Einschlafstillen

Einschlafstillen wirkt so zuverlässig wie eine Narkose

von Anja

„Einschlafstillen wirkt so zuverlässig wie eine Narkose“, sagt meine liebe Hebammenkollegin Luise immer. Recht hat sie, denn alle kindlichen Bedingungen, die es für das Einschlafen braucht, werden dabei erfüllt: Nähe, Nahrung, Wärme, Sicherheit und Geborgenheit. Eigentlich alles gut so und trotzdem setzt sich gerade beim ersten Kind irgendwann dieser kleine Teufel ins Ohr, der flüstert: „Aber wenn sich das Baby so sehr daran gewöhnt und ich das Kind dann für immer einschlafstillen muss?“

Liebe einschlafstillende Mütter, ich kann euch beruhigen: Ihr werdet euer Kind nicht für immer in den Schlaf stillen müssen. Nein, irgendwann werdet ihr in Dauerschleife „Perlen“ der Kinderbuchliteratur vorlesen dürfen. Oder es gibt abendliche Diskussionen mit dem Schulkind, weil dem plötzlich spätabends einfällt, was es alles am nächsten Tag noch in die Schule mitbringen muss.

Gemütlich mit seinem kleinen Baby im Bett

Spätestens dann sehnt man sich danach zurück, gemütlich mit seinem kleinen Baby im Bett zu liegen und es in den Schlaf zu stillen. Ja, oft schläft man selbst dabei ein, aber auch das ist doch nur ein Zeichen, dass es dann wohl auch nötig war. Die Wäscheberge und die Steuererklärung werden geduldig warten, bis man „ausgeschlafen“ hat. Und die tiefsinnigsten Gespräche am Abend hat man mit seinem Partner in der ersten Babyzeit meist auch nicht.

Wenn man nicht schlafen will, sind auch Hörbücher auf dem iPod eine gute Gelegenheit, sich mit Dingen außerhalb des Babyuniversums zu beschäftigen. Später wird man sich nur selten dafür wieder die Zeit nehmen. Natürlich gibt es auch noch viele andere Wege, seine sehr kleinen Kinder liebevoll in den Schlaf zu begleiten. Nicht stillende Mütter und Väter können das ja schließlich auch. Und manchmal gibt es auch Babys, die auch gar nicht auf diesem Wege in de Schlaf begleitet werden möchten.

Das „in den Schlaf stillen“ ist bequem und unkompliziert

Aber das „in den Schlaf stillen“ ist schon bequem und unkompliziert. Wer sich also damit wohl fühlt, soll und darf es einfach vorbehaltlos genießen. Das Baby tut es ohnehin. Und wenn es für einen persönlich Zeit ist, etwas daran zu ändern, kann man das immer tun. Und ja, es gehört dann auch dazu, dass viele Babys anfangs zunächst nicht unbedingt begeistert reagieren, wenn das Einschlafstillen gegen andere liebevolle Beruhigungsoptionen eingetauscht wird.

Aber wichtig ist auch immer, dass sich Kind und Mutter wohl damit fühlen. Ein paar Ideen zum nächtlichen Abstillen des schon etwas älteren Kindes habe ich hier schon einmal aufgeschrieben. Diese sollten aber nur zum Einsatz kommen, wenn ein persönlicher Änderungsbedarf da ist. Ansonsten kann man einfach die Stillzeit so annehmen, wie sie gerade ist mit dem Wissen, dass es nicht so bleiben wird. Die Zeit, in der uns unsere Kinder so intensiv brauchen ist rückblickend eigentlich immer ganz schön kurz – auch wenn sich die Abendrituale manchmal auch gerade endlos lang anfühlen…

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70 Kommentare

Verena 19. November 2019 - 11:39

Hallo Anja,

vielen Dank auch von mir für diesen tollen Artikel.
Ich habe unsere Tochter (jetzt 14 Monate alt) auch immer einschlafgestillt. Auch ich musste mir anhören „Die gewöhnt sich daran und das bekommst du ihr nicht mehr abgewöhnt“. Habe es trotzdem gemacht, weil es so wunderbar funktionierte und habe es bisher immer genossen.

Nun kommen wir langsam an den Punkt, dass ich über nächtliches Abstillen nachdenke. Es ist meist nicht das Stillen an sich, das mich stört. Vielmehr sind es die zerrissenen Nächte, die mich und meinen Mann belasten. Wir gehen beide seit ein paar Wochen wieder arbeiten und unsere Tochter wird doch recht häufig in der Nacht wach und will an die Brust. Sie schläft bei uns im Bett, weswegen es oft gut klappt, dass sie kurz nuckelt und wir beide wieder ruhig einschlafen. Oft ist es aber leider auch so, dass sie – aus welchem Grund auch immer – nicht direkt einschläft und andauernd nuckelt. Uh, viel schlimmer ist noch, dass sie die Brustwarze dann nicht richtig im Mund hat, sondern nur ganz vorne an der Brustwarze „nippelt“. Das kann ich gar nicht vertragen und docke sie ab. Und dann geht das Geschrei los, alle werden wach. Es mündet darin, dass abwechselnd mein Mann und ich ich mit ihr aufstehen, sie durch die Gegend tragen und beide versuchen, sie wieder in den Schlaf zu bekommen.

Weiterhin wünsche ich mir, dass mein Mann beim Einschlafen mehr helfen kann. Er kümmert sich zwar um unsere Tochter, trägt sie rum, schuckelt und singt, aber wenn ich da bin, will sie nur zu mir an die Brust und er ist machtlos.

Daher kommt der Gedanke des nächtlichen Abstillens in der Hoffnung, dass unsere Tochter dann leichter wieder in den Schlaf zu bringen ist und mein Mann mehr unterstützen kann.

Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee oder der richtige Weg ist. Ich habe Angst, dass wir unsere Tochter, wenn sie nicht mehr einschlafgestillt wird, nachts immer rumtragen müssen. Das wäre noch schlimmer. Andererseits habe ich schon oft gehört, dass Kinder besser schlafen, wenn sie nicht mehr einschlafgestillt werden. Aber wenn ich unsere Tochter dann mal abdocke, weil ICH nicht mehr will, macht sie ein risen Theater und das fühlt sich dann auch wieder nicht richtig an.

Meine Frage also: Nachts abtillen oder nicht? Was sind die Vor- und was die Nachteile?

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Zeynep 2. Oktober 2019 - 00:08

Ich freue mich das ich nicht alleine bin! Ich stille mein 8 Monate altes Mäuschen Mittags und Nachts in den Schlaf.Eigentlich immer und überall.Anders kann sie gar nicht einschlafen. ! Doch möchte ich auch das sie alleine schlafen lernt, wenn die Brust bzw Mama nicht da ist. Ich möchte das sie beides lernt.Geht das denn überhaupt?!
Ich habe ein Buch bestellt in der Hoffnung das ich meinem Baby dadurch lehren kann, auch alleine zu schlafen.

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Leanna 12. Oktober 2019 - 23:42

Hey, welches Buch hast du dir bestellt? Lg leanna

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Nadine 13. Oktober 2019 - 19:50

Hallo,

Meine Tochtet ist jetzt 17 Monate alt. Ich stille sie NUR mehr zum einschlafen. Des ganzen restlichen Tag isst sie ganz normale Mahlzeiten.
Jetzt wollte ich mich einfach mal schlau machen ob das „Einschlafstillen“ irgendwann von ganz alleine aufhört oder ich immer wieder Alternativen anbieten muss?
Ich habe eigentlich kein Problem damit sie in den Schlaf zu stillen , aber mich würde eben interessieren ob das dann wirklich von ganz alleine aufhört ? Oder braucht es einen „Anstoß “ -sprich einfach mal zb Vorlesen ausprobieren ?

Glg Nadine

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Anja 14. Oktober 2019 - 12:18

Liebe Nadine,

das ist von Kind zu Kind unterschiedlich und lässt sich deshalb nicht pauschal beantworten. Manche Kinder möchten nicht mehr, andere halten lange daran fest. Natürlich können aber neue Rituale für die Einschlafbegleitung etabliert werden bzw. gehen auch mehrere Wege, weil z.B. die Väter ja nicht einschlafstillen können.
Du darfst also einfach abwarten und wenn es nicht mehr passt, auch einfach kleine Veränderungen anstupsen 🙂

Liebe Grüße, Anja

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Rike 29. September 2020 - 14:24

Vielen Dank für den Artikel. Ich bin im Moment so hin und her gerissen. Ich Stille meine Tochter sehr gern. Im Moment braucht sie nur noch das Einschlafstillen und das Durchschlafstillen. Sie ist jetzt seit einem Monat im Kindergarten und wir versuchen, dass sie dort schläft. Leider klappt es noch nicht und ich befürchte, dass es an unserem etablierten Einschlafritual liegt. Ich hatte gehofft, dass die Situation im Kindergarten von ihr als andere Situation wahrgenommen wird und sich auch ihr Einschlafverhalten anpasst. Wenn wir im Auto sitzen, schläft sie auch ohne Mucks und ohne Brust ein. Nun wollte ich mich umhören wie die Erfahrungen sind. Heute war der erste Versuch im Kindergarten. Wird sie es schaffen dort zu schlafen auch wenn ich sie zu Hause weiterhin mit der Brust zum einschlafen bringe? Wenn ich sie nach dem stillen abdocke um sie ohne Brust einschlafen zu lassen gibt es ein riesen Geschrei obwohl sie hundemüde ist und dann gebe ich sie ihr doch wieder weil ich denke, sie braucht es halt noch. Ich hoffe wirklich, dass sie sich, wie oben beschrieben, von allein dazu entschließt, die Brust nicht mehr zu benötigen. Das stillen hat so viele Vorteile auch jenseits des ersten Lebensjahr und ich finde es für mich auch am unkompliziertesten, denn ich lass sie ungern lange schreien und wir kommen so beide gut durch die Nacht. Ich möchte sie auch einfach nicht stattdessen in den Schlaf tragen müssen, denn ihr 12 kg schaff ich jicht so lang. Ich hoffe jemand kann mir Mut machen, dass sie im Kindergarten zur Ruhe kommt.

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Michelle 8. November 2020 - 12:00

Hallo 🙂
Also bei unserer ersten Tochter dachte ich auch das wird nichts mit dem schlafen im Kindergarten, aber nach ein paar liebevollen Versuchen der Erzieherinnen, mit rücken streicheln, etwas vorsingen, hat es wunderbar geklappt 🙂

Kathrin 14. Februar 2019 - 08:18

Bei den ersten beiden Kindern hat das Einschlafstillen weit über den 1. Geburtstag hinaus prima geklappt. Jetzt, bei Baby Nummer drei, ist es derzeit anders: er trinkt zwar, schläft ein, ich lege ihn ab – und zack ist er wieder wach. Meist hilft dann Tragen oder auch „nur“ gut zureden und er schläft dann doch. Alles in allem ein wenig aufwendiger, aber vielleicht ja nur eine Phase ☺️

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Carolin 9. August 2019 - 12:42

Was für ein wundervoller Artikel – Danke dafür!
Unser Sonnenschein ist jetzt 6,5Monate und mittags wird oft und abends wir immer einschlafgestillt. Wir genießen es Beide und mittlerweile schläft er auch selten an der Brust ein sondern dreht sich dann einfach weg und schläft. Ich habe auf keinen Fall von mir aus vor dies zu ändern. Würde es gern so lange machen wie er es möchte. Nun habe ich im Hinterkopf aber oft die Bedenken Kita. Was ist wenn er dort dann beim Mittagsschlaf sehr weint, weil er nicht „einfach so“ einschlafen kann? Ich weiß er ist dann über ein Jahr und die Welt sieht bis dahin wieder ganz anders aus und er weiß auch wenn die Mama nicht da ist, ist auch die Brust nicht da. Dennoch gehen mir diese Gedanken im Kopf herum. Ich mag nicht, dass er dort dolle weint und sich eventuell dann noch in den Schlaf weint oder ähnliches. Ansonsten schläft er im Kiwa oder auch in der Trage. Ab und zu auf dem Arm oder im Laufgitter, aber dann halt immer mit Bewegung. Sicherlich ist alles ganz unbegründet wie so vieles worüber man sich schon den Kopf zerbrochen hat oder von Anderen verrückt gemacht wurde. Was ist deine Meinung dazu?

LG

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Julia 1. November 2019 - 15:47

Hallo,
Also wir hatten gerade Eingewöhnung bei der Tagesmutter und ich hatte genau diese Bedenken auch. Und was soll ich sagen, er schläft wunderbar bei ihr, mehrere Stunden mittlerweile, im eigenen Bett und ohne Brust, was er Zuhause bekommt und bei uns im Bett mitschläft. War selber sehr erstaunt 😉 was ich sagen will: es funktioniert, dass das Kind bei der Betreuung mit Schlafen und anderen Bedürfnissen anders klarkommt als Zuhause.

Antworten
Ivy 23. Januar 2019 - 11:38

Liebe Anja,

ich habe mein erstes Kind 22 Monate in den Dchlaf gestillt und es geliebt. Jetzt ist unser zweites Baby drei Monate und das Einzige was ein Einschlagen ermöglicht, ist die Trage. Tags, Abends und an wirklich blöden Tagen such Nachts. Stillen klappt nur direkt nach dem Aufwachen, ansonsten wird nur gezappelt. Bitte sag mir, dass du das schon öfter miterlebt hast, es sich irgendwann wieder gibt (bitte nicht erst nach einem Jahr ) und dass Stillen auch bei uns bald als Narkose wirkt.

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Ivy 23. Januar 2019 - 13:46

Wow. So viele Tippfehler. Wenn man den ganzen Tag und die halbe Nacht schunkelt und wiegt, ist man irgendwann zu müde zum schreiben.

Antworten
Anja 24. Januar 2019 - 15:17

Liebe Ivy,

das mit dem „nur durch Tragen zur Ruhe kommen“ erlebe ich im Hebammenalltag immer wieder mal. Die Steigerung ist dann „nur laufend stillen“..
Auch wenn die Phase-Phrase in solchen Situationen wenig weiterhilft, ist es doch meist vorübergehend. Das Intensiv-Programm brauchen die Babys ja meist, wenn neue größere Entwicklungsschritte (drehen, rollen, robben etc.) erarbeitet werden.
Manche Kinder schlafen aber auch beim Stillen nicht ein, weil sie ein großer Milchfluss überfordert. Könnte das eine mögliche Ursache sein??
Ich hoffe, Ihr könnt das Einschlaf-Tragen regelmäßig auf mehrere Schultern verteilen.

Liebe Grüße,

Anja

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Christin 11. November 2018 - 23:11

Hallo und danke für den klasse Artikel!
Ich bin etwas im Zwispalt…unsere Püppi (12 Monate) schläft größten Teils bei uns im Bett, was das nächstliche Stillen enorm angenehm und einfach macht. Meine beste Freundin war heute da und meinte: sie is jetzt ein Jahr, sie muss ja mal lernen allein einzuschlafen!
Hmm, wir habeb überlegt und kurzer Hand, ihr Bett in ihr Zimmer gestellt…kann ich nur von abraten. Die 1. halbe Stunde schlief sie, dann jeglicher Versuch sie schlafend ins Bett zu legen ging nach hinten, bis ich sie wieder im liegen bei uns Bett zum schlafen bekommen habe und sie immernach schläft.
Meine Bedenken aber sind, ich geh ab dem 1. Dezember wieder arbeiten…schaffe ich das? Nachts öfter wach zu sein und frühs raus und arbeiten den ganzen Tag?? Steckt jemand in der selben Situation oder hat schon damit Erfahrungen gemacht?? Ich möchte nämlich unbedingt weiter stillen!! Vielen Dank und LG an alle Mami’s hier

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Caro 15. November 2018 - 14:42

Hallo Christin,

unser Sohn (15 Monate) schläft mit bei uns im Schlafzimmer. Er schläft in seinem Bett ein, wacht aber meistens in der Nacht auf und wird dann von mir in den Schlaf gestillt (und bleibt dann bis zum Morgen zwischen uns liegen). Ich arbeite seit September wieder täglich 5 Stunden und habe persönlich kein Problem damit. Die Brust hat sich innerhalb von ein paar Wochen auf den neuen Rhytmus eingestellt. Wir stillen dann morgens vor der Kita, nachmittags nach der Kita und halt nachts nach Bedarf. Wenn er mal durchschläft ist das auch ok für die Brust und mich 😉

Ich wünsche dir einen guten Wiedereinstieg auf der Arbeit!

Gruß
Caro

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Katrin 1. Oktober 2018 - 22:09

Bei mir klappte das Stillen anfangs nicht, was mich sehr traurig machte. Ich pumpte 8 Wochen ab und mein Kleiner schlief immer direkt nach derFlasche ein. Dank meiner Hebamme, unserer Chiropraktikern und meinem Willen war es mir nach 8 Wochen doch möglich voll zu stillen. Seitdem stille ich meinen Kleinen zum einschlafen (tagsüber, abends und nachts) und es könnte nix besseres geben. Es funktioniert einfach immer! und ich liebe es, meinen Schatz so liebevoll und problemlos in den Schlaf schicken zu können. Er ist jetzt fast 6 Monate alt und ich kann mir noch nicht vorstellen, dass es mal wieder anders sein wird. 🙂

Antworten
Tatjana Kowalik 1. Februar 2019 - 15:05

Hallo Katrin!
Darf ich fragen warum es anfangs nicht geklappt hat und wie dir geholfen wurde?

Liebe Grüße Tatjana

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Myriam und Thorin 7. August 2018 - 21:21

All die großen und kleinen Probleme kommen vielleicht, oder vielleicht auch nicht, noch auf uns zu. Aber bis dahin genießen wir erst einmal das Hier und Jetzt des Stillmoments und sagen daher „Danke!“ für deinen tollen und beruhigenden Artikel! 🙂

Liebe Grüße
Myriam und klein Thorin

Antworten
Caroline 3. Juli 2018 - 10:52

Liebe Anja, ich habe gestern schonmal einen Kommentar hinterlassen, aber irgendwie scheint es nicht geklappt zu haben. Ich versuche es noch einmal. 😉
Vielen lieben Dank für den tollen Artikel, auch von mir. Es ist auch schön die Kommentare anderer Mütter zu lesen und zu sehen, dass man nicht alleine ist. Ich genieße die schnelle, unkomplizierte und effektive Art der Einschlafbegleitung mit meiner Tochter (8 Monate) sehr, allerdings wacht sie sofort auf, wenn ich sie ablegen möchte. Ich habe versucht im Liegen zu stillen, dann lässt sie die Brust nur ganz selten los und sobald ich sie abdocke, ist sie ebenfalls wach. Schnuller nimmt sie keinen. Nun sind wir auf einigen Festen im Sommer eingeladen und ich frage mich, wie das gehen kann. Hast du Tipps wie ich ihr angewöhnen könnte, alleine (ohne Körperkontakt) weiterzuschlafen? Vielen Dank und liebe Grüße, Caroline

Antworten
Anja 3. Juli 2018 - 19:05

Liebe Caroline,

wenn sie das Stillen als Brücke in den Schlaf kennt, wird sie beim Aufwachen diese auch suchen. Gibt es denn noch andere Brücken in den Schlaf? Schläft sie zum Beispiel manchmal am Tage auch in der Trage oder im Kinderwagen ein? Dann wäre es eine Option, diese Optionen vielleicht auch mal am Abend auszuprobieren.
Kannst Du sie mitnehmen auf die Feste oder passt dann jemand anderes auf Dein Baby auf? Wenn ja, wie lange wirst Du weg sein? Müsste sie unbedingt schlafen um die Zeit oder könnte sie vielleicht auch entspannt eine etwas längere Wachphase mit dem „Babysitter“ haben?
So richtig planbar ist das ja mit einem Baby im ersten Lebensjahr alles nicht, aber manchmal entspannt es die Situation ein wenig, wenn es mehrere mögliche Szenarien gibt 🙂

Liebe Grüße,

Anja

Antworten
Caroline 2. Juli 2018 - 10:55

Vielen Dank auch von mir für den tollen Artikel! Es ist auch schön die Kommentare dazu zu lesen und zu sehen, dass es auch anderen Müttern so geht. Ich genieße es ebenfalls, meine Tochter (8 Monate) auf diese einfache, schnelle und effektive Weise in den Schlaf zu begleiten. Allerdings lässt sich meine Tochter überhaupt nicht ablegen bzw. wird sofort wach, wenn ich sie nach dem Stillen hinlegen möchte. Ich habe dann angefangen im Liegen zu stillen, da lässt sie die Brust nicht los und wenn ich sie abdocke, wacht sie sofort auf. Sind auf einigen Feiern eingeladen diesen Sommer und ich frage mich, wie das klappen könnte. Hast du dazu Tipps? Vielen Dank schonmal!

Antworten
Henriette 30. August 2017 - 20:07

Liebe Anja,

ich wollte mich eigentlich einfach nur bedanken für deinen so nett geschriebenen Artikel. Ich habe mich abgeholt und erleichtert gefühlt nachdem ich ihn gelesen habe. Ich stille meine Tochter (dreieinhalb Monate alt) auch zum Einschlafen und wir beide genießen es. Trotzdem war ich unsicher – man hört so häufig, dass man sie „bloß nicht daran gewöhnen“ soll. Schön, wenn man einfach auch mal in dem bestärkt wird, was sich richtig anfühlt! Sorgen und Zweifel hat man ohnehin genug, gerade wenn es sich um das erste Kind handelt.

Vielen Dank,
eine einschlafstillende Mutter

Antworten
Prema 1. August 2017 - 21:38

Stimmt leider nicht. Zumindest für alle. Meine Kinder schlafen beim Stillen selten ein (außer sie schlafen bereites ob der Trage -aber selbst dann.. – oder och treffe genau den richtigen Moment). Danach geht das Gehampel weiter.

Antworten
Prema 1. August 2017 - 22:00

Hmm.. „Zumindest NICHT für alle“… und „Außer sie schlafen bereits IN der Trage“… und „oder ICH treffe genau den richtigen Moment.
Herrjeh 😉

Antworten
Dina 29. Juli 2017 - 23:43

Hallo ihr Lieben! Ich finde es ganz toll wie ihr das hier alle mit eueren Kindern macht! Ich selbst habe zwei; welche inzwischen 7 und 10 Jahre alt sind. Meinen Sohn habe ich bis 1,5 Jahren gestillt; dann wollte er plötzlich nicht mehr… meine Tochter habe ich bis 5 Jahre morgens und abends gestillt; in Krankheitsphasen öfter. Ich würde es nie anders machen. Jedes Kind hat einen eigenen Charakter und mehr oder weniger Bedürfnisse nach dieser besonderen Art der Nähe. Macht weiter so und lässt euch von nichts und niemandem verunsichern!!!!

Antworten
Mari 13. Juli 2017 - 10:57

Aber es gibt doch auch Babies, die nach dem Stillen Blähungen und Bauchweh haben. Mein knapp 2 Wochen alter Sohn schläft nach dem Stillen jedenfalls nicht ein, sondern muss ganz schnell auf den Arm und den Bauch gestreichelt kriegen. Meine Hebamme hat gesagt, das ist ganz normal, oder mache ich was falsch?

Antworten
Anja 13. Juli 2017 - 11:21

Liebe Mari,

natürlich ist es auch okay und normal, wenn Dein Baby nicht gleich einschläft bzw. erst noch andere Bedürfnisse hat. Das kann sich ja auch alles immer noch ändern.
Habt ein schönes und gemütliches Wochenbett zusammen:)

Liebe Grüße, Anja

Antworten
Sabrina 23. Mai 2017 - 14:44

Die Einhaltung fester Schlafenzeiten sind der wichtigste Aspekt. Und dazu gehört, dass die Eltern auch ein gewisses Maß an Konsequenz mitbringen

Antworten
Sandra 10. Mai 2017 - 21:12

Hallo ihr Lieben,
ich habe seit kurzem folgendes Problem.
Mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt geworden, ich muss nun leider wieder arbeiten gehen und mein Mann nimmt jetzt noch seine 2 Monate Elternzeit.
Ich liebe es von der ersten Sekunde an mein kleines Äffchen zu stillen und auch das einschlafstillen praktizieren wir von Anfang an sowohl abends als auch tagsüber zum Mittagsschlaf und genau da liegt auch jetzt das Problem.
Er will partout nicht bei Papa einschlafen, bisher ist mein Mann dann mit Kinderwagen oder Babytrage los und er ist eingeschlafen. Aber zusammen hinlegen ist nicht. Jetzt befürchte ich, dass ich das Einschlafstillen abgewöhnen muss, damit mein Mann überhaupt eine Chance hat.

Was habt ihr denn für Erfahrungen damit gemacht? Auch im Hinblick auf die Kita in die er in 2 Monaten muss.

Antworten
Anja 10. Mai 2017 - 21:34

Liebe Sandra,

zum Thema Kita und Stillen hatte ich diesen Beitrag mal geschrieben:

http://www.vonguteneltern.de/?p=3416

Vielleicht hilft Dir das ja ein bisschen weiter.

Hier noch ein paar Gedanken und Anregungen zur Begleitung gestillter Kinder durch den Papa oder eine andere Bezugsperson:
http://www.vonguteneltern.de/?p=438

Liebe Grüße, Anja

Antworten
brigit 14. Januar 2017 - 22:50

Hallo Anja,

danke für die tollen Beiträge! Ich mag Deine ausgewogene Art sehr.

Zum Einschlafstillen bzw. Nachts stillen habe ich eine Frage: meine Tochter ist 14 Monate und stillt nachts eigentlich immer zum (wieder)einschlafen und Tags, wenn ich da bin (ich arbeite wieder, seit sie 5 Monate alt ist und pumpe im Büro ab, mein Mann ist Hausmann). Sie war noch keine Nacht ohne mich. Jetzt wechsele ich aber den Job und werde ab und an Termine mit Übernachtung haben, bei denen ich sie nicht mitnehmen kann. Muss ich sie jetzt nachts abstillen deshalb? Eigentlich geht es uns beiden noch super damit… Aber ich kann sie ja nicht ins kalte Wasser schmeißen und sie von heute auf morgen Nachts mit Papa lassen, oder?? Bin gerade etwas ratlos. Möchte gerne das machen, was für die Kleine besser ist, mal abgesehen davon, dass ich lieber noch weiterstillen würde. Aber von meinem „Großen“ (3 Jahre) kenn ich es so, dass es nur entweder/oder gibt …

Würde mich sehr freuen, wenn Du zu dem Problem Erfahrungswerte oder Tipps hast!

Liebe Grüße,
Brigitte

Antworten
Anja 15. Januar 2017 - 18:08

Liebe Birgit,

vielen Dank für Deinen lieben Kommentar:)
Zu Deiner Frage: Du musst nicht abstillen, wenn Du beruflich immer mal ein , zwei Nächte weg sein wirst. Eine Veränderung in bisher lieb gewonnenen Abläufen wird es ohnehin für Dein Kind sein, wenn Du nachts die ersten Male weg bist. Es hört sich aber so an, als ob sie bei Ihrem Papa in sehr guten Händen ist und auch er wird sie gut begleiten können und sicherlich auch ihren möglichen Unmut darüber, dass Du nicht da bist. Dass er sie nicht stillen kann, weiss sie ja schon längst. Du kannst es ihr vor Deiner Abfahrt auch noch mal erklären. Auch wenn sie es nicht wortwörtlich versteht, wird sie merken, dass eine kleine Veränderung ansteht, die Du ihr und auch Deinem Partner zutraust (sonst würdest Du ja nicht fahren). Wenn Du dann wieder da bist, wird sie sich freuen, dass alles beim Alten ist und Du wirst die Stillnähe wahrscheinlich auch genießen.
Vielleicht findest Du auch noch hier ein paar Inspirationen für Deine Situation:
http://www.vonguteneltern.de/?p=438

Wenn Du also gerne noch weiterstillen möchtest, kannst Du das gerne machen- auch für Dein Kind wird das so passend sein:)

Liebe Grüße, Anja

Antworten
brigit 15. Januar 2017 - 22:17

Liebe Anja,

Vielen Dank für die ausführliche und positive Antwort und den Link, der auch sehr hilfreich war!

Du hast Recht, dass das so oder so für sie eine ganz schöne Umstellung sein wird. Das hatte ich vor lauter Gedanken ans Wieder-Einschlafstillen gar nicht bedacht, dass ich ja auch als Wieder-Einschlaf-Kuschler vermisst würde.

Erklären ist ein guter Tipp. Sie versteht schon so viel, und bis es in dem neuen Job richtig los geht, bestimmt noch viel mehr.

Ich wäre gerade sowieso eine schlechte Abstillerin, weil ich es selber gar nicht möchte 😉

Vielen Dank und Liebe Grüße,
Brigit

Antworten
Mo Zart 7. Januar 2017 - 21:41

Ausnahmen bestätigen die Regel: Milch macht müde Mädchen munter!, kann ich von meiner 2. Tochter berichten.

Liebe Grüße
Mo Zart

Antworten
Dagmar 30. November 2016 - 21:31

Ein sehr schöner Artikel. Ins Bett gehen ist besonders mit einem älteren Stillkind sehr unkompliziert wegen dem Einschlafstillen. LG Dagmar

Antworten
Teresa 30. November 2016 - 09:03

Bei meiner Maus 5 Monate klappt das Einschlafstillen auch super, aber wir haben jetzt des Problem, dass ich sie nicht mehr in ihr Bett legen kann, da sie sonst innerhalb von 5 Minuten wieder wach wird und los schreit.
Was kann ich tun?
Anfangs konnte ich sie nachm stillen ganz in Ruhe in ihr Bett legen und sie hat weiter geschlafen. Ich hör einfach von vielen so viel Zeug wie zum Beispiel „du verwöhnt dein Kind, dass bekommst du nicht mehr aus deinem Bett“ und sowas.
Danke für eure Hilfe (Hoff es ist nicht schlimm, dass ich des jetzt frag)
Liebe Grüße

Antworten
Eva 30. November 2016 - 19:38

Lass dir Leute reden. Wenn deine Tochter direkt neben dir schlafen will, ist das so. Sie ist nicht mal ein halbes Jahr auf der Welt! – ich verstehe nicht, wieso alle Leute meinen, dass das, was diese völlig hilflosen Wesen in den ersten Monaten brauchen, in den nächsten Jahren so bleiben wird. Die Kinder lernen doch auch laufen und wollen plötzlich nicht mehr rum getragen werden.
Im ersten Baby Jahr bekommt man ohnehin wenig Schlaf, da sollte man es sich nicht unnötig schwer machen. (Freunde, die ihre Kinder in der Zeit schon ausquartiert haben, sitzen mitunter die halbe Nacht im Kinderzimmer zum Händchen halten – da hab ich mein Baby doch lieber bei mir und komme auch zu meinem Schlaf!)
Still deine Tochter einfach im Bett oder im Beistellbett liegend, wenn das für euch geht. So hast du es halbwegs gemütlich und die Kleine kann einfach an Ort und Stelle weiter schlafen.

Antworten
Anne 1. Dezember 2016 - 12:42

„Du bekommst ihn nachher gar nicht mehr aus eurem Bett raus“. Das haben wir auch von soooo vielen Seiten hören müssen. Und es ist manchmal schwer sich das immer und immer wieder anzuhören. Unser Kleiner hat 2 Jahre und 2 Monate nur in unserem Bett schlafen wollen und dann plötzlich fand er sein kleines Bett, das schon immer in unserem Zimmer stand, so toll! Und seitdem schläft er immer da ein. Irgendwann wird er aber wach und tapst zu uns rüber. Und das genießen wir dann, wenn wir um 2 Uhr morgens einen kleinen Besucher zum kuscheln bekommen. Jetzt warten wir gespannt, wann die Nacht kommt, an der er gar nicht mehr kommt.
Funktioniert so übrigens auch klasse bei den Großeltern zu schlafen, die sich das zu Anfang gar nicht vorstellen konnten mit dem Zwerg in einem Bett zu schlafen.
Also hör auf dein Herz und nicht auf die anderen Leute! Irgendwann hören die Fragen eh auf, weil es plötzlich keinen mehr zu interessieren scheint.

Antworten
Sara 17. September 2015 - 13:55

„In den Schlaf stillen“ – ja, das ist schon schön und gut. Funktioniert wunderbar… für ungefähr eine Stunde. Dann wird das Kind wieder wach und strampelt ganz aufgeregt herum, weil die Brust weg ist. Dann beruhigt man es für eine halbe Stunde, bis es wieder schläft, nur damit es eine Stunde später wieder wach wird, weil es Hunger hat. Und so finden Mama und Kind gar keinen Schlaf mehr. Was tut man denn dagegen? 🙁

Antworten
Enthalte nebel 25. April 2016 - 21:17

Mein Mittel dagegen war: an der Brust lassen! Erst vorm Fernseher,dann im bett. Zwischendurch war es möglich ihn von der Brust abzudocken und auf meinen bauch zu legen. Seit er drei Monate ist kann man ihn auch ins bett legen, bis er nach 2 Stunden wieder aufwacht,dann wieder Brust und gemeinsam schlafen. Das klingt anstrengend, aber ich finde es entspannt,also es ist die entspannteste Methode für uns,denn sonst gäbe es viel Geschrei und Stress. Aber ich hoffe auch,dass er irgendwann ohne Brust schlafen kann und dass das ohne tränenreiche umerziehung klappt. Die Hoffnung bleibt!

Antworten
Das Kleinkind (nachts) abstillen 29. Juli 2015 - 07:20

[…] paar Tage zu verreisen, ist sicherlich kein guter Abstillweg. Denn damit verschwindet nicht nur das vertraute (Wieder-) Einschlafritual, sondern auch die ganze Mama auf allen Ebenen. Dies ist auch für die Mütter kein schönes Ende […]

Antworten
Melina 22. Juli 2015 - 14:45

Mein Emil ist 12 Monate alt und wird auch in den Schlaf gestillt – und das um die Mittagszeit herum, dann nochmal am späten Nachmittag und Abends wenn er Schlafen soll. Nachts wacht er dann gewöhnlich 1-2 mal auf und …. ich stille ihn dann wieder 🙂
Ja, das häufige In-Den-Schlaf-Stillen hat natürlich zur folge, dass er am Tisch keinen Hunger hat und nur ein bisschen am knabbern ist. Das ist das einzige das mir Sorgen bereitet. Ich hab ein bisschen Angst dass er nicht genug isst, nicht genug Kalorien, Vitamine etc. bekommt. An manchen Tagen habe ich den Eindruck, dass ich wieder voll stille, an anderen verhält es sich 50/50…

Antworten
Das Kind schläft nicht ein – über Mütterbedürfnisse | Geborgen Wachsen 22. Februar 2015 - 07:41

[…] gesungen und gestillt wurde. Und dennoch: das Kind schläft nicht. Vorbei ist die Zeit, in der das Stillen in den Schlaf hinein führte wie ein sanfter Schlummertrunk. Auch die immer gleichen Rituale und Abläufe, sie wirken an manchen Tagen nicht. Ich liege im Bett […]

Antworten
Katrin 18. Februar 2015 - 09:43

Auch ich mache das noch so (die jüngere ist jetzt 17 Monate). Davon und von dem häufigen Aufwachen nachts (das ich ihr erst vor kurzem „abgewöhnt“ habe, indem ich sie nachts peu à peu immer weniger gestillt, sondern im Arm getröstet habe), habe ich der Kinderärztin, wie andere hier auch, einfach nichts erzählt. Dann wären bestimmt auch komische Kommentare gekommen, auf die ich keine Lust hatte. Beim zweiten Kind war ich da auch einfach selbstsicherer als noch beim ersten. In den letzten 1-2 Wochen habe ich allerdings gemerkt, dass die „Wirkung“ nachlässt – meine Tochter nuckelt ewig an mir rum, bevor sie endlich einschläft, und ich merke, dass mir das zu lange dauert. Gestern habe ich sie dann mal „abgedockt“, bevor sie schlief, und dann schlief sie auch so neben mir ein. Das werde ich jetzt mal weiter versuchen, denn ich habe nicht so Lust darauf, eine halbe bis dreiviertel Stunde zu stillen, bis sie endlich schläft. Ebenso ist es am Wochenende zum Mittagsschlaf. Aber bis vor Kurzem hat es immer super funktioniert, die Kleine ist zufrieden und friedlich eingeschlafen.

Antworten
Diana 17. Februar 2015 - 21:31

Hier wird seit 34 Monaten einschlafgestillt ….. es ist unglaublich, dass das noch funktioniert. Und die kleine Auszeit kommt auch mir sehr gelegen 😉

Antworten
Lisa Santiuste 17. Februar 2015 - 20:30

Ich stille auch in den Schlaf und gegen die verdauungsprobleme meines kleinen, und so lang er das braucht bekommt er das auch. Dann schläft er eben mit bei uns im Bett, dafür habe ich entspannte Nächte.

Antworten
Juliane 17. Februar 2015 - 18:21

Also ich weiß das Einschlafstillen erst zu schätzen, seit mein Sohn auf der Welt ist und es bei ihm nicht klappt. Bei meiner Tochter war es immer super einfach, wenn auch manchmal etwas nervig, weil ich nie danach aufstehen durfte. Sie wurde sofort wach. Mit 2 Jahren war es vorbei. Jetzt sehne ich es mir oft zurück, weil es sooo unkompliziert und kuschelig war..

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Nicole 17. Februar 2015 - 08:49

Wir praktizieren das auch so. Zum mittagsschlaf und auch abends, trotzdem mein Windelpupser schon brei bekommt. Klar mach ich mir auch Gedanken darüber, wie ermal von aalleine einschlafen lernen will. Aber das liegt eigentlich nur daran, das ich ja ab August wieder arbeiten gehen muss – im Schichtdienst. Andrerseits stille ich sehr gerne und mir macht das einschlafstillen nichts aus und wir genießen es beide. Es sind wohl auch eher bestimmte Bücher und mitunter auch der Kinderarzt, die einem da ein mulmiges Gefühl bescheren.

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Uta 17. Februar 2015 - 08:21

Ein schöner Artikel. Ich habe lange den kleinen Sohn in den Schlaf gestillt. „Komasaufen“ nannten wir es. Jetzt begleite ich ihn immer noch in den Schlaf und wir genießen diese Zeit der Nähe.

Uta

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Sophia 16. Februar 2015 - 23:34

Wir praktizieren das nun auch schon seit 12 Monaten und es ist für mich fein. Allerdings wurde mir gerade bei der letzten U-Untersuchung beim Arzt gesagt dass mein Sohn im klassischen Sinn an einer Regulationsstörung leidet, weil er ja nicht alleine in den Schlaf findet und mich bzw die Brust dazu braucht. Das macht mich langsam echt wütend!! Andere Kinder nuckeln die ganze Nacht und meistens auch tagsüber in dauerschleife den Schnuller – da sagt keiner etwas. Aber wenn das Kind an der Brust einschläft – noch schlimmer!- glücklich einschläft, dann muss da gleich ne Störung vorliegen. Das finde ich echt eine traurige Entwicklung…

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Anja 16. Februar 2015 - 23:42

Liebe Sophia,

wenn es Dich und Deinen Sohn nicht stört, ist es auch keine Störung;)
Bisweilen glaube ich ja, dass manche Menschen es nicht gut aushalten können , zu hören, wie man Kinder liebevoll in und durch den Schlaf begleiten kann, weil sie es vielleicht selbst nie so erlebt haben. Darum werden dann wohl leider unerbetene Tipps und Meinungen erteilt, die besagen, dass das falsch sein muss, was sich für viele Mütter ganz richtig anfühlt 🙁
Also genießt einfach Eure gemeinsamen Nächte weiter- die Baby-und Kleinkindjahre sind kurz…

Liebe Grüße, Anja

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Maria 17. Februar 2015 - 22:04

Genau aus diesem Grund habe ich meinem Kinderarzt nix davon erzählt. 😉 Auf die Frage bei der U6, wie er schläft: „Ich bin zufrieden, er wird zwar mal zwischendurch wach, aber das ist kein Problem, denn er beruhigt sich sehr schnell.“ Dass er sich so schnell beruhigt, weil ich ihn kurz stille, im Elternbett, hab ich sein lassen. Unnötiger Nährboden für sinnlose Vorträge. Ein halbes Jahr später hat sich mein Sohn übrigens selbst abgestillt. In den Schlaf wird er aber weiterhin begleitet, meist mit viel Kuscheln und Körperkontakt. Anders möchte er es nicht.
Ich vermisse das Stillen immer noch und genieße umso mehr das Anschmiegen von meinem Sohn. Wer weiß wie lange er das möchte. Das „Abstillen“ kam auch recht unerwartet und plötzlich.

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Melina 22. Juli 2015 - 14:31

Ja, da hast du absolut recht! Dieser Komentar hätte auch von mir sein können, Gruss

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Katharina 24. Juni 2014 - 11:07

Ha, und von den Nächten brauch ich gar nicht reden. Brust raus, andocken und das Kind schläft wieder. Wie lache ich doch meine Freundinnen aus, die entweder schon abgestillt haben oder nix vom Einschlafstillen halten und nachts teilweise 2 Stunden ihr Kind rumtragen, bespaßen, die Flasche aufwärmen und sich somit selbst den Schlaf nehmen, nur damit das Kind wieder einschläft…

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Katharina 24. Juni 2014 - 11:01

Ich nenne es „einstillen“ und es funktioniert super. Auch wenn mein Kind mit 18 Monaten daheim inzwischen auch allein einschläft, ist es in „fremder“ Umgebung (z.B.: Urlaub, Verwandtenbesuche, Auswärtsabenden bei Freunden) immer noch ein probates und zuverlässiges Mittel das Kind zur Ruhe und in den Schlaf zu bringen.

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Maria 19. Juli 2013 - 21:23

Hmm. Stimmt dann mit meinem Kind was nicht? Oder meiner Milch? Bei uns hat „Einschlafstillen“ noch nie funktioniert, vom ersten Tag an nicht. Schade eigentlich…

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Jule 18. Juli 2013 - 09:26

Ja das ist auch mein großer Trumph!
Mein kleiner Pampersrocker (4.Monate) kommt sonst kaum zur Ruhe.
Entweder die Welt ist zu interessant zum Schlafen, oder ein Entwicklungsschub lässt ihn nicht zur Ruhe kommen oder (und das stresst am Meisten) plagen ihn seine Verdauungsprobleme mit dicken Blähungen.
Also schläft er halt an der Brust auf dem Stillkissen, dabei greift seine Hand immer meinen Daumen und dann ist Ruhe!
Manchmal wird man schon von Kommentaren arg verunsichert ( schlecht für Tagesrhythmus, alleine schlafen lernen und unabhängig von Mama werden, nicht verhätscheln…)
Aber muss ein so kleiner Drops bevor er von der Entwicklung her weiß, dass er ein eigenständiger kleiner Mensch ist überhaupt diese ganzen Sachen können?
Meiner nicht dann wird er hält verhätschelt!!!

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tina lehner 22. Mai 2013 - 14:26

viiiielen Dank!!! für diesen artikel, ich werds jetzt wieder mehr genießen, auch wenn mein bub schon 2 1/2 jahre ist 🙂 ich merk es ist der Druck der von aussen kommt…außer morgens mag mein sohn wieder „namnam“ und das will ich nicht mehr 🙁 da werd ich mir jetzt was einfallen lassen müssen. tolle website!!! danke

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weib yvonne 22. Mai 2013 - 09:34

Die Muttermilch wird doch weit hinter den Zähnen erst in den Mund gelassen und umspült die Zähne nicht dauerhaft.

Meine beiden Jungs(jetzt 5 und 2,5 Jahre alt) stillten noch mit 2,5 Jahren morgens zum Kuscheln und abends zum Einschlafen, manchmal auch noch zwischendrin nachts….und es ging uns allen super damit.
Der Große war 2h vor der Geburt des nun Mittleren noch an der Brust(in der Hoffnung, dass er nochmals einschläft), letztes Stillen vor Babytochters(5 Monate) Geburt war so ca. 4h vorher.

Ich hab meinen Tagesablauf entsprechend eingerichtet, dass ich das Einschlafstillen sehr genießen kann. Wann wir damit aufhören, entscheidet mein Baby. 🙂
Wahrscheinlich habe ich aber auch Glück mit meiner Umwelt – wenn mich wer komisch anspricht, bekommt er die WHO-Empfehlung angesagt, komisch schauen tangiert mich nicht. 😀

Frohes Stillen Euch allen!

Weib Yvonne

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Sabine 21. Mai 2013 - 21:50

Da kann ich dich beruigen! Denn es gibt Studien, die belegen, das Dauernuckeln an der Brust nicht zu Zahnproblemen und oder Karies führt. Allerdings weiß ich nicht mehr wo ich die gelesen hatte…

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vio 21. Mai 2013 - 21:05

Mir wurde jetzt von meiner Zahnärztin gesagt, ich müsste damit sofort aufhören. Meine zweieinhalbj. alte Tochter hat einen Zahnschmelzdefekt und angeblich davon! 🙁 ich glaub das nicht, habe aber trotzdem kein gutes Gefühl… 🙁

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Karlita 21. Mai 2013 - 21:04

Also ich stille auch noch in den Schlaf, nach fast 11 Monaten, aber ich muss sagen für mich ist dass eher Stress, unser kleiner wird nämlich Nachts zwischen 4 und 10 mal wach und lässt sich kaum anders beruhigen. Deswegen werden wir nach der Eingewöhnung in die Kita auch abstillen, damit mein Mann mich etwas besser unterstüzen kann, aber jetzt währen es einfach zu viele veränderungen aufeinmal.

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Ira 21. Mai 2013 - 13:23

Man wird seinem Kind nie wieder so nah sein. Meine Maus ist inzwischen 10 Monate alt und genießt es. Ob sie müde ist, sich wehgestan, hungrig ist oder einfach nur kuscheln möchte. Mann sollte nicht auf die anderen hören. Wenn dein Herz „ja“ sagt, dann ist es auch das richtige. Immer dieses rumgequatsche, du verwöhnst sie, das ist nicht gut blablabla. Ich werde so lange stillen, wie sie es braucht.

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Lisa 21. Mai 2013 - 13:08

Unsere stillbeziehung geht jetzt schon ein Jahr. Für unsere Umwelt nicht nachzuvollziehen. Mein Mann fände es auch gut wenn das so langsam ein Ende finden würde. Sogar die Stillberaterin hat mich gefragt wie es den mit dem abstillen aussieht! Unser Käfer sieht und hört das zum Glück alles nicht und besteht auf die Brust zum einschlafen. Auch wenn er eine Flasche bekommen hat muss danach noch die Brust her.
Aber wann du wie hört so was auf? Ich glaube nicht das er sich selber (so wie ich mir das vorstelle) abstillen wird…

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Annika 21. Mai 2013 - 11:53

Einschlafstillen ist soo praktisch und einfach! Schade, dass man von außen immer hört, man solle doch abstillen! Selbst die Hebammen und PEKIP- Kursleitung sind mittlerweile der Meinung. Ständig muss man sich rechtfertigen. Das ist nervig!

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Nadine 21. Mai 2013 - 10:25

Ich bin der meinung jeder sollte stillen so lange es klappt und er es fürs kind und sich richtig hält. Bei mir hat es leider nicht geklappt sonst würde ich jetzt noch stillen. Jede Mutter muss das für sich selbst entscheiden.

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Janine 21. Mai 2013 - 09:31

Der einzigste Grund, weshalb viele Mamas mit dem (Einschlaf-)Stillen aufhören wollen, ist der Druck von außen! Oder im allgemeinen die Grundsatzdiskussion, dass die Kinder mit 6 Monaten abgestillt werden sollen oder ähnlicher Schwachsinn. Irgendwie wollen alle anderen Menschen, meist sogar Fremde oder gar die Medien, besser wissen, was dem eigenen Kind gut tun würde. Meine Hebamme hatte mir beim ersten Kind einen sehr guten Rat gegeben:

DU bist die Mama, es ist DEIN Kind und nur DU kannst wirklich wissen und fühlen, was DEIN Kind wirklich braucht.

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Anna 21. Mai 2013 - 02:14

Meine 6 monatige Tocher wird auch in den Schlaf gestillt. Sie schläft aber auch ein wenn man sie auf dem Arm trägt oder sie im Tragetuch oder in der Trage ist. Nur nie alleine 😉 Und ich glaube nicht, das ein Baby das schon können muss!

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Sylvia 20. Mai 2013 - 21:46

Wir stillen auch noch in den Schlaf ..klar schlafen andere auch mit Flasche ein, aber was bleibt ihnen.auch anders ?
Ich habe die Zeit des Geschichtenvorlesens geliebt und hoffe das wir damit auch bald wieder dran sind..und der Papa mich dann ablöst ..lesen kann er ja;-)

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Melanie 28. April 2013 - 09:26

Das „in den Schlaf stillen“ funktioniert mit Flasche übrigens genau so zuverlässig.

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