Wenn die Schwiegermutter zur Konkurrentin wird

von Anja

Heute erzählt uns eine Leserin, die ungenannt bleiben möchte, aus ihrem Wochenbett – und von einer Zeit, die für sie stark belastet war durch das zum Teil wirklich übergriffige Verhalten ihrer Schwiegermutter. Die starken Differenzen zwischen den Bedürfnissen der frisch geborenen Familie und denen der anderen Familienmitglieder erlebe ich leider auch oft als Hebamme, wenn ich Familien im Wochenbett begleite. Dazu hatte ich ja hier auch schon einmal gebloggt.

Das geplante Wunschkind hat das Licht der Welt erblickt. Voller Stolz lässt man den Besuch ins Krankenhaus kommen und gibt schweren Herzens sein Neugeborenes aus der Hand, um sein Glück mit der Schwiegermutter zu teilen. Das scheint auch der Augenblick zu sein, aus dem ein ehemals inniges Verhältnis zu einem Machtkampf werden kann – und die Schwiegermutter im schlimmsten Fall zur Konkurrentin mutiert. Und so ist es mir passiert.

Aktuell lebe ich zurückgezogen zur Schwiegerfamilie. Jeder Tag, an dem ich nichts von dieser Seite sehe und höre, ist wie ein Geschenk für mich. Ich weiß gar nicht wirklich, warum ich überhaupt diesen Text verfasse. Vielleicht als Warnung an werdende Mütter, als Seelentrost, um Gleichgesinnte zu finden oder einfach nur zur abendlichen Unterhaltung? Ich kann es nicht beantworten. Mir ist klar, dass es etliche solcher Storys im Internet zu finden gibt – allerdings ist es so, wenn ich in meinem Umfeld und Bekanntenkreis nachfrage, hat niemand derartige Erfahrungen gemacht wie ich.

Die Geburt meines Babys war eine schwere und anfangs natürliche Geburt. Als es fast vorbei war, folgten aufgrund von Geburtsstillstand nochmal Saugglocke und Dammschnitt. Letztendlich ist man stolz und glücklich über das kleine Wunder und sehnt den Tag der Krankenhausentlassung herbei, um sich in seinen vier Wänden als neue Familie einfinden und kennenlernen zu können. Nach dem Krankenhaus hielten wir zwei Tage später den Pflichtbesuch bei der großen Schwiegerfamilie ab, damit auch alle nochmal das Baby kennenlernen konnten – und mit diesem Tag begann der Macht- und Konkurrenzkampf.

Großes Familientreffen mit der Schwiegermutter

Der Pflichtbesuch fand im Haushalt der Schwiegereltern statt, die Tür wurde geöffnet, die Autobabyschale wurde meinem Mann aus der Hand gerissen, unser Baby wurde auf den Küchentisch zur Beschau gestellt. Mit uns eingerechnet standen nun zehn Erwachsene und drei Hunde um unser Baby – und jeder wollte es haben.

Ich war einfach nur ohnmächtig in diesem Moment, erfreulicherweise hat mein Mann ohne zu zögern eingegriffen und unserem Kind den Schutz gegeben, den es brauchte. Er nahm das Baby und ging weg. Insgesamt haben wir uns vier Stunden dort aufgehalten. Nach der Geburt war ich voll mit Wasser und aufgedunsen, mit meinen Beinen hätte ich jedem Elefanten Konkurrenz machen können, meine Haut spannte, mein Dammschnitt war nur noch ein durchgehend andauernder Schmerz. Es dauerte viele Wochen bis dieser verheilt war.

Als wir gegangen sind, habe ich mich mit den Worten verabschiedet, dass mir das zu viel und zu anstrengend ist und ich jetzt erstmal sieben Tage Kontaktsperre brauche. Aus den angekündigten sieben Tagen wurden zehn Tage Funkstille. Vor der Geburt hatten wir fast täglich miteinander zu tun, weil wir in einem Haushalt gelebt hatten. Zum Glück haben wir rechtzeitig noch unser eigenes Nest vorbereiten können.

Manipulation und Schuldgefühle

Einen Tag nach dem großen Familientreffen stand der nächste Besuch von der Verwandtschaft meines Mannes auf der Matte, den wenige Tage zuvor meine Schwiegermutter organisiert hatte. Auch wieder mit Manipulation und Schuldgefühlen, dass der Onkel-XY ja so krank sei, es jeden Tag mit ihm zu Ende gehen könne und er und seine Frau extra einen Weg von 600 Kilometer auf sich genommen hätten, nur um das Baby zu sehen. Ist irgendwie klar, dass man sich da auch wieder das NEIN verkneift, oder?

Jedenfalls hatte ich dann meine Schwiegereltern mit besagter Tante und Onkel hier sitzen. Auf das Nachfragen meiner Schwiegermutter gab ich ihr mein Baby auf den Arm und verließ den Raum, weil mir alles zu viel wurde. Als ich nach 15 Minuten wieder kam, hatte diese für mich völlig fremde Tante, die ich zuvor noch nie in meinem Leben gesehen hatte, mein wenige Tage altes Baby auf dem Arm. Mein Vertrauen zu meiner Schwiegermutter ging immer mehr verloren.

Ich war so dankbar für die darauffolgenden Tage zu Hause und habe diese Ruhe genossen. Meine Schwiegermutter hatte ein Talent dafür, immer dann anzurufen, wenn ich gerade mit dem Stillen begonnen hatte. Aber man kann das Handy ja auch liegen lassen, was ich dann auch tat. Ich bestaunte mein Baby, verarbeitete die Geburt und den Todesfall einer sehr nahestehenden Person. Einige Mütter sind vermutlich noch in der Lage, sich an diese sensible Zeit, in der man absolut angreifbar und geschwächt ist, zu erinnern. So dachte ich auch immer von meiner Schwiegermutter, dass sie sich bei drei Kindern (eines noch um Haushalt lebend) in das Ganze einfühlen kann. Es stellte sich heraus, dass dem nicht so war.

Es hat mich verändert, unsere Ehe verändert

Ich war mit Baby zu Hause und mein Mann im Elternhaus, wir wohnen zwei Straßen auseinander. Dann klingelte mein Handy. Mein Mann war dran und berichtete mir just in diesem Moment von seiner völlig aufgelösten und weinenden Mutter, der das Enkelkind schon ganze zehn Tage vorenthalten wird – und das sie mein Neugeborenes für eine Stunde die Woche haben will. Ich hatte so eine Wut und habe das Telefonat sofort beendet.

Das ist das Letzte, was eine frisch gebackene Mutter mit einem nicht mal zwei Wochen alten Säugling gebrauchen kann. Als mein Mann nach Hause kam, gab es einen riesigen Zoff, unsere Ehe wäre von meiner Seite aus fast den Bach runter gegangen. Es flogen Sachen durch die Gegend, das hatte ich im ganzen Leben noch nicht gemacht. Ich habe mich durch meine Schwiegermutter so unter Druck gesetzt und durch ihre Tränen manipuliert gefühlt. Dieser Vorfall hat unsere Ehe sehr belastet.

Ich wollte doch einfach nur Babyflitterwochen, diese Babyflitterwochen wurden mit folgendem Satz meines Mannes beendet: „Wenn unser Kind tot wäre, gäbe es diese ganzen Konflikte nicht.“ Heute denke ich, dass diese Aussage im Affekt entstanden ist, dennoch war es ein Schlag in mein Gesicht. Es hat mich verändert, unsere Ehe verändert und auch meine Sicht auf meine Schwiegermutter. Ich stillte und stille noch und fing für drei Wochen wieder das Rauchen an, zwei oder drei am Tag.

„Ist bei uns in der Familie so üblich“

Ich suchte ein klärendes Gespräch mit meiner Schwiegermutter, doch von ihr kam nur: „Ich bin froh, dass wir geredet haben, aber ich kann dich nicht verstehen, damals waren wir Frauen anders“. In der gleichen Woche folgte noch ein Gespräch im Beisein meiner Hebamme, dem einzigen Menschen, der zu diesem Zeitpunkt zu mir hielt. Und später folgte noch ein drittes Gespräch zwischen meinem Mann und seiner Mutter.

Mir haben diese Gespräche rein gar nichts gebracht, weil ich auf völliges Unverständnis getroffen bin. Stattdessen kam vom Schwiegervater der Satz: „Was wäre dabei, deiner Schwiegermutter jeden Tag ein Foto oder Video vom Baby zu schicken?“ Ihre Antwort war: „Naja, nicht jeden Tag, aber jeden dritten.“ Ich habe trotzdem versucht, mich anzunähern, doch jedes Mal kamen Sticheleien wie „Du stillst ja nicht ewig“, „Wollt ihr euren Essensgutschein nicht mal einlösen?“, „Ihr könnt ruhig ins Kino gehen, ich pass auf“, „Ich freu mich schon auf meinen ersten Spaziergang, dann kann ich jedem das Baby zeigen“ oder „Mein Kind, mein Baby“.

Das alles gab mir langsam zu denken. Dass meine Schwiegermutter da von „Mein Kind, mein Baby“ sprach, das ging gar nicht. Ich habe versucht, diese Wortwahl zu unterbinden, habe in einer Situation fragend wiederholt: „Euer Kind?“ Mein Schwiegervater griff direkt ein: „Ist bei uns in der Familie so üblich“. Da wurde mein Einwand also direkt ausgebremst.

Jede Löwenmama beschützt ihr Kind vor lauernden Hyänen

Zunehmend habe ich mich immer unwohler in Gegenwart meiner Schwiegereltern gefühlt. Meine Schwiegermutter hat mich spüren lassen, dass ich einen Störfaktor bin, der zwischen ihr und ihrem Enkel steht. Beim letzten Besuch wurde ich nach der dritten Begrüßung meinerseits zurück gegrüßt. Der tatsächlich richtige Bruch entstand für mich aber erst, als sie unser Kind auf dem Arm hatte und mein Mann sagte, dass sie unser Baby zurückgeben solle. Daraufhin hat sie unser Baby noch etwas fester an sich gedrückt, uns den Rücken zugewandt und ein NEIN als Antwort gegeben.

Erst nach der dritten Aufforderung hatten wir unser Kind wieder. Ihr war es nie genug, das Neugeborene zehn Minuten halten zu dürfen, sie hat den Hals einfach nicht voll bekommen. Ständig waren die Hände am Kind, parallel wurden das Tragetuch, der Haushalt und ich („Wie soll das mal mit nem zweiten Kind werden?“) kritisiert. Das volle Programm eben. Meine Schwiegermutter hat immer gesagt, dass eine Mutter ihr Kind wie eine Löwin beschützt – jetzt, wo ich selbst Mama bin, kann ich das nur bestätigen, denn jede Löwenmama beschützt ihr Kind vor lauernden Hyänen.

Meine Schwiegermutter fühlt sich bis heute in der Opferrolle. Sie kann sich beim besten Willen nicht erklären, wieso ich mich von ihr abgewendet habe. Mein Mann sagt, dass wir bei Besuchen in späterer Zukunft einfach die Hand über unser Kind halten müssen. Doch wie hält man die Hand über Jemanden, wenn man sowieso als entmündigt gilt?! Meiner Meinung nach sind Wechseljahre und Omastolz keine Entschuldigung für so ein Verhalten. Zurzeit sehe ich für Zukunft der Beziehung zwischen mir und der Schwiegerfamilie einfach nur schwarz.

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293 Kommentare

dinosa 28. August 2020 - 13:04

Kann dich voll und ganz verstehen, inzwischen. Habe eine Tochter von 5 Jahren und Zwillinge von 8 Monaten. Mein Mann und ich wohnen noch mit meiner Schwiegermutter in meinem Haus.
Seit sie wusste, dass ich mit Zwillingen schwanger bin (sie hat selbst mal welche verloren und aus ihrem ganzen Verhalten mir gegenüber spricht der pure Neid), hat sie mich immer wieder schikaniert, mich beleidigt und mich von allen Entscheidungen in meinem eigenen Haushalt ausgeschlossen. Erst seit man Mann in Homeoffice arbeitet, bekommt er so einiges mit und unterstützt mich endlich.
Ich musste mir Schritt für Schritt das Recht zurückerkämpfen, selber zu entscheiden, was mein Mann und ich gemeinsam einkaufen wollen oder wie wir den Haushalt in Zukunft führen wollen.
Da meine Schwiegermutter aber nach wie vor meint, das wäre alles ihre Aufgabe und sie mir meiner Meinung nach zu sehr an den Zwillingen klammert, wird sie nun bald ausziehen und ich hoffe, dann kehrt Ruhe ein. Aktuell fängt sie wegen jeder Kleinigkeit Streit an,die ihr nicht passt und lässt nur ihre Meinung gelten. Wenn ich was dagegen sage, sagt sie, mir gehören die Kinder weggenommen oder ich wäre bekloppt. Sie nimmt seit einem Jahr Medikamente, die ihren Verstand beeinflussen und will nicht zugeben, dass sie sich verändert hat. Ich versuche sie nun weitestgehend zu ignorieren, aber jeden Tag kommt was neues.

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Robert 11. September 2020 - 10:45

Vertraue deinem Gefühl und lasse das Kind von dieser Person nicht beeinflussen.

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Kristin 20. Oktober 2020 - 08:20

Sehr geehte Schreiberin,

ich sehe hier zwei Probleme:

1. Die Unfähigkeit, eigene Grenzen zu setzen und auf deren Einhaltung zu achten.

2. Möglicherweise ein Hang zur Helikopter-Mutterschaft?

Zu 1.:
Wer ein Kind in die Welt setzt, sollte sich seiner grossen Verantwortung bewusst sein und diese wahrnehmen. Wenn du es nicht einmal schaffst, dir unerwünschten Besuch kurz nach der (schwierigen) Entbindung vom Hals zu halten, liegt das vielleicht daran, dass du deine eigenen Grenzen auch vorher nicht sehr gut definieren und deren Einhaltung nicht durchsetzen konntest.
Übe das, sei dabei höflich, aber bestimmt. Wie willst du erwarten, dass andere deine Grenzen akzeptieren, wenn du das selbst nicht tust?
Warum lässt du Besuch zu, wenn du zu schwach dafür bist?
Frage dich ehrlich: Vielleicht konntest du es selber kaum abwarten, dein Baby herumzuzeigen? Dann bist du Opfer deines eigenen Egos geworden. Lass es dir eine Lehre sein.

Zu 2.:
Ein Baby ist nicht aus Glas und nimmt nicht zwangsläufig Schaden, wenn es bei der Verwandtschaft auf dem Schoss sitzt oder herumgereicht wird.
Du sprichst nur von dir, das fällt auf.
Was genau macht denn dein Kind? Weint es? Zeigt es deutliche Signale, dass es sich unwohl fühlt?
Dann gibt eigentlich jeder Fremde/Verwandte das Kind ab – weil die Personen damit in der Regel überfordert sind und kaum jemand freiwillig ein weinendes, schreiendes „fremdes“ Kind behält. Der erste Reflex ist meist, es der Mutter/dem Vater zurückzugeben.
Beobachte das und halte es aus, dass dein Kind mal 3 min weint. Davon stirbt es nicht.
Nur so lernt deine Schwiegermutter ihre Grenzen kennen, wenn sie es nämlich nicht schafft, das Enkelkind zu beruhigen. Sie wird das dann kein zweites Mal darauf ankommen lassen.
Und falls sie es schafft: Umso besser! Dein Kind lernt, dass es mehr Menschen auf dieser Welt vertrauen kann als nur den Eltern. Das ist ein Gewinn für sein Leben.
Frage dich, ob es für dich ein Verlust wäre. Vielleicht brauchst du es für dein Ego, die Einzige zu sein, die dem Kind Sicherheit und Geborgenheit geben kann?

Weint dein Kind zu lange, kannst du es zurückfordern bzw. -nehmen. Das formulierst du deutlich, mit fester, ruhiger Stimme, dann wird das funktionieren.

Bedenke vielleicht auch, dass Kinder, die in Grossfamilien bzw. mit vielen Sozialkontakten aufwachsen, nachweislich gesünder sind (fremde Keime trainieren das Immunsystem!), sie entwickeln i. d. R. höhere Sozialkompetenzen, sind später empathischer, haben mehr Freunde und führen dadurch häufig ein glücklicheres Leben.
Ein überbehütetes Kind, das früh lernt, dass Mama darüber entscheidet, wer „gut“ für es ist und wer nicht, lernt gar nicht erst, seine eigenen Gefühle wahrzunehmen und auf diese zu reagieren und ihnen zu vertrauen, weil die Mutter ihm im Prinzip ihre eigenen Gefühle aufdrängt. Was das später anrichten kann, kannst du googeln, z. B. „symbiotische Mutter-Kind-Beziehung“.

Sei froh, dass du Familie hast und konzentriere dich auf die Vorteile, statt an allen herumzukritisieren.
Lerne zu akzeptieren, dass jeder Mensch anders ist und dass das seine Berechtigung hat und eine Bereicherung ist.
Es gibt niemanden, der 100 % so tickt wie du, weder dein Mann, noch deine beste Freundin, noch irgendwann dein Kind. Das ist eine Illusion. Finde dich damit ab.

Vermeide es, dein Kind zu instrumentalisieren oder instrumentalisieren zu lassen. Es hat keinen Zweck zu erfüllen. Weder sollte damit „angegeben“ werden, noch sollte es irgendeine „Funktion“ erfüllen.
Es ist wunderbar, wenn Eltern oder Grosseltern glücklich über das Kind sind, es lieben und Freude im Umgang mit ihm empfinden, aber es ist niemals die „Aufgabe“ des Kindes, diese Personen glücklich zu machen oder irgendwelche Erwartungen zu erfüllen, die an seine Existenz von wem auch immer geknüpft werden.
Wer das voraussetzt, erzeugt einen unendlichen Druck bei dem Kind und verlangt etwas, was das Kind nicht leisten kann. Zwangsläufig macht es die Erfahrung „zu versagen“ oder die Bezugspersonen enttäuscht zu haben. Das wird die Entwicklung seines Selbstwertgefühl erheblich behindern. Es bekommt u. U. von klein auf das Gefühl, zu versagen oder nicht gut genug zu sein.
Das solltest du als Mutter nicht wollen.

Wenn ich so lese, was du schreibst, dann geht es im Grunde nur um dich: Wie schlimm alles für dich ist, wie unsensibel alle dir ggü. sind, sogar dein Mann ist verständnislos und ein Muttersöhnchen. Das ist eventuell das extreme Pech nur von schrecklichen Menschen umgeben zu sein und es stellt sich die Frage, warum du soviel Negatives anziehst.
Vielleicht ist es aber auch genau das dein Problem: Da hast du dir nun schon nach 9 Monaten unter Strapazen diese kleine Trophäe rausgedrückt und nun wollen sich andere damit schmücken? Und die erhoffte Zuwendung, Pflege und Lobpreisung für deine einzigartige Leistung bleibt auch noch aus? Geht gar nicht! – Diese Haltung sehe ich da schon sehr deutlich.

Es ist normal, dass man nach einer Geburt Schmerzen hat und es 9 bis 12 Monate dauern kann, bis der Körper wieder der alte ist. Das ist nun mal so. Mache kein Drama daraus und akzeptiere es einfach als eine natürliche Episode deines Lebens, ohne von aller Welt dafür bedauert werden zu wollen. Du bist stark und gesund und hast das geschafft. Sei dankbar dafür.

Wenn du öfter mit Sachen wirfst, mache eine Therapie. Es zeigt, dass du eine zu geringe Frustrationstoleranz hast und mit Schwierigkeiten – von denen du als Mutter noch viele und grössere erleben wirst – schlecht umgehen kannst.
Wenn du jetzt schon ausflippst, wie soll das denn weitergehen, wenn das Kind grösser wird? Bisher ist das noch nie vorgekommen, schreibst du. Bei gutem Wetter kann jeder segeln!

Streit zwischen den Eltern in diesem Ausmaß macht deinem Baby übrigens Angst, du flutest es beim Stillen mit Stresshormonen. Das ist weitaus schlimmer, als 10 min auf dem Arm von Oma.

Ich hoffe, du denkst etwas mehr über dich und dein Verhalten nach. Wenn du das reflektierst und klar in deiner Haltung bist, kommst du aus deiner Opferrolle raus. Das wird dir und deiner Familie gut tun.

Alles Gute!

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Claudia 7. November 2020 - 18:55

Ich denke dein Kommentar zielt auf den Originalbericht ab und nicht auf den Post vorher. Ich finde deine Antwort sehr unmenschlich und frauenfeindlich. Wir reden hier um eine Frau, die frisch entbunden hat und sich erstmal, zusammen mit dem Kind, in einer neuen Rolle finden muss. Schmerzen, Hormonschwankungen, ein kleines Bündel Leben, Wochenbett. Wie kann man das schon eine Helikoptermutter sein? Wieso soll sie so kurz nach der Geburt ihr Baby abgeben? Wieso darf es ihr nach der Geburt nicht schlecht gehen und wieso darf man hier keine Rücksicht erwarten? Wieso darf sie wegen immenser Schmerzen nicht ein bißchen jammern? Wie soll sie ihre Grenzen ziehen, wenn diese rücksichtslos eingetreten werden und der Mann nicht hinter ihr steht? Ihr „Mann“ ist in diesem Moment der Sohn seiner Mutter und eine erbärmliche Gestalt.
Du magst mit einigem Recht haben, wenn die Kinder größer sind. Aber mit Sicherheit nicht in Bezug auf ein Neugeborenes und eine Frau im Wochenbett…

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Henrik 28. Februar 2021 - 19:42

Hallo Zusammen,

ich schreibe einfach mal auf deinen Kommentar. Eigentlich bezieht es sich aber auf das ganze Thema. Ich bin seit 6 Wochen frisch gebackener Papa und fühle mich wie Anja aus dem Originalbericht, meine Frau hingegen ist da lockerer, gibt unsere kleine Tochter gerne ihrer Mutter oder ihren Schwestern in den Arm. Ich hingegen fühle mich dabei gar nicht wohl, obwohl ich weiß dass sie die kleine auch lieben und es ihr dadurch auch nicht schlechter gehen wird, dennoch werde ich ganz angespannt und unruhig wenn sie bei jemand anderem, außer der Mama und mir, auf dem Arm ist. Ich möchte eigentlich dass die kleine nur bei uns ist. Das schlimme ist, dass die Schwiegerfamilie fast schon Ansprüche stellt das Kind nehmen zu können. Meine Schwägerin kommt zu uns nach Hause und sagt meiner Frau nach 2 Minuten Anwesenheit: „Gib sie mir“. In diesem
Moment zögert meine Frau nicht und gibt unsere Tochter ohne Einwende aus den Händen, mir passt es überhaupt nicht aber halte der Friede Willen meinen Mund. Auch meine Schwiegermutter, die langsam zu einem Schwiegermonster mutiert, bringt Sprüche wie „meine Tochter“, hier fange ich schon fast an zu streiten und teile ihr mit dass es ihre Enkelin ist. Meine Schwiegermutter denkt quasi wirklich sie koennte an der Erziehung mitwirken bzw hätte etwas zu bestimmen, was mich Kirre macht und ich glaube dass früher oder später ein Riesen Streit entstehen wird.

Notperfectbutperfectenough 1. Dezember 2020 - 22:06

Liebe Kommentatorin!

Ich finde Ihren Kommentar einfach nur anmaßend zumal Sie die die Schreiberin vermutlich so wie ich nicht einmal kennen. So sollte doch jeder seine eigenen Gefühle und Wahrnehmungen zum Ausdruck bringen dürfen, ohne gleich einen Stempel von einem wahrscheinlich selbst ernannten Psychologen mit vollem Durchblick aufgedrückt bekommen.
Würden Sie Ihren eigenen Kommentar genauer analysieren, kämen Sie womöglich zu dem Schluss, dass auch Sie ein Problem mit sich haben könnten und Sie evtl. einfach zu viel Zeit hatten;)

Auch Ihnen von mir alles Gute!

Antworten
A. 22. Dezember 2020 - 17:36

Also ich musste schon sehr lachen über das geradezu hämisch anmutende „alles Gute“ am Ende des ersten Kommentars (von KRISTIN). „Da hast du dir nun schon nach 9 Monaten unter Strapazen diese kleine Trophäe rausgedrückt und nun wollen sich andere damit schmücken?“ Oha.

Darf ich fragen, ob Sie selbst noch im fortpflanzungsfähigem Alter sind? Oder finden Sie sich gar in der beschriebenen Schwiegermutter-Rolle wieder und reagieren deshalb so giftig?

Ich habe mit Nr. 1 (Grenzen setzen und zeigen) persönlich und beruflich ja so gar keine Probleme und mich hätte diese Schwiegermutter nach der ersten Aktion schon nicht mehr kontaktieren dürfen. Da verzichte ich doch herzlich gerne auf die wertvolle Immunisierung und auf die maßlose und grenzüberschreitende Einmischung. Ihr Beitrag ist so am Thema vorbei geschrieben, dass es mir wirklich schwer fällt, darauf sinnvoll zu reagieren.

Da der Originalbeitrag aus 2016 ist, hoffe ich, dass das kleine Bündel Leben nun putzmunter Unsinn unterm Tannenbaum treibt. Ich wünsche der Autorin tatsächlich alles Gute. Toxischen Menschen muss man Grenzen aufsetzen. Wer 2 Wochen nach der Geburt (weinend!) anruft und 1 Std. pro Woche Besuchsrecht einfordert, darf sich im heimischen Tierheim ein Pflegetier abholen. Zum Üben. Vll. klappt der Umgang dann mit mündigen Lebewesen ja irgendwann!

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Tanja 1. März 2021 - 18:04

Ich glaube es geht ihnen nicht ganz gut ! Was für ein bemitleidenswerter Text den sie da verfasst haben. In ihrer Kindheit muss einiges schief gelaufen sein…

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JULIA 9. Dezember 2020 - 11:39

Hallo,

ich muss als Frau und Mehrfachmutti den kritischen Stimmen in dieser Runde zustimmen. Natürlich ist man nach der Entbindung im Wochenbett körperlich und emotional sensibel. Aber dass das dann immer stereotyp an den Schwiegereltern, insbesondere den Schwiefermüttern, ausgelassen wird empfinde ich katastrophal. Schwiegereltern sind die Eltern des Partners, die dafür gesorgt haben, dass der Partner zu genau dem liebenswerten Menschen wurde, als den man ihn empfindet. Auch Schwiegereltern haben Erfahrung im Umgang mit Kindern, da darf man dann ruhig auch mal vertrauen.
Dazu kommt, dass die meisten Frauen ihren eigenen Eltern die Freiräume beim Baby einräumen, die sie dem anderen Teil der Familie vorenthalten. Wieso wird hier das gleich Bedürfnis (Freude, kennenlernen des neuen Erdenbürger, Oma bzw Opa sein wollen) anders bewertet, als bei den Schwiegereltern?

Ich kann jedes Bedürfnis nach Ruhe immer Wochenbett nachvollziehen, und dies sollte man sich unbedingt einfordern. Dann aber bitte von allen Seiten gleich. Aber das Ungleichbehandeln und Bewerten innerhalb der Familie finde ich einfach nur unmöglich. Diese immer wiederkehrende emotionale Schlammschlacht gegen Schwiegereltern finde ich ganz schlimm.

Viele Grüße

Julia

Antworten
Katharina 18. Dezember 2020 - 01:14

Ich finde, dass in einigen Kommentaren hier sehr viel pauschalisiert wird. Schwiegermutter ist nicht gleich Schwiegermutter. Und jede Mutter erlebt ihr Wochenbett auf individuelle Weise, wobei einige vielleicht sehr schnell bereit sind, ihr Baby auch zu Beginn schon öfters abzugeben und andere mehr Zeit brauchen. Im Normalfall handeln die Mütter dabei intuitiv, um ihrem Baby den Beginn des Lebens so behütet wie möglich zu ermöglichen.
Ich empfinde die Schreiberin des Textes weder als egoistisch noch als zu schwach, Grenzen zu setzen. Es ist meiner Meinung in diesem Fall die Schwiegermutter, die die Grenzen überschreitet und unmögliches und respektloses Verhalten an den Tag legt.
Die Schreiberin hatte nie vor, ihrer Schwiegermutter das Enkelkind vorzuenthalten, sie brauchte lediglich nach der Geburt des Kindes etwas mehr Ruhe, was ich sehr nachvollziehen kann.
Ihre Schwiegermutter empfinde ich als manipulativ und uneinfühlsam und wenn jemand psychisch nicht stabil ist, ist das meiner Meinung nach sie. Ihrem Sohn weint sie vor, dass ihr das Enkelkind vorenthalten wird, das gerade mal eine Woche alt ist. Sie stellt ihren Sohn zwischen zwei Stühle, was ich unmöglich finde.
Wenn man seine Familie liebt und unterstützen möchte, dann respektiert man auch Grenzen, ohne sich als Opfer darzustellen.
Ich bin glücklicherweise als frischgebackene Mutter nicht in solch eine Situation gekommen, aber ich fühle mit all den Müttern, die so etwas erleben und wünsche ihnen Mut und Stärke. Ihr wisst, was gut für eure Babys und Kinder ist und ihr könnt eurem Gefühl vertrauen.

Antworten
Julia 23. August 2020 - 14:51

In den ersten Wochen nach der Geburt, soll man gefälligst froh sein, wenn man ein oder maximal zweimal in der Woche für eine halbe Stunde zu Besuch kommen darf! Ich persönlich hätte mir sowas, wie du und andere hier erlebt haben, niemals gefallen lassen! Für mich stand immer fest: Es gibt kein Anrecht darauf, ein Neugeborenes (ständig oder lange) in den Arm zu nehmen! Und wenn Mutter oder Vater das Baby zurück fordern, insbesondere wenn es anfängt Hunger-Zeichen von sich zu geben, sei es durch Gestik oder Weinen, dann hat man es unverzüglich und ohne jegliche Diskussion den Eltern zu übergeben!

Antworten
Jenny 22. Dezember 2020 - 11:24

Schwiegermutter ist eben nicht gleich Schwiegermutter da muss ich manchen recht geben , und nur weil man manche frei räume der eigenen Mutter mehr einräumen liegt es wohl ja nur daran das man seine eigene Mutter ein Leben kennt und ihr anders vertraut als der Schwiegermutter.
Ich selbst kann nur aus meinen Erfahrungen berichten , das ich meiner Schwiegermutter das selbe recht wie meiner eigenen Mutter eingeräumt habe und sie es schamlos ausgenutzt hat.
Da braucht man sich auch nicht wundern wenn man dann seiner Schwiegermutter nicht mehr vertraut.
Jede Frau hat ihr ganz persönlich Verhältnis zur der Mutter seines Partners und in dieser Situation hat es nichts mit dem „es ist die Frau die deinen Partner zu dem liebevollen Menschen macht der ist „.

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Syd 17. August 2020 - 15:46

Liebe Schreiberin,fühl dich gedrückt! Ich kann genau nachempfinden wie es dir geht! Es tut mir so leid, was dir widerfahren ist. Ich habe leider ähnliches erlebt….
Ich finde es wirklich unmöglich, dass man nicht einfach akzeptieren kann was sich die Frau nach der Geburt wünscht! Das ist das emotionalste Erlebnis im Leben einer Frau. Wieso muss immer diskutiert bzw hinterfragt werden, wann der richtige Zeitpunkt für einen Besuch ist. Jede Mutter entscheidet das selbst! Und wenn sie 2 Monate ihre Ruhe vor der Verwandtschaft will, dann MUSS das akzeptiert werden. Schwiegermütter waren doch selbst mal in dieser Situation und sollten nachempfinden können, wie sich eine Frau im Wochenbett fühlt. Mich macht das wirklich traurig, dass es da so wenig Verständnis gibt!!!

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Stefan 20. August 2020 - 10:33

„Omastolz“, „Freude der Schwiegerfamilie“ etc. , so wie es sich gehört und in jeder normalen Familie schon immer war und immernoch ist! Es braucht auch keine Entschuldigung dafür zu geben, dass sich die Familie deines Mannes über den Nachwuchs eigenen Sons sich mega freut. Es ist schließlich deren Fleisch und Blut!

Ich würde Mal tippen, dass alle Frauen dieser Welt in so-einer Situation waren ( auch deine Schwiegermutter inbegriffen) und sie sich trotzdem nicht so egoistisch verhalten haben wie der geringere Anteil der Menschheit hier zudem du meiner Meinung nach auch gehörst!
„Völlig verständnislos; mein Kind, Vater hat nix zu entscheiden: es ist nicht sein Kind etc.“

Dann erzählst du noch was von Dammschmerzen und gleichzeitig wirfst du Sachen durch die Wohnung? Es deutet eher alles daraufhin, dass du mindestens genauso stark bist wie jede andere Frau in dieser Situation körperlich sowie seelisch und verschwendest deine Energie lieber gegen die Schwiegerfamilie , weil du wahrscheinlich auch so nie Bock hast diese in deiner Umgebung zu haben, selbst deinem Mann zu Liebe nicht..

Lass mich einfach Mal raten, mit deiner Mutter hast du keine Probleme und Sie hat EUER BABY in deinen sogenannten Babyflitterwochen trotzdem Sehen dürfen.. dazu hast du dich ja in deinem Text nicht geäußert!

Antworten
Sandra 29. August 2020 - 18:37

Du hast wieviele Kinder zur Welt gebracht?

Antworten
Julie 6. September 2020 - 14:22

Ich glaube, Stefan ist tief gefangen in seinem Ärger, weil er keine Entscheidungsfreiheit bzgl. Seines Kindes hat. Stefan?- Themenverfehlung.

Antworten
Sabina 16. September 2020 - 00:44

Oh Gott.. du arme! Das hört sich an, als würdest Du von meiner sprechen….
bei uns war es fast genau so!!! Anfangs hielt mein Freund noch zu mir aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er ihr nicht die Stirn bieten kann und will und weiß nicht mehr weiter…

Anfangs haben wir uns super verstanden bis mein kleiner auf die Welt kam… dann ging es so zu wie bei dir.

Ich habe mir nach 4 Monaten vorgenommen, nicht mehr bei den Besuchen dabei zu sein und habe sie jetzt ca. 3 Monate nicht mehr gesehen. Immer wenn mein Freund Nachhause kommt erzählt er mir, dass seine Mutter gefragt hat wieso Ich nicht dabei war. Anstatt ihr den wahren Grund zu erzählen sagt er immer Ich hätte daheim etwas zutun gehabt… haben wir als Mamas natürlich immer aber das ist nicht der echte Grund…

Jetzt am Sonntag waren sie wieder dort und einige andere Verwandte von ihr. Diese meinten, dass mir unser kleiner jetzt wie aus dem Gesicht geschnitten ist und es wahnsinnig ist wie ähnlich er mir doch sieht.

Seine Mutter meinte: ne das sehe ich nicht. Er sieht aus wie mein Sohn….

Hat er mir selbst erzählt… sie möchte nicht wahrhaben dass ich die MUTTER ihres Enkels bin habe ich den Eindruck und das seitdem ich mich so zurück gezogen habe. Ich habe mittlerweile Angst meinen Freund darauf anzusprechen weil ich weiß das wir dann streiten und er eh nichts dagegen tun wird…

Meine kleine Maus ist gerade mal 9 Monate alt und ich denke an Trennung wenn es so weiter geht… meine Nerven halten das ganze so nicht mehr lange aus.

Ah und direkt nach der Geburt meinte sie, dass man bei einer Geburt mit PDA doch nichts spüren würde und sie bei ihren 3 Kindern keine gemacht hat und sie das auch nicht gut findet. Ich stand nur daneben und wusste nicht was ich darauf sagen soll… es gibt unendlich solcher Beispiele…

Ich bin mit meinen Nerven am Ende 🙁

Antworten
Claudia 16. September 2020 - 12:18

Liebe Sabina,
lass dich von der Ignoranz und Empathielosigkeit deiner „Schwiegereltern“ nicht ärgern. Natürlich bist Du die Mama, aber auch ein bisschen Papa darf drinstecken .
Bevor Du Dich versteckst, lieber ansprechen und Deine Meinung sagen, vor allem das was Dich verletzt! Manche Menschen benehmen sich leider trampelhaft. Sei selbstbewusst und suche keine Schuld bei Dir. Vieles braucht Zeit und Reden, Reden, Reden!

Antworten
Florentina 4. Dezember 2020 - 00:41

Hallo zusammen
Ich befasse mich auch schon bald seit fast sechs Jahren mit diesem Thema. Versuche wirklich auch kritisch gegenüber mir selbst zu sein , damit ich nicht wie oben in dem – ein bisschen für mich doch sehr fragwürdigen Kommentar – nicht als jammernde böse Schwiegertochter gelte.
Punkt 1 ist sicher nicht ganz falsch. GRENZEN! Wobei ist die Schreiberin und ich gehöre auch zu denen Menschen, die nicht immer alles aufgrenzen müssen , sondern auch einfach der „normale Verstand und Vernunft“ eingesetzt werden kann!!! Zweitens wenn die Frauen früher anders waren , schöööööb! Dann bist du es jetzt halt nicht. Freude am Enkelkind haben ALLE! Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass durch solch Leute alle anderen Familienmitglieder untergehen. Weil sie ja ach so besser , WICHTIGER & TRADITIONELLER sind.
Kur zu meiner Geschichte:
Ich habe diesen Bericht schön öfters durchgelesen, weil ich wie gesagt in einer ähnlichen Situation war – immer noch bin- nur nicht mehr so tragisch.. aber nach 6 Jahren ist man seelisch doch sehr gekränkt..

Ich wurde mit 24 schwanger. Mit meinem Mann war ich davor 4 Jahre zusammen. Familiär haben wir uns nicht stark gekannt. Jedoch war ich mir schon immer ein bisschen unsicher , mit ihm, da ich wusste seine Familie ist sehr traditionell, strenge Vorstellung vom Leben bat, der Vater in der Familie das Sagen hat usw..

Habe aber öfters das Gespräch mit ihm gesucht, dass ich nicht die richtige für ihn wäre, wenn er meinte ich müsste zu ihm und seinen Eltern ins Elternhaus wohnen/leben. Manchmal kam eine Antwort naja wäre gut, weil sein ganzes Vermögen besitzt auch sein Vater. (schon dort Alarmglocken) . Und seine Mutter wäre doch so krank- Diabetikerin und einsam. (Alter damals anfangs 50) und wiso einsam wenn noch alle Kinder im
Haus wohnen? Und JA wenn ich alles esse und keine Aktivitäten habe, bekomme ich das auch 🙂 soll mein Kind deswegen Morgen wenn es Erwachsen wird, nicht die Welt sehen können, sondern auf mich aufpassen? Da fängt schonmal der emotionale Druck an. Weil Partner, Frau vernachlässigt ,müssen die Kinder dies ausbaden. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Eben ich war doch so offen mit ihm, da ich wusste was seine Familie etwa von ihrem Sohn verlangt.
Als er merkte dass ich sein Glück von herzen gönne aber leider nicht mit mir .. denn ich war jung und bin es eigentlich immer noch. Fühle mich aber mittlerweile wie 50. Sorry. – Fing er an zu lügen/manipulieren. Das er das auch nicht möchte. Oder wenn du es nicht möchtest, müssen wir auch nicht blabla.
Auf das habe ich immer geantwortet , nein wir machen nicht was ich möchte, sondern sind wir fähig zusammen zu entscheiden? Könnte wieder heulen… wenn ich Anfange die Geschichte zu erzählen.
Später erfuhr ich , also er war neben mir, als ein bekannter Ihm zurief: Hey gratuliere dir für den Kauf einer Wohnung! ..
Ich war sehr erstaunt und irgendwie blockiert, denn ich wusste nichts davon. Naja er fuhr mich nach Hause, beide schwiegen.
Dann liess mich der Gedanke doch nicht los und ich schrieb ihm, ob er sich eine Wohnung gekauft hätte? Er meinte: Nein der hat das falsch verstanden. Sein Vater hätte es gekauft, er würde mich niemals anlügen. So glaubte ich ihm vorerst. Sorry Leute ich muss auch diesen Teil erzählen damit man meine Geschichte nachvollziehen kann.
Auf jeden Fall war es gelogen, er hatte bewusst mit seiner Familie eine Wohnung unter Ihnen gekauft. Zuerst mal für zum Mieten, dann aber eventuell damit eine wie – Ich – dann dort leben sollte. Ist doch nett wenn man das Leben von anderen bestimmen kann, und man so einen starken moralischen Druck ausübt, dass man sich tatsächlich schämt und man irgendwie zusagt….
jajajaja alles meine Schuld , hast es doch gewusst und und und , dass muss halt so sein. Frau geht zu der Familie des Mannes. Habe alles schon gehört. Ja vielleicht habe ich es! Aber nicht alle sind so selbstbewusst und stark. Manche probieren einfach, damit man nicht der Sündenbock ist. Oder man denkt sich , ich kann dies ändern. Heute würde ich aber anders handeln.

Ich wurde schwanger und freute mich extrem darüber! Es war mir egal was die Anderen Leute denken! Kind vor der Ehe.. naja kann passieren.
Ich erzählte es ihm … er war ein bisschen peinlich gerührt- und am Abend trafen wir uns. Ich redete darüber wie, wie wir jetzt eine gemeinsame Wohnung suchen sollten. Da unterbrach er mich und meinte was für eine neue Wohnung? Du ziehst zu uns ein! Kein Witz aber es sollte alles schlimmer werden..
Ich ging nicht darauf ein , erklärte ihm meine Sicht , bat ihm Kompromisse an.. Nichts.
Heute würde ich mich schon gar nicht mehr rechtfertigen.
Es ging so weit das unsere Eltern eingeweiht wurden und das Ganze wurde nur noch schlimmer. Er könne seine Mama nicht verlassen, sein Herz brenne.
Meine Eltern haben mich super unterstützt. Während seine nur Ablehnung gegenüber ihm ausstrahlten im Falle er wegziehen würde. Wir reden hier über 2 3 km Distanz.
Seine Mutter war wenig begeistert von mir, und meinte zu ihm ich solle doch abtreiben, da sie nicht zu uns einziehen wolle..

Ich weiss nicht wieso ich das alles mitgemacht habe. Illusion das es doch klappen sollte? Schnell kam eine eiskalte Verlobung (nach deren Vorstellungen) Hochzeit etc. Bevor das Baby da war. Ich war also schwanger, hatte einen 120% Job und ging an zwei Abenden an einer Weiterbildung. Ich konnte noch so stark sein, bei meinen Schwiegereltern nicht einzuziehen. Wir fanden ganz in der Nähe eine kleine Wohnung. Es war der Alptraum. Seine Mutter weinte die ganze Zeit. Machte meinem Mann ein schlechtes Gewissen. Erzählte wie seine Geschwister ihn doch vermissen. Wir mussten jeden Tag zu ihnen. Er kam mich spät Abends bei der Arbeit abholen und brachte mich direkt zu ihnen. Die Situation war sehr sehr angespannt. Er war wie ausgewechselt.
Er kündigte unsere neue Wohnung nach 3 mt. mit der Begründung das seine gekaufte Wohnung bei seinen Eltern jetzt verfügbar wäre und es doch keinen Sinn macht, Eigentum zu besitzen und woanders Miete zahlen. Mag sein. Wenn aber beide Parteien mitgewirkt hätten! Und diese Eigentumswohnung , heute lebe ich immer noch hier und komme einfach nicht mehr raus.. – wird von meinem Schwiegervater verwaltet, wir zahlen eine ganz schön hohe Miete obwohl es die Eigentumswohnung seines Sohnes ist .. aber wieder so eine andere Geschichte . Ich erzähle es einfach weil sich bei mir doch sehr viel Frust aufgebaut hat. Ich bin wie gelähmt .. ich hasse mich für das was ich geworden bin. Nämlich mein ICH und meine Vorstellungen vom Leben verloren habe..

Als wir dann eine Etage unter ihnen einzogen, war das natürlich auch die Wohnung seiner ganzen Familie. Da kam jeder rein und raus wie er wollte. Seine Mama hatte natürlich den Doppelschlüssel. Aber wehe meine Eltern hätten dies. Und wehe meine Eltern würden in unserer Nähe leben, geschweige unser Kind mit uns grossziehen.

Als meine Tochter dann zur Welt kam, waren sie natürlich die ersten im Besucherzimmer. Die ersten bei unserem Zuhause. Pflichtbesuch und Willkommensparty auch bei den Schwiegereltern. 50 Frauen waren eingeladen obwohl ich diese nie mehr gesehen habe. Das alles 3 Wochen nacher der Geburt 🙂 einfach nur Krank. Ich habe so oft geweint und mein Mann verstand mich nicht. Ich spürte wie er wegen ihr mich wie zu hassen anfing ..
Er meinte ich soll ihr dss Baby öfters hoch bringen da sie oft einsam ist. Das Baby wurde schlafend aus ihrem Bett gerissen und nach oben gebracht. Jeden Tag hörte man nur , komm zu Mutteer ,komm zum Vater , Tante , Onkel . Den gaaanzen Tag und das ist heute noch so.
Wenn mal meine Eltern kamen mussten meine Schwiegereltern auch dabei sein und natürlich hatten sie immer auch unser Kind im Arm. Also es wurde stark vermittelt, wem das Kind gehört..
Meine Schwiegermutter liebt sicher mein Kind. Aber sie liebt ihre verlorene Lücke mit ihr zu fühlen. Sie hat mir alles schon weggenommen bevor ich überhaupt meine ersten Erfahrungen mit dem Baby machen konnte. Ich fing an mit der Zeit meine Tür nicht mehr zu öffnen und die Klingel auszuschalten. Weil der tägliche Besuch schon um 8 Uhr morgens anfing. Sie meinte auch ich solle einen Mann heiraten der ein Weisen Kind sei, da jeder Mann seine eigene Mutter liebt.
Inzwischen sind 6 Jahre vorbei und ich bin immer noch hier. Es ist viel passiert. Ich habe gelernt mich nicht mehr schlecht zu fühlen, weil ich nicht mit Ihnen unter einem Dach leben muss. Bin immer mit Anstand geblieben. Was man von ihnen nicht behaupten kann.
Unsere Tochter ist natürlich sehr eng mit ihnen verbunden. Manchmal fühle ich mich wie in zweiter Stelle, aber werde nie aufgeben meinem Kind so viel Liebe wie möglich zu geben. Ich will nicht meinem Kind verbieten bei den Grosseltern zu gehen, vor allem bei dieser Nähe! Aber sie weiss natürlich auch , dass ich oft wütend war und bin..
Sie sind wie eine geklonte Familie. Jeder sieht gleich aus. Jeder sollte genau so Denken wie der Andere. Jeder erzählt die gleichen Lügen etc.. und es wird an das geglaubt woran sie auch glauben. Das wird den Kindern auch beigebracht. Wir haben inzwischen zwei Kinder.
Wegziehen immer wieder eine grosse Diskussion an der viele Tränen fliessen.

Ich gebe mir selbst die Schuld. Oder meine vielleicht bin ich einfach neidisch weil diese Leute alles bekommen , was sie wollen. Sie unterhalten die Kinder 24 h lang ohne Pause. Dieses immer im Familienkreis, keiner rührt sich vom Fleck und wie gesagt man hört nur Komm zu Mutter, Vater, Tante , Onkel.

Sie sagt auch Sachen meiner Tochter , Ich habe Angst deine Grosseltern zu besuchen. Ich würde gerne, aber dort gibt es Bomben und Feuer.
Oder letztens hat sie geweint als sie nach unten kam und meine Tochter (wie alle anderen Kinder) mürrisch war und meinte Mutter geh wieder nach oben. Meine Schwiegermutter fing an zu weinen. Ja unsere Kinder nennen sie Mutter und mich Mami. Die andere
Oma muss oma benannt werden, da sie nicht die Mutter des Sohnes ist.

Also ich höre auf zu Schreiben. Ich will dir nur sagen, dass ich dich völlig verstehe. Und das es Leute gibt , die mit so einer Aufdringlichkeit und Herrschaft Anderer nicht wissen wie umzugehen. Stattdessen hat sich nur Frust aufgebaut, hass und der Wunsch diese Leute nie sehen zu müssen.

Alles Gute.

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Julia 24. Januar 2021 - 18:57

Liebe Florentina,
ich weiß nicht, ob du das hier jemals lesen wirst, aber ich hoffe sehr, dass sich für dich alles zum Guten gewendet hat. Ich habe sehr viel Ähnliches erlebt, wie die meisten von euch. Als meine Tochter 6 Monate alt war, habe ich meinen Freund verlassen (er hielt in sämtl. Situationen IMMER zu seiner Mutter) und bin aus seiner Wohnung (die sich im 1.Stock seines Elternhauses befand) ausgezogen. Seither bin ich natürlich finanziell gesehen nicht gerade wohlhabend – aber ich bin aus tiefster Seele glücklich. (Für alle, die jetzt schimpfen: Mein Freund sieht die Kleine jede Woche, teilweise auch öfter. Die Schwiegereltern sehen sie auch mind. 1x im Monat und rufen auch jede 2. Woche an). Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Liebe und viel Kraft!

Julia

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Sandra Borger 16. August 2020 - 13:16

Ich bin keine völlig fremde Tante und wenn ich mal auf Besuch bin, beschäftige ich mich mit ihnen und spiele. Allerdings ist das selten und warum??? Als sie minikleine Babies waren, hätte ich sie auch gern öfter auf den Arm nehmen dürfen, kuscheln, wickeln, füttern… Nein, immer war die Helikopter-Mutter um sie herum und war kaum beteiligt, traut sich gar nicht zu fragen, ob man sie auch mal nehmen darf. Und so ist das dann halt… Keine Nähe, kein Körperkontakt – wenig Bindung – kaum Beziehung. Tja… Pech gehabt. Später aufpassen will ich dann auch nicht mehr, wenn ich sie als Neugeborene und Baby nicht haben durfte…

Antworten
Löwenmami 19. August 2020 - 12:43

Meine güte…was läuft denn bei dir?
Eine Beziehung zu einem kind baut doch nicht auf körperkontakt auf!!! Ein kind ist KEIN rumreichobejekt an dem sich angehörige profilieren sollen bzw müssen.

Meine schwester hat eine wunderbare Beziehung zu meinen kindern und hat sie aufgrund der Distanz in der babyzeit nur 2x gesehen!

Dein Kommentar schockt mich und ich an deiner stelle würde mein eigenes verhalten in Frage stellen und nicht das der mutter!

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Magda 23. Januar 2021 - 22:56

Ich finde auch, eine Bindung zum Kind kann man nicht erzwingen. Und man braucht auch keinen Körperkontakt oder ganz viel Nähe wenn sie noch sehr jung sind. Mein Vater, also der Opa von meiner kleinen hat sich am Anfang gar nicht getraut sie zu nehmen. Ich musste sie ihm regelrecht auf den Arm legen wenn er mal zu Besuch war. Mein Vater hat ihr zwar Nähe angeboten, hat sie aber immer von selbst auf sich zukommen lassen. Umso mehr hat er sich auch gefreut wenn sie zu ihm kam. Meine Tochter ist jetzt fast zwei und ein Riesen Fan von ihrem Opa. Und ich finde die ganze Entwicklung auch wunderbar. Er hat alles richtig gemacht. Er hat ihr ihre Zeit gegeben. Eine Beziehung kann sich wunderbar auch langsam entwickeln.

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Maria 9. Juli 2020 - 15:10

Ich bin fassungslos, wie schlecht die Kommunikation mit euch und euren Schwiegermüttern ablaufen muss. Ich bin mir sicher, dass in den meisten Fällen die Schwiegermütter nur das Beste wollen. Bei euch kommt es übergriffig und manipulierend an. REDET miteinander, zur Not auch zwei oder drei mal wenn es sein muss, damit lässt sich vieles klären. Es geht nicht nur um euch allein. Die Kinder haben meist nichts gegen die Oma… und der arme Ehemann, muss sich von den Eltern entfernen, nur damit der Haussegen nicht schief hängt.
Ich finde diese Seite der Medaille sollte auch mal dargestellt werden.

Antworten
Hans 13. November 2020 - 20:10

Danke das du das erwähnst. Ich habe auch so einen Fall zu Hause. Meine Frau sitzt den ganzen Tag bei ihren Eltern zu Hause und die dürfen unsere kleine den ganzen Tag halten und mit ihr spielen. Wenn wir einmal im Monat zu meinen Eltern (ihren Schwiegereltern) fahren ist sie total aggressiv und ablehnend gegenüber meinen Eltern. Wenn ich dann unsere kleine (5Monate) meiner Mutter oder meinem Vater gebe, haben wir danach die nächsten 2 Wochen funkstille zu Hause.
Ich finde es erschreckend das sehr viele hier auf der Seite der Verfasserin des Blogs sind.
Ich sehe ein das man sein Neugeborenes nicht gleich in der ersten Woche stundenlang in andere Hände legen will, aber wenn nach Monaten dieses verhalten immer noch andauert finde ich es bedauernd. @Maria Ich finde auch den Punkt den du ansprichst, das die Ehemänner deswegen den Kontakt mit den Eltern brechen müssen, als sehr wichtig. Es muss doch möglich sein einen normalen Umgang miteinander zu finden und ich aus allem so ein Theater zu machen.

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Magda 24. Juni 2020 - 15:17

Oh ich habe diesen Text gelesen und mich voll verstanden gefühlt. Der Stress fing schon an bevor ich überhaupt schwanger wurde. Sie putzte bei uns. Das wollte ich gar nicht und es wurde mir auch schnell zu bunt. Sie schmiss einfach Pflanzen von mir weg, säuberte unsere MATRATZE (für mich einfach übertrieben privat) mit einem Klebestreifen „weil da so viele Haare drauf waren“, brachte Blumen mit Vase mit „weil wir ja keine Vasen haben. Wegen meiner Antwort „woher weißt du das? Hast du in alle Schränke geguckt?“ war sie sauer. Dann wurde ich schwanger….Meine Tochter ist gerade ein Jahr und vier Monate alt und wenn alles so weiter geht wie jetzt gehe ich kaputt. Ich muss dauernd weinen und mein Körper fühlt sich leer und gleichzeitig schmerzvoll an. Bei mir begann es bereits im Krankenhaus. Ich wusste, dass ich die Omas nicht von einem sofortigen Besuch abhalten konnte und ich muss sagen, das war auch ok für mich. Allerdings hatte ich den Besuch auf zwei Personen gleichzeitig beschränkt. Es ergab sich zufällig, dass die Schwiegereltern zuerst da waren. Bis hierhin auch ok. Nach ein paar Stunden kam dann meine Mama und sollte die beiden ablösen. Die Schwiegermutter öffnet meiner Mama die Tür und sagt wörtlich „haha wir waren zuerst da“. Was bitte soll das? Nun denn…Am nächsten Tag wollte dann der Bruder meines Mannes und seine Frau kommen. Dann schreibt die Frau mir „wir bringen die Schwiegermutter mit“. Und ich habe sofort eingegriffen und gesagt, dass ich nicht mehr als zwei Besucher haben will und sie das auch wüsste. Wusste die Schwägerin nicht aber sie sagte der Schwiegermutter sofort ab. Diese stand wenige Stunden später trotzdem in der Tür und schmiss die anderen beiden regelrecht raus. Seitdem mischt sie sich dauernd ein. Und schlimmer! Sie macht alles negativ. Wir hatten ihr leider unseren Favoriten für den Namen meiner Tochter verraten und sie hat ihn komplett in den Dreck gezogen sodass wir einen anderen nehmen mussten. Unser Fahrradanhänger ist viel zu gefährlich, wieso wollen wir denn mit einem Wohnwagen verreisen und wieso gleich zwei Monate? Das ist gefährlich und viel zu lange. Wieso wollt ihr denn so weit weg ziehen? (Wir wohnen inzwischen 15 Minuten mit dem Auto entfernt. Ein Dorf weiter und dieses Gejammer musste ich mir Monatelang anhören). Euer Haus ist viel zu teuer. Das Kinderzimmer hätte ich aber anders eingerichtet. Hier müsst ihr Unkraut rupfen. Wieso hast du mir nicht erzählt, dass du einen Termin hast? Du hättest doch das Kind bei mir lassen können. Oh ich freue mich so darauf wenn das Kind endlich bei mir schläft. Dann war sie übertrieben sauer als wir mal den Onkel und seine Frau gefragt haben, ob sie abends bei der Kleinen bleiben wollen. Wir waren nicht weit weg und auch nicht lange unterwegs und der Onkel traute sich immer nicht zu fragen ob er sie sehen darf, weil er sich nicht aufdrängen wollte. Da fand ich war das ein nettes Angebot. Musste mich dann aber rechtfertigen und ALLE die sie fragen würde wären ja ihrer Meinung, dass man zuerst Oma fragen müsse. Und ja die Tränen nutze sie auch des Öfteren. Und und und…. Sie nennt meine Tochter immer la reina de la casa. Was bin ich dann? Und dann die Sache mit den Fotos. Es geht mir ja gut wenn sie sich mit meiner Tochter beschäftigt und es meiner Tochter gut geht aber sie entreißt sie mir, gerne mit den Worten „sie will zu mir“, drückt ihr Spielsachen in die Hand und man sieht einfach die Überforderung und dann solche Sachen wie „Setz sie mal hier hin da sieht sie so süß aus und ich setz mich daneben und ihr macht ein Foto, und nochmal in diesem Licht, und hier nochmal, und ich habe noch eine hübschere Bluse mitgebracht die muss ich MIR eben anziehen, und ich will dass ihr filmt, wie ich mit ihr im Tipi spiele-und dann geht die große Show los. Und dass sie sie nackt nicht fotografieren soll , versteht sie auch nicht. Und sie sagte am Anfang auch direkt „ich möchte sie so gerne mal nackt sehen“ und das sagte sie dauernd. Auch heute noch. Und ich weiß, dass sie das nicht merkwürdig meint aber bei mir kommt es abstoßend an. Was soll das denn? Sie kann das Kind doch Ganz normal in Klamotten sehen. Und wenn sie zufällig mal nackt ist-meinetwegen…. Ich weiß nicht was ich machen soll. Das macht mir meine Beziehung kaputt. Heute Abend nimmt mein Mann mein Kind mit zur Schwiegermutter weil mein Bruder bei mir zu Besuch ist. Ich habe jetzt schon Bauchschmerzen deswegen. Er hilft mir auch einfach gar nicht. Er kann seiner Mutter gegenüber nichts sagen. Da wird er immer ganz klein mit Hut… 🙁

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A. Partzek 25. Juni 2020 - 13:04

Tut gut sich mal auszukotzen, nicht wahr? Du hast ja schon gemerkt, dass Du nicht nur ein SM-Problem hast, sondern ein massives Ehemann-Problem. Dein Text hört sich an als wäre sie ständig bei Euch zu Hause. Ich würde das einschränken und evtl mit Deinem Mann mal eine Paarberatung machen. Schließlich ist er in erste Linie Vater und nicht mehr Sohn. Sinnvoll wäre auch hier mal den Informationsfluss an sie zu stoppen, so dass sie ihren Senf gar nicht mehr dazugeben kann. Man kann ihr auch mal direkt sagen, wieso sie meint, dass ihre Meinung hier interessiert. Ich hab allerdings auch schon 25 Jahre Erfahrung und einen Ehemann, der sich deutlich abgenabelt hat…

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Anonym 1. März 2020 - 08:06

Solche Sachen kenne ich leider auch zur Genüge von meiner Schwiegermutter. Mein Mann ist Einzelkind, unser Erstes wurde ein Mädchen. Endlich hatte Oma „ihre kleine Prinzessin“ zum Kleidchen kaufen. Die Äußerung kam bereits in der Schwangerschaft und ja, schon da wurde ich hellhörig. Da Oma schon vorher extrem übergriffig war und es nicht zuließ (oder zu verstehen schien), dass ihr Sohn und ich erwachsen sind und unsere eigenen Entscheidungen treffen, war klar, dass es nach der Geburt so weiter geht.
So war es dann auch und ist es bis heute relativ geblieben. Man hat uns von Anfang an nichts geglaubt, kaum ein paar Wochen alt musste das kleine Mäuschen auf einem runden Geburtstag ja sofort allen gezeigt werden (wir sind gegangen, weil es Schwiegervaters Geburtstag war und er sooo selten feiert.) Theoretisch ist die weitere Familie meines Mannes auch super entspannt und sehr nett – das Problem war eher, dass unsere Tochter den ganzen Tag auf Schwiegermamas Schoss verbracht hat, am Tischende. Wir saßen am anderen Ende der Tafel abgeschoben, während Oma mit UNSEREM Baby angab. IHRER kleinen Prinzessin.

Mittlerweile haben wir zwei Mädels, erwarten ein drittes Kind. Ich kann jetzt sagen, dass die Fixierung auf unser erstes Mädchen immer der „Liebling“ blieb und die Aufmerksamkeit von Oma bekommt. Könnte auch daran liegen, dass sie einfach offenherziger war und kein großes Problem mit Fremden hatte. Die Kleine ist halt eher verschlossen und hat bis heute Probleme mit Oma und Opa warm zu werden – deren Besuche auch immer mehr abnehmen. Mittlerweile bekomme ich häufig das Gefühl, dass Zeit mit den Enkeln ne Belastung ist und sie sich wohl wünschen würden (oder Oma sich wohl wünschen würde) es wäre bei der Einen geblieben.
Für die Große bekomme ich auch immer immer wieder übergriffige Ratschläge. Wir machen nichts richtig, nichts gut. Zb. unserer Kinderärztin wird jegliche Kompetenz abgesprochen und nur sie wissen, wohin man unser Kind geben muss und andauernd wird der Großen irgendeine Krankheit angedichtet, die sie angeblich hat. (ADHS, Blasenschwäche, weil sie gerade wieder einnässt, Polypen im Ohr etc. etc. etc.)
Es nervt.

Aber ich glaube, noch mehr enttäuscht bin ich, weil ich es gewohnt bin, dass Familie sich unterstützt. Meine Mutter war alleinerziehend mit fünf Kids, also mussten wir hart zusammenhalten um das am Laufen zu halten. Auf meine Mutter kann ich zählen, auch wenn sie auch manchmal zu weit geht. Aber sie hat gar nicht „die Zeit“ sich so einzumischen, wie es Schwiegermutter tut (davon mal ab, dass sie auch zu weit weg wohnt) und kann durchaus auchmal eine andere Meinung stehen lassen. Frei dem Motto „Kids müssen selbst auf die Schnauze fliegen“.
Ich nehme Ratschläge ja an – aber keine übergriffigen Zurechtweisungen. Ich denke mal, nach Kind Drei sehen wir sie vermutlich gar net mehr. Tut mir für die Kinder sehr Leid, denn ich hatte eine tolle Oma und habe die Zeit echt genossen und halte Verschwandschaft immer noch für eine tolle Ergänzung die Familie. Aber wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Tut mir Leid, dass du bei deiner Schwiegermutter so die Zähne ausfahren musstest und dieser Streit mit deinem Mann – uff….da geht was kaputt….

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Maylin 3. März 2020 - 22:18

Nun, ich habe den Titel-Text gelesen und sehr viele der Kommentare. Ich kann mir diese Situationen sehr gut vorstellen, vor allem wenn Mütter oder Schwiegermütter kein bisschen emphatisch sind oder keine gute Kinderstube genossen haben.
Ich kann aber auch sehen, dass die Kommunikation nicht stimmt. Ist natürlich schwierig. Zuerst mag man nichts sagen und erst wenn
sich alles hochgeschaukelt hat, platzt der Kragen und jeder gibt dem anderen Schuld an der Misere.
Ich frage mich nur, ob man nicht schon vorher die Zeichen erkennen konnte.
Wenn bereits in der Schwangerschaft ein schon fast zu großes Interesse am Babybauch zu erkennen ist, die werdende Mutter da bereits nur noch als „Gebärmaschine“ behandelt wird, sollte es einem zu denken geben.
Bereits in dieser Zeit kann man die Weichen stellen.
Ich schreibe dies um die werdenden Mütter dafür zu sensibilisieren.
Manche Mütter u. Schwiegermütter fangen da schon an für das Baby alles mögliche zu kaufen. Die Schwangeren haben aber ihren eigenen Geschmack, sollten auch da schon ihr Veto einlegen.

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Valerie 5. Juni 2020 - 15:36

Hallo Liebes
Ich kenne das nur zu gut! Eins zu eins meine Schwiegermutter! Als mein Sohn 2016 Geboren wurde, nahm sie ihn mir sogar im Kreissaal von der Brust als ich ihn gestillt habe, einfach unglaublich! Dieses; ja ist ja von meinem Sohn entstanden heisst, ist auch mein Baby. Einfach nur lästig sie macht es mir bis heute mega schwierig (zum glück steht mein Mann Hinter MIR) heute bin ich im 7 Monat mit meiner Tochter schwanger und bin total auf Distanz mit ihr und ertrage auch sie selbst als Person nicht (ich denke dass ist ein Schutzmechanismus den ich bekommen habe in den letzten 4 Jahren) mit allen ist es super nur mit ihr, ein Kommentar reicht und ich werd rot vor wut, als sie z.b einstiges vor einigen Wochen meinte, wenn die kleine Kommt, müsste sie aber schon einige Wochen bei mir einziehen, so mit neugeborenen ist es nicht einfach, da hätte ich heulen können und habe danach sicher 5 mal mit meinem Mann gesprochen, dass sie mir nicht ins Haus kommt nach der Geburt!!! Typisch Schwiegermütter, kann dich so gut verstehen und nachvollziehen!!! Bleib stark und lass dir von ihr NICHT reinpfuschen, bleib stark! Aus meiner Erfahrung , meine Schwiegermutter liebt es zu sehen wenn ich am Boden liege, dass mein ich ernst!!!

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J aus G 28. Februar 2020 - 16:56

„Du hast mir mein Kind weggenommen, jetzt nehm ich dir deins weg“

Sohnemann war da 1,5 Jahre alt, kurz nach der Trennung vom Papa… diese Aussage war die Krönung und sagt mehr als genug.

Antworten
Mamaolja 28. Februar 2020 - 14:48

Omg genauso war es bei mir . Meine wollt unsere tochter auch nicht abgeben und das mit dem gutschein ins kino oder essen gehen könnten.
Sie hat sogar öfters gesagt mein Freund soll mit unserer Tochter doch mal alleine zu besuchen kommen.
Jedesmal nachgefragt ob ich noch stille…
Wen ich sie mal sehe macht sie immer das gegenteil was wir ihr sagen. Fragt ob die kleine ein keks darf . Wir beide sagen nein und sobald ich komme hat unsere Tochter einen in der hand und sowas ständig.

Antworten
F aus E 28. Februar 2020 - 13:12

Ich kann den Bericht so nachfühlen, allerdings war es nicht die Schwiegermutter, sondern meine eigene. Schon in der Schwangerschaft wurde vieles von mir erwartet: stolz den Babybauch beim Spazieren im Heimatkaff präsentieren, oft genug auf der Matte stehen, etc. Vom Kind wurde immer von „der Kleinen“ geredet „weil es ganz sicher ein Mädchen wird“. Wurde es nicht. Als ich in der Schwangerschaft verkündete, dass es ein Junge wird musste sie erst mal damit klar kommen und sehen wie sie das dann schafft einen Jungen zu haben. Die Geburt war hart und er lag danach 5 Tage in der Kinderklinik. Mir ging es furchtbar aber sie war nur sauer, dass nur die Eltern auf die Neo-Intensiv zu ihm durften und sie nicht. Wenn sie uns dann zuhause besuchte wollte sie ihn ständig haben. Stillen war ein Kampf und von ihr kam zu jeder Gelegenheit „still doch ab“. Vorwürfe ihr das Kind vorzuenthalten gab es natürlich auch. Und Onkel/Tante XY hätten ihn ja auch noch nicht gesehen und die Babykarten waren nach 2 Wochen ja auch noch nicht fertig und bitte jeden Tag 50 Bilder schicken. Mir ging es immer schlechter bis ich an Suizid dachte. Zum Glück konnte ich recht schnell eine Therapie beginnen, die das Verhalten meiner Mutter und Familie ins rechte Licht rückte: nämlich als völlig verletzend und manipulativ. Zum Glück war ich dann beim zweiten Kind schon in der Schwangerschaft stark genug mich zu wehren und kaum zu glauben: mittlerweile hat sich unser Verhältnis total gebessert und ich freue mich wenn sie zu Besuch kommt.

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Sigrid Mayer 28. Februar 2020 - 16:16

Ich bin fach 64 und habe 3 erwachsene Kinder und 6 Enkelkinder.
Als ich das jetzt las, kam es mir vor als wäre es Herbst 1977 und unser 1. Kind war auf die Welt gekommen. In vielen Situationen habe ich mich da gesehen.
Waeren wir nach der Familiengruendung mit ins Haus der Schwiegereltern gezogen, wären wir nicht, wie jetzt fast 44 Jahre verheiratet.
Ich habe versucht mich nicht in in die Ehen bzw. Erziehung der Enkelkinder rein zu hängen.
Wir waren jung aber trotzdem habe ich mir zuviel gefallen lassen.

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Svea 28. Februar 2020 - 04:05

Liebe Schreiberin, du sprichst mir aus der Seele.
Bei uns war es ganz genauso. Mein Partner ist leider 7 Wochen nach der Geburt tödlich verunglückt, danach wurde es noch viel viel schlimmer. Bis letztendlich zur Klage beim Familiengericht, auf Umgangsrecht: Jedes 2. Wochenende von Freitag 16-Sonntag 18 Uhr, und die jeweils die halben Ferien( Mini war damals übrigens 2 Jahre!!!!) wurde Gott sei dank abgewiesen.
Jetzt ist Mini 6 und es gibt gar keinen Kontakt.

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Kathi 28. Februar 2020 - 17:44

Wir leben in einem Haus…. Ich fühle so mit Dir! Auch wenn es sich niemand getraut hat meinen Sohn nicht wieder herzugeben. Aber mein Haushalt….. Wir sind ja Messies, weil wir viele Bücher haben….

Antworten
Anne 27. Februar 2020 - 22:04

Liebe Schreiberin, vielen Dank für deine Offenheit, aber so selten ist das leider nicht. Es sind vor allem die Mütter der Väter, als „würde man ihr den Sohn weg nehmen“ (O-Ton meiner SchwieMu). Das beste was man machen kann auf sein Bauchgefühl hören und sich abgrenzen, denn egal wie man es macht, man macht es eh nicht richtig. Und hört man nicht auf sein Bauchgefühl oder übergeht es gar, führt es zu Frustration und Streit (v.a.zwischen den frisch gebackenen Eltern). Ich habe lange, zu lange, gebraucht um mich abzugrenzen, so dass es mich psychisch fertig gemacht hatte und ich psychosomatisch reagiert habe. Die Abgrenzung und der Kontaktabbruch waren für mich ein Befreiungsschlag und mir ging es seitdem nie besser. Natürlich darf mein Mann zu seinen Eltern auch mit unseren Kind, aber auch er hat schnell das Verhalten seiner Eltern hinterfragt und legt nun auch kaum noch Wert auf Besuche bei ihnen. Ich glaube, dass wir durch unsere Kinder es nun endlich schaffen uns auch selbst zu schützen, weil wir unser Baby beschützen wie eine Löwenmama vor Hyänen. Hört bitte auf euer Bauchgefühl, euerm Kind und euch muss es gut gehen, niemand anderen. Jeder ist für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich, das wird auch kein Baby bei der SchwieMu erreichen, sondern nur sie selbst kann das, aber dazu muss die es wollen und dich mit dich selbst auseinandersetzen. Aber genauso sind auch wir Mamas für unser eigenes Wohlbefinden verantwortlich und geht es uns Mamas gut, dann geht es auch unserem Kind gut. Passt schön alle auf euch auf und hört auf euer Bauchgefühl ♥️

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Julia 24. Januar 2021 - 19:11

Das hast du sehr schön formuliert ❤ Vielen Dank dafür!

Antworten
Hodaya 27. Februar 2020 - 11:21

Oh ja, ich kenne das auch. Inzwischen ist meine Schwiegermutter verstorben, gerade, als wir uns wieder ein wenig angenähert hatten. Ich habe mir damals selbst einen Brief geschrieben nach dieser Phase – an mich selbst, wenn ich mal Oma werde. Damit ich dann eine Erinnerung habe, wie scheiße es war, jegliche Kompetenz abgesprochen zu bekommen, unter Druck gesetzt zu werden, sei es mit Drohungen, Beschimpfungen oder Tränen, das Kind weggerissen zu bekommen und angeschrieben zu werden, weil man drauf besteht, dass das Kind angeschnallt im Kindersitz fahren muss und den Schwiegervater zur Rede stellt, weil er das nicht für nötig hält und das Kind dann noch zum Lügen anstiftet… Ach, tausende Dinge. Der Brief liegt bei meineb Dokumenten. Wenn ich mal Oma werden sollte, werde ich ihn lesen. Damit ich genau das meinen Kindern und Enkeln nicht antue.

Antworten
Jo 27. Februar 2020 - 20:54

Ich bin wirklich froh, dass mein Mann mir da so den Rücken frei gehalten hat. Es ist auch irgendwie sehr komisch, dass das Problem hauptsächlich mit den Schwiegerfamilien entsteht.
Meine Eltern wären nie auf die Idee gekommen so aufdringlich zu werden.
Aber mit meinen Schwiegergroßeltern führe ich auch nach einem Jahr noch Diskussionen weil sie mit meinen Grenzen nicht einverstanden sind.
Ich hoffe, dass dein Mann dich beschützt vor seiner Familie und wünsche dir ganz viel Kraft!

Antworten
Katha 27. Februar 2020 - 22:31

Oh himmel wie übergriffig und ignorant kann man sein! Das ist ja schon fast traumatisch, so als frische mama … zum einen bin ich ja froh, das meine schwima weit weg wohnt zum anderen haben wir klar verlauten lassen, dass in den ersten 4 wochen nach der geburt, kein besuch erwünscht ist … auch nicht von meiner eigenen mutter … auch wenn ich ein gutes verhältnis zu ihr habe und sie in keinster weise so übergriffig werden würde war meinem mann und mir wichtig, dass wir uns als kleinstfamilie erstmal kennenlernen wollten … außerdem ist so ein kind kein zirkustier das alle begaffen und begrabbeln können …. ich mag ja schon das offensichtliche gegaffe in den kinderwagen von fremden nicht … da haue ich auch nur raus, das ist kein schaukasten, wann entwickeln die leute mal hemmungen?!

Antworten
z3r0tw0 29. Februar 2020 - 08:51

seiner und des partners familie die ersten 4 wochen nicht zu gönnen das enkelkind kennenzulernen? hat ja im normalfall wenig mit einem zoo gemeinsam. aber dann natürlich trotzdem im kinderwagen durchs dorf, da brauch man sich auch garnicht wundern wenn sich die omis und opis von beiden eltern verarscht vorkommen… ist natürlich direkt was anderes wenn man ein schlechtes verhältnis zu seinen eltern hat, aber falls nicht, sollte man auch mal überlegen dass sich die omis und opis beider seiten auch feuen könnten enkel zu haben

Antworten
Syd 17. August 2020 - 15:43

Ich finde es wirklich unmöglich, dass man nicht einfach akzeptieren kann was sich die Frau nach der Geburt wünscht! Das ist das emotionalste Erlebnis im Leben einer Frau. Wieso muss immer diskutiert bzw hinterfragt werden, wann der richtige Zeitpunkt für einen Besuch ist. Jede Mutter entscheidet das selbst! Und wenn sie 2 Monate ihre Ruhe vor der Verwandtschaft will, dann MUSS das akzeptiert werden. Schwiegermütter waren doch selbst mal in dieser Situation und sollten nachempfinden können, wie sich eine Frau im Wochenbett fühlt. Mich macht das wirklich traurig, dass es da so wenig Verständnis gibt!!!

Antworten
Jules 29. Februar 2020 - 13:34

Wow, das mit dem „In-den-KiWa-gucken“ finde ich echt hart… Wenn ich z.B. auf den Bus warte und direkt neben mir steht jemand mit Kinderwagen, dann gucke ich auch mal zum Baby hin (aus der „Entfernung“, ich krieche nicht in den Wagen rein) und beglückwünsche das Elternteil zu seinem Sprössling. Ich freue mich eben auch (mit den Eltern) über jedes Kind das in diese Welt kommt. Wenn ich dann zur Antwort kriegen würde „Das ist kein Schaukasten“, würde ich das als sehr unfreundlich empfinden. Kopf in den Wagen stecken oder halb über dem Wagen hängen finde ich auch zu viel. Aber neben dem Elternteil zu stehen und aus der Perspektive auf das Kind zu gucken nicht. Meine Antwort wäre dann „Wenn niemand das Kind ansehen darf, wenn es von hier aus sichtbar im Wagen liegt, dann gibt’s nur zwei Möglichkeiten: Kind komplett verhüllen oder zu Hause bleiben.“

Antworten
Kleine Mutter 25. Juli 2020 - 15:13

Hallo, ich muss jetzt einfach mal meinen Unmut und mein Unverständnis für einige Situationen mit meiner Schwiegermutter in Spee loswerden, und bin auch ganz froh mal andere Einschätzungen zu diesem Thema zu lesen.
Gleich vor ab, weil ich, wenn ich zuvor mal über dieses Thema was gelesen hab, schnell gesehen hab dass die allgemeinen Meinungen sich grob in zwei konträre Lager spalten, will ich einmal sagen dass ich weder undankbar noch zu pingelig erscheinen möchte und sicherlich keinem Familienmitglied unser Kind absprechen möchte.
Nun zur Situation.
Unser Mittlerweile 18 Monate alter Sohn ist unser erstes Kind und mein Partner und ich sind zwar schon über 5 Jahre zusammen allerdings noch nicht verheiratet. Von Anfang an haben wir alles rund ums Baby sehr locker gehalten, rückblickend leider an manchen Stellen zu locker.
Wir haben z.B. nie verboten das jemand klingelt wenn das Kind schläft, haben immer zu uns eingeladen und haben auch im Freundeskreis und der Familie kein Treffen oder keine Geburtstagsfeier abgesagt nur weil wir jetzt Eltern sind. Der kleine war immer mit dabei.
Zusammen haben wir einen sehr großen Freundeskreis und eine große Familie. Wobei der Großteil an Familie von mir kommt da mein Partner ein Einzelkind ist.
Kurz nach der Entbindung war die Mutter meines Freundes mit Partner die Erste die unser Kind besuchen konnte. Da sie quasi neben an wohnen, war sie in den ersten 2Wochen beinahe täglich da um „Baby zu besuchen und zu schmusen“. Gerade am Anfang war das unglaublich anstrengend für mich, aber getraut das etwas zu reduzieren hab ich mich nicht, da ich um keinen Preis als übermempfindliche Mutter abgestempelt werden wollte.
Nach 3 Monaten in denen wir immer wieder für 1, 2 Stunden den kleinen auch mal alleine in der Ophut der väterlichen Großeltern gelassen haben oder in denen sie auch öfter ohne uns mit dem kleinen spazieren waren, habe ich meinen Partner gebeten das ganze ein bisschen zu reduzieren.
Mir war aufgefallen dass unser Sohn zunehmend wie selbstverständlich zur Attraktionen jeder noch so kleinen Begegnung gemacht wurde und das total unverhältnismäßig wie ich fand.
So kam meine Schwiegermutter mindestens alle 2 Tage vorbei und wenn es mal von uns aus nicht klappte war da direkt Entrüstung und die geäußerte Sorge der kleine (3Monate) würde sie ja sonst vergessen und sie hätte so wenig Zeit mit ihm alleine ect.
Unterhaltungen mit ihr waren wenn unser Kind anwesend war überhaupt nicht möglich, weil sie nach jedem 2 Wort abgelenkt war und sich oder uns beim Reden unterbrach weil der kleine sich bewegt oder gepupst oder was auch immer hatte. Das ist bis heute noch so…
Ungefragt machte Sie, aber auch Freunde und andere Verwandte, ständig Fotos und Videos von dem kleinen und schickten diese an den eigenen Freundeskreis (oft Leute die uns selbst fremd waren) oder veröffentlichen die Bilder online bei Facebook und Co. Oder verwendeten Bilder von unserem Kind als WhatsApp Profilbild.
Eine Tante sagte stets zur Begrüßung nur, „schön dass ihr euren Sohn mitgebracht habt, gib ihn mal her“ und dann war quasi nicht mehr daran zu denken ihn zurück zu bekommen…

Meine eigene Familie und Eltern wohnen leider ca. 1 Std. Autofahrt weit weg und da sie noch jünger und voll berufstätig sind, sehen sie den kleinen bis heute viel seltener, haben sich aber insgesamt auch eher mit Forderungen zurück gehalten mit der Aussage, dass der kleine noch sehr jung sei und an erster Stelle seine Eltern brauche und dann erst der Rest der Familie kommen würde.

Als der Kleine dann so 7 Monate alt war wurde von seiner Großmutter immer mehr Druck gemacht.
Ständig fragte sie mich ob ich noch stillen würde, wann ich den abstillen werde und ob mir das nicht lästig wäre, sie könne sich so etwas nicht so lange vorstellen.
Dass sie sich um Himmelswillen nicht aufdrängen will aber sie den kleinen so schrecklich lieb hat und so vermisst und ihn ja sooo selten sehen würde (immer noch 2 bis 3 mal die Woche für je 2 bis 3 Std )
Ich sollte den kleinen öfter abgeben, schließlich könnten Andere die Kinder oft besser beruhigen wenn sie mal schriehen. Außerdem wolle sie den kleinen auch mal mehr für sich alleine haben.
Dabei halte ich mich immer im Hintergrund wenn sie da ist, damit Enkel und Großmutter auch mehr von einander haben.

Mit 11 Monaten musste ich schweren Herzens und mit ganz viel Angst, dass die Situation zur Katastrophe werden würde, den kleinen 2 mal die Woche für 5 bis 6 Std.zur Eingewöhnung bei der Schwiegermutter lassen. Sie hatte uns angeboten den kleinen zu betreuen wenn ich in ein zwei Monaten wieder arbeiten gehen würde. Aus mangelnden Alternativen haben wir dann zu gestimmt.
Anfangs lief es ganz gut, dann allerdings wurde das ganze viel zu einnehmend.
Als ich dann die Angebotene neue Stelle nicht wahrgenommen hab ( sehr Familien unfreundliche Vertragskonditionen) war die Betreuung durch die Schwiegermutter eigentlich nicht mehr notwendig.
Weil ich aber nach wie vor eine neue Stelle suchte, war es natürlich auch quatsch den gewonnen Eingewöhnungsfortschritt direkt wieder zu Nichte zu machen.
Also blieb alles erstmal so bestehen.
Nach 2 Monaten, als ich meiner Schwiegermutter davon berichtete, dass es möglich werden könne dass ich 5 Tage die woche a 6 std. Arbeiten gehen würde, war die Begeisterung plötzlich wie weggeblasen.
Sie legte mir ans Herz dass das eine sehr lange Zeit sei und es wohl besser wäre, wenn wir einen Kita Platz suchen würden, da sie zwar in Rente sei allerdings auch ab und zu mal wegfahren und ihre Freizeit genießen wolle.

Daraufhin war mir klar, der Betreuungsplatz muss so oder so her.
Im März kam dann ja das Corona Kontaktverbot und da meine Schwiegermutter zur absoluten Risikogruppe gehört haben wir den kontakt wie bei allen anderen natürlich eingeschränkt. Allerdings kamen wir wöchentlich zum Gartenzaun für 2 Std.
Diese Zeit war für alle schwer, aber meine Schwiegermutter ist überhaupt nicht damit zurecht gekommen.
Andauernd hat sie versucht uns dazu zu überreden trotz gesetzlichen Kontaktverbot und Gesundheitsrisiko die Regeln zu missachten.
Sie hat ohne zu fragen extra einen Sandkasten gekauft und gedrängt wir sollten den kleinen zumindest zu ihr in den Garten schicken, sie würde auch nur vom Fenster aus gucken.
Für uns war das echt eine Katastrophe, denn der kleine, der seine Großeltern ja auch liebt, hat das mit dem Kontaktverbot natürlich nicht verstanden und es war schwer für ihn seine Großeltern zu sehen und dann da nicht hin zu dürfen. Und trotzdem wurde suf ihn nicht wirklich Rücksicht genommen.
Kaum wurde die Lage etwas gelockert, waren wir natürlich wieder direkt dran dass der kleine regelmäßig seine Großeltern sieht. Damit es keine Tränen gibt.
Dann war unser Knirbs eine Woche im KH so dass zwei Treffen mit den Großeltern ausfielen und obwohl er sich danach erstmal erholen musste, waren wir keine 2 Tage zuhause als schon die ersten Anfragen kamen, wann man denn den kleinen mal wieder für sich haben könne.
Nun fängt ab 1. August die Eingewöhnung in der Kita an. Und obwohl meine Schwiegermutter ja erst so dafür war, rudert sie nun wieder zu 100% zurück. Ständig fragt sie ob sie den kleinen dann nicht trotzdem 2 mal die Woche für ganze Tage für sich haben könne. Und als wir ihr gesagt haben dass das so nicht geht (wegen Eingewöhnung ect.) sie aber weiterhin zu besuch kommen kann und wir sie ja auch regelmäßig besuchen bzw. Sie den kleinen auch mal abholen könnten von der Kita ect. War das gleich wieder Diskussions Punkt und nicht genug…

So das ist die ganze Situation.
Ich persönlich bin dem ganzen ziemlich müde.
Andauernd dieses Drängen, immer will sie noch mehr Zeit mit dem Kleinen verbringen ohne dass wir dabei sind. Das nervt und verletzt mich.
Auch wenn wir alle gemeinsam etwas unternehmen räumen mein Partner und ich den Großeltern wirklich viel Freiraum ein.
Der kleine ist auch an sich schon ein so liebes
Und freundliches Kind dass er dann auch tobt und spielt und eben nicht nur an uns Eltern hängt.
Auf die Frage hin weshalb sie unser kind immer ohne uns sehen wollen würde, sagte sie nur“ weil die kinder dann immer ganz anders sind, als mit den Eltern! Die würden ja dann nicht so schmusen und kuscheln kommen.“

Zu Freunden und Verwandten die er nicht oft sieht, ist unser Kleiner auch aufgeschlossen und herzlich, so dass von einer schlechten Beziehung aufgrund von weniger Kontakt keine Rede sein kann.

Darüber hinaus wundert es mich immer, dass bei uns mit 2 Maßen gemessen wird. Meine Schwiegermutter hat erst mit Mittedreißig ihr erstes und einziges Kind bekommen. Sie war weit über 5 Jahre zuhause und hat ihr Kind selbst kaum weggeben. Bei mir ist dafür aber wenig Verständnis. Auch wenn oft gegenteiliges behauptet wird.
Ständig hält man mir vor Augen dass Großeltern ja gewisse Ansprüche hätten und dass die Zeit mit dem Enkel allen so unglaublich gut täte und die Großeltern das einfach bräuchten.
Als ich einmal sagte dass ich solche Aussagen egoistisch fände, hagelte es von allen Seiten Kritik und es gab böses Blut.

In einer anderen Situation erzählte meine Schwiegermutter wie schrecklich eine Tante aus ihrer Kindheit war, die bis ins teenageralter immer alle abknutschen wollte. Sie hätte das gehasst und unangenehm gefunden und sich über die Tante heimlich lustig gemacht.
5 Minuten später drückte sie unser 2 Monate altes Kind an sich und hielt es 1 1/2 Stunden im Arm es immer wieder wiegend und sein Gesicht mit küssen bedeckend.
Auf meine Bitte hin es bei ein zwei Küssen im Gesicht zu belassen und dabei den Mund zu verschonen, weil dies mit unangenehm sei, wurde letzteres zwar akzeptiert, ersteres allerdings mit den Worten abgetan, dass man als Oma bei seinem Enkelkind ja schließlich die Küsse nicht zählen bräuchte…

Mein Partner ist hin und her gerissen. Er will mich unterstützen, hat auch selbst klare Vorstellungen, aber die Situation nervt ihn einfach auch gewaltig. Er ist beinahe der einzige dem ich mich so anvertraue und ich merke dass er sich eigentlich oft lieber raushalten würde.

Manchmal bin ich innerlich so am verzweifeln dass ich mir wünschte wir würden wegziehen, obwohl unsere jetzige Wohngegend traumhaft ist. Einfach weil ich dieses ganze hin und her nicht mehr ertragen kann.
Ich denke dann, dass etwas räumlicher Abstand die Situation beruhigen würde.
Natürlich würde ich niemals den Kontakt zum Enkelkind verbieten.

Traurig macht mich auch, dass meine eigenen Eltern als Großeltern diese Privilegien nicht so eingeräumt bekommen können, weil sie so weit weg wohnen und die Mutter meines Partners schon so viel Zeit für sich in Anspruch nimmt.

Wenn ich dann sage dass ich die Sorge habe dass es für alle anderen eine sehr ungerechte Angelegenheit ist, wird das sofort damit entschuldigt dass die Entfernung zu uns ja das Problem sei, man selber aber deshalb nicht zu gunsten Anderer auf seinen Kontakt mit dem Enkelkind verzichten oder diesen einschränken bräuchte.

Natürlich haben wir schon oft über diese Dinge gesprochen, leider endet das immer in Unverständnis und Ärger. Es gibt Tränen und Wut und Enttäuschung auf allen Seiten und ich hab jedes mal das Gefühl die Böse zu sein und mich ungerecht zu verhalten. Jedem Verständnis entgegen bringen zu müssen und gleichzeitig null zurück zu bekommen.

Natürlich weiß ich auch dass unser Kind ein selbständiger Mensch ist und weder mein Eigentum noch dass eines Anderen ist. Aber seit der Entbindung kommt alle Welt mit lauter Ansprüchen und Forderungen auf mich zu und ich hab mir schon 1000mal anhören müssen, auch von meinem Partner, dass wenn ich wolle dass Familie und Freunde teil am Leben unseres Kindes haben, ich damit zurecht kommen müsse dass jeder sein eigenes Ding mit unserem Kind mache und jeder seine Rechte eingeräumt bekommen müsse…

Dann fühle ich mich gleich noch schuldiger und weiß die ganze Lage noch weniger realistisch einzuschätzen.

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BARNI 28. Oktober 2019 - 21:17

Ee ist doch schon erstaunlich immer und immer wieder zu lesen wie schwierig das Thema Schwiegermüter ist !
Woran es wohl liegen mag , dass durchweg Frauen das Problem mit den Eltern bzw. meist mit der Mutter sprich Oma seitens des Partners haben!
Selten ist zu lesen , dass sich diese Problematik auch mit ihren Eltern gestalet!
Meine Frage ist wirklich mal dahin gehend kann es nicht sein , dass die Schwiegertöchter von grundauf eine Abwehrhaltung haben gegen die Mutter ihres Partners ..aus welchen Gründen auch immer ev subtile Eifersucht wenn sie sieht wenn ihr Partner ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter hat …
Niemand ist perfekt und Grosseltern sind auch eine Bereicherung für jedes Kind und darf auch ev mal verwöhnt werden , aber den Grosseltern nicht die Chance zu geben ihre Enkelkinder kennen zu lernen ist meiner Meinung nach nicht schön !
Mutter sein ist herrlich was aber glaube ich nicht heisst Herr über das Kind und Partner zu sein ..hier tut ihr glaich mehren weh ..eurem Partner dem Kind und den Grosseltern …und dies alles entscheidet einiz und alleine die Mutter des KINDES!!!!

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Biene 30. Oktober 2019 - 21:15

I bin auf zufall auf diese beiträge gestossen
Ich finde es gut zu lesen das auch ich nicht alleine da stehe
Seit der geburt meiner tochter vor 2 1/2 jahren steht die schwiegermutter fast täglich bei uns zu hause..die ersten 3 monate war sie täglich bei mir..nahm mir meine mutterrolle ab und ich war in so einer depression 1 1/2 jahre..das ich nicht einmal bemerkte wie ich meine mutterrolle abgegeben habe:( es wurde von tag zu tag schlimmer si ging spazieren gab ivr die flasche und brach die kleine ins bett..jedes wochenende klingelte sie an unserer hazstüür..mein mann bemerkte und realisierte nichts..die ehe wurde immer schlechter..die beziehung zu meiner schwiegermutter wurde immer schlimmer..ich bekam einen richtigen hass..als die kleine laufen konnte und umfiel wollte ich die kleine hochheben und sie schupfte mich weg und nahm die kleine.. als wir zu den familientreffen gingen..stand sie im mittelpunkt mit unserer tochter..alles was wir sagten wurde nicht umgesetzt..als ich wieder anfing zu arbeiten ..wurde es noch schlimmer
Am morgen lag si ins bettchen zu meiner tochter beim mittagsschlaf ebenso..ich war wie in trance..ich hasse mich dafür das ich mich nocht wach gerüttelt habe..und das alles zu gelassen habe..wen die kleine müde ist möchte sie nur zur meiner schwiegermutter..wen die kleine weint möchte si nur von ihr getröstet werden..sie macht alles dafür das die kleine mit ihr am liebsten die ganze woche verbringt..für unsere ehe sehr belastend..seit wir das gespräch
Mit ihr gesucht haben wurde es nur schlimmer..ich fühle mich von meinem
Mann überhaupt nicht verstanden..
Und ich konnte von snfang an keine richtige bindung zu meiner tochter aufbauen..
Vom schwiegervater kommen nur sticheleien und provokationen..
Leider weis ich nicht mehr was ich tund soll..

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Eine Mutter 10. November 2019 - 22:38

Hallo, ich lese gerade zufällig Deine Geschichte durch. Ich habe meine Kinder gerade im Teeniealter und es ist ja schon länger her, dass sie klein waren. Ich habe mich beim Lesen direkt wieder in die Zeit zurückversetzt gefühlt. Mir ist es genauso ergangen und ich kann deine ohnmächtigen Gefühle 1:1 nach vollziehen. Ich möchte an dieser Stelle nur mal allen Neumüttern mit auf den Weg geben: glaubt an euch, bleibt stark, zieht zur Not Grenzen. Ich habe meine Grenzen viel zu spät gezogen, ich hätte es früher machen sollen. Dann hätte ich meine Energie für die Kinder aufbringen können und nicht unnötig für ständige Grabenkämpfe mit Schwiegermutter verschwenden müssen. Viele liebe Grüsse

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Josephine.B. 2. Dezember 2019 - 17:39

Wie wäre es mit einer Mutter-Kind-Kur? Dann hättest du einige Wochen Abstand zur SchwiMu, könntest die Bindung zu deinem Kind verbessern und mal mit Abstand überlegen, wieviel Kontakt zur SchwiMu ok ist und wieviele Aufgaben du weitergeben magst. Danach in aller Ruhe deine Regeln an sie weitergeben. Wenn sie sich nicht dran hält, gibt es das nächste Mal Besuch nur unter „Kontrolle“

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Selma 27. Februar 2020 - 21:19

Als ich diesen Text gelesen habe dachte ich der wäre von mir geschrieben! Ich habe genau das gleiche Problem bei meiner ersten Tochter gehabt, jetzt schon 3,5 Jahre und meine jüngste 4 Wochen. Nur das bei mir nicht die Schwiegermutter so schlimm ist, sondern die ganze Familie von der Seite meines Mannes. Die Geburtstage sind die schlimmsten, da stürzten die sich alle aufs Baby, wie wildgewordene Bestien. Bei meiner ersten Tochter war es der Horror für mich, bis zu einem gewissen Alter. Bis sie älter wurde und selbst ihren Willen hatte wurde es auch einfacher für mich. Bei meiner jüngsten ist es leider ähnlich, aber den ersten Familiengeburtstag habe ich gemieden und bin mit der kleinen nicht erschienen. Das werde ich in Zukunft auch so gut es geht so machen. Besuche hielten wir in Grenzen.
Also ich kann dich so gut verstehen, ich kann dir nur raten: auch wenn es schwer ist, mach den Mund auf und sage was dich stört! Egal was andere denken! Es ist dein Kind! Liebe Grüße

Antworten
Valerie 5. Juni 2020 - 15:50

Hallo Liebe Biene
Kämpf um deine Tochter, mir gings genau gleich, meine Schwimu. Hat mir mein Sohn damals im Kreisaal von der Brust weggenommen und so nahm es seinen Lauft 1 Jahr lang wohnten wir zusammen mit ihr, sie schupfte mich genau gleich weg wenn ich ihn nur umarmen wollte! Ich bekam auch depressionen und musste sogar einen Psychiater besuchen. Als ich und mein Ehemann eine Wohnung gefunden haben, habe ich meinen Sohn zu mir genommen. Anfangs wollte er auch immer mit der Schwimutter sein, aber nach kurzer Zeit hat sich dass alles eingeränkt und ich habe den Kontakt zu ihr so gut es ging distanziert und mein Sohn ist jetzt 4, sie behaubtet bis heute „sie hätte den kleinen aufegozgen etc“ aber was in warheit hinzer verschhlossener Türe war, dass sie mich so Tyrannisiert und gequält hat, dass sagt sie niemandem! Klar so! Was mir heute den Triumph gibt, wenn sie meinen Sohn ruft a là „komm zur mama“ meint mein kleiner „du bist nicht meine mama, meine Mami ist dort“ und kommt zu mir also alles kommt gut, jetzt kommt im Sep. meine Tochter, und mit ihr wird alles anders! Ist schon geklärt mit meinem Ehemann, der Drache kommt nichtmehr ins Haus!

Antworten
Hedi 4. November 2019 - 03:14

Ihr Lieben, ich fühle mit euch.

Bei uns ist meine eigene Mutter das Problem, und das macht es für mich unendlich schwierig, weil wir bisher immer ein gutes Verhältnis hatten.

Als wir erzählt haben, dass wir ein Baby erwarten, hat sie sich null gefreut, war echt schlecht drauf. Und seit die Kleine da ist, klammert sie total – und behandelt mich und meinen Freund weiter wie Menschen zweiter Klasse.

Ich kenne das alles nur zu gut, den Streit, das Gezerre um das Baby und die Anschuldigungen. Ich mache angeblich alles falsch, schade mir, schade dem Kind, verletze sie, habe keinen Sinn für Familie und sei sowieso eine Enttäuschung.
Und die Kleine ist gerade mal 6 Wochen auf der Welt! Ich verstehe sie auch nicht, bei uns läuft sonst alles prima, wir sind gesund, erfolgreich und sehr glücklich miteinander.

Aber es ist alles falsch, von unserem Umzug in die neue Wohnung, über die Aufteilung der Elternzeit bis zu Fragen der Erziehung. Es war eine schwere Geburt, und wir hatten allen gesagt, dass wir erstmal 4 Tage Ruhe bräuchten. Also keine Besuche in der Klinik, erst zuhause. War für alle okay, außer für sie. Es wurde eine nicht endenwollende Diskussion, sie wolle ihre Enkelin gleich sehen, sie bleibe nicht lange, was wir denn denken was sie mache, das Krankenhaus sei doch für Besuche da, zuhause besuchen wäre ja so ein Stress für die Eltern, … und so weiter und so fort. Dabei wollten wir uns einfach nur erholen und unsercBaby genießen.
Leider ging das Besuchsthema auch zuhause weiter, erst kamen Vorhaltungen, dann musste sie unbedingt halbkrank spätabends mitten in der Woche vorbeikommen, weil sie ja so viel zu tun habe. Ich habe sie gefragt, ob sie keine Bedenken habe, ihre 1,5 Wochen alte Enkelin anzustecken, daraufhin sie nur: Achso? Kann das passieren?

Ich finde das so egoistisch! Außerdem bin ich angeblich jetzt schuld an ihren Rückenschmerzen und Schlafproblemen.. die sie seit 10 Jahren hat, aber egal.

Sie hat mir die ganze Schwangerschaft vermiest, diese wunderschöne, unwiderbringliche Zeit, und jetzt wütet sie weiter. Macht uns ein schlechtes Gewissen, will uns verunsichern, wirft uns Stöcke zwischen die Beine statt uns zu helfen.

Heute waren wir mit der Kleinen im Kinderwagen spazieren, um Mutter zu besänftigen, und sie durfte den Wagen schieben, entgegen meines armen Mutterinstinkts. Nachdem sie uns eine halbe Stunde ignoriert und mit der total übermüdeten Kleinen geredet hat (wie gesagt, wir sind für sie Menschen zweiter Klasse) hat sie angefangen, mein Stillverhalten zu kritisieren und auf mich eingeredet, dass es garnicht normal ist, dass unser 6 Wochen altes Baby noch nicht durchschläft. Bei ihren Kindern habe das schon lange geklappt. Ich hab ihr alles erklärt, aber sie hat immer wieder angefangen, bis mein Freund eingeschritten ist und gesagt hat, dass Babys erst mit 6 Monaten durchschlafen und Punkt!
Daraufhin war sie total beleidigt, ist mit dem Wagen vor uns hergerannt und hat über eine Stunde nichts gesagt. Als ich den Sonnenschutz von Kinderwagen hochgeklappt habe, weil es die Kleine geblendet hat, hat sie ihn nach 5 Schritten wieder heruntergezerrt und gemurmelt so könne sie das Baby nicht sehen. Ich war sprachlos. Wir haben die schlafende Maus dann in der Tragewanne mit hoch genommen, weil sie so schön geschlafen hat. Ich hab mich daneben gesetzt und die Kleine aufgedeckt, damit sie nicht schwitzt. Da hat sich meine Mutter dazwischen gesetzt, mir den Rücken zugedreht und mich immer weiter abgedrängt, die Kleine befummelt und mit ihr geredet, und sich nach einer halben Stunde mit den Worten (ans Baby) verabschiedet: na wenn du immernoch schläfst, kann ich ja auch fahren Abends kam eine ihrer ellenlangen Whatsapp-Nachrichten mit meinen/unseren Verfehlungen ihr gegenüber an diesem Tag und generell.

Ich bin total fertig! Das wird doch immer weitergehen. Aber was soll ich denn machen, sie ist immernoch meine Mutter!

Antworten
Christian 20. Dezember 2019 - 19:36

Hallo ich lese hier sehr viel von Frauen und ich wünsche euch alles gute . Ich bin frisch gebackener Papa und meine Schwiegermutter die ist der Wahnsinn die will jeden Tag Fotos sie probiert mich schlecht zu machen bei meiner Frau (ihrer Tochter ) also es geht darum wir haben ihr damals gesagt vor der Geburt das wir alles bekommen Kinderzimmer und Co ne die hat alles gekauft ok ist ja noch nicht schlimm . Seit dem unser Sohn da ist dreht die völlig am Rat macht nämlich schlecht weil ich ihr die Meinung gesagt habe und geht auch gegen Meine Mutter obwohl die sie nicht mal kennt. Sie geht auch gegen ihren ex Mann der Vater meiner Frau. Die Schwiegermutter eifert so dermassen das wir gesagt haben wir brechen den Kontakt ab und es ist uns egal dann ist sie keine oma mehr . Bitte der kleine ist 5 Wochen alt und die wollte ihn mit nach Hause nehmen was läuft mit der und redet mich schlecht das ich ihrer Tochter manipuliere das sie ihr engerl nicht sehen darf wir stehen alles 3 bis 4 Stunden auf und wir haben fast keinen Besuch weil es anstrengend ist und wir Ruhe wollen und gemeinsam zu dritt . Mal die kurz Version von mir also ich sage euch Kontakt weg dann kann alles nur besser werden . Ich wünsche euch alles gute

Antworten
Anna 8. November 2019 - 22:10

Was man hier alles liest, macht einen echt wütend.
Ich bin genau in der gleiche Lage. Ich hatte eine sehr schwere Geburt und meine Tochter musste 1 Woche auf der Intensiv Station liegen. Den ersten Tag den wir dann endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurden haben wir Schwiegermama einen kurzen Besuch abgestattet. Sie meinte dann sie würde eine Stunde mit ihr spazieren gehen. Und das war keine Frage, mein Mann hat sofort klar gestellt das er dann dabei sein wird und sie meinte das sie ja schon mit babys umgehen kann…das hat damit doch gar nichts zutun!!! Mein Baby hat ums Überleben gekämpft und ich würde sie niemals aus Mamas Händen geben! Unverständlich sich einfach so das Recht raus zu nehmen.
Die Situation mit dem Maxi cosi und Begutachtung am Gartentisch hatten wir auch kurze Zeit später. Wir sind Grad ausgestiegen und schon wurde uns der Maxi cosi aus der Hand gerissen und ins Haus gerannt wo wir selbst das erste mal waren, ich meinte nur „wo ist mein kind“ Mein Mann war ganz locker und hat es erst später verstanden…mein baby hat natürlich angefangen zu weinen und dann wurde sich noch lustig gemacht das der schwiegervater sie nicht beruhigen konnte…Schwiegermama ja selber nicht..oh mein Gott!!!.ich nahm sie dann und dann klebte sie mir am Popo..wenn ich nur an diese situatuon denke werde ich sowas von wütend. Ich habe gestillt…7 Monate. Als sie zwei Monate war hieß es von Ihrer Seite aus “ wenn das vorbei ist, machen wir es anders “
Sie hat gar nicht das Recht das zu bestimmen! Das reizt alles sehr. Ich mochte sie immer sehr gerne aber langsam nervt mich das alles so…Sie beanspruchen das Kind als hätten sie nie Kinder gehabt. 3 Söhne , jetzt eine Enkelin. Sie einmal alle zwei Wochen zu sehen ist zu wenig…“ sooo lange haben wir dich nicht gesehen“ …Hallo wir habe auch noch ein eigenes Leben. Mein Vater sieht sie 2-3 mal im Jahr wegen der Entfernung, das ist wohl selten. So Sätze wie- “ Wir fahren bald mit ihr ins Disneyland oder machen zusammen Urlaub und wir passen dann auf sie auf“ Nein ins Disneyland…sowas sollte man wohl mit den Eltern erleben und in den Urlaub mit Schwiegereltern schon gar nicht, ich hab mein Baby nicht zur Welt gebracht um es bei jeder Gelegenheit abzugeben.
Vor kurzem ist meine kleine dann 1 Jahr alt geworden. Wir haben groß gefeiert, mir war von vorne rein klar das sie die ersten sein werden die auf der Party erscheinen und so war es dann auch. Kurze Begrüßung und direkt wieder aufs kind fixiert. Als meine Schwester dann kam, hab ich sie mir genommen und wir haben sie begrüßt, keine zwei Minuten später kam schwiegermama wieder und hat sie mir abgenommen….soo viele Situationen die einfach nur nerven! Seit dem sie tagsüber ab und an mal da ist schläft sie nachts total unruhig, fängt mitten im Schlaf an zu weinen. Sie sprechen auch nur Babysprache mit ihr. Ob es daran liegt weiß ich nicht, oder ob sie dann zu lange da ist (5 std) oder sie vielleicht zu betüdelt wird….naja aufjedenfall nervt mich das alles so…ich will nur das beste für mein kind und wenn das so weiter geht kann ich mir gut vorstellen das sie die Schwiegermama auch mal ablehnen wird. Meine Schwester zum Beispiel sieht sie ungefähr genau so oft..und sie grinst sofort und will direkt zu ihr auf den Arm . Ein ganz anderes Verhältnis als zu den Großeltern, das wird ja seinen Grund haben. Ich bin eher ein ruhiger Mensch aber irgendwann wird mir der Kragen platzen. Aus Liebe zu meinem Mann hab ich da noch nichts gesagt aber ich weiß das der Tag kommen wird und ich mich mit ihm pber das Thema streiten muss.. er wird das nicht verstehen…. es heißt wohl nicht umsonst Mutterinstinkt!!! 😀 es kann wohl nur besser werden wenn man seine Meinung sagt. Ohje was da wohl noch alles auf uns Mütter zu kommen wird.

Antworten
Eireann 26. November 2019 - 00:20

Hallo ihr Lieben,

Die Geschichte wiederholt sich leider immer wieder – ich hatte mit meiner Schwiegermutter (teilweise auch mit meiner eigenen Mutter) dieselben Erlebnisse.
Erstmal vorweg an alle Mamas (also die Mamas, die gerade ein Baby bekommen haben ;-)):
IHR SEID NICHT VERRÜCKT UND IHR HABT JEDES ERDENKLICHE RECHT UND SOGAR DIE PFLICHT, DIESEN FURCHTBAR ÜBERGRIFFIGEN ALTEN WASCHWEIBERN DEUTLICHE GRENZEN ZU SETZEN. (so … das musste kurz mal raus ;-))

Ihr seid die Mütter, nicht die Großmütter. Ihr gebt die Regeln vor, und ihr lasst Euch nicht beirren. Die Großmütter müssen einige Faktenakzeptieren, ob ihnen das schmeckt oder nicht. Dazu gehört:

1) Sie sind die Großeltern, nicht die Eltern. Sie stehen damit in der dritten Reihe. Sie sind nicht erziehungsberechtigt und haben auch ansonsten nicht den geringsten rechtlichen, erzieherischen oder pädagogischen Anspruch, geschweige denn Recht auf Teilhabe.
2) mit der Geburt des Kindes hat sich ein neuer Familienkreis gebildet. In diesem neuen Kreis haben sie KEINE Handhabe. Ob ihnen das gefällt, ist nicht Gegenstand der Diskussion.
3) Großeltern sein hat nichts mit Anspruch zu tun, sondern ist genetischer Zufall. Da haben die eigenen Kinder ebenfalls Kinder bekommen. Ja – korrekt. Daraus ergibt sich für die Großeltern: NICHTS.
4) Mama und Papa geben die Regeln vor. Alle anderen haben die Schnauze zu halten. Immer und ausnahmslos, insbesondere aber, wenn Mama und Papa im Raum sind.
5) Die Großeltern, insbesondere aber die Schwiegermütter, müssen akzeptieren, daß sie in der neuen Familie kein Oberhaupt sind, kein Zepter schwingen können und ihr Ratschlag zu keinem Augenblick gewünscht ist, außer wenn explizit danach gefragt wird.
6) Schwiegermütter müssen akzeptieren – bedingungslos – daß sie mit der Schwiegertochter nicht umgehen können, wie mit ihrer eigenen Tochter (also wie mit dem eigenen Kind), weil die Grenzen der Intimität und Vertrautheit andere sind. Die Schwiegertochter ist am Ende des Tages eine fremde Person – bzw. die Schwiegermutter ist für die Schwiegertochter eine fremde Frau. Allerdings agiert die Schwiegermutter häufig gegenüber ihrer Schwiegertochter, wie sie das mit ihren eigenen Kindern/Sohn macht, vergißt aber, daß die Intimitätsgrenzen hier ganz anders gelagert sind. Dieses Verhalten ist inakzeptabel. Zu jedem Zeitpunkt und in jeder Situation.

Ich habe das ganze mit meiner Schwiegermutter rauf und runter exerziert. Mein Mann hat damals den Fehler begangen, daß er die Streitigkeiten mit seiner Mutter und die unterschiedlichen Vorstellungen nicht thematisieren wollte – weil er dachte (siehe 6.) „naja, mit der Mutter kann man ja sprechen, also kann das meine Frau regeln.“ …. Völlig falscher Ansatz. Wenn es zu Problemen mit den Großeltern von egal welcher Seite kommt, dann muss der Partner die Probleme klären und Grenzen setzen, dessen Eltern diese Grenzüberschreitungen begangen haben. Es geht immer, immer, immer (und dazu gibt es unzählige Studien) schief, wenn die Schwieger-Familienteile versuchen, das direkt zu klären (pprich Schwiegermutter und Schwiegertochter/sohn). Der jeweilige Partner muss seine Eltern bei Grenzüberschreitungen in die Schranken weisen. Das ist seine Aufgabe und seine Verpflichtung.

Ansonsten kann ich nur raten, wenn alles nix hilft: ABSTAND !!! Keine Mama muss deswegen ein schlechtes Gewissen haben. Im Gegenteil: Jede Mama muss schauen, daß es ihr gut geht, damit sie sich um ihr Kind kümmern kann. Die Oma ist in dieser story Geschichte – das Baby allerdings die Zukunft.

Also Löwenmamas: Fletscht die Zähne und werdet WILD!

Eure Eireann

Antworten
Friederike 26. Dezember 2019 - 06:33

Eireann, ich danke dir für deinen Text! Auf den Punkt, klar und bestimmt, wegweisend und stärkend in dieser ganzen Verwirrung. Danke, dass du diese Punkte veröffentlicht hast.

Antworten
Na 12. Januar 2020 - 10:30

Hallo Eireann,
Danke für deine klare Worte!
Ich befinde mich in den Horror mit der „Schwiegermutter“. Mein Ex Partner und ich sind nicht verheiratet, wir haben einen gemeinsamen 6-Monaten alt Baby. Wir leben leider noch zusammen, weil er nicht ausziehen will und ich noch keine neue Wohnung gefunden habe. Für unsere Trennung hat doch seine Mutter eine große Rolle gespielt. Sie ist psychisch sehr krank und hat seine Kinder schon fertig gemacht, dass sie beide beziehungsunfähig sind. Nun fixiert sich auf ihren Enkel und das belastet mich, weil sie komplett in Wettbewerb mir mir sich stellt, mich mobbt. Gerade schaffe ich nicht mit Worten zu fassen, was genau passiert, aber mir geht es immer schlechter. Ich würde am liebsten den Kontakt komplett abbrechen aber ich habe Angst, dass ich das nicht darf. In meiner Umfeld kenne ich niemanden, der sowas durchmachen musste. Ich würde mir so wünschen, mit dir darüber sprechen zu können und vielleicht ein paar Ideen von dir zu hören.
Vielen Dank

Antworten
Jennifer 27. Februar 2020 - 22:36

Natürlich darfst du den Kontakt abbrechen. Meine Ehe hat leider wegen meiner Schwiegermutter auch nicht gehalten. Sie war echt schlimm mit meiner Tochter. Immer hatte sie etwas besseres zu tun, als ihr erstes Enkelkind zu sehen. Aber wenn sie Zeit hatte, dann musste ich auch Zeit haben, ansonsten hat sie sich bei meinem Mann ausgeheult. Und ich war die doofe. Ich habe beinahe täglich mit meinem Mann gestritten, weil ich eine schlechte Schwiegertochter bin, die das Kind nicht abgibt. Sie kannte aber meine Tochter nicht und wollte immer direkt mit ihr alleine los. Das war schon eine Woche nach der Geburt so. Übrigens die Situation mit dem Maxi Cosi aus der Hand reißen und das Kind dann einmal durch die ganze Schwiegerfamilie zu reichen, kommt mir bekannt vor. 😉 als meine Tochter dann das zweite mal um den Tisch wandern sollte, habe ich einen Riegel davor geschoben. Na klar, danach war ich wieder die schlimme Schwiegertochter!!!
Ich habe den Kontakt zu meiner Schwiegermutter abgebrochen. Mein Mann sieht unsere Tochter leider auch nur noch alle 2 Wochen. Wenn du den Kontakt abbrechen willst, dann mach das! Deine Schwiegermutter kann bei Gericht Umgang einfordern. Sie bekommt allerdings nur 3-4 mal pro Jahr zugesprochen. Lass es darauf ankommen. Es ist dein Kind. Sie hat 10 Monate in deinem Bauch gewohnt, nur du kannst wissen, was deinem Kind gut tut! Dieses Kind gehört dir und nur du kannst die Regeln für den Umgang bestimmen. Denn du trägst die volle Verantwortung für das Kleine! Also nur Mut!

Lisa 28. November 2020 - 06:04

Okay ich habe mir nun fast alle Kommentare durchgelesen, aber ich erzähle euch nun den Oberhammer.
Es begann schon in der Schwangerschaft das sich die Familie meines Mannes sehr sehr sehr gefreut hat, dass ein Baby unterwegs ist. So sehr, dass sie sich ein Kinderzimmer mit Babybettchen, Hochstuhl, Wickelkommode, Autositz,… eingerichtet haben. Jeder darf und wenn er kann, soll er sich natürlich so einrichten wie er möchte, doch komisch fand ich es schon. Wir hatten nämlich das selbe vorbereitet für unseren kleinen, demnach stellte ich mir die Frage, warum brauchen die das ganze?
Soweit so gut mein Kind kam auf die Welt und die Familie meines Mannes hat anscheinend komplett vergessen dass außer sie (oma und der beste opa der welt-der dieses tshirt trug) auch andere Menschen gibt, die das Baby sehen möchten. Ich war anscheinend in meiner Traumwelt, denn ich dachte bei dem Besuch im KH werden sowohl Mama und auch Baby begrüßt, abgesehen davon dass mein Baby nach der Geburt in einen Inkubator musste, weil es Fieber hatte. Als ich mein Baby am nächsten Tag endlich in den Armen halten durfte, stand schon seine Familie da und riss das Baby an sich, trotz hohem Fieber. Ich kann euch Mamas verstehen, die dann in schockstarre verfallen. Die körperlichen Schmerzen, Hormone, vorallem mit dem ersten Kind, ist alles neu. Mit so etwas habe ich einfach nicht gerechnet und hielt mich erstmals am Küchentisch fest, denn wir mussten in die Aufenthaltsküche gehen, denn mein Besuch war meiner Bettkollegin zu viel. Verständlich, mir ebenso.
Tägliche Fotos wurden gefordert bis über tägliche Anrufe, vorwürfe meinem Mann gegenüber er solle sich melden. Nicht mal 5 Tage später saßen wir wieder mit Ihnen zusammen. Mein Wunsch, erstmal anzukommen, wurde sowieso verwehrt. Für meinen Mann unverständlich, wie man denn nicht sein Kind wie einen zirkusaffen präsentieren kann. Ich merkte mit jedem Besuch mehr, dass diese Freude die sie empfunden haben, keine Freude FÜR UNS war, sondern sie sich ihre kleine Welt nochmals mit Baby erleben wollten. Wir waren wöchentlichs zu Besuch und beim Ankommen haben beide geweint. 1x wöchentlicher Kontakt wäre zu wenig, so könne keine Bindung enstehen. Meine Alarmglocken läuteten bereits. Das mit dem Kind zur Schau stellen, hatten wir auch. 15 Leute umsammelt bei meinen Baby. Ich in 3 ter Reihe ca, bis ich dann meinte wir gehen nun. Sie haben gemerkt dass ich mich sichtlich unwohl fühle, genau so umgekehrt. Doch anstatt einer Aussprache kam es zu Beschimpfungen ich seie eine Helikopter Mutter, mein Kind solle ich doch abgeben, ich klammere,…
Wir waren 2x bei einem Familiengespräch. Sätze wie „Du warst doch auch ein Oma Kind“, „So kennen wir unseren Sohn nicht“
Klar kennen sie ihren Sohn so nicht, er war nämlich zum ersten mal Vater und verheiratet. Es gab ihrerseits nie genug, ein treffen, essen gehen zB als Annäherungsversuch, seie ihnen zu wenig, sie können mein Kind dabei nicht angreifen. Gruselig. Es besteht Kontakktabbruch seit über einem Jahr. Mein Mann ist darüber sehr traurig, doch so das beste für mein Kind und mich. Diese Zeit mit dem eigenen Kind kommt nie wieder, SM hatten ihre Zeit bereits und wenn sie etwas nachholen wollen, dann hätten sie das lieber gemacht in einer Zeit, wo es angemessen war. Nicht mit meinem Kind. Genießt die Zeit mit eurem Kind.

Anna 9. November 2019 - 22:41

An Barni:! Also meiner Meinung nach hat das mit der Liebe von Partner und Mutter überhaupt nichts zutun. Viele verstehen sich vor der Geburt blendend mit der Schwiegermutter. Und die Liebe von Mutter und Sohn und Liebe der Partner, das kann man doch wohl nicht vergleichen, das da Eifersucht entstehen sollte. Die Schwiegereltern schießen sich durch ihr Verhalten selber ins aus indem sie sich an das Enkelkind klammern oder auch zu aufdringlich sind. In Maßen ist es vielleicht ok aber es gibt nicht umsonst viele Müttern die sich über das Thema aufregen sogar auch bei der eigenen Mutter. Weil sich hier und da zu viel eingemischt wird oder sie das Kind nur für six H beanspruchen und meinen sie können z.B. besser erziehen. So ein Quatsch..Sie haben vielleicht Erfahrung aber die macht jeder für sich und das ist auch richtig so! Ich denke es heißt nicht umsonst Mutterinstinkt!!!
Wenn ich merke das tut MEINEM Kind nicht mehr gut…., und wer kennt bitte sein Kind besser als die eigene Mutter!

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Jessica 19. Februar 2020 - 13:58

Das könnte meine Zukunft gerade spiegeln!!!
Meine Schwiegermutter ist so Besitzergreifend.
Verlobter und Schwiegermutter in Spe sind eine Einheit. Sie möchte mir meine Zukunft (& die meiner kleinen Familie) nach ihren Vorstellungen vor diktieren.
Tja jetzt ist seit 1 1/2 Monaten der Kontakt aufs minimalste reduziert von meiner Seite aus.
Sie sieht sich in der Opferrolle, möchte das mein Verlobter und ich uns trennen.
Ich bin in der 13 SSW, und freue mich schon auf die anstrengende Zeit sie als Oma in ihre Schranken zu weisen! Und meinen Verlobten dazu. Er möchte in wenigen Monaten Standesamtlich Heiraten, obwohl der Termin verschoben ist für in 2-3 Jahre mündlich.
Nur erzählen tut er allen anderen was anderes.
Mal sehen ob wir überhaupt eine Zukunft als paar haben.
Er sucht momentan ein Haus für uns, und der Bank hat er jetzt auch brav erzählt vor der Geburt wird geheirateten. Wegen Ehe Splitting und die weg fallende Unterhaltskosten fürs Kind. Ja aber ich bin die blöde-.- das wird Schwiegermutter in Spe noch voll in die Karten spielen. Naja was soll’s, heiraten werde ich in nächster Zeit wohl nicht, auch dem Baby zu liebe.

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Claudia 19. Februar 2020 - 16:49

Als selbst leidtragende möchte ich dir raten, dich zusammen mit deinem Verlobten und dem „Drachen“ zusammenzusetzen und REDEN!
Keiner kann deine Gedanken erraten (leider).
Hier spielt das Thema Eifersucht eine große Rolle. Sowohl der Drache (wohl am meisten) und auch bei dir. Werdet euch eurer Rollen bewusst. Du bist bald Ehefrau und Mutter. Du brauchst deinen Mann und dein Kind NICHT teilen. Sie lieben dich beide!
Der Drache darf aber auch geliebt werden, vom Sohn, vom Enkel und auch von dir (auch wenn es dir momentan unmöglich erscheint)
Poliere dein Selbstbewusstsein auf! Du bist toll und weißt was du willst. Leider sind die meisten Männer in diesem Gebiet schwach und ideenlos – also müssen wir das meistern.
Gib nicht auf! Der Drache muss nur gezähmt werden! Du wirst die meiste und intimste Zeit mit deinem Kind verbringen. Und wenn du dein Kind mit gutem Gewissen irgendwann mal (wenn du bereit dazu bist) bei der Oma lassen kannst um, mit deinem großen Schatz wegzugehen (denn der wird auch eifersüchtig auf dich und deine enge Bindung zum Kind sein) ist das wunderschön.
Das ist harte Arbeit. Ich habs damals verpasst, da meine Verlustängste mir im Weg standen.
Jetzt bin ich geschieden und die Kinder sehen wegen Papa-Wochenenden ihre Oma regelmäßiger als vor der Scheidung. Das freut sie. Ich bin natürlich abgeschossen.

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Heidi 28. Februar 2020 - 23:05

Liebe Barni,
ich kann deine Frage beantworten. Das Problem entsteht deshalb in der Regel mit der Mutter und Schwiegermutter, weil die Familie „Frauenrevier“ ist. Der Sohn wurde früher von seiner Mutter gesteuert, jetzt gehört er aber einer anderen Frau, das ist für viele schon schwer zu akzeptieren. Nicht mehr die Mutter, sondern die Ehefrau steuert den Mann. Kommt dann auch noch ein Baby ist das das sichtbare Zeichen, dass die ursprüngliche Familie mit dem Sohn vorbei ist und er ein neues Kapitel, eine eigene Familie hat.
Wenn die Schwiegermutter aber noch mitbestimmen will/kann über das Leben ihres Sohnes bzw. des Enkelkindes, kann sie darüber austesten und herausfinden, inwieweit ihr Sohn sich noch von ihr steuern lässt. Mein Rat an die Söhne: Zieht da eine klare Grenze und fallt nicht euren Frauen in den Rücken.
Wenn die Machtverhältnisse geklärt sind, kann es eine total harmonische Zeit werden für ALLE.

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Nina 19. Oktober 2019 - 20:14

Hallo an alle,

ich habe das Erreignis der Geburt meines ersten Sohnes genauso erlebt wie du es erzählt. Bei mir habe ich es sehr schwer erlebt weil ich noch dazu neu war in Deutschland. Ich bin Französin und hatte noch dazu Heimweh und meine Familie war nicht in der Nâhe um mich zu unterstützen dieser gierige Schwiegerfamilie gegenüber. Ich errinere mich am dem Tag als wäre es gestern. Jetzt ist es 15 Jahre her. Und der Albtraum geht immer weiter. Wir sind jetzt geschieden mein Mann und ich. Mein Mann hat immer alles zusammen ausgemacht mit seiner Mutter sodass ich immer kämpfen sollte um meine Mutterstelle nicht zu verlieren. Jetzt ist mein Sohn 15 Jahre alt und wurde gegen mir aufgebaut. Sie wohnen alle zusammen und ich kann kein Kontakt mit meinem Sohn haben und kleide jeden Tag. Seit April habe ich ihn nicht sehen können, keine Nachricht, keine Antwort von ihm. In der Schule selber schaffe ich ihn nicht zu treffen. Wie lange halte ich noch das aus ? Und jetzt kommt die Spitze. Jetzt muss ich mir die Gebährmutter entfernen lassen weil die ärzte Vorstufe von Krebstzellen gefunden haben. Ich bin am Ende. Was lohnt sich noch zu leben allein in Deutschland ohne mein Sohn? Meine Mutterschaft wurde immer vom mein Mann und seiner Mutter in Frage gestellt. Ich war ihrer meiner nach immer schlecht, nicht schnell genug usw… Mein Sohn hat viel schlimmes über mich gehört dass er kein Respekt vor mir hat und er vermisst mich einfach nicht. Jetzt ist er in der Pubertät und das ist sehr schwer mit ihm zu kommunizieren. Werde ich ihn noch mal sehen ? Er fehlt mir.

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Anne 22. Oktober 2019 - 21:59

Hallo an alle!

Es tut gut, zu lesen, dass viele von Euch so zu fühlen scheinen wie ich.
Wir sind im August in das riesige Haus der Schwiegermutter eingezogen. Mit fünf Kindern, darunter den zwei Monate alten Zwillingen.
Meine Schwiegermutter gilt als sehr lieb und sehr dumm (mein Mann hingegen ist superschlau und wir haben einen Sohn mit sehr hohem IQ)…
Als wir ankamen, war sie sehr körperlich, umarmte uns alle. Ok, das war die Begrüßung. Aber die nächsten Tage ging es so weiter. Wenn ich die Schere nahm, um ein in Folie eingewickeltes Sofa zu entkleiden, stand sie schon mit dem Müllsack daneben. Wenn ich aufs Klo ging, wartete sie in der Nähe, bis ich herauskam. Wenn ich mit den Kindern sprach oder spielte, stand sie lächelnd im Türrahmen. Davor hatten wir 12 Jahre ohne sie gelebt. Nun wollte sie mit uns verschmelzen. Sie wollte auc, dass die Kinder in ihrem Bett schlafen.
Sie redete ununterbrochen Dummes Zeug.
Am Schlimmsten war, dass sie sich unbegrenzten Zugriff auf meine Babies erlaubte. Sie redete auf sie ein, befummelte sie, sagte zum Beidpiel, wie sehr Opa sie geliebt hätte, wenn er noch leben würde.
Bei meinen drei Großen hat er in Schwangerschaft und Stillzeit wie gewohnt auch in meiner Nähe Kette geraucht. Ich hab irgendwann mal leise protestiert, da wurde er pampig und meinte, in seinem Haus dürfe immer noch er entscheiden, was er tut und was nicht.
Meine Schwiegermutter nervte immer mehr. Sie schlich zudem durchs Hus, um unerwartet irgendwo aufzutauchen und uns zu erschrecken. Sie wühlte im Müll, kommentierte die Absender unserer Briefe und ließ niemals bestimmte Sachverhalte im Zusammenhang mit unserer Wäsche unerwähnt. Ich hatte gleich am ersten Tag gesagt, dass ich unsere Wäsche versorge und sie ihre. Das hat ihr keine Ruhe gelassen.

Dummerweise kann man gar nichts besprechen mit ihr. Ich hab mir ja den Kopf zerbrochen, was ich wie ansprechen könnte.
Als ich nach fünf Wochen nur noch Durchfall hatte und Magenschmerzen und in meinem Kopf nichts als Mordphantasien waren, erlaubte ich mir zu sagen , dass wir leider keine Rückzugsmöglichkeit haben (das Haus ist noch nicht fertig, nur sie hat eine fertige Wtage für sich, während deutsch sieben quasi durchgehend und der Küche hausen. Dort hat sie mich Tag und Nacht belagert.
Nach diesem Spruch (war das böse?) war sie tagelang beleidigt. Hatte die Tür zu. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und fragte mich, was sie wohl aß? U d trank? Die Antwort darauf lautet: Alkohol. Zu viel davon…

Mein Mann wollte mit ihr sprechen, aber sie behauptete, an dem Tag aus anderen Gründen schlecht drauf zu sein. Diese Ausrede hat sie einige Male vemüht, um sich keinem Konflikt stellen zu müssen.

Dann machte sie sich trotz eindeutigen Verbits doch an meiner Wäsche zu schaffen. Wie immer alles „nur gut gemeint“.
Das war das erste Mal, das ich lauter wurde. Daraufhin wartete sie auf die Heimkehr meines Mannes und stolzierte dann mit gepacktem Koffer an ihr vorbei. In der Küche ein Zettel, auf dem sie mich vor meinem Mann schlecht machte.
Als sie wiederkam und ich sie konfrontierte, auch damit, dass sie versuche, einen Keil zwischen meinen Mann und mich zu treiben, wurde sie krank, Kreislauf.

Seitdem sehe ich ein, dass es sinnlos ist, mit ihrcetwas klären zu wollen.
Sie lügt auch sehr raffiniert. Sie ist so schlicht, dass man ihr eine ausgeschmückte Lüge gar nicht zutraut.
Dadurch und durch die Tatsache, dass sie meinen Mann und mich vor anderen schlecht macht (auch vor meiner Mutter!), hab ich das Vertrauen verloren. Ich muss mich innerlich übergeben bei dem Gedanken, sie könnte noch einmal meine Babies auf dem Arm haben.

Nun ist seit vier Wochen Funkstille. Ich rede nur das nötigste mit ihr. Die Babies sieht sie gar nicht mehr.
Da wir aber in einem Haus wohnen, ist das gespenstisch und so unangenehm für mich.
Fur meinen Mann sollte ich mich zusammenreißen und sie einbeziehen. Aber ich schaffe das einfach nicht. Es fühlt sich an wie eine Allergie gegen sie.

Ich hoffe, das dauert nicht so lange an, dieser Zustand…

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Katharina 11. September 2019 - 07:21

Liebe Mitleidende,
auch ich muss solche Erfahrungen mit einer übergriffigen Schwiegerfamilie ertragen. Meine Schwiegermutter hat sich schon bei unserer Hochzeit und unserem Umzug in die Nähe der Schwiegerfamilie, in alles eingemischt. Zuletzt noch bei der Taufe unserer nun 8 Monate alten Tochter. Nachdem wir nicht die Hochzeit hatten, wie wir sie uns gewünscht hätten, das Zusammenleben mit Wohnortsnähe zur Folge hat, dass wir nun weiter wegziehen, meine Schwiegereltern auf der Taufe unseres Kindes mir nicht einmal Guten Tag gesagt haben, es vor einigen Wochen zum Supergau kam und sich nun auch noch meine Schwägerin einmischt, habe ich beschlossen, dass ich keinen Kontakt mehr zu dieser Familie haben möchte. Auch nicht für mein Kind. Ich konnte nie für meine Person oder für uns als Paar kämpfen, aber für meine kleine Kullermaus tue ich es! Sie hat 4 Monate lang sehr viel geschrien und ist auch jetzt noch sehr sensibel. Immer, wenn ich sie meiner Schwiegermutter auf Verlangen in den Arm gab, hat sie am Abend nur noch geschrien. Sie hat sich sogar bei Berührungen meiner Schwiegermutter erschreckt und geschrien. Diese Frau ist einfach nicht zu ertragen! Ich verstehe nicht, warum wir heutzutage nach der Entbindung „bonding“ machen, Tragetücher tragen, Babymassagen und und und… und dann erwartet man von uns beim Verlassen des Krankenhauses oder aber doch spätestens, wenn die liebe Familie anrückt, dass wir unsere Babys herumreichen, wie ein Salamibrot und es völlig normal finden, dass es sich danach halb ohnmächtig schreit. Was ist denn los, dass man ein Baby eibfach nicht bei seiner Mutter belassen kann?! Meinen diese Frauen, denen die Kinder noch im Krankenhaus nur zum Stillen gebracht wurden, dass nun auch nachfolgende Generationen gefälligst zu leiden haben? Meine Schwiegermutter würde nun sagen, „da muss man durch!“ Meine Antwort lautet „nein! Muss man eben nicht!“ Ich kämpfe weiter für die völlig normalen Gefühle unserer Tochter und das vertraute Gefühl bei Mama im Arm zu sein…

Wünsche euch allen viel Kraft und Durchhaltevermögen!

Antworten
Alessa 14. Oktober 2019 - 01:43

Hallo liebe Katharina,
dein Kommentar könnte tatsächlich von mir stammen, da sind unheimlich viele Ähnlichkeiten. Ich fühle 100% mit dir. Auch ich habe entschieden, dass ich und mein fast 5 Monate alter Sohn erstmal keinen Kontakt mehr zur Schwiegermutter haben werden. Leid tut mir mein Mann dabei, aber ich muss schauen, dass es mir und meinem Sohn gut geht…
Wünsche Dir noch viel Kraft

Antworten
Tanja 27. August 2019 - 08:57

Hallo ihr lieben ich fühle so sehr mit euch ich bin bald mit meiner Kraft am Ende meine Schwiegermutter ist der horro

Antworten
Claudia 29. August 2019 - 13:02

Liebe Tanja,
cool bleiben, versuche dich etwas abzugrenzen. Wichtig ist, dass dein Mann 100 prozentig zu dir hält. Dann könnt ihr „Regeln“ festlegen und versuchen gemeinsam, mit den Schwiegereltern Kompromisse zu finden.

P.S.: Dieser Satz hat mich zum Nachdenken angeregt: Eine Schwiegermutter ist KEINE böse Stiefmutter, wie immer im Märchen suggeriert wird.

Antworten
Nina 1. September 2019 - 14:09

Es tut echt gut zu lesen das es echt leidensgenossen gibt.
ich habe schon an mir selber gezweifelt.
ich habe das gleiche Problem. seit unserer Hochzeit vor 3 Jahre hat „meine Schwiegermutter“ richtig fahrt aufgenommen und ist so richtig schön auf Temperatur gekommen mich fertig zu machen.
seitdem unsere Tochter geboren ist läuft sie allerdings auf höchstform auf.
es ist wirklich wahnsinn.
Ich hab schon versucht ein klärendes gespräch zu führen.
aber das hätte ich mir auch sparen können.
ich möchte meine tochter auch einfach da nicht abgeben.
ich hab einfach kein vertrauen in diese person.
vor allem frage ich mich warum sie diese ansprüche an daa kind stellt, ich bin doch als mutter nicht verpflichtet das kind ständig irgendwo abzugeben wenn ich doch selber zuhause bin?

tja, unsere ehe war quasi seit unserer Hochzeit alles andere als ein traum, sie hat alles zum albtraum gemacht.
ich hab langsam schon das Gefühl die grössten fehler meines Lebens gemacht zu haben.wie lange das alles noch so hält? das können mir wohl nur die sterne sagen.
eigentlich ist momentan nur die kleine der grund warum wir noch zusammen sind.
seine mutter würde sich freuen. der satz: „das ist eh nicht für immer. der steht bald wieder bei uns vor dee tür!“ ist ja auch schon von ihr gefallen.

ich bin langsam echt am verzweifeln.

wie hat sich das ganze bei euch entwickelt?

Antworten
Löwenmami 8. September 2019 - 09:25

Liebe nina, mir tut es im herz weh zu lesen wie ihr unter der situation leidet und auch die ehe leidet. Wir haben auch sehr unter der situation gelitten, aber mittlerweile ziemlich gelöst. Wir gaben fast gar keinen Kontakt.
Klärung muss, meiner meinung nach dein mann schaffen und auf den tisch hauen. Ihr müsst zusammenhalten und euch einig sein. Ich hoffe ihr habt eine räumliche distanz zu den Schwiegereltern?
gerne auch pn.

Glg

Antworten
Annemarie 15. Juni 2019 - 09:14

Ich habe diesen Artikel über die Jahre sicher 5-10x gelesen.. denn ich habe genau so eine Schwiegermutter! Niemand in meinem Umfeld hat solche Erfahrungen gemacht. Ich fühle mich bis heute (Kind ist 4) so überfordert von dem Thema. Wir haben geographisch zum Glück einen recht großen Abstand. Aber auch da ist Stress und Manipulation gut möglich. Liebe Erstellerin des Artikels, möchtest du dich vielleicht mit mir austauschen oder mal ein Update geben wie es sich entwickelt hat? Liebe Grüße

Antworten
Lisa 22. Juli 2019 - 10:31

Hallo liebe Annemarie!
Magst du dich mit mir austauschen?
Mir geht es gleich, mein Sohn ist allerdings erst 10 Monate!
Über Email,Whatsapp?
Lg Lisa aus Wien

Antworten
Michi 1. August 2019 - 23:48

Liebe Lisa, können wir beide uns vielleicht auch austauschen.
Meiner ist auch 10Monate

Antworten
Annemarie 6. August 2019 - 22:21

Hallo Lisa
Ist die Frage wie wir den Kontakt her stellen? Liebe Grüße
Annemarie

Antworten
Tanja 27. August 2019 - 08:59

Hallo Lisa ist es bei euch besser geworden?

Antworten
J. J 28. Februar 2020 - 07:07

Bei uns war es ähnlich. Nur das ich von Anfang an gebissen habe. Der Große war sehr sensibel, hat viel geschrien und als mir dann gesagt wurde, dass er auch mal schreien muss (wenn er in der Familie rumgereicht wurde). Von da an, war er bei familientreffen im Tragetuch eingemummelt. Kind zufrieden und in Sicherheit, ich zufrieden, der Rest zweitrangig!
Und wie es beim Zweiten wurde? Viel besser! Ich wusste, was kommen kann und was ich wollte und habe von Anfang an gesagt, wie der Hase läuft! Das tat uns gut. Und weil der Große sich so toll entwickelt hat, wurde mir mit der Zeit und zunehmend Kompetenz im Bereich Kindeswohl und Erziehung zugesprochen…

Antworten
Tanja 2. August 2019 - 11:59

Meine Tochter ist 3,5 Jahre…..aktuell ist mal wieder der Kontakt zu den Schwiegereltern abgebrochen. Sie reissen unser Kind an sich, nichts sonst ist wichtig und sie halten sich nicht an Regeln. Das ist schon immer so. Ich würde mich auch gerne austauschen. Wie wäre eine Whatsapp Gruppe?

Antworten
V 3. Mai 2019 - 10:15

Ich habe jetzt in 10 Monaten alle Beiträge gelesen. Ich habe auch so ein Exemplar an Schwiegermutter und Schwägerin. Wir hatten nie ein herzliches Verhältnis. SM ist ziemlich kühl und distanziert, auch zu ihren Kindern. Keine Herzlichkeit, bevor sie etwas Positives sieht, sieht sie eher immer das Negative. Ich bin mit meinem Mann jetzt 11 Jahre zusammen, verheiratet sind wir nicht. 5 Jahre lagen sie uns in den Ohren bezügl. Enkelkind. Eher mehr der Schwiegervater als die SM. Als es dann endlich soweit war und wir verkündeten das sie ihr erstes Enkelkind bekommen war die Reaktion eher verhalten und SM sagte nur: Irgendwie freuen wir uns schon. Ich tat das eher als Überraschtheit ab.
Als ich dann erzählte das ich unser Kind schon so kräftig spüre war ihr Kommentar wieder nur: Du solltest dich jetzt schonen, nicht das euer Kind hyperaktiv wird.
Da war ich schon ziemlich sauer. In der 32. Woche meinte sie dann, wir sollten unserer Katze weggeben, nicht das er sich auf das Kind legt und erstickt. (Anmerkung: sie hatten selber eine Katze als ihre Kinder auf die Welt kamen.) Da bin ich dann ausgerastet, habe leider keine konstruktive Kritik walten lassen. Das nahm sie mir dann natürlich übel, bis heute. Sie ist sehr nachtragend. Auch die Schwägerin meinte dass das immer wieder vorkäme, das eine Katze ein Kind erstickt. Nach dem Besuch heulte ich Rotz und Wasser. Mein Mann bekam von dem nichts mit, sonst wär er auch ausgerastet.
Als unsere Tochter geboren wurde meinte sie: Vielleicht verträgt sie deine Milch nicht. (weil ich erzählte das sie viel Stuhl hat – Kindspech).
Als ich ihr erzählte das ich unter anderem auch Second Hand Kleidung habe, ihr Kommentar: Habt ich eh auch ein schönes Gewand?
Sie jammerte ständig das wir einen Fellsack für den Kinderwagen brauchen. Mein Mann sagte ihr, wir brauchen keinen, wir haben einen Wintersack. Als der Winter dann vorbei war und das Frühjahr begann schenkte sie uns einen Fellsack. Mein Mann war so sauer. Sie bekam ihn zurück und war natürlich eingeschnappt.
Zu stillen solle ich jetzt nach 10 Monaten auch langsam aufhören, denn wenn die Kleine jetzt Zähne hat, würde sie mich beißen.
Als wir ihr voller Freude dran teilhaben ließen dass sich unsere Tochter aufzieht und steht, meinte sie nur: Na, ein bisschen wackelig ist sie schon noch.
Der Supergau war 3 Wochen nach der Geburt. Mein Mann brach den Kontakt für 4 Wochen ab weil sie mich angegriffen hat. So Dinge: Sie kommen zu Besuch und ich stille. Nach dem Stillen pumpte ich anfangs noch ab. Gab unsere Tochter meinen Mann und sie sagte nur zu ihm: Du kommst von der Arbeit und das Kind hängt auf dir. Dann, weil ich mit der Hebamme telefonierte. Sowas macht man nicht wenn Besuch ist, meinte sie. Ich muss dazu sagen das immer wenn wir auf Besuch bei ihnen sind. Vor unserer Tochter und jetzt mit unserer Tochter der TV läuft.
Auf alle Fälle war 4 Wochen Funkstille. In der Zeit war die Schwester meines Mannes ziemlich lästig. Die Großeltern weinen, wollen ihr erstes Enkel sehen, blablabla.
Schwiegervater rief mich dann nach 4 Wochen an, es kam keine Entschuldigung, der Vorfall wurde tot geschwiegen, ich sprang über meinen Schatten, weil mein Mann wirklich so toll hinter mir steht und es ja trotzdem seine Eltern sind. Er hat auch gesagt, wenn wieder mal so ein Vorfall ist, dann wird der Kontakt abgebrochen. Das steht für ihn fest. Ihm fällt das nicht schwer, hatte mal 6 Monate zur Mutter keinen Kontakt weil sie ihm auch blöd kam.
Mir stellt es trotzdem die Haare auf wenn ich weiß das sie zu Besuch kommen. Weil immer dumme Kommentare fallen, die sie aber immer nur macht wenn mein Mann gerade nicht im Raum ist. Unsere Tochter will weder lange bei der Schwägerin noch lange bei der SM auf dem Arm bleiben. Sie überfallen sie regelrecht, geben ihr keine Zeit, keinen Raum. Unsere Tochter ist fremden freundlicher gestimmt als dieser Familie. Leider.
Zum Glück wurde mein Mann von seinem Großvater großgezogen (SM ging nach 1 Jahr wieder arbeiten) und zog mit 18 Jahre von zu Hause aus. Er ist gar nicht wie seine Familie. Gott sei Dank, denn sonst wär ich nie so lange mit ihm zusammen. Das wichtigste ist, das der Partner hinter seiner eigenen kleinen Familie steht. Das tut er, er steht zu 100% hinter mir und das macht das Ganze erträglicher.

Und mir ist jetzt auf alle Fälle leichter. Danke, das ich hier die Zeilen niederschreiben konnte!

Antworten
Tanja 27. August 2019 - 09:02

Hallo liebe Tanja WhatsApp finde ich super

Antworten
Irene Narnhofer 11. Oktober 2019 - 11:19

Liebe V! Das hört sich UNGLAUBLICH schlimm für mich an! Hut ab, dass du das erträgst und dein Mann auch so toll hinter dir steht. Es ist EUER Kind, ihr seid NIEMANDEM etwas schuldig. Vergesst das nie und genießt eure Tochter in vollen Zügen!! Aber das macht ihr glaub ich eh, stimmts? Wahnsinn, was da für Sätze von deiner SM gefallen sind!!! Alles Gute euch!!

Antworten
V 12. November 2019 - 13:11

Liebe Irene! Zuerst mal vielen Dank für deine Worte.
Rückblickend gesehen wäre es für mich besser gewesen den Kontakt abzubrechen. Nach wie vor kommen dumme Kommentare, immer dann wenn außer mir niemand in Hörweite ist. Die Besuche sind wirklich sehr reduziert. Zumal die Schwiegermutter jedesmal wegen der Haarfarbe unserer Tochter ein Kommentar abgibt. Die Haare haben einen rötlichen Stich und das muss sie immer wieder erwähnen um dann gleich zu sagen das dass sicher nicht so bleibt. Wir lieben unsere Tochter egal welche Haarfarbe. Mich stimmt das nicht mehr wütend sondern traurig. Anstatt sich einem gesunden Enkelkind zu erfreuen werden Flöhe gesucht. Fakt ist dass ich wahrscheinlich auf Dauer nicht so weitermachen kann, es belastet mich. Und ich muss für mich eine Lösung finden.
Darf ich fragen woher du kommst? Bist du zufällig aus Österreich? Lg.

Antworten
Bea 19. August 2020 - 02:12

Liebe V,
Ich habe zunächst deinen ersten Kommentar gelesen und mich nach wenigen Zeilen gefragt ob deine Schwiegerleute aus Österreich sind. Denn die gesamte Art und Weise wie du sie beschreibst erinnert mich sehr stark an meine Familie aus Österreich. Stell dir vor, meine Oma sagte ernsthaft ich solle mir den Kinderwagen erst nach der Geburt kaufen denn es könnte ja noch so allerhand passieren (da war ich im 11. Monat schwanger). Dieses negativ Geprägte fällt mir (schon seit vielen Jahren) bei meiner Familie auf, es wird generell nur gelästert, ich finde es unmöglich so lieb ich da auch viele trotzdem habe. Ich kann dich gut verstehen wie sehr dich das runterzieht. Früher ging es mir Tage danach richtig schlecht, wenn ich dort zu Besuch war.

Was mir hilft ist die Familie in „Action“ gerne in der Öffentlichkeit zu treffen, große Spaziergänge oder Minigolf etc, denn aufgesplittet sind sie weniger garstig und benehmen sich besser. Daheim im Revier am Kaffeetisch ist es am Schlimmsten. Ich finde übrigens Kontaktpausen oder mehr völlig in Ordnung.
Mir hilft der Perspektivenwechsel – was würde ich meiner besten Freundin raten erzählte sie mir… Fällt einem viel leichter zu erkennen was passiert und wo Grenzen zu setzen sind.
So toll, dass dein Mann da ganz bei dir ist.

Antworten
Kata 8. April 2019 - 22:08

Hallo Zusammen,
Auch wenn es für keinen schön ist und ich sowas keinem wünsche, bin ich bin froh, dass ich mit dieser Thematik nicht alleine bin! Bei mir ist es nicht nur meine Schwiegermutter die sich unmöglich verhält, sondern eine ganze Horde von Menschen in unserer Familie…
Um mich besser und mein Handeln besser verstehen zu können muss man wissen, dass mein Vater sich nie für mich interessiert hat und meine Mutter nur für meinen 1 Jahr jüngeren Bruder da war und sich sowieso immer einen jungen gewünscht hat. Ich hatte vor der Geburt meiner Tochter der ganzen Familie klar gemacht, dass ich keinen Besuch im Krankenhaus haben möchte, um mich in Ruhe in die Rolle als Mutter einfinden zu können. Mit der Geburt meiner Tochter ging trotzdem der Stress los, mein Vater schrieb einen Tag nach der Geburt wann er endlich sein Enkelkind sehen kann und meine Mutter schrieb mir zu selben Zeit sie fühle sich ausgeschlossen (sind beide geschieden haben also nicht darüber zusammen geredet), keiner von den beiden hat gefragt wie es mir geht oder je an meine Gefühle gedacht! 5 Tage nach der Geburt an meinem Geburtstag durften die frisch gebacken Omas und Opas kommen, mein Vater machte nur Fotos wollte die kleine auf den Arm haben (ich habe sie nicht weggegeben) und hat sich seitdem nicht mehr gemeldet, meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt! Als meine Tochter 7 Wochen alt war waren wir auf der Hochzeit meines Schwagers außerhalb, wir hatten extra ein anderes hotel als alle anderen gebucht, aber meine schwiegeroma hat in unser hotel umgebucht. Meine Schwiegermutter und ihre Mutter haben sich an dem Wochenende zusammen getan um in der gesamten Familie meines Mannes zu verbreiten wir sollten unser Baby doch mal schreien lassen und lästerten über uns, woher ich das weiß? Mehrere familienmittglieder meinten sich einmischen zu müssen und mir und meinem Mann sagen zu müssen wir sollten sie doch schreien lassen, ein 7 Wochen altes Baby allein im Kinderwagen…
Am frühstückstisch hatte ich sie im Kinderwagen direkt neben mir und sie quängelte und ich wusste sie schläft jeden Moment ein, da kommt meine schwiegeroma und sagt ich solle weggehen dann macht sie das mit der kleinen, ich bin fast geplatzt und habe gesagt dass ich nicht aufstehe und gehe! Diese Frau hat außerdem ein ganz großes Problem damit dass ich Stille, ich werde nicht mit einem Hallo begrüßt sondern mit „stillst du noch?“. An dem Geburtstag meiner Schwiegermutter war das ganze Haus voller Alter Leute und ich wurde ganz klar ausgegrenzt und es wurde nur darüber gelästert, dass ich Stille, alle fragten nur meinen Mann ob ER denn oft geweckt wird von der kleinen und wie es ihm als Papa geht und auch noch so fragen die eigentlich nur die Mutter beantworten kann (grade dann wenn man stillt). Meine großtante sagt zum stillen auch ich soll nicht zu viel stillen und an mich denken, völliger Schwachsinn. Mein Onkel wollte auch nur wie mein Vater Fotos zum angeben machen, sonst hab ich auch nichts mit ihm zu tuen. Meiner Schwiegermutter merke ich es richtig an, dass ich für sie ein Störfaktor zwischen ihrem Sohn und unsrer Tochter bin, ihr einziges Geschenk zu Weihnachten war ein Gutschein dafür, dass sie auf die kleine aufpassen kann damit wir ins Kino gehen können, noch nichtmal nen kinogutschein, nur den wink mit dem zaunpfahl dass sie unser Kind für sich beanspruchen möchte, mein Mann war einmal ohne mein Wissen bei ihr und sie hat heimlich ein Video von ihr gemacht und es JEDEM gezeigt nur nicht mir und meinem Mann und jeder sagte mir nur dass das ja ein süßes Video ist, sie stellt sich als superoma dar, obwohl meine Tochter bei ihr aufm Arm geweint hat, aber da hieß es sofort sie würde fremdeln. Meine stiefschwiegermutter ist genauso schlimm, erst sagt sie wir sollten unserer kleinen unbedingt ein Stirnband anziehen wegen den segelöhrchen (1.es verwächst sich, 2. Es war Winter und sie trug eh immer eine Mütze und 3. Ist sie perfekt so wie sie ist), dann wollte sie mir einreden ich sollte jetzt damit anfangen sie nicht nur allein mit meinem Mann zu lassen sondern komplett abzugeben und hat es nicht akzeptiert, dass ich dafür noch nicht bereit bin, erst nach dem 5. Mal als ich es gesagt hatte und dann beschwert sie sich bei meinem mann darüber, dass wir sie dann komplett in eine Kita abgeben wollen, weil wir beide eigentlich wieder arbeiten müssen! Daraufhin bin ich geplatzt und habe ihr meinen Ärger zum Ausdruck gebracht, daraufhin wollte sie meinen mann als Lügner darstellen! Ich habe natürlich zu meinem Mann gestanden und ihr deutlich gemacht, dass wir auf ihre Ratschläge verzichten und sie diese erziehungsfragen nichts angehen! Ich hoffe es ist wirklich bei ihr angekommen! Mein Mann und ich streiten leider häufig wegen solcher Geschichten, seine Mutter hat ihm beigebracht jeden Konflikt zu meiden und alles totzuschweigen! Ich bin aber leider sehr temperamentvoll und sensibel und reiße mich ihm zu liebe bei seiner Mutter zusammen, aber ich glaube selbst da dauert es nicht lange bis ich platze! Sie konnte mich außerdem noch nie leiden und wollte mich los werden, ich hab ja ihren kleinen Sohn weggenommen. Im Moment sehe ich keine andere Möglichkeit als so viel Abstand wie möglich zu den Leuten zu halten, nur mit meiner Mutter hatte ich mich ausgesprochen und bin auf Verständnis gestoßen. Ich wünsche wirklich keinem diesen Stress und werde meine Tochter weiterhin schützen und versuchen sie von diesem Stress fern zu halten! Ich habe es schon öfter zu meinem Mann gesagt und er hat es auch seiner Familie gesagt „Ich habe meine Tochter ausgetragen und geboren um eine eigene Familie zu gründen und nicht für die Familie“. Natürlich ist meine Tochter ein Teil deren Familie, aber sie ist kein Wanderpokal oder ein Tier im Streichelzoo und ich werde diesem Motto treu bleiben!

Antworten
GETEILTESLEIDISTHALBESLEID 27. März 2019 - 14:15

Irgendwie beruhigend, dass man nicht alleine ist.
Auch ich habe eine solche Schwiegermutter. Unsere Tochter ist inzwischen 1 3/4 Jahre alt und wir bzw. ich habe von Beginn an Probleme vor allem mit meiner Schwiegermutter.
Die Geburt (Notkaiserschnitt, da ich eine Präemklampsie mit Verdacht auf das HELLP-Syndrom hatte) ist definitiv nicht so abgelaufen, wie ich es mir gewünscht habe und die ersten vier Monate waren wirklich sehr schwer, da unsere Tochter ein Schreikind war. In der Zeit kamen immer Äußerungen, wie „Ich weiß gar nicht, was du hast. Sie ist doch das liebste Kind. Sie schreit nie, wenn wir hier sind…“. Meine Tochter konnte anfänglich auch ihre Temperatur nicht halten. Nachdem mein Mann das Fenster zum lüften geöffnet hatte, habe ich geguckt, ob unsere Tochter auskühlt und of wir sie zudecken müssen. Sie schlief in dem Moment. Ich habe nur meinen Finger in den Nacken gelegt, sie wurde wach und schrie. Meine Schwiegermutter sagte dann stumpf: „Was hast du eine blöde Mama. Weckt die dich einfach?!“ Ich musste wirklich an mir halten und habe ruhig erklärt, was ich gemacht habe und nicht, dass ich sie geweckt habe. Da ich ein großer Selbstzweifler bin, stelle ich immer mich selbst und mein Handeln in Frage.
Unser Krankenhaus hat einen Großeltern-Updatekurs angeboten. Das haben wir unseren Eltern geschenkt. Mir war es damals schon klar, dass es mit seinen Eltern nicht leicht werden wird. In diesem Kurs hat eine Kinderkrankenschwester mit den werden Großeltern das Thema Übergriffigkeit besprochen (Beispiel: Die Großeltern passen aufs Kind auf. Das Kind bekommt Fieber, was machen Sie? Meine Eltern: „Wir rufen unsere Tochter an und informieren die beiden. Dann können sie selber entscheiden, was sie machen. Nach Hause kommen oder dass wir das Fieber senken sollen!“ Meine Schwiegereltern: „Quatsch, wir machen Wadenwickel!“) Die Reaktionen sind schon sehr bezeichnend für die jeweiligen Persönlichkeiten.
Nachdem ich im Sommer letzten Jahres wieder voll in den Beruf eingesteigen bin (ich bin zusammen mit meinem Vater selbstständig) und unser Tochter noch nicht in die KiTa gegangen ist, wurde sie viel von meiner Mutter und meinen Schwiegereltern betreut. Meine Schwiegereltern sind resistent gegen alles! Ich könnte jedes mal platzen. Ich bitte sie, dass sie nicht mit unserer Tochter während der Mittagszeit in die Sonne gehen, abends hat sie dann einen mini Sonnenbrand. Ich bitte sie, dass sie ihr einen Sonnenhut aufsetzen. Was trägt sie nicht? Richtig einen Sonnenhut und sitzt dabei im Sandkasten und mein Schwiegervater hält einen Regenschirm zur Schattenspende über sie. Im Winter, nach einer beginnenden Mittelohrentzündung, geht er mit meiner Tochter nach draußen auf den Balkon. 0 Grad, Schnee, windig, keine Mütze (meine Tochter lässt sich mit dem Haarwuchs sehr viel Zeit 😉 ), keine Jacke! Sie lassen die Katzen in dem Reisebett, was sie für sie besorgt haben, schlafen. Ich bekomme sie jedes Mal richtig wund zurück, da sie das mit dem wickeln auch nicht so eng sehen. Und gestern die Krönung. Sie zeigen uns ein Album, in dem ein Foto von meiner Tochter abgebildet ist. Sie sitzt auf dem Schoss meines Schwiegervaters, mit einem Feuerzeug in der Hand und das geht in Richtung Pfeife meines Schwiegervaters! Eine ernst gemeinte Frage: Muss das sein???? Kommentar dazu war lachenderweise: Das wollten wir euch eigentlich nicht zeigen. Ein absolutes NoGo! Ich habe meinen Mann darauf angesprochen und er sagt einfach nur: Was ist daran so schlimm? Ich falle aus allen Wolken.
Die Krux an allem: Mein Mann tut nichts. Auf mich hören meine Schwiegereltern nicht. Ich bin wirklich ratlos, was ich noch tun kann. Ich merke nur, dass mein Vertrauen in die beiden stetig sinkt und ich eigentlich immer mehr ein schlechtes Gefühl habe, meine Tochter dort abzugeben. Mein großes Problem ist, dass ich irgendwie auf die beiden angewiesen bin.
Mein Mann und ich streiten uns deswegen regelmäßig. Er sagt immer, dass er es anspricht, aber er hat so eine Hemmung seine Eltern, vorzugsweise seine Mutter auf die Themen anzusprechen, dass er es einfach lässt und hofft, dass ich Ruhe gebe. Ich stelle ihm immer die Frage, was ich mehr machen kann, als seinen Eltern etwas dazu zu sagen? Sie sind Ende 60 (68er durch und durch) und müssten eigentlich reflektieren, was man ihnen sagt. Aber ihnen ist es einfach egal.

Ich stelle es mir deutlich schwieriger vor, wenn man mit den Schwiegereltern unter einem Dach leben würde. Mir wäre selbst derselbe Stadtteil zu nah!

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Tamara 28. März 2019 - 11:30

Ich kann nur sagen bei mir war es genauso. Schwiegermutter wusste alles besser, hat sich immer zu in alles eingemischt. In der Kita die Superoma raus hängen lassen und mich immer aber wirklich immer und zu jeder Gelegenheit wie ein kleines dummes Kind da stehen lassen. Mein inwischen Ex-Mann hat die Problematik nie verstanden – versteht es auch heute noch nicht. Er schiebt unsere mittlerweile 7 jährige auch heute noch an den Besuchswochenenden regelmäßig zu seinen Eltern ab. Wenn meine kleine Große dann am Sonntag wieder zurück kommt ist sie wie ausgewechselt. Die Gepflogenheiten bei Oma und Opa hat sie dann verinnerlicht – meine alte Schwiegermutter ist quasi die Haushälterin und Sklavin ihres Mannes. Da hört sich das dann so an: MUTTI hol mir mal ein Brot, MUTTI ich bin fertig im Bad du kannst putzen usw. Meine Tochter findet das natürlich super weil sie mit bedient wird und fällt dann bei mir wieder auf die Füße – das Rollenbild will ich ihr nicht mit auf den Weg geben. Tja meinem Ex gefällt es so und ich hab damals nicht und auch heute nicht verstanden wie die Mutter/Oma einfach über alles und jeden bestimmen kann und man selbst als Frau plötzlich raus ist. Ich habe meine Konsequenzen gezogen und mich getrennt – ich konnte und wollte so nicht mehr leben. Auch meinem Kind wollte ich was anderes bieten als immer nur bei den Großeltern rum zu hocken und begluckt zu werden ohne Selbstständigkeit. Unser Leben ist nun so wie ich es mir vorgestellt habe, mit einer Familie in der jeder zu jedem steht und jeder gleichwertig behandelt wird.

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Kaos 9. März 2019 - 14:41

Ich bin es leid mir im Internet Beiträge über diese Problematik zu suchen. Ich würde mich gerne mit anderen austauschen, die wissen, wie kräfteraubend dieses Thema ist. Daher habe ich eine eMail eingerichtet. Vielleicht klappts ja mit einer kleinen Selbsthilfegruppe, oder einfach ein Ort, wo man mal alles rauslassen kann und sich verstanden fühlt! Die Email ist: [email protected]

Alle viel Kraft, Gedult und Durchsetzungsvermögen!

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Kaos 9. März 2019 - 14:03

Es tut richtig gut zu lesen, dass man nicht alleine ist. Ich wohne seit fast 10 Jahren im selben Haus mit den Schwiegereltern und wir haben uns immer top verstanden. Seit der Geburt meines Sohnes vor 10 Monaten ist jedoch alles anders. Sie ist sehr übergriffig, es treibt mich in den Wahnsinn! Es fing alles damit an, dass sie ihn stäääääändig halten wollte, immer! Ich konnte nie einfach im Garten sitzen, ohne das sie um uns sein musste und jede Gelegenheit nutzte ihn zu berühren, umarmen, streicheln, küssen und tragen. Das ist bis heute so! Als er ca. 1 Woche alte war machte ich mich im Haus bereit um einkaufen zu gehen. Als ich runter kam mit der Autoschale und gehen wollte, hielt sie ihn im Arm, sah mich an, drehte ihn weg von mir und meinte: Du kannst ihn mir jetzt nicht schon nehmen!“ Ich brauchte etwa 5 Minuten bis sie ihn mir endlich gab. Sie meinte dann ich könnte ihn ja bei ihr lassen und und und. Das Vertrauen in Sie wurde immer kleiner und ich fing an, sie zu umgehen, weil sie einfach immer so drüber war! Als ich wieder anfing zu arbeiten ( da war der Kleine 4 Monate alt) hatte ich es so vereinbart, dass an einem Tag meine Mutter und am anderen Tag meine Schwester auf meinen Sohn aufpassen. Die beiden hatten sie beide angeboten. Sie wusste, dass ich wieder arbeiten würde, bot am von sich aus nichts an. Als beide dann aber zusammen 1 Woche in den Urlaub fuhren, fragte mein Freund meine Schwiegermutter ( 6 WOCHEN VOR DEM URLAUB!) ob sie einspringen möge. Sie meinte dann, sie würde gerne zu ihm schauen, aber sie wolle in Zukunft, dass ich sie frage, weil sie nicht wolle, dass ich ihm dann ständig den Auftrage geben würde Sie zu fragen?! ( Wo da auch immer die Logik dahinter ist!) Für mich war klar, dass das das letze mal sein würde wo sie gefragt wird! Sie kam dann am abend vorher zu uns in die Wohnung hoch und wollte, dass mein Freund ihr den kleinden dann am morgen zu ihr ins Bett bringt, damit sie noch etwas mit ihm kuscheln kann! Ich glaubte echt mein Schwein pfeifft! Hab es dann meinem Freund verboten. Da kamen ständig solche Sachen! Was mich aber am allllllermeisten auf die Palme bringt, ich kann weder zur Tür raus, noch noch Hause kommen, ohne das sie mich abfängt und meint sie müsse jetzt noch mit ihm kuschlen und spielen etc. JEDES MAL! Ich hab ihr schon so oft gesagt, dass ich nicht immer Zeit und Lust habe, aber sie begreift es nicht und kommt noch mit blöden Sprüchen! Wir sind zurzeit dabei unsere Wohnung auszubauen um auch etwas mehr Privatsphäre zu haben, aber momentan ist es echt die Hölle! Ich kann mich nicht mal in meinem eigenen zu Hause frei bewegen! Muss mann denn einer über 60ig-jährigen Frau erklären, was Privatsphäre ist?! Sie stelle Ihre Bedürfnisse über die jedes anderen. Sie überfordert mit ihrer übergriffigen und „in-your-face-Art“ auch meinen Sohn. Wenn sie mit ihm redet dann immer sehr aufgeregt und überdreht und geht mit ihrem Gesicht sehr na an seines. Er dreht sein Gesicht dann oft von ihr weg. Ein normaler Mensch merkt dann, dass es dem Kind zuviel ist, oder es keine Lust hat. Sie nicht, sie stellt sich dann einfach da hin wo er sein Gesicht hingedreht hat und so geht dann das Spielchen weiter, bis man sie stoppt!
Der Bruder meines Freundes hat ebenfalls schon 2 Kinder. Zwei Mädchen im Altern on 6 und 8 Jahren. Er und seine Ex haben sich vor ca 3 Jahren getrennt. Hauptgrund laut ihr: SEINE MUTTER! Das muss man sich mal vorstellen!!!!! Da er die Kinder meist jedes Wochenende hat, kann sie natürlich hervorragend Mama spielen bei den Mädels, weil sein Bruder der Mutter sehr sehr nahe steht. Daher hat sie die Kinder 2-3 Tage die Woche im Haus und da keine Mutter da ist, kann sie diese Rolle übernehmen. Das möchte sie natürlich gerne bei meinem Sohn auch und stellt sich immer so allwissend und alleskönnend hin. Dabei hat sie viele Jahre der Kindheit IHRER KInder versoffen! So eine tolle Mutter war sie nämlich nicht. Jetzt holt sis bei den Enkeln nach….nicht mit mir! Mein Freund versteht mich glücklicherweise sehr gut und obwohl er seiner Mutter ebenfalls nahe steht, gibt er mir vollkommen recht. Er versucht mir zwar schon auch ihre Beweggründe verständlich zu machen, versteht aber durchaus, dass sie zu übergriffig ist! Er meinte heute, er werde nochmals mit ihr reden. Als ich heute kurz vor mittag nach Hause kam, vollbepackt mit Einkaufstüten, streckte sie schon die Arme nach meinem Sohn aus. Ich sagte ihr mal WIEDER, dass ich jetzt mit ihm in unsere Wohnen gehen möchte, ich müsse auch anfangen zu kochen. Dann meinte die: Ja dann mach doch das und hielt die arme aber weiterhin da, so nach dem Motto, ja geh du nur, dann hab ich meinen Enkel für mich! Hab dann gesagt, nein ich hätte zu tun und er bräuchte eh eine frische Windel. Als sie mich einige Zeit später wieder draussen sah, meinte sie: Also Frau Stress, ich wollte nur noch kurz sagen, dass ich dann auch wickeln kann! Warum begreift die nicht, dass ich einfach nur kommen und gehen will und meine Ruhe haben möchte! Was möchte sie denn?! Dass ich ihr den kleinen da lasse, windeln und alles bringe, wenn ich doch eingentlich kochen wollte?!?! Wie kommt man bloss auf die Idee?!?!? Der Bruder meines Freundes hat seit 6 Monaten wieder einen neue Freundin, die ebenfalls schon eine Tochter hat. Wir verstehen uns sehr sehr gut und man würde niemals glauben was die sich schon anhören musst! Diese Frau ist in meinen Augen psychisch krank! Sie hat Angst ausgemustert zu werden, nicht mehr gebraucht zu werden. Darum steht sie den ganzen Tag in den Leben ihrer Söhne und schreit: Seht micht bittte, bitte liebt micht! Sie macht mich krank! Der Stress setzt mir sehr zu und ich habe seit 7 Monaten extremem zyklusstörungen. Mein Arzt meint organisch sei alles ok, aber mein Zyklus is sooooo dermassen kaputt. Ich bin mir sicher, dass sehr vieles auf Stress zurück geht. Der anfängliche Schlafmangel, anfangs hatten wir auch häufiger Streit in der Beziehung, dann der Umabu und dann noch SIE, JEDEN VERDxxxxxx TAG! Wie soll ich mich entspannen mit diesem Menschen! Wenn sis nicht rafft, nachdem mein Freund es ihr schon gesagt hat, laut meiner „Schwägerin in Spe“ hat auch sein Bruder ihr schon des öftern gesagt sie solle mich nicht immer so belagern, und ich sage und zeige es ihr auch immer wieder, dann dauert es nicht mehr lange und ich raste aus! Dann ist nichts mehr mit nett reden, dann muss ich halt einfach mal unanständig deutlich werden. Sie wird uns dann zwar erpressen, da sie uns das Geld für den Umbau „vorschiesst“ aber das gibt ihr kein Recht sich so zu benehmen. Sie sieht sich in dem Ganzen als Opfer, da sie ja keiner beachtet und alle so gemein sind! Ich kanns nicht mehr höhren. Die Frau nervt!!!!! Sagt mal, wie wärs mit ner Selbsthilfegruppe? Mir würde das auf jeden Fall Guttun!

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Tanja 7. Mai 2019 - 21:55

Huhu so ist es bei mir auch ich weiß langsam nicht mehr weiter mit der frau

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Lila Launebär 1. März 2019 - 10:27

I ch weiß dass ich jetzt weir aushole aber vielleicht wird mancher Schwiegermutter klarer warum sich manche Schwiegertochter schwer tut ……Bei mir war es schon bevor noch überhaupt die Rede war das wir ein Kind bekommen werden ( 3 Wochen nachdem ich ins Haus der Schwiegereltern eingezogen bin) so dass die SM meinte :“ Falls du mal ein Kind bekommst kannst du gleich wieder Arbeiten gehen. Ich Pass auf das Kleine auf!“ Doch vorher sollte ich mir noch einen anderen Job suchen, Denn im Gastgewerbe das ist nicht das richtige mit den Wochenenddiensten. Da ist ihr armer Herr Sohn arm wenn er dann alleine ist und alle seine Freunde ihre Partner zuhause hätten nur er nicht. Außerdem solle ich mich nur an Ihrer Tochter orientieren (Job, Kleidung, Benehmen usw.) Denn die kann alles weiß alles und und und… Ich habe die Fenster falsch geputzt, Denn nur wie sie die putzt ist es richtig und meine Wäsche wurde von A nach B gehängt und wenn ich sie bei B aufgehängt habe würde sie nach A gehängt. Der Name unserer Katze ging gar nicht denn eine Katze müsse ja einen Katzennamen haben wie Fredi oder Susi und nicht Alf. Ich durfte nicht mit dem Rasenmäher fahren und das eine mal als ich es durfte, lief sie mir die ganze Zeit hinterher um mir den Korb auszuleeren weil er mir ja vieeel zu schwer sei. Unser Nachbar hat Tränen gelacht. Zuhause bin ich Trakoren mit Anhänger gefahren und bei ihr nicht mal Rasenmäher. Sie manipulierte uns das ja immer alles nach ihren Kopf ging und wenn das nicht so war, schickte sie ihre Tochter um mit uns zu reden. „Mama hat gesagt….“ Die Liste könnte ich noch lange fortsetzen. wir sind nach drei langen langen Jahren und viel Streit mit meinem Freund ausgezogen. Was sie ja überhaupt nicht verstand und auch bis jetzt nicht versteht, weil sie ja eine (Zitat von ihr) „gute Schwiegermutter sei und andere froh wären so eine zu haben“. Und jetzt wundert sie sich dass ich mit meinem Sohn nur sehr wenig und ungern zu ihr fahre. Was ich alleine ohne meinen Freund sowieso nicht mache nach Sprüchen wie :“ Schrei nur recht laut kleiner damit die Mama ja nicht vergisst dass sie dir was zum Essen gibt“. Ich konnte leider nicht stillen und habe deshalb abgepumpt, was sie auch wieder so kommentierte:“ da hat er sicher zuwenig Milch von dir bekommen. Ich hatte soviel Milch, ich habe im Krankenhaus ein zweites Kind ernährt.“ Jedes Mal wenn wir bei ihr waren kamen Kommentare zum Thema Stillen und Essen.Sie hat sich die ganze Schwangerschaft nicht für mich interessiert und lieber meinen Freund nach dem Befinden der Katze gefragt. Jetzt soll alles heile Welt und Sonnenschein sein, nur weil sie jetzt endlich auch ein Enkerl hat? Seh ich ehrlich gesagt nicht ein. Zumal sie ja nach einigen Gesprächen warum die ganze Situation so ist wie sie ist, keinerlei Einsicht zeigt und sie sich (Zitat):“Keiner Schuld bewusst ist“. Und sie solche Sachen nie sagen und tun würde. Nach dem letzten Gespräch drohte der Schwiegervater sogar mit Kontaktabbruch, weil ich sie ja nur beleidigen würde. Wir sollen ihnen mal endlich das Enkerl zum aufpassen geben denn jetzt kommt’s :“Die Leute reden schon darüber dass wir unser Enkerl noch nie zum aufpassen gehabt haben.“ Mein Sohn ist 16 Monate. Hat meine Mama auch noch nicht getan, aber die wohnt leider 180 km weit entfernt. Ja das ginge leider noch so weiter mit vielen Beispielen. Mir dreht es immer den Magen um wenn sie sich immer zu jedem Geburtstag von meinem Freund, von mir, zu Nikolaus, zu Weihnachten, zu Ostern, Muttertag immer selber schon einladen und nicht auf unsere Einladung warten können. Ich würde sie ja ab und zu auch mal gerne von mir aus einladen, aber zu dem komme ich gar nicht, denn sie rufen schon Wochen im Vorhinein an. Und da fühle ich mich ein wenig „BEMUSST“ denn wenn ich sie mal zu meinem Geburtstag mal nicht einlade (wurde bei meiner Familie nie so gehandhabt, mit einladen und trara) muss es ihr auch egal sein, ist ja schließlich mein Geburtstag und den verbringe ich so wie ich das mag. Aber nein, ich habe jedes mal Schwiegermutter mit Schwiegervater und ach so toller Schwägerin dasitzen und kann Friede Freude Eierkuchen mitspielen. I h denke mir oft ob ich das vielleicht alles viel zu eng sehe, und bin bis jetzt auf keinen grünen Zweig gekommen. Man überlegt und überlegt und des guten Friedens Willen macht man dann doch wieder mit obwohl man eigentlich gar nicht will und ärgert sich danach wieder grün und blau, warum man das wieder getan hat. Und die Schwiegermama sitzt zu hause, ist sich keiner Schuld bewusst weil sie ja nie etwas getan und freut sich dass sie das Enkerl hat und wieder alles nach ihren Kopf ging. Oder wie seht ihr das….?

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PinaGolightly 12. Februar 2019 - 12:22

Liebe alle,
ich weiß nicht, ob die Kommentarspalte hier noch weiter verfolgt wird, aber mir war es nach Lektüre all der Leidensgeschichten sowie der Kommentare einiger Schwiegermütter ein Bedürfnis, dazu etwas zu schreiben. Nicht, weil ich ähnliches erlebt habe, viel mehr, um euch als Mutter mit 2 Schwiegermüttern (einer Ex und einer aktuellen) sowie als Psychologin darin zu bestärken, dass übergriffiges Verhalten definitiv eine nicht zulässige Grenzüberschreitung darstellt und kein Problem eurer Überempfindlichkeit und subjektiven Wahrnehmung ist. Es ist nicht normal, als Großeltern zu erwarten, bei der Geburt dabei sein oder zumindest wenige Stunden danach das Baby halten zu dürfen. Es ist nicht normal, Babys (und Kindern egal welchen Alters) ihren Eltern zu entreißen, ihnen beizubringen, die Oma Mama zu nennen, permanent in Gegenwart des Kindes an der Schwiegertochter rumzukritteln und vieles weitere zu tun, um Eltern und Enkelkind zu entfremden – und sei die Freude über das Enkelkind noch so groß, das rechtfertigt derartige Verhaltensweisen nicht. Denn – wie so viele hier auch schon erkannt und geschrieben haben – diesen dominanten Schwiegermüttern (oder Müttern, Schwiegervätern etc.) geht es nicht primär um die Bedürfnisse ihres ach so geliebten Enkelkindes – nein, es geht um ihre eigenen. Es geht um Selbstdarstellung und daraus folgende Anerkennung, es geht um das Gefühl, gebraucht zu werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen bis dahin, dominante Persönlichkeitszüge besonders gut ausleben zu können, an jemandem, der abhängig strukturiert ist – Babys sind absolut abhängig von ihren Bezugspersonen und damit auch super geeignet, ihre Großmütter mit narzisstischer Zufuhr zu versorgen. Auch diese Hypothese ist schon vielfach geäußert worden – ich will mich hier nicht in Ferndiagnosen ergehen, aber grundsätzlich sind aus vielen Schilderungen zumindest narzisstische, emotional-instabile (im Volksmund: Borderline) sowie hystrionische (im Volksmund: Drama-Queen) Persönlichkeitszüge herauszulesen. Diese beeinflussen natürlich auch die (Eigen-)Wahrnehmung der betreffenden Person und erschweren die Reflektion eigenen Verhaltens – was euch oft als unglaubliche Verdrehung der Wirklichkeit vorkommt (gutes Beispiel ist die Schuldumkehr), entspricht tatsächlich dem, wie die Schwiegermutter die Situation für sich wahrnimmt. Dies schreibe ich jetzt nicht, um die Schwiegermütter in den Beispielen in Schutz zu nehmen, sondern eher um vielleicht besser begreifbar zu machen, was da eigentlich „abgeht“. Es ist im Übrigen völlig egal, ob ihr nach objektiven Maßstäben vielleicht ein bisschen überempfindlich reagiert im Wochenbett (was die Natur ja auch nich ohne Grund so eingerichtet hat) oder euch ganz generell als hypersensibel einschätzt – wenn das eure Grenze ist, dann muss diese gewahrt werden, so funktioniert das unter erwachsenen Menschen, die sich wertschätzen, respektieren und sich auf Augenhöhe begegnen. Ich bin mir sicher, dass unsere Eltern und Schwiegereltern auch nicht immer alles verstehen oder gut finden, was wir machen – sie fassen das aber weder als Grundsatzkritik an ihren eigenen Erziehungsmethoden auf, noch haben sie den ständigen Drang, dies zu kommentieren, abzuwerten oder gar zu manipulieren – denn es ist unsere eigene Familie, da gelten unsere Vorstellungen, da machen wir unsere Erfahrungen und ggf. auch Fehler. Für Eltern, die vollständig akzeptiert haben, dass ihre Kinder nun erwachsen sind und eigene Kinder haben, sollte das zudem der normale Weg sein. Die ganzen geschilderten Konflikte sagen wie von euch bestätigt in vielen Fällen auch einiges über das die Beziehung der Schwiegermutter zum eigenen Sohn aus bzw. über unverarbeitete Konflikte seitens ersterer, die da vielleicht im Verborgenen noch eine Rolle spielen. Sei es, weil die Schwiegermutter selbst einen Großteil ihres Erwachsenenlebens nur mit Pflege und Erziehung der Kinder zugebracht hat und sich ausschließlich über ihre Mutterrolle definiert und sich durch die neue kinderkriegende Frau in ihrer Monopolstellung gefährdet sieht. Oder weil die Kinder aufgrund von frühem Berufseinstieg zeitig an die Großeltern oder die Fremdbetreuung übergeben wurden und man insgeheim gehofft hat, jetzzt bei den Enkeln endlich selbst an der Reihe zu sein. Oder weil man das mit der Pflege, Betreuung und Erziehung von Babys und Kleinkindern eben noch so ganz anders gemacht hat als heute, es sich vielleicht damals schon irgendwie falsch angefühlt hat, das Baby schreien zu lassen und man sich jetzt allein dadurch, dass die Schwiegertochter es anders macht, in Frage stellt, was natürlich unangenehm ist (kognitive Dissonanz) – nicht persönlichkeitsgestörte, zur Reflektion fähige Erwachsene können damit umgehen, die anderen betrachten es quasi als Angriff auf ihre Persönlichkeit, dem es zwingend etwas entgegen zu setzen gilt. Lasst euch bitte nicht einreden, ihr wärt das Problem, der Störfaktor wie einige schrieben oder dass Schwiegermütter eben so seien und ihr nur überempfindlich reagieren und den Mann seiner Herkunftsfamilie entziehen wollen würdet. Denn eine Grenzüberschreitung ist eine Grenzüberschreitung ist eine Grenzüberschreitung, erst recht wenn die Grenze kommuniziert wurde und auch dann, wenn die Schwiegermutter dies nicht als Grenze empfindet. Weiterhin: nicht alle Schwiegermütter sind so, ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen, allerdings trennen uns von allen Großeltern (also auch meinen Eltern) 500km, so dass allein die Gelegenheiten für Übergriffigkeiten sehr begrenzt sind. Beide Schwiegermütter haben auch ein echtes Interesse an mir als Person und nicht nur an den Enkeln, die ich ihnen geboren habe. So hat meine Ex-Schwiegermutter während der gesamten Schwangerschaft mit meinem zweiten Kind (welches nicht ihr Enkelkind ist) immer wieder angerufen und ehrlich interessiert gefragt, wie es mir geht. Sie hat nach Verkündung der Geburt unserer Tochter gleich signalisiert, dass sie uns besuchen und das Baby kennen lernen möchte, aber erst, wenn wir dazu bereit sind. Außerdem hat sie schnell klar gemacht, dass die Schwester ihres Enkels natürlich genauso willkommen bei ihr ist, wie ihr Enkel selbst. Gegen derart ehrlich bemühte, interessierte, stolze Großeltern / Schwiegermütter hat sicher niemand etwas – gegen die Grenzüberschreitungen im Artikel sowie in den zahlreichen Kommentaren hingegen schon und nein, diese sind nicht normal, nicht akzeptabel und kein Standardreportoire liebender Großmütter.

Vielleicht hat dies die eine oder andere nochmal darin bestärkt, dass ihre Empfindungen keineswegs seltsam sind (mal ganz abgesehen davon, dass ich meinen Klienten immer sage: Gefühle sind immer berechtigt, aber nicht jedes daraus resultierende Verhalten ist berechtigt); Übergriffigkeiten sind nicht ok. Ihr seid die Mutter, euer Partner der Vater, es ist eure Familie!

Weiterhin viel Kraft und wertschätzende Unterstützer für euch alle!

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Löwenmami 12. Februar 2019 - 18:02

Danke danke danke für diesen Kommentar und die erklärung. Ich bin mir sooo oft saublöd vorgekommen, mit meinen gefühlen und befürfnissen und anstatt dass meine Schwiegerfamilie mich ernst genommen hätte, als ich meine grenze klar kommuniziert habe, wurde mir gesagt dass meine gefühle falsch wären…unser familienleben wurde echt negativ beeinflusst durch die übergriffe und das verhältnis ist nicht mehr das was es war. Wir haben den kontakt eingeschränkt, denn uns als familie tut zu viel kontakt nicht gut.

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Löwin 13. Februar 2019 - 19:20

Pina, vielen vielen Dank für Deine Ausführungen!!!!! Sie helfen auf jeden Fall. Ich dachte tatsächlich immer wieder, ich sei die Bekloppte….. wenn man aber auch ganz alleine gegen eine ganze Familie ankommen muss…

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Charlotte Weishaupt 26. Februar 2019 - 02:13

Hallo, PINAGOLIGHTLY!
Ich habe gerade gelesen, dass hier jemand mit „Kompetenz“ für die geplagten Schwiegertöchter schreibt.
Vielleicht können Sie einer ausgeschlossenen Schwiegermutter auch bitte einen Tipp geben?
Meine Schwiegertochter ist Russin, und wenn etwas zu bereden WÄRE, ist Ihre ganze Kenntnis von Deutsch, futsch.
Wir waren im letzten Juni zusammen mit Sohn, Schwiegertochter im 6.Monat schwanger und dem damals dreijährigen Enkelsohn in Urlaub.
Schwiegertochter hatte die Ferienwohnung/–Ort rausgesucht .
Die zehn Tage war sie jeden Morgen, meist den ganzen Tag, schlecht gelaunt, sodass mein Mann schon drauf und dran war, in ein Hotel zu ziehen.
Auf der Rückfahrt, bei Mailand kamen wir in einen Stau, bei 33Grad auf der Autobahn.
Sohn saß am Steuer, und, damit die Schwangere und das Kind nicht auf der Strecke in der Hitze ohne Baum und Strauch sein muss, lotste mein Mann – mit GPS – ihn von der Autobahn.
Schwiegertochter hatte Ihr GPS hinten auch an und fing an, wie wahnsinnig zu zetern und heulen an.
SO würde sie drei Stunden länger im Auto sitzen müssen…
Wir übernachteten noch auf der Strecke und, im Gegenteil zum von ihr gebuchten FAMILIENzimmer, nahmen wir uns ein eigenes.
Sie war den ganzen Abend nirgendwo zu sehen und Sohn musste sie immer wieder suchen.
Am nächsten Morgen, als wir losfahren wollten, war sie wieder verschwunden.
Das Enkelkind war die ganze Zeit bei uns am Auto und man merkte, wie er sich immer mehr aufregte, da Mama ja nicht da war.
Als sie endlich kam, fragte ich, NACH ZEHN TAGEN das ERSTE Mal, ob sie nicht auch mal an Theo denken könnte.
Ich bekam – auf russisch etwas definitiv ganz Böses – hingesagt, und, weg war sie wieder.
Es dauerte dann noch eine gute Stunde, bis Sohn sie gefunden hatte.
Daheim bei Ihnen angekommen half ich, alle Sachen auszuräumen und plötzlich flog mir unser Geburtstagsgeschenk , welches wir Ihr zwei Tage zuvor geschenkt hatten hinterher.
Das 2.Enkelkind kam Ende August, ich durfte es NICHT anfassen, IHRE Mutter war mit im Raum, als mein Sohn mir sagte:“die Mutter will das nicht!“
Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen und mein Enkelsohn, der demnächst 4 wird, erklärte mir, seine Mama hätte ihm gesagt, sie mag mich nicht.
Wenn mein Sohn mit ihm zu uns kommt, dreht sich bei mir alles um, wenn ich sehe, wie das Kind kämpft, da es – nehme ich an – von der Mama bearbeitet wurde, mein Sohn erzählte, dass sich IHRE Mutter vor der Abfahrt zu uns sogar auf seinen Seite geschlagen hat, weil SIE ihn nicht zu mir gehen lassen wollte.
Theo ist todtraurig, denn er will es ja Mama, Papa UND Oma Recht machen.
MIR ist zu Heulen, wenn ich das Kind so sehe!!!
WIE kann ich dem kleinen Süßen, nur helfen????
Ich bitte SIE um Hilfe!
Kann ich mit einem VIERJÄHRIGEN das besprechen und, WAS kann ich sagen???

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Carina 29. Dezember 2019 - 22:28

Gibt es inzwischen eine Whatsapp-gruppe mit SchwiMuGeschädigten? Das wäre echt schön. Ich habe so Alltagsmomente wo man meinen könnte ich spiele in einem Loriotsketch aus den frühen 80ern mit. Und Wutmomente wo mich früher auch mal am Abend ein FernetBranca beruhigen konnte, doch das geht noch ein Jahr lange nicht weil ich Stille.
Meine Schwiegermutter (73j.) lebt auf Wunsch von meinem Partner 7 Wochen bei uns. 2 Wochen habe ich schon hinter mir und ich bekomme richtig Panik wie ich die nächsten Wochen überstehen soll.
Sie hat die Küche total für sich eingenommen und sieht es als ihre Hauptaufgabe Frühstück, Mittag und Abendessen für uns zuzubereiten. Ich liebe und vermisse es so mir etwas Gesundes zu Kochen. Mein Sohn ist fast 3 Monate alt und will tagsüber fast stündlich an die Brust. Die Küche war quasi mein einziger Pausenraum wo ich mal was anderes als ne Milchtankstelle sein durfte.
Ich habe auch gesagt dass ich unsere Wäsche selbst mache. Doch ich komme nach dem Stillmarathon runter und da liegt sorgfältig nach ihren Regeln gefaltete Wäsche.
Letztens hatte mein Sohn ne schwierige Phase. Da ist er quasi sich selbst zuviel und weint scheinbar ohne Grund ( Fähigkeiten-Schub ).
Als Mama habe ich ein tiefes Bedürfnis ihn zu Trösten wenn er weint. Auch wenn er mich anbrüllt. Ich Rede ihm gut zu und will das mit ihm durchstehen mit ganz viel Liebe.
Da steht sie neben mir und will ihn halten. Sie akzeptiert auch kein Nein. Sie bleibt so lange mit ausgestreckten Armen neben mir stehen bis die Situation zu albern wird und ich nachgebe.
Aber am meisten genervt bin ich von ihrer Hygiene. Sie sagte mal selbst, als Eltern müsse man sich oft die Hände waschen, wenn man ein Neugeborenes hat. Doch bei sich selbst fällt ihr das scheinbar nicht ein. Vor der Abreise zu unserem Ferienhaus ist sie nochmal aufs WC, mit Schuhen( das möchte ich nicht im Badezimmer) mit offener Türe (?!) Und weil ich im Flur stand entging mir nicht, dass sie sich nicht die Hände gewaschen hat.
Weil mein Partner sich ewig auf seinen Urlaub mit uns gefreut hat, habe ich nur geschluckt und versucht zu vergessen….
Ich liege gerade zurückgezogen mit dem kleinen im Bett, denn hier in der Ferienwohnung ist ihre einnehmende Art noch extremer.
Weil zu Silvester die Nachbarn kommen hat sie mit bloßen Händen Unmengen rohes Fleisch mariniert, toucht dabei sämtliche Gewürzdosen von mir an und allein die Vorstellung, dass sie mein Kind mit ihren Händen anfasst ist unerträglich.
Mein Mann findet mich zu empfindlich mit Bakterien und so. Und vor dem Baby war ich bei dem Thema auch lockerer. Aber irgendein Mamainstinkt in mir möchte nunmal einen Schutzfilm ums Baby legen…
Jetzt wo ich diesen Blog lese, habe ich Mut gefasst mich die nächste 5 Wochen mehr durchzusetzen. Das ist mein Baby und mein Haus und gegen ihre Langeweile muss sie sich ein anderes Hobby suchen!

Danke für eure Beiträge

Antworten
An 26. September 2019 - 22:02

Hey mir geht es genauso.. ich würde mich über persönlichen Austausch freuen:)
LG An

Antworten
Franziska 22. Oktober 2020 - 15:20

Ich lese das alles heute erst, habe einen 3,5 Monate alten Sohn und eine befundete psychisch labile Schwiegermutter. Und Deine Worte helfen mir sehr in dem was ich fühle, wenn sie ihn an sich reißt, sagt „ach wie schön es wäre, wenn Oma auch noch Milch hätte“…..??

Vielen lieben Dank.

Antworten
Petra 3. Dezember 2018 - 13:32

Liebe Jeannine,
Du sprichst mir aus dem Herzen! Genau, Oma und Opa freuen sich auf das Kind das immer aus beiden Elternteilen entstanden ist. Unsere erste Enkeltochter (wir haben einen Sohn) kam Anfang des Jahres zur Welt. Wir sind räumlich ca. 250 km getrennt. Nach der Geburt haben wir der jungen Familie Raum gegeben sich zu Hause einzuleben und zusammenzufinden.
Haben unseren ersten Besuch auf Wunsch der jungen Eltern also erst nach 3 Wochen gemacht. Die Eltern meiner Schwiegertochter waren schon im Krankenhaus präsent und sind es ständig (sie wohnen ja auch im gleichen Haus). Wenn wir jetzt zu Besuch sind und das ist nicht allzu häufig, ist die Möglichkeit des „Warmwerdens“ mit der kleinen Maus nahezu ausgeschlossen da sich die Mutter meiner Schwiegertochter ständig dazwischendrängt. Auch wir haben das Gefühl, das sich unsere Schwiegertochter wünscht, unser Sohn sollte doch den Kontakt zu seinen Eltern abbrechen. Schließlich sind ja ihre Eltern ständig da. Also liebe Schwiegertöchter auch unser Sohn hat eine Mutter die gern ihre Oma Rolle ausfüllen möchte.

Antworten
Claudia 3. Dezember 2018 - 15:00

Liebe Petra,

ich finde es sehr gut, dass du hier deine Sicht äußerst. Ein Hauptproblem ist nämlich auch die fehlende Kommunikation zwischen Schwiegermüttern und -töchtern.
Wann hast du z.B. deiner Schwiegertochter zum letzten Mal gesagt, dass du sie toll findest, sie mal gelobt, als eigenständige Frau, nicht als Mutter. Frisch Entbundene, verlieren schnell Selbsbwusstsein, weil sich so vieles ändert. Man hat keine Zeit mehr sich schick zu machen, man nimmt zu, die Wohnung ist nicht mehr so ordentlich, weil andere Arbeit jetzt auf einen wartet. Zudem ist man in der Wochenbettzeit (mind. 6 Wochen) sehr empfindlich.
Frag sie, wobei du ihr helfen kannst, ohne Dir nur das Kind „schnappen“ zu wollen. Zeig ihr deine Liebe zu ihr. Dann könnt ihr wertvolles Vertrauen aufbauen und sie wird dir ihr Kind anvertrauen können. Denn man ist für jede Entlastung dankbar, muss aber auch erstmal lernen loszulassen. Meine Hebamme sagte zu mir (leider erst beim dritten Kind), es braucht ungefähr 12 Monate als kleine Familie zusammenzuwachsen. Also sind die drei Wochen Wartezeit nicht viel gewesen. Heutzutage gibt es Skype und Co. um den Kontakt nicht zu verlieren. Und klar sind die Babys niedlich und süß und die anfängliche Zeit geht so schnell um. Aber lass diese Zeit deinen Kindern, es ist ihr Baby was sie aufwachsen sehen. Du hast dieses Wunder schon selbst genießen können, bei deinem Sohn!

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Löwenmami 5. Dezember 2018 - 17:23

Claudia, deinen Kommentar unterschreib ich so. Toll geschrieben und einfach sooo wahr.
Nachdem wir beim 1.Kind einem wahren Besuchermarathon ausgeliefert waren und zahlreiche Übergriffe von seiten der Schwiegerfamilie auf unser Kind und uns ergehen lassen mussten und dann sehr lange der verlorenen ersten Zeit mit unserem Baby nachgetrauert haben, haben wir diesmal jeden Besuch dankend abgelehnt und die ersten Wochen fast ausschliesslich zu 4t genossen…es war herrlich ❤ diese erste Zeit steht den Eltern zu. Wir haben uns auch nicht gerechtfertigt. Würde es immer wieder so machen

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Jeannine 14. Januar 2019 - 14:33

Hallo Petra. Das tut mir sehr leid für euch. Ich würde versuchen ein Gespräch mit eurer Schwiegertochter und eurem Sohn zu führen, und eure Ängste zu erklären. Wenn eure Schwiegertochter euch mag dann wird sie mit ihrer Mutter sprechen können. Es liegt an ihr zu sagen,
Du höre mal Mami jetzt darf die andere Oma aber auch mal.
Manchmal braucht das alles seine Zeit. Wir haben ein super Verhältnis zu beiden Schwiegertöchtern. Die eine ist ja Mitte letzten Jahres Mama geworden.
Unser Sohn teilte uns noch in der Nacht mit, das das Baby da ist.
Freude unsererseits natürlich riesig.
Wir haben dann beide Elterteile gefragt wann wir sie besuchen dürfen. Meine Schwiegertochter äußerte den Wunsch das ihre Eltern am zeitigen Nachmittag sich zum Besuch angemeldet hätten und wir bitte eine 1 1/2 h später kommen mögen.
Wir haben einen super Kontakt zueinander. Weihnachten haben wir alle zusammen verbracht, also mit beiden Omas und beiden Opas.
Weihnachten haben wir im Vorfeld gemeinsam geplant und fanden diese Möglichkeit schon auch wegen der Kleinen für die Beste.
Meine Schwiegertochter ist sehr lieb und korrekt.
Wenn ich die kleine habe, dann nimmt sie mir nicht ihre Mama weg. Umgekehrt ist es natürlich das gleiche. Die kleine wird auch nicht ständig mit Besuchen überhäuft.
Wir hatten die kleine Maus auch schon über Nacht. Es hat wunderbar geklappt. Das hat natürlich alles mit Vertrauen zu tun. Wenn unsere Kinder uns nicht vertrauen würden, dann würden sie das nicht dulden.
Wir haben uns nie aufgedrängt, aber immer zugesichert, wenn sie uns brauchen sind wir für Sie da.
Ich würde mich freuen wenn ein Gespräch bei euch möglich ist, und eure Schwiegertochter und euer Sohn das vielleicht ähnlich sehen. Vielleicht hat sie das bisher nicht so gesehen.
In einem ruhigen, offenen Gespräch kann man unter intelligenten Leuten fast alles klären. Es ist doch für die kleinen so toll wenn sie liebevolle Omas und Opas haben die es ja eigentlich alle nur gut meinen.
Ich wünsche euch ganz sehr viel Glück dabei. Und ich drücke ganz fest die Daumen. Über eine Rückinfo würde ich mich sehr freuen.

Antworten
Jeannette 14. Januar 2019 - 14:35

Hallo Petra. Das tut mir sehr leid für euch. Ich würde versuchen ein Gespräch mit eurer Schwiegertochter und eurem Sohn zu führen, und eure Ängste zu erklären. Wenn eure Schwiegertochter euch mag dann wird sie mit ihrer Mutter sprechen können. Es liegt an ihr zu sagen,
Du höre mal Mami jetzt darf die andere Oma aber auch mal.
Manchmal braucht das alles seine Zeit. Wir haben ein super Verhältnis zu beiden Schwiegertöchtern. Die eine ist ja Mitte letzten Jahres Mama geworden.
Unser Sohn teilte uns noch in der Nacht mit, das das Baby da ist.
Freude unsererseits natürlich riesig.
Wir haben dann beide Elterteile gefragt wann wir sie besuchen dürfen. Meine Schwiegertochter äußerte den Wunsch das ihre Eltern am zeitigen Nachmittag sich zum Besuch angemeldet hätten und wir bitte eine 1 1/2 h später kommen mögen.
Wir haben einen super Kontakt zueinander. Weihnachten haben wir alle zusammen verbracht, also mit beiden Omas und beiden Opas.
Weihnachten haben wir im Vorfeld gemeinsam geplant und fanden diese Möglichkeit schon auch wegen der Kleinen für die Beste.
Meine Schwiegertochter ist sehr lieb und korrekt.
Wenn ich die kleine habe, dann nimmt sie mir nicht ihre Mama weg. Umgekehrt ist es natürlich das gleiche. Die kleine wird auch nicht ständig mit Besuchen überhäuft.
Wir hatten die kleine Maus auch schon über Nacht. Es hat wunderbar geklappt. Das hat natürlich alles mit Vertrauen zu tun. Wenn unsere Kinder uns nicht vertrauen würden, dann würden sie das nicht dulden.
Wir haben uns nie aufgedrängt, aber immer zugesichert, wenn sie uns brauchen sind wir für Sie da.
Ich würde mich freuen wenn ein Gespräch bei euch möglich ist, und eure Schwiegertochter und euer Sohn das vielleicht ähnlich sehen. Vielleicht hat sie das bisher nicht so gesehen.
In einem ruhigen, offenen Gespräch kann man unter intelligenten Leuten fast alles klären. Es ist doch für die kleinen so toll wenn sie liebevolle Omas und Opas haben die es ja eigentlich alle nur gut meinen.
Ich wünsche euch ganz sehr viel Glück dabei. Und ich drücke ganz fest die Daumen. Über eine Rückinfo würde ich mich sehr freuen.

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Michi 11. Februar 2019 - 06:59

Bei mir war es genauso.Ehe ging kapputt alles Ging kaputt.

Antworten
Claudia 11. Februar 2019 - 17:09

Michi, das tut mir sehr leid. Bei mir ja auch. Wünsche dir ganz viel Kraft, Mut und dass es dir bald besser geht.

Antworten
Melissa 6. Januar 2021 - 19:15

Hallo zusammen mir geht es genauso:(
Bin jetzt Anfang 8 monat schwanger und mann merkt das sich alle freuen dass das Baby kommt,nur merke es ist jetzt für mich schon erdrückend obwohl das baby noch nicht mal da ist . Mir wird gesagt was ich am besten essen soll es werden schon Sachen geplant die mich sehr zum nachdenken bringen.. muss dazu sagen mein Mann ist Moslem und sitzen sind natürlich etwas andester . Hab mich ansonsten vorher schon Bissen eingeengt gefühlt weil meine Schwiegermutter meinte müsste meine Kleidung verschenken denn jetzt müsste ich langsam denen ihre Kleidung tragen oder hab konvertiert auf Wunsch … und unsere Verlobung wurde auch von ihr geplant und durchgezogen wusste erst ein Tag vorher Bescheid war dann am Ende zwar schön aber immer die Hände über mir zu sehen ist auch auf Dauer anstrengend 🙁 so zum Thema zurück zu kommen krieg iwie schon Vorahnungen wie alles ablaufen tut wenn die kleine da ist .. es macht mir Angst und kann gerade die sww nicht mehr so genießen… merke mein mann steht nicht ganz hinter mir eher hinter seiner Mutter wenn ich sage was ich fühle sagt er die freuen sich doch nur …sie werden erste mal groß Eltern und soll nicht so denken .mir würde auch schon von meiner Schwiegermutter gesagt wenn das baby da ist soll ich sie quasi einbeziehen soll .. soll keine hellikopter Mutter werden soll ihr das baby auch geben also sie fordert auch schon und ist direkt . Jetzt kommt auch noch dazu das ich eigentlich zwillinge bekommen hätte eines hatt es nicht überlebt :((( das war so ungefähr im 6 monat das war schwer für mich war lange im Krankenhaus das tote baby trage ich jedoch immer noch in meinem Bauch was sehr traurig und belastend für mich ist. Aber versuche stark zu sein da ruft mich doch meine Schwiegermutter an im Krankenhaus und sagte ich solle ihr das baby geben wenn es ein Jahr alt ist kann ja noch eins machen. War geschockt und zugleich gelähmt wie mann so unsensibel sein kann weil ich ein großen Verlust hinter mir hatte . Bin jetzt noch sensibler geworden und will das baby umsomehr ungern aus der Hand geben … oder bin ich zu sensibel für diese Welt???
Jetzt kommt auch noch dazu das sie den zweit Namen entscheiden wollte sie war gekränkt als ich sagte haben die Namen schon .. meine Schwägerin also ihre große Tochter ist auch net besser genauso unsensibel sie weiss das ich ein Kind verloren habe trotzdem kommen Sätze wie wenn das baby da ist wirst es eh fast nicht mehr sehen … sage kaum was dazu weil ich mich nicht aufregen will da ich seit längeren dunkle schmierblutung habe . Aber wenn ich jetzt schon merke das ich mich gegen do viele Menschen rechtfertigen muss und mich durch kämpfen muss hatt mann schon keine Lust mehr .. kann kaum schlafen weil ich Alpträume bekomme und mir ausmalen kann was auf mich zu kommt weil ich eher sensibel bin und die alle so dominant auch mein mann. Wie soll ich es nur schaffen ? Viele sagen bestimmt vielleicht kommt alles andester als mann denkt soll den Teufel net an die Wand malen.. versteh ich ja auch. aber konnte weil ich mal ne Zeitlang auf ein Kind aufgepasst habe beobachten können bevor ich schwanger war das die da schon mir sagten wie ich alles machen soll und was falsch mache in denen ihre Augen mache. Dann wird es mit dem eigenen nicht andester sein … die Schwiegermutter sagt soll nach der Geburt zu ihr weil es am Anfang für mich schwer sei aber das will ich nicht seh schon kommen das sie das baby permanent Rum trägt und nicht zurück gibt .. will einfach nur meine Ruhe weil an dem Geburtstermin wird ja auch der andere zwilling zu Welt kommen und das wird ein emotionales Erlebnis wovorher ich jetzt schon Angst habe. Muss gucken wie ich das stetnen Kind bestatte das wird alles nicht leicht..
Aber merke stoße bei denen einfach nicht auf Verständnis …. muss dazu sagen die Frau ist fast 60 Jahre und wartet solange auf ein Enkelkind .. sie soll sich ja freuen will es ihr ja nicht weg nehmen.. aber es soll alles neutral sein nicht das sie so besitzergreifend wird was sagt ihr dazu??

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Ursula 26. November 2018 - 08:48

Mit ging es ähnlich mit meiner Schwiegermutter. Es half nur mich zu isolieren, was dem Umstand, dass sich eh schon das gesamte Leben mit einem Baby ändert nicht immer gut tut. Ich habe immer gedacht es liegt nur an mir, dass ich übersensibel bin. Nach den sonntäglichen, wöchentlichen Besuchen, war ich fast bis Mittwoch depressiv von dem doofen Geschwätz meiner Schwiegermutter. Inhaltlich gings da stundenlang verbittert über ihre eigene Schwiegermutter und ganz oft eben auch darum wie Kinder sind. Hat mein Neugeborenes geweint, hieß es, dass es das nur machen würde um mich zu manipuliert und zu ärgern usw. Inhaltlich will ich das nicht mehr aufzählen. Entscheiden war auch, dass sie es auch gerne haben wollte, aber ohne dass ich dabei sein sollte. Wurde nie so deutlich gesagt, aber es gab exemplarische Momente hierfür: das Baby weint, sie reißt es mir aus dem Arm, um zu demonstrieren wie es getröstet wird und rennt als es nicht aufhört ins andere Ende des Hauses. Nach fünf Minuten bekomme ich ein entsetzlich brüllendes Kind zurück. Heute haben wir mehrere Kinder und ich den Stempel der unentspannten schwiegertochter: scheiss drauf. Das was damals passierte war sehr subtil und phasenweise echt gruselig. Und am schlimmsten war, dass sie es ja nur GUT MEINTE. Vieles waren bei ihr auch nur uralte Verletzungen, aber ich als frischgebackene Mutter, die sich in ihrer Rolle ja auch erst finden musste war die falsche Adresse für ihre erlittenen Kraenkungen und ungestillten Bedürfnisse. Diese Generation versteht nicht, dass wir unsere saeuglinge nicht abgeben wollen. Vielleicht war das früher anders…
Sie bekommt jetzt, wie lang ersehnt eine Schwiegertochter ins Haus. Sie ist aus Thailand und noch sehr jung, hat aber schon ein Kind in Thailand bekommen und wird jetzt zum zweiten Mal Mutter. Meine Schwiegermutter ergeht sich in Vorbereitungen für das neue Kind….und ich spüre schon wieder die Hyäne lauern, wie damals vor der Geburt unseres ersten Kindes…
Den Hyänen-Löwenvergleich hatte ich damals auch immer benutzt. Hat sich auch echt so angefühlt. Ich wünsche dir trotzdem alles Gute und viel Kraft. Und zu deinem Mann: er hat die Chance sich noch mehr von seiner Mutter zu lösen und in seine Rolle als Mann und Vater reinzufinden… Gib ihm Zeit. Oben schrieb jemand, dass das Problem sei dass deine Schwiegermutter Kinder als Lebensinhalt hat.
Meine Schwiegermutter hat auch nur wenig und sporadisch gearbeitet und ihre ganze Energie in ihre Kinder gesteckt. Jetzt im Alter ist das ihr Lebenswerk. Da steht auch ein grosses Bedürfnis nach Anerkennung, Wertschaetzung und einem Drang die ganzen Erfahrungen an den Mann (bzw. die Frau) zubringen dahinter. Das zu erkennen hat mir geholfen, ihre Thematik nicht mehr so persönlich zu nehmen.
Das hat aber auch Jahre gedauert…
Liebe Grüße und halt die Ohren steif

Antworten
Hilflos 30. November 2018 - 23:57

Es ist gleichzeitig erschreckend und erleichternd von deiner Geschichte zu lesen. So viele Passagen decken sich mit meinen Erfahrungen. Gerade heute kamen wieder höchstdramatisxhe Vorwürfe a la „Ihr hab mir das wichtigste genommen.“. Vor allem der erste Teil ist mir 1:1 passiert.Wenn das Enkelkind kommt wird bis heute groß Verwandtschaft zur Beschau eingeladen, mit dem Enkel wird nur angegeben, nicht gespielt. Wir Eltern werden degradiert, als hätten wir nur unsere Körper zur Verfügung gestellt, um ein Kind für sie zu bekommen.Wirklich ganz schrecklich.

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Flori 23. November 2018 - 21:50

Flori.
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut und ich bin langsam wirklich am Ende meiner Kräfte. Meine Schwiegerfamilie ist auch extrem dominant, was für mich als eher (schüchterne die nicht traut ihre Meinung zu sagen) der Tod ist! Bei mir hat die ganze Sache vor genau fast 4 Jahren angefangen. Ich wurde überrascht schwanger (24J.) Mein Freund und ich hatten wirklich Freude über diese Nachricht. Doch der Albtraum begann..
Ich weiss noch wir sassen im Auto und ich sagte zu ihm, naja was meinst du wenn wir jetzt eine eigene Wohnung suchen würden und zusammenziehen? (Er und ich lebten noch im Haushalt unserer Eltern). Da kam nur so eine Antwort: Was meinst du in einer Wohnung zusammenziehen, du kommst jetzt zu uns! Zu mir und meinen Eltern + Geschwister.
Ich verstand die Welt nicht mehr. Wir waren zuvor 4 Jahre zusammen und wir hatten oft über diese Sache diskutiert, dass wenn er eine Frau haben möchte die gerne unter einem Dach mit deiner Familie lebt und nach alten Traditionen mitspielt, bin ich nicht die richtige! Ich will meinen Freiraum! Ich möchte mein Leben selbst kreiiren dürfen und selbst mit meinem zukünftigen Partner gemeinsam entscheiden und planen können. Jedesmal wenn das Thema angesprochen wurde , endete es im Streit, da er mir nie antworten gab. Wenn mal eine kam, dann nur jaja wir machen so wie du es willst usw. Dabei wollte ich das nie nur was ich will, vorallem ab dem Moment ich erfuhr dass wir zu 3 sein werden. Aufjedenfall kamen wir nicht mehr zu einem Nenner. Ich bot ihm viele Kompromisse an , wie zu seinem Dorf umzuziehen und mal am Wochenenden könnten wir bei seinen Eltern übernachten usw. Gar nichts ging! Er weinte er könne seine Mutter nicht verlassen. Das wäre ein Verrat an seiner Familie, jeder würde über sie dann schlecht reden usw. Es war richtig schlimm ich könnte jetzt wieder losheulen, nur hahe ich die letzten Jahre soviele Tränen vergossen. Ich wwndte mich an meinen Eltern, es war mir richtig peindlich ihnen mitzuteilen dass mein Freund mit dem ich seit 4 Jahren in so einer Situation getrieben hat und mich quazi im Stich lässt. Sie waren sehr traurig und entsetzt wie er diese Hilflosigkeit von mir jetzt so ausnützen konnte und mich unter Druck setzte. Schweren herzens rieten sie mir auch als Verzweiflung abzutreiben. Sie wussten was kommen würde mit so einer Dominanten Familie. Diese Art von Familien nehmen die Bräute der Söhne bei ihnen auf. Man ist sozusagen dann wie ihr Besitz. Eine Schaufensterpuppe. Ich entschied mich jedoch das Baby zu behalten. Ich wollte kämpfen für uns 3! Ich wollte ihm die Augen öffnen, dass alles gut kommen wird, solange wir beide zusammen entscheiden würden. Nichts half. Er nahm Distanz. Kam mich nicht mehr bei der Arbeit besuchen, holte mich nicht mehr ab usw. Bis ich ihm nach 3 wochen sagte, ich würde zu euch ziehen. Er schickte mir daraufhin ein Foto von seiner Mutter wie sie laut lauchte und sich darüber freute. Sie war auch die jenige die zu ihm sagte, wenn sie diese Traditionen nicht halten will, soll sie das Baby abtreiben (und diese Frau liebt heute meine Tochter (3) unendlich!). Meine Familie und Freunde halfen mir diesen Fehler nicht zu machen. Bei allem Respekt, die Frauen die das können mit einer anderen Familie leben bitte. Aber die die das nich möchten sollen nicht so rxtrem manipuliert und untet Druck gesetzt werden. Wir fanden dann eine Wohnung (500 m) von seinem Elternhaus entfernt. Sie weinte Tag und Nacht. Manipulierte ihn. Machte ihm ein schlechtes Gewissen seine Familie im Stich gelassen zu haben. Schliesslich erfuhr ich dass er eine Eigentumswohnung erworben hat. (1 Stock weiter unten bei seinen Eltern) Fragt mich nicht warum ich so blöd war und dort hinzog. Ich war im 7 Monat ca. und ich denke ich war einfach. hilfslos gegen so einer dominaten Mannschaft anzutreten. Und ja einfach verliebt. Ich wollte meine eigene Familie. Nicht mehr und nicht weniger. Apropos mit meiner Familie wollte er überhaupt nichts zutun haben. Naja der Albtraum verschlimmerte sich so wie ich es mir gedacht aber niemals erträumt hätte das mir das passiert. Kurz und bündig, ich hatte eine 3er Beziehung, Er seine Mutter und Ich. Dann kam noch sein Vater Bruder Schwester. Tag und Nacht marschierten sie in unserer Wohung herein. Ihr glaubt nicht, ich habe bis zum 9 Monat gearbeitet nur nicht nach Hause gehen zu müssen. Sie verschlangen mir meine Luft. Als die kleine zur Welt kam, war sie die Tochter meiner SM. Meine Tochter nennt sie heute in einer andern Sprache (Mutter) aber wehe sie nennt meine Mutter (Mutter) , die ist nämlich nur grossmutter 🙂 . Sie manipuliert und beeinflusst sie bis zum Maximum. Die SM hat das Superlos gezogen seit 30 Jahren nicht gearbeitet zu haben und natürlich ganz viel Zeit der kleinen widmet. Sie wird mit der ganzen engen Familienkreis bekannt gemacht bis hin zu den weit verwandten. Während mein Jetzt, mein Mann uns langsam verlieren. Als sie noch ein Baby war kam die SM runter zu mir und ich sagte zu ihr , ich gehe kurz zur Waschküche und komme gleich wieder hoch. Als ich wieder zurückkam, dachte ich würde spinnen den meine Tür ging nicht auf. Zuerst dachte ich, ich wäre im falschen Stockwerk. Nein sie hatte mich ausgespertt! Und ist mit der kleinen nach oben zu ihnen. Sie machte mi die Tür extra nicht auf und legte das Baby zum schlafen damit es oben sein kann. Mein Mann sah natürlich all diese Sachen nicht. Mit der Zeit hatte ich Albträume von ihr , konnte nicht schlafen. Auch wenn ich manchmal alleine in der Wohnung war, hatte ich das Gefühl sie wäre hier und beobachtet mich. Ich kriege wieder voll die Gänsehaut.
Irgendwann wurde ich einfach das schwarze Schaff und es eskalierte in einem Streit. Ich zog zu meinen Eltern (6mt) in der Hoffnung er würde seine Augen öffnen. Stattdessen aber war er wie ein Arschloch. Klar ihr Stolz und Ego kratzten ganz schön. Ich wollte es nicht wahrhaben wegen familiären Differenzen als frische Familie kaputt gegangen zu sein. Ich konnte ihn nicht überzeugen einen neuen Anfang mit uns 3 zu beginnen. Ich hasse mich heute dafür , wieviel ich zugelassen habe. Ich ging zurück. Er sagte er habe mit seiner Familie geredet und sie mischen sich nicht mehr ein. Naja, sagen wir mal so er herrscht dicke Luft. Mit mir haben sie quazi abgeschlossen im Sinne wenn sie uns sehen will OK wenn nicht uns egal, hauptsache wir haben unseren Sohn und Enkeltochter. Ich hasse mich auch dafür dieser Frau nie meine Meinung gesagt zu haben. War immer nett und höflich. Ich habe nur nach Selbstentscheidung und Freiraum geschrien! Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen seit wir wieder zusammengekommen sind. Ich habe vieles aufgegeben meine Persönlichkeit hat sich total verändert. Ich erkenne mich selbst kaum wieder. Klar haben wir auch schöne Momente und lustige aber das Gefühl mit jemandem über meine Ängste , Sorgen oder Zukunftswünsche zu sprechen – ist nicht da. Ich bin traurig. Auch traurig das unsere Tochter immer nur zu seinen Eltern möchte. Ganz stark zu ihr. Obwohl ich ihr soviel Liebe gebe und auch mit ihr Zeit verbringe. Ich habe aber auch den ganzen Haushaltskram, kann nicht nur spielen. Ich habe einfach das Gefühl mich verloren zu haben. Ich sehe im Moment keinen Ausweg. Ich bin froh meine Geschichte mit euch Allen hier teilen zu können.
Lg

Antworten
Kaos 9. März 2019 - 14:30

Bin auch im Haus der Schwiegereltern gefangen. Haben zwar unsere eigene Wohnung aber noch keinen eigenen Hauseingang, sprich ich muss durch ihre Wohnung um in unsere zu kommen. Wir sind zwar jetzt im Umbau, d.H in ca. 1 Jahr sind wir ganz getrennt aber ich weiss wie du dich fühlst! Hab schon einen eigenen Beitrag gemacht, aber vielleicht siehst du das hier ja. Wie wäre es denn mit einer Art Selbsthilfegruppe?! Vielleichte ine Whatsapp Gruppe oder so? Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie wir uns gegenseitig helfen und Mut zusprechen können!

Antworten
Gretchen 14. November 2018 - 10:15

Heute Nacht bin ich wie oft wachgelegen und habe die Geschichte inklusive der Kommentare durchgelesen. Man sieht, auch ich bin wie so viele auf der Suche nach Antworten und Lösungsvorschläge, nach Mittragende und Mitleidenden. Herauszufinden, welche Gefühle richtig und okay sind und welche Gefühle aufgebauscht werden durch Hormoncocktails. Und ich bin auf der Suche eigentlich schon seit der Geburt meines Sohnes – sprich seit 6 Monaten. Bei weiten habe ich nicht so Schlimmes erfahren und bin mit diesem Thema so gut es ging offen umgegangen. Vor allem mit meinem Partner, dem ich ziemlich von Anfang an erklärt habe, dass ich Schwierigkeiten bei seinen Eltern habe wie sie mit dem Kleinen umgehen. Für ihn ist ja die Situation auch belastend, weil er als Sohn natürlich auch gerne alles mit seinen Eltern teilt – ebenso das Kind. Seine Eltern sind im Gegensatz zu vielleicht vielen Schwiegereltern hier in den Kommentaren wirklich zuckersüß und herzlich. Es ist ihr erstes Enkelkind. Und auf dieses haben sie sehr lange gewartet. Wir wohnen in etwa eineinhalb Stunden von ihnen entfernt und ihr Sohn ist wie so viele in ihrem Dorf nach Hause gependelt. Das heißt sie kennen eigentlich das eher, dass man immer wieder in die Heimat zurückkehrt. Sie kennen es eher, dass man Oma und Opa gleich nebenan hat und die immer wieder auch mitanpacken. Ich selber wiederum komme ebenso aus einer liebevollen Familie, aber mir war schon immer viel Freiraum sehr wichtig. Was ich mittlerweile schon realisiert habe, ist es nicht nur ein Generationsproblem, sondern ebenso ein Problem von unterschiedlichen Herkunften und wie man selbst groß wird. Bei den Eltern meines Partners und dessen Verwandschaft ist es auch üblich, dass ein Baby, so frisch es auch ist, herumgereicht wird. Jeder soll mal halten und wer zu kurz kommt, ist dann traurig, weil er doch nicht dem Kind nahekommen durfte. Für mich ist das persönlich unverständlich. Ich habe mich nie einem Kind so genähert, habe es nie für selbstverständlich gesehen, dass ich es halten darf oder hätte auch nie respektlos gegenüber Kind oder Eltern gehandelt. Ich habe immer gewartet, dass mir ein Kind in die Arme gelegt wird oder wenn sie ein bisschen älter waren, sie nie sofort abgeknutscht oder geknuddelt. Ich warte bis das Kind auf mich zukommt und respektiere hier viel mehr die natürliche Distanz, die ein Menschlein zu einem anderen Menschlein ja auch haben darf. Dadurch kam es natürlich zu einen richtigen Kulturschock, wenn das dann auf einmal anders gehandhabt wird und es hat mich ständig zerrissen. Mein Partner ist sehr feinfühlig und hat da natürlich mitbekommen wie es mir geht, aber war ja selbst zerrissen, weil er gerne seinen Sohnemann mit seiner Familie und Verwandschft teilen will aber andererseits auch auf mich eingehen versucht. Irgendwann mal war es dann auch so schlimm, dass ich Rotz und Wasser heulte und wir so viel gestritten hatten darüber, dass auch bei uns schon der Trennungsgedanke kam. Nach diesem hochemotionalen Krach habe ich mich auch entschlossen, dass ich eine Therapeutin aufsuche, um mich mehr mit dem Warum und Wie auseinanderzusetzen. Es ändert sich aber noch nach wie vor nicht viel, wenn ich daran denke wie sie mit meinem Sohn durch ihr Haus gehen und ihm zeigen, dass hier Oma und Opa schlafen und er mal dazwischen liegen wird, oder dass sie mir unbewusst immer den Druck machen, wann wir denn wieder kommen. Ich sehe total ein, dass sie eine andere Herangehensweise haben und für sie auch diese körperliche Nähe zum Enkerl suchen und brauchen. Ich sehe auch total ein und finde es sehr wichtig, dass sie als Bezugspersonen für ihn da sind. Ich will nur nichts erzwingen und ich will nicht ständig das Gefühl haben, ich müsste hin oder aber auch, dass sie diesen Anspruchsgedanken ja dennoch haben. Wenn wir nich öfters hinfahren, höre ich nur wie viel Sehnsucht sie nicht haben. Meine Eltern sind wiederum schon zum 4. Mal Großeltern geworden. Sie geben mir den Freiraum, den ich brauche. Wenn ich zu meinen Eltern fahre, habe ich schlechtes Gewissen, weil ich mir denke, ich entziehe den Kleinen den anderen Großeltern. Wenn ich wiederum zu ihnen fahre, schnürt es mir so oft die Kehle zu, weil sie so dominant sind und es ihnen so wichtig ist, dass er einer der ihrigen ist. Ich weiß, dass sicher viel von mir selbst erarbeitet werden muss. Ich will mich nach wie vor nicht als Mama sehen, die nur am Kind pickt. Ich liebe mein Kind, aber gebe es auch gerne in die Hände anderer. Aber so wie es aussieht derzeit nur in einer Art Kontrolle wie und was mit dem Kind gemacht wird. Was ja auch schlecht ist. Ich kenne nur zu gut, das Kehle zuschnürende Gefühl, wenn die Schwiegereltern MEIN Schatz zu ihm sagen und auch hier sehe ich beide Seiten und kann aber dennoch nicht aus meiner Haut, dass es mich emotional zu umreißt. Ich mag es nicht, dass sie ein Zimmer eingerichtet haben für ihn, weil sie irgendwie darauf warten, dass ich ihm endlich mal über Nacht bei ihnen lasse. Sie sagen zwar immer, es ist ja alles gut und normal, aber ich merke ihnen ja an wie sie darauf warten, sich doch endlich um ihn kümmern zu dürfen. Auch hier das gängige Generationenproblem, dass dies früher ganz normal war und Großeltern sehr schnell auch mal die Erzieherrolle übernahmen. Heutzutage ist das einfach nicht mehr so und so leid sie mir tun, so bin ich ja gerne Mama und will nicht ständig zu ihnen fahren, nur weil sie so Angst haben, dass mein Kind sie nicht als Bezugsperson ansieht. Ich schaue, dass ich viel ihm von seinen Omas, Opas, Tanten und Onkeln erzähle, weil man kann nicht alle der ganzen Verwandschaft abklappern. Es macht mir einfach immensen Druck nicht endlich diese eigene kleine Familie sein zu können, sondern auf die Bedürfnisse der anderen Acht geben zu müssen. Es tut mir leid, dass sie da leiden müssen und ich arbeite wirklich viel an mir, dass es wieder mehr zu einem entspannteren Verhältnis kommt. Nur kann ich dieses Gefühl in mir so schwer kontrollieren und ich kann auch nicht wirklich sagen, was es ist. Rational verstehe ich ja, warum es so ist, ich verstehe sie, ich verstehe meinen Partner, ich verstehe auch meine Eltern in ihrer Rolle. Und doch fühle ich mich immer, wie wenn man über meine Grenzen drüber geht, wie wenn ich verschiedenste Regungen verabscheuen muss. Ich glaube würde ich mehr spüren, dass ein gesunder Abstand gegeben ist und ich auch nicht den Druck hätte, dass sie doch am Kind Anteilnehme haben wollen, wenn ich weniger Anspruch auf ihn und mehr respektvolle Nähe spüren würde, dann würde ich mir einfach leichter tun. Bestimmt liegt einfach so viel im Graubereich. Bestimmt sind manche meiner Emotionen nicht gerechtfertigt und bestimmt sind manche andere ganz normal. Ich will einfach nur, dass es endlich besser wird und ich besser schlafen kann. Und ich kann so nachvollziehen wie es den meisten hier geht und wie man selbst zerrissen ist und es die eigene familiäre Situation belastet.

Antworten
Claudia 14. November 2018 - 17:49

Hallo Gretchen,

ich finde es sehr schade, dass manchen Menschen das Gespür für Distanz und Zurückhaltung fehlt, wie einigen Schwiegermüttern oder -vätern.
Es ist so wichtig die kleine junge Familie erstmal zusammen wachsen zu lassen. Egal ob es sich hier um das Erstgeborene oder Geschwisterchen handelt.
Nach langem Forschen, auch dank meines Physiotherapeuten habe ich aber auch noch einen anderen Sichtpunkt erörtern können. Es wurde herausgefunden, dass ich zu den hochsensibelen Personen gehöre. Vielleicht ist das bei dir auch der Fall. Beschäftigt man sich mit der Hochsensibilität, wird einem vieles klarer. Vor allen Dingen, kann man lernen seine Gefühlswelt zu sichern und somit besser klarkommen mit dem Schwiegermutterverhältnis.
Wünsche dir viel Kraft und genieße die Zeit mit Kind und Partner.

Antworten
Löwin 16. November 2018 - 20:19

Gretchen, ich kann Deine Gefühle vollkommen nachvollziehen! Man glaubt, man sei nicht normal 🙁
Ich gehe mittlerweile auch zu einer Therapeutin. Bin übrigens auch hochsensibel. Meine Schwiegerfamilie ist ebenso dominant wie Deine. Und auch mir hilft es nicht, dass ich theoretisch weiß, dass sie es ja nur gut meinen. Ihnen fehlt es an Empathie, Respekt, sie wollen ihr Ego befriedigen…. ich habe jedesmal schon Tage vorher Bauchschmerzen, wenn ein Besuch ansteht. Und nächstes Wochenende sollen wir dort übernachten! Ich möchte am liebsten gar nicht hin!

Antworten
Gretchen 20. November 2018 - 10:29

Vielen Dank für Eure Kommentare. Ich werde mich wohl mehr mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigen. Wäre ja nicht so wie wenn es mir nicht immer wieder mal untergekommen wäre, aber jetzt glaub ich ist es mal gut sich das näher anzuschauen. Das, was ich bis jetzt gelesen hab würde ja zutreffen. Wenn ich bedenke wie lange ich an einem Thema emotional noch Wochen später herumkauen kann oder wie mich ein Raum voller Menschen mit ihren Bedürfnissen nur stresst, dann wird es Zeit mal dorthin näher zu schauen. Und es ist wie immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Dass man nicht abnormal ist.
@Löwin Ich kann dir nur sagen, was ich bis jetzt gelernt habe. Und es oftmals schaffe und so viele Male selbst scheitere. Denn dieses tagelange Bauchweh vor einem erneuten Zusammentreffen kenne ich nur zu gut. Es verfolgt mich bis in meine Träume, wo ich dann alle konfrontiere oder heulend aufwache (selbst mein Partner hat mich mal gefragt, was ich denn geträumt hätte, da ich in der Nacht immer wieder geweint hätte)! Das Gefühl, dass sie ihr Ego befriedigen wollen, kommt mir auch bekannt vor. Das Präsentieren des Kindes vor aller Verwandschaft und Freunden, ihn mit Bussis überhäufen, wenn Freunde kommen wie wenn sie zeigen wollen, schau, dass ist unser Schatz ohne mitzubekommen, dass er sich ja gerade unwohl fühlt. Ich glaube ein Schritt zur Besserung ist, dass man bei sich bleibt. Dass man nicht glaubt, man muss jetzt die Bedürfnisse der anderen befriedigen, sondern man schaut einfach, dass es einem selber gut geht. Geht es der Mutter gut, geht es dem Kind gut. Ich mache mir viel zu viel Gedanken darüber, was meine Schwiegereltern brauchen. Und wenn dann gerangelt wird und es heißt Opa hat ihn schon viel länger gehabt als Oma, dann wird eingeschritten und der Kleine wird ihnen beiden aus den Händen genommen. Weil er eben kein Stück Ware ist, um die man sich streiten muss. Das heißt auch, dass ich mich viel mehr zurückziehe mit ihm, wenn ich grad nicht mehr will. Und es ist mir egal, wenn sie sagen, es wäre doch so wichtig für ihn und seine Sozialisierung, dass er doch Oma und Opa als Bezugsperson braucht oder dass er doch auch die anderen um sich hat. Er wird sie schon als Bezugsperson haben, aber ich muss noch nicht jetzt mich gestresst fühlen, dass jeder ein bisschen was von ihm hat. Sonst müsste ich jede Woche jeden Verwandten und Freund abklappern. Er hat ausreichend oft andere um sich und wenn es mich zu sehr stresst, dann geh ich einfach. Ich glaube es ist wichtig zu wisssen, dass man auch in der Schwiegerfamilie man selbst bleiben darf und soll und auch mal so wie in der eigenen Familie auf den Tisch haut und sagt, so nicht. Es ist einfach wichtig, dass man sich abgrenzen kann. Wie Claudia auch oben geschrieben hat, „seine eigene Gefühlswelt“ zu sichern. Da liegt so viel Wahres darin, weil es einfach zuerst wichtig ist, dass man bei sich bleibt. Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen, das nächste Mal meiner Schwiegerfamilie zu sagen, dass ich es nicht so gern habe, wenn er von ihnen auf den Mund geküsst wird. Sobald er in das Alter kommt, wo er das selbst entscheiden kann, soll mir alles recht sein, aber ein Baby auf den Mund zu küssen ist mir einfach nicht recht und für mich fühlt es sich an wie wenn da Grenzen überschritten werden. Ich kann auch sagen, dass je älter er wird, ich mir auch immer leichter tue. Denn er fängt an zu zeigen, was er will. Und er fängt gerade an hinzudeuten, wo er hin will. Soll er zu ihnen wollen, übergebe ich ihn natürlich gerne auch an die Großeltern. Es ist aber auch gut zu sehen wie er seine Ärmchen dann wieder zu mir streckt, wenn er nimmer will. Mir hat der Spruch, ein Kind gehört zur Mutter, einfach dennoch gut getan. Und auch hier nochmals wie Claudia oben beschrieben hat, die kleine junge Familie zusammenwachsen zu lassen. Es tut mir gut, wenn ich mitbekomme, dass mein Partner zu mir steht (was er nicht immer getan hat, weil er ja auch manchmal nicht weiß wie tun), mich versteht und wir hier einen gemeinsamen Weg finden wie wir damit umgehen können. Ich hoffe für mich und für alle und für dich Löwin, dass es mit der Zeit einfach besser wird. Man einfach auch klare Worte finden muss, um sich abzugrenzen und sich nicht schlecht dabei fühlt. Es ist für mich auch noch so ein langer Weg!

Antworten
Lisa 17. Januar 2019 - 21:48

Liebes Gretchen,
ich weiß nicht, ob du das noch liest, aber ich antworte trotzdem mal. ich habe mich so sehr wieder erkannt in deinem Text!! Auch ich habe eine sehr nette Schwiegermutter, die es mir/ uns nur Recht machen möchte. Trotzdem halte ich den Kontakt zu ihr kaum aus. Ich fühle mich so unter Druck gesetzt, die Kinder am besten einmal pro Woche „vorzuzeigen“. Sie sagt das nicht direkt, aber es kommt immer wieder so nebenbei, dass sie sie schon so lange nicht gesehen hat, etc. Sie fragt ständig, wie sie uns helfen kann, sie lädt uns zum Essen sein, sie würde vermutlich hier her kommen und das Haus putzen und die Wäsche waschen, aber ich kriege die Krise! Ich will meine Kinder überhaupt nicht loswerden, sie muss sie mir nicht „abnehmen“ damit ich mal meine Ruhe habe. Ich bin gerne mit meinen Kindern zusammen.
Wenn wir sie besuchen, ist alles perfekt vorbereitet. Der Tisch gedeckt, es gibt das Essen, was die Kinder essen wollen, natürlich den Lieblingsnachtisch, das Spielzeug steht bereit, kleine Geschenke, sie spielt auch wirklich nett mit ihnen, aber mir ist das alles zu viel.
Ich frage mich auch immer wieder, ob das falsche Gefühle sind. Objektiv ist sie ja die perfekte Schwiegermutter. Aber gerade diese Perfektion stört mich. Sie macht alles für ihre Söhne. Allerdings hat der Bruder meines Mannes noch keine Kinder.
Ich kann mich noch an den ersten Verwandtschaftsbesuch mit unserem ersten Sohn erinnern: Mein Mann hat ihr den Kleinen mit den Worten „Oma, walte deiner Pflichten“ gegeben und sie ist stolz mit ihm rumgelaufen. Das ist mit einmal und nie wieder passiert. Meine anderen Kinder habe ich NIE wieder als Säugling aus der Hand gegeben. Ich habe sie im Tragetuch abgeschirmt und meide Familientreffen.
Mein Mann und ich haben eine wirklich schöne Beziehung, wir könne über alles reden, er ist ein toller Vater, aber dieses Thema spaltet uns. Er möchte seine Eltern gerne so oft wie möglich sehen, er findet es total toll, dass seine Mutter sich so um unsere Kinder kümmern möchte und kann überhaupt nicht verstehen, was mein Problem an der Sache ist. Mittlerweile findet er, dass ich den Kindern die Großeltern vorenthalte, weil ich Besuche auf das Nötigste reduziere.
Ich verstehe auch, dass er Zeit mit seinen Eltern verbringen möchte. Aber ich kann meine Gefühle nicht abstellen. Es macht mich echt wahsinnig.
ich habe auch schon erwogen, mal mit einem Therapeuten zu sprechen. Welche Erfahrungen hast du da gemacht?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Gerne auch per PN, wenn das möglich ist.

Antworten
Gretchen 18. Februar 2019 - 15:43

Liebe Lisa,
leider habe ich lange Zeit nicht mehr die Kommentare verfolgt. Nun habe ich wieder mal interessenshalber nachgesehen und gelesen, dass du ja da eigentlich vielleicht (noch immer) auf eine Antwort wartest. In der Zwischenzeit habe ich auch gelesen, was Pinagolightly als letzten Kommentar geschrieben hat und finde, dass hier ganz viele Punkte erwähnt werden, welche eigentlich soweit auch mir geholfen hatten, dass ich die Sache mit den Schwiegereltern besser hinnehmen kann. Jetzt weiß ich nicht, ob es irgendwie eine Möglichkeit zu einer PN gibt? (@all/Moderation der Seite: Gibt es so eine Möglichkeit?)
Ich glaube irgendwann, wo der Kleine so um die 8 Monate herum war, habe ich ihn mal einfach zum Babysitten für 3h an die Schwiegereltern abgegeben und habe in der Zwischenzeit mit meinem Freund die nahegelegene Thermenregion besucht. Ich gab genaue Anweisungen was wie in etwa eintreffen wird und wann sie ihm was zu Mittags geben sollen zum Essen. Ich habe gemerkt, wie leicht es mir auch fallen kann, den Kleinen mal abzugeben und wie sehr sie sich gefreut haben, dass mal sie an die Reihe kommen dürfen. Ich habe aber auch kapiert – unabhängig von ihren Bedürfnissen – dass ich einfach immer bei mir bleiben darf. Ich bin niemanden irgendwas schuldig. Ich bin es ihnen nicht schuldig, dass sie ihr Enkelkind sehen müssen und ich bin auch nicht schuld daran, wenn sie mir sagen wie sehr sie Sehnsucht nach ihm haben. Bitte nicht glauben, dass ich jetzt gar nimmer mehr zu ihnen fahre, ganz im Gegenteil, ich sage ihnen auch sie können uns jederzeit besuchen kommen – was sie auch tun – und ich komme auch nach wie vor zu ihnen, aber es geht darum, dass ich mir bisschen mehr vergeben konnte, dass ich eben nicht auf ihre Bedürfnisse Acht gebe, sondern auf die von mir. Ich mache mir keine Gedanken mehr, wenn ich es nimmer aushalte, wenn der Kleine ständig herumgetragen und bespasst wird, sondern ich komme dann einfach und sag, darf ich ihn bitte wieder haben. Das, was oben Pinagolightly gemeint hätte, dass es eben um die Bedürfnisse der Großeltern in ihrer Selbstwirksamkeit ginge, das merke ich eben sehr stark und wahrscheinlich aus meinem eigenen Background halte ich es überhaupt nicht aus, dass man sich dann nur mehr auf diese eine Sache fokussiert und auch sein Lebensglück abhängig macht davon. Aber, was ich schon so weit in meiner Therapie mitbekommen habe ist, dass ich natürlich auch sehr einen starken Hang habe, alles zu kontrollieren und dass diese Angst, dass mein Kind für seine eigenen Bedürfniserfüllung herhalten muss, ganz stark ist. Aber alles zu kontrollieren würde bedeuten, dass ich meinem Kind keine Freiheiten mehr gebe und es für mich quasi immer nach meinen eigenen Bedürfnissen zu existieren hat. Ich will ja somit auch nicht das eigene Kind missbrauchen für meine eigenen Unsicherheiten. Und auch die Beziehung wie meine Schwiegermutter ihre Söhne großgezogen hat ist für mich eben total schwierig, aber da merke ich auch stark, dass ich eigentlich das Problem mit meinen Freund lösen muss und nicht über die Schwiegereltern. Wenn diese ihre Kinder ganz stark an sie binden, nach wie vor ihre Wäsche waschen, gewohnt sind, dass die Söhne jedes Wochenende nach Hause kommen und dort bekocht werden, dann hat hier einfach für mich noch keine Ablösung stattgefunden. Aber ich kann schwer zu seinen Eltern sagen, sucht euch ein neues Hobby. Aber ich kann zu meinem Freund sagen, dass ich es bei ihm zu Hause ja sehr schätze und genieße, aber dass ich nicht ständig runterfahren muss. Dass ich, wenn er mehr runterfahren will, wir zB uns eine Wohnung mieten, aber ich nicht jedes zweite Wochenende bei seinen Eltern verbringen will. Aber wie gesagt, es geht mal auf und dann wieder ab. Gerade dieses Wochenende wieder mehr runter. Bei einem selber bleiben, sich mehr verzeihen und es als normal sehen, sich nicht schuldig fühlen, sich abgrenzen, klare Regeln aufstellen wie man es haben will, direkt mit den Schwiegereltern kommunizieren und nicht über den Freund. Ich freue mich, dass sie diese vielen Sachen für ihr Enkelkind kaufen und auch, wenn das Haus dann irgendwann mal einem Schrein gleicht mit überall Fotos von meinem Sohn, so werd ich mich nicht schuldig fühlen, wenn ich nicht ständig zu Besuch komme oder ich alle zwei Tage ein Foto schicken sollte. Auch mit dem Mann gemeinsam einsehen, dass man nichts böses will, aber dass man einfach seine Grenzen hat. Und ja auch ich mache bestimmt nach wie vor meinem Freund traurig, aber ich gebe mein Bestes und ich bemühe mich eine gute Beziehung zu halten. Aber, wenn ich dann dennoch guten Gewissens sie in unsere Wohnung hole, damit sie einen Tag auf ihr Enkelkind aufpassen und wenn ich dann abends sogar mit meinem Freund Essen gehen kann, dann haben wir zumindest ein bisschen ein Win-Win für beide Parteien. Wenn du nach wie vor in Kontakt treten willst, dann liebend gerne. Vielleicht kann ja die Foren-Moderation irgendwie was machen. Einstweilen lies dir das Kommentar von Pinagolightly durch, weil ich finde, dass er gut tut für jede Frau in dieser Situation. Viel Kraft und alles Liebe. Für sich selbst eintreten und ein guter Advocat für sich selbst sein…

Antworten
Lisa 21. Juli 2019 - 23:29

Liebe Lisa,
Ich sehe mich sowohl in deinen Text sowie in
den ganzen texten davor!
Möchtest du dich austauschen?
Über Email oder Whatsapp?
Lg, Lisa (aus Wien)

Antworten
Gretchen 18. Oktober 2020 - 14:40

Wahrscheinlich mittlerweile total obsolet geworden, aber finde es nur total witzig, dass ich tatsächlich auch aus Wien bin. Austausch wäre wahrscheinlich total schön gewesen. Und jetzt nach so ewiger Zeit habe ich erst wieder hineingesehen und mal zu meinem Kommentar runtergescrollt. Falls irgendwann du so wie ich wieder mal über deine alten Nachrichten scrollst hier meine E-Mail-Adresse wo es auch egal ist wenn ich sie hier so preisgebe [email protected]
Gut, du hast das letzte mal Juli 2019 geschrieben, mein kleiner Mann ist mittlerweile schon zweieinhalb und vieles hat sich mittlerweile einfach total entschärft und ist einfacher geworden. Aber falls noch immer Lust auf Austausch da ist, liebend gerne!

Antworten
Natalie 1. September 2018 - 12:19

Meine Geschichte habe ich bereits hier gepostet. Inzwischen war ich bei einer Organisation, die sich mit häuslicher Gewalt auskennt. Dieses Projekt heißt „Stop – häusliche Gewalt“. Dort hat man mich aufgeklärt, dass das, was meine Schwiegereltern mir angetan haben, zur häuslichen Gewalt zählt. Das sind Straftaten unter anderem, Kindesentzug, Freiheitsberaubung und was meinen Exmann angeht, unterlassene Hilfeleistung sowie Beihilfe. https://dejure.org/gesetze/StGB/235.html
Und schon sieht alles anders aus. Da kann auch mein Exmann sich nicht herausreden mit den Worten, dass sie mir das Kind zwei monate vorenthalten haben, weil ich nach der Entbindung zu schwach war, um für das Kind zu sorgen. Bei der Organisation „Stop – Häusliche Gewalt“ hat man mir auch erklärt warum ich mich nicht gewehrt habe, als die Schwiegermutter mir das Kind weggenommen hat. Na weil ich selber im Überlebenskampf war. Da gab es keine Kraft mehr um das eigene Kind zu kämpfen. Und das hat ja die Schwiegermutter schamlos ausgenutzt. Ich bin aber mit denen noch nicht fertig. Ein Verfahren läuft bereits. Ein weiteres ist in der Vorbereitung.
Und euch, Schwiegermütter, die hier posten, dass die Schwiegertöchter übertreiben, sage ich auch etwas Wichtiges. Wenn die Schwiegertochter ihnen das Kind nicht gibt und ihre Ruhe haben will, dann solltet ihr es akzeptieren und respektieren. Andererseits verliert ihr, wenn der Sohn zur Ehefrau hält, ihn und die Enkelkinder. Wenn ihr Söhnchen aber zu euch hält, dann werdet ihr eure Enkelkinder nie sehen und ihr Söhnchen, höchstens am Wochenende. So oder so, ihr verliert nur.

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Barbara 17. September 2018 - 23:01

Vollkommen richtig! Schwiegermütter können noch so lieb, großzügig und mitfühlend sein; es nutzt alles nichts, wenn die Bemühungen als Provokation oder Bevormundung angesehen werden. Sie werden immer als Verlierer dastehen. Die Mütter der frischgebackenen Mamas haben es viel leichter. Da kann es ruhig auch mal richtig knallen, das ist eigentlich immer ganz schnell vergessen und verziehen. Zu einem rigorosen Kontaktabbruch kommt es äußerst selten.
Als ich merkte, zu wie vielen Problemen es kommen würde, wenn Schwiegertochter schwanger werden und ein Baby bekommen würde, war mir meine Position als Schwiegermutter völlig klar. Sämtliche Gespräche vorher zeigten deutlich, dass unser Sohn sehr willkommen in der anderen Familie war (sie wollten ihn, aber nicht uns als Anhängsel) und er seiner Frau gegenüber eine uneingeschränkte Loyalität zeigen würde. Unser Sohn wurde uns systematisch entfremdet und er befand sich letztendlich ebenfalls in einer ausweglosen Situation. Als Mutter leidet man mit und ich wollte, dass er endlich zur Ruhe kommt und seine Position als Ehemann und später als Vater ohne sinnlose Streitigkeiten finden sollte. Deshalb habe ich freiwillig auf jeden Kontakt verzichtet. Diese Entscheidung war alles andere als leicht; aber bereut habe ich sie bis heute nicht. Das Enkelkind wird auch ohne Großeltern väterlicherseits groß. Und ich brauche mir keine Gedanken mehr machen, welche Sätze ich wählen darf, um nicht wieder in ein beleidigtes Gesicht zu schauen. Manchmal ist es besser, keinen Kontakt zu haben, als Kontakt mit nicht endenwollenden Diskussionen.

Aber noch kurz zu dir: Was versprichst du dir von einem Verfahren? Wenn du selbst zugibst, dass du nach der Entbindung keine Kraft mehr hattest, für dein Kind zu sorgen, gab es doch keine Alternative zu einer Fremdbetreuung, um das Kindeswohl nicht zu gefährden? Hätte dein Ex das Jugendamt informieren sollen? Wäre dir eine Pflegefamilie lieber gewesen?
Davon abgesehen könnte ich mir vorstellen, dass das mehrmalige nächtliche Aufstehen für das Baby auch für deine Schwiegermutter kein Zuckerschlecken gewesen sein dürfte…
Verstehe mich bitte nicht falsch: Es gibt sehr viel Unrecht auf der Welt und jedes Unrecht ist eines zu viel. Deine Schwiegermutter hatte dein Kind gerade mal acht Wochen in Betreuung; du kannst es das ganze Leben noch begleiten.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du deinen Weg findest, um mit der Vergangenheit abschließen zu können.

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Olivia 11. Oktober 2018 - 11:10

Ich bin gerade schockiert über diesen Kommentar! Ich bin auch eine frisch gebackene Mutter und kenne die Probleme aufdringlicher Schwiegereltern sehr gut.
Wenn eine Mutter zu schwach ist, sich anfangs um Ihr Baby zu kümmern, dann tut man doch alles dafür sie dabei zu unterstützen und ihr bei der Genesung zu helfen. ABER NIEMALS nimmt man ihr so früh das Kind! Sowas herzloses und egoistisches hab ich noch nie gehört. Die Schwiegermutter hat ihren Sohn in eine unmögliche Lage gebracht und mit ihrem Verhalten die Ehe ihres Sohnes zerstört. Mutter und Kind bauen anfangs eine intensive und wichtige Beziehung zu einander auf. Niemand hat das Recht ihnen das zu nehmen.

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Barbara 1. November 2018 - 22:57

Nun ja, Olivia, wir kennen ja nur die eine Seite der Geschichte und deshalb ist es natürlich schwierig, sich eindeutig zu positionieren.
*Wenn eine Mutter zu schwach ist, sich anfangs um Ihr Baby zu kümmern, dann tut man doch alles dafür sie dabei zu unterstützen und ihr bei der Genesung zu helfen. ABER NIEMALS nimmt man ihr so früh das Kind!*
Wenn DAS Allgemeingültigkeit hätte, bräuchte man keine Jugendämter mehr; keine Pflegefamilien und keine Kinderheime. IMMER geht es um das Kindeswohl, welches (oh Wunder!?) an ERSTER Stelle steht, wenn die Mama (aus welchen Gründen auch immer) die Baby-Versorgung nicht übernehmen kann.
Gerade eine Erst-Geburt (und das Wochenbett) bringen doch jede Mama an ihre physischen (Dammnaht schmerzt) und psychischen Grenzen (Hormon-Durcheinander). Aber nicht jede frische Mama schafft deswegen die Baby-Versorgung nicht.
Ich kenne auch keine einzige Jugendamts-Mitarbeiterin, die himmelhochjauchzend ins Wöchnerinnen-Zimmer eines Krankenhauses rennt und mit einem gehässigem Lächeln einer frischen Mama das Neugeborene aus dem Arm reißt, um es unverzüglich einer Pflegefamilie zuzuführen. Trotzdem ist es manchmal notwendig.
Deshalb auch meine Frage, ob Natalie eine Jugendamt-Benachrichtigung durch den Papa bevorzugt hätte. Ob die Schwiegermutter ihren Sohn in eine unmögliche Lage gebracht und mit ihrem Verhalten die Ehe ihres Sohnes zerstört hat, wage ich angesichts der Beiträge von Natalie (unter Vorbehalt) vorsichtig anzuzweifeln. Für mich scheint eher eine absolute familiäre Notlage vorgelegen zu haben.
Und bevor ich es vergesse: Auch ich habe ein Pflegekind im Alter von 10 Lebenstagen aufgenommen. Die Mama litt (unter anderem) an einer schweren Wochenbett-Depression und drohte, das Kind aus dem Fenster zu werfen, weil es angeblich im Krankenhaus vertauscht worden sei…

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Natalie 2. Februar 2021 - 23:51

D kannst ja nur angreifen. Ich war im Überlebenskampf, weil man logischerweise nach der Geburt schwach ist. Und wenn so ein Schwiegermonster ins Haus kommt und die Situation ausnutzt, ist es eine zusätzliche Belastung. Ein Verfahren hat es nicht gegeben. Aber die Scheidung hat er von mir gekriegt und seine Kinder darf er nur einmal in 14 Tagen sehen. Seine Eltern dürfen meine Kinder gar nicht sehen. Das hat man davon, wenn mal schlecht zu der Schwiegertochter ist. Mittlerweile bin ich in einer glücklichen Partnerschaft. Mein Exmann ist bis heute alleine. Er hat alles verloren. Seine Freunde, seine Familie, einfach alles. Seine Mutter reißt bis heute die anderen Enkelkinder aus der Hand. Sie wird es wohl nie lernen. Ich hoffe, dass irgendwann mal sie dafür bezahlen wird. Ich bin mit dieser schrecklichen Familie fertig.

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Lisa 21. Juli 2019 - 23:34

Hallo Natalie ich weiß nicht ob du in dem Forum noch aktiv bist, aber mein Mann schüchtert mich sehr ein und meint bei unserer Scheidung könne er endlich mit unserem Sohn dann zu seinen Eltern fahren(Grosseltern). Weil ich ja die Großeltern meinem 10 Monat altem Baby vorenthalte. Nach vielen Beleidigungen, Beschimpfungen an mich etc etc.. also genau so wie in den Texten von den Damen davor.

Stimmt es wirklich dass die Grosseltern Vaterseits dann das Enkerl nicht sehen werden? Wohne in Österreich, weiß nämlich nicht ob es veilleicht in Deutschland zb anders wäre.

Lg

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Little 11. August 2018 - 14:54

Hallo..
Ich habe ähnliche Probleme und momentan sehe ich keine Möglichkeit diese zu klären. Meine Schwiegermutter ist sehr dominant, alle in ihrer engeren Umgebung haben dem Frieden zu liebe, ihr immer recht gegeben obwohl es manchmal vielleicht anders war.. so hat sie nie gelernt unrecht zu haben oder ihre eigenen Fehler zu sehen. Bevor unser Sohn zur Welt kam haben mein Mann und ich beschlossen dass wir nich wollen das unser Kind von allen abgeküsst wird, wir wollen dass er das mal selber entdcheiden darf wem er ein Küsschen geben möchte und wem nicht. Dazumal als wir das in der Famili kommuniziert haben kam von meiner sm nur, jaja wir werden ja sehen. Nun ist unser kleiner 9 Monate alt und sie hat ihn trotzdem das wir das nich wollen immer wieder abgeküsst. Jedesmal hat mein Mann seiner Mutter gesagt wir wollen das nicht, sie hörte einfach nicht aus ihn, bis ich mal geplatzt bin als sie ihn wieder abschmutzte. Ich sagte ihr bitte lass doch jetzt mal die küsserei, wir haben dir schon öfters gesagt das wir das nicht wollen und er mal selber entscheiden soll wem er küsschen geben möchte. Sie lief weinend davon und schrie mir unfreundliche sachen hinterher. Danach war so für 2,3 Wochen Funkstille. Wir gingen danach nochmals vorbei unf sie sass am Tisch und zog einen beleidigten kopf, sagte immer wieder sie dürfe nichts mehr mit ihrem Enkel machen, so voll auf Mitleid, ich sagte nichts dazu. Als wir gingen fiel sie meinem Mann weinend in die Arme. Danach ging si auf mich los wie eine Furie, schrie mich an und beleidigte meine Familie das wir komische Leute seien, kranke Leute und sie wolle unserem Kind nur Liebe geben. Ich sagte ihr kannst du auch ihne das ständig küssen. Sie versteht liebe nur mit küsschen geben uns sieht keinen anderen Weg unserem Sohn liebe zu zeigen. Daraufhin bin ich gegangen ( hatte mich so aufgeregt und tat mir in meiner jetzigen schwangerschaft nicht gut hatte voll den harten Bauch) . Sie schreibt nun ständig meinem Mann sie wolle ein Gespräch unter 4 Augen mit ihm alleine um das zu klären. Ich kann jedoch nicht nachbollziehen warum, da sie da nicht mitzureden hat was mich wieder voll auf die Palme bringt. Sie hat auch schon die Geburt unseres zweiten Kind halb geplant dass sie dann 1-2 wochen zu uns nach Hause kommen würde um meinem Kind und meinem Mann essen zu kochen usw. sie weis das ich das nicht wil und zwingt dich richtig auf. Was sie ständig macht und plant einfach sachen ohne zu fragen wenn ich jetzt alles erzählen würde ginge das viel zu lange.. das grösste Problem ist einfach die unakzeptanz und das belächeln was unsere ansichten angeht über die erziehung und das abküssen.

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Michaela 1. August 2018 - 22:36

Der Artikel geht mir richtig nahe, nach der Geburt unseres Sohnes, war es bei uns ganz ähnlich. Ich war gerade aus dem Krankenhaus entlassen, konnte nicht richtig sitzen, laufen, aufs klo, schlafen und gegessen habe ich auch nicht richtig. Ich habe mich einfach auf meinen Mann und unsere gemeinsame Zeit gefreut. Da riefen die Schwiegereltern an, das Gespräch verlief so“herzlichen Glückwunsch, wir wollen das Baby jetzt auch sehen“ ich: „danke, ich bin aber noch nicht ganz fit und möchte mit Besuch noch warten“ und dann ging es los, ich wurde beschimpft, unter Tränen reichte ich den Höhrer an meinen Mann weiter, der eine gute halbe Stunde mit seinen Eltern dirkutieren musste. Dann schrieb mir meine Mutter, dass die Schwiegereltern gerade angerufen hätten, meine Eltern müssten mir den Kopf waschen, anschließend riefen sie erneut bei uns an, unterstellten mir Boshaftigkeit und machten meinem Mann ein schlechtes Gewissen, sie seien nichtmehr stozl auf ihn und er bräche Ihnen das Herz. Das war schrecklich. Dann meldeten sich auch noch weitere Familienmitglieder zu Wort, mein Mann und ich würden uns unfair verhalten, wir hatten kaum Rückendeckung, außer von meinen Eltern, die in Ihrer Anfangszeit ähnliches erlebt haben. Die Stimmung bei uns zu Hause gedrückt. Ich legte mich weinend neben meinen drei Tage alten Sohn ins Bett, mein Mann kam dazu und sagte, wei einfach alles gewesen sein, als unser kleiner noch nicht da war, dann brach er in Tränen aus, so habe ich ihn noch nie gesehen. Er liebt seinen Sohn über alles. Mittlerweile ist etwas Gras über die Sache gewachsen, darüber gesprochen wird nicht, das war das schlimmste, was mir je passiert ist. Das Verhältnis ist von meiner Seite aus mehr als angespannt.

Antworten
Lisa 22. Juli 2019 - 00:04

Hallo Michaela
Ich weiß nicht ob du in diesem Forum noch aktiv bist aber mir ging es genau so und mit kamen bei deinem Text sofort die Tränen.
Lg Lisa, aus Wien (liege wach neben meinem 10 Monat altem Sohn und kann nicht schlafen weil bei uns noch immer das Thema Schwiegereltern so stark belastet)

Antworten
Anka 1. März 2020 - 08:23

Der Artikel versetzte mich auch gerade in die ersten zwei Jahre meines Sohnes: wohnten mit meinen Schwiegereltern im Haus, zwar eigene Wohnung, aber gefühlt täglich stand sie da und bot „Hilfe“ an, bei mehrtägigem Nicht-Kontakt entzog ich Kind mutwillig, Vorwürfe kamen dann vom Kindsvater, wie ich so mies gegenüber seiner Mutter sein könnte, sie würde nur das Beste wollen und ich sei ja überlastet. Was es da alles für Verwandte und Benaknnte gab, stellte ich auch in den ersten Wochen mit Grausen fest. Nach etwas über zwei Jahren bin ich mit meinem Sohn ausgezogen, Beziehung ging in die Brüche, mein Mann stand selten bis nie hinter mir, hatte aber auch andere Probleme. Als wir auszogen, hat mein Sohn noch ein halbes Jahr „meine Oma … sagt, meine Oma … macht, ich will zu meiner Oma…“ usw. täglich von sich gegeben. (Sie haben regelmäßig Kontakt., aber in Maßen, zumal das 2. Enkelkind von der eigenen Tocher geschenkt worden ist und seitdem dort täglich ein- und ausgegangen wird.)

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Jeannine 19. Juli 2018 - 10:22

Und noch etwas
Diese ach so bösen Schwiegermütter haben euren Partnern und Ehemännern das Leben geschenkt. Was würdet ihr dazu sagen wenn der Vater eures Babys über eure eigene Mutter so herzieht? Was wäre da?
Irgendwie schon komisch warum hier des Partners Eltern immer wieder so angegriffen werden. Ich habe mir einige Artikel durchgelesen , man könnte fast meinen die jungen Mütter denken mit der Geburt des Babys, endlich
Endlich habe ich diesen Mann jetzt ganz für mich. Bei manchen ist herauszulesen, das sie sich nichts sehnlicher wünschen, als das der Partner oder Mann doch jetzt endlich diesen Kontakt zu seinen Eltern, zu seiner Mutter doch endlich abbrechen sollte.
Das ist gestört.
Gott sei dank gibt es noch Männer die das eben nicht mit machen und denen es nicht egal ist was aus seinen Eltern wird. Was ist so schlimm daran wenn er einen guten Kontakt zu seinen Eltern und Geschwistern pflegt und seine neue Familie liebevoll darin integrieren möchte? Das verlangt ihr doch auch von ihm, dass er sich in eure Familie integrieren muß

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Schwiegeropfer 22. Juli 2018 - 15:10

Liebe Jeannine,
klar ist das auch ein Punkt und man muss ebenso die Position der Schwiegermutter verstehen, die sich auch auf das Kind gefreut hat. Die hier geschilderten Situationen zeigen aber auch eine deutliche Not der frischen Mütter, die nicht ignoriert oder aberkannt werden darf. Es sind größtenteils Situationen, in denen Schwiegermütter ihre eigenen Bedürfnisse an dem Kind über die der Mutter stellen. Sicherlich auch sehr oft unbewusst. Man darf aber nicht vergessen, dass das Wochenbett eine besondere Situation darstellt. Gerade erst ist man, oft zum ersten Mal, Mutter geworden und müssen sich erst in seine neue Rolle einfinden. Man hat 9 Monate Schwangerschaft hinter sich und durchlebt auch hormonell einen starken Umbruch. Ich erlebe es selbst, dass man in dieser Zeit sehr sensibel ist und auf viele Dinge anders reagiert. Da ist der Wunsch nach einem Mann, der sich vor einen stellt, groß. Man ist geschwächt und möchte sich erstmal selbst um das neue Familienmitglied gewöhnen und einfach „Mutter sein“. Das sollte eine Schwiegermutter nicht vergessen.
Es gibt auch Familien, die während der Wochenbettzeit keinerlei Besuch empfangen. Auch das muss man akzeptieren, auch wenn man sich als Schwiegermutter auf das Kind gefreut hat. Man ist in der Konstellation nunmal nicht die Nr. 1. mit den meisten Rechten.

Gegen eine Schwiegermutter, die sich liebend und verständnisvoll der jungen Familie nähert, Grenzen akzeptiert und entsprechend agiert, hat wohl keine junge Mutter etwas einzuwenden.

Es haben sich die Rollen neu verteilt. Eben war man „nur“ Frau, Tocher, Schwiegertochter, und auf einmal ist man selbst Mutter. Genauso ist es bei der Schwiegermutter, die nun nicht mehr Mutter, sondern Oma ist und keine Vorschriften der jungen Mutter machen darf.

Antworten
Michaela 1. August 2018 - 22:48

Ich habe meiner Schwiegermutter damals geschrieben, wie toll sich ihr Sohn als Vater macht und dass das auch ihr Verdienst ist, das hat sie garnicht interessiert, es kam nur „schick mal ein Foto von euch dreien“, ich habe ihr einen Zettel von meiner Hebamme gegeben, der nett umschreibt, was sich alles so verändert hat in den letzten 30 Jahren, sie sagte mir, dass sie das gelesen habe, ich solle ihr aber jetzt mal eine Sprachnachricht von ihrem 7 Tage alten Enkel schicken. Jetzt, ein halbes Jahr später, höre ich von meiner Schwägerin, die jetzt ebenfalls Mutter ist, dass sie die gleichen Probleme mit Schwiegermutter hat und ihr einen Zettel hat zukommen lassen und zwar den selben, den ich ihr damals schon gegeben habe, sie sagte darauf „so einen Quatsch habe ich schonmal bekommen aber nicht gelesen“
Meine Schwiegermutter ist leider weder mitfühlend, noch kann man ein klärendes Gespräch mit ihr führen, deshalb haben wir den Kontakt aufs nötigste reduziert, nicht aus Bösheit sondern aus Selbstschutz, Schutz unseres Kindes und unserer Ehe.

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Kate 4. September 2018 - 13:05

Kurze Frage, hast du selber Kinder?

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Jeannine 6. November 2018 - 14:10

Wenn sie mich meinen, Ja ich habe selbst 2 erwachsene Kinder und 2 sehr liebe Schwiegertöchter. Ein Sohn ist vor kurzem Vater geworden.
Wenn ich so etwas lese, das sich einem Verein angeschlossen werden muss, Stop häusliche Gewalt sorry dann fehlen mir echt die Worte.
Kann auch sein, dass mir dieses Kind was da vor kurzem( hineingeboren ) ist nur leid tut.
Wenn ich lese, das die nächsten Anklagen bereits in Arbeit sind, dann bin ich so verdammt froh, dass es Kinder gibt die dieses Affentheater nicht mitmachen müssen

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Jeannine 18. Juli 2018 - 21:01

Schlimm dieser Artikel. Einfach nur schlimm. Ich wünsche mir für diese Frau, das es ihr hoffentlich in ein paar Jahren ebenso ergeht, dass ihre spätere Schwiegertochter genauso denkt wie sie jetzt.
,, 7 Tage Kontaktsperre, daraus wurden 10 und jeder dieser Tage war wie ein Geschenk…
Mir fehlen echt gerade die Worte. Ich bin sprachlos. Das sich auch die Oma und der Opa auf das Kind gefreut haben, ein Kind was aus beiden Elternteilen entstanden ist, vergessen wohl so manche.
Die Frauen haben Mütter die Söhne aber auch.
Und wenn etwas nicht gewünscht ist kann man wohl auch nicht wie erwachsene Menschen das klären. Vielleicht Kompromisse finden, wer wann zu Besuch fährt oder kommt, oder Elternfreies Wochenende geplant

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Löwenmami 6. August 2018 - 14:19

Wow…ich bin auch gerade sprachlos wie wenig empathisch du bist. Hier schreiben Frauen aus dem Frühwochenbett, in grosser Not, im Hormonchaos…es ist ja schön für dich, wenn bei dir alles gut und glatt gelaufen ist und deine Grenzen gewahrt und respektiert wurden. Bei mir war es fast genauso, wie bei der Aktikelerstellerin. Trotz Aussprache wurden unsre Regeln , und Grenzen nicht gewahrt. Da hat erwachsenes gerede gar nichts geholfen.
Wenn ein Mann und eine Frau ein Kind bekommen, gründen sie damit ihre eigene Familie und haben das RECHT darauf, es zu geniessen und ihre Bedürfnisse klar mitzuteilen und diese haben von anderen Familienmitgliedern der Ursprungsfamilie gewahrt zu werden. Einzig das ist respektvoll. Die Schwiegermutter hatte ihre Kinder, bei denen sie alles machen konnte und jetzt hat der sohn oder die tochter kinder und an der reihe. Punkt. Dass Freude da ist, ist wunderbar und richtig, aber das ganze Besuchsspektakel hat nach den Regeln und Vorstellungenen der jungen Familie zu laufen.

Das Verhältnis zur Schwiegerfamilie ist bei.uns seit der Geburt unserer Kinder nicht mehr wie vorher.

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HelikopterMum 5. September 2018 - 11:15

Du hast schlichtweg keine Ahnung. In dem Fall einfach mal den Mund halten. Ich versuche gar nicht erst mit Argumenten zu kommen, denn Deine sind einfach nur dumm.

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Löwin 2. Juli 2018 - 11:03

….es tut so gut, zu lesen, dass man nicht alleine ist. Natürlich gönne ich diese Situation keiner von Euch!!
Ich habe mich in so vielen Berichten wiedergefunden, das ist ganz schön traurig.

Bei uns ging es auch schon in der Schwangerschaft los. Da wurde ungefragt der Bauch gestreichelt, alternativ direkt angesprochen. Nach jedem Frauenarzttermin wurde abgefragt und das US-Bild verlangt (nicht das Original, ich habe es abfotografiert…).

Meine Schwiegermutter hat seit 40 Jahren nichts anderes als ihre Kinder und ihren Haushalt. Nicht berufstätig, keine Hobbys. Ihre beiden Kinder (mein Mann und seine Schwester) sind sehr auf sie bezogen. Meine Schwägerin war eine Zeit lang im Ausland und hat dort ihren Sohn zur Welt gebracht. SM ist für 6 Monate hin und hat sich um alles gekümmert. Mittlerweile wohnt Schwägerin wieder in Deutschland, 200 m Luftlinie von ihren Eltern entfernt. Das Enkelkind ist fast täglich bei den Großeltern und überhaupt kümmert sich SM um Essen etc. für die ganze Familie. Sprich, meine Schwägerin hat kein eigenes Familienleben. Aber ist ja ihr Ding.

Ich kenne meinen Mann jetzt seit vier Jahren und ich wusste, wie seine Mutter ist. Sie will mit Sicherheit nur das beste, aber eben auch für sich! Damals empfand ich es schon als anstrengend, aber irgendwie hatte ich genug Kraft, um damit klar zu kommen.

Das schlimmste ist, dass mein Mann mich nicht versteht, mich als unnormal, sogar krank bezeichnet. Als ich ihm unter Tränen folgende Situation schilderte: SM saß mit meiner Tochter auf der Couch und sagte: morgen muss Oma nach Hause und kann sich gar nicht mehr um Dich kümmern. Aber Du hast ja noch eine Mama und einen Papa, meine kleine Maus!
Mein Mann daraufhin: ist doch toll, dass sie sie so lieb hat!
Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt zwei Wochen alt, wir hatten eine traumatische Geburt, sie war viel zu leicht und ich einfach nur fertig. Mein Mann hielt es für eine gute Idee, seine Mutter in der ersten Woche zuhause bei uns einzuquartieren. Sie sollte sich um mich und den Haushalt kümmern, ich mich selbstverständlich um meine Tochter. Pustekuchen. Und man ist einfach zu schwach, zu durcheinander, um sich zu wehren und Grenzen zu setzen.
Mittlerweile ist meine Tochter fast 5 Monate alt. Wenn wir zu Besuch zu den Schwiegereltern fahren (ca. 100 km), erwartet mein Mann, dass ich meine Tochter sofort bei Ankunft der Oma überreiche. Für alles andere hat er kein Verständnis, nimmt da auch keine Rücksicht auf seine Tochter oder auf mein Wohl. Er möchte auch unbedingt, dass wir dort übernachten.
Ich habe schlaflose Nächte oder alternativ schlimme Alpträume, esse kaum noch und könnte den ganzen Tag heulen. Am Wochenende müssen wir wieder hin, mir ist schon schlecht und ich bin tierisch angespannt.
Am liebsten würde ich abhauen, das ist traurig, aber wahr. Ich fühle mich verraten und im Stich gelassen. Und die ganze Schwiegerfamilie stichelt und sagt einem, man sei nicht normal.

Glückwunsch an all diejenigen, deren Partner voll hinter ihnen steht! Darum beneide ich Euch.
Ich weiß grade nicht mehr weiter und glaube nicht, dass ich lerne, es auszuhalten bzw. dass mich das nicht mehr so fertig macht.

Antworten
Kathi 15. August 2018 - 12:52

Du tust mir sehr sehr leid und ich würde so gern an deiner Seite stehen, um dir RÜckendeckung zu geben. Was dein Mann da macht, geht einfach überhaupt nicht. Er sollte DICH unterstützen und verstehen, sich in deine Gefühlslage hineinversetzen können und dich bei seiner Familie verteidigen, wenn diese deine Grenzen nicht wahren.

Ich an deiner Stelle würde mich weigern, auf Besuche zu den Schwiegereltern zu fahren und vor allen Dingen würde ich nicht mehr übernachten. Vielleicht kann euch ein Mediator helfen – in einer Ehe sollten die Bedürfnisse des anderen gewahrt und beachtet werden.
Ich drücke dich und wünsche dir eine Riesenportion Löwenmama-Selbstvertrauen – du DARFST nämlich Nein sagen und deine Grenzen aufzeigen, zur Not auch mit Krallen! Alles Liebe für dich!

Antworten
Löwin 28. Oktober 2018 - 16:15

Hallo Kathi,

vielen Dank!
Ich schreibe die nächsten Tage mal den aktuellen Stand.
Hatte Eure Kommentare leider gestern erst gesehen 🙁

Antworten
Hunululu 20. September 2018 - 00:49

Wie gut ich dich verstehen kann. Auch bei uns kam es geute zu einem großen Knall. Ich hatte zum Glück mit dem Wochenbett keine solchen Probleme wie ihr. Lag aber auch daran, dass unser Sohn ein extremes Frühchen war und ich in Ruge gelassen worden bin um mit grade mal 26+3 Wochen schon Mama zu sein. Leider jedoch trug sich immer wieder seitdem etwas zu. Im Grunde genommen sind es banale Sachen oder Aussagen, die in der Summe jedoch mir das Gefühl geben eine schlechte Mutter zu sein und unfähig für mein Kind zu sorgen. Heute im gemeinsamen Urlaub kam es dann zum Eklat… und die SE reisten vorzeitig ab. Es ist nicht so, dass ich deswegen auch froh bin, da nun die klugen und gut geneinten Aussagen ein Ende finden. Es ist dieser Abbruch, der mir ein weiteres, schlechtes Gewissen verursacht. Weil ich ansorach, dass es mir weh tut. Dass die Masse der Sätze mich kränken. Ich weiß, SM meint es nicht böse. Aber wenn ich z.B. grade sagte zu meinem Ehemann: „Moment, ich mag ihm grade seine Weste anziehen, es ist mir zu windig“ und daneben die SM steht, sich zum Enkel hinab beugt und sagt „es ist recht kühl für dich, was?“ – schmerzt es einfach nur noch, ignoriert zu werden. Besonders, da ich derzeitig auch wieder schwanger bin und ich mich dann wirklich frage, ob ich meine Ansichten falsch sehe. Ich sah mich bisher als gute Mutter. Eine mit Macken, die nicht perfekt ist. Die den Haushalt auch mal ruhen lässt, weil sie lieber mit dem Sohnemann kuschelt. Die auch, wenn sie unsicher ist, Fragen äußert zur Erziehung. Aber tatsächlich brauchte ich das nur zu Beginn, da ich aufgrund des Frühchens sehr unsicher war und nach 3 Monaten Krankenhausaufenthalt unser Sohn endlich nach Hause durfte.

Naja..lange Rede kurzer Sinn… ich bin froh, nicht alleine zu sein und kann nun auch verstehen, dass dieses Verhalten wohl öfters vor kommt. Ich dachte und sagte auch, dass es fehlende Geduld sei (kam erst grade mit Enkel an und nahm ihn aus der Autoschale raus, ließ, Wickeltasche und Kinderwagen im Auto um Sohn erst einmal ab zu geben. Bin ja auch kein Packesel. Da kam statt einer Begrüßung von mir direkt die Frage „hast du den Kinderwagen nicht dabei?“) Aber alles gefallen lassen…da bin ich nicht der Typ Mensch für. Leider habe ich nur keine Rückendeckung von meinem Mann erhalten „sie meint es nicht böse und ich tu das doch auch ab“ – aber es kränkt mich einfach, wenn alles untergraben wird oder der Sohn verhätschelt wird und ich mehrmals sagte, dass ich das nicht möchte. Bin ich nun eine Rabenmutter? Nein. Auch wenn das Gefühl nach solchen Sätzen immer stärker wird.

An alle kämpfenden Mamas – fühlt euch gedrückt!

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Marie 12. Oktober 2018 - 23:45

Hallo Löwin, das klingt alles exakt wie bei mir! Wir sollten mal miteinander sprechen, vielleicht hilft gegenseitiges Bemitleiden… Spaß beiseite – ich würde mich wirklich über Austausch mit dir freuen.

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Löwenmama 27. Oktober 2018 - 21:18

Hallo Marie,

sehr gerne!
Und wie können wir in Kontakt treten?

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Schwiegeropfer 29. Juni 2018 - 09:01

Liebe Anja,
Ich bin so froh, hier von Gleichgesinnten zu lesen. Zu Hause versteht mich keiner… Meine Geschichte (zumindest bisher) ist ganz ähnlich wie deine. Seit der Geburt unserer Tochter vor 3,5 Wochen ist nichts mehr, wie es vorher war…
Zu meiner kleiner Schwiegermutter und ihrem Lebensabschnittsgefährten hatten wir immer guten Kontakt. Zwar ließ sie mich immer wieder spüren, dass ich eigentlich nicht „hausfraulich“ genug sei, aber da konnte ich drüber stehen. Überhaupt konnte ich bis vor Geburt meiner Tochter über erstaunlich vielen Sachen stehen. Zum Beispiel, dass ich schon während der Schwangerschaft mit unsagbar vielen Markenklamotten in Gr. 56 überhäuft worden bin, obwohl ich ständig wiederholt habe, dass ich genügend eigene Sachen hab. Zumal Größe 56 nur sehr kurzzeitig passt und es daher doch zu schade um das viele Geld ist. Ich könnte andere Dinge besser gebrauchen…
Am ersten Tag zu Hause mit unserem Neugeborenen, klingelte es an der Tür. Wir waren gerade mal vor 2 Stunden angekommen. Natürlich stand meine Schwiegermutter mit Freund vor der Tür. Sofort wollte sie das Baby haben, was ich ihr auch etwas widerwillig in den Arm legte. Sie forderte meinen Mann auf, in ihre Tasche zu sehen. Zum Vorschein kamen unzählige Klamotten (natürlich teure Marken), allesamt in Gr. 56… Ich bedankte mich zögerlich… Nach kurzer Zeit meinte mein Mann, wir müssten jetzt wirklich dringend auf die Baustelle unseres Hauses, da wir dringend was besprechen müssen. Meine Schwiegermutter stellte nur fest, dass sie doch auch mitkommen!
Seit der folgenden Szene, ist nichts mehr gut.
Kaum hielt das Auto, stand sie schon neben der Autotür, hinter der die Babyschale stand. Sie sagte, ich solle das Baby doch im Auto lassen, es sei zu kalt. (Dass dem Kind angeblich zu kalt sei, musste ich mir noch zu Hause von ihr anhören, mit ständiger Wiederholung, woraufhin ich meine Tochter, dem Frieden zuliebe, noch dicke Socken, eine Jacke und eine Mütze anzog. An einem sehr heißen Junitag.) Ich sagte nur, dass ich sie mitnehmen werde. Nach ihrer wiederholten Ermahnung, dem Kind sei zu kalt auf dem Bau, brüllte ich schon nahezu, dass ich sie mitnehmen werde.
Mein Mann und ich besprachen uns, während meine Schwiegermutter an der Babyschale rumschuckelte, in dem das bis dahin schlafende Kind lag. Meine Tochter begann zu schreien. Ich nahm mein Kind auf den Arm und versuchte sie zu beruhigen, während meine Schwiegermutter wie ein aufgescheuchtes Huhn hinter uns herrannte und mir erzählte, sie würde schreien weil ihr zu kalt sei. Sie habe es ja gesagt.
Ich drehte mich schon immer von ihr weg, aber sie lief mir, ständig meckernd, hinterher. Schließlich rutschte vom Gestrampel meiner Tochter eine Socke vom Fuß. Daraufhin zog ich ihr auch die zweite auch aus und wärmte die Füße in meiner Armbeuge. Schwiegermutter bemerkte nur, dass die Socken fehlten und lief aufgeregt über den Bau, um nach den vermeintlich fehlenden Socken zu suchen. Mein Mann bemerkte die Szene und forderte den Freund meiner Schwiegermutter auf, mit ihr nach Hause zu fahren. Ohne Erfolg…
Ich war Tage später noch sauer und suchte das Gespräch mit meinem Mann. Er versuchte Verständnis für seine Mutter in mir zu wecken… Ich sagte nur, es müsse ab sofort Regeln geben: 1. Kein unangemeldetes Vorbeikommen, 2. Keine Wagenladungen Klamotten mehr, 3. Kein Reinreden in meine Erziehung. Mein Mann konnte meine Situation nicht nachvollziehen. Willigte aber ein. Also beschlossen wir, in einem Gespräch diese Regeln bekannt zu geben.
Ich stellte keine Bilder mehr in unsere kleine WhatsApp-Gruppe und zog mich zurück. Dauernd wurde ich vom Freund meiner Schwiegermutter aufgefordert, doch Bilder zu schicken. Ich solle mich nicht „zieren“. Zwei Tage später erhielt ich Bilder aus einem Möbelgeschäft. Zu sehen waren ein Wickeltisch und ein Kleiderschrank. Exkurs: Die beiden wollten uns Kinderzimmermöbel schenken, was ich angesichts unseres Hausbaus auch dankend annahm. Doch hatte ich nicht damit gerechnet, dass meine Schwiegermutter mit ihrem Freund, der bezahlen sollte, schon während der Schwangerschaft dauernd loszog, um für uns welche auszusuchen. Sie entschied sich für eine sehr teure Serie. Sie war sehr sauer, als ich mir selbst ein Kinderbett aus einer anderen, günstigeren Serie kaufte. Die zu sehenden Möbel entstammten der ausgesuchten Serie meiner Schwiegermutter und ihr Freund schrieb dazu, ob uns das gefallen würde. Ich schrieb sauer zurück, wir hätten nicht einmal ein Haus! Wir würden uns melden, wenn wir etwas bräuchten! Sie sollen bitte gar nichts kaufen!!! Er schrieb nur „nö“… Aber die Möbel hatten sie nicht gekauft.
Ich bin innerlich geplatzt! Zwei Tage später baten wir meine Schwiegermutter zum Gespräch, ihr Freund war leider beruflich im Ausland. Wir machten unsere Position deutlich. Wieder bekamen wir Geschenke, diesmal Bettwäsche für unseren Stubenwagen… Wir haben ein Beistellbett ohne Bettzeug. Die kleine schläft nachts im Schlafsack.
Tage später keine Regung in der WhatsApp-Gruppe. Meine Schwägerin meinte, es fühle sich alles immer noch recht angespannt an. Also schrieb ich in die WhatsApp-Gruppe. Ich schrieb, dass der Babyfotograf gerade da war. Später am Tag, schickte ich auf Rat meines Mannes noch wieder ein paar Babybilder in die Gruppe. Daraufhin schrieb der Freund meiner Schwiegermutter nur, wie schade es doch sei, dass ich nicht die schönen geschenkten Klamotten angezogen hätte, wo ich mich doch schon nicht bedankt hätte… Offensichtlich dachte er, die Bilder wären die Fotografenbilder… Es waren aber ganz normale Handyaufnahmen.
Ich war wieder am Platzen! Also zog ich mich wieder zurück. Ich antwortete nichts, sicher wäre es dann in einer Katastrophe geendet…
Wieder einige Tage später sprach mich meine Schwägerin an. Schwiegermutter hätte weinend bei ihnen angerufen. Ich würde ihr das Kind wegnehmen wollen. Daraufhin sprach mein Mann nochmal mit ihr alleine. Sie war wirklich sehr traurig und hat mich scheinbar auch falsch verstanden. Das tat mir dann doch sehr Leid, also traf ich mich nochmal mit ihr, zog meiner Tochter einige von den geschenkten Sachen an und entschuldigte mich. Ich stellte auch noch einmal klar, wie ich es gemeint hatte. Es sei aber nicht in Ordnung, was ihr Freund in der Gruppe geschrieben hätte.
Ich sprach viel mit meinem Mann. Er musste ständig auf dem Bau arbeiten, ich bin um seines Schlafes Willen in ein anderes Zimmer gezogen. Wir haben uns kaum gesehen und wenn, ging es um das Thema. Unsere Ehe kriselt. Grundsätzlich sagt er immer, ich solle das Theater seiner Mutter ignorieren, das kann ich aber nicht. Niemand kann solch eine Situation wohl verstehen, wenn man nicht selbst Mutter ist…
Ich bat ihn, mit dem Freund seiner Mutter zu sprechen, was er auch tat. Leider ohne Erfolg. Dieser Mann sagte immer wieder zu meinem Mann, er werde sich nicht bei mir entschuldigen, aber es sei ja alles wieder gut. Er fände es unmöglich, wie ich mich seiner Freundin gegenüber verhalten habe und ich sei undankbar. Aber es sei ja alles wieder gut. Meine Schwiegermutter hat Depressionen und seit Bekanntgabe meiner Schwangerschaft ging es ihr so gut, die Geburt hat sie dann in ein regelrechtes Hoch versetzt. Leider ist sie dann in ein Loch gefallen. Aber jetzt sei alles wieder gut…
Bei unserer letzten Begegnung nahm er mich in den Arm und fragte, ob denn alles wieder gut sei. Ich erwiderte, wenn er sich bei mir entschuldigen würde, ja. Nein, das werde er nicht tun. Aber es sei ja alles wieder gut. Die Zeit würde das schon richten.
Ich stoße ständig auf Unverständnis. „Warum freust du dich nicht über Geschenke? Mit dir stimmt doch was nicht!“ war ein Satz, den ich mir vom Bruder meines Mannes anhören durfte. Mit meinem Mann ist es auch schwierig. Neulich kam er von seiner Mutter nach Hause, sie habe wieder geweint und sie habe ja auch Recht, ich solle doch öfter mit dem Baby vorbei kommen und Fotos schicken. Aber ganz ehrlich, wir haben uns seit Geburt meiner Tochter einmal die Woche gesehen und dieses ständige, laute Betüdeln, die Ausrufe wie wunderhübsch IHRE Kleine sei, es werde mal eine ganz Hübsche! Ich kann es nicht mehr hören! Mein Kind ist doch keine Anziehpuppe! Und immer sagt meine Schwiegermutter „Mein“ – „Meine Kleine Prinzessin!“ Ich glaube, sie hat meine Tochter auch noch nicht einmal mit ihrem Vornamen angesprochen…
Mittlerweile bin ich auch so sauer auf den Freund meiner Schwiegermutter! Er sieht mein Kind scheinbar quasi als Therapie für sie, ständig macht er Fotos von ihr wenn sie das Kind auf dem Arm hat. Für ihn war ja auch alles wieder gut, ich war mit Kind bei ihr und habe nichts gesagt, als sie beim letzten Treffen ständig das Kind aus dem Kinderwagen nahm, um es die ganze Zeit im Arm zu halten. In mir brodelt das Gefühl, als Leihmutter für meine Schwiegermutter zu fungieren…

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Anne 8. Juni 2018 - 01:59

Ich verstehe dich sehr gut. Ich habe im Moment auch das Gefühl, dass ich mein Kind einfach nur beschütz muss vor meiner Schwiegermutter. Unser kleiner Mann ist jetzt 8 Wochen alt und seitdem ist kein Wochenende vergangen, an dem nicht irgendjemand da war. Sicherlich auch von meiner Seite der Familie, aber meine Familie verhält sich anders. Ich bekomme die Kriese, wenn meine Schwiegermutter einfach unseren Sohn hoch nimmt, ohne zu fragen. Letztens hat sie sich sogar einfach den Kinderwagen geschnappt und ist weg gegangen. Da war unser Sohn gerade mal 5 Wochen alt. Ich musste abpumpen und war nicht dabei. Am meisten ärgert mich, dass mein Partner es einfach zugelassen hat. Ein Baby gehört zu seiner Mutter, gerade am Anfang. Man ist selbst dabei sich noch in die Elternrolle zu finden und beginnt gerade sein Kind kennen zu lernen. Da weiß keine Oma, was das Klnd braucht. Meine Schwiegermutter ist dann leider auch so, dass sie non-stop auf ihn einredet. Sie achtet überhaupt nicht auf seine Bedürfnisse und das es ihm zu viel wird. Letztens habe ich ihn dann einfach genommen und habe den Raum verlassen, nur damit er nicht ständig voll gelabert wird. Natürlich habe ich dafür gleich einen Spruch kassiert.
Meine Schwiegermutter ist auch der Typ Mensch, der ein schlafendes Baby weckt, damit sie bespaßt wird. Ich verstehe so ein Verhalten nicht. Am Liebsten würde ich mal bei ihr nachts am Bett stehen und sie wecken, nur damit mir nicht langweilig ist. Ich finde dieses Verhalten absolut egoistisch.
Ich kann ja verstehen, dass man ein Baby gerne auf den Arm nimmt, aber es muss doch nicht andauernd sein. Zumal die Babys einen Bewegungsdrang haben und irgendwann lieber strampeln möchten. Ich finde es manchmal viel schöner mein Baby zu beobachten als ihn dauerhaft zu bespaßen.
Wir brauchen nur in die Einfahrt einbiegen und schon geht die Haustür auf und drauf auf den Maxi-Cosi.
Und dauernd erhalte ich irgendwelche Ratschläge. Ich brauche das nicht, ich fordere es ein. Mir ist das einfach immer zu viel. Zumal die Oma das Kind auch nicht so gut kennt, wie die Eltern. Die Ratschläge sind auch grundsätzlich so, wie sie es früher gemacht haben. Es soll nicht heißen, dass früher alles falsch war. Nein, aber jetzt wird manches eben anders gemacht und man muss als Eltern erst einmal seine eigenen Erfahrungen machen. Nur so kann man in seine Rolle hinein wachsen.
Warum verstehen das manche Omas nicht? Ist es die Generation? Wobei meine Mutter nicht so macht. Ich kann aber auch anders mit meiner Mutter reden. Ich denke, dass da auch ein Hauptproblem ist. Meine Mutter weiß, dass ich auch meinen Freiraum brauche. Ich brauche es nicht täglich mit ihr zu telefonieren. Meine Schwiegermutter ruft meinen Partner jeden Tag an! Manchmal frage ich mich; was man sich da noch erzählen kann. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass meine Schwiegermutter nicht mehr arbeitet und kein aktives Sozialleben hat.
Aber ich sehe nicht ein, dass dafür jetzt unsere kleine Familie herhalten muss. Wir brauchen doch auch mal etwas Zeit für uns. Egal, wie wir sie gestalten wollen. Jetzt sind wir schon etwas weiter weg gezogen-letztens Wochenende waren wir bei ihnen…. dieses Wochenende haben sie sich Sonntag wieder bei uns eingeladen. Das wäre der erste Sonntag seit der Geburt unseres Sohnes gewesen, den wir nur für uns gehabt hätten. Da uns seine Eltern beim Umzug geholfen haben, hat mein Partner da aber dann immer ein schlechtes Gewissen. Aber mir ist schon wieder ganz flau im Magen, wenn ich an den Sonntag denke. So das ich wieder nicht richtig schlafen kann. Und wie jeder mit einem Neugeboren weiß, ist Schlaf sowieso Mangelware.
UND am schlimmsten finde ich beim Verhalten dieser Schwiegermonster, dass sie damit Streit in der Beziehung der frisch gebackenen Eltern provozieren.

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Musictree 17. Juni 2018 - 14:30

Hallo an alle, die hier was geschrieben haben.
Ihr habt mir gerade zumindest das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Ich habe auch mein erstes Kind, bin jung Mama und beende meine Ausbildung nebenbei. Deshalb macht mein Freund Elternzeit und bei mir ist es nicht seine Mutter, sondern seine Oma, sie jedoch erst knappe 70 ist, also noch sehr jung für Uroma. Sie ist für mich die pure Konkurrenz und seit der Kleine da ist, setzt es mich unheimlich unter Druck, da wir auch im selben Haus wohnen, was allerdings aus finanziellen Gründen nicht anders möglich ist.
Ich versuche so viel wie möglich zu kämpfen, dass mein Sohn sich ihre verkorksten Erziehungsmethoden nicht angewöhnt, aber sie ist sehr übergriffig. Ich gebe mein Bestes und bin euch gerade sehr dankbar andere Geschichten gelesen zu haben.
Die einzige Sorge ist mein Sohn, der hoffentlich irgendwann mehr auf das Wort seiner Mutter als auf das seiner Uroma gibt und hoffentlich diesen Kampf nicht negativ in seiner kleinen Seele spürt. 🙁

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Schwiegeropfer 29. Juni 2018 - 09:02

Liebe Anja,
Ich bin so froh, hier von Gleichgesinnten zu lesen. Zu Hause versteht mich keiner… Meine Geschichte (zumindest bisher) ist ganz ähnlich wie deine. Seit der Geburt unserer Tochter vor 3,5 Wochen ist nichts mehr, wie es vorher war…
Zu meiner kleiner Schwiegermutter und ihrem Lebensabschnittsgefährten hatten wir immer guten Kontakt. Zwar ließ sie mich immer wieder spüren, dass ich eigentlich nicht „hausfraulich“ genug sei, aber da konnte ich drüber stehen. Überhaupt konnte ich bis vor Geburt meiner Tochter über erstaunlich vielen Sachen stehen. Zum Beispiel, dass ich schon während der Schwangerschaft mit unsagbar vielen Markenklamotten in Gr. 56 überhäuft worden bin, obwohl ich ständig wiederholt habe, dass ich genügend eigene Sachen hab. Zumal Größe 56 nur sehr kurzzeitig passt und es daher doch zu schade um das viele Geld ist. Ich könnte andere Dinge besser gebrauchen…
Am ersten Tag zu Hause mit unserem Neugeborenen, klingelte es an der Tür. Wir waren gerade mal vor 2 Stunden angekommen. Natürlich stand meine Schwiegermutter mit Freund vor der Tür. Sofort wollte sie das Baby haben, was ich ihr auch etwas widerwillig in den Arm legte. Sie forderte meinen Mann auf, in ihre Tasche zu sehen. Zum Vorschein kamen unzählige Klamotten (natürlich teure Marken), allesamt in Gr. 56… Ich bedankte mich zögerlich… Nach kurzer Zeit meinte mein Mann, wir müssten jetzt wirklich dringend auf die Baustelle unseres Hauses, da wir dringend was besprechen müssen. Meine Schwiegermutter stellte nur fest, dass sie doch auch mitkommen!
Seit der folgenden Szene, ist nichts mehr gut.
Kaum hielt das Auto, stand sie schon neben der Autotür, hinter der die Babyschale stand. Sie sagte, ich solle das Baby doch im Auto lassen, es sei zu kalt. (Dass dem Kind angeblich zu kalt sei, musste ich mir noch zu Hause von ihr anhören, mit ständiger Wiederholung, woraufhin ich meine Tochter, dem Frieden zuliebe, noch dicke Socken, eine Jacke und eine Mütze anzog. An einem sehr heißen Junitag.) Ich sagte nur, dass ich sie mitnehmen werde. Nach ihrer wiederholten Ermahnung, dem Kind sei zu kalt auf dem Bau, brüllte ich schon nahezu, dass ich sie mitnehmen werde.
Mein Mann und ich besprachen uns, während meine Schwiegermutter an der Babyschale rumschuckelte, in dem das bis dahin schlafende Kind lag. Meine Tochter begann zu schreien. Ich nahm mein Kind auf den Arm und versuchte sie zu beruhigen, während meine Schwiegermutter wie ein aufgescheuchtes Huhn hinter uns herrannte und mir erzählte, sie würde schreien weil ihr zu kalt sei. Sie habe es ja gesagt.
Ich drehte mich schon immer von ihr weg, aber sie lief mir, ständig meckernd, hinterher. Schließlich rutschte vom Gestrampel meiner Tochter eine Socke vom Fuß. Daraufhin zog ich ihr auch die zweite auch aus und wärmte die Füße in meiner Armbeuge. Schwiegermutter bemerkte nur, dass die Socken fehlten und lief aufgeregt über den Bau, um nach den vermeintlich fehlenden Socken zu suchen. Mein Mann bemerkte die Szene und forderte den Freund meiner Schwiegermutter auf, mit ihr nach Hause zu fahren. Ohne Erfolg…
Ich war Tage später noch sauer und suchte das Gespräch mit meinem Mann. Er versuchte Verständnis für seine Mutter in mir zu wecken… Ich sagte nur, es müsse ab sofort Regeln geben: 1. Kein unangemeldetes Vorbeikommen, 2. Keine Wagenladungen Klamotten mehr, 3. Kein Reinreden in meine Erziehung. Mein Mann konnte meine Situation nicht nachvollziehen. Willigte aber ein. Also beschlossen wir, in einem Gespräch diese Regeln bekannt zu geben.
Ich stellte keine Bilder mehr in unsere kleine WhatsApp-Gruppe und zog mich zurück. Dauernd wurde ich vom Freund meiner Schwiegermutter aufgefordert, doch Bilder zu schicken. Ich solle mich nicht „zieren“. Zwei Tage später erhielt ich Bilder aus einem Möbelgeschäft. Zu sehen waren ein Wickeltisch und ein Kleiderschrank. Exkurs: Die beiden wollten uns Kinderzimmermöbel schenken, was ich angesichts unseres Hausbaus auch dankend annahm. Doch hatte ich nicht damit gerechnet, dass meine Schwiegermutter mit ihrem Freund, der bezahlen sollte, schon während der Schwangerschaft dauernd loszog, um für uns welche auszusuchen. Sie entschied sich für eine sehr teure Serie. Sie war sehr sauer, als ich mir selbst ein Kinderbett aus einer anderen, günstigeren Serie kaufte. Die zu sehenden Möbel entstammten der ausgesuchten Serie meiner Schwiegermutter und ihr Freund schrieb dazu, ob uns das gefallen würde. Ich schrieb sauer zurück, wir hätten nicht einmal ein Haus! Wir würden uns melden, wenn wir etwas bräuchten! Sie sollen bitte gar nichts kaufen!!! Er schrieb nur „nö“… Aber die Möbel hatten sie nicht gekauft.
Ich bin innerlich geplatzt! Zwei Tage später baten wir meine Schwiegermutter zum Gespräch, ihr Freund war leider beruflich im Ausland. Wir machten unsere Position deutlich. Wieder bekamen wir Geschenke, diesmal Bettwäsche für unseren Stubenwagen… Wir haben ein Beistellbett ohne Bettzeug. Die kleine schläft nachts im Schlafsack.
Tage später keine Regung in der WhatsApp-Gruppe. Meine Schwägerin meinte, es fühle sich alles immer noch recht angespannt an. Also schrieb ich in die WhatsApp-Gruppe. Ich schrieb, dass der Babyfotograf gerade da war. Später am Tag, schickte ich auf Rat meines Mannes noch wieder ein paar Babybilder in die Gruppe. Daraufhin schrieb der Freund meiner Schwiegermutter nur, wie schade es doch sei, dass ich nicht die schönen geschenkten Klamotten angezogen hätte, wo ich mich doch schon nicht bedankt hätte… Offensichtlich dachte er, die Bilder wären die Fotografenbilder… Es waren aber ganz normale Handyaufnahmen.
Ich war wieder am Platzen! Also zog ich mich wieder zurück. Ich antwortete nichts, sicher wäre es dann in einer Katastrophe geendet…
Wieder einige Tage später sprach mich meine Schwägerin an. Schwiegermutter hätte weinend bei ihnen angerufen. Ich würde ihr das Kind wegnehmen wollen. Daraufhin sprach mein Mann nochmal mit ihr alleine. Sie war wirklich sehr traurig und hat mich scheinbar auch falsch verstanden. Das tat mir dann doch sehr Leid, also traf ich mich nochmal mit ihr, zog meiner Tochter einige von den geschenkten Sachen an und entschuldigte mich. Ich stellte auch noch einmal klar, wie ich es gemeint hatte. Es sei aber nicht in Ordnung, was ihr Freund in der Gruppe geschrieben hätte.
Ich sprach viel mit meinem Mann. Er musste ständig auf dem Bau arbeiten, ich bin um seines Schlafes Willen in ein anderes Zimmer gezogen. Wir haben uns kaum gesehen und wenn, ging es um das Thema. Unsere Ehe kriselt. Grundsätzlich sagt er immer, ich solle das Theater seiner Mutter ignorieren, das kann ich aber nicht. Niemand kann solch eine Situation wohl verstehen, wenn man nicht selbst Mutter ist…
Ich bat ihn, mit dem Freund seiner Mutter zu sprechen, was er auch tat. Leider ohne Erfolg. Dieser Mann sagte immer wieder zu meinem Mann, er werde sich nicht bei mir entschuldigen, aber es sei ja alles wieder gut. Er fände es unmöglich, wie ich mich seiner Freundin gegenüber verhalten habe und ich sei undankbar. Aber es sei ja alles wieder gut. Meine Schwiegermutter hat Depressionen und seit Bekanntgabe meiner Schwangerschaft ging es ihr so gut, die Geburt hat sie dann in ein regelrechtes Hoch versetzt. Leider ist sie dann in ein Loch gefallen. Aber jetzt sei alles wieder gut…
Bei unserer letzten Begegnung nahm er mich in den Arm und fragte, ob denn alles wieder gut sei. Ich erwiderte, wenn er sich bei mir entschuldigen würde, ja. Nein, das werde er nicht tun. Aber es sei ja alles wieder gut. Die Zeit würde das schon richten.
Ich stoße ständig auf Unverständnis. „Warum freust du dich nicht über Geschenke? Mit dir stimmt doch was nicht!“ war ein Satz, den ich mir vom Bruder meines Mannes anhören durfte. Mit meinem Mann ist es auch schwierig. Neulich kam er von seiner Mutter nach Hause, sie habe wieder geweint und sie habe ja auch Recht, ich solle doch öfter mit dem Baby vorbei kommen und Fotos schicken. Aber ganz ehrlich, wir haben uns seit Geburt meiner Tochter einmal die Woche gesehen und dieses ständige, laute Betüdeln, die Ausrufe wie wunderhübsch IHRE Kleine sei, es werde mal eine ganz Hübsche! Ich kann es nicht mehr hören! Mein Kind ist doch keine Anziehpuppe! Und immer sagt meine Schwiegermutter „Mein“ – „Meine Kleine Prinzessin!“ Ich glaube, sie hat meine Tochter auch noch nicht einmal mit ihrem Vornamen angesprochen…
Mittlerweile bin ich auch so sauer auf den Freund meiner Schwiegermutter! Er sieht mein Kind scheinbar quasi als Therapie für sie, ständig macht er Fotos von ihr wenn sie das Kind auf dem Arm hat. Für ihn war ja auch alles wieder gut, ich war mit Kind bei ihr und habe nichts gesagt, als sie beim letzten Treffen ständig das Kind aus dem Kinderwagen nahm, um es die ganze Zeit im Arm zu halten. In mir brodelt das Gefühl, als Leihmutter für meine Schwiegermutter zu fungieren…

Antworten
Februar Film GmbH 30. Mai 2018 - 13:47

Liebe Blogleserinnen und -leser,

die renommierte ZDF-Sendung „37 Grad“ dreht demnächst eine Reportage zu genau diesem Thema.
Die Sendung wird zeigen, wie präsent das Thema „Schwiegermütter“ in vielen Familien ist, für welche Konflikte es sorgt und welche Lösungsansätze es gibt. Ziel ist es, auf diese Problematik aufmerksam zu machen und damit auch Zuschauern zu helfen, die in einer ähnlichen Lage sind.

Wenn ihr von euren Erfahrungen erzählen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr euch ganz unverbindlich bei uns meldet:

Produktionsfirma Februar Film GmbH
Neue Grünstr. 17
10179 Berlin

Tel. 030 206 33994 54
E-Mail: [email protected]

Liebe Grüße und vielen Dank an Anja, dass wir diese Anfrage hier posten dürfen!

Antworten
Claudia 14. März 2018 - 11:53

Wirklich traurig das es soweit kommen muss. Die Kommentare sprechen Bände. Mir ging es auch so und ich kann es nur anders machen bei meinen Enkeln als meine Schwiegermutter. Es war und ist schlimm. Zur Zeit sind wir im Trennungsjahr nach 20 Jahren Ehe. Mein Noch-Ehemann hat nie wirklich zu mir gehalten.
Jetzt im Nachhinein bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass unsere Hochzeit der größte Fehler meines Lebens gewesen ist. Dachte immer ich heirate ja ihn und nicht seine Mutter. Über diese Naivität kann ich jetzt nur noch lachen und bin stolz darauf, dank eines starken und hilfreichen Freundes, den Mut gefasst zu haben diese Ehe zu beenden! Es ist wie ein Befreiungsschlag.

Antworten
Ulrike 23. Februar 2018 - 22:50

Hallo,

jetzt mal ganz ehrlich, ich finde das Verhalten der Mutter total übertrieben. Sie kann sich anscheinend auch überhaupt nicht in die Schwiegermutter eindenken und einfühlen. Vielleicht ist es genauso auch von Seiten der Schwiegermutter, jeder sieht immer nur sich selbst, es geht auch gar nicht unbedingt um das Baby, nur um die Mutter, was sie will und um die Schwiegermutter, was die will. Der Ehemann kann wohl beide verstehen und versucht irgendwie zu vermitteln. Schade. Ich denke, es liegt daran, weil es das erste Enkelkind und auch das erste Kind ist. Ich denke auch, es wird sich mit der Zeit geben. Ich finde es wäre ein guter Kompromiss, wenn Du ein bißchen auf die Schwiegermutter eingehst und ihren Kompromiss annimmst, dass Du ihr wenigstens Bilder und Videos zusendest. Vielleicht ist es ihr dann auch genug nach ein paar Tagen, wenn sie merkt, ja, ich habe Kontakt zu meinem Enkelkind, ich habe wenigstens Fotos. Und sei klug, mit der Zeit bist Du vielleicht froh, wenn die Oma auch mal gerne aufpasst. Es ist halt ein Problem, wenn es Dir selbst zuviel ist, denn es ist ja Dein Kind, und aber auch es ist auch ein emotionales Problem für die Oma, weil sie ja auch verwandt ist, und es ist doch normal, dass wir Frauen Babys total lieben, ich denke, das liegt nur daran.
Aber was mir auch aufgefallen ist, ist das sie sagte, es wäre ihr Baby, und der Opa erklärte, es wäre so üblich in der Familie. Es kann sein, dass die Oma selbst als Mutter ihr Kind an die Oma abgegeben hat, vielleicht hat sie auch darunter gelitten, und jetzt denkt sie vielleicht, dass sie jetzt an der Reihe ist. Aber das ist nicht in allen Familien so. Da muss sie leider damit leben, aber ich denke, das wird sie wohl längst realisiert haben, so schmerzlich es für sie wohl anfangs auch war, dass das jetzt nicht so läuft, wie sie es sich vielleicht auch einfach nur gewünscht, gedacht hat.
Du gibst ja Dein Kind nicht zum Stillen ab, nicht zum Wickeln oder so, oder? Einfach mal nur auf den Arm nehmen, kennen lernen, Dein Kind hat ja auch das Recht dazu andere Familienmitglieder mal wenigstens wahrzunehmen. Biologisch ist es natürlich wohl so, dass das Baby im ersten Lebensjahr nichts anderes will, als nur seine Mama. Danach kommt Mama und Papa. Aber es ist wohl bestimmt auch nicht schlimm, wenn da auch noch eine Oma ab und zu da ist.
Aber in der Bibel steht angeblich, man soll Abstand nehmen zu den Omas und Opas. Damit sich die neue Familie ungestört sich entwickeln kann. (Der Mann wird Vater und Mutter verlassen und seinem Weib anhangen und sie werden ein Fleisch sein – also Gott ist ja ziemlich weise, von daher) Ihr solltet also weiter wegziehen, vor allem, wenn das Problem sich länger hält. Es tut mir aber auch leid für die Oma. Aber es ist nun leider so, dass wir als Mütter die Mütter sind, und nicht mehr als Oma. Wie es dann wird als Oma, das kann man nicht bestimmen. Vielleicht kann man sich klug verhalten um das schlimmste zu vermeiden. Aber Du solltest, wie Du siehst auch nicht glauben, dass nur weil Du Dein Baby oft abgibst es automatisch Deine Schwiegertochter in spe es dann auch so tun wird, das klappt wohl nicht. Ich habe aber auch schon von einer Mutter gehört, die war so entnervt von ihren eigenen vier Kindern, dass sie keine Lust mehr auf die Enkelkinder hatte. Das finde ich jetzt auch nicht so nett eigentlich, da ist dann wieder das andere Extrem. Ein gesunder Mittelweg ist doch bestimmt sinnvoll.

Antworten
Ulrike 24. Februar 2018 - 00:40

Ich denke es ist einfach so, dass jeder die Situation auf seine Art und Weise erlebt, als Mutter hat man gerade die Geburt hinter sich, man muss in die neue Rolle sich einfinden, zu neuen Kräften kommen usw. usw. Ich glaube das ist auch normal, dass man sein Baby nicht so gerne hergibt, das ist vielleicht bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Auch wenn ich unten vielleicht anders geschrieben habe, war es bei mir wohl auch so, wie meine Schwester mir erzählt hat. Ich kann mich da nicht dran erinnern. Ich kann mich erinnern, dass mir das Stillen anfangs sehr weh getan hat, und ich konnte kaum was essen oder duschen oder auf die Toilette gehen. Ich habe deshalb trotzdem nicht um Hilfe gebeten, soweit ich mich erinnere, ich habe das schon geschafft. Aber es war sehr anstrengend. Ich war aber auch tagsüber alleine und abends kam mein Mann erst spät heim. Ab und zu kam meine Mutter vorbei, und hat mich leider auch teils etwas genervt. Bei meiner Schwester sehe ich nun auch, dass sie sich teilweise über Dinge sehr aufregt, wo man als Nichtmutter es vielleicht gar nicht richtig verstehen kann. Ich kann mich aber noch erinnern, dass ich mich auch oft so aufgeregt habe über diverse Dinge in dieser frühen Zeit. Es liegt vielleicht einfach an den Hormonen usw.
Ich habe aber auch gemerkt, man kann sich selbst als Mutter sehr vertrauen, man fühlt, was für das eigene Kind richtig ist. Das ist etwas, was die anderen so nicht können. Und das können die anderen auch dann nicht richtig verstehen.
Man sagt ja auch, wenn man ein Kind hat, dann ist ein Teil des eigenen Herzens in diesem Kind (oder so ähnlich). Jetzt geht es Dir und Deinem Mann so, weil es Euer Kind ist. Aber es ist auch das Kindeskind Deiner Schwiegermutter, und so wie ein Teil ihres Herzens vielleicht wohl immer noch in ihrem Kind, Deinem Mann ist, so ist dadurch auch ein kleines Stückchen ihres Herzens in Deinem Kind mitdrin.
Alles Gute wünsche ich für alle Mütter, Väter, Oma, Opas, Tanten, Onkels und Kinder usw.

Antworten
DaddyCool 12. März 2018 - 21:43

Auch als Vater finde ich mich gerade in der gleichen Situation wieder. Meine Frau und ich wohnen im Mehrfamilienhaus der verwitweten Schwiegermutter. Schon vor der Geburt unseres Sohnes gab es heftige Diskussionen und immer wieder Seitenhiebe, mal war es der aufgezwungene Ehevertrag, dann die Ehe per se. Sätze wie, „jetzt ist es zu spät, die Ringe sind ja schon gekauft „, brennen sich in mein Kopf. Mit der Geburt unseres Sohnes und dem Satz, der Schwiegermutter, dass unser 4 Monate altes Kind nicht mehr auf ihrem Schoß lachen würde, nachdem es bei mir gewesen war, entbrannte bei mir wohl endgültig die Wut in mir… leider habe ich aus beruflichen Gründen nur 3 Wochen Urlaub direkt nach der Geburt nehmen können und mir graut es, wenn die S.mutter in meiner Abwesenheit wohl fast täglich bei meiner Frau und Kind sitzt. Ständig bekommen wir irgendeinen Gutschein geschenkt, der das Aufpassen des Kindes nachsich zieht… m liebsten würde ich samt Frau und Kind ausziehen, was allerdings ein großer Schritt für meine Frau bedeutet! Neulich fiel der Satz: das positive an Dir ist, dass es ohne Dich wohl auch kein Enkel gäbe. Na ganz toll.

Antworten
Kamila 27. Mai 2018 - 21:03

Furchtbar unpassender Kommentar. Gruselig, dass es Menschen gibt, die so denken…

Antworten
Schwiegermuddi 15. Februar 2018 - 23:14

Das liest sich hier ja alles spannender als ein Roman. Ich fühle mich hier in vielen Beiträgen zurückversetzt in die Zeit, als meine Kinder Säuglinge waren. Auch bei mir griff die Verwandtschaft, einschließlich Schwiegermutter, gierig nach meinen neugeborenen Kindern und ich habe das gehasst.
Heute (30 Jahre später) bin ich selber eine Schwiegermutter und Oma eines kleinen Enkels. Mein Sohn und meine Schwiegertochter wohnen bei uns im Dachgeschoss und mein Mann und ich im Parterre unseres Hauses. Als mein kleiner Sonnenschein geboren wurde, habe ich mich zurückgehalten. Bin ins Krankenhaus gefahren und habe nicht nach dem schlafenden Enkel gegriffen. Als die jungen Eltern mit dem Baby nach Hause kamen, bin ich nicht ständig die Treppe hoch gelaufen und wollte das Baby haben. Mein Mann und ich haben gesagt meldet euch, wenn ihr uns braucht, wir sind für euch da. Wir haben nicht ständig geklingelt oder Ansprüche an das Baby gestellt. Ich kann als Schwiegermutter allen Oma´s nur raten, lasst die junge Familie in Ruhe. Gönnt ihnen die Kennenlernzeit mit dem Baby. Bei uns ist es so, dass unser Sohn oder die Schwiegertochter von selber kommen und wir dann gemeinsame Zeit mit dem Enkel verbringen. Wir drängen uns auch heute nicht auf und das funktioniert prima. Wir lassen der jungen Familie ihre Privatsphäre. Ich stürme nicht an den kleinen Enkel, wenn die Schwiegertochter vom Einkaufen oder Spazierengehen heimkommt. Nach der Geburt kam unsere Verwandtschaft zu Besuch. Es waren Leute dabei, die von mir verlangten, ich solle den kleinen Enkel oben bei der Schwiegertochter holen und sie wollten dann das Baby unbedingt halten. Leute, die meine Schwiegertochter noch nie in ihrem Leben gesehen hatte. Die Verwandtschaft meinte, man würde schließlich was schenken, dann könnte man sowas auch verlangen. In solchen Fällen habe ich dann als Schwiegermutter meinen bösen Trieb ausgelebt und die Verwandtschaft in Grund und Boden gestampft. Bei uns wird kein schlafendes Baby zum Rumreichen hervorgeholt. Meine Schwiegertochter bringt mir den kleinen Schatz oft, damit ich mal ein paar Stunden auf ihn aufpasse. Sie weiß, dass er bei mir in guten Händen ist. Aber auch hierbei dränge ich mich nicht auf, sondern warte bis ich darum gefragt werde. Wenn ich mit dem Kinderwagen spazieren gehe, dann kommen oft Leute und wollen dem Kleinen direkt ins Gesicht fassen. Ich habe dann die Hand ganz schnell dazwischen und erkläre den Leuten, dass sie auch nicht von jemand Fremdem im Gesicht angefasst werden wollen. Auch bei Familienfeiern wird unser Enkel nicht herumgereicht. Meine Schwiegertochter vertraut mir den kleinen Enkel lieber an als ihrer eigenen Mutter. Letzte Woche hat unser kleiner Schatz (jetzt 4 Monate alt) bei uns übernachtet, weil die Eltern mal durchschlafen wollten. Auch hierauf habe ich nicht gedrängt, sondern gewartet bis die jungen Eltern darum fragten. Liebe Schwiegermuttis haltet euch zurück, so schwer es auch fällt. Nicht ständig an der Schwiegertochter rumkritisieren. Baby zu warm oder zu kalt angezogen. Andre Nahrung füttern und und und… Lasst den Eltern Freiraum. Vielleicht könnt ihr dann euer Enkelchen auch so genießen, wie ich es tue. Ich liebe meinen kleinen Spatz über alles und freue mich, dass ihn mir meine Schwiegertochter so oft anvertraut. Ich bin noch berufstätig, aber wenn es heißt, kannst du mal grad auf den Kleinen aufpassen, dann lasse ich alles stehn und liegen und dann zählt nur der Kleine. Enkel.

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Februar Film GmbH 30. Mai 2018 - 13:58

Hallo Schwiegermuddi,

das klingt wirklich nach einem tollen, fairen Verhältnis. Wir drehen für die renommierte ZDF-Sendung „37 Grad“ demnächst eine Reportage zum Thema Schwiegermütter und möchten auch positive Beispiele zeigen und anderen Familien Mut machen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du Lust hast, dich für ein unverbindliches Gespräch bei uns zu melden.

Vielen Dank und lieben Gruß,
Christin

Produktionsfirma Februar Film GmbH
Neue Grünstr. 17
10179 Berlin

Tel. 030 206 33994 54
E-Mail: [email protected]

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Michaela 2. August 2018 - 14:02

Liebe Schwiegermuddi, kann man dich mal ausleihen? Du bringst die Sache auf den Punkt und machst es genau richtig. Ich denke jede Schwiegertochter möchte zumindest ein entspanntes Verhältnis zu ihren Schwiegereltern und nicht mit Bauchschmerzen und einer Woche vorher schon schlechter Laune zu den Schwiegereltern fahren, immer im Hinterkopf, was denn wohl wieder passieren wird. Das wird aber nur klappen, wenn sich die Schwiegereltern um 180° drehen und sich an die Kinder und deren Bedürfnisse anpassen und nicht mit allen Mitteln ihren Willen durchsetzen wollen.

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Josie 26. Dezember 2017 - 20:52

Ich denke nicht, dass sich der Bericht gegen Schwiegermütter richtet. Ich sehe hier das Problem, dass dieser damals noch frischen Familie von Anfang an kein Freiraum zur Entfaltung gegeben wurde. Verkackt auf ganzer Linie, würde ich das nennen. Ist nebensächlich, ob sich das um die Schwiegermutter, die Tante oder sonst wen handelt. Ich empfinde aufdringliche Menschen auch als sehr unangenehm, besonders im nahen Umfeld, wo es schon schwieriger wird sie zu meiden. Bei Fremden kann man einfach weg gehen. Diese Situation ist schon haariger. Kann ich sehr gut verstehen, dass die Mutter sich von so viel Aufdringlichkeit/Kontrolle gestört fühlte. Wäre mir nicht anders gegangen. Mit Ü30 ist es in meinen Augen nicht zu viel verlangt, wie ein erwachsener freier Mensch behandelt werden zu wollen. STAY STRONG!

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Schalmei 15. Dezember 2017 - 11:23

Hallo, liebe Anja,

der „FRASS DER SCHWIEGERMUTTER“ ist DEIN Kind. (ich schreibe gerade einen gleihnamigen Roman)

Es ist Deinen Schilderungen nach zu urteilen und aus meiner Erfahrung heraus subjektiv gesehen ein so genanntes „Objekt für narzisstische Zufuhr“ einer möglicherweise persönlichkeitssgestörten Frau, daher muss unbedingt ABSTAND, SCHUTZ und MUT in den ALLTAG eingebracht werden – denn wehret den Anfängen! Dein Mann muss handeln, Punkt.

Liebe Töchter von Schwiegermüttern, die meinen, sie wären der Mittelpunkt der Welt! Aber sie sind nur emotional verkümmerte Wesen, die nach Aufmerksamkeit trachten.

Der Beitrag beschreibt eine Zeit, in der die Fronten in Herkunfts- und Kernfamilien (Begriff aus familientherapeutischer Sicht) unbedingt geklärt werden müssen. Ich habe mich leider von einer Tyrannos-Schwiegermutter über mehr als 14 Jahre schwer in mein Leben hineinreden, beeinflussen, demütigen, erniedigen und auf offener Strasse vor meinen Kindern beleidigen lassen. Fakt ist, der Mann kann sich nicht positionieren – er muss (!) sich positionieren. Das ist die einzige Chance, am Anfang einer Familiengründung (also jetzt in den ersten Wochen, wo das Baby auf der Welt ist) zu wehren. Ich habe es immer falsch gemacht, meinen Mann, der in massiver emotionaler Abhängigkeit zu seiner Mutter stand und bis heute steht, eine Erklärung für diesen armen Mann zu finden, der sich nebst Mutter auch noch und schließlich selbst von ihr hat in unsere Ehe hineinreden lassen.
Unbedingt lesen: https://www.amazon.de/Hassgeliebte-Schwiegermutter-Felicitas-Heyne/dp/3636063995

Meine, seit 8 Monaten nicht mehr in meinem Alltag regierende, üble Art von Schwiergermütter es geschafft, meine Ehe auseinanderzubringen. Das geschieht in rund 8 Prozent aller deutschen Ehen.

Auch Frauen können Gefühlstäterinnen sein (www.re-empowerment.de), vor allem hasserfüllte Frauen, deren Position sie in der Familie nun als gefährdet ansehen, wenn eine neue Frau das gleiche kann wie sie: Kinder bekommen. Mit Reden und vielen Gesprächen ist dieser Konflikt nicht beizulegen, nur mit Abstand.

Du wirst ihr niemals genügen.

Zieh weg und lebe Dein Leben mit Deinem Mann.

Bis bald, viel Glück und setze Dich durch!

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Anja 15. Dezember 2017 - 11:31

Liebe Schalmei,

vielen Dank für Deinen Kommentar, Deine Gedanken dazu und die Leseempfehlungen. Der Artikel ist allerdings nicht von mir, sondern wie im ersten Absatz geschrieben ein Gastartikel einer Leserin.
Ich habe keine Erfahrungen persönlich damit, aber kenne auch einige Aspekte von den Müttern, die ich als Hebamme begleiten durfte. Auch den vielen Kommentaren nach, hat dieses Thema eine wirklich hohe Brisanz.
Wann wird Dein Buch dazu erscheinen?

Herzliche Grüße, Anja

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Anke 2. November 2017 - 23:36

Schon in der Bibel steht geschrieben: „Seid furchtbar und wehret euch!“

Man, das sind Omas die ihr Heil schon vor Jahrzehnten darin fanden, ausschließlich Mutter und Hausfrau zu sein!

Keine Hobbies, keine Freunde. Immer nur für Kinder und Mann da.
Aber was kann die Schwiegertochter und die Enkel dafür?

Das sind Leute, die wirklich kein eigenes Leben haben.

Wo die Ehe kriselt, kaum dass das letzte Kind ausgezogen ist.

Arme Existenzen.

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Barbara 6. Dezember 2017 - 10:33

Dieser Erfahrungsbericht geht bei mir gerade runter wie Öl. Vielen Dank für die Offenheit! Mich, als Schwiegermama, bekräftigt er in meiner Entscheidung,, erst gar nicht das Aufwachsen des Enkelkindes mitbekommen zu wollen. Damit sind sämtliche (möglichen) Probleme aus der Welt. Das Zauberwort heißt: Entfernung. Je weiter, um so besser. Als Schwiegermama wird man so gut wie nie den Status der anderen Großmutter erlangen. Warum sich also den Stress antun und riskieren, dass die frische Mama sich bedrängt und bevormundet fühlen könnte? Das Enkelkind wird auch ohne Besuche bei -oder von- der Schwiegermama groß. Schade, dass die Schwiegermama im Beitrag nicht so denkt wie ich. Aber allen Schwiegermamas, die das hier lesen, kann ich nur raten: Lasst die frischgebackenen Mamis in Ruhe. Zieht euch zurück; ruft nicht an und macht auch keine Besuche. Werdet unsichtbar und… wartet einfach ab. Entweder melden sich die frischen Eltern von alleine… oder nicht. Wenn nicht, ist es ihre Entscheidung.

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Katrin 6. Dezember 2017 - 13:58

Schon sclimm was man hier liest, nicht?
Unsere Soehne zaehlen wohl nicht.
Aber naja, die Uhr dreht sich. Alles kommt zurueck. So ist es!
Ich liebe meine kleine Enkelin so sehr. Mein Herz wuerde brechen sollte ich sie nicht sehen duerfen.
Meine Schwiegertochter meldet sich zwar fast nur wenn sie Rat braucht aber egal. Ich komme trotzdem gut zurecht.
Kann mich nicht beklagen (wenn ich lese wi die anderen sich verhalten)
Ich bin fast ein Glueckspilz!

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Johanna 30. Dezember 2017 - 03:02

Kann ich dich bitte als Schwiegermutter adoptieren?;)

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Tina 1. Januar 2018 - 18:48

Von so einer Schwiegermama wie dir kann ich nur träumen!

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Evi 22. April 2018 - 10:43

Ja das ist alles traurig. Ich habe jetzt viele Beiträge von den Schwiegertöchtern gelesen. Ich bin selber Mutter von 2 erwachsenen Kindern, komme aus einer Grossfamilie mit vielen, vielen Enkeln und Urenkel. Wir haben seit 8 Wochen einen einzigen, da meine Tochter an Krebs erkrankt ist kann sie selbst keine Kinder bekommen. Unsere Schwiegertochter und Enkel wird von uns weder bedrängt noch bevormundet . Da wir auch kein schlafendes Baby stören wollen, aber wir dürfen es noch nich mal anschauen wenn er auf der Couch liegt. Dann heisst es wir mischen uns deren Erziehung ein?? Es darf auch keine Küsschen auf den Hinterkopf geben. Wenn es ginge gar kein Kontakt. Aber eine Mutter oder Schwiegersmutter schrieb das auch der Enkel ein Teil des Herzens der Schwiegermutter ist. Schließlich ist das doch das Kind vom Sohn. Ich kann für mich persönlich nich verstehen was das für eine gefühlskalte Welt heut zu Tage und in Zukunft wird wenn man das kleine Menschenkind nicht anschauen, anfassen und seine Zuneigung zeigen darf. Ja nach dem es zu der Auseinandersetzung mit der Schwiegertochter kam, bin ich jetzt auch der Meinung besser gar kein Kontakt zum Enkel, als nur auf Befehl oder unter Druck gesetzt den kleinen zu sehen. Denn wenn keine Nähe aufgebaut werden darf von Anfang an, hat man eh nur ein fremdes Kind.

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Barbara 9. Mai 2018 - 00:02

Liebe Schwiegermama EVI, es tut mir wirklich sehr leid, dass du so brutal auf den Boden der Tatsachen geholt wurdest. Da du nicht schreibst, wie sich dein Sohn verhält, dürfte es genauso sein, wie bei vielen anderen Söhnen in gleicher Situation auch: Was die Frau will, wird befolgt. Widerspruch? Zwecklos!
Ich war schon Jahre vor der Geburt des Enkels vorgewarnt, konnte und habe mich emotional darauf einstellen können. Anfassen? Strengstens verboten. Küssen? Niemals! Auf den Arm nehmen? Absurder Gedanke! Wer das Baby SEHEN wollte, sollte erst das Ritual „Desinfektion“ durchlaufen. Nein, nicht nur Handdesinfektion, auch Mundschutz und Schutzhandschuhe anlegen. Alles total übertrieben. Während wir immer noch auf Nachricht warteten, ob das Kleine geboren war, gab es bereits erste Fotos in sozialen Netzwerken. Die andere Oma mit Enkelchen auf dem Arm. Ohne Mundschutz und Wegwerf-Handschuhe. Anfangs war ich noch traurig über den Nicht-Kontakt, aber für meine Nerven war und ist er ein Segen. Schlimmer als das finde ich das Verhalten des Sohnes, aber ändern kann man einen erwachsenen Menschen ja nicht.
Der eigene Enkel als fremdes Kind? Ja, sehe ich auch so. Für ein fremdes Kind würden wir unseren Garten auch nicht in ein Spieleparadies verwandeln; für den eigenen Enkel allerdings sofort. Aber noch warten wir auf Nachricht, dass er überhaupt das Licht der Welt erblickt hat und… nächstes Jahr wird er eingeschult…

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Maria 8. April 2019 - 01:17

Mir kommen gerade die Tränen. Was ist da passiert, dass Sohn, der ja ein erwachsener Mann ist und Schwiegertochter so reagieren? Mir hat vor Jahren meine betagte Tante schon gesagt, als die „Mädchen ins Haus“ kamen, war sie als Mutter bei ihren Söhnen abgemeldet. Es zählten nur noch was D. und C. wollten. Ich könnte es nicht so recht glauben, denn eine Schwiegermutter wie sie wäre mein Traum gewesen. Sie schilderte mir weiter, dass ab diesem Zeitraum Mund halten angesagt war, was ich inzwischen auch von einer anderen Frau mit diesen Worten gehört hatte, wo Ei sich die Frage stellt, ob das bei den Müttern der Schwiegertöchter auch so ist. Ich glaube nicht. Inzwischen bin ich selbst Betroffene und merke, wie sich der Sohn verändert, obwohl die Schwiegertochter versucht, es nicht so offenbar werden zu lassen. Von daher kann ich wohl noch von Glück sagen. Allerdings verstehe ich hier die ST überhaupt nicht, die sich darüber aufregen, wenn die SM zu dem Baby mein kleiner Schatz sagen. Was soll das? Den meisten SM ist sehr wohl klar, dass es nicht i h r
Kind ist. Sie drücken damit dich nur ihre Zuneigung aus. Darüber sollten die jungen Eltern doch froh sein.

Becci 2. November 2017 - 22:59

Ich teile meine Ansicht mit Anon, die scheinbar über einen scharfsinnigen Verstand verfügt und das Kernproblem erkannt hat.
Meine Tochter steckt auch in so einer Misere. Es ist immer das Gleiche, sie heult sich bei mir aus, wenn sie wieder fertig gemacht wurde. Mir tut das weh mein Kind so zu sehen, aber mehr als zuhören und trösten kann ich auch nicht. Ich halte mich da raus und mische nicht mit. Sie ist erwachsen und muss zusehen, wie sie damit fertig wird. Ich an ihrer Stelle, hätte Mann samt seiner Mutter schon längst in den A…. getreten, aber das würde ich ihr nie sagen. Es ist ihr Leben und ich möchte sie nicht beeinflussen.

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Februar Film GmbH 30. Mai 2018 - 14:02

Hallo Becci,

das klingt wirklich sehr anstrengend für deine Tochter. Wir drehen für die renommierte ZDF-Sendung „37 Grad“ demnächst eine Reportage zu genau diesem Thema. Die Sendung wird zeigen, wie präsent das Thema Schwiegermutter in vielen Familien ist, für welche Konflikte es sorgt und welche Lösungsansätze es gibt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn deine Tochter Lust hat, sich für ein unverbindliches Gespräch bei uns zu melden.

Vielen Dank und lieben Gruß,
Christin

Produktionsfirma Februar Film GmbH
Neue Grünstr. 17
10179 Berlin

Tel. 030 206 33994 54
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Anke 2. November 2017 - 22:31

Ungelogen: Mor wurde beim lesen richtig schlecht und innerlich zog sich ALLES zusammen.

Die Schwiegermutter ist ja wie Gollum:
„Mein Schaaaaaaaatzzzz!“

Gruselig.

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Ford Stewart 2. November 2017 - 21:12

Bei schwierigen (Schwieger-) Eltern rate ich sehr zur Auseinandersetzung mit folgenden Themen: Emotionale Erpressung, Narzisstische Persönlichkeitsstörung (bei Müttern/Vätern)

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Anke 2. November 2017 - 22:33

Jap. War auch mein Gedanke.
Die sind echt überall…
Hart.

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Tina 3. Oktober 2017 - 11:09

Ich bekomme Gänsehaut diese Zeilen zu lesen…
mir geht es genau so!
Sogar mit dem Schergen Todesfall in der Familie… ich habe genau 4 Wochen nach Geburt meines kleinen Sohnes meine Mutter verloren…
meine Schwiegereltern waren nach der Beerdigung wieder so, als wäre nie etwas passiert. Haben mir keinen Raum für Trauer gelassen
Nahmen mit und meinem Partner ohne zu fragen einfach das Kind vom Arm wie Ware im Supermarkt
Steckten ihm die Finger in den Mund, weil sie mir nicht glauben will, dass ich ihn gerade gefüttert habe und der festen Meinung ist, er habe Hunger (mein Sohn war beim ersten Vorfall keine 6 Wochen alt und hat noch keinen Impfschutz. Zumal Babys an allem saugen, was sie in den Mund bekommen und dies kein Indiz dafür ist, dass sie hungrig sind…) und bemängelten die Fotos, die wir für Verwandtschaft mitgaben.
Der kleine wird rumgereicht wie ein wanderpokal und er darf nicht mal richtig ausschlafen, ohne das die Oma schon 20cm vor seinem Gesicht hockt und ihn lauthals anquitscht, während ich ihn noch auf dem Arm halte… ich hätte nie das beste Verhältnis zu meinem Schwiegervater. Eigentlich ignorierte er mich schon immer, ohne jeglichen Grund. Aber nach meinem Kind trachtet er förmlich. Ich bin nur die gebährmaschine, die ihn das Kind ausgesch….en hat. Als Mutter werde ich nicht respektiert oder wahrgenommen. Meine Worte waren auch, dass ich keine Macht über mein Kind habe, wenn die beiden da sind…

Ab da an ist mir der A… geplatzt und ich habe mich zurück gezogen. Ich will nicht, dass die beiden in die Nähe von meinem Kind kommen und meine Partnerschaft ist auch am Ende deswegen, weil ich wenig Verständnis dafür bekomme.
Durch all diesen Stress mit dem Tod meiner Mutter, meinem Sohn, der ein kleines high-need-Baby ist und den übergriffugen und aufdringlichen Schwiegereltern habe ich sogar eine postnatale Depression und weiß keinen Ausweg mehr…
es tut einfach nur gut von anderen Müttern zu lesen, denen es auch so geht.
Denn ich bekomme oft zu hören, dass das alles nicht so schlimm ist und wir deswegen nicht streiten sollten

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Katrin 6. Oktober 2017 - 03:18

Echt schade dass Sie nicht mit Ihre Schwiegereltern sprechen
Naja, Sie haben ja eine Super Mutter….
Machen Sie sich selbst und Ihrem Mann ein Gefallen? Lesen Sie nchmal genau was Sie da schreiben…
Vielleicht faellt Ihnen was auf
Wuensche Ihnen und Familie samt Schwiegereltern viel Glueck!

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Eva 13. Oktober 2017 - 11:42

Bei mir auch! Meine Mutter ist zwei Wochen nach der Geburt meines Sohnes gestorben. Darauf die Schwiegermutter am Telefon: Naja, wenigstens konnte sie den Kleinen noch sehen. Ich: Ja, aber nur zwei mal. Sie: Aber wir haben ihn noch gar nicht gesehen!
Sie wohnen zum Glück weiter weg, kamen dann aber zwei Tage nach dem Tod meiner Mutter über ein Wochenende zu Besuch. Das Thema wurde ausgespart. Stattdessen wurde sich auf das Baby gestürzt. Ich bin heute noch so wütend auf mich, dass ich nichts gesagt habe, aber ich war damals nicht in der Lage dazu…

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MomToBe2017 24. Oktober 2017 - 21:02

Ich habe die Befürchtung, mich erwartet ähnliches..
Kurz zu meiner Person/Geschichte: ich bin 22 Jahre jung und habe eine abgeschlossene Ausbildung. Meine Mama verstarb als ich 17 Jahre alt war an Krebs. Sie war von meinem Vater geschieden und hatte das alleinige Sorgerecht, Kontakt zu ihm besteht (aus vielen Gründen) nicht. Ich habe zwei ältere Geschwister, einen großen Bruder und eine große Schwester mit selbst drei Kindern. Zu dem Rest meiner Familie fehlt jeglicher Kontakt. Meinen Freund kenne ich seit über einem Jahr, meine „Schwiegereltern“ jedoch noch kein ganzes. Relativ schnell bin ich bei meinem Freund eingezogen, obwohl ich eine eigene Wohnung hatte. Wir waren so verliebt. Anfang des Jahres haben wir beschlossen, nach 5 Monaten Beziehung, dass wir uns ein Baby wünschen. Mein Freund, 5 Jahre älter als ich, wünschte sich das Baby so sehr! Einigen von euch mag das sehr schnell erscheinen, aber wir waren uns so sicher. Es klappte direkt beim ersten Versuch und wir waren überglücklich.
Die ersten 11 Wochen meiner Schwangerschaft verliefen Problemlos. Wir überraschten seine Mama und seinen Papa zum Muttertag und vorzeitigem Vatertag mit einem kleinen Geschenk, dass sie Großeltern werden würden. Die Freunde war groß und ein paar Tränen wurden vergossen.

Zur ersten Feindiagnostik wurde eine auffällige Nackenfalte festgestellt und für uns zerbrach eine kleine Welt. Nach einem ausgiebigen Gespräch mit meinem Frauenarzt entschieden wir uns für eine Fruchtwasserpunktion, in der 13. SSW, um eine Trisomie ausschließen zu können. Mein Freund flog in dieser Woche mit seinen Eltern in den lang versprochenen Urlaub für 14 Tage. Schweren Herzens verabschiedete ich mich von ihm und überstand alle nachfolgenden Behandlungen und Untersuchungen allein. Wie erzählten seinen Eltern nichts davon, damit sie Sorglos in den Urlaub fliegen konnten.
Ich sprach mit meiner Schwester darüber, da bei meinem Neffen in der 20SSW ebenfalls Verdacht auf Trisomie bestand.
Am 01.06.2017 erfuhr ich das erste mal, dass mein Baby gesund sei und eine Trisomie ausgeschlossen werden kann. Meinen Freund, der ein paar Tage später aus dem Urlaub zurück kam, überraschte ich damit. Wir erzählten auch dann seinen Eltern nichts davon um keine schlafenden Hunde zu wecken.
Der Rest seiner Familie freute sich ebenfalls sichtlich, als wir die Neuigkeit auf seinem 27. Geburtstag verkündeten. Auch meine Geschwister waren überglücklich und wünschten uns nur das beste.

Mit voranschreiten der Schwangerschaft entstanden die ersten Probleme mit seinen (sonst so lockeren) Eltern. Wir waren viel bei ihnen, besuchten sie regelmäßig und verbrachten viel Zeit zusammen am Wochenende. Sein Vater (von Mo-Fr auf Montage) war nur am Wochenende Zuhause. Auch darauf nahmen wir Rücksicht und kamen deshalb mindestens einmal am Wochenende zu Besuch.

Zu meiner momentanen Situation:
Ich bin schwanger in der 35 SSW und mein Baby wird voraussichtlich am 02.12.2017 das Licht der Welt erblicken.
Seit ich schwanger bin, habe ich die Mama meines Freundes immer als große Unterstützung gesehen. Ich war froh darüber, dass ich offen mit ihr über viele Sachen sprechen konnte und auch sie für mich einer kleiner „Mama-Ersatz“ war.
Zurückblickend war das vielleicht mein Fehler.
Anfangs war die Rede davon, dass wir in das selbe Dorf zu ihnen ziehen sollen, direkt unter ihre Wohnung. Wir wohnen in einer 2 Raum Wohnung die anfangs zu klein erschien. Mein Freund war begeistert von der Idee doch ich betrachtete das ganze kritisch. Ich unterhielt mich oft darüber mit ihm, weil ich mir Sorgen machte dass seine Eltern zu sehr im Geschehen dabei sind. Nach einiger Zeit wurde das ganze verworfen, was keine Freunde mit sich brachte. Meine Schwiegermutter sagte uns, sie würde nicht jedes Mal zu uns in die Stadt fahren wenn wir was brauchen oder sie uns unterstützen soll. (Das Dorf wo die Eltern meines Freundes wohnen ist von unserer Wohnung aus 5 KM entfernt und die Arbeit meiner Schwiegermutter 3 Gehminuten). Sein Vater drohte damit, wenn wir in eine andere Wohnung ziehen wollen, nicht beim Umzug zu helfen.
Dennoch ließen wir uns nicht überreden und das war wohl die beste Entscheidung. Wir wohnen noch in unserer 2 Raum Wohnung, aus dem einfachen Grund das wir bislang keine passende Wohnung gefunden haben und bisher alles so eingerichtet und ausgerichtet haben, das wir die Anfangszeit gut zu dritt in dieser Wohnung zurecht kommen.
Seine Eltern waren anfangs über diese Entscheidung ebenfalls sauer. Sein Vater erzählte uns lauthals „das Kind braucht ein eigenes Kinderzimmer, es schläft nicht im Elternschlafzimmer“ ich versuchte oft ihm zu erklären, dass mein Baby auch bei uns schlafen würde die Anfangszeit, wenn es ein eigenes Zimmer hätte. Doch er sagte immer nur „bei meinem Sohn war das nicht so, also wird das bei meinem Enkel auch nicht so sein“. Wir hielten unserer Meinung stand und seine Eltern gingen oftmals beleidigt nach Hause.
Irgendwann jedoch fanden sie sich auch mit diesem Gedanken ab und es war kein Streitthema mehr, dafür folgten weitere.
Meine Schwester (Mutter von drei Kindern) empfahl mir einen kleinen Laufstall für unser Wohnzimmer, ich fand diese Idee sehr gut und schaute im Internet eifrig danach.
Meine Schwiegermutter jedoch diskutierte mit mir über die Anschaffung eines Laufstalls. Es wäre eine Unart das Baby am Tag da hinein zu legen und sich nebenbei um den Haushalt zu kümmern. Das Baby MUSS in seinem Bett liegen sobald es schlafen möchte, der Raum in dem es schläft MUSS dunkel und kühl sein und es darf keinerlei Alltagsgeräusche hören.
Ich werde das erste mal Mama, aber diese Ansicht erschien mir sehr seltsam. Darauf hin fragte ich meine Hebamme die mich wortwörtlich fragte ob meine Schwiegereltern hinter dem Mond leben würden.
Sie belegte keines der Sachen, die meine Schwiegermutter erzählt hatte.
Wir kauften einen Laufstall. Beleidigt begutachtete sie ihn mit „schön, aber wir kaufen nicht alles mit Eulen“, da auf dem Nestchen des Laufstalls eine kleine Eule zu sehen ist. Ich ignorierte diese Aussage, da ich Eulen eigentlich sehr niedlich finde und einer weiteren Diskussion aus dem Weg gehen wollte.
Ein paar Wochen später fuhr meine Schwiegermutter mit meinem Freund und mir los und schaute sich Kinderwagen an mit uns. Mein Freund und ich hatten uns im Internet noch nicht kundig gemacht über geeignete Modelle und suchten uns erstmal die aus, die uns optisch am ehesten angesprochen haben. Meine Schwiegermutter hat an jedem Kinderwagen der uns gefiel etwas auszusetzen. Sie zeigte uns super sportliche Kinderwagen die ihr gefielen aber zu uns überhaupt nicht passten. Wieder war sie beleidigt und sagte „macht doch was ihr wollt“. Dennoch haben wir sie immer mit eingebunden und gefragt doch irgendwann sprach sie nur noch so, als würde sie allein den Kinderwagen fahren und als müsste er nur ihr gefallen.
Ein paar Tage vorher erzählte mir mein Freund, dass seine Eltern uns einen Kinderwagen schenken wollen, doch das wollte ich nicht. Ich fand die Geste sehr nett, jedoch einfach zu viel. Mein Freund meinte immer wieder dass es okay wäre, da sie ihn ja für ihr Enkelkind kaufen würden und nicht direkt für uns, jedoch wollte ich es nicht.
Zurück zum Kauf: wir standen also im Laden und fuhren etliche Kinderwagen. Irgendwann hatten wir uns für zwei entschieden und überlegten welcher es werden würde. Meine Schwiegermutter tendierte zu dem teurem für 900€, denn wer billig kauft, kauft zweimal. Mein Freund und ich tendierten allerdings zu der anderen Variante für 600€. Sie redete uns immer wieder ein, dass der Kinderwagen den sie bevorzugte der bessere sei. Wir bräuchten uns keine gedanken über den Preis machen, sie und mein Schwiegervater möchten ihn bezahlen.
An diesem Tag kauften wir keinen. Wir fuhren nach Hause und belasen und im Internet und entschieden und für die 900€ Variante. Dennoch wollte ich nicht, dass meine Schwiegereltern den Kinderwagen kauften. Ich wusste genau, dass wenn sie das taten uns das auch immer vorhalten würden, wenn es mal nicht nach deren Nase geht.. „aber denkt doch mal daran als wir euch den Kinderwagen gekauft haben, ihr seid so undankbar“. Das wäre leider nicht das erste mal gewesen und auch aus diesem Grund wollte ich es außerdem nicht!
Bei einem kleinen Abendspaziergang entdeckten wir den selben Kinderwagen für 780€, wir reservierten diesen, da kurz vor Ladenschluss war und wollten zusammen mit seinen Eltern am daraufkommenden Montag hin, da mein Freund darauf bestand dass meine Schwiegereltern den Kinderwagen kauften.
Dennoch entschieden wir uns erstmal dazu in das Werk des Kinderwagens zu fahren um ihn eventuell noch günstiger zu kaufen. Wir kamen in die Halle mit den ausgestellten Kinderwagen, meine Schwiegermutter war natürlich dabei, und fanden den gleichen wie in dem Laden bei uns in der Stadt. Wir fuhren ihn noch 1-2 Runden und waren uns relativ schnell einig. Trotzdem fuhren wir noch in ein anderes Werk würden dort aber nicht fündig. Auf dem Rückweg besprachen wir uns im Auto und waren uns einig, dieser Kinderwagen soll es werden.
Zurück in der Halle angekommen habe ich eine andere Farbe gesehen, die mich mehr angesprochen hatte als dieses helle grau, das der ausgesuchte Kinderwagen hatte.
Wir überlegten hin und her, auch meinem Freund gefiel die Farbe. Meine Schwiegermutter war genervt und sauer, da wir uns ja im Auto für auch ihre Variante entschieden hatte und ihr die neue Farbe nicht gefiel. Die Verkäuferin war im Kundenhdspräch und wir warteten auf sie um sie zu fragen ob diese Farbe auch bei dem Modell dass wir ausgesucht hatten möglich wäre. Wir saßen an der Seite und überlegten was uns besser gefallen würde, mein Freund schlug vor dass wir eine Münze werfen, ich lehnte ab. Aus dem Grund dass ich diesen Kinderwagen drei Jahre fahren würde und ich mir schon sicher sein möchte dass die Farbe auch die richtige Wahl war.
Meine Schwiegermutter wurde wütend und zickte mich an, dass ich nur Angst hätte dass ich meinen Willen nicht durchsetzen kann. Sie stand hinter meinem Freund und sagte zu ihm „ich weiß genau dass dir der hellgraue Kinderwagen besser gefällt, lass dir nichts anderes einreden“. Auch dann bin ich etwas lauter geworden, ich sagte ihr dass es unsere Entscheidung wäre weil wir mehr mit dem Kinderwagen fahren werden, irgendwann zickten wir uns alle an, mein Freund meinte urplötzlich dass ihm meine ausgesuchte Farbe nicht mehr gefällt und seine Mutter grinste vor sich hin. Wir diskutierten eine Weile und seine Mutter sprach immer dazwischen und ihm zu, dass er mir ruhig mal die Meinung sagen soll.
Ich fand das eine Unverschämtheit! Irgendwann war mir die Kinderwagenfarbe egal und mir ging es nur noch um das Verhalten seiner Mutter, das er nicht wahrgenommen hatte.
Ich sagte zu ihr, dass ich keinen Kinderwagen möchte der mir nicht zu 100% gefällt, worauf hin sie die Halle verließ und zu mir sagte dass sie dann den Kinderwagen auch nicht kaufen würde. Das war mir recht.
Die Farbe des Kinderwagens war für unser Modell nicht möglich und somit entschieden wir uns für die vorherig ausgesuchte Farbe. Mein Freund und ich waren wieder im Einklang und bestellten den Kinderwagen. Nach ein paar Minuten kam meine Schwiegermutter zurück und die Stimmung kippte erneut. Sie stichelte und ich schnappte mir die Rechnung des Kinderwagens und lief vor zum Auto. Mein Freund war voller Vorfreude auf den Kinderwagen, ich jedoch war sauer auf seine Mutter, die auf dem Parkplatz tat als wäre nichts gewesen. Sie schaute mich an und fragte was mein Problem sei, dass ich auch rein gehen könnte und den Wagen abbestellen solle wenn mir die Farbe nicht gefällt. Ich sagte ihr dass es mir überhaupt nicht um die Farbe gehen würde und setzte mich ins Auto.
Wir fuhren zurück und ich sprach kein Wort zu beiden.
Mein Freund verstand nicht wieso ich wütend war. Ich wollte doch einfach nur einen Kinderwagen aussuchen, ohne Diskussionen und Streit. Für mich ist das der erste Kinderwagen den ich kaufen würde und ich denke wenn man sich dann vielleicht nochmal für eine andere Farbe entscheidet, dann ist das kein Grund für seine Mutter sauer und beleidigt zu sein.
An diesem Tag war alles zu viel für mich. Sie verabschiedete uns und meinte lachend dass sie froh ist das wir uns einigen konnte auch wenn es manchmal ein bisschen stressig ist.
Für meinen Freund ist nichts passiert, er schwieg mich jedoch an. Abends im Bett begann die Diskussion, ich erklärte ihm dass es nicht die Farbe war die mich störte sondern die Art und Weise wie seine Mutter mit mir redet.
Auch er hatte es irgendwann eingesehen, dass sie sich zu sehr eingebracht hat und meinte, er würde mit seinen Eltern sprechen.

Es vergingen seither zwei Wochen, in denen wir seine Eltern auch nicht gesehen habe weil ich es vorerst ablehnte. Ich wollte nicht dass sie ständig Entscheidungen treffen die unser unser ungeborenes Baby betreffen.
Am Sonntag lud ich seine Mutter zum Abendbrot ein, ich erzählte meinem Freund davon und dass wir mit ihr sprechen werden. Wir besprachen untereinander 1-2 Sachen, die wir klären wollen, ua. Kreißsaal und Geburt. Bei uns in der Stadt gibt es zwei Krankenhäuser, das eine hat einen sehr schlechten Ruf und das andere keine Kinderklinik da es ein sehr kleines familiäres Krankenhaus ist.
Mein Freund entschied sich für die familiärere Variante, ich allerdings habe mich für ein anderes Krankenhaus in einer andere Stadt die 20min von uns entfernt ist entschieden. Wir besichtigten dort den Kreißsaal, mein Freund der selber schon wegen einer OP in diesem Krankenhaus lag, fühlte sich wohl aber betrachtete das ganze sehr oberflächlich. Er wollte dass das Baby in der selben Stadt wie er geboren wird. Und genau das wollten auch seine Eltern. Sie waren sauer auf mich wie ich entscheiden konnte, dass wir in eine andere Stadt fahren. Meine Schwiegermutter meinte, dass ich an sie denken solle, sie müssten ja so weit fahren um ihr Enkel zu besuchen.
Meine Geschwister, die eine ganze Stunde von meinem Wunschkrankenhaus weg wohnen, sehen das ganze gelassen.
Ich habe mir die Klinik ausgesucht, da sie in der Nähe ist und sehr sehr hoch angepriesen wird. Man hört nur Gutes. Zudem liegt mein Baby noch in Beckenendlage (mit dem Kopf nach oben) und da möchte ich in keiner Klinik einen Kaiserschnitt wo es keine Kinderklinik/Kinderarzt gibt.
Mein Freund und ich haben mit meiner Hebamme über die Geburt gesprochen und auch sie war der Meinung in das von mir ausgesuchte Krankenhaus zu fahren, falls mit dem Baby etwas ist/passiert bei einem Kaiserschnitt (mit dem ich momentan rechnen muss).
Außerdem habe ich durch die anfänglich auffällige Nackenfalte nach wie vor Sorgen, da mein Frauenarzt meinte es könnte auch eine Stoffwechselerkrankung sein oder etwas anderes das nach der Geburt festgestellt wird, was der Test von der Fruchtwasserpunktion nicht sehen kann.
Auch deshalb gilt für mich: sicher ist sicher.

Wir saßen wie ausgemacht beim Abendbrot und sprachen ein paar Dinge an. Dass wir alleine in den Kreißsaal gehen wollen, worauf sie beleidigt meinte sie wolle sowieso nicht mit. Und dass wir danach die Zeit im Kreißsaal erstmal alleine für uns haben wollen, sollte sich die Maus noch drehen und wie eine natürliche Geburt haben. Darauf hin wurde das ganze schon kritisch, als ich ihr dann sagte dass ich am ersten Tag (im Falle einer länger Stündigen natürlichen Geburt) nicht sofort Besuch möchte fuhr sie mich an wie ich ihr verbieten könnte ihr Enkel kennenzulernen, sie wird schließlich Oma.
Ich habe versucht ihr zu erklären dass ich eventuell erstmal gerne Zeit mit meinem Freund und unserer Tochter verbringen möchte bevor alle kommen, ich vielleicht auch erstmal Schlaf oder eine Dusche brauche und danach gerne alle kommen können wenn auch wir uns ein bisschen ausgeruht haben. Darauf hin meinte sie, dass ich das vergessen kann. Ich müsste mich für niemanden schön machen, es kommt sowieso keiner wegen mir sondern nur wegen ihrem Enkelkind, und wenn ich noch 5 Stunden schlafen möchte, wartet sie auf keinen Fall so lange, da wird das Baby aus dem Zimmer geschoben, ich müsse ja nicht dabei sein.
Ich war kurz sprachlos und habe dann nur gemeint „ich dachte ihr würdet auch einfach mal fragen wie die Geburt war und es mir geht, aber scheinbar nicht“. Sie wollte dann urplötzlich beleidigt gehen.
Sie erzählte davon dass ich nach einem Kaiserschnitt sowieso auf der Intensivstation liegen würde und das Baby erstmal zwei Tage nicht sehe, was auch nicht stimmt. Das war vor 20 Jahren so.
Mein Freund war sauer und hielt hier vor man könne nicht ordentlich mit ihr reden, dass das alles nichts bringen würde und sie einiges kaputt macht.
Sie stand mit Jacke im Türrahmen und wartete bis er fertig gesprochen hatte. Sie diskutierte dass es sie nicht verstehen kann wieso wir alleine entscheiden würden wo das Baby geboren wird, mein Schwiegervater deshalb auch mehr als sauer wäre und drohte permanent damit was wäre, wenn er mit am Tisch sitzen würde.
Wir stritten eine Weile hin und her, bis sie anfing sich darüber zu beschweren dass sie meine Geschwister nicht kennen würde und ich ihnen meine Geschwister vorenthalten weil ich was zu verbergen hätte. Ich war erneut sprachlos. Meine Geschwister wohnen nicht in der selben Stadt wie mein Freund und ich. Wir sehen sie daher eher selten, da auch jeder sein eigenes Leben hat, berufstätig ist und es deshalb oftmals an Zeit fehlt weil sich die Arbeitszeiten überschneiden. Außerdem ist meine Familie (leider) nicht so, dass sie gewillt ist in die Familie des Partners der Schwester oder des Bruders mit aufgenommen zu werden. Deshalb ist es einfach für meine Geschwister auch nicht wichtig die Eltern meines Freundes kennenzulernen, sondern nur wichtig meinen Freund zu kennen. Und anders haben wir das noch nie gehandhabt.
Nach unzähligen Unterstellungen, wie dass ich ungeplant schwanger geworden wäre unter einem Vorwand meinem Freund zu schaden, wurde auch mir die Sache langsam zu bunt. Genau das würden meine Schwiegereltern von mir denken und in diesem Punkt war auch mein Freund keine Hilfe für mich.
Er schaute auf den Boden und wartete bis das Gespräch beendet wurde, er sagte seiner mutet nicht dass er das Baby wollte und sie fühlte sich bestätigt in seiner Stille.
Ich habe mich noch nie so derartig schlecht gefühlt, sodass mir die Vorfreude auf mein Baby auch genommen wurde.
Ich verstehe nicht wie man mir 6 Wochen vor der Geburt soetwas sagen kann.
Für sein Vater ist unser Baby „das Ding“ wenn er über sie spricht. Und für seine Mutter ist unser Baby ihr Eigentum. Auch sie plant schon Urlaube und derartige Dinge, um uns das Baby zu entreißen. Grenzen gibt es nicht, nicht einmal im Krankenhaus.
Sie besucht uns wenn sie das möchte, nicht wenn wir bereit sein. Sie wird schließlich Oma, was haben wir als Eltern schon dazu einzuwenden.
Ich muss ganz ehrlich sagen dass mich das alles sehr traurig macht, ich hatte so sehr gehofft dass sich an unserem Verhältnis nichts verändert, da unsere Maus nur die Großeltern väterlicherseits hat.
Aber ich werde bis zur Geburt den Kontakt aufs wesentliche reduzieren, weil ich mich einfach wieder auf die Geburt freuen möchte.
Allerdings habe ich sehr große Angst davor, was passiert wenn unser Baby erstmal da ist.
All diese Sachen belasten die Beziehung zu meinem Freund der teilweise mehr zu seinen Eltern hält als zu mir, da aus ihm ja auch etwas geworden ist und daher seine Eltern wissen was sie erzählen.

Auch ich denke manchmal dass ich momentan zu sensibel auf einiges reagiere, aber für mich fühlt es sich nicht richtig an.
Ich wüsste dass meine Mama immer danach gegangen wäre, wie es mir am besten geht und nicht danach was sie möchte.
Die Eltern meines Freundes haben mich in der Zeit meiner Schwangerschaft nicht einmal gefragt was ich möchte, sie haben immer nur damit argumentiert was sie möchten.
Und es ganz noch einige Sachen die vorgefallen sind, was für euch vielleicht ua. nur Kleinigkeiten sind, sind für mich Kleinigkeiten die sich summieren und mich unglücklich und unzufrieden machen. Und man nicht vernünftig darüber sprechen kann um sie aus der Welt zu schaffen.

Antworten
Katrin 27. Oktober 2017 - 02:41

Sagen Sie Ihrer Schwiegermutter was Sie wirklich dnken, was Sie fuehlen, was Sie wuetend macht und und und
Aber versuchen Sie das bei einer Tasse Kaffee bei Ihnen zu Hause, alleine.
Geben Sie Ihrer Schwiegermutter das Gefuehl dass Sie sie moegen. Sprechen Sie mit Ihr!
Sollte sich dann nichts aendern dann ist sie selber Schuld

Antworten
S.T. 3. November 2017 - 14:38

Liebe Momtobe2017,

mich macht es traurig deine Zeilen zu lesen. Halte den Beeinflussungen stand, wenn du einknickst, dann kommen noch viel mehr Forderungen auf dich zu. Du kennst doch sicher den Spruch mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand…
Dir steht das alleinige Entscheidungsrecht über deine Entbindung zu, lass dir das bitte nicht nehmen. Dein Mann/Freund hält im besten Fall Händchen, doch mehr kann er auch nicht zur Geburt beitragen, im Gegensatz zu dir. Das ist eine Sache, in die hat sich keiner einzumischen. Ich lese das Wort „Dorf „, häufig ist bei den Alteingesessenen das Leben in einer Demokratie noch nicht angekommen, häufig gibt dort die Mutter als Familienoberhaupt den Ton an und ein Großteil der Kommunikation läuft über sie „deine Schwester macht dies“, „dein Vater sagt das“ and so on. Diese Art der Kommunikation trägt auch zu vielen Konflikten bei. Lass dich nicht beeinflussen mit Sprüchen wie „hier hat das Kind einen Garten“, „auf dem Dorf ist alles viel sicherer“, „hier hat das Kind ein Kinderzimmer “ und bleib in deiner 2 Raum Wohnung! Ein Baby braucht die Liebe und Wärme seiner Eltern und kein eigenes Zimmer. Schon mal auf dem Dorf einen Krankenwagen gerufen oder ein Krankenhaus gesehen…? Ärztliche Versorgung und Polizeipräsenz zählt auch zu Sicherheit.
Du hast ein sehr gutes Gespür, vertrau darauf. Wenn du bedrängt wirst oder Entscheidungen getroffen werden, dann lass dich nicht überrumpeln, geh in dich und überlege genau und am besten nochmal eine Nacht darüber schlafen. Du hast einen großen Vorteil, den viele Betroffene nicht hatten, du weisst was dich erwartet. Du hast Zeit dich vorzubereiten und eine Strategie zu wählen, setze viele „Wie/Weshalb/Warum Fragen ein, wer fragt der führt. Viele wurden einfach nur überrumpelt und haben mit solchen Übergriffen nicht gerechnet. Ich würde ein letztes Mal das Gespräch suchen mit deinen beiden Schwiegereltern, mit deinem Mann und im besten Fall Hebamme als neutrale Person, auf öffentlichen Grund und Boden, dann kannst du nämlich die Situation verlassen, wenn es ein Drama wird. Der SM, würde ich auch ganz offen sagen, dass du die Anwesenheit von Hebamme und Mann wünscht, ob das für sie in Ordnung wäre. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, ich fürchte, du wirst keine guten Karten haben. Alteingesessen Dorfler oder die, die ihre 40/50/60 Jahre whatever da leben, sind stur, uneinsichtig und Hinterwäldler.
Vertraue dich deiner Hebamme an, du wirst nach der Geburt geschwächt sein, sie wird und kann dir helfen Übergriffe abzuwehren.

(Der Text spiegelt nur meine eigene Erfahrung wieder, jedem Einzelnen bleibt überlassen wie er handeln möchte.)

Antworten
Mami An 1. Oktober 2017 - 13:39

Echt der Wahnsinn wie vielen Mamis es hier so geht und ich dachte schon ich bin vielleicht zu empfindlich. Danke danke. Ich habe seit Monaten schlaflose Nächte deswegen.
Wenn ich zurückdenke hat das Theater schon begonnen als mein Mann zu mir gezogen ist.
Da war die Schwiegermutti schon eifersüchtig.
Weiter ging es als wir dann geheiratet haben und im gleichen Jahr noch dazu gebaut. Da hat man dann richtig gemerkt das ihr das gar nicht recht war, das wir 40 km weiter weg bauen und das noch im selben Ort in dem auch meine Eltern wohnen.
Bei der Hochzeit die ich zum größten Teil geplant und organisiert habe da mein Mann sich dafür um alle Hausangelegenheiten in der zeit gekümmert hat war ihr dann auch nicht recht.
Sie machte dann Vorschläge im Nachhinein wo schon alles organisiert war und war beleidigt das ich das dann nicht mehr berücksichtigen konnte ( noch dazu auch gar nicht umsetzbar)
Aber das schlimmste kam dann erst mit der Schwangerschaft und der Geburt meiner kleinen jetzt mittlerweile 20 Monate alten Tochter. Sie war schon immer auf meine Eltern eifersüchtig da ich zu ihnen ein wirklich gutes Verhältnis habe.Da meine Mam ganz viel aufgehoben hat für mich an Babykleidung (von Verwandten ) und auch schon im Vorfeld meine Eltern gesagt haben Sie zahlen uns das Kinderzimmer, hätte ich wieder eine beleidigte Schwiegermutter obwohl es ja noch viel mehr gibt was Sie dann beisteuern durfte( Kinderwagen, Maxi cosi, usw…)Aber zuerst wurde ich wieder bestraft mit Blicken und dem beleidigten getue. Ich hätte jedes mal ein schlechtes Gewissen wenn ich ihr sagen musste das brauchen wir nicht.
Als die kleine dann auf der Welt war hätten wir auch ständig jede Menge Besuch.
Und endlich Zuhause hatte ich auch keine Ruhe.
Ständig wollte meine Schwiegermutter vorbeikommen. Auch die Eigennützigen Geschenke die sie mir dann zum Geburtstag gemacht hat wie:“ Zeit in Dosen“ und die Termine, 3 in einer Woche auch gleich festgelegt hätte. Oder ein Candellightdinner mit meinem Mann damit Sie Babysitten kann usw.
War mir als frisch gebackene Mama von ihrem kleinem Wunschkind einfach zu viel.
Kurz darauf bestand Sie dann darauf jede Woche ihr Enkelkind sehen zu dürfen. Und da ich eh noch voll mit Hormonen und irgendwie total Überrumpelt war hab ich auch nichts dagegen gesagt.1x die Woche ist ok wenn es nicht gerade die ersten Wochen sind in denen man eigentlich seine Ruhe braucht von der bei mir auch nicht sehr einfachen Geburt. Nur ist es dann nicht dabei geblieben. Und wenn Sie da war war sie so besitzergreifend das ich heulen hätte können.
Sie hat meine Tochter nicht mal zum schlafen hingelegt nein das arme Mäuslein musste so krum im Arm weiterschlafen auch aufs Köpfchen hat sie nicht richtig aufgepasst.trotz mehrmaligem darauf hinweisen auch von Seiten meines Mannes. Ich frag mich wie sie 2 Söhne groß gezogen hat. Naja ich musste mir immer wieder sagen Sie gehen ja bald wieder. Sonst wäre ich durchgedreht.
Ja und mann musste ja immer Sonntags kommen an dem Tag war ich auch schon vor meiner Tochter immer bei meinen Eltern zum Mittagessen da an dem Tag immer meine Ganze Familie, Meine Eltern und meine Schwester mit Sohn ,zusammen kommen da jeder von uns unterschiedlich arbeitet.
Da mein Mann Samstag nachts arbeitet war er eh nie vor Sonntag Nachmittag wach.
Und genau da müsste dann die Schwiegermama auch kommen, denn es kann ja nicht sein das Meine Eltern die kleine öfter sehen als Sie.
Und wenn dann die kleine geschlafen hat wenn ich dann von meinen Eltern kam war man wieder beleidigt und hat einen ein schlechtes Gewissen gemacht. Nur das Sie ihr vorbei kommen auch nicht nach hinten verschieben wollte. Denn meine kleine macht(und das bis heute noch) zu der Zeit immer ihren Mittagsschlaf.Ich find es einfach grausam wenn ich sie wecken muss nur damit sie mit Oma spielt.
Meine Eltern sind da kein bisschen eingeschnappt und drängen auch nicht drauf das ich vorbeikomm oder Sie kommen dürfen. Sie sagen nur Mädchen wenn du uns brauchst meldest dich wir sind ja nicht weit weg.
Oder meine Mam ruft an ob sie mir schnell was vom einkaufen mitbringen soll wenn sie gerade geht da ist alles viel entspannter und keine Spur von Eifersucht. Meine Tochter liebt ihre Großeltern beide Seiten.
Einmal bin ich am Sonntag eine halbe Stunde später gekommen( meine kleine ist erst kurz vorher eingeschlafen und eine halbe Stunde wollte ich ihr auf jeden Fall gönnen danach war Sie dann leider auch noch nass so das ich Sie umziehen musste, da ich mein Kind sicher nicht in durchnässten Klamotten, Anfang November,im Kinderwagen,durch den Ort schiebe.) Ihr könnt euch nicht vorstellen was ich mir anhören durfte, wie unverschämt ich sei Sie warten zu lassen und und und.da bin Ich dann auch mal ausgeflippt. Denn das wohl meiner Tochter steht an erster Stelle. Ab da ist Sie dann eine Stunde später aufgeschlagen was ja auch nicht immer klappt da mein Kind keine Maschine ist die auf Knopfdruck einschläft jetzt wo Sie älter ist schläft Sie nur noch einmal am Tag dafür aber min. 2 Stunden. So kommt es vor das sie manchmal eben noch gar nicht geschlafen hat da Sie eben nicht um halb 2 sondern erst um halb 3 müde geworden ist da ich Sie ja dann aber nicht mehr wirklich einschlafen lassen darf weil ja sonst wieder Theather herrscht wenn ich nicht pünklich um 3 da bin.Jeder der kleine Kinder hat weiß wie es mit der Pünktlichkeit klappt. Da meine Mutter, kurz bevor meine Tochter ein Jahr alt wurde, in Rente ist, war von vorne herein klar das Sie die Betreuung übernimmt wenn ich wieder arbeiten gehe.Meine Schwiegermutter redete so lange auf meinen Mann ein das er es für gut hielt die kleine in eine Krippe zu stecken. Sie würde das auch bezahlen.Zum Glück gibt es bei uns im Dorf keine und noch dazu wäre es von unseren Arbeitszeiten her nicht machbar gewesen. Womit wir jetzt ,auch mein Mann mittlerweile, ganz froh sind meine Mama zu haben.
Tja damit hat dann meine Schwiegermutter verkündet Sie nimmt jetzt jeden Freitag Mittag frei und passt dann auf Anna auf bös mein Mann nach Hause kommt.
Mir dreht es jedes mal den Magen um denn von vorausgegaenen Babysittings haben wir schon so einiges erlebt, das schlimmste das mein Kind den ganzen Tag nichts gegessen und kaum was getrunken hat. Noch dazu macht Sie alles was meine kleine wil,l auch Sachen die sie nicht soll, nur nicht mit ihr schimpfen. Wenn Sie dann wieder bei mir oder meinem Mann ist bekommen wir das ab wenn wir auch mal Nein sagen müssen da dreht Sie jedes mal durch und schmeißt mit Sachen oder haut uns.
Naja des lieben Frieden Willens könnte ich auch nicht nein sagen da ich keine Lust auf Streit mit meinem Mann habe und mir das rumgeheult meiner Schwiegermutter ersparen wollte. Denn eigentlich gibt es ja keinen triftigen Grund Sie möchte ja nur Zeit mit ihrer Enkelin verbringen.
Da ich jetzt wieder Schwanger bin und des öfteren mal Zuhause wegen Problemen. Das passt ihr auch nicht da sie dann Freitags nicht gebraucht wird. Meine kleine und Ich genießen natürlich unsere gemeinsame Zeit miteinander.
Da ist sie dann auch wieder eifersüchtig und will ständig mehr Zeit mit meiner Tochter und wenn ich dann sag das ich ja nix mehr groß mache und selber auf sie aufpass drückt man auf die Tränendrüse und ist wieder Beleidigt. Wenn’s nach ihr geht soll ich mir jedes mal eine Beschäftigung suchen damit sie mit meiner Tochter ungestört spielen kann.
Wir genießen die Zeit die ich zuhause bin, schlafen lang und auch Mittags ich muss meine Süße nicht hetzen weil ich los muss das tut mir auch sehr gut.mir wird ihr ganzes Eifersüchtiges Verhalten schon lang zu viel. Ich schlafe schlecht bekomm Bauchschmerzen wenn ich weiß das Sie wieder kommt.
Mein Mann wollte mit ihr reden jetzt werden Depresionen vorgeschoben.
Mir wird richtig übel wenn ich dran denke das in 3 Monaten unsere 2. Geboren wird.
Denn Sie hat letzte Woche schon angemerkt das Sie sich ja dann auch Urlaub nimmt wenn mein Mann Urlaub hat nach der Geburt. “ um uns zu unterstützen“ Eher um sich wieder alles unter den Nagel zu reißen mich wieder beim stillen zu stören oder meine dann große Tochter abkapseln. Obwohl wir sie Zeit wirklich als kleine Familie bräuchten.

Antworten
Anke 2. November 2017 - 22:51

Warum schützt du dein Kind nicht vor dieser Frau?
DU bist die Mutter und dein Kind ist mpde und sie kommt und will bespaßt werden?
Ich habe auch so einen Schwiegertiger, aber DEN Zahn hab ich ihr am 3 Tag nach der Geburt gezogen. Und danach noch weitere 10 Monate. Danach war (endlich!) Ruhe.
Mein Kind = Meine Regeln.

Bedenke bitte: Du möchtest doch sicher Kinder, die ihre Bedürfnisse mitteilen können und sie ggf auch durchsetzen?
Wenn dein Kind aber lernt dass es sogar egal ist, wann es müde ist, hast du im allerschlimmsten Fall irgendwann ein Kind, das Opfer ist. Denn das ist sie jetzt schon.
Dein Schwiegertiger ist übergriffig und distanzlos.
Bitte, bitte schütze deine Kinder vor ihr!
Tu es für deine Kinder.
Sie brauchen dich.
Sei stark! Du kannst das!

Erkläre nichts mehr.
Schaffe Fakten.
Diskutiere nicht mehr.
Bitte nicht mehr.
Beschwichtige nicht mehr.
Lerne, dass wenn sie es nach 20 Monaten Omasein nucht kapiert, sie es nie mehr kapiert.

Ich würde so einer Frau nichtmal mehr die Tür öffnen.

Denk dran: Deine (ok, Eure 😉 ) Regeln!

Viel Glück euch 4 🙂

Antworten
Yvonne 30. September 2017 - 18:49

Eine interessante Untersuchung über Schwiegermütter: http://www.spektrum.de/magazin/warum-gibt-es-grossmuetter/829410

Antworten
Anke 2. November 2017 - 22:58

Aus dem Artikel:
„Die höhere Überlebenswahrscheinlichkeit junger Kinder schien in dieser Statistik lediglich auf die Großmütter von mütterlicher Seite zurückzugehen. Mit dieser Oma allein starben sogar noch etwas weniger Kinder als mit beiden Omas. Lebte aber nur noch die Mutter des Vaters, sank die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Kindes bis zum fünften Geburtstag sogar unter den Wert, als wenn es gar keine Großmutter mehr gehabt hätte.“

Faszinierend!

Antworten
Katrin 6. November 2017 - 16:05

Faszinierend?
Naja, denken Sie daran wenn Sie (moeglicherweise) selbst eine Scwiegermutter werden!
Ich bin eine und liebe Sohn, Schwiegertochter und Enkelin.

Antworten
J. 18. September 2017 - 17:44

Ein respektvoller und achtsamer Umgang miteinander, würde solche Konflikte erst gar nicht entstehen lassen. Wenn mir eine Person gegenüber äußert Ruhe zu benötigen und dazu noch alles darauf hindeutet, würde ich sie in Ruhe lassen. Stattdessen wird nur noch weitere Unruhe gestiftet. Das Ende ist keine Überraschung für mich. Zwang hat noch nie zum erwünschten Ergebnis geführt, sondern zu Abneigung, Ablehnung und Vermeidung, das lernen wir bereits im Geschichtsunterricht.
Ja und das Rauchen ist für mich ein No Go. Das zieht in die Haare, Kleidung und setzt sich überall ab. Da hilft auch kein Hände waschen und vorbildlich finde ich da auch nichts dran. Vor allem wenn Kinder mit der Nachahmung von Erwachsenen anfangen. Da wird meiner Meinung nach die nächste Rauchergeneration herangezüchtet. Drei Personen aus meiner Familie sind an den Folgen gestorben, deswegen habe ich kein Verständnis dafür, wenn so fahrlässig und verharmlosend damit umgegangen wird, vor allem mit der Vorbildfunktion. Ich finde da kann Oma (egal welche) auch mal ein bestimmtes Körperteil zusanmenkneifen und rauchen, wenn das Enkelkind wieder weg ist, oder ein Pflaster oder Kaugummi für die Zeit nehmen.

Antworten
Katrin 14. September 2017 - 01:53

Also alle hatten wir eine Schwiegermutter oder?
Oft handelt es sich um ein Generation Problem denn frueher haben die Familien zusammen gehalten.
Meistens mussten die Frauen Ihre Arbeitsplaetze wieder aufnehmen und waren ganz frof eine Schwiegermutter zu haben.
Man machte sich einfach weniger Gedanken.
Heute hat sich vieles geaendert wegen den Mutterschutz was sicherlich eine super Sache ist.
Ich moechte hier allen Schwiegertoechter mit diesem Rat ein wenig helfen:
Versucht mal eure Schwiegermama so zu behanden wie eure eigene Mutter und Ihr werdet sehen es wirkt!
Wisst Ihr, Schwiegermuetter haben auch Kinder………..
An Schwiegermuetter sag ich:
Behandelt eure Schwiegertochter als waere es eure Tochter, seid gerecht und versucht euch zu erinnern wie es war.
UND aber vor allem:
Schwiegertoechter versucht nicht immer einer Mutter sein Kind (euren Mann) zu entziehen, denn Sie leidet genau so wie Ihr.
Am Ende ist es so:
Man kriegt alles zurueck…….

Antworten
Anon 20. September 2017 - 17:32

Und ich wette, Du bist schon Schwiegermutter. Du versuchst zwar hier die Seite der Schwiegertöchter halbherzig zu sehen, aber igdwie scheinst Du doch mehr die Schwiegermütter zu verstehen. Du kannst doch nicht die Beziehung zwischen einer, als Bsp.: Mutter und ihrem
..sagen wir mal… 43jährigen Sohn…wo man sich als Frau schon ein bißchen distanziert haben sollte von seinem erwachsenen Kind, und dies vor allem sein Leben leben lassen sollte, egal wie sehr man leidet als Mutter, eben genau DAS gehört dazu und ist Lauf des Lebens und bedeutet sein Kind zu lieben. Ich lasse es ins Leben hinaus, lasse mein Kind (in diesem Fall Sohn) alles tun was es glücklich macht, lass es Erfahrungen sammeln, Fehler machen (denn die gehören zum Erfahrung machen dazu), eventuell eine Frau finden (oder einen Mann), die/der mir ÜBERHAUPT nicht zusagt, aber DAS ist das Leben. Ich habe als Mutter eines erwachsenen Kindes ÜBERHAUPT keine Ansprüche mehr zu stellen, wenn man sein Kind wahrhaftig liebt, denn das ist das Erwachsen sein. Man begegnet dem Kind auf Augenhöhe. Man hat nicht mehr Rechte, keine Ansprüche, man ist nicht mehr der Lehrer, der man als Mutter eines kleinen Kindes war. Wenn mir als Mutter später mal etwas weh tut bei meinem Sohn, denn habe ich das gefälligst mit mir selbst auszumachen, denn ich habe .. auch wenn ich die Mutter bin .. bei einem erwachsenen Kind nur noch was zu sagen bezüglich seines Lebens, wenn dies mich explizit danach fragt. (Obwohl ich da als Mutter eins 43jährigen mich da auch shcon fragen würde,was ih flsch gemacht habe, wenn mein Son in diesem Alter immernoch den Rat von mir haben wollen würde). Wieso meinen immer alle das Recht zu haben zu urteilen? Das ist vermessen und größenwahnsinnig.

Antworten
Katrin 22. September 2017 - 23:07

Ja, ich bin eine stolze Oma und bin auch Schwiegermutter! Leider lebe ich zu weit weg (ca. 1700 Km weg)
Also kann ich mich in nichts einmischen.
Es ist so:
Wir Grossmuetter treffen uns und sprechen oft ueber unsere Enkeln, wir muessen eben angeben Hehehe……
Ich selbst bin die Mutter von einem Sohn.
Seltsamerweise haben fast immer die Muetter von Soehne das Problem und nicht die Muetter von Schwiegertoechtern.
Warum?

Antworten
Natalie 2. Februar 2021 - 00:03

Du kannst stolz sein soviel du willst. Aber wenn du deiner Schwiegertochter schadest, wirst du früher oder später dafür bezahlen. Spätestens dann, wenn sie mit dem Sack und Pack deinen Sohn wegen dir verlässt und er seine Kinder nur einmal in 14 Tagen sehen wird.

Antworten
Natalie 4. September 2017 - 18:01

Meinen Kommentar habe ich am 5. März 2017 verfasst. In dieser Zeit hat sich einiges geändert. Ich habe mich von meinem noch Ehemann getrennt. Und habe ihm endlich richtig die Meinung über seine Mutter gesagt. Und diesmal konnte er mich nicht stoppen. Ich habe seine Mutter beleidigt und die ganze Wut, die ich schon so lange in mir getragen habe, rausgelassen. Das tat guut! Leider habe ich im Nachhinein erfahren, dass diese bald ehemalige Schwiegermutter meine Tochter geschlagen hat. Ja so ist das. Meinen Sohn hat sie nach der Geburt mir weggenommen, meine Tochter hat sie geschlagen. Aber das Leben ist manchmal doch gerecht. Ich habe meinen Mann verlassen, nicht nur wegen meiner Schwiegermutter, aber auch wegen ihr. Und jetzt hat er niemanden mehr. Seine Freunde haben sich von ihm abgewendet. Er hat kein Geld, keine Freunde und zu seinen Eltern will er auch nicht gehen. Sie brauchen ihn auch nicht. Seine Mutter ist inzwischen schwer krank geworden. Und ich dagegen gesund, obwohl ich eine chronische schwere Erkrankung hatte. Na sie hat ja auch viel dazu beigetragen. Ich muss nicht mehr jahrelang Tabletten schlucken, aber sie ist lebenlang darauf angewiesen. Schade, dass ich ihn nicht früher verlassen habe. Dann hätten meine Kinder und ich nicht so viel gelitten. Ich bin so froh, dass ich diese schreckliche Familie los bin. Jetzt kommt natürlich Scheidungsstress u.s.w.. Kann man nichts machen, so ist das Leben. Meine Leere daraus ist: wenn der Mann nicht zu dir hält, sondern zu seiner Mutter, dann muss man ihn so schnell wie möglich verlassen. Je früher desto besser. In diesem Sinne wünsche ich mir und allen Müttern dieser Erde viel Kraft, viel Mut und viel Liebe.

Antworten
michi60 3. September 2017 - 21:53

eine Oma ist eine Oma und eine Mama das allerwichtigste für das neugeborene Baby…..ich liebe meine enkelmädchen, beide von ganzen herzen …und ich nehme sie auch wenn sie wach sind, die kleine und die große ist im Moment seit ihre schwester auf der welt ist 4 Wochen alt sowieso völlig Oma bezogen, was mir im Prinzip nicht so gefällt, ich mach mich ein bischen rar obwohl ich um die ecke wohne……sonst wär sie jeden tag bei mir, das will ich nicht und das soll auch nicht so sein……….aber aussagen wie raucherlippen und raucherfinger find ich völlig daneben, ich rauche auch, draussen wenn meine Mädels dabei sind…….und wenn ich die kleine nehme wasch ich mir die Hände…………..ich bin auch eine schwiegermutter aber ich laß meine schwiegertochter so wie sie will ich belehre sie nicht ich geb ihr ab und zu nen tip nimmt sie ihn an ist es ok tut sie es nicht ist es auch ok…….fakt ist ich bin nicht dazu da meine enkelmädchen zu erziehen, ich bin auch nicht dafür da meine schwito zu belehren ich bin dazu da ihr ein paar stunden Freizeit zu verschaffen und im notfall ohne wenn und aber einzuspringen, ich finde aber das ich das recht habe meine Enkelkinder zu sehen und dann anzufassen wenn sie es wollen und ich es will.

Antworten
Anon 20. September 2017 - 18:11

Ich wünschte meine SchwieMu wäre wie Sie/Du. Ich hab eine der schlimmmsten überhaupt erwischt, die unsere Autorität untergräbt wo es nur geht. Die Kinder 1x Monat sieht, aber meint sie kennt unsere Kinder besser als wir. Die in mir eine Konkurrentin sondergleichen sieht..eifersüchig ist wie nur was. Zu meiner Tochter schon als Baby sagte, daß sie es nicht mag, wenn sie (meine Tochter)zur Mama will. Eifersuchtsanfälle bekommt, wenn eins meiner Kinder zu mir tendiert. Auf nichts hört, was ihr Sohn/mein Mann zu ihr sagt … sogar noch zu den Kindern sagt: Der Papa ist ein Schwein. Und die macht das alles auf so eine hinterlistige Art.. wenn sie es mir wenigstens ins Gesicht sagen würde… alles auf eine Art,daß sie sich immernoch igdwie rausreden kann. Der absolute Knaller war, als wir einkaufen waren, als meine Kleine damals 3 war. Ich stand mit dem Rücken zu den beiden an einem Kleiderständer und sah was schönes für meine Tochter und rief sie…rief sie nochmal und wunderte mich daß sie nicht kam. Ich drehte mich um, und da stand meine SchwieMu da und hielt meine Tochter am Kragen fest, ihr Kopf war puterrot und ihren Blick, ich weiß gar nicht wie ich den beschreiben soll.. da war abgrundtiefer Hass in den Augen und igdwie kam sie mir vor, als wär die gar nicht richtig bei sich. Weil igdwie hat die auch gar nicht mitbekommen daß ich mich umgedreht hab, als sie es kapierte hat sie plötzlich die Kleine mit solch einem Ruck zu sich gezogen (sie hatte sie ja eh schon am Kragen und hinderte sie daran zu mir zu gehen) daß diese auf den Po plumpste und anfing zu weinen. Davor glaube ich, konnte sie einfach nicht einschätzen was die Oma gerade mit ihr macht. Ich war so perplex und diese kranke Frau (denkt übrigens ihre eigene Tochter von ihr.. deren Kinder sie dazu brachte zu ihr Mama zu sagen) wand sich plötzlich wie ein Aal, als ich nur noch sagte: ‚Raus hier.. ich halte das mit diesem kranken Mensch nicht mehr aus. Fass mein Kind nicht an oder ich vergeß mich.‘
Später als sie sich wieder gefasst hatte, da münzte sie mal wieder alles schön um und überhaupt, wenn man sie auf irgend etwas anspricht, dann weiß sie das entweder nicht mehr.. kann sich nicht mehr daran erinnern oder es stimmt einfach nicht. Diese Frau ist hochgradig gestört..hat in meinen Mann, als er ein 3jähriger Junge war reingetreten, als er am Boden lag.. hat ihn stundenlang auf harten Erbsen knien lassen.. er musste die Kniescheiben schön reinpressen in die Erbsen und mit der Hand die Türklinke im Badezimmer runterdrücken, damit sie immer sah ob er auch brav darauf kniet.. und er weinte und schrie vor Schmerz..wie kann dieses Monster auch nur denken, daß ich einen ihrer ewigen Belehrungen an- oder sie in irgendeiner Form ernst nehme? Wenn er..ihr Sohn/mein Mann sie drauf anspricht auf seine grauenvolle Kindheit, dann sagt sie nur, daß sie sich daran nicht erinnern kann und an das woran SIE sich erinnert, da wären solche Dinge nicht passiert.
Ich versteh einfach nicht warum mein Mann den Kontakt nicht abbricht .. ich könnte ein Buch über die Psyche dieser Frau schreiben.. ich hab noch nie solch einen Menschen erlebt. Nicht mal im Traum hätte ich mir vorstellen können, das es so eine Art Mensch überhaupt gibt. Sie KANN überhaupt nur so denken, daß es immer um sie geht. Sie setzt ALLES in Bezug zu sich. Alles was sie macht und sieht es oberflächlich so aus, als wäre es selbstlos, es ist doch nur um ihretwillen..und sei es drum, wie sie dasteht. Aber der Hauptantrieb ist: ‚Wenn ich nicht wäre…‘ Sie versucht ja auch immer alles und jeden zu kaufen.
Deine Schwiegertochter weiß Dich hoffentlich zu schätzen.

Antworten
Nur die Oma 28. Juni 2017 - 11:24

Als ich Oma wurde, wurden meine Omaqualitäten im Bekannten- und Freundeskreis stark infrage gestellt.
Warum, ich wollte genau das Gegenteil von dem, was andere *sehr gute* Omas wollten, das Kind. Das Kind, um Mutteranteile auszuleben, das Kind um mein Leben auszufüllen, das Kind, um zu zeigen, dass ich besser bin als mein Schwiegersohn und meine Tochter, das Kind, um eine perfekte Oma darzustellen. Das brauchte ich nicht, denn es ist nicht mein Leben und mein Kind. Ich wollte Freiheit spüren lassen und lieber an dem teilhaben dürfen, was mir freiwillig geschenkt wurde, das Geburtserlebnis meines Enkels z.B. Ich liebe meine Enkelkinder, das trage ich im Herzen, das muss ich nicht durch übereifriges Omadasein darstellen.

Die Oma meiner Tochter hatte ihren eigenen Kinderwagen für das Kind, ihre eigene, passend nach ihrem Geschmack gekaufte Kinderkleidung, ihre eigene Vorstellung von Ernährung und Art von Zuwendung. Es war insgeheim ihr Kind, was ihre Leere ausfüllte.
So, wollte ich nie werden.

Antworten
Jenny 16. August 2017 - 07:50

Hallo, ich weiß nicht genau wie man direkt auf den großen Bericht antworten kann, aber ich versuche es so.

Ich bin auf der einen Seite froh zu erfahren, dass es nicht mir so geht aber auch so entsetzt und traurig, dass es noch mehreren so geht.
Wieviel Macht Menschen ausüben können bzw. Ich und mein Partner es zu lassen obwohl wir es eigentlich nicht wollen… Diese Schock und Ohnmachtsgefühle und danach diese irre Wut, wie ich nicht reagieren konnte wie ich es eigentlich wollte und von mir kenne.

Ich halte es bald nicht mehr aus und will hier einfach nur noch weg, aber es ist momentan nicht möglich. Was die Sache schlimmer für mich macht.
Was ich hier lese ging bei mir fast Ha genau auch so vor.
Wir wohnen fünf Minuten Fußweg entfernt und seit der Geburt unseren ersten Kindes waren viele schlimme Momente, so schlimm, dass ich auch schon für mehrere Monate gegangen bin.
Dieses egoistische Verhalten, nicht einhalten Grenzen anderer, Respektlosigkeit und nicht Akzeptieren können, dass nicht jeder Mensch gleich ist und andere Werte, wünsche und Vorstellungen hat….Die ältere Generation gegenüber den Jüngeren.

Für mich fühlt es sich an wie im Gefängnis, wie eingesperrt sein und übergangen werden. Wie ein Opfer und ich kann nichts tun bzw wenn ich etwas tue werde ich nicht unterstützt, ich stehe alleine da.

Vielleicht gibt es jemand, der sich noch gerne darüber austauschen möchte. Ich würde mich freuen, auch wenn das Thema nicht sonderlich positiv ist.

Antworten
Silke 20. Oktober 2017 - 20:53

Hab mich total wieder gefunden in deinem Text. Wenn du möchtest, kannst du mir gerne mal schreiben. LG Silke

Antworten
Marion 28. Juni 2017 - 09:27

Ich habe mir die Zeit genommen den Artikel zu lesen bis hin zu den Ergänzungen von der Unbekannten in den Kommentaren.
Wer solche Schwiegeltern insbesondere Schwiegermutter hat, der braucht keine Feinde mehr.
Es gibt Dinge im Leben die sich einfach nicht gehören und dazu bedarf es auch keiner besonderen Kommunikation wie ich finde. Einen Keil zwischen Sohn und Frau zu treiben und die Rausgabe des Babys zu verweigern wenn danach verlangt wird, insgesamt sich so aufzuspielen, sowas macht man einfach nicht. Forderungen, Zwang und Druck führen zu gar nichts und bewirken das Gegenteil.
Jeder Mensch mit ein bisschen Verstand und Lebenserfahrung sollte wissen wohin sowas führt. Zu Rückzug, Vertrauens- und Respektverlust, bis hin zum Bruch.
Ich habe den Eindruck, dass die Schwiegermutter unterbeschäftigt ist, anders kann ich mir nicht erklären warum so massiv auf die neue Zentralfamilie, die sich finden und entwickeln muss eingewirkt wird.
Das ist meine ganz persönliche Sichtweise und Meinung :
Ich muss ehrlich sagen, bei dem was ich alles gelesen habe wie sich die Schwiegermutter benommen hat mit Handykamera ständig am hantieren, Fotos veröffentlichen, dem Dorf bis zum Kinderarzt alles erzählen…, die Ex-Partnerin vom Sohn involvieren indem ihr Fotos vom Kind gezeigt werden usw…. einschließlich der Demütigungen des Mannes gegenüber seiner Frau verursacht durch das Einwirken seiner Eltern, würde ich überhaupt keinen Wert auf diese Familie legen und gar nicht dazugehören wollen. Was sind das für Großeltern die das wichtigste Gerüst eines Kindes zum wackeln bringen, nämlich die intakte Beziehung der Kindseltern. Solche Leute stellen für niemanden eine Bereicherung dar.
Die Schwiegermutter sucht sich am besten ein Ehrenamt, Hilfe wird immer gebraucht und den Kindseltern würde ich einen Umzug vorschlagen in ein völlig neues Umfeld Minimum 100 km.
Diese Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür wie man es nicht machen sollte.
Für die Betroffenen alle guten Wünsche!

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Anke 2. November 2017 - 23:08

AMEN! Amen! Ja. Ja verdammt ja! Vor allem dieser Satz:
„Was sind das für Großeltern die das wichtigste Gerüst eines Kindes zum wackeln bringen, nämlich die intakte Beziehung der Kindseltern.“

Ja. Amen! Echt jetzt! Nagel auf Kopf!

Danke.

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Sandra 26. Juni 2017 - 14:07

Du bist nicht allein!

Als ich deinen Text las, fühlte ich mich um ein Jahr zurück geworfen.

So ein Exemplar Schwiegermutter habe ich auch.
Mittlerweile ist der Kontakt zu ihr auf ein Minimum runter gefahren und mit meinem Schwiegervater rede ich, bis auf die Tageszeit, kein Wort mehr.
Es hat lange gedauert um diesen Befreiungsschlag zu realisieren aber seit her geht es uns allen besser!

Und an alle Frauen die Probleme mit den Schwiegereltern haben, haltet euch folgendes immer vor Augen:

„Ihr seit mit Eurem Mann verheiratet, nicht mit dem Anhang!“

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Martina 25. Juni 2017 - 14:20

Was soll man dazu sagen, ich bin schockiert wie viele Damen es gibt die solche Probleme mit ihrer Schwiegermutter haben. Ich reihe mich in diesen Club leider mit ein. Ich hatte schon vorher kein wirklich intensives Verhältnis zu meiner Schwiegermutter, was vielleicht auch an, für mich vorhandener, bipolaren Störung liegt. Man ist halt eben da als Schwiegertochter, das wichtigste war/ist ihr Sohn bis dann vor 4 Wochen das Enkelkind kam. Ich muss dazu sagen meine Schwiegermutter ist kein schlechter Mensch, sie hat aber anscheinend irgendwann verlernt die Gefühle anderer zu beachten. Sie sieht nur sich und das macht es oft sehr schwer. Kaum war die kleine geboren musste das Kind sofort geherzt werden. Bis dahin bin ich noch mitgegangen, als mir dann aber Berichtet wurde das sie während ich noch im Krankenhaus lag einfach unser Haus aufgeräumt unf geputzt hat (ohne unser Einverständnis) wurde ich wütend und harrte der Dinge die da noch kommen könnten. Mittlerweile sind wir seit 3 Wochen Zuhause, es vergeht kein Tag ohne Telefonat von ihr. Immer mit dem Hintergedanken kann ich vorbei kommen. Wenn sie dann hier ist, wird das kind einfach, egal ob schlafend oder nicht, hochgenonmen. Da wird während ich stille einfach das Kind gestreichelt, tja inklusive auf meine Brust starren und gleich noch mit streicheln! Das geht für mich gar nicht! Eine doch für mich Fremde stört diesen derart intimen Moment. Gestern zog sie der kleinen, während sie sich gerade beruhigte einfach den Schnuller raus. Was soll das muss ich mich dann fragen. Mein Mann versucht solche Momente zu unterbinden und beschützt uns, doch sie schafft es immer wieder. Zum Schluss noch eine letzte Weisheit die ich mir gestern anhören durfte. Beim stillen darf kein Fernseher geschaut werden, das lenkt das kind zu sehr ab und es wird später Hyperaktiv. So war das wohl angeblich bei ihrer Schwägerin. Im übrigen ist deren Tochter absolut normal und steht selbst mit 3 Kindern erfolgreich im Leben.
Ich könnte noch ewig solche Situationen beschreiben. Am Ende ist das wichtigste in solchen Situationen einfach klar und deutlich Nein zu sagen!
Liebe Grüße

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Annika 25. Juni 2017 - 00:09

Ich habe auch einen Sohn und bekomme echt langsam Angst davor später einmal Schwiegermutter zu sein. Ich will das Verhalten der Schwiegermutter keinesfalls in Schutz nehmen. Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Schwiegermutter meist deutlich anders wahrgenommen wird als die eigene Mutter und das eben vor allem von den Frauen.
Ich höre selten die Männer derart über ihre Schwiegermutter klagen…

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MonaNovember 18. Februar 2018 - 20:53

Liebe Annika,
Der letzt Beitrag ist schon etwas länger her,schreibe dennoch ein paar Zeilen zu deinem Gefühl- es ist bis zu einem gewissen Grad bestimmt so, aber das liegt auch häufig daran, dass man als „Frau“(Schwiegertochter)in eine Rolle gepresst wird. Hier wird erwartet(!),dass sie die Familie „zusammenhält“, den Familiensinn trotz „Respektlosigkeiten“ wahrt und über ihre eigenen Bedürfnisse stellt und natürlich immer so performed, wie es erwartet wird! Die eigenen Mütter sind meist weniger stressig für eine Frau,weil man sich dort nicht verstellen muss(damit meine ich, wenn meine Mutter und ich uns anzicken, ists kurz&gleich wieder vergessen-nix unterschwelliges,manipulatives,ewig nachtragendes) die eigene Mutter ist normalerweise „aufrichtiger“ und kennt den Charakter der Tochter in Stresssituationen zB kurz nach einer SS ggf.nicht noch Öl ins Feuer gießt-es gibt aber auch andere Exemplare!
Wieviele Männer rufen (von sich aus) freiwillig einfach so die Schwiegermutter an, um mit ihr zu quatschen? Oder um die neuesten Fortschritte der Kinder zu erläutern? Verschickt ohne darum zu bitten, Bilder explizit an die SM? Kocht für sie? Sicher nicht so viele, wie es von den Damen erwartet wird.

Mich kotzen an dieser Stelle Kommentare von Schwiegermüttern an, die mit Sätzen a la“ihr werdet schon mal sehen,wie es euch ergeht“daherkommen! Ich habe auch so ein (Krampm-)Exemplar&sehr lange versucht sie zu integrieren,verstehen,auf sie zuzugehen,Gespräche zu führen,viel mit ihr unternommen usw-war voll für den Arsch!Ich habe mit der Zeit meine Selbstachtung verloren&wurde immer rastloser, weil mein Mitgefühl schamlos ausgenutzt wurde&ich mir in 2 Jahresrythmen von ihrer besten Freundin(die ihr Verhalten mir gegenüber scheinbar auch als unangebracht empfand) durch die Blume sagen lassen musste, dass mein ganzes aufrichtiges Bemühen zwar löblich sei, sie aber ein „Aufmerksamkeitsproblem“hat, weil sich jetzt die Welt halt nicht mehr ausschliesslich um sie dreht…diese Frau hat meinen FAMILIENSINN als Projektionsfläche (aus-)genutzt, indem sie wusste,ich würde (beinahe) alles tun, damit es allen Beteiligten gut geht!um eines Mal klar zu stellen!KEINE SCHWIEGERTOCHTER in spe wünscht sich ein schlechtes Verhältnis zur Mutter ihres Mannes! Es kommt ganz stark darauf an, inwieweit die Bereitschaft des Aufnehmens gewährleistet ist.
Meine hat sich mir gegenüber sehr vieles geleistet; sodass ich es nach Jahren bevorzuge Sie nicht mehr zu besuchen-meinem Mann und meinen Kindern lasse ich frei zu entscheiden, wann,wie oft und ob sie sie besuchen(hab dann auch mal Zeit für mich)-da meinem Mann(!)seine eigene Mutter auch zu stressig ist, fährt er seit meinem Rückzug alleine sehr selten zu ihr, weil sie nun ihren geballten Frust an ihm auslässt, aber offiziell bin ICH BÖSE SCHWIEGERTOCHTER daran schuld,dass sie ihn nicht so oft sieht 😉 -dabei habe ich ihn früher häufiger dazu animiert, sie zu besuchen, aber das will sie nicht hören, weil dies impliziert,dass es möglicherweise an ihr liegen könnte 😉
ICH BIN SCHULD,dass sie keine Fotos aufs Handy kriegt-hab eine klare Grenze gezogen-seine Mutter-seine Sache;meine Mutter-meine Sache…wenn er ihr was schicken will, erzählen will usw. macht ER es;gleiches gilt umgekehrt…hier wurde von MIR erwartet,dass ich mir für eine ablehnende Person die Beine ausreisse, wozu sich nicht mal ihr eigener Sohn herablässt(Frustherd wird gerne am falschen Ende abgeladen wird,nämlich an mir,statt am eigenen Sohn!!!!)&am am besten soll ich sie noch so lieben und annehmen,wie meine leibliche Mutter.
Es werden eh Beispiele genannt-zB so eine Kinderwagendiskussion-da wird von der ST erwartet, ruhig und respektvoll auf eine absolut unverschämte übergriffige Art zu reagieren…usw…Männern fällt es wegen des Geschlechts leichter ihre Schwiegermutter auf Distanz zu halten, weil es da weniger gibt, womit verglichen werden kann-Alles was mit Haushalt und Familie zu tun hat, hängt im Kopf nunmal an der Frau…es gibt aber auch Frauen mit sehr dominanten Müttern, die auch kein gutes Haar am Schwiegersohn lassen, aber ich finde Frauen lösen sich leichter bzw.ziehen eher Konsequenzen von ihrer Urspungsfamilie, als (die konfliktscheuen )Männer (mit emptional erpressenden Müttern)…
Ich war früher immer so der Ansicht-jeder ist mit genug Geduld und ehrlicher Zuwendung “weich zu klopfen“-davon bin ich definitiv geheilt!!!!mag alles sein,aber nicht um jeden Preis-für diese Einsicht bin ich meiner SM sogar dankbar 🙂

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MonaNovember 18. Februar 2018 - 21:04

Ps.: da gibts noch n super Spruch,der auf jede Art von zwischenmenschliche Beziehung passt.
Um eine (gute)Beziehung aufrecht zu erhalten/aufzubauen gehören zwei, um eine zu verweigern/zerstören reicht einer!

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Jule 23. Juni 2017 - 22:21

Oje, konnte gar nicht alles lesen, ich habe mich in so vielen Berichten und Kommentaren wiedererkannt…
Ich habe ebenfalls ein sehr gespanntes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter, das war schon lange vor unseren Kindern so. Glücklicherweise stellt sich mein Mann im Zweifel auf meine Seite, dafür bin ich ihm unendlich dankbar.
Aber gerade vor ein paar Tagen hat meine Schwiegermutter vor Verwandten stolz behauptet, sie hätte den Namen unserer großen Tochter ausgewählt. Mein Mann und ich schauten uns an und konnten ein lautes Lachen nicht verkneifen, aber sie ist felsenfest davon überzeugt!
Ja, nur ao als Beispiel, wie unterschiedlich die Wahrnehmung ein und derselben Wirklichkeit ist…

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Noch eine Betroffene 23. Juni 2017 - 19:32

Oh, oh, ich musste aufhören, die Kommentare zu lesen, so triggert mich das. Ich hatte auch ähnliche Probleme mit meiner Schwiegermutter, und obwohl mein Mann nie einen Zweifel daran gelassen hat, wo seine Loyalität liegt (bei mir!!!), ist unsere Ehe daran fast zerbrochen und habe ich Jahre lang nicht mit ihr gesprochen beim skypen (sie wohnte Gott sei Dank 4000 km weit weg, so war ihr Einfluss begrenzt, aber die wenigen Begegnungen haben gereicht). Nach zwei weiteren Kindern, viel Streit und Gebrüll (und bei meinem Schwiegervater hat sie mich auch madig gemacht) war es vor einem Jahr nach über sieben Jahren endlich so weit gediehen, dass wir uns -endlich!!!- aussprechen konnten. Endlich. Nachdem ich drei Kinder geboren und starrsinnig auf meinem Willen beharrt habe, hat sie mir tatsächlich gesagt, sie findet, ich mache das echt gut und inzwischen sieht sie die ersten Ergebnisse meiner Erziehung. Sieben verdammte Jahre des Kämpfens. Und nur ein halbes Jahr später ist sie an Krebs gestorben. 🙁 Übrigens habe ich seitdem ein super gutes Verhältnis zum Schwiegervater…und irgendwie tue ich mich trotz der Trauer meines Mannes schwer, wirklich zu trauern…Die Erleichterung, diese Streiterei nicht mehr zu haben und das geschwundene Misstrauen des Schwiegervaters spielen bei mir leider die größere Rolle. Übrigens habe ich mir damals, nach dem Theater nach der Geburt unseres ältesten Kindes einen Brief an mich selbst geschrieben und ihn gut verwahrt. Was außen auf dem Umschlag steht? Was ich als Oma meines ersten Enkelkindes niemals tun darf. Grüße von der frisch gebackenen Mama an die frisch gebackene Oma. Niemals will ich meiner Tochter oder Schwiegertochter solche Schmerzen zufügen. Niemals.

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Michelle G. 23. Juni 2017 - 14:17

Es ist schlimm lesen zu müssen wie viele Frauen mit ihren Schwiegermüttern Probleme haben. Gleichzeitig zeigt es mir aber auch dass ich nicht alleine bin!

Meine Schwiegermutter kam am Tag der Geburt meines Sohnes ins Krankenhaus und teilte mit, dass sie leicht erkältet sei, versehen mit der Frage, ob sie ihren Enkel trotzdem halten dürfte. Ich überließ die Entscheidung meinem Mann (Arzt). Er sagte sie dürfte ihn nehmen, aber sie brauche ihm ja keinen Kuss zu geben. 5 min. später lag mein wenige Stunden alter Sohn in den Armen meiner Schwiegermutter und bekam einen Kuss. Ich war einfach zu schwach um in diesem Moment etwas zu sagen und ich wollte mir den schönen Tag nicht verderben, aber als es in den folgenden 2 Monaten 2 weitere Male vorkam, dass sie sich nicht an unsere Vorgaben bzgl. unseres Sohnes hielt, sprach mein Mann die Sache an. Sie zeigte keinerlei Verständnis. Im Gegenteil! Sie erwartet heute noch von uns eine Entschuldigung, dass wir ihr solche Vorwürfe gemacht haben… für sie sind das alles Nichtigkeiten, die keinen Anlass zur Kritik darstellen…

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Jana 23. Juni 2017 - 17:02

Oh Gott ich erinnere mich wieder
Das war der Grund warum ich nur mit Tragetuch das Haus betrat. Zum Glück war mein Mann da auch auf meiner Seite! Oh Gott was für eine zeit! Du arme ich hoffe es wird besser. Ich hab es nach 6 Jahren wieder verdrängt. Jetzt kommt in 3 Monaten das zweite Kind. Ich leg das Tragetuch schon mal bereit.

Antworten
Julia 23. Juni 2017 - 12:23

Ich hätte den Beitrag nicht lesen sollen. Da fühle ich mich direkt wieder 2 Jahre zurückversetzt und muss erstmal wieder runter kommen. Einerseits schön, aber andererseits eher traurig zu lesen, dass es anderen so ähnlich ging.

Antworten
karo 23. Juni 2017 - 12:20

Ich hatte Tränen in den Augen. Das ist einfach unfassbar… Ganz viel Stärke und Kraft sende ich dir!

Antworten
Jana 19. Mai 2017 - 08:54

Hammer, man könnte denken, wir haben die selbe Schwiegermutter
Würde mich freuen, denn du dich mal meldest

Antworten
Patty 10. April 2017 - 11:29

Für viele Großeltern sind die Enkel nicht einfach nur Enkel, sondern ein Objekt der Selbstdarstellung im Wettbewerb mit Gleichaltrigen. Und manche Kinder werden sogar angefeindet, wenn die sich gegen Kinder entscheiden und sie dann keine Großeltern werden. Viele Großeltern haben ein normales und gesundes Maß im Umgang mit ihren eigenen erwachsenen Kindern und auch mit den Enkeln verloren.

Antworten
REA 10. April 2017 - 22:18

Meine Schwiegermutter hat ein REISEBETT gekauft, als ich in den Wehen lag. Als unsere Tochter 2 Wochen alt war, wurde sie 5 Stunden lang in der Schwiegerfamilie rum gereicht, ich wurde nicht gefragt und habe sie allenfalls zum Stillen zurück bekommen..ich ärgere mich noch heute, dass ich das habe passieren lassen, aber ich war einfach nur baff. Natürlich hat unsere Tochter, die mit im Familienbett schläft, bis heute noch nicht im besagten Reisebett geschlafen, sie wird in wenigen Tagen ein Jahr alt. Die Wogen in mir glätten sich auch langsam, ich habe gelernt Grenzen zu ziehen und finde auch, dass meine Tochter ein Recht auf eine Beziehung zu ihrer Oma hat (und es gibt Kinder, die haben ein schweres Schicksal, als von der Oma geliebt zu werden). Aber es ist immer wieder eine Gratwanderung und harte Arbeit, schwierige Situationen im Nachhinein zu reflektieren. Wir sind die Mütter unserer Kinder, niemand kann uns diesen Platz in ihren Herzen streitig machen!

Antworten
Natalie 5. März 2017 - 02:03

Die Beiträge und Kommentare sind schlimmer als Horrorgeschichten, die auch ich erleben musste. Meine Schwiegmutter hat mich nie geschätzt. Nur leider habe ich es nie bemerkt. Und nach der Geburt meines Sohnes wurde sie zum Monster. Als man mir mein Baby auf den Arm gelegt hat, wollte ich seine Hand halten. Doch die Schwiegermutter kam mir zuvor. Die andere Hand nahm meine Mutter, war auch rücksichtlos von ihr aber ich habe ihr verzien. Meine mutter hat mir bei der Geburt sehr geholfen. Trotztdem der schönster Moment, wenn man zum ersten Mal das eigene Baby in der Hand hält und seine Hand berührt, war zerstört. Und auch später hatte ich keine Ruhe. Meine Schwiegereltern sind jeden Tag zu mir ins Krankenhaus gekommen und blieben auch sehr lange dort. Ich konnte keinen einzigen Tag mit meinem Baby genießen. Blauäugig dachte ich, dass es zu Hause besser sein wird. Sie waren ein Monat bei uns zu Gast. Doch ich hatte gar keine Ahnung was ich da ins Haus reingelassen habe. Sie riss mir das Kind aus der Hand. Da mein Baby sehr lange geschlafen hat, weckte sie es, nahm meinen Sohn umd ging aus meinem Zimmer. Ich bekam mein Baby nur zum Wickeln und Stillen zurück. Als ich es meinem Mann gesagt habe, hat er alles bestritten. „Meine Eltern wollen ja auch mit den Baby spielen“ waren seine Worte. Ich war aber zu schwach nach der Geburt um mich gegen alle drei zu wiedersetzen. Einen Monat lang habe ich mein Baby fast nicht gesehen. Sogar bei Spaziergängen mit der ganzen Familie hat sie mich von der Seite meines Mannes waggeschubst, um neben ihm zu gehen, wohlwissend, dass ich nicht in der Lage war mich zu wehren. Mein Mann glaubte mir natürlich nicht, bis er sie einmal auf frischer Tat ertappt hat. Doch er hat nichts, absolut gar nichts dagegen unternommen. Nach diesem Vorfall hatte sie es jedoch nie wieder getan. Doch den Verlusst meines Babys kann ich immer noch nicht verarbeiten. Es ist mittlerweile sehr viel Zeit vergangen. Auch meine Schwiegermutter ist gut zu mir geworden. Aber ich kann ihr das, was sie mir angetan hat nie verzeihen. Und eine Entschuldigung habe ich auch noch nie von ihr gehört. Zum Glück wohnt sie sehr weit so, dass wir uns sehr selten sehen. Seit vier Jahren habe ich sie nicht mehr gesehen und ich will sie auch nicht sehen. Je mehr Zeit vergeht um so mehr verhärten sich die Fronten. Und die Wut auf sie wächst und wächst. Ich hätte einfach die Polizei rufen sollen als mir das Kind weggenommen wurde. Zufälligerweise kenne ich eine Frau, die dasselbe erlebt hat. Sie hat damals die Polizei gerufen.
Bei meiner zweiten Geburt war keiner dabei. Ich wollte es so. Und das war die schönste Geburt meines Lebens. Liebe Mütter, kämpft um eure Kinder. Auch gegen eigene Schwiegermutter wenn es sein muss, mit den letzten Kräften.

Antworten
Katrin 12. Februar 2017 - 23:51

Liebe Unbekannte,
vielen Dank für deinen Bericht. Auch wenn es den Horror den man erlebt nicht verschwinden lässt, so tut es doch immer wieder gut zu lesen dass man mit solchen Problemen nicht alleine ist. Ja, das es scheinbar sogar sehr sehr viele solcher Fälle gibt.
Ich habe so einiges erlebt in meinem Leben, auch schlechte Beziehungen und schreckliche Menschen. Doch meine Schwiegermutter wurde zum grössten Alptraum den ich je erlebte. Leider ist es kein Traum.
„Übergriffig“ ist noch nett formuliert um diese Person zu beschreiben. Heute vergleiche ich es mit einer schlechten Soap-Opera. Da hat es auch immer diese extrem intriganten, hinterhältigen, boshaften Charactere, die allen anderen in der Serie das Leben schwer machen. Man schaut es, hasst sie, und denkt sich „sowas gibt’s auch nur in Hollywood“. Tja, und plötzlich ist es Realität. DEINE Realität. Und das Schlimmste: nur du weisst es (oft auch erst nach einer Weile realisiert man das) wirklich. Dein Umfeld denkt immer noch man dramatisiere und stilisiere das in eine Soap.
Da meistens vor allem Frauen mit Hang zu Selbstzweifeln/niedrigerem Selbstbewusstsein in die Fänge solcher Schwiegerdrachen geraten, wenden sich die Zweifel oftmals immer erst mal gegen sich selbst. Bis man realisiert, dass es nicht an einem selbst, sondern wirklich an dieser unsäglichen Person liegt, ist der Schaden idR. schon gross.
Bei mir war es so. Wir kamen gut aus. Bis zur Geburt. Ich liess sie sogar bei den Ultraschallterminen dabei sein (hätte ich damals nur gewusst auf was ich mich einliess….). Die ganze Situation steht und fällt mit deinem Mann und wie er sich verhält. Steht er zu dir und verteidigt eure Familie, dann stehen die Karten gut. Ist er ein Feigling und kneift – wird es schwierig. Ist er nur Marionette und schlägt sich hauptsächlich auf die Seite seiner Mutter – dann renne so schnell du kannst, denn besser wird es nicht!
Ich habe leider letzteres Exemplar. Am Tag der Geburt galt seine Hauptsorge seinem geliebten Mami. Sie wurde per „Liveticker“ mit News aus dem Gebärsaal versorgt (statt meiner Hand hielt er das Handy), bis, ja – jetzt bitte tief einatmen – bis sie plötzlich selbst höchstpersönlich in eben diesem Saal stand! Er hat sie reingeholt! Das arme Söhnchen schaffte es nicht ohne Muttilein die Geburt durchzustehen (auch ein Grund warum sie bis heute die ganze Geburt quasi sich selbst zuspricht und nicht mir….ähm….ja!). Ich hatte eine sehr schwere, lange Geburt. Zum Zeitpunkt als sie auftauchte lag ich seit 16 Stunden in starken Wehen, war vollgepumpt mit Schmerzmitteln und mir war einfach alles egal. Ach, hätte ich doch nur die Kraft und den Mut gehabt sie aus dem Saal rauszuwerfen. Aber ich tat es nicht. So war diese Frau live bei der Geburt dabei (wärend mein Mann „erschöpft“ auf dem Sofa um die Ecke sass). Auch bei mir mussten am Ende Saugglocke und Dammschnitt zur Hilfe genommen werden. Es ging 22 Stunden. Doch wie du sicher auch weisst – all die Anstrengung ist vergessen kaum hält man dieses kleine Bündel in den Armen. Tja. Die Hebamme hielt meinen gerade geborenen Sohn in den Händen, die Nabelschnur noch dran, ganz verschmiert – da „stürzte“ sich meine Schwiegermutter schon darauf und wollte ihn – noch vor mir! – an sich reissen!! Gott danke der Geistesgegenwart der Hebamme die ihr in diesem Moment den Rücken zudrehte und MIR MEINEN Sohn auf die Brust legte. Sie war es auch die dann alle (inkl. meinem tatenlosen Mann) erst mal aus dem Gebärsaal scheuchte. Doch dieser Moment mit ihrem gieriegen, rücksichtslosen, lechzendem Gesichtsausdruck wie sie auf das Neugeborene zustürmte und ich in diesem Moment KOMPLETT ignoriert wurde – er hat sich bis heute in mein Gehirn gebrannt und niemals werde ich dies vergessen können. So hat sie mir leider bereits den Moment der Geburt und des Glücks beim Erblicken des Kleinen ein wenig getrübt in der Erinnerung. Damals war mir die Tragweite noch nicht bewusst, doch genau da fing es an mir zu dämmern, dass etwas faul war. Es war der Beginn meiner Horrorstory. Tagtäglich stand sie mehrmals in Krankenhaus vor der Türe. Mein Mann liess sie natürlich immer rein. Sie riss mir mein Kind weg, sie fragte nicht mal, bzw. befahl bei „erschwertem Zugang“ (z.B. ich am Stillen) ihrem Sohn ihr endlich den Enkel zu geben. Auf den Fotos von der 1 Woche Krankenhaus die mein Mann und sie machten hat es ca. 5 Fotos bei denen ich mit Sohn zu sehen bin, und etwa 50 bei dem sie ihre langen, schlecht lackierten Griffel ins Neugeborene Baby krallt und es sich geradezu auffordern an die (Hänge-)brust quetscht. Nur einen Tag nach der Geburt stürmte sie unangemeldet das Wochenbettzimmer, inklusive einer Armada von 8 Verwandten (es sind Südländer) – obwohl ich zuvor extra gebeten hatte Besuche anzumelden und nicht alle auf einmal zu kommen. So kam es dass ich zu diesem Zeitpunkt im Halbschlaf mit Sohn im Arm dalag, und aufgrund meiner Geburtsverletzung und starken Nachblutungen war ich untenherum voller Blut. Unwirsch riss mich das ganze aus dem Schlaf in meinem Zustand. Sie grabschte sich natürlich das (schlafende) Kind, ich verschwand schnell ins Bad um mich zu säubern und etwas anzuziehen was nicht blutig war. Kaum war die übrige Verwandschaft verschwunden, musste ich mir von ihr UND von meinem Mann anhören was für eine unhöfliche, unerhörte Person ich doch sei – da bekäme ich Besuch und hätte noch nicht mal alle persönlich begrüsst, dabei seien X und Y ja extra von sonstwo gekommen, usw.
Tja, und so zog es sich durch die ganze Zeit, es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Nach nur 3 Monaten musste ich schon wieder arbeiten. Leider hatten wir sie als Babybetreuung für diese Zeit auserkoren….(bzw auf drängen von ihr und meinem Mann hatte ich mich überreden lassen). Sie hat bei sich zu Hause ein komplettes Zimmer für das Baby eingerichtet. Natürlich hatte sie zuvor geschaut wie das Zimmer bei uns aussah, um dann das ganze mit noch grösserem, noch schöneren, usw. zu überbieten. Als ich das Zimmer das erste mal sah traute ich meinen Augen kaum. Anscheinend war ich die einzige die das psychopatisch fand….“Ach lass ihr doch die Freude, sie ist doch die Oma“ usw. Ich hatte kein gutes Gefühl meinen Sohn bei ihr zu lassen und ich ging arbeiten. Doch auf die Schnelle hatten wir keine Alternative, ausserdem ist es hier sehr teuer (nicht Deutschland), und ich wollte keinen Streit mit meinem Mann (der wäre sonst vorprogrammiert) da unser Verhältnis seit dem ganzen eh schon extrem angespannt war. Könnte ich die Zeit zurückdrehen – ich würde niemals nimmer dieser Frau mein Kind auch nur einen Tag geben und mich von meinem Waschlappen von einem Ehemann trennen. Hätte, wäre,…. ich habe es nicht gemacht und nun ist es so wie es ist. Mit der Betreuung durch sie begann der Horror erst so richtig. Jedes Mal nutzte sie, um irgendwas gegen mich vorzubringen und unsere Ehe zu zerstören. Mal war meine (abgepumpte) Milch nicht gut genug und sie müsse unbedingt Pulver zufüttern (meine Milch war absolut ausreichend und es bedurfte ganz sicher keine Zufütterung), mal hatte ich ihr zu wenig oder falsche Kleider mitgegeben (natürlich „extra“ weil ich sie ja nur provozieren wolle und so ein schlechter Mensch bin, sie das „arme Opfer“ meiner Intrigen….äh, war das nicht eigentlich anders herum?). Dann hiess es ich misshandle das Baby, er hätte schon rote Flecken am Kopf (war ein Mückenstich), usw usw. Später war es dann der Brei – ich kochte den Brei für ihn immer frisch und selbst, der war dann „lebensgefährlich“ für das arme Kind (es waren – weichgekochte – Stückchen drin, oder es war eine Zutat die sie nicht kannte und die daher natürlich „lebensbedrohlich“ war). Mein Mann hielt immer zu ihr. NIe hat er mich verteidigt, nein, er hat mit ihr zusammen ins Horn geblasen und mich gedehmütigt und runtergemacht. Eine starke Frau wäre schon längst weg. Leider war ich es nicht, und durch diese Isolation und zugleich ständige Demütigung und INtrigen von ihnen wurde mein Selbstbewusstsein immer kleiner und ich immer unsicherer. Irgendwann dachte ich ich werde verrückt. Als mein Sohn 10 Monate alt war traute ich ich endlich. Es hatte mal wieder Streit gegeben, Schwiegermutti hackte auf mir rum, Sohnemann stimmte in ihren Leidgesang auf mich ein. „Mir reichts, ich will die Trennung“.
Sofort RISS sie meinen Sohn an sich und verschwand in IHR Babyzimmer, der Schwiegervater solllte das Baby halten und „in Sicherheit“ bringen. Dann kam sie mit ihrer Digitalkamera. Sie zeigte mir Bilder von meinem Baby mit „roten Flecken“ (Ausschlag, mal Mückenstich, usw), sowie vom „lebensgefährlichen Brei“ an dem er angeblich fast erstickt wäre und nur in letzter Sekunde dank ihr vor dem Tod gerettet. Sowie auch z.B. von verschimmelten Kartoffeln in meinem Regal (hatte ich mal dort vergessen, Riesensauerei und grosse Putzaktion), sowie hatte sie wohl MEINEN Haushalt mehrmals fotografiert wenn es gerade unordentlich war, Geschirr in der Spüle stand usw. (Anmk: sie putzt ihre Wohnung 4-5x/TÄGLICH!). Dann sagte sie absolut kalt und abfällig „Du Abschaum kannst dich verpissen. Ich fordere dich sogar auf dich zu verpissen. Verschwinde sofort aus dem Leben meines Sohnes und Enkels! Aber das Kind bleibt bei MIR! Wir haben genug Beweise um zu zeigen dass du eine schlechte Mutter bist, du wirst das Kind nie bekommen und sie werden dich in eine psychiatrische Klinik einweisen!“ Mein Mann legte noch einen oben drauf und sagte, er habe Ausweis und Papiere des Kindes bei sich (bzw. bei seiner Mutter, er sagte immer „zu Hause“ zu ihrem Haus und nicht zu unserer Wohnung) und Beweise bereits bei seiner Anwältin hinterlegt etc. Ich war wirklich so dämlich und verunsichert dass ich ihnen das glaubte. Mein Sohn war mein ein und alles und unter keinen Umständen wollte ich das Kind verlieren, bzw. an diese Horrorfamilie einfach kampflos abgeben. Und so – anstatt mir „richtige“ Hilfe zu holen – ertrug ich ein weiteres Jahr die Intrigen und das ganze, aus Angst sie könnten mir mein Kind wegnehmen. Ich schaffte es immerhin, meinen Sohn einen Tag/Woche in einer Kinderkrippe unterzubringen (nach diversen „plötzlichen“ Ausfällen als Betreuung meiner Schwiegermutter, die mich fast den Job kosteten, und immer dann folgten wenn ich nicht nach ihrer Pfeife tanzte bzw es gewagt hatte mich aufzulehnen – so konnte ich auch meinen Mann dann mal überzeugen denn Geld ist für ihn wichtig). Ich baute mir meinen eigenen Freundeskreis (ich war wegen meines Mannes zugezogen) aus Müttern auf. Ich wurde weniger Abhängig von der Schwiegermutter bezüglich Betreuung. Irgendwann fand ich den Weg zu einer Beratung. Auch dort brauchte es lange bis ich die Kraft hatte aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Zu lange hatten sie Selbstzweifel und Versagensangst in mir geschürt mit ihren Psychospielchen und Gehirnwäsche. Leider bin ich auch ein dankbares Opfer gewesen. Heute wünschte ich mir, ich wäre von anfang an stärker gewesen. Denn am Anfang hatte ich noch die Kraft, die Stärke und halbwegs Selbstvertrauen. Ich liess es zu dass diese Frau es systematisch zerstörte.
Muttersöhnchen wohnt natürlich bei Mutti und macht alles was sie ihm sagt (er kann einem irgendwie leid tun – schade habe ich dies an ihm zu spät bemerkt). Den Umgang kann ich nicht verbieten. Mein Sohn hat seinen Vater auch gern. Ebenso seine Grossmutter. Das soll er auch dürfen. Inzwischen ist er 4 Jahre alt. Bei seinen wöchentlichen Besuchen und Übernachtungen überhäufen sie ihn mit Geschenken. Er hat dort mittlerweile Playstation, Wii, Gameboy, eine ganze DvD Sammlung Trickfilme, ein eigenes Tablet, ein Smartphone, ein elektrisch betriebenes Quad, 5 riesige Kisten mit ca 200 Autos oder mehr, eine Carrera Rennbahn, div. Hotwheelsbahnen, ein supercruiser Fahrrad extra für kleine Kinder, eine komplette Profi-Hockeyausrüstung, eine komplette Profi-Fussballerausrüstung, geschätzte 10 verschiedene ferngesteuerte Autos, mind. 1 ferngesteuerten Helikopter (evtl. auch Drohne), ein Skateboard, einen Trettraktor, einen elektrisch betriebenen „Miniporsche“,….. (das ist mal was ich so aus den Erzählungen von ihm und von Bekannten, sowie von Fotos her sehe, das genaue Ausmass kenne ich nicht da ich dort keinen Zutritt habe, Kind wird hier abgeholt und ich darf ihr Grundstück nicht betreten). Wie gesagt, er ist 4 JAHRE alt.
Zusätzlich natürlich ein komplett eingerichtetes eigenes Zimmer mit Rutsch-/Spiel-/Kletterbett welches gleichzeitig ein Feuerwehrauto ist, und und und. Natürlich kocht sie ihm IMMER sein Lieblingsessen. (nicht sonderlich gesunde Sachen). Sie kauft ihm alle seine Lieblingssüssigkeiten, er hat einen ganzen Schrank mit Schokolade, Bonbons etc. zur freien Verfügung. Bringt auch nach jedem Besuch die Taschen voll mit Süssem mit. Er darf soviel Eistee, Fanta etc. trinken wie er will, und so viel Fernsteh, Filme gucken, Tablet gucken, Handy, etc. Alle zwei Wochen gehen sie ins Kino mit ihm und schauen einen Film, bei dem es ganz viel Popcorn und M&Ms sowie Slush-Eis gibt. Alle Wünsche meinerseits (nicht zu viel Süssigkeiten, gesunde Ernährung, keine Zuckergetränke, nicht zu viel Medienkonsum, keine Computerspiele, etc.) werden selbstverständlich ignoriert und (so scheint es ir) erst recht torpediert. In seinem Alter funktioniert leider das mit dem „Kaufen“ sehr gut. Bei mir wird er immer aufmüpfiger und reklamiert was er dort bekommt. Ich bin die strenge, „böse“ Mama, bei der er Gemüse essen und hauptsächlich Wasser (natürlich auch mal ein Saft usw) trinken muss, bei der nur 30 Min/täglich Fernsehn geguckt werden darf (und auch nicht alles was er will) und Computerspielverbot herrscht. Bei der er die Zähne putzen muss vor dem zu Bett gehen. Die sehr oft „nein“ sagt. Und die nicht dauernd Geschenke kauft. (Zum einen Finanzen, zum anderen bin ich gegen solche Überhäufungen). Momentan bin ich die doofe. Und er ist lieber dort. Sagt er.
Beeinflusst wird er leider auch dort. „Du bist eine schlechte Mutter!“ (hat er so vorher noch nie gesagt, zumals das Wort Mutter nicht zu seinem Wortschatz gehörte, sondern nur Mama), oder „Du bist Müll, sagt die Oma!“ „Du bist eine Hexe“ usw. Agressionen, Beissen.
Ich war schon beim Amt. Die machen nix. Man kann dem Vater das Recht nicht nehmen. Und der Vater wohnt bei der Schwiegermutter. Die streiten natürlich alles ab und stellen mich als Lügnerin dar. Als berechnende, hinterhältige, neidische Person, die jetzt nach der Trennung dem armen Mann nur eins auswischen will. Das zieht. Ich muss aufpassen, nachher nicht noch die gelackmeierte zu sein wenn ich mich beschwere. So bleibt mir nur zu hoffen, dass mein Sohn nicht allzuviel Schaden von diesem ganzen „Spiel“ davonträgt welches leider auch mit ihm gespielt wird. Mich kann sie nicht mehr treffen, denn ich bin aus dem Kreis ihrer Fänge getreten. Doch sie weiss über ihn kann sie es, auf ihn hat sie noch Zugriff. Und so nutzt sie es schamlos aus. Kein Tag vergeht an dem ich nicht hoffe, sie möge tot umfallen. Wird vermutlich nicht so schnell passieren. Leider. Und so versuche ich es nicht zu nah an mich heran zu lassen. Versuche ich meinen Sohn so gut es geht von diesen Manipulationen zu schützen, und ihm zu zeigen dass es auch andere Werte gibt ausser ständigem „Ja“ und Materiellem. Mit ihm Spass zu haben, die Welt zu erkunden und das alles aus unserem Leben draussen zu halten soweit es geht. Zwischendurch schafft sie es immer wieder mal sich hineinzudrängen. Doch mehr und mehr gelingt es mir dass sie und ihre Taten mir einfach egal sind. Ich hoffe wenn mein Sohn alt genug ist das alles zu vertehen, dass er es richtig versteht und sieht was für ein Mensch sie ist. Dass er sich nicht mehr von ihr blenden, kaufen und manipulieren lässt. Das hoffe ich wirklich.

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Mirjam 3. März 2017 - 12:19

Liebe Alle! Schön zu hören das ich nicht alleine bin mit diesem Thema!
Ich hatte auch ein gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter und so habe ich auch kein Problem gehabt in der gleichen Ortschaft 2014 ,mit meinem Mann ein Grundstück zu kaufen.
2015 kam dann unsere Tochter auf die Welt und damit auch der Konkurrenzkampf meiner Schwiegermutter mir gegenüber den ich bis heute überhaupt nicht verstehe. Mittlerweile distanziere ich mich auch ein bisschen…
Ab der Geburt liefen nur bösartige Sticheleien und Kommentare…wenn meine Tochter zu weinen begann, sagte sie ganz laut vor dem Baby das ,,die Mama das jetzt falsch gemacht hat,,.
Diese Kommentare kommen aber nur wenn ich mit ihr alleine bin!! Vor den anderen sagt sie so etwas nie. Deshalb hatte ich auch schon viele Streitereien mit meinem Mann der das auch nie verstanden hat…
Den Vogel hat sie aber im August 2016 abgeschossen als ich wieder mit ihr und meiner Tochter allein war. Sie sagte vor der kleinen das sie mich jetzt noch lieb hat aber irgendwann wird es zu Streitereien kommen und dann wird sie sich eine andere Mama wünschen!!! Punkt. Ich bin an diesem Wochenende nicht mehr zu ihr gefahren weil ich das mal verdauen musste. Meinem Mann gegenüber erklärte sie eine Woche später das eine Tochter ihrer Arbeitskollegin ihrer Mutter das so gesagt hätte und sie das ja nicht so gemeint hat. Sie wollte sich bei mir entschuldigen aber auf diese wart ich noch heute. Sie war von Anfang an taktlos, hat immer beim Stillen zugesehen, das Kind aus der Hand genommen und blöde Kommentare gelassen. Das belastet mich jetzt schon seit der Geburt.
In zwei Wochen kommt unsere zweite Tochter und ich ,,fürchte,, mich jetzt schon, hoffe aber das ich gewappnet bin und mich zu wehren helfe!!
Wir haben trotzdem mit dem Hausbau letztes Jahr begonnen weil ich mir das nicht kaputt lassen machen möchte und weil meine Eltern nur 10 Minuten entfernt in der nächsten Ortschaft Leben, aber ich bin neugierig wie es wird wenn wir dort leben. Im Moment leben wir noch eine Stunde weg und da sie die Stadt hasst in der wir leben ist es mein Glück das ich sie nicht so oft sehe. Aber ich weiß das sie Forderungen haben wird und taktlos wie sie ist wird sie jeden zweiten Tag vor der Tür stehen. Da muss ich konsequent sein!! Aber ich glaub ich schaffe es schön langsam mich gegen sie zu wehren, aber sie macht es halt auch sehr klug nur vor mir bösartig zu sein. Das macht das ganze nicht leicht. Und ich könnte mir auch schon von meiner Schwägerin anhören das ich mit dem Kind nur bei meinen Eltern wäre…
Ja natürlich ich will mich ja nicht beleidigen lassen aber die ,,liebe Schwiegermutter,, meint es ja nicht so…
Liebe Grüße Mirjam

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Ari 26. Juni 2017 - 00:44

Das tut mir so unsagbar leid für dich!
Und tro6kannst du stolz auf dich sein, den Kreis durchbrochen zu haben!
So ein Lappen von Mann.
Hätte er wenigstens zu dir gehalten…
Dein Sohn wird bestimmt mit dem älter werden erkennen, was er alles an seiner Mutter hat und was für eine giftspritze diese Oma ist…
Ganz viel Glück dir!!!!

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Julia 25. Januar 2017 - 11:56

Nur kommen die Tränen wenn ich das durchlese,ich finde es einfach erschreckend wie viele dieses Problem haben. Ich kann alles sehr gut nachvollziehen, das Dilemma begann schon in meiner Schwangerschaft. Ich bemerkte das etwas nicht stimmt als Schwiegermutter mir meinen Kinderwagen im dritten Monat ausgesucht hat, wir könnten uns ja kein Baby leisten und will uns nur helfen Schwachsinn … Ich habe gegen Ende der Schwangerschaft eine Sache für Meine Tochter gekauft Nestbautrieb halt…. das Ende vom Lied das schwiegermama ihrem Sohn vollgeweint hat, warum wir sie wie eine fremde behandeln würden, die wollte es ja kaufen. Ich wurde bis zum Ende genervt mit Fragerei wann mein Geburtstermin den sei, sogar mein Sohn wurde ausgefragt. Ich plante einen Kaiserschnitt und bat meinen Freund nicht zu sagen wann der Termin ist,den ihr Sohn würde ja umkippen bei der Geburt und sie müsste bei ihm sein sie will ja nur im Flur sitzen und die kleine sehen , ich habe mich gewehrt und ihr gesagt,das ich das nicht möchte und das Krankenhaus Personal darüber informiert. Sogar meine Eltern mussten nach dem Kaiserschnitt auf mich aufpassen,da unangekündigt Besuch kam und die ganze Familie am zweiten Tag aufkreuzte, ich war beruhigt, das meine Mutter bei mir blieb denn durch die Schmerzen konnte ich mich nicht wehren und mein Freund noch nicht so ganz weit ist ihr die Schranken zu weisen . Im Wochenbett kam sie einfach ,rufte ständig an , wie wenig sie doch ihren Enkel gesehen hat, und mein Kind soll ich ihr mal geben schließlich hab ich ja abgestillt. Wenn sie kommt guckt sie nur auf das Kind und es ist ganz schrecklich wenn es schläft. Ich habe gesagt das meine Tochter schlafen möchte. Immer wieder hatte sie mein Kind ungefragt im Arm und gab es mir nie wieder. Sie ist so fixiert auf das Kind und tut als hätte sie geboren und denkt es ist ihr Kind schließlich ist es von ihren Sohn. Jetzt wird gezählt wie oft ich bei meinen Eltern bin und wo ich bin. Meine Geschichte hat einfach kein Ende es hilft nur sich abzugrenzen und Grenzen zu setzen. Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl wenn ich bei ihr bin leider versteht sie alles nicht. Sogar ihr zu sagen ich fühle mich bedrängt, es kommt nichts bei ihr an. Es geht nur um ihr Bedürfnis das Kind im Arm zu halten , ob es meine Tochter will das ist ihr egal,ich ich ich. Die Bedürfnisse meines Kindes stehen für mich an erster Stelle und ich achte sehr gut darauf was meine Tochter möchte solange bis sie selber sagen kann Oma ich möchte nicht auf dem Arm, ich will jetzt spielen, ich hoffe alles hat bald ein Ende Ich musste einfach mal alles los werden

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Ja na 24. Januar 2017 - 14:22

Für deine Interessen und die deines Kindes war es richtig dieses Drama Dreieck zu verlassen, sonst endet es in einer Endlosschleife. Jeder durchläuft dann die Rollen …der Täter wird zum Opfer, dass Opfer wenn es sich wehrt zum Täter, dein Mann wird vom Helfer zum Täter, der Teufelskreislauf nimmt kein Ende usw…, freunde dich mit der Rolle des Sündenbocks an, das ist ein normales Resultat, dass durch deinen „Ausstieg“ entsteht.

Wenn die Schwiegermutter oder auch andere Personen rhetorische Manipulation anwenden, sollte man besonders acht geben auf sich und sein Kind. Verbale Gewalt dient dazu dem anderen ein schlechtes Gewissen/Schuldgefühle einzureden, mit dem Ziel die Person gefügig zu machen. Das Opfer macht sich Selbstvorwürfe, entscheidet zunächst zu Gunsten des Täters und fügt sich so in die Rolle der Magd ein (Unterwürfigkeit). Eine erwachsene stabile Person hat anfangs meist unter der verbalen Degradierung zu leiden, aber entkommt später der Opferrolle indem es sich entzieht (Kontakreduzierung/Bruch).

Wie negativ sich diese Form der Rhetorik auf heranreifende Kinder auswirkt, deren Persönlichkeit sich noch formt, muss nicht mehr verdeutlicht werden. Denn vielen wird ADHS, Borderline, Narzissmus usw. ein Begriff sein, häufig zieht sich das wie ein roter Faden durch die Familien nur die Begriffe sind heute andere.

Kurzum verbale Gewalt wird gerne belächelt. Man kann sie nicht anfassen, sie hinterlässt keine offensichtlichen Wunden und doch ist sie allgegenwärtig, ganz besonders in Familien (nach außen hui – innen pfui).

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Marion 16. Januar 2017 - 18:19

Liebe Anja,

ich habe deinen Bericht und auch die Kommentare aller Mütter hier gelesen und kann einfach nicht glauben wie gleich unsere Schwiegermütter alle sind. Mir sind alle Gefühle hochgekocht, als ich deine verzweifelten Zeilen gelesen habe und ich obwohl es mir von Herzen Leid tut wie es dir erging, so fand ich Trost darin, dass ich nicht alleine mit dem Problem „Übergriffige Oma“ darstehe.
Ich muss dazu sagen, dass meine Schwiegermutter vom Prinzip her ein sehr guter Mensch ist und ein tolles Herz hat, sie hat ihre Kinder alle zum Guten erzogen, doch vor allem ihrer einen Tochter ihre unfassbar dumme sturre Art weitergegeben.

Naja von Anfang an: So wie bei allen anderen hat sich auch unsere Beziehung seit der Geburt meines Sohnes im Jahre 2015 massiv verschlechtert. Zuvor waren wir die aller besten Freundinnen, wir haben beinahe täglich telefoniert bzw. uns gesehen, ich habe sie des Öfteren Zuhause oder auf der Arbeit besucht, wir waren shoppen, haben gelacht und und und! Ich war so davon überzeugt, dass sie eines Tages die beste Oma werden würde die es gibt. Zu meiner Mutter habe ich ebenfalls ein sehr liebevolles und vertrautes Verhältnis, ich ehre sie von Herzen und muss dazu sagen, dass die Liebe zu meiner Mutter noch inniger geworden ist, seitdem ich selbst eine Mama geworden bin – was zuletzt aber auch daran liegt, weil meine Mutter im Gegensatz zu meiner Schwiegermutter verständnisvoll, zurückhaltend und sehr mitfühlen ist. Keineswegs übergriffig oder aufdringlich.

Meine Schwiegermutter ist wie oben bereits erwähnt ein sehr sehr guter Mensch, sie ist überhaupt nicht die typische Mutter, hat an sich auch nichts mütterliches, sie ist ein kleiner Wirbelwind, sehr temperamentvoll, ein Freigeist und tut was sie will. Sie ist aber auch der sturrste und stolzeste Mensch den ich kenne. Vor lauter Stolz hat sie auch komplett mit ihrer Familie gebrochen, weil es vor vielen Jahrzehnten einen Streit gab. Und obwohl ich weiß, dass sie gerne wieder mit ihren Schwestern Kontakt hätte, würde sie vor Stolz nie wieder dort anrufen oder zu ihn zurückkehren. Genauso würde sie vor lauter Stolz niemals ihre Kinder um etwas bitten, weil sie „es einfach nicht kann“, so sagt sie es immer. Auch bildet sie sich meiner Meinung nach sehr viel darauf ein, dass sie 5 Kinder auf die Welt gebracht hat. Jedesmal muss ich mir anhören „Ich hab 5 Kinder großgezogen, also bitte!“ Dabei hat 90% der Erziehung ihre Schwiegermutter übernommen. Meine Schwiegermutter wurde mit 17 zum ersten Mal schwanger und lebte von da an fortan mit ihrem ebenfalls 17-jährigen Mann bei ihren Schwiegereltern. Ihre Schwiegermutter hatte im Haushalt das Sagen und war laut Erzählungen sehr streng und dominant. Sie selbst erzählte mir immer, wie sie ihre Kinder bei ihrer Schwiegermutter liess und mit ihrem Mann in Cafes und Clubs tanzen gegangen ist. Damals ist man noch tanzen gegangen und war in Cafes Live Bands hören. Man merkt auch, dass die älteren Geschwister meines Mannes von ihrer Oma erzogen wurde, weil sie alle extrem religiös sind und super veraltete Denkweisen haben. Und während meine Schwiegermutter weg war um zu tanzen und mit ihrem Mann auszugehen, blieben die Kinder bei ihrer Schwiegermutter, aber wenns es um unser Kind geht schreit sie gleich raus, dass wir nichts sagen sollen, denn sie hat ja 5 Kinder großgezogen.

Das aller erste Mal, als mir auffiel, dass meine Schwiegermutter mir noch oft in die Quere kommen würde, merkte ich am 2. Tag meines Krankenhausaufentahltes. Meine Schwiegermutter besuchte uns schon am 1. Tag, aber da war sie noch ganz inordnung. Als meine Schwiegermutter dann am 2. Tag ins Krankenhaus kam, nahm sie noch gleich ihre 2 Söhne und ihre Tochter samt ihrem Partner mit. Zu der Zeit befand ich mich im Stillraum mit unserem Sohn. Mein Mann war dabei und unterstützte mich, unser kleiner Wurm wehrte sich nämlich heftig gegen die Brust und hatte noch keinen einzigen Tropfen seit der Geburt getrunken. Während das andere Baby gegenüber von mir an der Brust der Mutter nuckelte, zerbrach bei mir die romantische Vorstellung vom harmonischen Stillen mit meinem Kind. Ich stand unter Druck und fühlte mich als Versagerin. Aufeinmal klingelte das Handy meines Mannes Sturm und meine Schwiegermutter fragte wo wir denn seien, denn sie stehen vor unserem Zimmer aber wie sind nicht da. Als mein Mann sagte wir sind im Stillzimmer, kam sie dahin. Sie ging zwar nicht rein, weil es ihr verboten war, aber allein zu wissen, dass sie mit der ganzen Bande direkt vor der Tür stand machte mich nur nervöser. Irgendwann hab ich es auf, also gingen wir nach draußen. Kaum sind wir aus dem Stillzimmer raus, schnappte sich meine liebe Schwiegermutter aufdringlich die Babyliege mit unserem Kind drinnen und brachte es ins Zimmer. Als der Kleine dann groß gemacht hat, nahm sie ihn rabiat heraus und legte ihn gleich auf den Wickeltisch. Sie hätte auch mal fragen können, ob ich ihn nicht wickeln will oder ob es darf. Naja, ich sah darüber hinweg, ich dachte es seien meine Hormone und meine Verletzlichkeit. Als frische Mutter sieht man ja meistens alles überempfindlich und könnte bei jeder Kleinigkeit losheulen. Aber zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, dass es Standard bei ihr sein würde. Dann packte sie unser Baby aus und man sah ihr an, wie sehr sie es genoß mal wieder demonstrieren zu können, wie toll sie ein Baby doch wickeln kann. Mir schmiss sie einfach die dreckigen Tücher hin und befiehl mir ihr frisches Wasser zu bringen. Um sie herum standen alle Familienmitglieder und bestaunten das ganze Prozedere. Ich kam mir vor wie eine billige Dienstmagd, die der Königin alles bringen solle. Danach kam sie nicht mehr ins Krankenhaus, weil ich dann sowieso entlassen wurde, das war ein Donnerstag. Dann folgte der Sonntag, an dem sich (leider) die ganze Familie meines Mannes zur Bibelstunde trifft (außer mein Schwiegervater, weil er und meine Schwiegermutter getrennt sind. Er liebt sie und sie ihn im Herzen auch, das hat sie mir selbst erzählt. Sie sind auch sehr gute Freunde und sehen sich der Kinder zuliebe auch regelmäßig. Aber vor lauter Stolz kann und will sie nicht mehr mit ihm zusammenkommen). Die Familie meines Mannes ist sehr auf Jesus fixiert und sehr auf die Bibel, ich bin nicht so religiös, weshalb diese Bibelstunden für mich immer bisschen eine Qual sind.
Die finden wie sollte es auch sein, bei meiner Schwiegermutter statt. Kaum angekommen, hat sie meinen Kleinen gleich an sich gerissen. Sich nicht mal mehr um mich gejuckt. Früher kam noch eine herzliche Umarmung und ein wirkliches Interesse an mir und meiner Person. Jetzt kam nicht mal die Frage „Wie geht es dir?“ Ich war unsichtbar. Ich saß neben meinem Baby, hatte aber das Gefühl, dass ich es vermissen müsste. Ich fühlte mich überhaupt nicht als Mutter. Die ganzen 5 Stunden, indenen wir dort waren habe ich mein Kind kein einziges Mal im Arm halten können, weil sie es so unfassbar gierig an sich gerissen hat. Sie gab es nur ab, wenn sie eine rauchen musste und da kam sie natürlich nicht auf die Idee es mir zu geben, nein eins ihrer anderen Kinder gab es ihr.
Das war an den anderen Bibelstunden nicht anders. Also hörte ich irgendwann auf mitzukommen, da mein Mann anfangs noch sehr überfordert als Vater war, traute er sich nicht mit unserem Baby im Auto herumzufahren, also ging er dann alleine zur Bibelstunde. Was musste ich mir nicht anhören, wie traurig doch seine Mutter sei, weil er das Baby nicht mitgenommen hat. Seitdem (das ist über ein Jahr her) komme ich extrem selten zur Bibelstunde mit. Ich bin jedesmal soooo erleichtert, wenn ich es schaffe nicht mitzukommen und wenn unser Kleiner sogar noch bei mir bleibt. Ich komme mir manchmal wie eine Hexe vor, ich will nicht meine Probleme mit meiner Schwiegermutter auf Kosten unseres Kindes übertragen, aber ich hasse es einfach, wenn sie ihn in den Armen hat, weil ich mein eigenes Kind dann so gut wie nicht mehr sehe bis wir wieder Nachhause fahren. Aufjedenfall hat sich der Kontakt zu meiner Schwiegermutter extrem reduziert. Ein halbes Jahr verging, es war Sommer 2016 und sie hat gemerkt, dass sich sonntags nicht mehr zur Bibelstunde gekommen bin. Ob ich da war oder nicht, war ihr scheiß egal. Ihr ging es nur darum ihr Enkelkind zu sehen. (Bitte nicht falsch verstehen. Das heißt nicht, dass sie ihren Enkel ein halbes Jahr nicht gesehen hat. Manchmal wenn das Baby gut gelaunt war, habe ich ihn meinem Mann mitgegeben oder an Geburtstagen hatte ich keine Wahl als mitzukommen, sonst wäre es unhöflich gewesen), also bat sie mich um ein Treffen im Cafe, weil sie mir etwas sagen wollte. Wir trafen uns und redeten nur dummen Small Talk, und zu unserer Überraschung, gerade als ich merkte, dass sie mir etwas anvertrauen wollte, kam meine Schwägerin an. Sie sah uns zufällig aus der Ferne im Cafe sitzen und überraschte uns. Sie ist nicht die Tochter meiner Schwiegermutter, sondern angeheiratet wie ich. Also gesellte sie sich zu uns. Mein Baby war natürlich dabei und wie sollte es anders sein, saß es die ganze Zeit auf Omas Schoß. Meine Schwiegermutter konnte leider nicht mehr mit mir reden, weil sie unter 4 Augen mit mir reden wollte. Durch die Schwägerin ging das nicht. Während ich also mit meiner Schwägerin redete und wir mitten im Gespräch waren, hat sich meine Schwiegermutter null gejuckt. Sie hat nur durch die Gegen gestarrt und überhaupt nicht mitgeredet und das obwohl das Gespräch auch an sie gerichtet war. Ihr war langweilig, weil das Baby bereits eingeschlafen ist und gemütlich neben mir im Kinderwagen schlummerte. Von ihr kamen nur „ja“, „hmm“, „ach wirklich“. Sie hat sich überhaupt nicht mehr mit uns unterhalten, nur ihren Kaffee getrunken und woanders hingeguckt. Während ich mit meiner Schwägerin also redete, stand unsere geliebte Schwiegermutter auf, nahm sich einfach den Kinderwagen neben mir ohne zu fragen, obwohl mein Baby SCHLIEF! und sie es aus dem Schlaf hätte reissen können und fing an mit ihm ums Cafe herum hin und her zu spazieren. Dabei beobachtete sie sich die ganze Zeit in den Schaufenstern der nebenstehenden Geschäfte, als wäre sie so stolz zu sehen, wie sie einen Kinderwagen schiebt. Anfangs war sie nicht mal 2 Meter entfernt und ich hatte sie im Auge, da meine Schwäger eine Labbertasche wie aus dem Bilderbuch ist, war ich irgendwann von ihr abgelenkt und liess mich weiter vom Gespräch mitreissen. Irgendwann merkten wir beide, dass meine Schwiegermutter samt Kind spurlos verschwunden ist. Ihre Tasche und ihr Handy lagen auf dem Tisch. Nur sie war weg. Ich dachte sie wäre vielleicht ein bisschien weiter weg gegangen, aber nichts da. Sie war spurlos verschwunden. Ich suchte alle Wege und den ganzen Umkreis ab, während meine Schwägerin auf unsere Sachen aufpasste. Ich bin ganze Straßen hoch und runter gelaufen und habe sie nicht gefunden. Ich geriet irgendwann in panische Wut, dass sie ohne mir was zu sagen einfach aus dem Staub gemacht hat. Also lief ich und lief ich und sah sie von GANZ WEITEM mit meinem Kind am Rathaus herumspazieren. Ich hatte keinen Bock den ganzen Weg noch zu ihr hinzulaufen, weil es wirklich noch ein riesiges Stück zu laufen war. Aber ich sah sie genau. Ich wollte auch nicht wie eine kontrollsüchtige Kuh rüberkommen und sie gehässig bitten wieder zurück zu kommen, aber innerlich habe ich gebrodelt vor Wut. Also bin ich stocksauer zur Schwägerin zurück und erzählte ihr, dass sich unsere liebe Schwiegermama bis ans Ende der Welt begeben hat. Ihr Kommentar lautete nur „Du Arme, wenn die mal ein Baby in der Nähe hat, kann sie es nicht mehr los lassen.“ Oh wie Recht sie doch damit hatte. Sie sah, dass ich nervös und wütend war und tröstete mich. Nach über EINER geschlagegen Stunde kam meine Schwiegermutter breitgrinsend mit meinem bereits wachgewordenen Baby an und tat als wäre nichts. Mein genervter Kommentar war „Wo waren Sie denn? Hätten Sie nicht wenigstens Bescheid geben können. Es ist eine Stunde vergangen. Ich hab mir Sorgen um Euch gemacht!“ und sie so seöbstgefällig wie sie ist „Ach Bitte, ich bin 65. Ich weiß, was ich tue. Beruhigt Euch wieder.“ Ich dachte in diesem Moment, ich drehe durch vor Hass und Wut auf diese Frau. Ich war so froh mein Kind heil zu wissen und habe mich so gefreut ihn wieder in meinen Armen zu halten. Doch nein, Omi kam gleich wieder an und riss ihn mir aus den Armen, während sie ihren mittlerweile kalt gewordenen Kaffee leer trank. Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr und bestellte die Rechnung, ich zahlte für uns alle und legte mein Kind in den Kinderwagen. Und Leidensgenossinnen, ich lüge nicht(!), kaum war ich aufgestanden und fing an den Kinderwagen zu schieben, kam meine Schwiegermutter von der Seite an, legte Ihre Hände AUF MEINE Hände, sodass ich gezwungen war den Kinderwagengriff loszulassen und schob mir zur Seite, kein Wort, kein „Darf ich auch mal schieben?“ oder eine dezente Anmerkung. Nein, einfach aus meinen Händen gerissen. Da wars ganz Aus bei mir. Also erfand ich eine Lüge und sagte, dass ich Heim müsste um noch was für die Uni zu schreiben. Meine Schwiegermutter wohnt ganz woanders als mein Mann und ich, Zufälligerweise hätte meine Schwägerin meine Schwiegermutter begleiten können ,weil sie auch auf dem selben Weg hin ihre Wohnung hat. Und normalerweise ist meine Schwiegermutter extremst lauffaul. Sie lässt sich lieber herumkutschieren. Doch an diesem Tag fand sie aufeinmal die Kraft den ganzen weiten Weg bis zu unserer Haustür zu uns zu laufen und natürlich jede Sekunde dabei den Kinderwagen vor sich her zu schieben. Gottseidank verzog sie sich dann, Ich tat dann so, als wäre ich im Hausgang und wartete ein paar Minuten, bis ich mir sicher war, dass sie weg ist. Also ging ich wieder raus und spazierte mit meinem Baby am Rhein entlang um mich abzureagieren. Ich rief meine beste Freundin an und ließ alles raus! Ich war so geladen vor Wut. Ich schrieb auch meinem Mann, dass seine Mutter einfach ohne Bescheid zu geben über eine Stunde mit unserem Kind abgehauen ist und mir einfach den Kinderwagen aus den Händen gerissen hat. Seine Antwort: „Ach lass sie doch, sie ist eine alte Frau. Sie ist 67. Sieh es nicht so eng.“ Ich habe es satt, mir jedesmal anzuhören, dass sie ja so alt sei. Das rechtfertigt ihren aufdringlichen Omastolz keineswegs. Ich muss dazu sagen, dass seine Mutter mir auch an zwei vorherigen Treffen in der Vergangenheit bereits den Kinderwagen aus der Hand riss. Und zwar jedesmal, indem sie ihre Hände auf meine legte und mich wortlos zur Seite schob. Es war also nicht das erste Mal. Deswegen war ich auch so sauer, weil ich hoffte, dass es beim ersten und zweiten Mal nur eine Ausnahme war, als es aber bei diesem Treffen schon wieder dazu kam, reisste mein Geduldsfaden.

Jedenfalls war ich voller Hass auf sie und dass merkte sie auch, weil ich in der darauffolgenden Woche auf dem Geburtstag ihres Sohnes sehr schnippisch zu ihr war. Sie wiederum liess dann ihre Wut auf mich in der Bibelstunde los und dachte sie könnte mich fertig machen. Sie ist nämlich sehr temperamentvoll und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie ist nur solange gut, solange jeder Ja und Amen sagt. Also schoss sie gegen mich und ich zurück, mein Mann kritisierte sie in dieser Bibelstunde ebenfalls. Dass sie immer viel zu laut klatscht und immer so laut redet und so eklig nach Rauch stinkt, wenn sie mit unserem Kind redet. Naja, es endete damit, dass wir wochenlang nicht mehr miteinander geredet haben. Mein armer Mann, der uns beide liebt, musste sich von seinen sehr viel älteren Geschwistern anhören, wie er sowas zulassen könne, dass seine Frau seine arme Mama so behandeln könne. Er merkte, dass auch die Wut innerhalb der Familie auf ihn zunahm und gab mir die Schuld für die Misere. TJA, hätte seine Mutter nicht auf Boss gemacht, hätte es das Problem nicht gegeben. Auch die Ehe zwischen uns beiden kriselte extrem und seine Mutter war blieb immer noch das arme Opfer. Sie wollte doch nichts böses.
Irgendwann hielt ich diesen stillen Krieg nicht mehr aus, sie anscheinend auch nicht und bevor ich es tun konnte, rief sie mich an. Wir redeten ohne zu übertreiben vier Stunden lang. Ich erläuterte ihr meine Situation und sie mir ihre, genauso versuchte ich ihr zu vermitteln, was in meinem Mann vor sich ging. Er hatte ja auch Krach mit ihr, nicht nur ich.
Es gab auch während des Telefonats einige Reibereien, aber es tat gut ein klärendes Gespräch zu führen. Sie sagt mir, dass sie sehr froh, sei dass wir das geregelt haben und sie mich liebe habe. Danach habe wir aufgelegt. Ich dachte wirklich alles sei inordnung, komisch war nur, dass sie mich danach bis heute NIE wieder anrief. Vor dem Streit hat sie mich jede Woche aller mindestens 1 Mal angerufen, um zu hören, wie es ihrem Enkelkind geht. Und wenn ich nicht abnahm, klingelte sie so lange an, bis ich zurück rief. Nach dem Gespräch dann aber nicht mehr. Ich habe sie auch nicht mehr angerufen. Ich weiß, dass sie in ihrem Stolz sehr gekränkt ist, weil ich es gewagt habe ihr zu sagen, sie soll mit bitte nie wieder den Kinderwagen aus der Hand reissen, weil ich da höchst empfindlich bin was das angeht und auch habe ich ihr gesagt, dass sie ohne meine Zustimmung sich bitte nie wieder von mir oder meinem Mann so weit entfernen soll. Schließlich ist sie alt und unser Baby war zu dem Zeitpunkt grade mal 4 einhalb Monate alt, wenn sie so weit hinaus geht und was passiert, kann unser Baby nicht für sich selbst sprechen oder aufpassen. Ich habe gemerkt, dass es ihr nicht gepasst hat aber sie ist schlau, und hat gute Miene zum bösen Spiel gemacht.
Zu mir kam sie danach immer mal wieder mit dem Kommentar „Hach, lange nichts mehr von dir gehört.“ an, worauf ich nur „Ebenfalls.“

Ihre Ausrede war irgendwann sogar, dass sie meine Nummer nicht mehr habe. Komisch, dass sie meinte Nummer zuvor 5 Jahre lang in ihrem Handy gespeichert hatte und diese nach unserem Gespräch aufeinmal verloren gegangen ist, ja genau…..!
Seither versuchen wir normal miteinander umzugehen, aber leider ist sie immer noch sehr übergriffig. Sie reisst sich den kleinen immer noch an sich, lässt ihn wirklich nie los. Selbst andere Familienmitglieder müssen sie mehrmals bitten den kleinen Schatz mal an sie abzugeben, damit diese ihn auch mal halten können. Und kaum sind 2 Minuten vergangen, kommt sie jedesmal an und ruft „Gebt ihn mir wieder. Er will zu seiner Oma, er liebt seine Oma über ALLES!“ Es gibt kaum eine Situation, in der sie nicht betont, wie sehr der Kleine sie doch liebt.

Ich bin meinem Plan jedoch treu geblieben und habe den Kontakt komplett auf ein Minimum reduziert. Wir telefonieren vllt 1-2 Mal den Monat, und das nur wenn sie jede Woche mit meinem Mann mehrmals telefoniert und er mir dann ab und zu sein Handy gibt, damit ich doch auch mal mit ihr telefonieren soll. Ansonsten gehe ich auch heute noch extrem selten zu den Bibelstunden. Gestern habe ich es wieder geschafft nicht hinzumüssen und geniesse jeden Tag, wenn ich meine Schwiegermutter nicht sehen muss. Sie ist einfach anstrengend wenn es um unser Kind geht und denkt sie sei die beste Oma dieser Welt, bedenkt aber nicht, dass mein Kleiner auch meine Mutter als liebende Oma hat. Er liebt meine Mutter über alles und jedesmal, wenn ich meiner Schwiegermutter eine schöne Geschichte von meiner Mutter mit unserem Kind erzähle, schweigt meine Schwiegermutter oder lächelt missgünstig, sagt aber nie etwas dazu. Man merkt, dass es ihr missfällt, dass unser Baby eben auch noch meine Familie hat, die ihn liebt und ehrt. Wenn es nach ihr ginge, würde der Kleine nur zu ihr und ihrer Familie gehören.

Naja, ich kann diese Frau nicht mehr ändern. Sie ist 67, stolz und sturr und wird so bleiben wie sie ist. Ich kann nur damit beginnnen, sie zu akzeptieren und mich mehr auf ihre positiven Seiten zu konzentrieren, auch wenn es ehrlich gesagt seeeeehr schwer ist, sobald ich sie nur sehe. Ich darf aber nicht vergessen, dass sie immernoch die Mutter meines Mannes ist und sie ihn zu einem fantastischen, liebevollen Mann erzogen hat, der noch erwähnt der BESTE und tollste Papa dieser Welt ist !

Antworten
Caroline Braun 22. Januar 2017 - 12:59

Liebe Anja, du sprichst mir wirklich in fast allem aus der Seele! Dein Text könnte fast von mir sein! Ich habe kasachische Schwiegereltern und meine Schwiegermutter ist einfach nur fürchterlich! Sie ist total übergriffig und dominant! Benimmt sich ständig so, als wäre sie die Mutter und hängt wie eine Klette an meiner Kleinen. Sie achtet überhaupt nicht auf das Wohl meines Kindes, reißt es einem aus dem Arm obwohl es weint oder hält es dauernd fest, obwohl es umherlaufen möchte. Ich muss jedesmal eingreifen und Ernte beleidigte oder böse Blicke von der Frau. Mein Mann bekommt es angeblich immer nicht mit und traut sich auch nicht wirklich sie in die Schranken zu weisen. Ich fühle mich immer sehr unwohl in ihrer Gegenwart und bekomme mittlerweile schon richtig Magenschmerzen. Da alles reden von meiner Seite nichts hilft und mein Mann dazu zu feige ist, werde ich den Kontakt in Zukunft noch weiter runterfahren. Ich bin gespannt, wie sie darauf reagiert aber ich denke es wird noch mal richtig krachen zwischen uns. Hoffentlich dann so doll, dass Sie mir und meinem Kind auf Dauer vom Hals bleibt. Ich könnte noch viel mehr schreiben aber letztlich ist meine Situation deiner wirklich sehr ähnlich, auch was damals das Wochenbett betraf! Sie wäre am liebsten bei uns eingezogen und war immer gleich zutiefst verletzt, wenn ich nein gesagt und sie abgewimmelt habe. Einfach ein ganz schreckliche Frau! Ich fühle wirklich mit dir und allen anderen Frauen, die so ein Schwiegerexemplar abbekommen haben.
Liebe Grüße,
Caro

Antworten
Cani 16. Januar 2017 - 03:04

Mein aufrichtiges Mitgefühl geht an die Mutter. Glaube mir wenn ich dir sage, dass ich deine Situation so sehr nachempfinden kann. Ich habe auch so einen Affentanz hinter mir. Das innige Verhältnis kippte nach der Geburt, meine Schwie-Mu führte sich auf, als wäre mein Kind ihrem Schoß entsprungen. Wenn sie den Kleinen hatte, ging sie immer weg von uns zum anderen Raum, da sah man sie auch nur noch von hinten und hatte keinen Überblick mehr über ihre Raucherhände und Raucherlippen. Ich weiß wie verraten man sich fühlt, wenn die Schwiegermutter hintenrum den Sohn auf die eigene Seite ziehen will und damit die Ehe stört, hatte man doch zuvor ein gutes Verhältnis.
Ich wünschte, ich könnte dir eine Lösung vorschlagen, doch die gibt es einfach nicht. Es wird nie wieder wie vorher, auch wenn man sich bemüht. Ich habe Ratgeber studiert, Foren gelesen, Erfahrungsberichte gewälzt und keine plausiblen Antworten erhalten. Im ersten Jahr habe ich mir so oft die Frage, warum (hat sie mir das angetan)?, weshalb?, wieso? gestellt. Doch das kann mir und dir egal sein, es ändert nichts daran, dass wir so von unseren Schwie-Mus behandelt worden sind, auch eine Entschuldigung (welche nie gekommen ist) wäre kein Radiergummi, diese Dinge sind passiert und können nicht rückgängig gemacht werden. Ich saß für Monate in der Zwickmühle. Meine Gedanken kreisten ständig darum, wie ich dieser Hölle entkommen kann. Plan A: alleinerziehend und frei, aber ein Sozialfall. Plan B: warten bis die Schwiegermutter das Zeitliche segnet, aber bei unserer heutigen Lebenserwartung… Plan C: Scheidung einreichen, wenn das Kind aus dem Haus ist… und meine Gedanken strikten sich so weiter. Inzwischen sind 3 Jahre vergangen und die Wogen in meiner Ehe haben sich allmählich geglättet. Meine Schwiegereltern sind nicht mehr existent für mich, sie sind einfach Luft, damit konnte ich mich am besten arrangieren und mein Mann akzeptiert es so. Mein Sohn hat kein Interesse an denen. An seinem 2. Geburtstag hatten wir versucht heile Welt zu spielen, doch der Kleine hat die dicke Luft schnell durchschaut. Wir waren dann ehrlich und haben ihm erklärt „Oma hat mit ihrem Verhalten Mamas Gefühle verletzt“ von da an hat er sich eigenständig distanziert. Vielleicht ist das so ein Schwie-Mu-Phänomen, meine eigene Mutter war feinfühlig, anfangs sogar eher distanziert zum Kind, sie nannte ihn „dein Baby, dein Kind“. Wir standen im Geschäft als sie ihm das erste Mal was kaufte, indem sie verkündete „dein Budget ist 100 € kauf ihm was Schönes „. Und genau deswegen, sind in 90 % der Fälle, die eigenen Mütter einfach die besten und auch besseren Mütter, weil sie viel mehr Liebe und Feingefühl für uns Töchter übrig haben, bei der eigenen Mutter hat man noch einen Stellenwert neben dem Enkel, die Schwiegermutter radiert uns aus und alles dreht sich nur noch um die Bemutterung vom Enkelkind.

Ich wünsche dir alles Gute, versuch dich frei zu machen von all dem Negativen und leite deine Gedanken auf schöne Dinge um.

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Bettina Landwehr 7. Januar 2017 - 09:40

Ich hab sowas schon oft beobachten, zum Glück nie selbst erlebt. Meine Schwiegermutter (ein liebeswerter aber doch etwas kontrollsüchtiger Mensch) hat auch oft Familie und Freunde zum Babygucken eingeladen, wenn wir da waren, hatte aber immer Verständnis, wenn ich mit Baby den Raum verließ und hat mein Baby immer zurück gegeben, wenn ich darum bat. Umgekehrt muss ich sagen, dass ich auch immer dankbar war, wenn mal jemand das Baby hielt und ich alleine aufs Klo konnte oder so. Hätte meine SchwiMu eine Oma-Stunde gefordert, wäre ich vermutlich vor Dankbarkeit auf die Knie gefallen – und dort eingeschlafen. Aber all das war nur möglich und entspannt, weil sie tzwr formulierte, was sie irritierte (Stillst du immer noch?) oder wenn bei Ihnen andere Regeln herrschten als bei uns (Mit Spielzeugautos bitte nicht auf den Holztisch.), akzeptierte uns aber immer als Elternautorität (Sie verstand nie, warum unser Baby kein Zucker sollte, verkniff sich aber, Kuchen zu füttern und erinnerte auch meinen Schiegervater daran, dass wir das nicht wollten.)
Umgekehrt hab ich bei Freunden meiner Schwiegereltern erlebt, dass deren Schwiegertochter wollte, dass in den ersten 6 Monaten niemand außer den Eltern das Baby auf dem Arm hat. Das war für sie sehr hart – und ehrlich gesagt, denke ich, dass es auch für die Eltern unnötig anstrengend ist. Ein Kind leidet doch nicht, wenn es mehrere Bezugspersonen hat und das Verhältnis zu den Eltern wird doch nicht weniger eng, wenn ein enges Verhältnis zu den Großeltern besteht?!
Ich denke, du hast das Gespräch oft genug gesucht und es wurde deutlich, dass von Seiten deiner SchwiMu kein Respekt besteht. Das ist traurig, aber nicht deine Schuld. Ich wünsche dir, dass es sich vielleicht noch wandelt – aber vor allem, dass dein Mann weiß, zu wem er halten muss. (Denn ich kann gut verstehen, dass sein Verhalten dich am meisten getroffen hat. Vielleicht wäre alles anders geworden, wenn ER seine Mutter rechtzeitig in die Schranken gewiesen hätte! Als mein Schwiegeropa in unserem ersten Jahr als Paar sagte, Partner der Enkelkinder dürfen erst mit zu Weihnachten, wenn sie verlobt seien, sagte mein Mann nur: „Dann sehen wir uns ins zwei Jahren Weihnacten wieder.“ – und ging.)

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Camilla 3. Januar 2017 - 00:07

Geld verdirbt den Charakter, dieser Spruch ist überholt.

Ein Enkelkind verdirbt den Charakter, passt besser in unsere heutige Zeit.

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Britta 17. Januar 2017 - 13:24

Ihre Interpretation kann ich unterschreiben. Außer Haus zeigt sich unser Kind immer von der besten Seite. Meine Schwiegermutter war am Omatag shoppen und wurde von einer Verkäuferin (flüchtige Bekannte) angesprochen mit der Bemerkung was für ein braves Enkelkind meine Schwiegermutter doch hätte, da antworte sie doch glatt darauf, dass das allein ihr Verdienst sei, sie hätte ihn schließlich groß gezogen. Diese Verkäuferin erzählte mir das hintenrum wieder. Ich war sprachlos und tat es mit einem Lächeln ab, dazu fiel mir nichts mehr ein. Alle 2 Wochen Omatag ist ein wichtiger Erziehungsbeitrag wie man sieht. 😉

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Oma Heidi 13. Dezember 2016 - 15:44

Was für eine emphatielose und übergriffige Oma. Mir wäre es im Traum nicht eingefallen so mit meiner Schwiegertochter umzugehen.
Klar war es für mich ein Highlight Oma zu werden, doch das rechtfertigt keine derartig dominanten Übergriffe.
Da stecken ganz andere Probleme dahinter. Das Kind scheint hier Lebensinhalt der Oma zu sein.

Ich habe ein prima Verhältnis zu meinem Sohn, meiner Schwiegertochter und Enkelin. Nie habe ich mich aufgedrängt. Im Gegenteil, ich habe gewartet bis sie mir angeboten hat IHR Kind zu halten. Nach der Geburt habe ich mich zuerst für ihre Belange und Wohlbefinden interessiert z.B. habe ich nach der Geburt meine Schwiegertochter als erstes gefragt wie es ihr geht, ob die Geburt so war wie sie sich das vorgestellt hat, ob es Dinge gibt dich ich ins Krankenhaus bringen soll usw. zuerst drehte sich alles um meine Schwiegertochter und nicht um ihr Kind. Jede frischgebackene Mutter verdient einen respektvollen Umgang, nie hätte ich versucht sie oder meinen Sohn in ihrer Autorität zu untergraben. MEIN Verhalten hat sich da ganz klar ausgezahlt.

Schrecklich wie sich manche Familien auf das Enkelkind stürzen. Auch mit den Fotos, eine Geburt ist kein Spaziergang und dann die Mutter wie ein Paparazzo belagern. Diese Oma hat sich das durch ihre Art selbst eingebrockt und sitzt jetzt vor der Suppe die sie auslöffeln kann.

Bei uns gibt es zum Beispiel keinen Oma Tag, wofür auch. Meine Kinder können mich besuchen wann immer Sie wollen, dafür braucht es keinen bestimmten Wochentag. Sie sollen ihren eigenen Rhythmus bestimmen und haben ein Recht darauf ihre EIGENEN Erfahrungen zu machen. Wir waren zuvor am Zug, jetzt sind unsere Kinder dran. Und ich finde es toll wie das heute alles gemacht wird mit den Hebammen, Tragetüchern, dem Stillen, Babyschwimmen, die vielen Möglichkeiten und Kurse. Ich wünschte bei mir wäre das schon so gewesen.
Meine Kinder und Schwiegerkinder kommen mich gerne besuchen und es ist ganz unterschiedlich, das kann 2x in der Woche sein, dann liegen auch mal 3 Wochen dazwischen und ich lass sie so machen wie sie Zeit haben und es wollen und das funktioniert ganz wunderbar.
Scheinbar gibt es zu wenig Omas von meiner Sorte.

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Löwen-Mama 21. Februar 2017 - 09:49

Liebe Oma Heidi, wie gut es tut Ihre Worte zu lesen. In den wenigen Sätzen spürt man einfach, dass Sie mit sich im reinen sind und Ihrer Familie schlicht Liebe zukommen lassen! Das ist selbstlos und deshalb bekommen Sie bestimmt auch selbstlos so viel Liebe zurück! Das wünsche ich Ihnen weiterhin! Sie sind ein Vorbild!

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Mama2016 16. Juni 2017 - 12:30

Wow, wie toll sowas zu lesen, es freut mich sehr, dass es solche Omas gibt:-) ich habe auch so meine Problemchen mit den Omas, die eine kauft spielzeug ohne ende, ich kann 100x sagen, dass wir das nicht möchten. Die andere steckt alles mögliche vom Tisch in unser Kind rein, ohne zu fragen. Letztens hat sie den Kleinen (7 Monate) ins Gras gestellt, obwohl ich auch schon 100x gesagt habe, dass ich das nicht möchte wegen Zecken. Er wird noch früh genug durch das gras toben können. Da wollte sie endlos mit mir diskutieren. Hallo!!! Mein Kind, meine Regeln, halte dich daran! Ich verstehe es nicht, bin einfach nur inzwischen sooooooo müde von den beiden und möchte am liebsten auswandern. Und das beste ist immer noch der Spruch, wenn der Kleine mal weint (das tun Babys nun mal ab und an) : diese böse Mama, was hat sie dir getan! !!
Zum kotzen echt…..

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Sabrina 12. Dezember 2016 - 23:12

Liebe Unbekannte,

ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Du machst es richtig! Du wirst deinen Weg gehen und deinem Kind den Freiraum schaffen, den es braucht, den ihr braucht! Du suchst dir Hilfe, wenn du alleine nicht mehr weiter kommst. Ich glaube an dich!!

Alles Liebe und Gute
Sabrina

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Ruth Gall 12. Dezember 2016 - 06:25

Seit 21 Jahren leite ich die von mir gegründete Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter und Söhne & Töchter übermächtiger Eltern. Nun hat mich Anja gebeten, ihren Problemfall zu kommentieren. Das möchte ich gerne hier tun, da ich sehe, wie viele darunter zu leiden haben, wie sehr sich die Schwiegermutter einmischt.

Es gibt nur eine Mutter und einen Vater. Das muss für Kinder stets klar sein. Kindern beibringen, dass Oma „Mama“ ist, geht garnicht.
Die Eltern bestimmen, was wie zu sein hat. Besuche, Fotos, Erziehung- hier entscheiden NUR die Eltern. Oma darf zwar mal ein Auge zudrücken, hat allerdings den Erziehungsauftrag der Eltern fortzuführen. Genau so, wie es dem Willen der Eltern entspricht und nicht, wie Oma das früher gemacht hat.
So können Eltern z. B. entscheiden wie oft und wo die Großeltern das Enkelkind sehen dürfen. Es mag sein, dass sich die Großeltern mehr wünschen, doch das ist deren Problem, nicht Eures!
Wichtig ist immer, klare Ansagen zu machen und auch auf deren Einhaltung zu bestehen. Anfangs wird das unterlaufen, nicht angenommen. Doch wenn ihr konsequent am wenn – dann festhaltet und das lebt, bleibt den Großeltern keine andere Wahl. Erwartet nicht, dass sie freiwillig hören und tun was ihr wünscht. Allerdings wird durch euer konsequentes Verhalten kein Freiraum gelassen und mit der Zeit werden dann auch eure Absprachen respektiert.
Z.B bei den ständig fotografierenden Großeltern: wir möchten das nicht. Ihr könnt gerne kommen, den Enkel zu besuchen, aber ohne das ständige fotografieren. Wenn ihr euch nicht daran haltet, werden wir euch mit Kamera oder Mobil Telefon nicht mehr ins Haus lassen. – ihr habt ein Recht am Bild eures Kindes, nicht die Großeltern. Und es gehört dazu, euer Kind zu schützen, damit nicht die halbe Nation Bilder eurer Kinder besitzt.
Es gibt da sicher noch viel mehr zu sagen, schaut dazu doch bitte mal auf meine Seiten: http:/www.ruth-gall.de Problemfall Schwiegermutter, Seiten für Schwiegertöchter
Ich muss ja nicht jedes Mal alles neu schreiben 😉 Mein aktuelles Buch: Wege aus der Schwiegermutter Falle, könnt ihr auch in der Bücherei ausleihen. Darin habe ich vieles erklärt und Wege aufgezeigt, gemeinsam mit dem Partner aus der Krise zu kommen. Meine Beratungen mache ich seit 21 Jahren ehrenamtlich.
Allen wünsche ich von Herzen, dass ihr euren Problemfall lösen könnt und für euch Wege findet, damit ihr und eure Kinder frei und unbeschadet leben könnt. Herzlichst Ruth Gall

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Die Unbekannte 12. Dezember 2016 - 12:41

Danke für dein Wort Ruth!
Ich kenne das sehr gut. Bei jedem Besuch hatte ich die Handykamera meiner Schwiegermutter vorm Gesicht. Bevor ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wusste bereits das halbe Dorf wie mein Kind aussieht. Selbst die Kinderärztin wusste vor der U3 bereits wie unser Kind aussieht. Auch der Ex-Lebensgefährtin meines Mannes wurde ein Bild unter die Nase gehalten und mein Kind hat für viele Wochen das Whatsapp Profil meiner Schwiegermutter geziert.
Ich freue mich auf die Woche Urlaub bei meiner Mutter, um endlich mal durchzuatmen und dann kann auch MEINE Mutter ihr Enkelkind zum ersten Mal sehen und kennenlernen. Sie hat mich übrigens kein einziges Mal gefragt, wann ich endlich mal runter fliege, weil sie ihr Enkelkind schon ganze 7 Monate nicht gesehen hat.
Bei Diskussionen mit meinem Mann, darf ich mir reglmäßig anhören, dass bei mir psychisch wohl was nicht richtig sei. Beim letzen Gespräch mit meiner Schwiegermutter hieß es (ich hätte mich in was verrant), natürlich war auch ich wieder da das Problem.
Bevor das Kind kam waren wir eine ganz normale Familie, wie jede andere in den 30igern. Seit dem „Bruch“ bzw. Meinungsverschiedenheiten wurde ich im letzten Streit als „Fotze“ und „fick dich“ von meinem Mann beschimpft.
Natürlich mache ich meiner Schwiergermutter dafür verantwortlich (meine Ehe kaputt gemacht zu haben), denn zuvor gab es sowas nicht bei uns. Es zeigt mir auch, dass sie in meinen Augen in der Kindererziehung versagt hat. Ihr Sohn ist genau so respektlos in seiner verbalen Äußerung wie sie im Umgang mit mir und meinem Kind. Ich bin hin und her gerissen, weil ich dieses Verhalten insbesondere die Beschimpfungen meines Mannes für bedenklich halte. Das ganze Szenario geht über das Wochenbett hinaus. Ich bewege mich hier in einer Grauzone und möchte die Tabus brechen und aufzeigen wie sich die Familie verändern kann, wenn das Wochenbett „ruiniert“ wird. Ich möchte noch gern los werden, dass wir bei meinen Schwiegereltern für etwas über ein Jahr zwischengewohnt haben. Wir waren also nie fester Bestandteil von deren Inventar, vielleicht ist das für einige Leser noch interessant zu wissen.
Viele Grüße

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Ruth Gall 12. Dezember 2016 - 14:54

Es macht mich sehr traurig, wie Wöchnerinnen, junge Mütter, geradezu traumatisierte werden. Es müsste viel mehr Bewußtsein geschaffen werden, wie übergriffig das Verhalten der Großeltern oder Familien oft ist. Die Traumata halten oftmals über Jahre an.
Liebe Unbekannt, es ist verboten, Bilder Anderer ohne deren Einwilligung zu veröffentlichen. Das gilt auch für Bilder der Enkel, denn darüber haben die Eltern das Entscheidungsrecht. Überhaupt würde ich jedem empfehlen, keine Bilder von Kindern ins Netz zu hängen. Es wird viel Mißbrauch damit getrieben. Direkt von Pädokrimminellen. Aber auch in Folge von Klassenkameraden, die Kleinkindbilder benutzen um zu mobben, herabzuwürdigen. Später dann im Berufsleben können ebenfalls Nachteile entstehen, denn es lassen sich Profile erstellen und so mancher Personalchef hat dann von der Wiege bis zur Bewerbung alles vorliegen. Das fördert manchmal nicht unbedingt eine Einstellung. Bitte schützt eure Kinder!

Ihr wart nie Bestandteil des Inventares, wie du es nennst, Unbekannt. Dein Mann war überhaupt nicht relevant für seine Eltern. Aber jetzt, durch sein Kind ist er interessant geworden. Allerdings nur um das Kind zu liefern. Denn es ist Jungbrunnen, Besitzstand der Großeltern. Deshalb, um an das Kind zu kommen, bearbeiten sie ihn auch so. Und er genießt wahrscheinlich zugeraten Mal im Leben das vermeintliche Interesse seiner Eltern. Deshalb greift er dich auch so an. Damit ER diese Aufmmersamkeit – die er eigentlich als Kind gebraucht hätte, zu erhalten.

Da liegt einiges im Argen. Es hat niemand das Recht, dir gegenüber solch eine verbale Gewalt anzuwenden wie es dein Mann getan hat. Evtl. Würde ich dir, wenn du zurückkommst eine Paartherapie empfehlen. Oder du schaust für dich nach einer Mutter-Kind Kur, die dir sicher helfen wird, dich zu sortieren und deine Wünsche und Erwartungen nennen zu können und zu verteidigen, bzw. Einzufordern.

Allen wünsche ich, dass über dieses Problem vielmehr und offener geredet wird.

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Thyrone 9. März 2018 - 15:24

Hallo liebe Leidensgenossinnen,

Es ist für mich einfach abartig und widerwärtig, was hier geschrieben wird und was Ihr inklusive mir ertragen musstet bzw.auch noch müsst.
Ich erkenne mich in jedem Text der hier geschrieben wurde wieder. Daher werde ich meinen, ich nenne es mal Leidensweg nicht auch noch niederschreiben.
Angefangen hat es jedoch auch erst so richtig mit den Problemen als unsere Tochter 2013 geboren wurde und jegliche Wünsche ignoriert wurden, selbst das ausgesprochene Besuchsverbot am Tag der Geburt. Das war für mich einer der schlimmsten Momente die eine frisch gebackene Mama erleben kann. Nach 20h Wehen,der letztendlich im Kaiserschnitt endete,geschwächt und voller Vorfreude das eigene Fleisch und Blut nach langen 2h Aufwachraum endlich in den Arm zu bekommen. Man möchte doch erst mal ankommen in seiner kleinen,eigenen Familie…Vater Mutter Kind. Nicht Oma Opa mit einer riesen Tüte Fast Food für den angeblich fast am verhungernden Sohn. Das war der erste Vertrauensbruch,sie hatten sich nicht an die Abmachung gehalten. Dass mein Mann stolz war und nicht nein sagen konnte kann ich ihm nicht verübeln. Sei’s drum…. Das war jedenfalls der Anfang vom Ende. Regelmäßiges Stören beim Stillen, ungefragtes Betreten unserer Wohnung war an der Tagesordnung.
Wir wohnen mit den Schwiegereltern unter einem Dach,was jetzt zum Glück nach 6Jahren ein Ende hat.
Mein Mann stand und steht hinter mir und wies seine Eltern anständig zurecht,was in Sticheleien und unglaublichen Böswilligkeiten endete. Es ist ein Leben wie in einem schlechten Film. So etwas wünscht man keinem,denn solche Schwiegereltern machen krank ( das ist nicht nur wörtlich gemeint)
Das schlimmste an der Geschichte mittlerweile ist,dass unsere Tochter(4) das alles mitbekommt, unser Sohn(1) es zum Glück noch nicht versteht.
Das einzige was ich wirklich allen raten kann und auch viele von euch instinktiv bereits gemacht haben; Distanziert euch und im schlimmsten Fall, wie es bei uns zutrifft,brecht den Kontakt gänzlich ab.
Ich ziehe mir den Schuh der schlimmen,bösen Schwiegertochter dann gerne an,so wie meine 3 Schwägerinnen auch. Dann stehen meine Schwiegereltern komplett alleine da,haben niemanden mehr,ihre Söhne haben mit ihnen gebrochen. Wir hätten es schon viel früher tun sollen.
Wir müssen wieder unseren Seelenfrieden finden und ihr müsst es auch,wachst als Familie zusammen und bleibt stark. Nichts darf euch in eurem Zusammenhalt erschüttern.
Ich habe mir geschworen meiner zukünftigen Schwiegertochter und auch Schwiegersohn so ein Leid nie zukommen zu lassen,diese als eigene, selbständige Familie zu respektieren und zu achten und mich über diese Momente zu freuen,an denen ich irgendwann selbst als Oma teilhaben darf und erwünscht bin.
Den Weg,die Art,wie meine eigenen Eltern mit ihrer Schwiegertochter und auch meinem Mann umgehen ist das,wie auch ich es handhaben werde.

Ihr werdet für euch alle den Weg finden,der für euch der Richtige ist,mal füher,mal später aber scheuht euch nicht ihn auch zu gehen. Es geht um euch und eure Kinder.
Ich wünsche euch viel Kraft und Mut

Noch ein kleiner Abschluss:
Warum Eltern so sind wie sie sind? Weil sie es einfach nicht besser wissen.

Liebe Grüße

Thyrone

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Mel 18. Dezember 2016 - 21:23

Es ist traurig zu lesen wie vielen es so geht wie mir.

Früher hatte ich immer ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. Aber bereits im Endstadium meiner Schwangerschaft begann der Terror. Ultraschallbilder wurden ohne mein Wissen abfotografiert während ich auf Toilette war und mir fremden Leuten gezeigt.
Nachdem ich über dem errechneten Termin war baten wir drum Anrufe zu unterlassen, da ich selbst nur noch genervt war. Eine Geburtseinleitung kam für uns noch nicht in Frage, da unser Kind sehr klein und leicht geschätzt wurde. Trotzdem rief sie jeden Tag ³ Mal an wann es denn endlich losginge, ob ich denn gar nix merke, ich solle endlich einleiten lassen damit sie ihr Enkelkind hat und wann denn endlich ein Familienfoto komme. Letztendlich stellten wir einfach das Telefon aus…

Nach 11 Tagen Übertragung kam dann endlich unsere kleine Tochter nach anderthalb Tagen starken (nun doch Einleitungs-bahn) Wehen und Notkaiserschnitt zur Welt. Der ganze Ablauf der Geburt war schlimm für mich, hatte ich mir das ja ganz anders vorgestellt.

Einen Tag später stand dann Schwiegermutters erster Besuch an. Insgesamt waren es jetzt in 5Monaten sechs. Jeder war schlimm und jedes Mal distanziere ich mich mehr.

Beim ersten Besuch im Krankenhaus passte sie genau den Moment ab indem mein Mann zu Hause die Haustiere versorgen. Sie kam ins Zimmer, keine Frage nach meiner Befindlichkeit und nahm mir mein schlafendes Kind aus dem Arm, es begann zu schreien ( verständlich ) und verließ mit ihr das Zimmer. Ich begann zu heulen vor Hilflosigkeit, konnte ja frisch operiert noch nicht so schnell hinterher. Hinterher meinte sie nur ich solle doch froh sein, das sie sich kümmert.

Beim zweiten Mal 9 Tage später, stand der Besuch zu ihrem Geburtstag an. Mein Mann wollte noch etwas länger bleiben um bei seinen Eltern etwas im Haus zu reparieren. Ich passte für die einstündige Rückfahrt einen Moment ab wo die kleine schlief. Mein schlafendes Kind wurde noch einmal aus dem Autositz genommen und so lange abgeknutscht bis sie aufwachte und mein Mann sich letztendlich einmische. Nun könnten wir ja noch etwas bleiben und sie mit dem Enkelkind Kuscheln war nur ihre Antwort.

Genau eine Woche später ging es eigentlich meine Familie besuchen, auf Wunsch meiner Schwiegermutter schauten wir jedoch kurz vorbei. Aus kurz wurden zwei Stunden. Das Auto stand nicht mal auf dem Hof, da riss sie schon die Tür auf und das Kind raus. Vor lauter Hektik stieß sie ihr auch noch den Kopf an. Unser Kind Mal wieder aufgewacht und natürlich am schreien. Sie hatte eine Decke im Autositz und so viel zu wenig für das Wetter an. Als meine Schwiegermutter die Nachbarin sah rannte sie dann mit unserer Tochter direkt rüberkommen um ihr die kleine in den Arm zu geben. Ich kannte diese Frau nichtmal! Mein Mann nahm sich die Decke und ging ihr unsere Tochter wieder wegnehmen.

Danach herrschten erst mal 4 Wochen Funkstille. Dann weinte sich sich bei meinem Mann aus wir würden ihr das Enkelkind vorenthalten. Auf seinen Wunsch hin probierten wir dann tatsächlich aus sie für zwei Stunden aufpassen zu lassen. Wir gingen in der Zeit Kaffee trinken. Da es mir damit aber nicht gut ging, war es doch erheblich kürzer. Doch in etwas mehr als einer Stunde hatte sie es fertig gebracht meinem bis dahin vollgestillten Kind ein Fläschchen vom Nachbarskind zu geben… Mal davon abgesehen das wir das noch nicht wollten, war das Milchpulver Garantiert nicht feignet, da das andere Kind 9 Monate alt war.

Einige Tage später erfahren ich von meiner Schwester von Bildern unserer Tochter auf Facebook. Sie hat sie umgezogen, ausgezogen… Und ich habe diese Fotos nie vorher gesehen.

Diese beiden Vorfälle haben für erneute 8 Wochen Funkstille gesorgt.

Der 5 Besuch fand dann bei uns zu Hause statt. Hier hatte ich wenigstens mein Umfeld um mich zurück ziehen zu können. Doch das reichte nicht aus. Leider war mein Mann nicht da um mich in diesem Moment zu unterstützen. Seitdem habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Schwiegereltern gehabt.

Alles wurde an diesem Tag kritisiert. Wir sollen das Tragetuch nicht nutzen… Das verweichlicht. Wir sollen sie schreien lassen um endlich einen Rhythmus zu finden, dann schläft sie auch allein ein… Ich solle aufhören zu stillen, sonst finden wir den Absprung nicht…

Das alles nervte mich, also nahm ich meine Tochter und zog mich ins Kinderzimmer zum stillen zurück. Meine Schwiegermutter kam nach zehn Minuten nach und riss meine Tochter förmlich von der Brust. Sie begann zu schreien, so soll habe ich sie nie schreien gehört, trotzdem ging sie weg mit den Worten, du kannst nicht immer stillen, wir wollen was von dem Kind haben wenn wir schon mal da sind.

Darauf hin schmiss ich beide raus. Mein Mann hatte den Vorfall nicht mitbekommen und wusste es nicht Recht einzuordnen. Also suchte er ein klärendes Gespräch. Das war das 6 Mal das sie unsere Tochter sah. Gleich würde sie wieder zum Fotomodel degradiert, weil sie ja so gewachsen sein. Auf den Einwand meines Mannes wir müssen reden, reagierte sie nicht. Seitdem hat er sich auch zurück gezogen.

Ich habe seit dem stillvorfall leider sehr große Probleme, die Brust wurde über 2 Wochen angeschrien und nicht akzeptiert. Fieber und Durchfall gingen damit einher. Als sie abnahm riet der Kinderarzt zum zu füttern. So musste ich leider früher als geplant abstillen.

Das alles hat uns so sauer gemacht, das wir die gewohnte Weihnachtsfeier abgesagt haben.

Es tut weh das sie ihre Bedürfnisse über unsere stellt. Grausam ist es das sie die Bedürfnisse des Kindes ebenfalls ignoriert.
Ich fühle mich mit gerade Mal 25 Jahren so hilflos, hat es doch ganz schön lange gedauert bis ihr Paroli geboten haben. Ich war viel zu schüchtern, hätte meinem Kind wahrscheinlich viel ersparen können. Wie gut das mein Mann hinter uns steht.

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Anke 3. November 2017 - 18:54

Da las ich neulich einen Spruch zu:
„Liebe Schwiegermutter, spare dir bitte Ratschläge zur Kindererziehung. Ich habe eines deiner Kinder zu Hause und ganz ehrlich: Du hast total versagt!“

Antworten
Julia W. 11. Dezember 2016 - 10:22

Hallo Unbekannte,

meine beste Freundin, welche selbst Mutter ist, hat von deiner Geschichte erzählt und mich gebeten hier ein paar Worte zu schreiben. Ich selbst bin keine Mutter, stehe allerdings am Ende meines Psychologie Studiums und würde daher behaupten „ich bin vom Fach“. Du befindest bzw. hast dich in einer Dreiecks-Beziehung mit deiner Schwiegermutter befunden, welche sich in deine Ehe gedrängt und dir die Mutterrolle streitig gemacht hat, dein Schwiegervater hat sie hierbei unterstützt. Hier ist dein Mann gefragt sie freundlich aber bestimmt auszugrenzen und euch als eigenständige Familie und sich selbst klar abzugrenzen. Für mich liest es sich so, auch in deinem Update, dass du diesen „Kampf “ mit deiner Schwiegermutter alleine führst. Solche Konstellationen sind hier das eigentliche Problem, denn du bildest hier die Aßsenstehende in einer fremden Familie, daher werden deine Wünsche und Bedürfnisse nicht ernst genommen, weil du in deren Familien-Hierarchie ganz unten stehst und das Enkelkind aus Sicht deiner Schwiegermutter über allen anderen. Ich wage sogar die Behauptung, dass das Enkelkind aus ihrer Sicht über deinem Schwiegervater steht. Möglicherweise wird dein Mann immer noch als das Kind und nicht als Ehemann und Vater angesehen. Definitiv befindest du dich nicht auf einer Augenhöhe mit deinen Schwiegereltern. Häufig ist es so, dass dieser Typ Mensch wie deine Schwiegermutter, sich nicht selbst reflektieren kann, sie hat in ihren Augen nichts falsch gemacht und denkt sie handle richtig. Ihr ist es nicht möglich, dass was du und ein Großteil der Leser hier wahrnehmen an sich selbst wahrzunehmen. Aus „Expertensicht“ und angesichts der ,,mein Baby /mein Kind“ Problematik halte ich den Umgang mit deinem Kind als sehr besorgniserregend, hier sollte mindestens ein Elternteil im besten Fall beide Elternteile anwesend sein um die Vorgänge kontrollieren und lenken zu können. Die Mutter-und Omarolle muss klar differenziert sein, eine Oma kann nicht die Mutter sein und sollte diese Rolle auch gar nicht einnehmen wollen. Es kommt nicht selten vor, dass diese Extremfälle zu innerlichen Loyalitäts-Konflikten bei den Enkelkindern führen und sie im Teenageralter absolut nicht mehr zu bändigen sind und es zu wirklich gravierenden Problemen in der Elternautorität kommt. Das Verhalten deiner Schwiegermutter wird in medizinischen Kreisen als Neugeborenenneurose bezeichnet. Hier ist es schwer einen Mittelweg zu finden, denn hier handelt es sich nicht mehr um ein mittleres Problem. Ich empfehle dir eine Mutter Kind Kur um deine Gedanken neu zu ordnen, auszurichten und um eine vorerst räumliche Distanz zu schaffen, deiner Schwiegermutter empfehle ich eine Therapie… was eben wegen ihrer Wahrnehmung kaum umzusetzen sein wird, weil sie in ihren Augen nichts falsch macht. Sofern möglich lass dich weiterhin von deiner Hebamme begleiten bzw. halte Kontakt zu ihr, damit du Rückhalt vor Ort hast. Allein aus beruflicher Sicht ist es das tägliche Brot für sie.
Ich wünsche dir alles Gute und wünsche mir das dich meine Sichtweise etwas inspiriert hat.
LG Julia

Antworten
Julia W. 13. Dezember 2016 - 22:45

Wenn das ok ist, würde ich in diesem Kontext noch gerne auf folgenden Artikel aufmerksam machen. Ich finde der passt sehr gut hier her.
http://umgang-mit-narzissten.de/narzisstische-grosseltern-2/

Antworten
Steffi 17. April 2017 - 00:31

Hallo ich möchte unbedingt etwas über die hier erwähnte Neugeborenenneurose lesen, habe im Interndt aber nichts dazu gefunden. Können sie mir eine Quelle nennen?

Antworten
Maren 10. Dezember 2016 - 22:18

Ich glaube, dass die Erziehungsansichten der unterschiedlichen Generationen hier eine große Rolle spielen. Als unsere Eltern Kinder bekommen haben, waren größere Familien noch normaler als heute. Man hat öfter zusammen in einem Haus gewohnt, es waren mehr Verwandte da, die mit angepackt haben. Oft musste die junge Mutter selbst schnell wieder arbeiten gehen, und war somit gezwungen, ihr Kind schneller an die eigene Mama oder Oma abzugeben. Dazu kommen die Erziehungsansichten, die heute zum Glück viele Frauen nicht mehr anwenden. Eine befürgnisorientierte Erziehung ist nun mal oft verbunden mit Tragen, stillen, ect. Somit haben viele Verwandte schon gar nicht die Möglichkeit, dem Kind nah zu sein, indem man es z.B. mit der Flasche füttert. Besonders rücksichtslose Verwandte greifen sich somit das Kind bei jeder Gelegenheit oder haben das Gefühl, besonders drum kämpfen zu müssen. Was natürlich absolut nicht in Ordnung ist. Es zählt erstmal einfach nur, was der Mutter und dem Vater wichtig ist. Auch wenn das den Großeltern oder anderen Verwandten / Freunden nicht passt. Auch glaube ich, fühlen sich viele ältere Generationen unbewusst angegriffen, was ihre eigene Erziehung betrifft. Damals hat man schreien lassen, damals musste das Kind lernen, alleine einzuschlafen, das Kind musste gehorchen usw. Und aus ihren Kindern ist ja auch was geworden. Wir machen es eben anders. Damit stellen wir ihre Erziehung automatisch in Frage und sie fühlen sich angegriffen.

Meine Schwiegermutter hat sich ihre Enkeltochter nie einfach genommen. Sie hat ihre Nähe gesucht, ja. Was durch tragen und stillen eben auch nicht immer einfach war. Sie hat sich wahnsinnig gefreut, wenn wir sie ihr gegeben haben. Aber sie hat immer respektiert, wenn wir sie uns wiedergenommen haben, wenn sie geweint hat. Auch wenn sie vielleicht etwas traurig war, dass sie nicht selbst die Chance hatte, das Baby zu trösten. Aber sie weiß, sie ist die Oma und ich bin die Mutter. Und unsere fast zweijährige Tochter sucht heute ganz alleine die Nähe zur Oma.

Unsere Beziehung ist eigentlich noch etwas stärker geworden, als sie vorher war. Anders sieht es bei der Uroma aus. Da versuche ich aber die fragwürdigen Erziehungsansichten Anbetracht ihres Alters zu ignorieren, auch wenn ich mich oft darüber ärgere.

Antworten
Theja 10. Dezember 2016 - 14:30

Ich verstehe die Situation. Der Konkurrenzkampf ist so zährend. Ich finde es enorm wichtig nicht zu „schlucken“ sondern man selbst zu bleiben. Was mich aber derzeit beschäftigt ist die Frage: hat mein Sohn nicht trotzdem ein Recht auf seine Oma auch wenn ich mich von ihr so schlecht behandelt fühle? Ist es richtig ihm seine Oma ganz zu nehmen? Nicht zuletzt ist mein Mann auch ein stückweit so toll geworden wie er ist – untern ihrem Einfluss. Bei uns ist es nicht so extrem, ich bin aber auch sehr sehr glücklich über die 600km Distanz!!
Für mich sind diese „bei uns war das anders“ Kommentare so dermaßen ärgerlich. Ehrlich gesagt ist es mir nämlich total egal wie anders es war. Ich habe nämlich nie danach gefragt und möchte es einfach nur machen wie ich meine: ohne dass es jemand meint kommentieren zu müssen wie ein ultimativer Richter. Und das Einsetzen von Schuldgefühlen und das Schlüpfen in die Opferrolle ist bei meiner Schwiegermutter leider auch Standard. Ich finde es hilft sehr, so wenig wie möglich darauf einzusteigen, klare Regeln und Grenzen aufzustellen und ganz oft zu fragen: „was möchtest du konkret damit sagen?“.

Antworten
Löwenmutter 10. Dezember 2016 - 10:08

….weil bei uns die Schwiegereltern – Situation ähnlich ist wie bei dir habe ich ein wunderbares Buch zum Thema gelesen:
„Hassgeliebte Schwiegermutter“ von Felicitas Heyne.
Kann ich wärmstens empfehlen – hilft beim Verstehen, Abgrenzen, und bei der Selbstbehauptung!

Antworten
An ja 10. Dezember 2016 - 09:06

Ich fühle total mit Ihr!
Am schlimmsten finde ich den Spruch, „zu meiner Zeit war das alles anderes “ so schlimm. Alles in Frage stellen was man macht nur weil man es nicht kennt. Ich finde es völlig ol sich im Wochenbett einzuschließen und keinen Besuch zu empfangen. Leider stieß ich auch da auf Unverständnis(nicht nur von der SchwiMu )

Antworten
Die Unbekannte 10. Dezember 2016 - 06:55

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Anja und lieber Löwenpapa,
ich möchte mich bei euch allen für den bisherigen Erfahrungsaustausch, den Einblick in eure familiäre Situation, Anregungen, Lösungswege u.ä. bedanken. Ich hoffe, dass meine Stimme und die meiner Leidgenossen gehört wird und das weiterhin Kommentare abgegeben werden und vor allem hoffe ich, dass meine Geschichte und die vielen Kommentare sensibilisieren, damit es erst gar nicht zu so einem Eklat kommt. Meine Geschichte wird nun auch in einem Geburtsvorbereitungskurs aufgezeigt und somit erhalten auch eure Kommentare eine Stimme die gehört wird.
*Ein kleines Update für euch*
Ich habe mich schon vor Wochen dazu entschlossen dem Weihnachtshorror zu entkommen indem ich meine Mutter mit Baby besuchen fliege (3200km). Gestern ist dann die Bombe geplatzt. Meine Schwiegermutter hat sich mal wieder aufgedrängt, hat es mit Manipulation durch Schuldgefühle, Bevormundung (wie wir das als Familie zu machen hätten), Vorschriften und Trotz versucht ihren Willen zu bekommen, genau genommen hat sie sich dazu noch für nächste Woche selbst eingeladen. Sie ist auch der Meinung, dass sie mich jetzt lange genug in Ruhe gelassen hätte, ist ja schließlich bald Weihnachten. Ich habe mir das nicht bieten lassen und ihr den Link zu meiner Geschichte gegeben. Eine Entschuldigung für das was sie mir angetan hat? – träumt weiter! Inzwischen rede ich für mich selbst, weil es kein anderer tut. Ich habe aufgehört zurückzustecken nur damit alle anderen zufrieden sind. Ich habe mir vor zwei Wochen die Frage gestellt, ob ich diesen Preis zahlen will. Mein Preis war gelegentliche Migräne, Bauchweh, regelmäßige Albträume, ein heutiger Milchstau, das Gefühl meine Schwiegermutter im Nacken sitzen zu haben wegen der geringen Distanz… und ich habe diese Frage mit ,,Nein“ beantwortet. Ich verbiege mich nicht mehr und bin nett nur weil es so erwartet wird. In diesem Sinne wünsche ich allen viel Kraft, schöne Feiertage und an die Leidgenossen das die Schreck-Nachten schnell vorbei sind. Wir müssen zusammen halten! ❤

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Jo Hanna 7. Dezember 2016 - 09:01

Manche Schwiegermütter aus den Kommentaren gehen natürlich gar nicht, keine Frage. Ich habe eine ganz liebe Schwiegermutter und trotzdem hat sie mich in manchen Situationen genervt (Kommentare zum Stillen, Borg dir eine Waage aus der Apotheke um zu sehen ob das Baby richtig zunimmt (es gab gar kein Problem mit dem Stillen), Karten zu einer Veranstaltung wurden verschenkt, dass sie aufpassen darf, sie will ins Bett bringen üben etc.). Manchmal hat mir das auch nicht gepasst, insgesamt bin ich aber sehr glücklich über das tolle Verhältnis, das meine Tochter zu seiner Oma hat. Ich hätte als Kind auch gerne eine Oma in der Nähe gehabt als weitere Vertrauensperson. Schon mit einem Jahr konnten wir sie ab und zu (berufsbedingt) über Nacht bei ihr lassen. Das die Oma sich früh für die Beziehung zu ihrem Enkelkind engagiert hat, hat wirklich was gebracht und wir alle profitieren nun davon. Klar sie kommt aus einer anderen Generation und hat vieles anders gelernt, macht noch einiges anders als ich es machen würde. Aber ich kann mir sicher sein, dass sie ihr Enkelkind liebt und es dort immer gut aufgehoben ist. Das Verhältnis zu meiner eigenen Mutter ist natürlich ganz anders, ich lasse sie automatisch viel näher an unser Familienleben heran, weil wir so ähnlich ticken und sie meine absolute Bezugsperson (durch das Enkelkind noch viel mehr) ist. Ich stelle es mir darum oft auch schwer vor für die Schwiegermutter, weil sie im Vergleich zur eigenen Mutter, vielleicht doch etwas mehr Außenstehende ist (dies ist bei vielen anderen Freundinnen von mir auch so der Fall). Ich kenne auch einige Familien, wo die Eltern traurig darüber sind, dass ihre Eltern sich nicht so engagieren, weniger Interesse haben und immer ganz neidisch gucken wenn ich erzähle wie meine Mama und Schwiegermutter sich einsetzen und immer immer immer alles sausen lassen würden wenn ich sie brauche (und meine Schwiegermutter hat bis zuletzt auch noch gearbeitet).
Ich wollte nur auch einmal ein positives Beispiel bringen und ein ganz klitzekleines Verständnis für die Schwiegermutter aufbringen, die sich in den meisten Fällen über ihr Enkelkind extrem freut und es bedingungslos liebt. In manchen Situationen lohnt es sich vielleicht auch dem eigenen Kind und dem Partner (es ist schließlich wirklich seine Mutter) zuliebe über manche Dinge hinwegzusehen….

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Stefanie Liebschwager 4. Dezember 2016 - 20:28

Mir geht es ähnlich wie dir. Seit August herrscht Funkstille zwischen meiner Schwiegermutter und uns, mit dem Schwiegervater bereits seit Ostern 2015. Auch ich fühle mich total unerwünscht bei meinen Schwiegereltern….

Dass mein Schwiegervater mich nicht mag war mir schon von Anfang an klar. Mein Mann brachte bereits eine Tochter (heute 14 Jahre alt und lebt bei uns) mit in die Beziehung. Ihre Mutter ist ein richtiger Drache und nur aufs Geld fixiert und da ich beruflich unter meinem Mann stehe bekam ich von Anfang an eins vermittelt: ich muss genauso sein! So bekamen ich zu hören wann denn endlich mein Vater „abkratzen“ würde (man mochte sich nicht) und am 30. Geburtstag meines Mannes saß ich weinend im Toilettenraum- ich wollte kurz auf die Toilette und konnte dort jedes gehässig Wort über mich hören (was draußen aber keiner wusste) und meinem Mann versuchte man einzureden ich würde ihm auch nur ein Kind unterjubeln wollen.
Als ich dann mit unserem Sohn schwanger war war das 1. was ich zu hören bekam: „Ich werde L. (meine Stieftochter) immer lieber haben!“ Außerdem bekam mein Mann zu hören ich sei doch eh zu dumm für ihn (er hat im Gegensatz zu mir schließlich studiert).
Zu meiner Schwiegermutter hatte ich immer ein tolles Verhältnis; also dachte ich zumindest… Als unser Sohn dann da war fing das Theater an. Ständig wurde uns gesagt was wir wie zu tun hätten, z. B. dass wir ihm auch mal auf die Finger hauen müssen und als ich mich 1x für unsere Erziehung (in den Augen meiner Schwiegereltern natürlich nur meine Erziehung) rechtfertigen musste kam: „Steffi, ich habe drei Kinder großgezogen!“, worauf ich entgegnete: „Und das ist nicht deins!“.

Ostern 2014 knallte es zum 1. Mal so richtig. Wir waren alle zusammen auf dem Spielplatz als meine Schwiegermutter meinte unseren damals 2-jährigen Sohn oben auf ein Klettergerüst setzen zu müssen. Jetzt ist es aber so, dass mein Mann und ich die Ansicht vertreten, dass ein Kind da hoch kann sobald es selbst hochkommt. Mein Mann versuchte ihr dies also zu erklären, gab aber schnell auf. Ich fragte sie also: „Was soll er denn da oben? An der Stange rutschen? Am Balken balancieren? Die Aussicht genießen?“ und dann brüllte sie mich an, vor allen Leuten: „Jetzt setz dich gefälligst hin!“ worauf sie von mir eine klare Ansage bekam. Wütend ging ich mit unseren Sohn auf dem Arm vom Gerüst weg.
Nur ein Jahr später Ostern: ich lag flach, schön mit einer Magen-Darm-Grippe. Eigentlich hieß es wir verbringen Ostern bei meiner Schwiegermutter zu Hause. Nur einen Tag vor Ostern hieß es plötzlich wir gehen in ein Restaurant. Noch am Telefon versuchte mein Mann ihr klar zu machen dass es mir unmöglich war so irgendwo Essen zu gehen. Das Ende vom Lied: meine Schwiegereltern waren stinksauer weil mein Mann darauf bestanden mit den Kindern bei mir zu Hause zu bleiben. Sie hatten erwartet, dass er mit den Kindern und mit meiner Schwester (!) mich alleine zu Hause lässt um Ostern mit ihnen zu verbringen. Als mein Mann anschließend ein klärendes Gespräch mit seinen Eltern führen wollte wurde nur gegen mich gewettert und ich zog mich von ihnen zurück! Daraufhin erhielt mein Mann eine Mail von seinem Vater; er wolle nun den Kontakt zu ihm und seiner Tochter meiden wegen „dem Lindenstraßentheater“ seiner Frau (man nannte mich von da an auch nicht mehr beim Namen)… Als mein Mann ihnen dann noch auf dem Tisch knallte, dass er eigentlich verkünden wollte dass wir erneut Nachwuchs bekamen erhielt er nur als Antwort man könne sich nicht für ihn freuen.
Meine Schwiegermutter fragte die nächsten 4 Monate gelegentlich meinen Mann ob sie mal unseren Sohn sehen könnte. Meine Stieftochter machte dies sehr traurig, sie fragte uns ob sie für Oma jetzt ein Enkelkind 2. Klasse sei und mein Mann und ich entschieden , dass es so nicht weiter gehen konnte. Er sagte seiner Mutter ganz klar: „Oma für alle Enkelkinder oder für keines!“ und dann meldete sie sich 5 Monate garnicht mehr. 2x lief sie uns zufällig über den Weg und lief ganz schnell davon.
Unsere Tochter kam im Dezember 2015 zur Welt und einen Monaten später hatte ich meine Schwiegermutter hier sitzen. Ich sagte ihr, dass wir nur eins fordern: wir wollen nicht wie Kinder behandelt werden, man soll uns unsere Erziehung nicht vorschreiben! Ich sagte ihr: „Wenn unsere Kinder bei dir sind triffst du die Entscheidungen, du trägst dann die Verantwortung. Aber wenn wir dabei sind – du muss das nicht gut finden oder verstehen, aber du hast es zu akzeptieren was wir bezüglich der Kinder sagen.“. Sie versprach sich nie wieder einzumischen.
Das Ganze hielt bis Juli 2016… Der Geburtstag der Großen stand an und wir luden die Familie in unseren Garten ein. Geplant war Kaffee und Kuchen, ein paar Spiele und anschließendes Grillen zum Abend hin. Da wir die Feier aber nun organisatorisch nicht so gestaltet hatten wie meine Schwiegermutter und ihr neuer Freund es an unserer Stelle getan hätten (…), aßen sie nur schnell und hauten nach nicht einmal 2 Stunden wieder ab. Mit dem Geburtstagskind wurde kaum ein Wort gewechselt. Es folgten Streitgespräche und ich bekam u.a. zu Hören dass ich im Falle einer Trennung gefälligst ohne die Kinder auszuziehen hätte… Das tat so weh! Ich dachte früher ernsthaft ich hätte ein total liebevolles Verhältnis zu meiner Schwiegermutter und dass sie mich mögen würde. Was war ich naiv!
Im August kam sie dann mit ihrem Freund, eigentlich zu Kaffee und Kuchen aber sie waren gerade einmal 5min in unserer Wohnung. Ihr Freund wurde vor unseren Kindern laut, wenn wir die Feiern in der Zukunft nicht anders gestalten, werden sie nicht mehr kommen. Überhaupt, die Feier war ja so scheiße – und meine Stieftochter saß direkt neben ihm und kämpfte mit den Tränen. Der Freund verließ die Wohnung als mein Mann und ich ihm Paroli boten und mein Mann forderte seine Mutter auf ebenfalls zu gehen. Meine Stieftochter weinte, gefolgt von unserem 4-jähren Sohn. Seitdem herrscht auch hier Funkstille.

Ich bin nach wie vor sprachlos! Als ich meinen Mann kennen und lieben lernte lag der Mann meiner Schwiegermutter (also der Stiefvater meines Mannes) im Sterben. Salopp gesagt riss ich mir den Arsch auf, schwänzte das Kolleg um sie ins Krankenhaus zu begleiten, stand ihr selbstverständlich zur Seite und kaum dass ich ihr ein Enkelkind schenkte war ich überflüssig in der Familie…

Ich habe mir für die Zukunft fest vorgenommen das anders zu machen! Ich möchte später eine Oma ohne Bedingungen sein, die akzeptiert dass ihre Kinder nun keine Kinder sondern selbst Eltern sind, die vielleicht einen kleinen Rat aber niemals Vorschriften gebrauchen können! Und meine Enkelkinder sollen sich immer auf mich als Oma verlassen können und nicht nur wenn ihre Eltern so funktionieren wie es mir passt!

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Mama Mia 4. Dezember 2016 - 15:16

Huhu
Ich und mein Mann können das auch nachvollziehen , es ist schrecklich
Ich habe mich früher sehr gut mit meinen Schwiegereltern verstanden und auch mit meiner Schwägerin aber es fing bei uns sogar schon vor der Geburt los als wir uns verlobt und kurz drauf heiraten waren , sie ließen mich spüren das ich ihnen ihren jungen geholt habe obwohl wir zu der Zeit schon 8 Jahren zusammen waren und eigentlich man denken müsste das eine Hochzeit nach 8 Jahre perfekt wäre, sie Beteiligten sich an keinem Projekt für unsere Hochzeit und wandten sich da schon ab , genau so wie meine Schwägerin , am Anfang meinte meine Mutter das es für manche Eltern und Familie schwierig wäre los zu lassen und das ich mir nicht den Kopf zerbrechen soll was ich falsch gemacht hätte , Aber es ging weiter bei unserem Haus kauf und am schlimmsten würde es dann nach der Geburt unserer ersten Tochter
Am Anfang habe ich mich auch immer verrückt gemacht und versucht sie einmal wöchentlich sie zu besuchen mit der kleinen und ihnen immer jeden zweiten Tag zu schreiben ( Bilder, Videos, ect….) , das sie uns ja nicht nachsagen können das wir uns nicht melden und sie dadurch ihre Enkeltochter nicht sehen und sie sich nicht entfremden.
Aber dadurch das nur von unsere Seite Interesse kam habe ich mir irgendwann gesagt das jetzt mal Schluss ist und ich mal die Zeit mit meiner Tochter genieße und das sie such jetzt mal melden sollen und nicht immer nur verlangen
Es war auch bei mir im Wochenbett sowie danach eine schlimme Zeit , meine Schwägerin die vor uns ein Kind bekam lebt im gleichen Haushalt wie meine Schwiegereltern und dadurch sehen sie ihr ältestes Enkelkind jeden Tag und erleben bei ihr alles mit und schmeißen uns jetzt Vorwürfe vor das sie bei unserem Kind nix mitbekommen und unsere Tochter sich bei ihnen ja fremd fühlt , auch meine Schwägerin musste bei jedem Besuch was los lassen zb das sie jedem Sonntag zu ihren Schwiegereltern fährt , oder das meine Tochter nicht weiß das das ihre Großeltern sind etc….
Und so ging es bei jedem Besuch von uns bei denen , auch meine Schwiegereltern ließen öfters die Bombe platzen und sagten hinten Rum immer was doofes, wir mussten uns auch anhören das sie uns ja immer die Hilfe nach der Geburt angeboten haben aber wir das ja nicht wollten , ich wollte da nur meine ruhe und nicht noch viel tam tan um mich Rum , auch so Sachen wie das wenn ich in der Nähe bin nie vorbei komme aber ihre Tochter mit ihrem Kind bei ihren Schwiegereltern das macht
Und da war es bei mir vorbei wenn ich schon kontrolliert werde wo ich den ganzen Tag bin und mache ,
Nur weil meine Schwägerin im gleichen Haushalt wohnt und sie keinen eigenen Haushalt führen muss und die Zeit alleine hat , Musste das ja nicht heißen das das bei mir so ist
Danach sagte ich zu meinem Mann das ich alleine nicht mehr dahin fahre um von denen mir immer was anzuhören zu müssen und das er gerne einmal die Woche ohne mich zu seinen Eltern fahren dar und ich nur noch meine Pflichtbesuche mache zb Weihnachten
Aber mein Mann hat genau so wenig Lust darauf wie ich
Ich könnte jetzt noch weiter schreiben aber dann habe ich gleich ein ganzes Buch darüber geschrieben
Ich kann nur sagen das so was ganz schlimm ist und auch nur ruhe rein kommt LG

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Katsche 4. Dezember 2016 - 12:11

Ich dachte recht herzlich für diesen Bericht! Er beweist, dass ich nicht allein bin mit diesem Problem.

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wunschgedanke 4. Dezember 2016 - 11:27

Ich kann so mit dir fühlen auch ich hätte es nicht anders schreiben können. mich wundert es nur das es so vielen ähnlich geht diese ständigen Übergriffe und dann die opferrolle spielen ich hasse sie für alles was sie mir genommen und angetan hat. habe für mich entschieden das sie mein kind nie alleine bekommt sie hatte schon ein reisebett gekauft für den fall das sie da übernachten wird habe icv nur abgetan und gesagt wenn sie alleine sprechen kann können wir drüber reden eher nicht. hätte keine ruhige Minute bei der schreckschraube

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Schwäbin 4. Dezember 2016 - 11:26

Hallo.
Auch ich habe ein schwiegermonster. Ich habe seit 2 monaten nun keinen kontakt mehr zu ihr. Sie hat Dinge gesagt, die man nicht einmal seinem ärgsten Feind an den kopf wirft.
Ich habe zwei jungs. Der große wird 11 und der kleine wird 4.
Als der kleine knapp 6 monate war und der große 5 jahre, sagte sie vor den kindern zu mir, dass es doch besser wäre, wenn ich mir das leben nehme, denn dann könnte sich ihr geliebter sohn eine neue frau suchen, die zu allem was SIE sagt, ja und amen sagt. Daraufhin hatten wir bis zum 1ten Geburtstag des kleinen keinen kontakt mehr. Leider war ich so blöd und gab meinem mann seinem Gedränge nach, dass sie den kleinen wieder sehen durfte. Es kam nie eine Entschuldigung von ihr. Im gegenteil. Sie denkt sie sei im recht.
Vor ein paar wochen kam es dann wieder zum Eklat. Sie sagte zu mir, dass ich nicht in ihre familie passe und sie dafür sorgen wird, dass ihr sohn mich verlässt und mir den kleinen weg nimmt. Sie will ihn dann erziehen. Sie hat es auch schon gebracht, dass der kleine sie Mama und mich beim Vornamen nannte. Das hat meinem mann gezeigt, dass mit ihr irgendwas nicht ganz stimmt. Aus diesem Grund darf sie den kleinen auch nicht mehr alleine haben. Sie hat mich die letzten jahre in eine schwere Depression gebracht, die ich nur sehr schwer wieder los wurde und auch heute noch teilweise damit kämpfe. Mir hilft es aber sehr, wenn ich keinen Kontakt zu ihr habe.
Mein großer sohn brachte ich mit in die Beziehung. Sie hasst ihn genauso wie sie mich hasst. Sie hätte es gerne, dass mein mann mich und den großen vor die türe setzt und wir schauen können wo wir bleiben.
Mittlerweile ignoriere ich sie komplett und mir geht es gut dabei. Mein mann steht immer zwischen den stühlen, aber wenn es drauf ankommt, wird er sich immer für mich und die kids entscheiden und darüber bin ich sehr froh, denn das war auch nicht immer so.

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Pia 4. Dezember 2016 - 08:53

Ich fühle total mit dir, weil ich es ähnlich kenne! Mein Glück war, dass mein Mann schon ein Kind hatte und ich somit vor dem übergriffigen Verhalten gewarnt war. Es hat mich aber auch nicht vor unglaublichen Situationen bewahrt. Und die begannen schon in beiden Schwangerschaften. Viele sagen, sie verstehen nicht, warum ich überhaupt noch mit ihr rede.
Allerdings weiß ich, wie traurig das eigentlich für sie ist und wie sehr sie von Neid geleitet wird. Sie konnte mit ihrem Kind ihre Zeit nicht so verbringen, weil sie sehr viel arbeiten musste. Aber nachholen mit meinen Kindern lasse ich nicht zu Oma ist Oma und Mama ist Mama

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fleur 1. Dezember 2016 - 16:24

Ein sehr beklemmender bericht. ich kann es aber auch verstehen. ich habe auch kein gutes verhätniss zur schwiegermutter. als das zweite kind ein paar wochen alt war und ihr „pflichtbesuch“ anstand hat sie das baby einfach ohne zu fragen genommen und dann wollte sie es auch noch ihrem mann ( den ich absolut nicht leiden kann) in den arm drücken. ich musste mich echt zusammen reißen.

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Susi 29. November 2016 - 12:01

Interessanter Gedankengang und Du bist offenbar nicht alleine, wenn ich die Kommentare so lese. Mein Mann und ich haben Zwillinge und ich war um jeden (auch jede halbwegs freundlich aussehende fremde Person außerhalb meiner vier Wände) dankbar, der mir ein Kind abnahm, damit ich mich ein bisschen dem anderen Kind widmen konnte. Inzwischen freue ich mich selber auf eine Enkelin und bin jetzt ganz bestürzt, dass meine Schwiegertochter sich eventuell nicht über etwas kinderfreie Zeit freuen könnte.

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Kerstin 27. November 2016 - 12:08

Ach, wie gut tut dieser Artikel! Ich bin nicht allein! Nicht nur mir geht es so!
Wir haben mittlerweile 2 Töchter (fast 6 und 1 1/2 Jahre), und meine Schwiegermutter lebt in der Nähe, meine Eltern wohnen über 200km entfernt. Und ich kämpfe auch mit den Lebensvorstellungen der Schwiegermutter, wie oft sie die Kinder sehen möchte, und mit den Eifersüchteleien der Omas untereinander, welche Oma die Kinder öfters sieht oder bei welcher Oma sich die Kinder wohler fühlen.
Meine Schwiegermutter ist leider körperlich angeschlagen (sie hört so unglaublich schlecht und unternimmt nichts dagegen, zudem kann sie sich kaum bücken oder hinknien), so dass ich ihr (abgesehen davon, dass ich ihre konservativen Lebenseinstellungen und ihre Auffassung von Babypflege oft sehr seltsam und mehr als altmodisch finde) die Kinder im Babyalter nur ungern anvertraut habe.
Da ich mich aber hin und wieder nach kinderfreien Stunden sehne (so sehr ich auch meine Kinder liebe), umso dankbarer bin ich, dass ich den Kontakt zu meiner Schwiegermutter nur aufs nötigste reduziert habe, anstatt ihn komplett abzubrechen, damit ich hin und wieder eben „frei“ habe. Die Kinder sind ja (hin und wieder ;O) ) gerne bei ihr, und sie liebt ihre Enkelinnen. winwinwin-Situation.
Die Haltung meines Mannes zu den eigenartigen Kommentaren meiner Schwiegermutter kann ich allerdings bis heute nicht akzeptieren und sie belasten unsere Beziehung. Da hätte ich mir auch mehr klare Ansagen seinerseits seiner Mutter gegenüber gewünscht. Andererseits verhalte ich mich manchmal (oder oft? ;O) ) mit meinen strengen Kommandos (um Kinder, Berufstätigkeit und Termine zu vereinbaren) auch nicht so, wie mein Mann sich das wohl so geträumt hatte.
Was ich sagen will: auch wenn ich mich mit meiner Schwiegermutter nicht so verstehe, wie ich es mir erträumt habe, bin ich aus besagten Gründen trotzdem dankbar, sie zu haben.

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Angela 23. November 2016 - 13:59

Phu, das sind echt harte Bandage, die da im Blog-Post und in den Kommentaren beschrieben werden! Es ist schon heftig, dass ein Mensch, insbesondere eine Mutter, so takt- und gefühllos sein kann. Ich kann’s mir fast nicht anders vorstellen, als dass da irgendwelche alten, ungelösten Geschichten (aus der eigenen Wochenbettzeit?) im Unterbewussten rumoren. All denen, die sowas mitmachen, wünsche ich ganz, ganz viel Kraft, ihren Weg durch diese Zeit zu finden!!
Was ich noch ergänzen möchte: Im Titel und in den meisten Kommentaren ist die Schwiegermutter das Problem. Aus eigener Erfahrung (zum Glück in total harmlosem Ausmaß) kann ich allerdings sagen, dass es auch die eigene Mutter sein kann, die mehr nervt und unsere Wege stärker kritisiert als die Schwiegermutter, welche total offen ist dafür und uns nach Möglichkeit darin unterstützt.

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Elsa 20. November 2016 - 22:29

Wow… Deine Worte sprachen mir aus meinem Wochenbettzustand. Wir wohnten ebenfalls nur zwei Straßen voneinander entfernt und zudem kam, dass meine eigene Mutter 2 Jahre vor der Geburt meines Kindes verstorben war und mein Mann nie den Mund aufkriegte. Ich hatte fast 2 Jahre Depressionen wegen ihr. Das erste Weihnachtsfest, da war meine Kleine 2 Monate alt, verzichtete ich auf das gemeinsame Feiern.
Aber solche Situationen machen auch sehr stark. Mein Glaube an Gott hat mir damals sehr geholfen. Ich konnte im Gebet Ruhe finden, weil sich, wie Du schon sagtest, niemand fand, der das alles nachvollziehen konnte. Ich habe ihr inzwischen verziehen, auch wenn sie sich, genau wie Deine Schwiegermutter, als Opfer sah. Lockerer bin ich auch geworden. Jede Situation hat also etwas Gutes)))…
Ich hoffe sehr für Dich, dass Du irgendwann ohne Wut darauf zurück blicken kannst. Das konnte ich sehr lange nicht. Leider quälen wir uns im Endeffekt nur selbst damit.

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Nadine 20. November 2016 - 22:26

Ich kann nicht verstehen warum Schwiegereltern in dieser Sache so rücksichtslos sein können.
Bei uns fing es an, dass mein Mann mittags Bescheid gegeben hat, dass es los geht. Sie wohnen 400 km entfernt und nahmen das zum Anlass sofort ins Auto zu steigen.
Als sie dann da waren sind sie ohne Absprache zu unserem Haus und haben sich dort eingerichtet.
Am nächsten Tag standen sie um halb zehn im Krankhaus um ihren Enkel zu begrüßen ( ich hatte bis dahin 21 Stunden Wehen und Kaiserschnitt hinter mir). Sofort wurde in das Bettchen gelangt und der kleine auf den Arm genommen. Ich war noch so fertig, dass ich es eigentlich gar nicht richtig realisiert habe.
Als wir samstags nach Hause sind dachte ich eine Welt geht für mich unter.
Mein Mann &meine beste Freundin haben alles dekoriert und ich habe mich sehr darüber gefreut. Allerdings waren meine Schwiegereltern immer noch bei uns zuhause und machten auch keine Anstalten aus Rücksicht zum Bruder meines Mannes zu gehen oder in ein Hotel.
Ich hatte mich auf unsere „dreisamkeit“ gefreut und nun wurde jeder Schritt mit der Kamera begleitet. Zum Abschluss wurde dann auch noch der Bruder zu Besuch eingeladen und das hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich denke, am Ende haben auch die Hormone verrückt gespielt aber ich habe mittags angefangen zu weinen und konnte mich nicht mehr beruhigen.
Gegen Abend haben sie dann eingesehen, dass es besser ist, wenn sie uns Zeit alleine lassen und sind nach Hause gefahren. Zwei Wochen später waren sie wieder da

Unser Sohn ist inzwischen 4,5 Monate alt und alle drei bis vier Wochen stehen die beiden wieder in der Tür. Man selbst wird nicht richtig begrüßt. Der kleine wird aus dem Bett oder Laufstall genommen ohne auf Einwände von uns zu hören.
Ständig hängen sie mit dem Tablet oder Handy davor und fotografieren. Die schlimmsten Kommentar sind : der hat Hunger oder der kleine ist müde und muss schlafen.
Quatsch…… sonst können Babys nichts anderes . Wenn Sie nicht da sind wird jeden Tag nach Fotos gefragt. Sachen wie „warum machst du das so und nicht so und damals war alles anders, kann ich nicht mehr hören und lassen meinen Blutdruck regelmäßig in die Höhe schnellen.
Und eine Änderung ist nicht in Sicht .

Aber warum sieht man das alles bei seiner eigenen Mama nicht so eng???????
Ihr würde ich meinen Sohn bedenkenlos anvertrauen

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Katja 20. November 2016 - 20:34

Ich kenne das auch, sowohl bei der Schwiegermutter, als auch bei der eigenen Mutter. Allerdings frage ich mich auch, warum das so ein weit verbreitetes Problem ist. Sind wir vielleicht doch alle zu empfindlich? Ist es ein Generationsproblem? Vielleicht sollte man in den Geburtsvorbereitungskursen einfach einen Zusatztermin einführen, bei dem die zukünftigen Großeltern dabei sind und ein bißchen was zum rücksichtsvollen Umgang mit Müttern im Wochenbett lernen.

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Susa 19. November 2016 - 12:55

Danke für diesen Text, liebe unbekannte Verfasserin! Ich habe wirklich großes Glück mit meiner Schwiegermama. Sie ist liebe- und verständnisvoll, lustig, quirlig, ja süß irgendwie…
Und doch muss ich zugeben, dass sich seit der Geburt meines ersten Sohnes etwas in unserem Verhältnis zueinender verändert hat- und ja, das Wort ‚Konkurrenz‘ trifft es doch ziemlich genau.
Irgendetwas passiert in dem Moment, indem so ein kleiner Mensch geboren wird. Nicht nur bei den leiblichen Eltern, sondern auch bei den Groß- und Schwiegereltern. Dieses ‚Ich-würde-es-an-Deiner-Stelle-anders-machen‘ und auch das ‚Stell‘-Dich-doch-nicht-so-an‘, das da manchmal mitschwingt, das gab es vorher in unserer Beziehung zueinander nicht.
Ich musste etwas schmunzeln, als ich die anderen Kommentare gelesen habe, denn das Stillen und Tragen wiederholt sich in sämtlichen Texten. Bei uns kam noch die Beikost und das ‚Schreien lassen‘ hinzu. Irgendwie war es immer mit Spannung besetzt, wenn ich die Dinge anders gesehen und mich dafür eingesetzt habe. Auch meine eigene Mama hat das kritisch beäugt. Die Generation der heutigen Großeltern hat das damals eben anders gemacht- vielleicht pragmatischer. Bei meiner eigenen Mama- und Schwiegermama habe ich, neben dem Unverständnis, auch das Gefühl, dass sie neidisch sind, mit welcher Geduld manche jungen Mütter heutzutage tragen und stillen, damit ihr Baby nicht schreien muss.
Auch das Distanzlose, Grenzen überschreitende, wenn es um Körperkontakt zum Enkelkind geht, kenne ich gut. Das hat eine Wut in mir erzeugt und eine Hilflosigkeit, die ich vor dem Kinderkriegen gar nicht kannte.
Glücklicherweise hat sich mit dem Älterwerden der Kinder alles zunehmend entspannt. Ich habe mich immer wieder dazu aufgefordert, mich zu entspannen und ich glaube, meine Schwiegermama auch. Jetzt geht es nur noch um so Lapalien, wie: Wieviel Süßigkeiten verträgt ein 4-Jähriger? Und muss wirklich Honig in den Tee meines 1 1/2 Jährigen? Das überstehe ich gut, sogar mit einem lächelnden Auge, weil ich mich erinnere, dass meine Mama damals ganz ähnliche Kämpfe, mit meiner über alles geliebten Großmutter zu kämpfen hatte.
Interessant ist ja, dass es Männern eher weniger schlecht geht, mit ihren Schwiegermüttern. Obwohl ich aus absolut sicherer Quelle behaupten kann, dass diese nicht unbedingt leichter zu handhaben sind, als die Schwiegermütter der Frauen :).

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Annette 19. November 2016 - 09:38

Was bin ich froh, mit diesem Problem nicht alleine zu sein.
Meine Schwiegerleute wohnen glücklicherweise 200 km wei weg… Oder wir, da wir ja weggezogen sind.
Aber die Mutter meines Mannes ist jedesmal, wirklich JEDESMAL eingeschnappt, wenn ich mich nicht so verhalte, wie sie sich das vorstellt und erwartet. Und alle aus ihrer Familie eiern um sie herum, damit sie entspannt und ausgeglichen ist.
Aber ich bekam trotzdem zu hören, warum sie nicht häufiger ihre Enkel zu sehen bekommt (sorry, aber ich fahre NICHT 200 km mit 3 kleinen quengelnden Kindern, wenn sie zu zweit ohne Stress zu uns fahren können).
Und das allerschärfste: Sie verlangen regelmäßige Fotos und Rapport von uns. Meine Schwägerin auch. Ich finde das eine Frechheit.
Als mein Mann und ich noch in Kinderplanung waren, hatten wir halt nur am Wochenende Zeit und Ruhe, uns damit zu beschäftigen.
Wer stand morgens um 10 Uhr vor der Tür, klingelte Sturm und wollte Einlass? Meine Schwiegerleute. Und das, OHNE vorher das mit uns abgesprochen zu haben. „Wir waren in der Nähe beim Flohmarkt und dachten uns, Euch mal eben zu besuchen!“
Und weil wir noch im Nachtzeug rumlaufen, hat meine Schwiegermutter sich bei meiner Mutter darüber beschwert. Als meine Mom dann die Frage stellte, warum sie mit ihren Handys nicht vorher angerufen haben, waren sie beleidigt uns redeten mit meiner Mutter 2 Jahre nicht mehr.
Stillen ist meiner Schwiemu peinlich, weil sie nicht stillen konnte laut ihrer Hebi damals („Sie haben eine Fleischbrust. Da kanns ja nicht gehen!“ [Wobei meine Schwiegermutter immer nur das gehört hat, was sie wollte….]).
Dieses beleidigt sein und mir immer das Gefühl geben, ich hätte von Kindern absolut keine Ahnung, nervt mich gewaltig.
Süßigkeiten gibts bei uns sehr wenig, weil mein Schwiegervater geerbten Diabetes hat. Ihr das zu erklären – bringt nix. Sie schnallts nicht. Schickt trotzdem Süßigkeiten ohne Ende.
Generell kann sie nicht fragen, sondern macht einfach. Und von meinem Mann kommt kein Schutz an mich, sondern schützt seine Eltern – „Sie sind halt so!“.
Ich bin froh, jetzt so weit weg zu wohnen, sie sitzen mir aber trotzdem noch im Nacken. Wobei, ich hab den Kontakt massiv reduziert bis kpl. eingestellt. Und darum sind sie wieder eingeschnappt… *augenroll*

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Vanessa 18. November 2016 - 12:55

Ooohjee, ich hab auch so eine „Gollum-Mutter“…mein Schaaaatz… ihr wisst was ich meine, auch so besitzergreifend und gierig. Tragetuch ist eine gute Idee, aber hat bei mir leider nicht geholfen. Bei meiner Schwimu hätte selbst der ElektroZaun aus Jurassic Park nichts gebracht

Antworten
Jennifer Schneider 17. November 2016 - 19:24

Ich kann das auch sehr gut nach vollziehen! Man ist kurz nach der Entbindung auch empfindlicher und sensibler und hat ein Mega Bedürfnis das Baby vor allem zu beschützen. Jetzt beim zweiten Kind ist mir allerdings aufgefallen, dass es einen Unterschied macht ob meine Mama und die Mama von meinem Lebensgefährten was sagt. Es kann der gleiche Satz, die gleiche Anspielung sein. Aber bei Schwiegereltern nimmt man ihn dann sehr negativ auf . Zumindest ist es bei mir so. Angenommen das Baby weint , erwarte ich von Schwiegermutter dass sie mir mein Kind wieder gibt. Bei meiner Mama würde ich es auch ok finden, wenn mein Kind von ihr getröstet wird. Bei meiner ersten Tochter habe ich aber ähnlich Sachen durchlebt. Beim zweiten sehe ich das alles etwas entspannter… Kopf hoch 🙂

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Mama 17. November 2016 - 12:46

Ich fühle mich so hilflos würde meine Kinder beim nächsten Besuch auch gerne alle in Tragetücher verfrachten um sie zu schützen. Aber bei Zwillingen liegt einer immer „ungeschützt“ neben mir um den andren derweil zu stillen. Kein schönes Gefühl in einer Umgebung die bei mir Unwohlsein hervor ruft.

Antworten
Lena 16. November 2016 - 22:23

Verstehe dich sehr gut! Habe auch so ein Prachtstück. Ich nenne meine gerne SchwiegerMonster. Die distanzlose Person je kennen gelernt habe. Es fing schon mit unser Hochzeit an und wurde besonders schlimm als sie in der Schwangerschaft rum heulte das sie bei der Geburt dabei sein wollte. Ach es sind so viele Grenzen durchbrochen worden, vom weglaufen mit weinendem Baby, stillen ist ekelhaft, jedesmal ein dummes Wort wenn ich das Tragetuch nutze… sie wohnen zum Glück einige Kilometer entfernt. Freiwillig habe ich keinen Kontakt, aber der Mann hält weiterhin einen guten. Es ist so schade das sie so beratungstesitent ist, ich würde es mir gerne anders wünschen, -aber sie nutzt noch nicht mal die Zeit die sie hätte für die Kinder. Ach es bringt nichts.

Antworten
Löwenvater 16. November 2016 - 20:38

Mein Beileid!
ich muss mich als mann hier mal melden. Wir haben auch so ein problem mit meinen eltern. Wir haben übergriffigkeit schon vorher befürchtet und etwas mehr distanz gewahrt. Dafür gab es von ihnen teils abgebrochenen kontakt und vorwurfsvolle briefe. Wir verbringen leider zuviel zeit mit diesem konflikt.

Es ist nicht einfach für mich die gesunde distanz herzustellen und beide nicht völlig fertigzumachen. Aber an erster stelle kommen meine frau und unser kind. Und wer da nichts gutes will spürt die zähne eines löwenvaters. Das würde ich mir auch von den vätern wünschen die mehr zur mutter als zur frau halten. Wen habt ihr denn geheiratet?

Übrigens: Frau und kind zu verteidigen fühlt sich sehr gut und richtig an.

Antworten
Annette 19. November 2016 - 06:29

Hallo Löwenvater.
Darf ich das meinem Mann so weiter geben?

Antworten
Löwenmutter 10. Dezember 2016 - 10:15

Hallo Annette,
Im namen meines mannes sag ich mal: ja, sicher! Mir hat ein buch sehr geholfen: „hassgeliebte schwiegermutter“ von felicitas heyne.

Antworten
2xMama 16. November 2016 - 20:15

Danke für Deinen Bericht. Schwiegermütter sind so ein Thema für sich.
Meine ist z.B. ständig beleidigt, u.a. weil ich Dinge anders mache als sie – und sie automatisch davon ausgeht, dass ich ihr damit zeigen will, dass sie früher alles falsch gemacht hat.
Außerdem wird sie grundsätzlich dann übergriffig, wenn mein Mann gerade aus dem Raum gegangen ist.
Sie fragt so ungefähr jeden Tag, wann ich endlich aufhöre zu stillen – hat das beim ersten Kind schon getan und jetzt bei meinem 2. wieder. Sie findet es furchtbar, wenn ich z.B. im Restaurant stille, das könnte ich doch auch zuhause tun oder in einem Nebenraum (sprich Klo), dass Kinder heute nach Bedarf gestillt werden versteht sie nicht – dass Kinder in den Schlaf begleitet werden auch nciht, dass ich selber Babybrei koche auch nicht usw.
Hat der Kleine Hunger, ist ihr Kommentar immer: „das kann doch nicht schon wieder sein, gib ihn mir mal, wir gehen spazieren“
Ich dachte, beim 2. Kind stehe ich da locker drüber, aber es nervt. Zum Glück ist sie weit genug weg, so dass ich sie vielleicht 4x im Jahr erleben muss.
Überhaupt, dass wir ein 2. Kind haben….
Wenn ich gegen Süßigkeiten zum Nachtisch bin, kommt sie aus der Küche, stellt einen Puddiing hin und sagt „ich weiß, die Mama mag das nicht, aber….“, lege ich den Kleinen (7 Monate) auf einen DEcke am Boden, damit er sich bewegen kann, nimmt sie ihn und bedauert ihn lautstark, dass er da so liegen muss. Meine Große hatte mit ca. 1 Jahr eine Blasenentzündung, ihr Kommentar „bei Euch krabbelt sie ja auch auf dem dreckigen Boden“….ich könnte noch 1000 Beispiele bringen, Kommentare zu meinem Gewicht, über meine Kochkünste, das arme Kindergartenkind usw., mein Mann findet das auch nervig, nimmt sie aber immer in SChutz „sie ist halt so“ oder „mit fast 80 wirst Du sie nicht ändern“ – nein, ich werde sie nicht ändern, aber auch mit fast 80 kann man sich benehmen.

Ich hoffe, dass ich als Schwiegermutter irgendwann dann mal in 100 Jahren 😉 anders sein werde

Liebe Grüße

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Mama 16. November 2016 - 20:46

Ich kann so gut mit dir mit fühlen. Bei uns war es genauso. In der Klinik rücksichtslos belagert, obwohl ich das Anlegen üben sollte. Am Tag als wir aus der Klinik nach Hause kamen, standen sie unangemeldet vor der Tür. Wir standen im ersten halben Jahr auch mehrfach kurz vor der Trennung, weil keiner mich verstehen wollte und mein Mann immer und immer wieder auf ihrer Seite stand. Wir haben uns zusammen gerauft, schweren Herzens meiner Seits. Weil sie sich auch heute nach 5 Jahren nicht zurück nehmen kann. Es fängt damit an, dass sie aufspringt wenn mein Sohn ‚Mama‘ ruft. Und geht weiter damit, dass sie ihn bei seinen Besuchen rund um die Uhr bespaßt. Hier muss er auch alleine spielen und auch wenn mal ein Freund da ist, spielen die beiden alleine – ohne mich! Bei Oma ist alles anders, die läd einfach Freunde von ihm ein und gluggt dann ständig dabei. Alles damit sie später jedem erzählen kann, dass die tolle super Oma ja so toll mit den Kindern gespielt hat. Wie du siehst, es scheint nie aufzuhören…
Jetzt bei unserem Zweiten Kind, hab‘ ich es von Anfang an anders gemacht. Ein Besuch in der Klinik war erlaubt. Zu Hause gab‘ es eine Woche Besuchsverbot und bei jedem Besuch von oder bei ihnen hab‘ ich die Kleine ins Tuch gepackt und sie konnte nicht dran!

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Marie 16. November 2016 - 19:29

Das tut mir sehr leid und einiges kommt mir bekannt vor..Wir haben Gott sei Dank 400km Distanz.es hört leider mit dem Haben wollen nie auf….Später sind es die Ferien…Eigene Reflexion Fehlanzeige …..traurig.

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Susi 16. November 2016 - 18:22

Manchmal kann es nicht passender sein. Vor einer Stunde habe ich meine Schwiegermutter verabschiedet. Mein Kopf brummt und mein Partner und ich können uns gerade wieder nicht leiden, da er doch mehr zu seiner Mutter steht, geht es um den Kontakt mit ihrem Enkel. Den möchte ich ihr auch nicht verwehren, aber vieles ist übergriffig, verletzt mich und ich werde stets in meinem Tun kritisiert. Es begann, als meine Schwiegermutter ungefragt 3h nach der Geburt im Krankenhaus stand, ich noch Blut verschmiert und weiter aus blutend. Viele Besuche wurden unangenehm, da ich keinerlei „Rechte“ mehr an meinem Sohn hatte. Ihm wurde der Trubel zu viel, ich wollte ihm Schutz und Geborgenheit bieten und erntete auch nur ein „nein“. Ich versuchte es diplomatisch und bekam die Antwort, dass ich übertreibe. Heute stürzte sie wieder auf meinen Sohn und ich bekam nicht einmal mehr ein Hallo oder Tschüss. Ich übte mich in Geduld, ist mein Sohn mit seinen 9 Monaten doch mittlerweile so alt,dass er klar signalisiert, wenn er in Ruhe gelassen werden will. Aber Kritik hörte ich weiterhin… Es tut weh. Insbesondere, wenn der eigene Partner mehr auf die Gefühle seiner Mutter nimmt, statt mir zu vertrauen, nur auf meinen Sohn Acht geben zu wollen, nicht ihm der Oma vorenthalten…

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Löwenmutter 16. November 2016 - 18:13

DANKE für diesen Text. Ich erlebe gerade ähnliches, und bin fassungslos über das distanz- und verständnislose Verhalten meiner Schwiegereltern. Da hilft es so sehr zu sehen dass ich nicht die einzige bin der das so geht. Ich danke dir!!

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Daniela 16. November 2016 - 17:57

Ich könnte eine ähnliche Geschichte schreiben – und kenne noch einige andere, bei denen es ähnlich ist. Auch ich habe den Kontakt abgebrochen und bereue höchstens, dies nicht schon früher getan zu haben. Es stimmt, dass ein Kind Großeltern braucht (oder anders gesagt reife Bezugspersonen) und ich bin froh über die derzeit gute Beziehung zu meiner Mutter, die eine prima Oma ist. Aber was ein Kind nicht braucht, sind schlechte Menschen in seinem Leben oder auch nur Menschen, die schlecht über seine Mutter (oder in einigen Fällen vllt auch über den Vater) denken oder reden.

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Steffy 4. Dezember 2016 - 12:15

Dein Kommentar passt bei mir genau wie die Faust aufs Auge,bei mir ist es genau dasselbe

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Franziska Grote 16. November 2016 - 17:52

Hm wenn die Schwiegermutter unsympathisch ist kann ich das verstehen. Ich hab mich eher über die übertriebene Freude gefreut. Allerdings wurde auch erst beim zweiten Besuch nach „Baby halten“ gefragt. Würde meine Tochter (15 Monate) auch vertrauensvoll bei Schwiegermutti lassen. Leider ist die selbst so jung, dass sie noch so lang arbeiten muss bis Besuche bei Oma wohl „mega uncool“ sind.

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Marta 16. November 2016 - 14:57

So traurig diese Geschichte ist, sowas zeichnet sich glaube ich vorher ab und man muss schon bevor es so kommt, Grenzen abstechen. Schon vor der Geburt unserer Tochter waren wir Eltern uns einig, dass wir die erste Zeit für uns sein wollen. Die Geburt war gut und komplikationslos verlaufen. Besuch kam nicht ins Krankenhaus, das haben wir schon im voraus freundlich kommuniziert. Zuhause haben uns die Schwiegereltern erst nach zwei oder drei Wochen besucht. Hingefahren sind wir auch erst, als wir es für passend erachteten. Ich glaube es ich wichtig, erwachsen miteinander zu kommunizieren. Und der Vater muss zwingend für die Bedürfnisse der neuen Familie einstehen.

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Kathrin 17. November 2016 - 12:10

Wir haben auch ein recht gutes Verhältnis untereinander mit den Schwiegereltern, wenn auch es schon Dinge gab, die mich nicht erfreut haben in Bezug auf die Kinder. Ich habe mich zu Beginn aber auch eher über die große Freude ihrerseits über die Enkel gefreut. Sie hat unsere Kinder sogar im Tragetuch getragen. Obwohl ich beim ersten auch Bammel hatte, als es mein Mann Ihr umband… Doch unterm Strich kann ich nur sagen, ich bin froh, dass die Kinder zu all ihren Großeltern so eine gute Bindung aufgebaut haben und die Großeltern zu Ihnen! Ohne die beiden Großelternpaare, die auch gerne bei kranken Kindern einspringen, könnten mein Mann und ich nicht so gut arbeiten, wie wir es tun! Und von Paarzeit ganz zu schweigen. Ich könnte den Restaurantbesuch mit Mann alleine oder den Kinoabend mit ihm nicht genießen, wenn ich wüßte, dass unsere Beiden beim Babysitter nur „aushalten“… Was ich sagen will, ist dass man als Erwachsene versuchen sollte einen Weg gemeinsam zu finden, dann ist es für alle ein Gewinn!

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Ira 16. November 2016 - 14:34

DANKE für deinen Artikel. Ich verstehe dich sehr gut. Meine Schwiegereltern sind zwei Wochen nach der Geburt zu uns gekommen und für eine Woche bei uns geblieben. Seitdem habe ich kein Kontakt mehr zu ihnen. Vier Tage danach wollte noch ein Besuch aus der Familie kommen. Ich habe NEIN gesagt. Es war mir einfach zu viel. Seitdem habe ich kein Kontakt mehr zu den Verwandten meines Mannes.
Mütter im Wochenbett sollen IN RUHE GELASSEN WERDEN. Hilfe – ja. Überflüssiger Stress – nein. Wieso verstehen das die meisten Menschen nicht? Wenn das Baby größer wird, hätte deine Oma echt super helfen und DEIN Kind unterhalten und auf ihn aufpassen können. Aber doch nicht zu ihrer Eigentum erklären, wenn das Baby seine Mama, und die Mama sein Baby braucht.

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Trollblume 16. November 2016 - 14:18

Hilfe, was für schreckliche Schwiegermütter es doch gibt. Aber ich muss jetzt doch mal eine Lanze für all für brechen, die so gar nicht dem Bild wie hier beschrieben, entsprechen. Meine Schwiegermutter ist so ganz anders, in kleinster Weise so übergriffig und distanzlos. Sie hat sich immer nach unseren Wünschen und Vorstellungen gerichtet, auch wenn diese aufgrund dessen dass sie ihr Kind ebenfalls in einem ganz anderen Zeitalter groß gezogen hat, nicht den ihrigen entsprachen. Vieles hat sie auch nicht verstanden, wie wir es gemacht haben. Aber mittlerweile beim zweiten Kind versteht sie gut, warum ich z.b. so lange stille oder nicht möchte, dass der Kleine im Sommer Wasser bekommt, das er voll gestillt wird. Ich wünsche all denen, bei denen die Schwiegermutter das Familienleben so belastet, dass es ihnen gelingt, sich zu distanzieren und zu schauen, was der eigenen kleinen Familie gut tut.

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Antje 16. November 2016 - 13:47

Das ist wirklich schade und auch wenn ich es zum Glück so nicht erleben musste, kann ich Deine Gefühle doch gut nachempfinden. Gerade im Wochenenbett, in dem man mit der hormonellen Umstellung zu kämpfen hat, eventuell mit Geburtsverletzungen und natürlich auch selbst erstmal sein Baby in Ruhe beschnuppern möchte, ist man als Mutter doch häufig sehr empfindlich und kann sich nicht unbedingt erwehren. Meiner Meinung nach ist hier viel mehr der Papa gefragt, denn wie schon oben beschrieben, traut man sich den eigenen Eltern gegenüber eher zu, Grenzen aufzuzeigen. Man hat jetzt eine eigene Familie und die kommt an erster Stelle. Wenn es da Probleme gibt, sollte man als erstes mit dem Partner sprechen und sich klar machen, wo die eigenen Prioritäten liegen. Ich würde jedenfalls von meinem Partner erwarten, dass er in erster Linie uns den Rücken stärkt.
Ich selbst habe in meiner Kindheit und Jugend sehr viel Zeit mit meinen Großeltern verbracht und hatte/habe ein sehr gutes Verhältnis. Das wünsche ich meinen eigenen Kindern auch und versuche das zu befördern. Zum Glück haben wir eine tolle Famile und Schwiegerfamilie. Leider wohnen meine Schwiegereltern rund 500 km weit weg und können daher nur wenig Zeit mit den Kindern verbingen, was sie auch sehr bedauern. Trotzdem habe ich nie eine übergriffige Reaktionen bemerkt oder dass sie Dinge kritisieren, die wir anders machen, als sie das vielleicht kennen und machen würden. Das einzige was mich stört ist, dass sie bei jedem Besuch Geschenke mitbringen. So lernen die Kinder nicht unbedingt, dass es was besonderes ist, ein Geschenk zu bekommen. Aber naja, sagen wir mal, wir können damit leben. 😉 Vor allem wenn ich hier lese, was manche andere Familien mitmachen müssen. Haltet durch!

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Alina 16. November 2016 - 13:11

Mir zieht sich der ganze Magen zusammen wenn ich das lese. Auch wenn es bei mir schon 5 Jahre her ist. Lass dir niemals einreden, dass du empfindlich bis. Deine Gefühle sind absolut legitim!
Ich habe für mich mit der Zeit festgestellt, dass gar nicht unbedingt die Schwiegermutter das Problem für mich war, sondern der Sohn der Schwiegermutter. Er hat es leider nicht geschafft aus der Rolle des Sohnes heraus zu kommen. Eigentlich wäre seine Rolle gewesen seine Frau vor den Übergriffen zu schützen und nicht seiner Mutter zu gefallen/gehorchen. Mittlerweile sind wir getrennt und das ist gut so.
Rede mit deinem Mann über das was du brauchst und erwartest.

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Kiki 16. November 2016 - 13:00

Ich kann dich so gut verstehen! Als meine Tochter drei Tage Alt war, kam meine damals noch Schwiegermutter über Nacht vorbei. Ich durfte also frisch aus dem Krankenhaus entlassen auch noch Gastgeberin spielen. Als meine Tochter 2,5 Wochen alt war, sind wir die 260 km hingefahren, weil der Ex der Meinung war, dass man es ja schließlich der Großfamilie nicht zumuten kann, den weiten Weg auf sich zu nehmen. Ständig Full House, Essen gehen mit noch mehr Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen habe etc. Der Höhepunkt an dem Wochenende war, dass meine Schwiegermutter mir die kleine stillend von der Brust geschnappt hat: „Du bist ja jetzt fertig“.
Als wir das Nächste mal da waren (mit 8 Wochen), hatte ich die kleine fast nur im Tragetuch. Da konnten sie zwar mit der anderen Verwandtschaft rumfingern, wenigstens konnte sie mir nicht mehr mal eben im vorbeigehen „geklaut“ werden. Und so einfach auf den Arm nehmen ging auch nicht, weil ich dann ja das Tuch erst mal entknoten und dann wieder hätte binden müssen. Da habe ich mich absichtlich langsam und dämlich angestellt und durfte mir auch zum Tragen blöde Kommentare anhören. Aber immerhin war meine Tochter bei mir.
Und im Alter von 13 Wochen bin ich nach der Trennung ausgezogen, der Ex (der immer zu seiner Mutter gehalten hat) hat kaum Interesse am Kind, die Schwiegermutter hat seit dem nichts mehr von sich hören lassen. Wenigstens etwas 😉

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Chrissy 16. November 2016 - 12:24

Wir haben uns von einer Familientherapeutin beraten lassen. Das hat unserer kleinen Familie sehr gut getan und mein Mann konnte sich auch endlich mit seiner Kindheit auseinander setzten und kann sich nun viel besser von seinen Eltern und deren Forderungen abgrenzen. Für uns ist es auch ein gutes Gefühl zu wissen, da ist jemand der kennt unsere Geschichte und den können wir bei neuen Konflikten immer wieder um Rat fragen. Ich kann also nur empfehlen Eurem Kind, eurer Ehe und vor allem Euch selbst zu liebe wartet nicht zu lange und holt Euch professionelle Hilfe!

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Kämpfer-Mama 16. November 2016 - 12:01

Oje, das kommt mir alles sehr bekannt vor!
Bei mir hat sich das Verhältnis schon in der Schwangerschaft stark verändert und ist bis heute nicht besser geworden. Töchterchen ist nun ein Jahr alt. Ich bin manchmal echt am verzweifeln, weil ich keine Ahnung habe wie ich aus dieser schwierigen Situation wieder raus kommen soll. Am liebste würde ich die ganze Schwiegerfamilie gar nicht mehr sehen, weiss aber, dass dies nicht möglich ist. Einher gehen immer häufiger Konflikte mit meinem Mann, der mich oft nicht verstehen kann oder will und das übergriffige Verhalten seiner Mutter als: „herzige Bemühung“ betittelt. Sie könne mir nichts recht machen und meine Ansprüche seien nicht realistisch (…) Er selbst hat aber auch keine enge Beziehung zu seinen Eltern – aber man sollte oder müsste doch (…) hauptsache der Haussegen hängt nicht schief und es stimmt für alle andern!
Tja, ich hatte vor der Schwangerschaft keine Vorstellung, was so ein Familiezuwachs auslösen kann – vielleicht gut so, sonst wäre ich heute wahrscheinlich nicht stolze Mutter.
Sei jedenfalls ganz fest gedrückt, Du bist nicht alleine…

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Maggie 16. November 2016 - 11:54

Ich finde solche Geschichten sehr traurig 🙁
Kinder sollten ein gutes Verhältnis zu ihren Großeltern haben und den Kontakt abzubrechen ist echt hart. Aber ich würde in einem solchen Fall wahrscheinlich nicht anders reagieren. Die Omas machen sich damit doch selber alles kaputt. Meistens würde ein „Darf ich?“ so manchen Konflikt gar nicht erst entstehen lassen.
Wenn ich so etwas lese, bin ich froh, dass meine Schwiegermutter nicht so schwierig ist. Sie mischt sich eher nicht ein (eine Meinung bildet sie sich natürlich trotzdem, aber die erfährt man nicht von ihr persönlich ;)). Und 100 km Entfernung schränken die Besuche auch ein.

Allen Mamas mit „Schwiegermonstern“ viel Kraft! Eure Kinder stehen an erster Stelle!

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Anni 16. November 2016 - 10:43

Ich kriege gerade Gänsehaut! Das könnte (fast 1:1) ich geschrieben haben!

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass dieses (Schwiegermutter-) Problem auch einige andere Leute betrifft!

Wenn du dich mal austauschen möchtest-gerne!!!

Mein Schwiegervater ist Mitte 80, kerngesund, aber seit 12 Jahren „am sterben“! Bei meinem Mann wirkt das Druckmittel leider und wir müssen ständig (auch mit unserem (2. Kind) Neugeborenen vor einem Jahr) zurückstecken. 0-Rücksichtnahme uns/unseren Empfindungen/Gesundheit gegenüber, es wird kein bisschen auf die Enkelkinder eingegangen (es kommen nur Vorschläge für Unternehmungen die nicht Kleinkindgerecht sind (durch die Geschäfte flanieren, Museum, …)

Ich fahre bald in die Mutter-Kind-Kur und hoffe der Schwiegerfamilie so mal für 3 Wochen zu entkommen. Hauptthema für die genehmigte Kur = Schwiegereltern!

Liebe Grüße! Ich fühle mit dir!

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Löwenmama 16. November 2016 - 10:29

Ich kenne diese Gefühle auch innerhalb des Freundeskreises. Nicht mal drei Monate nach der Geburt waren wir auf einer sehr großen Hochzeit eingeladen. Aus Respekt meinem Freund (waren es doch seine Freunde) und seiner Familie gegenüber bin ich mitsamt Baby artig den ganzen Tag und Abend bei den Feierlichkeiten geblieben. Wirklich entspannt feiern konnte ich dabei natürlich nicht. Die Schwiegermama war zum Glück ein sicherer Hafen für mein Baby, wenn ich mal nicht bei ihm sein konnte. Noch Monate nach besagtem Event stößt mir diese Situation sehr übel auf: Während ich auf der Toilette bin, lasse ich mein schlafendes Baby im Kinderwagen neben den Freunden stehen. Ich komme zurück und sehe einen leeren Wagen. Das Baby (nicht mal 3 Monate) war in den Händen einer mir bis dato völlig fremden Person, die es an sich drückte und im Gesicht (!) abschnuddelte. Das ging gar nicht! Ich fühlte mich so, als wenn mein Kind entführt worden wäre. Noch jetzt schnürt es mir den Magen zusammen, wenn ich nur daran denke. Diese Gefühle kennen wohl nur frisch gebackene Mamas. Über meine Wut und Empörung war ich selbst überrascht. Der Vergleich mit der Löwenmama und den lauernden Hyänen passt wohl auch hier.

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Vroni 16. November 2016 - 10:26

Ohjemine heftig wie oft dieser „Kampf“ vorkommt. Ich kenne das auch. Und es herrscht auch Eiszeit zwischen uns. Das macht mich betroffen. Da ich mir für meine drei Kinder ein reges Familienleben gewünscht hätte. Besonders nachdenklich mscht es mich da ich später drei Mal selbst die Rolle Schwiegermutter einnehmen werde, wenn meine Kinder Kinder bekommen. Kein schöner Gedanke bei dem Vorbild. Es setzt mich jetzt schon unter einen gewissen Druck es besser machen zu wollen.
Auch unsere Beziehung leidet unter den eisigen Familienverhältnissen. Das macht traurig und wütend zugleich.

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Daniela 16. November 2016 - 10:22

Ich bereue es im Nachhinein auch, nicht mal Stopp gesagt zu haben! Klar, meine Schwiegereltern sind auch extrem in unser Kind vernarrt, aber ich kann sagen wenn ich etwas nicht möchte und es wird akzeptiert.
Das eigentliche Problem bei uns waren die „babyflitterwochen“ von denen ich absolut nichts hatte! Die Kennenlernphase gatten wir im Prinzip überhaupt nicht. Ich kam aus dem KH und hatte 14 Tage! ununterbrochen täglich Besuch von mind.2 Personen (meistens mehr) die das Kind beglotzt haben und nebenbei von mir mit Kaffee und Kuchen bedient werden wollten. Ich hatte eine schwere Geburt und heftige Verletzungen, konnte max. 5 Minuten sitzen und laufen. Aber das hat niemanden interessiet und wenn ich Leuten abgesagt habe weil wir uns nicht wohl fühlten kamen stattdessen andere unangekündigt. Es war grauenhaft. Beim nächsten Kind machen wir in den ersten 2 Wochen die Tür nicht mehr auf und gehen auch nicht ans Telefon. Das haben wir und versprochen und sind es unseren Kindern auch schuldig

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Nadine 16. November 2016 - 10:13

Unglaublich – es könnte meine Geschichte sein!!! Fühl Dich nicht allein…Ich habe nach und nach festgestellt, dass es einen solchen Bruch in nahezu jeder Familie gibt! Das an-sich-reißen, nie den Hals voll bekommen, völlig distantloses Verhalten, die Brüder die von einer aufgelösten Mutter geschickt werden um ein schlechtes Gewissen auszulösen….alles exakt so erlebt. Allerdings nur beim ersten Kind – denn als unser Großer 6 Monate alt (und das Fass übervoll) war, haben wie den Kontakt abgebrochen. Die Entscheidung hat mein Mann getroffen, das darf man sich als Schwiegertochter nicht anmaßen. Er steht allerdings zu 100% hinter uns und es hat ihm alles nicht mehr gut getan. Seitdem sind mehr als 4 Jahre vergangen und unser drittes Kind ist geboren….Kontakt zu Schwiegereltern = 0! Ich kann es on solch extremen Fällen nur empfehlen und ärgere mich zutiefst, dass mein erstes Wochenbett und die zauberhafte Babyzeit so sehr vom Schwiegerdrachen bestimmt war und wohl immer in leicht negativer Erinnerung bleiben wird… 🙁 Haltet ihr 3 zusammen und überlegt, was Euch als Familie gut tut. Alles Liebe!

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Sonnenscheinchen 16. November 2016 - 10:06

Ach was eine furchtbare Person, da wird mir beim lesen schon ganz anders! Du bist eine gute Löwenmama.

Ich habe auch ein furchtbares verhältniss zu meiner Schwiegermutter, weil sie auch so eine lieblose und besitzergreifende Person ist! Der Störrfaktor wie du es so schön bezeichnest, bin in den Augen meiner Schwiegerfamilie auch ich. Ich bin schuld das sich ihr Sohn so verändert hat, ich lass sie ihr Enkelkind nicht genug sehen und ich mach sowieso immer alles anders. Eine lösung habe ich leider nicht gefunden aber ich hab mich damit abgefunden und akzeptiert, dass sie sich garantiert nicht ändert oder von ihrer Meinung abrückt.

Eine Umarmung unter leidensgenossen.

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Maja 16. November 2016 - 09:53

Ich kann doch total verstehen. Bei unserem ersten Kind kam die erste komische Situation schon während der Schwangerschaft auf. Meine Schwiegermutter heulte los, als sie erfuhr, dass wir einen Jungen bekommen. Sie wolle so gerne ein Mädchen, hat sie damals gesagt. Das war der erste Schlag ins Gesicht. Nach der Geburt drehte sie völlig frei. Sie rief 2-4mal täglich an, fragte, wie er getrunken hat, wie sein Stuhlgang aussieht, wieviel er schläft, was er gerade macht. Ich fühlte mich immer wie eineBabysitterin, die der richtigen Mutter berichterstatten muss. Wir sollen doch zu ihnen ziehen,warum wollen wir das nicht, das wäre doch so praktisch für euch. Das zwischen ihnen und uns 500 Kilometer lagen und wir unser bisheriges aufgebautes Leben mit Jobs und vielen Freundschaften aufgeben müssten, erwähnte sie in keinster Weise. Es war ihr nämlich total egal, es ging nur um sie. Um ihr Bedürfnis, jeden Tag das Kind zu sehen. Die Quittung kam während ihres ersten Besuches: Milchstraße, Brustentzündung, Abszess, OP.
Mittlerweile ist mein großes Kind 8 Jahre alt und ich könnte Bände schreiben über sie und ihr teilweise sehr übergriffiges Verhalten. Sie hat meinen Sohn beigebracht, zu ihr Mama zu sagen und mich beim Vornamen zu nennen; sie hat ihm als vollgestilltes, 4 Monate altes Kind Schokolade in den Mund gesteckt, weil sie sehen will, wie er auf Süßes reagiert; sie hat ihm heimlich Zucker ins Trinkwasser gemacht, damit er besser trinkt (by the way: er hat nie schlecht getrunken); sie versuchte ihm, Schnuller und Windel abzugewöhnen, nachdem wir ihr gesagt habe: Finger weg davon); sie hat ihn mit Geschenken überhäuft und vor meiner Mutter gesagt: das beste Geschenk von der besten Oma. Ich könnte nun den ganzen Tag Beispiele hier reinschreiben, weil es unendliche gibt. Leider bringt darüber reden gar nichts, sie will nicht verstehen, was wir kritisieren. Wir sind undankbar. Vor allem ich.
Ich kann nur von Glück sagen, dass wir so weit voneinander entfernt wohnen.

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lira0lisa 16. November 2016 - 09:35

Also bei uns ist es etwas ähnlich… Ich denke das liegt daran das viele Mütter dieser generation keine enge Bindung zu ihrem Kind zugelassen haben, und die heute unbewuust bereuen. Aber auch angst davor haben sich einzugestehen das dieses altmodische erziehungsmodell ein fehler war.
Ein weiteres Problem ist folgendes: zu den eigenen Eltern kann man sich selbstbestimmt soweit abgrenzen wie man das möchte. Ich zb habe kein ganz einfaches verhälltnis zu meinen Eltern. Ich kann aber zu ihnen sagen „stop ich brauche mehr distanz“ Mit den konsequenzen daraus habe nur ich zu leben. Zu meiner Schwiegermutter kann ich so etwas nicht so leicht sagen. Sie ist ja irgendwie ja eine mir relativ fremde Person, zu der ich nicht gleich solche Sachen sage, auch aus respekt zu meinem Mann.

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Püppi 16. November 2016 - 09:18

Hach kann ich das gut so gut nachvollziehen. Meine kam direkt nach der Geburt mit Herpes zu Besuch. Obwohl ich gebeten hatte Abstand zu halten. Mir wird auch immer wieder vermittelt, dass ich der Störfaktor bin, sie das Opfer ist und es eigentlich ihr Baby ist. Mir graut es jetzt schon wenn das zweite Baby da ist… Wenn meine Ehe zu Bruch geht dann wegen diesen unüberbrückbaren Differenzen.

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KriMaEm 16. November 2016 - 09:15

Oh Gott, was für eine Gruselgeschichte. Viel Glück auch weiterhin!!!!
Unsere Schwiegermutter ist da ganz anders und doch sehr ähnlich. Das erste Jahr sahen wir sie zweimal im Krankenhaus und ich glaube dreimal zuhause. Jetzt (auch schon länger), wo der kleine mittlerweile 2,5 ist, sind zwar Hund und Pferde wichtiger, aber immer wenn sie ihn sieht, versucht sie ihn emotional – genau wie ihren Sohn – zu erpressen und tut so, als wäre der wenige Kontakt SEINE Schuld. Und nebenbei versucht sie auch ihn dazu zu locken, dass er doch mal alleine bei ihnen übernachtet. .. was unser Sohn trotz Bestechung wehement ablehnt (sogar mit den Worten brauche doch die Mama und den Papa 😉 ). Das ganze nur, um sich das Kind auszuleihen und es ohne die lässtigen und zur Hälfte nicht gemochten Eltern zu haben. .. solange es mich gibt, wird unser Sohn niemals alleine dort schlafen. Dieses an sich reissen verletzt und weckt die Urängste einer Mutter vor dem Verlust des eigenen Babys. Wenn man sich unsere nähesten Verwandten anschaut – die Primaten – dann ist das gar nicht sooo selten, dass das ältere Alphaweibchen die Kinder der anderen Mütter an sich reisst – selbst wenn sie dadurch streben, nur um wieder ein Baby zu haben. Und genau darum werde ich in der jetztigen Schwangerschaft definitiv keinen Besuch im Krankenhaus und nur Besuche die kochen zu Hause dulden. Und mein Kind nicht aus der Hand geben.
Ein gesunder Mittelweg wäre mal gut, aber der ist wohl zu schwer zu finden.

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Gina Siepenkort 16. November 2016 - 09:00

Ich kann dich so verstehen!
Ich musste sehr ähnliche Erfahrungen beim ersten Besuch meiner Schwiegerfamilie bei uns machen. Mir wurde meine schlafende, drei Tage alte Tochter, gegen meinen Willen förmlich aus meinen Armen gerissen. Trotz mehrfacher Aufforderung bekam ich meine mittlerweile schreiende Tochter nicht wieder. Stattdessen wurde sie rum gereicht und ihr im Gesicht rumgefingert.
Als meine Schwiegermutter merkte, dass ich Tränen in den Augen hatte verließ sie mit meiner Tochter den Raum und meinte, dass müsse ich aushalten.
Mein Mann hat nichts getan um unsere Tochter und mich zu schützen. Es ist noch zu vielen weiteren derartigen Situation gekommen.
Das hat unsere Ehe sehr belastet.
Meine Schwiegerfamilie besonders meine Schwiegermutter sieht sich ebenfalls als Opfer und können nicht verstehen, dass sie mir durch ihr übergriffiges Verhalten weh getan haben.

Meine Tochter ist mittlerweile acht Monate alt und ich habe den Kontakt zur Schwiegerfamilie komplett abgebrochen. Trotzdem habe ich jedes Mal Angst wenn es klingelt, dass die wieder vor der Tür stehen und mir mein Kind aus dem Arm reißen.

Antworten
Leidensgenossin 16. November 2016 - 08:56

Danke für deinen Beitrag. Ich kenne auch einige Situationen die du beschreibst. Bei mir war es aber eher der Schwiegervater und die Schwester meines Partners(eine Schwiegermutter hab ich leider nicht mehr) die mir meine Babyflitterwochen genommen hatten. Auch zum Teil meine Eltern haben dazu beigetragen, dass ich oft sehr traurig war und manchmal auch noch bin. Ich bin immernoch nicht so gut auf die Schwiegerfamilie zu sprechen, manchmal klappt es besser meine Meinung zu sagen, manchmal nicht. Echt schwierige Situation, die auch niemand in meinem Bekanntenkreis so erlebt hat.
Du kannst mir gerne schreiben, vielleicht tuts ganz gut sich sein Leid zu teilen 🙂
Alles Gute für dich!
Viele Grüße

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Anna 16. November 2016 - 08:39

Vielen Dank für deinen Bericht! Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Auf der einen Seite ist es verständlich, dass in unserer Welt, wo es so wenige Babys gibt (so sind z.B. unsere Kinder die einzigen Enkelkinder der Schwiegermutter, oder, wie ich sie bei meinen Freundinnen nenne, „Schwierigmutter“ 😉 ) das ganze Umfeld am Heranwachsen des Kindes interessiert ist. Zwei Aspekte um das ganze eventuell in einem anderen Licht sehen zu können: 1) Auch wir werden hoffentlich mal Schwiegermütter und Omas sein und dankbar dafür sein, wenn unsere Schwiegertochter uns am Leben des Kindes teilhaben lässt. (Was du ja durchaus tust!!) 2) Freundinnen von mir sind traurig, dass ihre Kinder bei den (Schwieger)Eltern gar keine Beachtung finden, sei es, weil es das 5. Enkelkind ist oder aus purem Desinteresse. Trotzdem verstehe ich dich. Unsere ersten beiden Kinder kamen 10.000 Meilen entfernt von den (Schwieger)Eltern auf die Welt; genau der richtige Abstand! 😉

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