasse die Frage!
Und prompt heute nach deinem Blogeintrag werde ich wieder von eine Frau gefragt… ich war so platt da ich es gerade noch gelesen hatte.. nun mometan hab eich noch eine Ausrede, denn dass ich Kinderwunsch habe und darunter leider geht die Frauen nichts an.. meine Ausrede wird aber bald nicht mehr funktionieren und ich weiß noch nicht was ich dann sagen werde.
Die Frau die mich fragte ist selbst aus Versehen schwanger geworden und hat das recht spät gemerkt.. sie weiß natürlich überhaupt nicht was es heißt, schwanger werden zu wollen und nicht zu können.

Was die Kompetenz angeht denke ich mir bei manchen Sachen „Das würde ich gerne mal bei meinem Kind ausprobieren“ (Belangloses wie zb.den Nasensauger oder so)
Andererseits mache ich mir auch oft Sorgen dass ich, sobald ich ein eigenes Kind habe, immer von meinen Erfahrungen ausgehe.

Jetzt arbeite ich noch mit den Erfahrungen von vielen Frauen die mir alles berichten. Sobald ich selbst gestillt habe gehe ich vielleicht nur noch von meiner Erfahrung und meinen Gefühlen/ Schmerzen aus.

Die Frage “ Hast du Kinder?“ Finde ich ok aber die frage „Wieso hast du keine?“ „Wann willst du mal Kinder?“ kommt immer von wirklich lieben Frauen und tut so unglaublich weh!

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Juliane 17. November 2015 - 13:31

Im Großen und Ganzen unterstreiche ich das Geschriebene. Ich würde es nur nicht auf Hebammen begrenzen. Da ich selbst betroffen war, frage ich prinzipiell keine Frau mehr, wann denn endlich die Kinder kommen und warum keine da sind. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, verletzt das sehr…

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Anja 17. November 2015 - 13:33

Da hast Du Recht, Julia. Das Thema wäre noch mal einen eigenen Artikel wert…

Liebe Grüße, Anja

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Ellen 17. November 2015 - 19:46

Ich bin nach der 2. IVF schwanger geworden. Ich bin keine Hebamme und ziehe vor jeder Hebamme mit unerfüllten Kinderwunsch den Hut. Ich könnte Job nicht machen.
Ich hatte damals immer Angst, dass mich wieder jemand nach Kindern fragt. Ich hätte dann am liebsten losgeheult. Ausreden hatte ich keine mehr, denn ich war bereits 5 Jahre verheiratet, Haus gebaut, guter Job.
Meine Hebamme hat übrigens 2 Kinder und bei der Nachsorge hat sie mir schon immer gesagt wie sie das damals gemacht hat. War für mich nicht hilfreich, denn jedes Kind ist anders.

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Julia S 17. November 2015 - 13:21

Liebe Anja,
vielen Dank für diesen Text!
Ich finde die unterschwellige Gleichsetzung von Kompetenz in Verbindung mit eigenen Kindern unschön und auch völlig ungerechtfertigt.
Ganz im Gegenteil habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass ich mich ohne eigene Kinder flexibler auf die Bedürfnisse und die Situation der begleiteten Mutter einstellen konnte. Nun spuken im Hinterkopf immer die Erfahrungen mit meinen Mädels rum und es kostet mich deutlich mehr Konzentration, diese nicht als allgemeingültig zu Gründe zu legen, als das bei meinen theoretischen Vorstellungen „wie ich es machen würde“ der Fall war. Und eigene Erfahrungen als Basis für eine Begleitung in Schwangerschaft und Wochenbett finde ich eindeutig unprofessionell.
Andererseits kann ich so manche Sorge besser nachvollziehen.
Aber: eigene Kinder (oder keine) haben keinen Einfluss auf fundiertes Fachwissen!
Liebe Grüße
Julia

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Jana 17. November 2015 - 12:29

Liebe Anja, natürlich macht es für die Kompetenz keinen Unterschied, ob man Kinder hat, oder nicht. Professionalität hat natürlich andere Quellen. Es dürfte sonst ja auch keine männlichen Gynäkologen, keine ungeschiedenen ScheidungsanwältInnen und keine BlumenverkäuferInnen ohne Garten geben.
Allerdings finde ich, dass eine Frage nicht grundsätzlich verboten sein sollte. Natürlich ist es immer gut, sensibel zu sein und wer fragt, muss auch die Antwort vertragen. Aber nicht mehr fragen zu dürfen schafft doch neue Tabus.
Ich glaube dass die Frage nach eigenen Kindern, beim Kennenlernen von neuen Paaren, sicher immer unter den Top 10 ist. Darauf ist sicher jede Hebamme gefasst. Sicher wird es schmerzen, wenn man immer Familien betreut, die das bekommen, was einem selbst verwehrt wird. Aber macht es die unschuldige Frage danach schlimmer? Ich weiß nicht.
Ich bin einfach grundsätzlich gegen ein generelles Frageverbot.

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Anja Constance Gaca 17. November 2015 - 12:45

Liebe Jana,

ich denke auch ohne fragen, bekommt man schnell raus, ob die Hebamme eigene Kinder hat. Viele haben es auch einfach auf Ihrer Homepage stehen haben…
Für die Kollegin , die gerade nach der der vierten ICSI den negativen Test in der Hand hält, ist es eine schwere Frage, über die sie vielleicht nicht beim ersten Vorgespräch reden möchte. Und „Notlügen“ sind nicht für alle Hebammen eine Option. Und wie geht es der Frau mit einer ganz ehrlichen Antwort? Verschieben sich dadurch eventuell die Rollen??
Zumal ich als Hebamme für alles eine Schweigepflicht habe, was mir die Frau anvertraut. Umgedreht gilt das aber nicht.
Und wie Du schon schreibst: Warum wird der Gynäkologe eher selten danach gefragt?

Liebe Grüße,

Anja

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Kiwimama 17. November 2015 - 10:59

Die Hebamme, die meinen GKV leitete, hat auch gleich in die Vorstellung ihrer eigenen Person einfließen lassen, dass sie zwar keine Kinder habe, „dem Ganzen aber nicht abgeneigt“ sei. Man merkte deutlich, dass sie das Thema selbst beschäftigte.

Ich war zuerst irritiert und merkte erst da, dass ich unbewusst immer davon ausgegangen war, dass eine Hebamme ja eigene Kinder haben „muss“ (so ein Quatsch).
Aber, ganz ehrlich, ich war skeptisch… ganze 10 Minuten lang. Denn sie hat ihren Job SO gut gemacht, dass ich danach völlig begeistert von ihr war und mir wünschte, sie würde meine Geburt begleiten.

Mittlerweile ist sie übrigens tatsächlich selber schwanger und ich habe mich total für sie gefreut 🙂

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Monia 17. November 2015 - 09:56

An der Professionalität würde ich niemals zweifeln, nur, weil eine Hebamme keine Kinder hat. Mich hat jedoch das Muttersein verändert. Ich bin mehr in Verbindung zu meinen Gefühlen und meiner „weicheren“ Seite.
Kopfmäßig würde ich daher sagen, dass es sogar von Vorteil sein kann, wenn eine Hebamme noch kein Kind geboren hat, weil sie die Dinge mit größerem Abstand betrachten kann.
ABER: Für mich ist die Mutterschaft und die Schwangerschaft etwas sehr persönliches. Die Ärzte sind für mich die professionellen Kopf-Ratgeber. Die Hebamme – egal wie professionell sie ist – steht für mich zwischen der Schulmedizin und mir. Eine Vertrauensperson, die sich um mich und mein Kind kümmert und mich nicht als Nummer sieht. Ich fühle mich mit Leuten wohler, die ähnliche Erlebnisse hatten und die die Liebe zum Kind nachempfinden können, weil das etwas einmaliges ist, das eben nicht mit der Liebe zu Männern vergleichbar ist… Und genau deshalb könnte ich niemals eine Hebamme nehmen, die keine Kinder hat. Aber das ist wie gesagt nur meine eigene Erfahrung und mein eigenes Gefühl.

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kiddo the kid 17. November 2015 - 09:50

Meine Hebamme hatte auch keine Kinder. Ich weiß nicht mehr, ob ich sie danach gefragt habe, aber nach deinem Beitrag hoffe ich, ich habe es nicht getan. Kann mich nämlich noch sehr genau daran erinnern, wie das war, selbst dauernd nach Kindern gefragt zu werden, als in meinem Freundinnenkreis alle welche bekamen. Und dabei immer den Kloß im Hals zu haben, weil es bei uns lange gar nicht oder nur sehr kurz „geklappt“ hatte.

An der Professionalität oder dem Einfühlungsvermögen meiner Hebamme hatte ich, wie auch Frische Brise schreibt, deshalb aber keine Zweifel, warum auch? Im Nachhinein hatte ich mir von ihr vielleicht etwas anderes gewünscht, aber an ihrer Kinderlosigkeit lag das nicht.

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Ina 17. November 2015 - 09:42

Danke Anja!

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Jenny 17. November 2015 - 09:23

Die beste Hebamme, die ich in meiner Schwangerschaft und der Zeit danach getroffen habe, hat selbst kein Kind geboren, das habe ich aber erst viel später erfahren. Ich muss gestehen, dass ich darüber kurz überrascht war, weil sie sich so gut in jede von uns (im GVK) einfühlen könnte. Sie war bei so vielen und völlig unterschiedlichen Geburten dabei, so dass es gar keine Rolle spielt, ob nun dieser eine Punkt noch dazu kommt. Denn wäre die Geburt meines Kindes nun mit ihrer vergleichbar gewesen? Jede Geburt ist doch so unterschiedlich und subjektiv behaftet und ich hatte immer dass gefühl, dass sie mich in jeder meiner Ängste ernst nimmt und es schafft diese wegzupusten. Dafür ein großes Dankeschön.

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Frau B. 17. November 2015 - 09:05

Nun, ich kenne beide Hebammen. Für mich als werdende Mutter war es am Ende doch noch ein bißchen anders die Gespräche mit der Hebamme mit Kindern. Ganz einfach, weil sie Schwangerschaft, Geburt und die Kindzeit selbst erlebt hat, auch mit allen Höhen und Tiefen. Und ja, in dem Gespräch wurde es dann eine Note persönlicher und für mich vertraulicher. Ihre Erfahrung macht es für mich runder, weil Schwangerschaft und Geburt eben ein sehr persönlicher, tiefgreifender Lebensabschnitt ist. Warum jedoch die andere Hebamme keine Kinder hatte, habe ich nicht gefragt. Das ist ihre persönliche Geschichte, ihr Privates, was mich nicht angeht.

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Cici 17. November 2015 - 08:59

Danke Anja, von Herzen!

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Julia 17. November 2015 - 08:44

Clever war unsere Hebamme, die bei der Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs immer hinzufügte „… und deshalb hatte ich bisher keine Zeit, selbst Kinder zu bekommen.“ Ob es stimmt, ist ja egal.

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Frische Brise 17. November 2015 - 08:11

Bei meinen vier Geburten wurde ich jedes Mal von einer anderen Hebamme begleitet.

Sie alle hatten die Gemeinsamkeit, keine eigenen Kinder zu haben. Mich hat es nie gestört und ich wäre nie darauf gekommen, deshalb an ihrer Professionalität zu zweifeln.

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